Tages-Trading-Chancen am Freitag den 17.04.2020 (Seite 61)

eröffnet am 16.04.20 22:15:03 von
neuester Beitrag 20.04.20 11:38:54 von


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17.04.20 23:54:53
Beitrag Nr. 601 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.367.927 von andrina am 17.04.20 23:26:04
Zitat von andrina:
Zitat von idRldK: ...

1. Short im Dow

ich gehe von einem zweiten, stärkeren Rutsch aus, auch unter 10.000 möglich

Wann der Start ist, kann ich leider nicht voraussagen.


Noch der Chart und ein schönes WE an alle - betty


Ach ja, die brachiale Zensur heute in der Früh war zum kotzen.





danke, Dir auch ein schönes WE

Deine Gold Ansage "um den 17." war mal wieder genial

danke für Deine Arbeit hier 👍


Unter 10.000 im Dow?

Dann stehen wir tiefer als in den 90zigern vor der Dotcom Blase.

Also da lege ich mich Mal fest. Im Leben geht der Index nicht tiefer als vor 25 Jahren. Das ist ja nun wirklich komplett albern.

Das macht bei den Unternehmensbewertungen ja gar keinen Sinn.
Warum sollten denn bitte jetzt Aktien wie Microsoft, Apple, Intel, Nike, Coca Cola, Wallmart, Visa, Disney, MasterCard und co. Allen Ernstes 2020 weniger wert sein als 1998?

Also Leute, nicht komplett albern werden. Bevor das auch nur ansatzweise passiert wird jeder Mensch auf dem Planeten notfalls die Aktien auf Kredit kaufen um dabei zu sein.
Den Effekt das die grossen sofort wieder hochgekauft worden sind hat man ja direkt nach dem Crash schon gesehen.

Ein aufsetzen aufs bisherige Märztief bei schlechter Lage kann man sich evtl. Noch vorstellen. Wenn es ganz übel wird vielleicht sogar noch etwas tiefer.
Aber unter 10.000? Das passiert höchstens wenn China und Russland den USA den Krieg erklären und Atomwaffen starten.
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17.04.20 23:57:15
Beitrag Nr. 602 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.367.849 von Gruenspan59 am 17.04.20 23:06:39
Zitat von Gruenspan59:
Zitat von shaxx: Grünspan ich schätze dich sehr aber bankrott in heutigen zeiten bedeutet für die länder eine zahl in der bilanz. Das leben geht weiter. Was interessiert die politik der ururenkel in 2090. ernsthaft - bei 0% zinsen. Was für eine bedeutung haben schulden? Iwie witzig wenn man betrunken um 23:00 darüber nachdenkt. Deutschland hat doch eine bilionen schulden vom zweiten wk oder? Interessiert das den dax? Schulden von staaten = zahlen in bilanzen = who cares. Bis ans ende aller tage. Voll geil. :D


Ja mein Sohn, du bis noch sehr jung wie aus deinen Postings erkennen kann, da sieht man einige Dinge anders. Was passiert wenn Währung nur noch Zahlen sind, denen man einfach vor dem Komma noch ein paar Nullen anhängt, haben wir in der Vergangenheit gesehen. Wenn Länder zahlungsunfähig werden kannst du an Argentinien sehen, jahrelang ein nicht funktionierendes System. Das hat aber auch mit Grundeinstellung was tun, wenn Schulden keine Bedeutung mehr haben. Wenn die Banken geliehenes Geld nicht mehr zurück bekommen, bekommen die Probleme. Ein Vorgang der beim kleinen Arbeiter beginnt und oben endet.
Sicher kann man das alles so vereinfacht sehen wie du, blos die Rechnung geht am Ende nicht auf.



Völlig richtig!! In Italien wird es viel grausamer enden als in Griechenland.

Italien wird noch weniger als Griechenland seine Billionen Schulden zurückzahlen können.

Das wird die Unternehmen in Italien um Jahre zurückwerfen. Und wir Deutschen können bluten, bis der Pabst einspringt. Aber der wird vorher denn Teufel um Hilfe bitten.
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18.04.20 00:01:16
Beitrag Nr. 603 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.367.942 von Kurraz am 17.04.20 23:27:56
Zitat von Kurraz: Also, Ihr Day-Trader tut mir echt leid! Wir befinden uns nicht in einem, sondern in dem wohl schwierigsten Markt der Börsengeschichte. Schlimmer als 1929, schlimmer als 1987, schlimmer als 2000 und schlimmer als 2008.

