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Deutsche Bank: Ein klares Verkaufsvotum | Diskussion im Forum


ISIN: DE0005140008 | WKN: 514000 | Symbol: DBK
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19.07.19
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Es handelt sich um einen automatisiert angelegten Thread zur Nachricht "Deutsche Bank: Ein klares Verkaufsvotum" vom Autor 4investors

Bei der Deutschen Bank gibt es viele Pläne für die Restrukturierung. Man will Stellen abbauen und die Kosten reduzieren. Auch soll das Ziel für die Kernkapitalquote verringert werden. All dies will man offenbar ohne eine Kapitalerhöhung schaffen. …

Lesen Sie den ganzen Artikel: Deutsche Bank: Ein klares Verkaufsvotum
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.972.136 von faultcode am 07.07.19 19:32:44Zu: https://www.wallstreet-online.de/diskussion/1086090-95871-95…

a/ kann man durch solch ein Hardcore-Maßnahmen-Paket die Deutsche Bank (in verkleinerter Form) retten?

--> ja, ist möglich; zumindest für ein paar Jahre


b/ ist für diesen Zeitraum für den (heutigen) Bestands-Aktionär dabei eine positive Rendite zu erwarten?

--> nein (<<50%)


Jeder Fall ist anders; eine Binsenweisheit; aber hier mal der auch schwierige Fall Banca Monte dei Paschi di Siena (*) ab ungefähr dem Zeitpunkt, an dem "Bad Bank"-Konzepte konkreter wurden (ohne daß eine Bad Bank gegründet wurde nach meinem Kenntnisstand):





Während des Tradings-Halts in 2017 wurden eine komplexe Rekapitalisierung vorgenommen; siehe: https://en.wikipedia.org/wiki/Banca_Monte_dei_Paschi_di_Sien… mit u.a.:
• Ausgabe neuer Anleihen, die vom ital. Staat garantiert wurden und werden (->| 2020)
• ein Debt-to-Equity Swap von Anleihen der Bank ("bail-in")
• Ausgabe neuer Aktien an den ital. Staat

=> der ital. Staat ist seitdem Mehrheits-Aktionär mit 68%: https://www.gruppomps.it/en/corporate-governance/shareholdin…



--> und hier das Jahr 2016, welches die Wende einleiten sollte:




--> so ein Banken-Dead Cat Bounce kann schon mal - in Erwartung einer "Rettung" - bis ~+100% gehen, was auch (eng) mit Höhe der Marktkapitalisierung und der Leerverkäufe zusammenhängt

--> das könnte bei der Deutschen Bank so aussehen - bevor die Ernüchterung Einzug hält:






(*) beide mussten bzw. müssen ihre Pläne der EZB vorlegen; die DBK auch der FED - mindestens; natürlich ändern sich im Laufe der Zeit Kriterien, Politik und Entscheidungsträger

Bei deutscher Staatshilfe für die DBK würde auch die Europäische Kommission wieder mitentscheiden.
Deutsche Bank | 7,175 €
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.972.559 von faultcode am 07.07.19 21:34:59
Deutsche Bad Bank (+) --> wer soll weiterhin haften?
es gibt aber (mind.) einen großen Unterschied zwischen Deutscher Bank und Banca Monte: nämlich die Art der Vermögenswerte, die in eine Deutsche Bad Bank vorrangig auszulagern wären (mMn):

--> bei Banca Monte waren das vergleichsweise einfache Dinge wie:
• (non-performing) Kredite an kleine Unternehmen
• (non-performing) Kredite an mittlere Unternehmen
• (non-performing) Immobilien-Kredite
<und siehe oben: dabei blieb es nicht: Anfang Juli wurden sogar "performing loans" verkauft :eek: >


..während man bei der Deutsche Bad Bank von so was maßgeblich auszugehen hat:

