Ist Ströer aktuell deutlich überbewertet?
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Die Kursverdopplung erst im Jahre 2029 ist zu kurz gedacht. Die Verdopplung erwarte ich schon Anfang 2027, wobei ich auch extrem bullish eingestellt bin. 2030 erwarte ich gar Kurse weit über 105, dank des beschlossenen Aktienoptionsprogramms! Wenn das auch nur nebenbei durchgewunken wurde, möglichst unauffällig. Aus diesem Grunde wäre der Turbo für die Berechtigten (Vorstand etc.) in den nächsten Jahren eine Sonderdividende bis 2030 von 35€ der Jackpot. Denn laut HV-Beschluss steht jeder Aktienoption ab 2030 eine Prämie von maximal 105€ zu, wenn Kurse von 105 oder mehr erreicht werden. Für den Aktionär ist es egal, ob es eine Basisdividende von 1,85€ und 2-8€ Sonderdividende gibt oder nur die Dividende von 3,85-8,85€ sind, aber für Ströer ist es nicht egal - Sonderdividenden werden als Bonus betrachtet und macht eine Streichung akzeptabler, falls es nicht so läuft, der entscheidende Punkt - Sonderdividenden senken den Aktienoptionspreis um Höhe der Sonderdividenden, d.h. jeder dieser Aktienoptionen profitiert schon vor 2030! Wenn Ströer also in den nächsten Jahren diese Sonderdividenden ankündigt, dann kann sich jeder die Kurse ausrechnen - selbst wenn man nur 3,5€ annimmt, und eine Dividendenrendite von 5% unterstellt, dann wären Kurse von 70€ denkbar. Unterstellt man nur das gleiche Ergebnis wie für das Geschäftsjahr 2025 sind die 3,5 drin, allerdings mit anderer Gewinnverteilung😉. Aber man kann von steigender Profitabilität ausgehen inklusiver Sonderkonjunktur Fussball-WM.Sprich steigenden Gewinnen.
bin gespannt ob wir heute noch einen Diviabschlag von weniger als 50 cent bei 1,85€ Divdende sehen. Der Knaller für mich war gestern in der HV, dass Müller andeutete, dass der Ad Manger durch den Rollout der agentischen KI technisch so ausgereift ist, dass er als unabhängige Software-Infrastruktur funktioniert. Seine Kernbotschaft: Es ist für das Unternehmen profitabler, die Buchungs-Software an Dritte zu lizenzieren und über Transaktions-Gebühren (Tech-Fees) mitzuverdienen.
Hier wird scheinbar wiederholt mit negativen Nachrichten versucht, den Kurs zu drücken, dieser wird dann direkt wieder hochgekauft.
Hält die 34?
Ich bin es gewohnt, mich weniger mit den Zahlen der Holding als mit denen des Gesamtkonzerns zu beschäftigen (auch wenn mir die guten Holding-Zahlen bei Ströer als Bären schon seit Jahren Unbehagen bereiten, wie man hier im Thread nachlesen kann).
die Zeit wird es zeigen, wer richtig liegt. Zu bedenken gebe ich, dass von den 1,5 Mio Shortselleraktien im Mai 1 Mio abgebaut wurden und "nur" noch knapp 500000 Aktien Short gehalten werden, also heute eine Chance noch ein paar Buchgewinne zu sichern.
.. wahrscheinlich ist GS in dem Übernahmeprozeß involviert und da wäre es nicht gut wenn der Kurs zu weit wegläuft
Witzig. Divi-Abschlag ist erst morgen, aber eine Herabstufung durch Goldman Sachs wirkt sich halt sehr oft im Kursverlauf aus...
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Bei Ströer seht die KI und andere also insbesondere diese interessanten Punkte:
- DOOH (Digital Out of Home) hat strukturell bessere Margen als klassische Plakatwerbung.
- Ein Screen ersetzt mehrere statische Flächen.
- Die Grenzkosten sinken massiv.
- Die Monetarisierung pro Standort steigt.
- Kommunale Verträge wirken wie Burggräben.
- Netzwerkeffekte entstehen über Reichweite + Daten + programmatische Buchung.
Das erinnert in gewisser Weise an:
- Mobilfunknetze nach LTE-Ausbau,
- Glasfasernetze,
- Rechenzentren,
- Börsenbetreiber,
- oder Maut-/Infrastrukturmodelle.