Schlimmer, weil die wirtschaftlichen und finanziellen und ich sage auch mal die menschlichen Verhältnisse der gesamten Welt wohl noch nie desaströser waren als zu irgendeinem Zeitpunkt zuvor. Wir stehen vor den schlimmsten Staats- und Unternehmenspleiten aller Zeiten, weil die Verschuldung der Staaten und Unternehmen noch niemals in der Geschichte der Menschheit derart extreme Ausmaße angenommen hat wie derzeit.

Hinzu kommt, dass die Märkte noch niemals zuvor, so gesteuert, so manipuliert und von so wenigen mächtigen Personen, Organisationen, Cliquen und Parteien beherrscht wurden wie heute.

Und da könnt Ihr schimpfen, stöhnen, weinen oder kotzen, das ist einfach so und das muss man, wenn man sich auf diesen Märkten bewegt, akzeptieren. Wer das nicht zur Kenntnis nimmt ist entweder gestört oder grenzenlos naiv.

Hinzukommt, und ich wiederhole es nochmals: Nichts ist schwieriger an der Börse, den Kurs der nächsten Minuten, Stunden oder gar Tagen zu berechnen oder einzuschätzen. Weil niemand weiß, was die - ich nenne sie jetzt mal die MÄCHTIGEN -denn es sind ja nicht nur Boys, in den nächsten Minuten, Stunden oder Tagen vorhaben. Und sie werden es uns auch nicht erzählen, sondern immer das Gegenteil dessen tun, was wir glauben und was sie offiziell erklären. Ansonsten wären sie ja auch ganz schön blöd..

Wir kleinen Trader oder Investoren haben doch nur eine Chance, wenn wir mit schwimmen und zwar mit schwimmen auf der Welle, die die Mächtigen uns vorgeben. Und das war von 2000 bis 2003 ein grausamer Bärenmarkt, von 2003 bis 2008 ein ansehnlicher Bullenmarkt und von 2008 bis 2009 ein lukrativer Bärenmarkt. Und dann kam von 2009 bis Februar 2020 ein phantastischer Bullenmarkt einer der längsten und größten in der Geschichte, von dem die permanenten Longies sicherlich profitiert haben.
Und dann konnten auch die Mächtigen das Spiel nicht ohne Gesichtsverlust weiter betreiben und an den völlig überzogenen Bewertungsverhältnissen länger festhalten. Das musste man einfach mal erkennen, weil selbst unbedarfte Börsianer misstrauisch geworden waren und weil die längste und schönste Partie aller Zeiten einmal zu Ende gehen musste.

Und dann kam Corona, welch eine Chance, endlich die Kurve zu kriegen. Welcome, Welcome!!!

Was sie offensichtlich nicht gewollt haben, ist, dass der Markt dann in 20 Tagen gleich um 40% in die Tiefe gerissen wurde. Das hat vielleicht selbst die Mächtigsten der Mächtigen überrascht. Man kann ja schließlich nicht alles 100%ig im Griff haben. Also, musste man gegensteuern. Mit Erfolg und einem Gevatter Trump und einem Vehikel namens FED, das sich im Gehege von Gevatter sehr wohl fühlt.

Schließlich waren ja Aktien richtig billig geworden- relativ und optisch. Und schon ging es in die andere Richtung.

Mit Erfolg, denn die Mächtigen mussten ja die Börse vor dem Absturz bewahren, weil ja das komplette Desaster verhindert werden musste und die Lemminge nur noch verkaufen wollten. Also nahm man die Geschenke um 18.000 und 8000 gerne an, um schlimmeres zu verhindern.

Insofern, und man kann aus der Geschichte nur Lernen, wie auch aus Fehlern: Jeder Bärenmarkt der Vergangenheit hat nach dem ersten Absturz eine Gegenreaktion erzeugt. Das war 29, 2000, und 2007 der Fall. Danach kam es unweigerlich zu einem weiteren Absturz von mindestens 2 Jahren.

