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Deutsche Bank: Ein klares Verkaufsvotum (Seite 3) | Diskussion im Forum



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Barclays hat erkannt, daß die Deutsche Bank sich in dem derzeitigen Zinsumfeld in einem unumkehrbaren Abwärtstrudel befindet - viele andere Marktteilnehmer scheinen das noch nicht verstanden zu haben.

Barclays belässt Deutsche Bank auf Underweight

Die britische Investmentbank Barclays hat die Einstufung für Deutsche Bank auf "Underweight" mit einem Kursziel von 5 Euro belassen. Der Rückgang des europäischen Branchenindex für die Banken seit den jüngsten Hochs im April zeige, dass die Aussicht auf sinkende Leitzinsen die Anleger immer vorsichtiger agieren lasse, schrieb Analyst Amit Goel in einer am Mittwoch vorliegenden Branchenstudie. Bei den bald anstehenden Quartalszahlen dürfte der Markt deshalb wohl vor allem darauf achten, wie sich die flacheren Zinskurven unter anderem auf die Prognosen für den Nettozinsertrag auswirkten. Die Deutsche Bank sei unter allen von ihm beobachteten Werte am anfälligsten gegenüber sinkenden Zinsen.
Deutsche Bank | 7,045 €
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.047.475 von Minusbauer am 17.07.19 17:21:06
Zitat von Minusbauer: Der Rückgang des europäischen Branchenindex für die Banken seit den jüngsten Hochs im April zeige, dass die Aussicht auf sinkende Leitzinsen die Anleger immer vorsichtiger agieren lasse, schrieb Analyst Amit Goel in einer am Mittwoch vorliegenden Branchenstudie. Die Deutsche Bank sei unter allen von ihm beobachteten Werte am anfälligsten gegenüber sinkenden Zinsen.



Aussicht auf "sinkende" Leitzinsen........ 🤢


Leitzins ist im EURO-Raum seit 10.03.2016 bei 0,00 %

Ich werde Analyst. So einen Scheiß kann auch ich schreiben
Deutsche Bank | 7,054 €
Außer dem EURO-Raum gibt es noch eine nicht ganz unbedeutende Volkswirtschaft hinter dem Atlantik. Dort ist der Leitzins bei 2,5%, hat also noch viel Luft nach unten. Im übrigen - wer sagt denn, daß bei Null Schluß ist? Es gibt jetzt schon (keynesianische) Stimmen, die einen negativen Leitzins befürworten.

Neben den Leitzinsen ist für die Banken der längerfristige Zins von großer Bedeutung. Dieser wird durch die massiven Anleihenkäufe durch die Notenbanken beeinflusst. Auch an dieser Front wird es noch eine weitere Abwärtsbewegung geben, was die Geschäftsmodelle der Banken weiter torpediert.
Deutsche Bank | 6,992 €
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.985.613 von faultcode am 09.07.19 15:07:48mit den verschärften Negativ-Zinsen in Aussicht hat Draghi den EURO-Banken heute ja wieder richtig eine reingehauen:

Wieder Anleihekäufe -- Noch-EZB-Chef Draghi erwägt neue Geldflut
https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/ezb-mario-drag…

--> was muss eigentlich ein DAX-Konzern der Deutschen Bank demnachst für einen Kredit bezahlen?

0.1% ??

=> werden die verbleibenden Mitarbeiter der Deutschen Bank auch in Zukunft das Klopapier mit ins Büro nehmen müssen? :eek:
Deutsche Bank | 6,894 €
23.7.
Jeffrey Epstein Moved Money Overseas in Transactions His Bank Flagged to U.S.
https://www.nytimes.com/2019/07/23/business/jeffrey-epstein-…
Deutsche Bank | 7,125 €
24.7.
Deutsche Bank-Aktie knickt ein: Deutsche Bank macht höheren Milliardenverlust als erwartet
https://www.finanzen.net/nachricht/aktien/umbau-belastet-deu…

=>
Der Konzernverlust lag bei 3,15 Milliarden Euro nach einem Gewinn von 401 Millionen ein Jahr zuvor. Zudem bekam die Bank ihren Ausstieg aus dem Aktienhandel schon vorzeitig zu spüren.
...
"Ich spüre eine neue Dynamik, vielerorts auch eine Aufbruchstimmung", schrieb Sewing. Nach einer schonungslosen Analyse habe sich das neue Führungsteam voller Leidenschaft gezeigt, "unsere Bank gemeinsam wieder nach vorne zu bringen".

