Landleben



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Heute war ein wunderschöner Tag in Bayern. Ich ging Morgens um 7°° Uhr mit meinem Hund ganz alleine alleine im Weiher Gebiet spazieren. So eine Stunde lang. Frühstückte mit meiner Frau anschließend, um mich dann um meine "Geschäfte(die jetzt darben) zu kümmern.

Mittagessen, und wieder 2 Stunden mit dem Hund spazieren. Kein Mensch begegnete uns.

Es ist derzeit fast schon wie "Aus dem Leben aus dem Taugenichts" von Eichendorff.

Landleben.
Nix flanieren, nix Halligalli.
Vorgestern kam eine Holzlieferung von einem befreundeten Bauern. 8 Ster Holz in Meter-Prügeln.
Geschnitten, Gehackt- fertig! (Ich auch)
Ich müßte noch 60 Küken (Hähnchen) zu einer Frau bringen die diese Tierchen (die ich von einer Hühnermästerei geschenkt bekommen habe)mästet und aufzieht. Das werde ich wohl Morgen erledigen, da ich nur wenig Futter habe.
Landleben = beste Leben

Landleben ist "Entschleunigung"
In Zeiten von Corona sowas von stillem Leben.

Eichendorff´s "aus dem Leben eines Taugenichts fällt mir da ein.
Liegen unterm Baum und träumen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.636.712 von Inderhals am 11.05.20 19:24:50
Zitat von Inderhals: Landleben = beste Leben

Landleben ist "Entschleunigung"
In Zeiten von Corona sowas von stillem Leben.

Eichendorff´s "aus dem Leben eines Taugenichts fällt mir da ein.
Liegen unterm Baum und träumen.


Entschleunigen trifft es gut. Seit etwa 5 Monaten lebe ich in der Stadt und merke den Unterschied.
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.820.196 von Thepunisher29 am 27.05.20 15:04:11Entschleunigen trifft es gut. Seit etwa 5 Monaten lebe ich in der Stadt und merke den Unterschied.

Wobei es da auf das Alter ankommt.
Die Jungen wollen "was erleben" und fühlen sich pudelwohl in der Stadt- wohl auch in Zeiten von Corona.
"Da rührt sich was".

Aber- irgendwann fängt man an zu denken. Spätestens dann, wenn man verheiratet ist und die "Jungbrut im Kinderstadel" liegt. Männlein oder Weiblein vom Lande besucht die Eltern und sieht-wird erinnert, wie es aufwuchs.

"Heimweh"

Aber- der gutbezahlte Job, das bereits geleistete in der City, die Familie auf 80 qm mit Balkon.

Erinnerung...

3.000 qm Garten, ein großes Haus, gewachsene Gesellschaftsstrukturen eines Dorfes- Jeder kennt Jeden- wenn man Hilfe braucht, fast Jeder hilft. Selbstverständlich hilft man selbstredend dann auch.

"Hättest Du morgen mal Zeit, mir beim Apfelbaumschneiden zu helfen"?- Ja klar, wann geht´s denn los?

Oder beim Schwarzschlachten einer Sau. Natürlich gibts Was ab.
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.831.854 von dern am 28.05.20 14:50:19Klingt sehr ruhig!
Das ist es auch. Was soll man auch sagen, wenn der Nachbar ein Jäger doch tatsächlich 2 Wildsäue geschossen hat- ein Glücksfall - und dieser am nächsten Tag im Wirtshaus vor lauter Glück nur Schwachsinn von sich gegeben hat und schwadronierte, das der "Luchs" das größte Untier" sei.

Der gehört nicht hierher, Der muss abgeschossen werden!

Da stellt man sich schon die Frage, ob das so sei.(Als Nichtjäger, selbstverständlich)


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