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ITM Power: Ein Wirecard-Szenario bahnt sich an | Diskussion im Forum

eröffnet am 24.06.20 15:54:29 von
neuester Beitrag 25.06.20 15:16:00 von

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25.06.20 15:16:00
Beitrag Nr. 8 ()
@Anleger23 hat Recht !
ITM Power | 2,770 €
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25.06.20 14:10:02
Beitrag Nr. 7 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.176.631 von MisterSpok am 25.06.20 12:55:22Ich komme darauf, weil es mein Beruf ist. Nur genau so können die Börsen funktionieren- auch in höchst volatilen Zeiten: auch durch die Liquidität von designated sponsors. Größtmögliche Liquidität in möglichst vielen Gattungen bereitszustellen und zu sichern ist das oberste Ziel einer jeden Börse:

https://www.xetra.com/xetra-de/handel/handelsmodelle/liquidi…

So (nur so) funktionieren alle Börsen. Designated Sponsors (auch Makler oder Market Maker genannt) können den Spread verdienen, erhalten prozentuale Provision und erhalten dafür im Falle weniger liquider Aktien auch Geld vom Unternehmen selber auf Basis eines deignated- Sponsor- Vertrages. Genau deshalb siehst Du nahezu nie komplett leere Orderbücher. Verluste aus diesem market making - und nichts anderes ist das- sollten i.d.R. kompensiert werden können durch diese Einnahmen, gelegentlich gibt es aber auch fette Verluste.

Dieses System funktioniert erwiesenermassen in jedem Crash- seien es Marktcrashes oder Einzelwertcrashes, in sehr starken und hochvolatilen Bewegungen nach unten und nach oben.

Mit Deinen Ausführungen zum Orderbuch hast Du aber natürlich völlig Recht. Der DS füllt natürlich in der Regel nicht alleine das Orderbuch, sondern jeder von uns und sehr viele Institutionelle auch mit vielen Geld- und Brieforders- mit Limits am Markt, unter dem Markt, über dem Markt, Limits verschiedenster Laufzeiten und Ausführungsspezifikationen (stop-loss usw.).

Aber nimm mal den L&S Handel am Sonntag. Die stellen am Sonntag in sehr vielen Werten als Einzige Geld- und Briefkurse auch für Werte, in welchen L&S überhaupt keine Position hat.

Dann funktioniert das ganz genau so wie von mir oben beschrieben. Wenn L&S am Sonntag in obigem Beispiel 2 mal 3.000 Stücke verkauft, dann ist L&S insgesamt 6.000 Stücke short. Wenn niemand am Sonntag an L&S wieder Aktien auf deren Geldkurs verkauft, dann muss L&S diese 6.000 Aktien am Montag ausleihen zwecks Lieferung Valuta Mittwoch oder aber am Montag eindecken zur Lieferung Valuta Mittwoch. Klassischer Fall von ungewollt short.

Meine obigen Ausführen zum short daytrader und Shortseller sind seit vielen Jahren übliche Praxis.
ITM Power | 2,720 €
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25.06.20 12:55:22
Beitrag Nr. 6 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.170.214 von Anleger23 am 25.06.20 08:16:42
Zitat von Anleger23: Ich möchte hier mal informieren zum Thema "short":

a) es gibt zu jedem gehandelten Kurs IMMER einen (zu diesem Kurs positiv zur Aktie eingestellten) Käufer und einen (zu diesem Kurs negativ zur Aktie eingestellten) Verkäufer

b) es gibt in JEDER liquiden Aktie zu JEDEM Zeitpunkt short- Bestände. Diese halten entweder Daytrader oder länger als einen Tag orientierte Shortseller. Shortseller müssen sich dazu Aktien leihen bei langfristig positiv eingestellten Aktienhaltern weil diese Shortseller mit Valuta 2 Tagen an die jeweils positiv eingestellten Käufer liefern müssen. Dafür zahlt der Shortseller im Rahmen einer professionell organisierten Wertpapierleihe Gebühren an den in der Regel institutionellen und langfristig orientierten ausleihenden Aktienhalter.

c) ohne Verkäufer - aus welchem Grund auch immer - also auch ohne short day trader und ohne shortseller gäbe es überhaupt keine funktionierende Börse. Beispiel: Market Maker stellt auf Xetra einen Kurs: Geld 3 / Brief 3,10. Volumen 3000 Stück auf jeder Seite. Fall a): jemand kauft 3000 Stück bei 3,10 / A ist jetzt 3.000 Stücke short. A stellt sodann eienn neuen Kurs: 3,05 Geld / 3,15 Brief. A hofft, dass jetzt jemand ihm 3000 Stücke verkauft zu 3,05 so dass A wieder flat ist und sodann 5 cent pro Aktie verdient hätte. Falls aber jemand ihm dann nochmals weitere 3000 Stücke abkauft zu jetzt 3,15 dann wäre A jetzt insgesamt 6.000 Stücke short und müsste zusehen, wie er diese Stücke noch ohne Verlust an diesem Tag eindecken kann. Fall b): genau anders herum auf der long Seite.