• relative Derivate-Positionen nach Nenn-Beträgen ("notional amount"):
-- Zins-Derivate: ~82%, davon 42%|total "within 1 year", was so schon interessant ist --> Frage: das sollte man doch bis Ende 2020 abbauen können bei derzeitiger Entscheidungsfindung --> dann würde die Bilanz auch schon sichtbar schrumpfen ;)
-- Währungs-Derivate: ~13%
-- Aktien-/Aktien-Index-Derivate: ~3%
-- Kredit-Derivate: ~2%
-- Rohstoff- und andere Derivate: ~0.1%
siehe Aufstellung hiter ZH-Link: https://www.wallstreet-online.de/diskussion/1086090-95851-95… (--> aus AR2018: PDF144/448)

=> der Gesamt-Netto-Marktwert dazu wurde von der DBK zum 31.12.2018 angesetzt aus:
• Positive market value: EUR323.1Mrd.
• Negative market value: EUR303.4Mrd.
------
~EUR19.7Mrd.

=> Aktien- und Rohstoffe-Derivate (Netto-Marktwerte) lagen seinerzeit unter Wasser mit -3.8Mrd. bzw. -1.0Mrd. (wie auch schon Ende 2017 :eek: )

=> wobei ganz unten noch ein Posten aufgeführt ist mit:

Positive market values after netting and cash collateral received: +EUR29.4Mrd. (also mit Einberechnung einer Barmittel-Sicherheitsleistung von ~EUR10Mrd.)

--> dieser Wert lag zum 31.12.2017 bei ~EUR32.0Mrd. (und der Gesamt-Netto-Marktwert bei ~EUR20.2Mrd., wozu v.a. die Währungsderivate seinerzeit positiv beitrugen)



--> man sieht: die Deutsche Bank fährt ihren "Hedge Fund" mindestens seitdem zurück (~), und bei einzelnen Positionen noch viel deutlicher; z.B.:
Total Equity Exposure|31.12.2017: 88.4Mrd.
• Total Equity Exposure|31.12.2018: 59.7Mrd.


--> Frage: will der deutsche Staat für so ein "Hedge book" (den Betrieb?) und die Haftung übernehmen, bzw. dem deutschen Steuerzahler, nach 2008, schon wieder zumuten?!? :eek:

--> auch müsste man einigen Politikern erstmal erklären wieviel 43.5 Billionen EURO sind :D


(~) beim Gesamt-Nominalwert obiger Derivate waren es von 2017 bis 2018 -10.0%


(+) unten sieht man, daß "Bank Bank" verschiedene Formen annehmen kann. So betrieb die Dresdner Bank 2003-2005 eine "konzerneigene Tochtergesellschaft IRU (Institutional Restructuring Unit)", die aber im eigentlichen Sinne keine dekonsolidierte Bad Bank sein konnte



(+) https://de.wikipedia.org/wiki/Bad_Bank
Deutsche Bank | 7,175 €
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.972.856 von faultcode am 07.07.19 23:06:28
"Deutsche Bank, Rest"
1/ und es kommt noch etwas erschwerend hinzu:

• die einsetzende Abkühlung der dt. Konjunktur wird dem zukünftigen Ertrag des schnöden Bank-Geschäftes einer "Deutsche Bank, Rest" (mit nur noch kleinem Investment Banking) nicht gerade guttun, zumal diese Bank bei Geschäfts- und Retail-Kunden ja keinen besonders guten Ruf mehr genießt

--> die Wahrheit bei der DBK ist mMn:

man zieht jetzt nur noch die Reißleine, weil es gar nicht mehr anders geht

Und zwar auch jetzt erst (vergeudete Jahre), weil es nun auch ein Herr Achleitner (und seine Frau :D ) verstehen, und sie nicht die nächsten Jahre bei Rechtsanwälten in der Beratung verbringen möchten (so wie ein gewisser Herr Rolf Breuer - und nicht nur der)



2/ nimmt die EZB bei (mMn) zukünftig noch aggressiveren Negativ-Zinsen (unter Vorsitz Lagarde) dabei Rücksicht auf die Aktionäre?