Da die vergangenen Baissen ein laues Lüftchen gegenüber 2020 waren, weil die Probleme weltweit und insbesondere in Europa und den USA heute unvergleichlich größer sind, wird es ein grausames Gemetzel an den Börsen geben.

In diesem Sinne sollten wir erfreut sein, über jeden weiteren Versuch der Mächtigen, die Kurse an den Aktien-Märkten weiter nach oben zu ziehen. Denn das bedeutet für uns kleine Trader und Investoren, eine erneute Chance, sich von Aktien zu trennen bzw. Short zu gehen. Wir sollten das als Geschenk betrachten und nicht als Intrige. Denn jede technische Reaktion gegen einen Main-Trend ist ein Geschenk und eine Gelegenheit.

Und jeder Versuch, den Goldpreis - wie heute - drastisch zu senken- ist ebenfalls als Geschenk zu betrachten und wir sollten den Mächtigen auch dafür dankbar sein.

Aktien verkaufen, Indices shorten und Gold kaufen kann nicht so falsch sein in den nächsten 2 Jahren.

Wünsche allen viel Erfolg und ein profitables Händchen.

Da ich nicht DAY-Trade, bin ich ganz gelassen.


Guter Beitrag, aber widerspreche bei einigen Punkten natürlich, greife aber nur einen auf: Nichts, wirklich nichts ist einfacher als den Kurs für die nächsten Minuten vorherzusagen, weil du gar nichts vorhersagen musst, du musst nur reagieren, auf etwas, das gerade passiert. Ich mache nichts anderes, wenn ich kurzfristig trade. Ich gebe dir mal ein Denkbeispiel: wenn du nichts vorhersagen kannst, ist natürlich alles falsch oder alles richtig, das kommt auf den Standpunkt an. Ergo, wenn der Kurs sich nicht entwickelt, wie du gedacht hast (und dieses Denken bezieht sich nicht auf einen Kurs, sondern nur darauf, ob dein Trade plus macht, oder nicht), gehst du in die Gegenrichtung, entwickelt er sich wieder falsch, wechselst du erneut usw. Wenn du eigene Parameter entwickelst, WANN du genau auf diese Weise handelst, ohne den Kurs exakt voraussagen zu wollen, liegst du IMMER richtig. Ich tue den ganzen Tag nichts anderes, wenn ich im Minutenchart unterwegs bin. Nur der Minutenchart und sonst nichts. Keine Nachrichten, kein Denken, keine Information von außerhalb, nur der Chart. Ich weiß, es ist verpönt, Hin- und Her macht Taschen leer usw. Aber ich spreche hier von 10-60 Sekundenabschnitten. Der Kurs geht ja immer Hin- und Her, nicht? Nur geht er die eine Richtung eben mehr Hin und die andere Richtung weniger Her. Ich weiß, das hört sich alles kryptisch an, aber ich bin der felsenfesten Überzeugung, dass man Börse extrem banal sehen muss, keinen Anspruch auf Verstehen haben muss. Dann nähert man sich dem Eigentlichen der Börse - den Zahlen, den Algorithmen. Das fällt Menschen sehr schwer, sie mögen ein Unternehmen, oder lehnen es ab. Sie denken über Politik und Gesellschaft nach und versuchen schlauer zu sein als Andere. So funktioniert Börse nur oberflächlich. Ich finde die Metapher des Wellengangs am Meer ganz passend - unendliche Wiederholungen, die aber minimale Unterschiede aufweisen. So handel ich das, völlig losgelöst von der Welt und nur so funktioniert das. Durch Komplexitätsreduktion.
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18.04.20 00:18:27
Beitrag Nr. 604 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.368.065 von deusmyops am 18.04.20 00:01:16Absolut Deiner Meinung & Danke fürs Posting besser kann man Daytrading nicht beschreiben😀
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18.04.20 00:20:19
Beitrag Nr. 605 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.368.044 von -Realist- am 17.04.20 23:54:53
Zitat von -Realist-:
Zitat von andrina: ...


danke, Dir auch ein schönes WE

Deine Gold Ansage "um den 17." war mal wieder genial

danke für Deine Arbeit hier 👍


Unter 10.000 im Dow?

