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Das Ende des Tradings durch neue Steuerregel? (Seite 188)

eröffnet am 17.12.19 08:19:16 von
neuester Beitrag 20.01.22 10:00:28 von

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26.04.21 15:01:39
Beitrag Nr. 7.416 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 67.948.832 von elmuchodingdong am 26.04.21 12:56:09
Zitat von elmuchodingdong:
Zitat von bomike: Ich hab auch den Eindruck, das für einige von Euch das ganze hier zum Lebensinhalt wird.


Wenn ich so über mich reflektiere hast du da garnicht mal so Unrecht. Einfach weil ich das Trading wirklich liebe und nicht ohne es leben kann. Daher werde ich auch nur um traden zu können auswandern wenn es sein muss.


Ich bin genauso betroffen. Aber ich lasse nicht zu, das ein Binding mein leben bestimmt. Einige hier sind echt der Obsession verfallen und spielen damit dem Bindung nur in seine Karten.
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26.04.21 12:56:09
Beitrag Nr. 7.415 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 67.947.293 von bomike am 26.04.21 10:43:11
Zitat von bomike: Ich hab auch den Eindruck, das für einige von Euch das ganze hier zum Lebensinhalt wird.


Wenn ich so über mich reflektiere hast du da garnicht mal so Unrecht. Einfach weil ich das Trading wirklich liebe und nicht ohne es leben kann. Daher werde ich auch nur um traden zu können auswandern wenn es sein muss.
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26.04.21 10:53:45
Beitrag Nr. 7.414 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 67.947.293 von bomike am 26.04.21 10:43:11Es bleibt halt die Hoffnung, dass dadurch die Bindingsteuer bekannter wird, ein paar andere sind ja schon immer mit dabei. Am meisten ziele ich aber auf die SPD-Politiker, die das veranstalten ab. Die meisten kenenn die Bindingsteuer überhaupt nicht und manche kommen vielleicht doch mal ins Grübeln, was für einen gefährlichen Demagogen sie da eingeladen haben. Ich schaue mir das aber aber auch nur so nebenher an.

Sehr interessant finde ich aber die Steuerberater-Veranstaltung morgen, bin leider keiner. Zumindest einige von denen kennen die Bindingsteuer, die anderen nicht. Da ist immer ein Aufschrei möglich.


Aber nun noch was fachliches. Hier wird ja oft nach der Reihenfolge der Verrechnung gefragt. Da kann euch das "Meistbegünstigungsprinzip" helfen:

https://www.haufe.de/steuern/rechtsprechung/meistbeguenstigu…

Und hier wurde ein neues Urteil erwähnt, wo der BFH den Traum vom FA, Totalverluste aus Aktien gemäß § 42 AO zu kappen, beendet hat:

https://www.iww.de/mbp/steuern-und-bilanzierung-aktuell/kapi…

| Immer wieder gibt es Streit über die Anerkennung von Verlusten aus Kapitalvermögen bei wertlos gewordenen Aktien. In einem aktuellen Verfahren argumentierte das FA mit dem letzten Rettungsanker: Gestaltungsmissbrauch (§ 42 AO). Dem erteilte der BFH (29.9.20, VIII R 9/17, Abruf-Nr. 220924) jedoch (erneut) eine Absage. Die gesetzlichen Beschränkungen bei der Verlustverrechnung sind aber weiterhin im Blick zu behalten. |
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26.04.21 10:43:11
Beitrag Nr. 7.413 ()
Wieso pusht ihr eigentlich diese Binding Veranstaltungen? Die schaut sich kein Mensch an. Nur durch euch läßt sich da jemand blicken. Ich hab auch den Eindruck, das für einige von Euch das ganze hier zum Lebensinhalt wird.
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26.04.21 10:35:18
Beitrag Nr. 7.412 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 67.946.780 von startvestor am 26.04.21 10:08:26Aber nun zu den Wochenaufgaben:

Wir haben heute wieder Lothar live, ab 19 Uhr - diesmal bin ich nicht zu spät Lothar :D:

https://www.facebook.com/BerndRuetzelMdB

Es geht um Staatsschulden, Steuerpolitik und Steuergerechtigkeit. Eure Anwesenheit ist erforderlich.

Morgen um 19 Uhr dann Lothar und die Steuerberater. "Gehts du dahin" taxadvisor? Es wäre ja sicher auch wichtig zu erfahren, was Binding wirklich mit den GmbH's plant.

http://www.dennisrohde.de/veranstaltung/75-minuten-klartext-…

„75 Minuten Klartext: Perspektiven im Steuerwesen“ mit Lothar Binding MdB
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26.04.21 10:08:26
Beitrag Nr. 7.411 ()
Mal wieder was zum Marktvolumen, hier CFD. Ist zwar nur 2020, wird aber in 2021 kaum anders sein. Die Bindingfalle schnappt zu:

https://www.cfdverband.de/fileadmin/user_upload/20210324_PM_…

Aus Sicht der Linken ist das eigentlich optimal. Da hat man nächstes Jahr direkt "sehr reiche und böse" Spekulanten parat, die ihre Steuern nicht zahlen (können) und für die man Internierungslager zur Umerziehung (damit die arbeiten lernen) braucht. Die Menschen werden es wie immer "verstehen".

#alleslinksmachen
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25.04.21 18:53:02
Beitrag Nr. 7.410 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 67.942.454 von gagilia am 25.04.21 17:09:59
Zitat von gagilia: offizielle Internetquelle


Das Zitat solltest du im Humor-Thread posten, da findest Du dann auch quadratische Kreise....