--> ich glaube die Antwort dazu ist sehr einfach: im Leben nicht
(siehe Banca Monte dei Paschi, bei der nur Kleinanleger von Sparformen geschont wurden auf Grund des sehr hohen politischen Drucks)

--> ich gehe schon davon aus, daß die EZB bei der Rettung einer "Deutsche Bank, Rest" helfen wird, so wie auch bei Banca Monte z.B.; aber ob der Aktienkurs dabei bei EUR10 oder EUR1 oder gar EUR0.1 steht, dürfte der EZB ziemlich egal sein


--> nur:
• als Aktionär der Deutschen Bank würde ich mich in nächster Zeit (in Deutschland) nicht outen wollen (gell cd-kunde? Heute wieder auf Krawall gebürstet? :D )
Deutsche Bank | 7,175 €
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.972.967 von faultcode am 07.07.19 23:37:47
"Deutsche Bank, Rest" --> Transaktionsbankgeschäft
7.7.
Deutsche Bank streicht 18.000 Stellen - Der Bruch
https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/deutsche-bank-…

=>
...Sewing fährt nun die besonders schwachen Teile des Investmentbanking deutlich herunter, lagert noch einmal Geschäftsbeziehungen im Volumen von 74 Milliarden Euro und Schulden in Höhe von 288 Milliarden Euro in eine Bad Bank zur Abwicklung aus...

...

Er bündelt die Kräfte, will alle für große Unternehmen relevanten Dienstleistungen zusammenführen, vom Zahlungsverkehr bis zur Fusionsberatung, und so der Deutschen Bank ein neues Gesicht geben; als Bank für Unternehmen, nicht für Hedgefonds und andere Finanzjongleure; mit dem Schwerpunkt in Europa, nicht in Trumps Amerika und Brexit-Britannien.


--> FC: das will die Commerzbank auch tun

...

Auch seine designierte Nachfolgerin Christine Lagarde wird die kurz- und langfristigen Zinsen auf Jahre hinaus niedrig halten. In den vergangenen zehn Jahren hat sich die Gewinnmarge, die europäische Banken durch die Vergabe langfristiger Kredite erzielen können, etwa geviertelt. Gerade für einen Finanzkonzern, der seine Stärken weiterhin im Zins- und Währungsgeschäft sieht - und nicht im Aktienhandel - ist das fatal.
(FC: alle Formate)


___
Ein guter Plan in schlechter Zeit
https://www.manager-magazin.de/unternehmen/banken/umbau-der-…

=>
...Um das Problem in Angriff zu nehmen, stellt Sewing das Transaktionsbankgeschäft in den Mittelpunkt. Es kümmert sich um Produkte und Services, die Finanzabteilungen von Unternehmen brauchen - wie Zahlungsverkehr, Liquiditätsmanagement und Handelsfinanzierung.

...

Der Transaktionsbank werden künftig auch die kleineren und mittelständischen Firmen zugeschlagen, die derzeit noch Teil der Privat- und Firmenkundensparte sind. Das Ganze heißt das Unternehmensbank - eine Art One-Stop-Shop für alle Bedürfnisse von Unternehmen. Das setzt Investitionen voraus, vor allem in Technologie. Und da kommt das nächste Problem ins Spiel: Schon in der Vergangenheit hatte die Bank nicht genug Geld, um das Transaktionsbankgeschäft rasch schlagkräftiger zu machen. Angesichts einer Sanierung, die Milliarden verschlingt, wird das ein enormer Kraftakt.

...

--> die Rest-Deutsch-Banker sollen sich mit "kleineren" Firmen herumschlagen?!? :eek:
Wo? In Deutschland?


--> oben im SPON-Video hat der Sprecher das nicht gesagt, sondern:

"mit Mittelständlern und Konzernen, weltweit" mit weiterhin "starkem Standbein in den Vereinigten Staaten, und auch in Asien."

--> das kann man schon eher glauben (als Plan)
Deutsche Bank | 7,342 €
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.973.090 von faultcode am 08.07.19 01:45:06
die Ad hoc-Mitteilung --> keine Kapitalerhöhung **geplant**; keine **Bad Bank** (geplant)
07.07.2019 / 16:29 CET/CEST
Die Deutsche Bank legt Pläne für umfangreiche strategische Transformation und Restrukturierung vor
https://www.dgap.de/dgap/News/adhoc/die-deutsche-bank-legt-p…

=>
...Darüber hinaus plant die Bank, ihr Handelsgeschäft, insbesondere den Handel mit Zinsprodukten (Rates), anzupassen und den Abbau ihres Portfolios an nichtstrategischen Aktiva zu beschleunigen.