Die spannendste Frage ist eigentlich nicht:
Wie sieht die Cash Conversion aus, wenn die Digitalisierungsquote hoch genug ist und die Ersatzinvestitionen sinken?
oh man, viele Fragen. Ich versuche mal alles aufzuzeigen. Welche KI ist glaube ich zweitrangig, denn KIs sind für mich vor alllem DATENKRAKEN, die man nutzen kann. Man darf durchaus wissen, das es vorrangig Wahrscheinlichkeiten oder gefundene Antworten sind. Leider gilt für mich noch, dass die KI nur so intelligent ist, wie die Kontrollinstanz, die vor dem Rechner sitzt!!! Gerade wenn die KI beginnt zu halluzinieren (gib mal das ein"wieviele e sind in erdbeere ", da sollte in etwa--- 4 mit dem Zusatz: Diese Frage ist übrigens ein berühmter Test für Künstliche Intelligenzen. Viele ältere Sprachmodelle scheitern daran, weil sie Text in Wortabschnitten (sogenannten Tokens) verarbeiten und nicht wie ein Mensch Buchstabe für Buchstabe lesen ---- sowas rauskommen.) Das gilt es immmer im Hinterkopf zu behalten, deswegen die Intelligenz muss immer noch vorne sitzen!
Da Sahibtom ein Investor mit Aktien auf Rentensicht ist, darf schon breit gestreut sein. Aber ja, 15% sind schon in Ströer investiert., wobei auch hier der durchschnittliche deutsche Kleinanleger die Basis bildet und vor einigen Jahren bei der Lehmannkrise den Griff zur Telekom tätigte, was mittlerweile einen großen Anteil des Depots ausmacht. Da bin ich in den nächsten Jahren noch mehr bullisch und denke ab 2028 ganz andere Erfolge zu sehen, wie der Lars in Berlin es sich je vorstellen kann. Wichtiger als schnelle Gewinne sind ruhige Nächte und ordentlich Cash.
Bzw. wenn ich wie Sahibtom von einer schnellen Sichtbarwerdung eines fairen Kursniveus über 200€ ausgehen würde (bei KGV von 10), dann hätte ich sicherlich 20% Ströer. UND Derivate on Top.
Offenbar geht Ihr beide von einer Vervielfachung der Aktie in durchaus zeitnaher Zukunft aus. Darf man fragen, wie hoch Ströer bei Euch im Depot gewichtet ist? Wenn ich Eurer Meinung wäre, dann hätte ich denke ich mal so ca. 15% oder gar mehr in Ströer investiert, aber ich bin auch ein Anleger, der wenig von sehr breiter Streuung hält.
Eine auch in meinen Augen sehr fundierte Einschätzung......Selbstdenkerhirne wurden selten in Deutschland.......und noch seltener, die es sich dann auch sagen und oder schreiben trauen.....
@Der Tscheche, danke für die Blumen. Ja ich bin mittlerweile sehr von dem Geschäftsansatz überzeugt und seid Februar 2026 extrem bullisch eingestellt. Meine persönliche Einschätzung, Ströer hat das Rückkaufprogramm aufgelegt um den Aktienkurs nicht unter 33-34 fallen zu lassen, weil die Aktienpakete von den Gründern sicherlich als Sicherheiten hinterlegt sind und tiefere Kurse weitere Sicherheiten erfordert hätten. Seit dem Übernahmegerücht, was es auch bleiben wird, durfte es kein Aktienrückkaufprogramm geben und musste formal gestoppt werden. Am Ende umfasst das Volumen des Aktienrückkaufprogramms genau die 50 cent je Aktie, die es 2026 weniger gibt als 2025 mit den 2,35€. Sprich für den Langzeitanleger erhöht dieses Aktienrückkaufprogramm den zukünftigen Gewinn je einzelner Aktie. Auch diese 1,85€ ist für mich der Wert, den die Stiftungskonstellation braucht um ihre laufenden Kosten und Rücklagen für den fiktiven Erbfall zu decken. Da Müller die Stiftung 2021 gegründet hat, wird dieser simulierte Erbfall vom Finanzamt 2051 durchgeführt und die Stiftung muss zu diesem Zeitpunkt die Erbschaftsteuer bezahlen.
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