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Die Warren Buffett-Strategie: Value-Aktien: Drei Experten erklären die Chancen und Risiken für Anleg | Diskussion im Forum



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In den USA ist die Anlagestrategie des Value-Investings wieder en vogue. Ob bei CNBC, Bloomberg oder dem Wall Street Journal das Thema beherrscht derzeit die Schlagzeilen. Wallstreet:online hat deshalb Finanzexperten um eine Einschätzung gebeten.

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Die moderne Auffassung von Value unterscheidet nicht nach Value/Growth: Die klassische Unterscheidung zwischen Value- und Growth-Aktien halten wir bei Whitebox für mittlerweile überholt. Grundsätzlich kann jede Aktie, jede Branche und jeder Markt unter dem jeweils fairen Wert gehandelt werden – unabhängig davon, ob es sich um ein klassisches Value- oder Growth-Segment handelt. Ein Beispiel dafür ist der Pharmasektor, der traditionell als Wachstumsbranche gilt. Neue Produktentwicklungen beispielsweise im Bereich der Biotechnologie bieten das Potenzial für sehr hohe Gewinnsteigerungen. Unter anderem wegen einer restriktiveren Regulierung des Pharmamarktes ist dessen Bewertung jedoch unter den von uns taxierten fairen Wert gesunken. In solchen Fällen investieren wir als Value-Investoren auch verstärkt in klassische Wachstumswerte. Umgekehrt ist es ebenso möglich, dass typische Value-Branchen nach unseren Bewertungsmodellen zu teuer werden. Aus solchen Segmenten ziehen wir uns dann teilweise oder ganz zurück. Ziel dieses differenzierteren Value-Ansatzes ist eine langfristige Rendite oberhalb des Marktdurchschnittes.

Das sieht übrigens auch der wohl bekannteste Value-Investor so: Warren Buffett hat das mehrfach betont und macht beispielsweise keinen Hehl daraus, dass er als Value-Investor kein Problem damit hat, in wachstumsstarke Unternehmen zu investieren - solange der Preis stimmt. Berkshire hat mehr als 36 Milliarden US-Dollar (Kaufpreis) in Apple investiert und ist mittlerweile nach Vanguard und Blackrock der drittgößte institutionelle Anteilseigner des Unternehmens. Apple war Ende 2018 die mit Abstand größte Einzelposition des Berkshire-Aktienportfolios, etwa zweimal so groß wie die nächstgrößeren Positionen in Bank of America, Wells Fargo und Coca Cola.
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