Westwing - Turnaround durch Corona
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Da möchte ich mal einen ergänzen!
Auf Nachfrage ein Chart
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Quelle: Westwing Insidertrades
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Quelle: Westwing Insidertrades
Bei Westwing kauft Vorstand Sebastian Westrich eine kleine Aktienposition. Das Unternehmen, präsentierte sich auf dem Equityforum in Frankfurt am Dienstag. Es spürt eine Konsumzurückhaltung in ganz Europa. Zudem werden in den kommenden Monaten die Logistikkosten steigen, da Dienstleister wie DHL bereits Preiserhöhungen angekündigt haben. Das wichtige vierte Quartal ist noch weit entfernt und die übergeordnete Story mit einer anhaltenden Margenexpansion über 10 Prozent auf EBITDA-Marge ist durch die Expansionsstrategie intakt. Trotzdem ist das Unternehmen zur Sicherung der Gewinnspanne bereit, etwas Umsatzwachstum zu opfern und im aktuellen Umfeld gehören sie zu den negativ betroffenen Unternehmen. https://www.comdirect.de/inf/aktien/detail/news_detail.html?…
Makro ist nicht der Treiber der Equity‑Story, aber ein anhaltend schwaches Umfeld kann die Zeitachse strecken. Energiepreise und Lieferketten erzeugen kurzfristig Rauschen, und wenn die Krise länger dauert, spürt Westwing das wie jeder Konsumzykliker.
Der Abverkauf nach dem IR‑Update überrascht nur die, die Westwing immer noch wie ein Wachstums‑Startup lesen. 2025 war stark, ja.
Der Ausblick ist nicht „mau“, sondern klassisch Westwing‑konservativ: Erst tiefstapeln, dann überliefern. Hat 2025 schon funktioniert.
Spannender als die Guidance ist ohnehin Rocket: Durch ARPs über 30 %, ohne einen einzigen Cent aktiv zuzukaufen.
Kurzfristig bleibt’s holprig, klar.
Der Case liegt 2027 – nicht im nächsten Quartal.
Die zuletzt stark gelaufene Westwing Aktie ist mit dem neuesten IR Update kräftig unter Druck geraten. Zwar wurde das Jahr 2025 (wie bereits angekündigt) sehr erfolgreich abgeschlossen, der Ausblick auf 2026 fiel allerdings zumindest ergebnisseitig ausgesprochen mau aus (bei gleichzeitig deutlichem Umsatzzuwachs):
Gedanken zu Westwing in UK – warum der Schritt trotz Konkurrenz logisch ist und wie daraus ein echter Hebel werden kann.
Westwing geht in den britischen Markt, weil dort genau die Kombination existiert, die das Geschäftsmodell braucht: ein großes, kaufkräftiges Premium‑Segment, eine extrem hohe Social‑Commerce‑Affinität und eine Lücke, die nach dem Wegfall von Made.com offen geblieben ist. Der Markt ist nicht „zu preissensibel“, sondern klar segmentiert. Die breite Masse kauft günstig, aber das aspirational‑premium Segment ist groß, markentreu und empfänglich für kuratierte Looks – genau Westwings Spielfeld.
UK ist Europas stärkster Social‑Commerce‑Markt. Instagram‑Shopping, TikTok‑Hauls und Influencer‑getriebene Kaufentscheidungen funktionieren dort besser als in DACH. Westwing verkauft kein Möbelstück, sondern ein ästhetisches Narrativ – und britische Kund:innen reagieren überdurchschnittlich stark auf solche Markenwelten. Wenn das Influencer‑Flywheel anspringt, sinkt der CAC, steigen Wiederkaufraten und der Eigenmarkenanteil wächst. Genau dieser Mechanismus macht UK potenziell zum größten Margenhebel im gesamten Konzern.
Der Eintritt bleibt ein Execution‑Play. Scheitert Westwing an Logistik, CAC‑Kontrolle oder am britischen Geschmack, bleibt UK ein Kostenblock und Westwing 2027 bei 3–4 % EBITDA‑Marge hängen. Gelingt die Lokalisierung der Eigenmarken und die Aktivierung der richtigen Creator, wird UK ab H1/27 zum finanziellen Hebel und ab Q2/27 zum Kurshebel. UK ist damit kein „nice to have“, sondern der entscheidende Katalysator für ein Re‑Rating – mit hohem Risiko, aber ebenso hohem Return.
