Die Zukunft von Drägerwerk seit Corona (Seite 99)

eröffnet am 22.04.20 12:55:47 von
neuester Beitrag 27.11.20 15:04:04 von


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29.10.20 01:16:22
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29.10.20 08:15:12
Beitrag Nr. 982 ()
Drägerwerk verdient deutlich mehr
29.10.2020 08:08:27
LÜBECK (dpa-AFX) - Eine hohe Nachfrage nach seinen Produkten in der Corona-Pandemie hat dem Medizin- und Sicherheitstechnikkonzern Drägerwerk im dritten Quartal einen Gewinnsprung beschert. Der Gewinn stieg von Juli bis September auf 81,5 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Donnerstag in Lübeck mitteilte. Im Vorjahr hatte Drägerwerk hier 3,7 Millionen Euro ausgewiesen. Der Auftragseingang kletterte um 7,5 Prozent auf 747,8 Millionen Euro. Rechnet man Währungseffekte heraus, dann war das ein Plus von 13 Prozent. Dräger stellt Schutzmasken her, aber auch Produkte für die Behandlung von Corona-Patienten, wie etwa Beatmungsgeräte.
Der SDax-Konzern hatte erst jüngst vorläufige Zahlen zum dritten Quartal vorgelegt und seine Jahresziele konkretisiert. Der Umsatz stieg wie bekannt um rund 30 Prozent auf 862,5 Millionen Euro. Das operative Ergebnis (Ebit) sprang von 9,3 auf fast 127 Millionen Euro. Für das Gesamtjahr 2020 erwartet das Unternehmen ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von 14 bis 22 Prozent und eine Ebit-Marge zwischen 7,0 und 11,0 Prozent. Dabei geht Drägerwerk davon aus, bei beiden Kennziffern das mittlere bis obere Ende der Prognosespanne zu erreichen./mne/jha/
Draegerwerk | 72,00 €
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29.10.20 09:09:41
Beitrag Nr. 983 ()
Einige Virologen fordern nun als langfristige Strategie stärkeren Fokus auf den Schutz der Vulnerablen und bspw. diese mit FFP2-Masken auszustatten.

Dürfte zusätzlich positiv für Draeger sein.
Draegerwerk | 72,60 €
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29.10.20 09:17:05
Beitrag Nr. 984 ()
Es steht die zweite Impulswelle bei Kursen aus

Zum Vergleich Qiagen als moderater Coronagewinner









Einfaches Einfügen von wallstreet:online Charts: So funktionierts.


Der Bausatz für steigende Kurse liegt fundamental klar auf dem Tisch, fehlt noch wer der die Kurslaune föhnt
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29.10.20 09:17:31
Beitrag Nr. 985 ()
Es steht die zweite Impulswelle bei Kursen aus

Zum Vergleich Qiagen als moderater Coronagewinner









Einfaches Einfügen von wallstreet:online Charts: So funktionierts.


Der Bausatz für steigende Kurse liegt fundamental klar auf dem Tisch, fehlt noch wer wer der die Kurslaune föhnt
Draegerwerk | 71,40 €
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29.10.20 09:28:18
Beitrag Nr. 986 ()
Interessant fand ich im Quartalsbericht vor allem die segmentweise Entwicklung. Lt. Presseerklärung soll der Auftragseingang im Medizintechnikbereich das Niveau des Vorjahres erreicht haben, da die Lieferzeiten für Beatmungsgeräte bis in 2021 reichen würden. Tatsächlich lag der Auftragseingang sogar deutlich niedriger bei 405,9 Mio. Euro vs. 442,2 Mio. Euro im Vorjahr. Hier dürften die meisten Fragen der Analysten zu erwarten sein:
1. Wie groß war der Einfluß der Auftragsstornierung durch die Bundesregierung
2. Wie hat sich der Auftragseingang bei nicht Beatmungsgeräten entwickelt (hier war im 2. Quartal ein deutlicher Rückgang)?
3. Wie ist die Auftragslage bei Beatmungsgeräten? Spürt Dräger da verstärkte Infektionsgeschehen?

