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ProSieben - Neue Strategie, Investoren, ShortSqueez (Seite 4)

eröffnet am 13.05.20 15:22:14 von
neuester Beitrag 04.05.21 02:13:00 von


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13.02.21 00:30:39
Wenn man mit dem Verkauf von Aktien Verlust erzielt, wandert der Verlust in den sogenannten Verlusttopf.
In.meinem Verlusttopf haben sich so rd 135000 E Verlust angesammelt.
Wenn ich jetzt mit den nächsten Verkäufen Gewinne einfahren würde, würden dies Gewinne mit dem Verlust im Verlusttopf verrechnet.
Ich kann also jetzt mit Verkäufen auch anderer Aktien 135000 E Gewinn einfahren, ohne dafür auch nur einen Cent Steuern zahlen zu müssen.
Denn insgesamt habe ich ja keinen Gewinn gemacht.
Dividenden können zwecks Steuergestaltung oder Optimierung seitens des Staates nicht .mit den Verlusten im Verlusttopf verrechnet werden.
Das ist der Grund, dass mir Kurssteigerungen im Moment viel wichtiger sind als Dividendenzahlungen.
Aber auch als Börsianer kann man die Steuer gestalten.
Wenn ein Kurs extrem absinkt und man am Tiefstpunkt kauft und wieder verkauft, hat man einen Verlust realisiert, der in den Verlusttopf wandert.
Wenn nun die Aktien wieder zu steigen beginnen und dies auch tun bis weit in die Gewinnzone, und man verkauft nicht diese Aktien sondern andere mit Gewinn, so muss man auf diese Gewinne keine Steuer zahlen, da der Gewinn u.U. komplett mit dem Verlust im Verlusttopf verrechnet werden kann.
In dem Falle gewährt einem der Staat sogar einen zinslosen Kredit von prinzipiell unbegrenzter Dauer.
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13.02.21 00:51:07
Dann wird ein Schuh draus.
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13.02.21 10:14:03
Antwort auf Beitrag Nr.: 66.988.523 von Ines43 am 13.02.21 00:30:39Wenn Du die Aktien virtuell via Lang & Schwarz über Dein eigenes Wikifolio kaufst, musst Du selbst bei einem virtuellen Verkauf der Aktien keine Steuern zahlen.

Sondern erst dann, wenn Du die Anteile des Wikifolios selbst verkaufst, was allein Du unabhängig von Aktienkursen bestimmen kannst. Du kannst also einen Kursstand auch trotz Verkaufs sichern.

Wenn Du nach einem virtuellen Verkauf in einen neuen Wert investierst, hast Du den vollen Verkaufsbetrag zur Verfügung und nicht nur den um die Abgeltungssteuer geminderten Verkaufsbetrag. 100 % statt nur ca. 73 %.

Wenn man das mehrfach hintereinander macht, dann ergibt sich dadurch ein Vorteil, der die Kosten des Wikifolios sehr deutlich aufwiegt. Gewusst wie. ;-)
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13.02.21 20:03:54
Antwort auf Beitrag Nr.: 66.988.523 von Ines43 am 13.02.21 00:30:39
Zitat von Ines43: Wenn man mit dem Verkauf von Aktien Verlust erzielt, wandert der Verlust in den sogenannten Verlusttopf.
In.meinem Verlusttopf haben sich so rd 135000 E Verlust angesammelt.
Wenn ich jetzt mit den nächsten Verkäufen Gewinne einfahren würde, würden dies Gewinne mit dem Verlust im Verlusttopf verrechnet.
Ich kann also jetzt mit Verkäufen auch anderer Aktien 135000 E Gewinn einfahren, ohne dafür auch nur einen Cent Steuern zahlen zu müssen.
Denn insgesamt habe ich ja keinen Gewinn gemacht.
Dividenden können zwecks Steuergestaltung oder Optimierung seitens des Staates nicht .mit den Verlusten im Verlusttopf verrechnet werden.
Das ist der Grund, dass mir Kurssteigerungen im Moment viel wichtiger sind als Dividendenzahlungen.
Aber auch als Börsianer kann man die Steuer gestalten.
Wenn ein Kurs extrem absinkt und man am Tiefstpunkt kauft und wieder verkauft, hat man einen Verlust realisiert, der in den Verlusttopf wandert.
Wenn nun die Aktien wieder zu steigen beginnen und dies auch tun bis weit in die Gewinnzone, und man verkauft nicht diese Aktien sondern andere mit Gewinn, so muss man auf diese Gewinne keine Steuer zahlen, da der Gewinn u.U. komplett mit dem Verlust im Verlusttopf verrechnet werden kann.
In dem Falle gewährt einem der Staat sogar einen zinslosen Kredit von prinzipiell unbegrenzter Dauer.


Kannst Du dies näher erklären, dass hab ich leider nicht verstanden :confused:
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14.02.21 14:55:49
Bin bei Max Blue.
Und in der Software kann ich
Den Verlusttopf aufrufen

Wenn ich eine Aktie gekauft nach 31.12 2008
z.B. mit 5000 E Verlust, so wird dieser Verlust von 5000 E im Verlusttopf verbucht und erscheint dort
mit dem Betrag 5000 E.
Verkaufe ich dann eine Sktie mit 3000 Gewinn, gekauft nach dem 3q.12.2008
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14.02.21 15:03:04
Bin bei Max Blue.
Und in der Software kann ich
Den "Verlusttopf" aufrufen

Wenn ich eine Aktie gekauft nach 31.12 2008
z.B. mit 5000 E Verlust vrrkaufe, so wird dieser Verlust von 5000 E im Verlusttopf verbucht und erscheint dort
mit dem Betrag 5000 E.
Verkaufe ich dann eine Aktie mit 3000 Gewinn, gekauft nach dem 31.12.2008, so wird dieser Gewinn mit den 5000 E Verlust verrechnet.
Der dann im Verlusttopf verzeichnete Verlust liegt dann nur noch bei 2000 E, u.s.w.