Westwing UK wird nicht sofort zünden – aber der Hebel kommt früher, als viele erwarten.
Q2/Q3 2026: Erste Signale. Traffic hoch, Conversion stabil, CAC dreht nicht mehr nach oben.
Q4 2026 – Q1 2027: Der Kipppunkt. Wiederkaufraten steigen → UK wird vom Kostenblock zum Wachstumstreiber.
H1 2027: Finanzieller Impact. UK liefert positiven Deckungsbeitrag, Marketingquote runter, EBITDA rauf.
Q2/Q3 2027: Der Markt sieht’s. UK >10 Mio. Umsatz pro Quartal → Re‑Rating startet.
Kurz gesagt: UK sichtbar ab Q4/26, finanziell relevant ab H1/27, kurswirksam ab Q2/27.
Aber klar: Wenn UK nicht zündet (schwache Wiederkaufraten, hoher CAC, Logistikprobleme), dann bleibt Westwing 2027 bei 3–4 % EBITDA‑Marge hängen – und das Kursziel liegt eher bei 6–7 € statt 25–30 €. UK ist der Hebel. Ohne UK kein Re‑Rating.
Eintritt in den Markt in Großbritannien:
Es gab eine Befreiung der Bafin https://www.comdirect.de/inf/aktien/detail/news_detail.html?…
Hab gerade bei Börsengeflüster gelesen, dass keine pflichtofferte nötig ist
Gerade kam die Meldung von der stimmrechtsüberschreitung
Westwing zieht 1.253.968 eigene Aktien ein und reduziert damit ihr Grundkapital von EUR 20.903.968,00 auf EUR 19.650.000. Zudem wird ein neues ARP auferlegt mit bis zu 700.000 weitere Aktien im Zeitraum vom 9. Februar bis zum 31. Juli 2026 :
HAMBURG (dpa-AFX Broker) - Die Privatbank Berenberg hat die Bewertung von
Westwing beim Kursziel von 25 Euro mit "Buy" aufgenommen.
Westwing sei ein führender Onlinehändler für Möbel und Interieur, schrieb
Michael Heider am Dienstagabend in seiner Kaufempfehlung. Dieser Home &
Living-Markt sei global 630 Milliarden Euro schwer. Nach erfolgreichem
Unternehmensumbau stünden die Zeichen bei Westwing nun auf profitables
Wachstum./ag/bek
Veröffentlichung der Original-Studie: 03.02.2026 / 17:35 / GMT
Erstmalige Weitergabe der Original-Studie: Datum in Studie nicht angegeben /
Uhrzeit in Studie nicht angegeben / Zeitzone in Studie nicht angegeben
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dpa-AFX Broker - die Trader News von dpa-AFX
20 € wären durchaus auch fair, zumindest wenn man von weiterem Wachstum ausgeht.
Ganz schöne Steigerung des adjustierten EBITDA...
Westwing Group SE: Erhöhung der Prognose des bereinigten EBITDA für das Geschäftsjahr 2025 und Umsatzerwartung in der oberen Hälfte der Prognose
München, 16. Januar 2026 // Die Westwing Group SE ("das Unternehmen") aktualisiert die Prognose für das Geschäftsjahr 2025.
Das Unternehmen erwartet nunmehr ein bereinigtes EBITDA zwischen EUR 42 Mio. und EUR 45 Mio. für das Geschäftsjahr 2025 (bisher: am oberen Ende des Korridors von EUR 25 Mio. bis EUR 35 Mio.).
Der Umsatz für das Geschäftsjahr 2025 wird mit rund EUR 449 Mio. in der oberen Hälfte des prognostizierten Korridors von EUR 425 Mio. bis EUR 455 Mio. erwartet.
Die Aktualisierung der Prognose ist darauf zurückzuführen, dass das vierte Quartal 2025 besser als erwartet verlief.
Damit sollte der Aktieneinzug klar sein.
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