Hmm, wie kommst du auf diese krude Vorstellung eines "Market Maker", der auf eigene Rechnung handelt und "Kurse stellt"?

Ich denke viel einfacher: Es gibt ein Orderbuch, dass ist die Liste der Angebote von Besitzern und Interessenten an einem Wertpapier. Das günstigste Angebot des Wertpapiers ist der Brief-Kurs, das teuerste Interesse der Geld-Kurs. Fertig. Das wars. Wenn ich irgendwo handele, stelle ich das auch genau so fest. Sonst gibts in erster Näherung nichts. Insbesondere ist keine "short" irgendwie notwendig.

Wenn ich dann z. B. das günstigste Angebot in der angegebenen Stückzahl erwerbe, wandert das Wertpapier zu mir, das Geld zum Verkäufer, das Angebot verschwindet aus dem Orderbuch.

Nix "Market Maker", nix "Kurse stellen" ?!? :confused: :keks:
ITM Power | 2,775 €
1 Antwort
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25.06.20 09:44:19
Beitrag Nr. 5 ()
@Anleger23,
ein sehr schöner und korrekt dargestellter Beitrag von dir!
ITM Power | 2,735 €
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25.06.20 08:54:58
Beitrag Nr. 4 ()
perfekt beschrieben. Würde ich genauso sehen.
ITM Power | 2,855 €
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25.06.20 08:16:42
Beitrag Nr. 3 ()
Ich möchte hier mal informieren zum Thema "short":

a) es gibt zu jedem gehandelten Kurs IMMER einen (zu diesem Kurs positiv zur Aktie eingestellten) Käufer und einen (zu diesem Kurs negativ zur Aktie eingestellten) Verkäufer

b) es gibt in JEDER liquiden Aktie zu JEDEM Zeitpunkt short- Bestände. Diese halten entweder Daytrader oder länger als einen Tag orientierte Shortseller. Shortseller müssen sich dazu Aktien leihen bei langfristig positiv eingestellten Aktienhaltern weil diese Shortseller mit Valuta 2 Tagen an die jeweils positiv eingestellten Käufer liefern müssen. Dafür zahlt der Shortseller im Rahmen einer professionell organisierten Wertpapierleihe Gebühren an den in der Regel institutionellen und langfristig orientierten ausleihenden Aktienhalter.

c) ohne Verkäufer - aus welchem Grund auch immer - also auch ohne short day trader und ohne shortseller gäbe es überhaupt keine funktionierende Börse. Beispiel: Market Maker stellt auf Xetra einen Kurs: Geld 3 / Brief 3,10. Volumen 3000 Stück auf jeder Seite. Fall a): jemand kauft 3000 Stück bei 3,10 / A ist jetzt 3.000 Stücke short. A stellt sodann eienn neuen Kurs: 3,05 Geld / 3,15 Brief. A hofft, dass jetzt jemand ihm 3000 Stücke verkauft zu 3,05 so dass A wieder flat ist und sodann 5 cent pro Aktie verdient hätte. Falls aber jemand ihm dann nochmals weitere 3000 Stücke abkauft zu jetzt 3,15 dann wäre A jetzt insgesamt 6.000 Stücke short und müsste zusehen, wie er diese Stücke noch ohne Verlust an diesem Tag eindecken kann. Fall b): genau anders herum auf der long Seite.
ITM Power | 2,920 €
2 Antworten
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24.06.20 15:54:29
Beitrag Nr. 2 ()
Dann dürfte die Blase Tesla sich ja auch halbieren.
ITM Power | 3,015 €
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24.06.20 15:54:29
Beitrag Nr. 1 ()
Es handelt sich um einen automatisiert angelegten Thread zur Nachricht "ITM Power: Ein Wirecard-Szenario bahnt sich an" vom Autor The Motley Fool

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