Die Sehnsucht nach der guten alten Zeit vor dem Euro | Diskussion im Forum



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Es handelt sich um einen automatisiert angelegten Thread zur Nachricht "Die Sehnsucht nach der guten alten Zeit vor dem Euro" vom Autor Robert Halver

Die Sehnsucht nach der guten alten Zeit vor dem Euro „Früher war alles besser!“ lautet ein bekanntes deutsches Sprichwort. Tatsächlich schauen viele von uns nostalgisch auf die 80er und 90er zurück. Was interessierte uns damals die „knubbelige“ …

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Vielen Dank Robert Halver für einen erneut didaktisch und fundamental guten Bericht. Ich oute mich als Fan.
Weniger Dank,Herr Halver.Ich oute mich,nicht zum 1.Mal ,als Nichtfan.In Deutschland wird der Länderfinanzausgleich,welcher ja ohnehin nur noch von 2 Ländern gestemmt wird,von diesen schon länger massivst kritisiert und um Neuordnung gerungen.Es erschliesst sich mir partout nicht,warum ein europäischer Länderfinanzausgleich,noch dazu um einige Potenzen höher,DIE Lösung sein soll!Ich plädiere eher für ein Ende mit Schrecken,als ein Schrecken ohne Ende!
Der Beitrag hat viele interessante Aspekte:
In der Tat ist es nicht leicht, aus einer schwierigen "Partnerschaft" auszusteigen, aber seine Werte und sich gleich mit aufzugeben, ist gewiss auch nicht der richtige Weg. Letztlich werden die deutschen Bürger Europa nicht retten können und Europa Deutschland vermutlich noch weniger. Dass es gefährlich ist, auf die Freundlichkeit andere Staaten zu bauen und sich von diesen blindlings abhängig zu machen, sehen wir auch anhand der deutschen Exporten nach China und umgekehrt, den Beteiligungen aus Übersee, Gaslieferungen aus Russland, Target2-Salden usw. Deshalb bräuchte es jetzt ein Umdenken, bevor neues Geld gedruckt und - ohne Bedingungen geknüpft - verteilt wird. Ein "immer weiter so" wird spätestens in einer gravierenden Krise gebremst, wenn bestehende Strukturen von selbst zerfallen und sich komplexe Systeme auflösen - mal schauen, was uns die nächsten Krisen bringen werden ...
Also ich schließe mich der Nichtfangemeinde an: Herr Halver plädiert ungeniert für ein weiter so. Es ist alles großer systemkonformer Käse, der uns hier aufgetischt wird, da es durch die enorme private und öffentliche Verschuldung ohnehin so schnell keine neuen Käufer von Waren aus Deutschland geben wird. Schon bisher wurde von unseren Nachbarn kräftig angeschrieben (Target 2 lässt grüßen). Wenn sich die Währungskurse ändern, muß man die Herstellungspreise halt anpassen. Das geht aber nicht, wenn man meint, sich finanziell um das Wohl der ganzen Welt kümmern zu müssen. Solche Wahnsinnsaktionen, wie die Energiewende, treiben die Kosten ebenfallls. Wahrscheinlich brauchen die Deutschen erst den totalen witschaftlichen Zusammenbruch, um mit vernünftigen Menschen an der Spitze neu starten zu können. Im Gegensatz zu 45 stehen ja alle Maschinen noch...


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