Das zu erreichen, wird teuer. Abfindungen für die Beschäftigten und Abschreibungen auf Vermögenswerte zogen das Quartalsergebnis tief in den Keller.

Von den Gesamtkosten des Konzernumbaus, die die Bank auf 7,4 Milliarden Euro beziffert, verbuchte sie 3,4 Milliarden Euro bereits im zweiten Quartal - mehr als bei Bekanntgabe der Pläne angekündigt. (FC: Sewing mit der Flucht nach vorne)

Entsprechend fiel der Quartalsverlust noch höher aus als zuvor gedacht. Die Gesamtkosten des Umbaus will die Bank aus eigener Kraft stemmen und eine Kapitalerhöhung vermeiden. Der Großteil der Lasten fällt im laufenden Jahr an.

"Ohne diese Belastungen für den Umbau wäre die Deutsche Bank profitabel gewesen", sagte Sewing. Vor allem die Fondstochter DWS verdiente deutlich mehr als im Vorjahreszeitraum. Unter dem Strich stand bei ihr ein Gewinn von 112 Millionen Euro und damit 22 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Unternehmens- und Investmentbank hätte hingegen selbst ohne die Belastungen durch den Umbau vor Steuern rote Zahlen geschrieben - es war das dritte Verlustquartal in Folge.

Die gesamten Erträge der Deutschen Bank sanken im zweiten Vierteljahr um 6 Prozent auf 6,2 Milliarden Euro. Bereinigt um Sondereffekte belief sich der Rückgang im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf 5 Prozent. Die Erträge im weltweiten Aktienhandel, aus dem die Bank sich zurückzieht, brachen dabei um fast ein Drittel ein. Besser lief es im Bereich Privat- und Firmenkundenbank sowie der Vermögensverwaltung. Für das Gesamtjahr rechnet die Bank mit niedrigeren Erträgen als 2018.
...



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https://www.bloomberg.com/news/articles/2019-07-24/deutsche-…

--> sein (James von Moltke, *1969 Heidelberg) Englisch ist für einen "deutschen" Vorstand herausragend gut.

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<ich habe mein Put-OS wieder verkauft --> +0.9% :rolleyes: >

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--> in der "großen" Linie ist in Wahrheit z.B. zwischen einer Unicredit und einer Deutsch Bank - paradoxerweise - kein großer Unterschied (wie an anderer Stelle bereits gezeigt):





--> ich glaube, die Deutsche Bank tut nun ALLES dafür, keine Kurse <= EUR5.00 mehr zu bekommen


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Fat cat Achleitner amtiert noch bis 2022 (nach Plan) als Aufsichtsratsvorsitzender :eek:
--> ein echter Mühlstein um den Hals der Deutschen Bank ist das mMn bis dahin schon
Deutsche Bank | 6,924 €
Dr. Markus Krall geht in seinem neuesten Vortrag vom 29.7.19 davon aus, daß das Price/Book Ratio der großen deutschen Banken, das schon jetzt bei weniger als 20% liegt, in den nächsten Monaten auf 10% sinken wird.

Deutsche Bank | 7,000 €
nebenbei:
• nachdem auch HSBC, und wohl auch andere Banken, sehr viele Jobs streichen werden, bzw. schon dabei sind, also nicht nur bei der Deutschen Bank, gehe ich davon aus, daß hier bei WO in Zukunft deutlich mehr Ex-Banker posten werden :eek:

So Generation 50+ :D

..haben ja nun viel mehr Zeit :rolleyes:
Deutsche Bank | 6,928 €
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.175.907 von faultcode am 05.08.19 13:51:46
Zitat von faultcode: nebenbei:
• nachdem auch HSBC, und wohl auch andere Banken, sehr viele Jobs streichen werden, bzw. schon dabei sind, also nicht nur bei der Deutschen Bank, gehe ich davon aus, daß hier bei WO in Zukunft deutlich mehr Ex-Banker posten werden :eek:

So Generation 50+ :D

..haben ja nun viel mehr Zeit :rolleyes:



Haben aber aufgrund der Milliarden an BONI ein gutes Luxusleben, oder?
Deutsche Bank | 6,105 €


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