Dann stehen wir tiefer als in den 90zigern vor der Dotcom Blase.

Also da lege ich mich Mal fest. Im Leben geht der Index nicht tiefer als vor 25 Jahren. Das ist ja nun wirklich komplett albern.

Das macht bei den Unternehmensbewertungen ja gar keinen Sinn.
Warum sollten denn bitte jetzt Aktien wie Microsoft, Apple, Intel, Nike, Coca Cola, Wallmart, Visa, Disney, MasterCard und co. Allen Ernstes 2020 weniger wert sein als 1998?

Also Leute, nicht komplett albern werden. Bevor das auch nur ansatzweise passiert wird jeder Mensch auf dem Planeten notfalls die Aktien auf Kredit kaufen um dabei zu sein.
Den Effekt das die grossen sofort wieder hochgekauft worden sind hat man ja direkt nach dem Crash schon gesehen.

Ein aufsetzen aufs bisherige Märztief bei schlechter Lage kann man sich evtl. Noch vorstellen. Wenn es ganz übel wird vielleicht sogar noch etwas tiefer.
Aber unter 10.000? Das passiert höchstens wenn China und Russland den USA den Krieg erklären und Atomwaffen starten.


Lieber junger Welpe, ich sehe aus Deinen Ausführungen, dass Du auch noch ein unerfahrener und sehr Hausse-Erfahrener Trader bist.

Aus der Vergangenheit und der Geschichte -auch wenn viele junge Leute es nicht einsehen wollen - kann man viel lernen.

Im Jahr 1989 erklomm der Nikkei fast die 40.000 Marke. Und er war 10, 15, ja 20 Jahre nur gestiegen und er kannte nur eine Richtung: nach oben!! und 50.000 oder 60.000 waren nur eine Frage der Zeit.

Und in diesem Index waren so brilliante Werte wie Sony, Toyota, Minolta, Mitsumi etc.

Und niemand und keiner konnte sich vorstellen, dass diese Wirtschaftsmacht Japan mit diesen phantastischen Technologiewerten und Weltmarktführern so abstürzen konnte.

Und Du wirst es nicht glauben: bei 39.000 war das Ende der Fahnenstange erreicht und kannst Du Dir vorstellen, dass dieses stolze Land mit seinen tollen Unternehmen mal so abstürzen würde und der Nikkei bei 7000 landen würde???
macht mal eben 82% Kursverlust. Noch Fragen oder Zweifel.

Also bleib mal ganz cool und lerne erstmal aus der Geschichte.

Auch aus Nokia ist ein Nobody geworden. Nicht ist unmöglich.
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18.04.20 00:37:01
Beitrag Nr. 606 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.368.113 von Kurraz am 18.04.20 00:20:19
Zitat von Kurraz:
Zitat von -Realist-: ...

Unter 10.000 im Dow?

Dann stehen wir tiefer als in den 90zigern vor der Dotcom Blase.

Also da lege ich mich Mal fest. Im Leben geht der Index nicht tiefer als vor 25 Jahren. Das ist ja nun wirklich komplett albern.

Das macht bei den Unternehmensbewertungen ja gar keinen Sinn.
Warum sollten denn bitte jetzt Aktien wie Microsoft, Apple, Intel, Nike, Coca Cola, Wallmart, Visa, Disney, MasterCard und co. Allen Ernstes 2020 weniger wert sein als 1998?

Also Leute, nicht komplett albern werden. Bevor das auch nur ansatzweise passiert wird jeder Mensch auf dem Planeten notfalls die Aktien auf Kredit kaufen um dabei zu sein.
Den Effekt das die grossen sofort wieder hochgekauft worden sind hat man ja direkt nach dem Crash schon gesehen.

Ein aufsetzen aufs bisherige Märztief bei schlechter Lage kann man sich evtl. Noch vorstellen. Wenn es ganz übel wird vielleicht sogar noch etwas tiefer.
Aber unter 10.000? Das passiert höchstens wenn China und Russland den USA den Krieg erklären und Atomwaffen starten.


Lieber junger Welpe, ich sehe aus Deinen Ausführungen, dass Du auch noch ein unerfahrener und sehr Hausse-Erfahrener Trader bist.