In der Summe wird die Deutsche Bank durch diese Maßnahmen die risikogewichteten Aktiva, welche diesen Bereichen zugeordnet sind, um etwa 40 Prozent reduzieren.

Die Bank wird eine neue Abbaueinheit (Capital Release Unit) gründen, um die Bilanzpositionen effizient abzuwickeln, die aus den Geschäftsfeldern stammen, die aufgegeben oder verkleinert werden. Diese Positionen umfassen 74 Milliarden Euro an risikogewichteten Aktiva und eine Gesamtverschuldung (Leverage Exposure) von 288 Milliarden Euro (gemessen am Wert zum 31. Dezember 2018)...



--> also so wie die Dresdner Bank seinerzeit (siehe oben), und das ist dann keine dekonsolidierte Bad Bank

--> nebenbei: es wird (hier) nicht erwähnt, wie lange (ungefähr) diese Abbaueinheit arbeiten soll :eek:


...

Im Zusammenhang mit der Restrukturierung rechnet die Deutsche Bank mit Belastungen in Höhe von rund 3 Milliarden Euro im zweiten Quartal 2019, wovon sich rund 200 Millionen Euro auf die harte Kernkapitalquote (CET1) auswirken. In diesen Kosten enthalten sind eine Abschreibung von Steuerforderungen aus latenten Steuern in Höhe von etwa 2 Milliarden Euro und Wertminderungen von etwa 900 Millionen Euro. Weitere Restrukturierungsaufwendungen werden im zweiten Halbjahr 2019 sowie in den Folgejahren erwartet. In der Summe rechnet die Deutsche Bank mit Belastungen von insgesamt 7,4 Milliarden Euro bis Ende 2022.

...

Der Vorstand der Deutschen Bank plant, die Transformation mit den vorhandenen Ressourcen zu finanzieren und kein neues Kapital aufzunehmen. Das spiegelt die derzeitige starke Kapitalposition der Bank ebenso wider wie die Überzeugung des Vorstands, dass die abzubauenden Aktiva hochwertig und nur mit geringen Risiken behaftet sind.

Im Zusammenhang mit diesen Entscheidungen beabsichtigt der Vorstand, für die Geschäftsjahre 2019 und 2020 keine Dividende auf die Aktien der Bank vorzuschlagen. Die Bank erwartet, dass sie während des gesamten Transformationsprozesses ausreichend ausschüttungsfähige Posten hat, um Kuponzahlungen auf die Instrumente des zusätzlichen Kernkapitals (Additional Tier 1) zu leisten.

...

Der Vorstand ist der Auffassung, dass die künftige Geschäftsausrichtung mit niedrigeren Eigenkapitalanforderungen einhergeht. Nach Beratungen mit den Aufsichtsbehörden plant der Vorstand künftig mit einer harten Kernkapitalquote (CET 1) von mindestens 12,5 Prozent. Als Ergebnis des deutlichen Abbaus der Bilanzsumme strebt die Bank eine Verschuldungsquote (bei Vollumsetzung der Regulierung) von 4,5 Prozent bis Ende 2020 an, die sich bis 2022 auf etwa 5 Prozent verbessern soll.

...

Einschließlich der Belastungen durch die oben dargestellte Restrukturierung rechnet die Deutsche Bank für das zweite Quartal 2019 mit einem Verlust von etwa 500 Millionen Euro vor Steuern und 2,8 Milliarden Euro nach Steuern.

Bereinigt um diese Belastungen erwartet die Bank für das zweite Quartal einen Gewinn vor Steuern in Höhe von rund 400 Millionen Euro und nach Steuern von 120 Millionen Euro. Dabei rechnet sie mit Erträgen von 6,2 Milliarden Euro und zinsunabhängigen Aufwendungen von 5,6 Milliarden Euro sowie bereinigten Kosten von 5,35 Milliarden Euro.