Der Handel von Aktien gekauft vor dem 01.ü1.2009 wird nicht erfasst. Der Gewinn daraus muss nicht versteuert werden. Verkäufe mit Verlust oder Gewinn werden im Verlusttopf nicht erfasst, da der Gewinn aus solchen Verkäufen nicht versteuert wird. Sie mindern auch nicht den Verlust im Verlusttopf.
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14.02.21 15:16:32
Jetzt spekuliere ich mal, weil mir das so noch nicht passiert ist.
Angenommen ich habe seit dem Jahre 2009
100 000 Gewinn aus Aktienverkäufen erzielt.
, so stehen im Verlusttopf 100 000 E mit negativem Vorzeichen. Dafür habe ich Steuern gezahlt.
Mache ich nun 100 000 E Verlust, so werden mir die gezahlten Steuern zurückgezahlt.
Der Verlusttopf wird auf Null zurückgesetzt.
Man korrigiere mich bitte, wenn ich da etwas falsch dargestellt habe.
Von Fristen, ab denen nach 2008 gezahlte Steuern aus Aktienverkäufen nicht mehr zurückgezahlt werden, ist mir nichts bekannt.
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14.02.21 16:01:28
Früher, also es noch den Neuen Markt gab, kannte ich auch viele Menschen, die glaubten ein Verlust sei ein "Asset" mit dem man Gewinn machen könnte.
Inzwischen haben die ganzen Doktoren, Buchhalter und Besserverdiener dazugelernt.
Ein Verlust ist kein Asset, sondern ein Schlecht, das man vermeiden sollte.
Wer wenig Verluste macht, ist klar im Vorteil.

IR von ProSieben hat die Einschätzung bestätigt, wonach es keine Dividendennachzahlung geben wird.
Jedoch wird an der Pay Out Ratio von 50% festgehalten.
Bis der AR etwas anderes diskutiert.
Am 4. März werden wir schlauer sein.
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14.02.21 16:32:20
Antwort auf Beitrag Nr.: 67.001.175 von Ines43 am 14.02.21 15:03:04
Zitat von Ines43: Bin bei Max Blue.
Und in der Software kann ich
Den "Verlusttopf" aufrufen

Wenn ich eine Aktie gekauft nach 31.12 2008
z.B. mit 5000 E Verlust vrrkaufe, so wird dieser Verlust von 5000 E im Verlusttopf verbucht und erscheint dort
mit dem Betrag 5000 E.
Verkaufe ich dann eine Aktie mit 3000 Gewinn, gekauft nach dem 31.12.2008, so wird dieser Gewinn mit den 5000 E Verlust verrechnet.
Der dann im Verlusttopf verzeichnete Verlust liegt dann nur noch bei 2000 E, u.s.w.

Der Handel von Aktien gekauft vor dem 01.ü1.2009 wird nicht erfasst. Der Gewinn daraus muss nicht versteuert werden. Verkäufe mit Verlust oder Gewinn werden im Verlusttopf nicht erfasst, da der Gewinn aus solchen Verkäufen nicht versteuert wird. Sie mindern auch nicht den Verlust im Verlusttopf.


Das ist ja logisch, solch einen Verlusttopf „Aktien“ kenn ich und den Verlusttopf „Allgemein“ auch...

In Deinem urspr. Kommentar hattest Du geschrieben, wenn Du eine Aktie am „Tiefstpunkt kaufst und wieder verkaufst“! Das klang nach einem anderen Prinzip...
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14.02.21 18:04:04
Antwort auf Beitrag Nr.: 67.001.313 von Ines43 am 14.02.21 15:16:32
Zitat von Ines43: Jetzt spekuliere ich mal, weil mir das so noch nicht passiert ist.
Angenommen ich habe seit dem Jahre 2009
100 000 Gewinn aus Aktienverkäufen erzielt.
, so stehen im Verlusttopf 100 000 E mit negativem Vorzeichen. Dafür habe ich Steuern gezahlt.
Mache ich nun 100 000 E Verlust, so werden mir die gezahlten Steuern zurückgezahlt.
Der Verlusttopf wird auf Null zurückgesetzt.
...


So ist es nicht, da in Jahresryhtmus abgerechnet wird. In dem o.g. Beispiel hast Du also auf 100.0000 Euro Gewinn die Steuern gezahlt und der Aktienverrechnungstopf ist dabei jedes Jahr wieder auf null gesetzt worden.

Machst Du jetzt 100.000 Euro Verlust, dann wird das nur mit den vorher erzielten Gewinnen des laufenden Jahres im Aktienverlusttopf verrechnet und nur dafür bekommst Du die Steuern wieder. Reichen die Gewinne nicht aus, wird der Verlust vorgetragen - allerdings auch über das Jahr hinaus. D.h., zukünftige Gewinne kannst Du gegenrechnen. Aber vergangene Gewinne nur des laufenden Jahres.

Willst Du etwas anderes machen, musst Du das mit Deiner Bank und dem Finanzamt abklären. Etwa eine Verlustbescheinigung ausstellen lassen, die Deinen Verlustvortrag bei Bank X auf null setzt und die Du dann beim Finanzamt einreichen kannst, um sie mit Gewinnen bei Bank Y zu verrechnen.

Generell sollte man sich aber nicht in Aktien verlieben oder gegen einen Abwärtstrend positionieren und erst gar nicht so hohe Verluste anfallen lassen.
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