Aus der Vergangenheit und der Geschichte -auch wenn viele junge Leute es nicht einsehen wollen - kann man viel lernen.

Im Jahr 1989 erklomm der Nikkei fast die 40.000 Marke. Und er war 10, 15, ja 20 Jahre nur gestiegen und er kannte nur eine Richtung: nach oben!! und 50.000 oder 60.000 waren nur eine Frage der Zeit.

Und in diesem Index waren so brilliante Werte wie Sony, Toyota, Minolta, Mitsumi etc.

Und niemand und keiner konnte sich vorstellen, dass diese Wirtschaftsmacht Japan mit diesen phantastischen Technologiewerten und Weltmarktführern so abstürzen konnte.

Und Du wirst es nicht glauben: bei 39.000 war das Ende der Fahnenstange erreicht und kannst Du Dir vorstellen, dass dieses stolze Land mit seinen tollen Unternehmen mal so abstürzen würde und der Nikkei bei 7000 landen würde???
macht mal eben 82% Kursverlust. Noch Fragen oder Zweifel.

Also bleib mal ganz cool und lerne erstmal aus der Geschichte.

Auch aus Nokia ist ein Nobody geworden. Nicht ist unmöglich.


Und ich denke, wer sich mehr mit der Vergangenheit befasst, sieht das wesentliche in der Gegenwart nicht.
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18.04.20 01:13:54
Beitrag Nr. 607 ()
Hallo nochmal, ich sehe es wie Betty, aber extremer.
Böse, böse Börse zieht hoch, obwohl doch alles so schlecht aussieht, viele kotzen und shorten.
Böse Börse zieht bis ATH, noch mehr kotzen und erhöhen Ihre Shortposis.
Böse Börse zieht über ATH, jetzt shorten praktisch alle, bis auf die wirklichen Profis.
Böse Börse läuft noch nicht mal zum alten ATH zurück, sonden gefühlt lange Zeit endlos rauf.
Die Profis wechseln langsam auf Short, um die "Hausfrauen" und Hobbyshorter, die auf long geswiched haben, nicht zu erschrecken.
Also eigentlich alles genau so, wie an zahllosen Intradayszenarien, nur etwas längerfristig gesehen, hehehe..
Denn Rest kann sich jeder selbst denken.
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18.04.20 01:18:18
Beitrag Nr. 608 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.368.065 von deusmyops am 18.04.20 00:01:16
Zitat von deusmyops:
Zitat von Kurraz: Also, Ihr Day-Trader tut mir echt leid! Wir befinden uns nicht in einem, sondern in dem wohl schwierigsten Markt der Börsengeschichte. Schlimmer als 1929, schlimmer als 1987, schlimmer als 2000 und schlimmer als 2008.

Schlimmer, weil die wirtschaftlichen und finanziellen und ich sage auch mal die menschlichen Verhältnisse der gesamten Welt wohl noch nie desaströser waren als zu irgendeinem Zeitpunkt zuvor. Wir stehen vor den schlimmsten Staats- und Unternehmenspleiten aller Zeiten, weil die Verschuldung der Staaten und Unternehmen noch niemals in der Geschichte der Menschheit derart extreme Ausmaße angenommen hat wie derzeit.

Hinzu kommt, dass die Märkte noch niemals zuvor, so gesteuert, so manipuliert und von so wenigen mächtigen Personen, Organisationen, Cliquen und Parteien beherrscht wurden wie heute.

Und da könnt Ihr schimpfen, stöhnen, weinen oder kotzen, das ist einfach so und das muss man, wenn man sich auf diesen Märkten bewegt, akzeptieren. Wer das nicht zur Kenntnis nimmt ist entweder gestört oder grenzenlos naiv.

Hinzukommt, und ich wiederhole es nochmals: Nichts ist schwieriger an der Börse, den Kurs der nächsten Minuten, Stunden oder gar Tagen zu berechnen oder einzuschätzen. Weil niemand weiß, was die - ich nenne sie jetzt mal die MÄCHTIGEN -denn es sind ja nicht nur Boys, in den nächsten Minuten, Stunden oder Tagen vorhaben. Und sie werden es uns auch nicht erzählen, sondern immer das Gegenteil dessen tun, was wir glauben und was sie offiziell erklären. Ansonsten wären sie ja auch ganz schön blöd..