Die Bank plant, ihre Ergebnisse für das zweite Quartal am 24. Juli 2019 zu veröffentlichen.




--> man kann nur stauen -- aber klar, Marketing muss man irgendwie manchen, sonst können morgen gleich alle im Bett liegen bleiben:

...Überzeugung des Vorstands, dass die abzubauenden Aktiva hochwertig und nur mit geringen Risiken behaftet sind. :eek:



=> L&S: https://www.ls-tc.de/de/aktie/deutsche-bank-aktie --> +3.4% --> durch die Decke rauscht der Kurs aber nicht (gut, ist nur L&S)


___
Risikogewicht, Definition:
Durch Multiplikation des Risikogewichts einer Position mit deren Volumen resultieren in Basel II die risikogewichteten Aktiva...
https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/risikogewich…
Deutsche Bank | 7,342 €
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.972.559 von faultcode am 07.07.19 21:34:59wenn morgen keine dicke, fette grüne Kerze kommt (so wie am 4.6. nach dem Lizard's Day Long (*)), dann bleibt der Markt skeptisch bei den heute angekündigten Maßnahmen und Annahmen:




--> L&S: https://www.ls-tc.de/de/aktie/deutsche-bank-aktie --> ~+3% ggü. XETRA Close auf ~EUR7.4
(gut, ist nur L&S)

=> mich würde es nicht wundern, wenn es morgen - v.a. bei schwachem US-Tag - zu einem "Sell the news"-Tag bei der Deutschen Bank kommen würde :eek:



___
nebenbei: WO stellt zwar am 3.7. bzw. 4.7. ein bestätigtes Expansion Pivot long fest: https://www.wallstreet-online.de/aktien/deutsche-bank-aktie/…

=> aber das war eben nicht sehr überzeugend, und mMn kein richtiges, da das am 4.7. klar fehlte: today, the quote moves sharply higher/Jeff Cooper

--> das Volumen war schon recht lau dabei --> an dem Tag sind (mMn) keine Insti's besonders in die Aktie eingestiegen


(*) hat den jemand bei WO gesehen? :rolleyes: Ich nicht; ist mir jetzt erst aufgefallen..
Deutsche Bank | 7,342 €
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.972.856 von faultcode am 07.07.19 23:06:28
Wetten gegen die Deutsche Bank
Zitat von faultcode: ...--> Frage: will der deutsche Staat für so ein "Hedge book" (den Betrieb?) und die Haftung übernehmen, bzw. dem deutschen Steuerzahler, nach 2008, schon wieder zumuten?!?...

--> dazu fallen mir noch 2 Dinge ein:

a/ wenn ab Montag eine Menge Trader in der City und an der Wall Street ihren Job verlieren, wird dann das Hedge book in diesen Teilen auf "Autopilot" gestellt? :eek:


b/ nicht alle Trader werden danach wochen-/monatelang auf der Strasse stehen; ein Teil wird woanders unterkommen und dort weitermachen:
• und dieser Teil kennt das (einen Teil des) Hedge books der Deutschen Bank sehr gut

=> und das könnte dazu führen, daß ab nächster Woche oder ab nächsten Monat immer mehr Marktteilnehmer gegen die (Rest-)Positionen der Deutschen Bank wetten :eek:
Deutsche Bank | 7,342 €
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.973.120 von faultcode am 08.07.19 03:08:16
Zitat von faultcode: ...=> mich würde es nicht wundern, wenn es morgen - v.a. bei schwachem US-Tag - zu einem "Sell the news"-Tag bei der Deutschen Bank kommen würde...

=> so ist das:


Montag, 8.7.2019


--> für mich ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis der Kurs wieder (zeitnah) unter die GD50-Trendlinie fällt


nebenbei: schon jetzt könnte der heutige Handelstag (fast) als Expansion Pivot bearish durchgehen, und das bei erhöhtem Volumen, v.a. wenn es morgen noch weiter Richtung GD50 gehen sollte --> ein paar Insti's sind heute demnach raus (und kommen nicht mehr so schnell wieder)
Deutsche Bank | 6,807 €


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