Gruß
Taxadvisor
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25.04.21 17:09:59
Beitrag Nr. 7.409 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 67.941.911 von Taxadvisor am 25.04.21 15:11:41
Zitat von Taxadvisor:
Zitat von gagilia: Hallo zusammen

Was besagt eigentlich genau die Feststellung im Steuererklärungsbescheid "Der verbleibende Verlustvortrag wird entsprechend § 10d Abs.4 EstG für die Einkünfte aus Kapitalvermögen (ohne Veräußerung von Aktien auf 100.000 € festgestellt"?

Welche GEWINNE kann man dagegenrechen aus diesem 100.000€ Verlusttopf?
Aktiengewinne?
Termingeschäftegewinne (CFD, Futures, Optionen etc.)?
Zinseinnahmen?
Dividenden?
wenn ich was vergessen habe, bitte noch hinzufügen

Ich hoffe jemand kann mir genau und leicht erklären am besten mit Beispielen und vor allem die zuverlässige Quellen (im Internet findet man da gar nix bzw. Fachchinesisch)

Und wird das vom Finanzamt automatisch dagegengerechnet oder muss man da aktiv werden und ihnen darauf aufmerksam machen (nicht nur im Steuererklärungsformular)?

Mir würde eine Ehre sein, wenn auch Taxadvisor sich zu Worte melden könnten, falls er Zeit hat.

Ich danke euch allen im Voraus

Ich hoffe, ihr habt verstanden, was ich damit meine bzw. meine Frage ist.


Diese Verluste aus 2020 und früher können mit allen Gewinnen und Erträgen verrechnet werden, die der AbgSt unterliegen. Lediglich Verluste aus Aktiengeschäften und - neu - aus Termingeschäften sind nur mit gleichartigen Geschäften verrechenbar, Verluste aus Totalverlusten können zwar mit allen positiven Kapitaleinkünften verrechnet werden, allerdings beschränkt auf jährlich TEUR 20. Der Verlust wird in Folgejahren von Amts wegen mit den erklärten Kapitalerträgen (vorrangig vor dem Pauschbetrag) verrechnet.

Gruß
Taxadvisor


Dankeschön Taxadvisor

Gibt es vielleicht eine verlässliche Quelle, wenn man Termingeschäfte Gewinne aus dem Jahre 2021 mit dem Verlusttopf gegenrechnet kann? Seit dem Binding Steuer bin ich momentan über alles vorsichtig. Komisch, dass ich nirgendwo was darüber lesen kann im Internet. Kommt zwar das man geenrechnen kann nur nicht was alles. Eine offizielle Internetquelle wäre echt hilfreich für mein Gewissen.

Und wenn ich z.B. für das Jahr ein Gewinn in Termingeschäfte erwirtschaftet habe z.B. 120.000 € und Verluste z.B. 50.000€ , werden die 20.000 Max. Verluste automatisch abgezogen und der Rest 100.000 gegen vor 2020 Verlusttopf gerechbet, so das ich auf 0€ komme bzw kein Steuer nachzahlen muss?
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25.04.21 15:11:41
Beitrag Nr. 7.408 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 67.940.996 von gagilia am 25.04.21 12:33:35
Zitat von gagilia: Hallo zusammen

Was besagt eigentlich genau die Feststellung im Steuererklärungsbescheid "Der verbleibende Verlustvortrag wird entsprechend § 10d Abs.4 EstG für die Einkünfte aus Kapitalvermögen (ohne Veräußerung von Aktien auf 100.000 € festgestellt"?

Welche GEWINNE kann man dagegenrechen aus diesem 100.000€ Verlusttopf?
Aktiengewinne?
Termingeschäftegewinne (CFD, Futures, Optionen etc.)?
Zinseinnahmen?
Dividenden?
wenn ich was vergessen habe, bitte noch hinzufügen

Ich hoffe jemand kann mir genau und leicht erklären am besten mit Beispielen und vor allem die zuverlässige Quellen (im Internet findet man da gar nix bzw. Fachchinesisch)

Und wird das vom Finanzamt automatisch dagegengerechnet oder muss man da aktiv werden und ihnen darauf aufmerksam machen (nicht nur im Steuererklärungsformular)?

Mir würde eine Ehre sein, wenn auch Taxadvisor sich zu Worte melden könnten, falls er Zeit hat.

Ich danke euch allen im Voraus

Ich hoffe, ihr habt verstanden, was ich damit meine bzw. meine Frage ist.


Diese Verluste aus 2020 und früher können mit allen Gewinnen und Erträgen verrechnet werden, die der AbgSt unterliegen. Lediglich Verluste aus Aktiengeschäften und - neu - aus Termingeschäften sind nur mit gleichartigen Geschäften verrechenbar, Verluste aus Totalverlusten können zwar mit allen positiven Kapitaleinkünften verrechnet werden, allerdings beschränkt auf jährlich TEUR 20. Der Verlust wird in Folgejahren von Amts wegen mit den erklärten Kapitalerträgen (vorrangig vor dem Pauschbetrag) verrechnet.

Gruß
Taxadvisor
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25.04.21 14:15:57
Beitrag Nr. 7.407 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 67.941.578 von startvestor am 25.04.21 14:15:37
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D. Rechtsfolge

Die angegriffene Vorschrift ist in ihrer durch das Änderungsgesetz eingeführten Form aufzuheben.

Die Folgen der Aufhebung sind dabei unproblematisch. Die Fassung des § 20 Abs. 6 EStG ohne Satz 5 kann durch die Finanzverwaltung und die Finanzgerichte ohne Weiteres angewandt werden.
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Das Ende des Tradings durch neue Steuerregel?