Wir kleinen Trader oder Investoren haben doch nur eine Chance, wenn wir mit schwimmen und zwar mit schwimmen auf der Welle, die die Mächtigen uns vorgeben. Und das war von 2000 bis 2003 ein grausamer Bärenmarkt, von 2003 bis 2008 ein ansehnlicher Bullenmarkt und von 2008 bis 2009 ein lukrativer Bärenmarkt. Und dann kam von 2009 bis Februar 2020 ein phantastischer Bullenmarkt einer der längsten und größten in der Geschichte, von dem die permanenten Longies sicherlich profitiert haben.
Und dann konnten auch die Mächtigen das Spiel nicht ohne Gesichtsverlust weiter betreiben und an den völlig überzogenen Bewertungsverhältnissen länger festhalten. Das musste man einfach mal erkennen, weil selbst unbedarfte Börsianer misstrauisch geworden waren und weil die längste und schönste Partie aller Zeiten einmal zu Ende gehen musste.

Und dann kam Corona, welch eine Chance, endlich die Kurve zu kriegen. Welcome, Welcome!!!

Was sie offensichtlich nicht gewollt haben, ist, dass der Markt dann in 20 Tagen gleich um 40% in die Tiefe gerissen wurde. Das hat vielleicht selbst die Mächtigsten der Mächtigen überrascht. Man kann ja schließlich nicht alles 100%ig im Griff haben. Also, musste man gegensteuern. Mit Erfolg und einem Gevatter Trump und einem Vehikel namens FED, das sich im Gehege von Gevatter sehr wohl fühlt.

Schließlich waren ja Aktien richtig billig geworden- relativ und optisch. Und schon ging es in die andere Richtung.

Mit Erfolg, denn die Mächtigen mussten ja die Börse vor dem Absturz bewahren, weil ja das komplette Desaster verhindert werden musste und die Lemminge nur noch verkaufen wollten. Also nahm man die Geschenke um 18.000 und 8000 gerne an, um schlimmeres zu verhindern.

Insofern, und man kann aus der Geschichte nur Lernen, wie auch aus Fehlern: Jeder Bärenmarkt der Vergangenheit hat nach dem ersten Absturz eine Gegenreaktion erzeugt. Das war 29, 2000, und 2007 der Fall. Danach kam es unweigerlich zu einem weiteren Absturz von mindestens 2 Jahren.

Da die vergangenen Baissen ein laues Lüftchen gegenüber 2020 waren, weil die Probleme weltweit und insbesondere in Europa und den USA heute unvergleichlich größer sind, wird es ein grausames Gemetzel an den Börsen geben.

In diesem Sinne sollten wir erfreut sein, über jeden weiteren Versuch der Mächtigen, die Kurse an den Aktien-Märkten weiter nach oben zu ziehen. Denn das bedeutet für uns kleine Trader und Investoren, eine erneute Chance, sich von Aktien zu trennen bzw. Short zu gehen. Wir sollten das als Geschenk betrachten und nicht als Intrige. Denn jede technische Reaktion gegen einen Main-Trend ist ein Geschenk und eine Gelegenheit.

Und jeder Versuch, den Goldpreis - wie heute - drastisch zu senken- ist ebenfalls als Geschenk zu betrachten und wir sollten den Mächtigen auch dafür dankbar sein.

Aktien verkaufen, Indices shorten und Gold kaufen kann nicht so falsch sein in den nächsten 2 Jahren.

Wünsche allen viel Erfolg und ein profitables Händchen.

Da ich nicht DAY-Trade, bin ich ganz gelassen.