Nur meine Meinung. Irrtum vorbehalten.
Draegerwerk | 72,00 €
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29.10.20 10:10:17
Beitrag Nr. 987 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.532.340 von deepvalue am 29.10.20 09:28:18Warum nicht erstmal den kompletten Bericht lesen, bevor man Fragen stellt?
-Im 3. Quartal ist nur ein Teil des stornierten Auftrages der Bundesregierung "eingearbeitet", ein weiterer Teil UND die Abstandszahlung im mittleren 2-stelligen-Mio.-Bereich, fliessen in das Schlussquartal. Das hat natürlich einerseits den Effekt, das der Auftragseingang im 3. Quartal, besser dargestellt wurde, als er (unter voller Einrechnung der Stornierung) wäre. Anderseits hat das natürlich steuerliche Vorteile, da man nun für den Abstandsbetrag, keine weiteren Vorauszahlungen leisten muss. Ergebnistechnisch wäre das 3.Quartal dagegen nochmals um ca. 50 Mio. € Ebt besser ausgefallen.

-Die Bilanz sieht natürlich, wegen der vorher unzureichend plastisch bilanzierten Genußscheine (kein Fehler von Dräger - wäre bei einem Anteilseigner, der mit der Einlage bilanziert ist UND nun ausgezahlt werden muss, auch nicht anders) schlecht aus. Niemand sieht ein schrumpfendes bilanziertes Eigenkapital und steigende Schulden gern, auch wenn die Gegenrechnung mit den weg fallenden jährlichen Aufwendungen bis in alle Zukunft, schlüssig ist.

-Das 4. Quartal dürfte, traditionell bei Dräger, sehr gut ausfallen, da viel Geschäft in dieses Quartal bilanziert wird. Also wird sicherlich die Prognose erreicht werden.
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29.10.20 11:07:23
Beitrag Nr. 988 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.532.961 von hossinger am 29.10.20 10:10:17Hossinger:

Ich habe den Bericht so gelesen, dass die Stornierung weitgehend im 3. Quartal verarbeitet wurde und nur Detailänderungen im 4. Quartal berücksichtigt werden (d.h. materiell ändert sich nichts).
Den Hinweis über die von der genannte Höhe der Ausgleichszahlung (ca. 50 Mio. Euro) habe ich bisher nirgendwo gefunden, da hast Du wohl echte Insiderinformationen.

Deine Einschätzung über ein Super 4. Quartal teile ich (wobei abzuwarten wird, wieviel Vorsorge Dräger in den Abschluß steckt). Ich bin hier im Board wohl derjenige der für 2020 das höchste Ergebnis von deutlich über 400 Mio. Euro erwartet.

Unabhängig davon ist für die mittelfristige Aktienkursentwicklung entscheidend, wie sich der Auftragseingang entwickelt. Daher werden die Analysten hoffentlich hier detailiert nachfragen.
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29.10.20 11:15:46
Beitrag Nr. 989 ()
Dräger emittiert aktuell gerade ein Schuldscheindarlehen über 75 Mio. Euro. Es wäre interessant zu hören, welchen Zweck Dräger damit verbindet, da die Genußscheine A und K aus der vorhandenen Liquidität mühelos zurückbezahlt werden können. Plant Dräger den vorzeitigen Rückkauf der Genußscheine über die Börse?
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29.10.20 11:42:17
Beitrag Nr. 990 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.533.768 von deepvalue am 29.10.20 11:07:23 "Die abschließende Anpassung des Auftragsbestands erfolgt nach dem neuen Vertragsabschluss mit dem
Bundesgesundheitsministerium im vierten Quartal."

Da lese ich nichts von Details. Materiell ändert sich, durch eine Kürzung des Auftragsbestandes, natürlich keine Bilanzkennzahl. Dennoch wägt wohl jede Firma ab, wie zeitlich auslegbare Auftragskürzungen, publiziert werden. Die Mitteilung über die Abstandszahlungen (oder politisch-korrekte Investitionshilfe oä.) habe ich mir mit einem "mittleren 2-stelligen Mio.-Betrag".....50 ist da die absolute Mitte, notiert! Vielleicht sind es aber auch 35 oder 65 Mio.. Schätze mal da haben nur eine handvoll Leute, tatsächlichen Einblick in diesen Vertrag. Im Ministerium läuft der sicher unter "geheimer Verschlusssache"......könnte ja, bei einer ausufernden Pandemie "peinlich" werden....

Leider finde ich selbst jetzt nicht mehr die Quelle WO ich diese Zahl her habe. Allerdings schreibe ich in meine "Infoseite", die ich für jede Anlage habe, idR. NUR seriöse gehörte oder gelesen Zahlen. Ob ich das aber jetzt bei einem Gespräch mit der IR, einem Interview, einer Analyse oder einer Meldung "aufgeschnappt" habe...kann ich nicht belegen.....und darf mir damit zu Recht als Spekulation ausgelegt werden.
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