Guter Beitrag, aber widerspreche bei einigen Punkten natürlich, greife aber nur einen auf: Nichts, wirklich nichts ist einfacher als den Kurs für die nächsten Minuten vorherzusagen, weil du gar nichts vorhersagen musst, du musst nur reagieren, auf etwas, das gerade passiert. Ich mache nichts anderes, wenn ich kurzfristig trade. Ich gebe dir mal ein Denkbeispiel: wenn du nichts vorhersagen kannst, ist natürlich alles falsch oder alles richtig, das kommt auf den Standpunkt an. Ergo, wenn der Kurs sich nicht entwickelt, wie du gedacht hast (und dieses Denken bezieht sich nicht auf einen Kurs, sondern nur darauf, ob dein Trade plus macht, oder nicht), gehst du in die Gegenrichtung, entwickelt er sich wieder falsch, wechselst du erneut usw. Wenn du eigene Parameter entwickelst, WANN du genau auf diese Weise handelst, ohne den Kurs exakt voraussagen zu wollen, liegst du IMMER richtig. Ich tue den ganzen Tag nichts anderes, wenn ich im Minutenchart unterwegs bin. Nur der Minutenchart und sonst nichts. Keine Nachrichten, kein Denken, keine Information von außerhalb, nur der Chart. Ich weiß, es ist verpönt, Hin- und Her macht Taschen leer usw. Aber ich spreche hier von 10-60 Sekundenabschnitten. Der Kurs geht ja immer Hin- und Her, nicht? Nur geht er die eine Richtung eben mehr Hin und die andere Richtung weniger Her. Ich weiß, das hört sich alles kryptisch an, aber ich bin der felsenfesten Überzeugung, dass man Börse extrem banal sehen muss, keinen Anspruch auf Verstehen haben muss. Dann nähert man sich dem Eigentlichen der Börse - den Zahlen, den Algorithmen. Das fällt Menschen sehr schwer, sie mögen ein Unternehmen, oder lehnen es ab. Sie denken über Politik und Gesellschaft nach und versuchen schlauer zu sein als Andere. So funktioniert Börse nur oberflächlich. Ich finde die Metapher des Wellengangs am Meer ganz passend - unendliche Wiederholungen, die aber minimale Unterschiede aufweisen. So handel ich das, völlig losgelöst von der Welt und nur so funktioniert das. Durch Komplexitätsreduktion.


Keine Nachrichten, kein Denken, keine Information von außerhalb, nur der Chart.

Ich bin völlig bei Dir. So kann Day-Trayding funktionieren.

Aber nicht so wie 90 % der User hier ihre Fähnchen in den Wind hängen und sich über Nachrichten, Ereignisse, Meinungen oder unerklärliche Kursveränderungen aufregen und ihren Gefühlen folgen.

Wenn Du ein System gefunden hast, mit dem Du losgelöst von allen Infos und Ereignissen im Day-Trading erfolgreich bist, dann Chapeau und herzlichen Glückwunsch.

Ich habe - auch wenn meine fundamentalen Ausführungen hier in eine andere Richtung weisen, weil ich finde, dass wir seit dem 2. Weltkrieg noch nie eine derart dramatische Situation in der Welt hatten -exakt den gleichen Ansatz -aber nur langfristiger Natur.

Ich habe jetzt 50 Jahre Börsenerfahrung hinter mir und war einfach müde, mich täglich um die Kursentwicklung von Aktien oder Indices zu kümmern.

Deshalb habe ich jahrelang nach einem Ansatz gesucht, ein langfristig erfolgreiches System bzw. Modell zu entwickeln.

Mein Modell hat ausschließlich einen technischen bzw. charttechnischen Ansatz und ist völlig losgelöst von wirtschaftlichen, finanziellen oder politischen Ereignissen.

Es basiert im wesentlichen auf einer Kombination von kurz-, mittel-, und langfristiger Moving Averages und exakt bestimmter Overbought- und Oversold-Regeln.

Seit 1993 hat dieses System mit nur 32 Signalen einen Profit von über 50.000 Punkten erzielt.
D.h. im Schnitt p.a. 1.850 DAX Punkte, bei 1,2 Signalen p.a.

Vielleicht erläutern die letzten 3 Signale die Effizienz und Profitabilität des Modells:

Juni 2018 Short mit 12.605

Dez. 2018 Long mit 10.559 plus 2.046

Feb. 2020 Short mit 11.920 plus 1.361

Kurs heute: 10.600 plus 1.320

Und das völlig entspannt und fast nur den Monats-Ultimo im Blick, da ich im wesentlichen nur auf Basis von Monatskerzen handele.

Ich brauche den Kick des täglichen Tradings nicht mehr und kann mich mit anderen Dingen besser entspannen, während mein Modell langsam aber stetig Gewinne erzielt.

Ich habe aber in den letzten Wochen, durch Corona, meinen Lieblingssport nicht mehr ausüben können. Deshalb habe ich öfter hier mal reingeschaut, mitgelesen und manchmal über fundamentale Dinge philosophiert, obwohl ich eigentlich ausschließlich einen technischen Ansatz habe - aber langfristig - und meinen entwickelten Algorithmen vertraue.

Nichts ist schlimmer als Verlust und Frustration!!

Allen ein schönes Wochenende und möge der Trend your Friend sein.
DAX | 10.625,78 PKT
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18.04.20 07:39:08
Beitrag Nr. 609 ()
Moin, bin seit 5 wach, konnt nicht mehr schlafen.

Daher habe ich mir direkt mal die Charts angesehen, draußen wars noch zu kalt. 😁

Und was ich gezeichnet habe sieht... Sehr bullish aus.

Ich gehe direkt Montag morgen mit einem Gap up auf neue Hochs aus, im Dax also über 10.850 und im dji bei über 24.500. Dann habe ich Ziele oben bei 12.600 und 27.700. Das wird nicht nächste Woche passieren. Aber sagen wir die nächsten 2 Monate.

Auch bin ich nochmal durch gegegan was dieses Szenario zerstören könnte und bin auf nichts gekommen, das wirklich wahrscheinlich wäre. Wir hätten eine gewaltige zweite Welle (die müsste allerdings gewaltig sein, wesentlich heftiger als die erste) oder ein das Virus kommt aus einem chinesischen Labor mit entsprechender Reaktion. Da ich beides von der Wahrscheinlichkeit auf unter 1% schätze kann ich das natürlich nicht handeln.

Daher bleibt es für mich dabei. So Tiefs die ja aktuell täglich schön gemacht werden, z. B. Montag, Donnerstag und Freitag kaufe ich ausgiebig. Longs auch wenn sie mal ins minus laufen halte ich, bei einem tief kaufe ich lediglich zu. Bei möglichen kurzfristigen Hochs (nach Charts) verkaufe ich, aber nur vereinzelt, denn wenn es kein hoch ist und mal kein tief kommt komme ich nicht mehr rein.

So werde ich das wie nun die letzten 2,5 wochen auch, machen.

Wochenziele für diese woche, da habe ich 11.550 und 25.300. Die Woche gehe ich davon aus wird der Dax besser performen.

Lg schönes Wochenende
Robsen
DAX | 10.625,78 PKT
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18.04.20 07:59:24
Beitrag Nr. 610 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.367.960 von Kurraz am 17.04.20 23:34:34Und wenn es so ist und bei 11.400 ich short Singale erhalte heißt das nicht dass ich stur weiter long gehe, so wie du das aktuell bei klarsten Long Signalen mit Short hälst.

Dann gehe ich nach meiner Singallage, wechsel auf Short und verkünde das hier im Forum!

Aber du gehst seit 3 Wochen Short, posaunst hier rum als hättest du das große Wissen und rennst seit 3 wochen täglich gegen die Wand und langsam merkt man es dass die das kirre macht!

Du prophezeist den großen Absturz, nährst hier bzw. leitest andere fehl und ohne Demut posaunst du hier jeden Tag weiter rum und machst welche wie mich doof von der Seite an.

Natürlich kannst du dich schön ausdrücken, rhetorisch kann ich dir nichts ankreiden, inhaltlich ist das was du von dir gibst trotzdem völlig Schwachsinn, das sieht man seit 3 Wochen.

Ich bin nicht festgefahren, aktuell ist die Tendenz und Signallage klar Long nach meinen Charts, deshalb handle ich long. Und nochmal, solte sich das bei 11k, 11,4k oder 12k ändern werde ich das hier kommunizieren, ob ich dann damit richtig liege ist noch lange nicht gesagt, aber zumindest behandle ich die User hier im Forum fair und beeindrucke dich allein durch rhetorische Fähgikeiten.

Dir ein schönes Woe! Ich hoffe du nutzt die Zeit um darüber mal nachzudenken.
DAX | 10.625,78 PKT
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