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Rechtliche Schritte gegen Wirecard / AR / EY ? (Seite 128)

eröffnet am 24.06.20 20:52:12 von
neuester Beitrag 08.04.21 16:45:31 von


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20.03.21 08:42:07
Beitrag Nr. 1.271 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 67.524.443 von Experialist am 19.03.21 11:26:16
Zitat von Experialist: Der Autor ist Gründer der Interessengemeinschaft, die er hier einseitig bewirbt. Auf alternative Möglichkeiten der Interessenvertretung wird gar nicht erst hingewiesen, insofern nicht mehr als Eigenreklame.

In jedem Fall wird der Insolvenzverwalter solche Ansprüche zunächst mit Sicherheit ablehnen. Ob das dann Bestand hat, wird erst ein Gerichtsverfahren zeigen. Dann wird man sehen, welche Gutachten hier Berücksichtigung finden - es gibt da nämlich auch welche, die zu anderen Schlüssen kommen.

Praxis ist, dass Aktionäre als Eigenkapitalgeber erst nachrangig, d.h. nach Befriedigung aller Gläubigeransprüche bedacht werden. Dann dürfte für die Aktionäre aber kaum noch etwas übrigbleiben. Warum das im Fall Wirecard anders sein sollte (deliktisches Vorgehen...?) sehe ich nicht.

Klagen sollte man m.E. besser dort, wo noch etwas zu holen sein könnte (EY, BaFin usw.)




Hier stimme ich nicht mit Dir überein !

Korrekt, ob die Aktionäre den Gläubigern gleichgestellt werden, müssen die Gerichte entscheiden.
Da man aber relativ einfach die Forderungsanmeldung beim Insolvenzverwalter selber durchführen kann, würde die ich das immer machen. Da man kaum Aufwand hat und dann "entspannt" den Entscheidungen folgen kann. Bis auf das Schreiben an den Insolvenzverwalter hat man ja kein Risiko....

Auch wenn die Chancen sehr unterschiedlich beurteilt werden.....

So long
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20.03.21 10:55:15
Beitrag Nr. 1.272 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 67.535.894 von Moneyburner1 am 20.03.21 08:42:07Klare Sache, beim Inso-Verwalter geltend machen auf jeden Fall, da gebe ich Dir recht. Danke für die Klarstellung. Das kostet so gut wie nichts, und Wunder können ja geschehen. Mir ging es primär um den Klageweg, da würde ich den Fokus weiter eher auf andere Ziele richten. Ausser ich habe eine einspringende Rechtsschutzversicherung, natürlich.
Nur meine Meinung, das mag gerne jede(r) sehen wie er/sie möchte.
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20.03.21 19:48:30
Beitrag Nr. 1.273 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 67.471.229 von megadeal2020 am 16.03.21 07:12:54Wirecard AG

Sehr geehrte Damen und Herren,



auf dieser Seite können sich Aktionäre und Anleiheinhaber der Wirecard AG für einen unverbindlichen Newsletter der SdK Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V. registrieren. Darin organisieren wir ein rechtliches Vorgehen zur Erlangung von Schadensersatz und informieren über den jeweiligen Stand des Vorgehens. Mit der Anmeldung zum Newsletter entstehen keinerlei Kosten.



Sofern Sie sich für die Klage gegen den Abschlussprüfer der Wircard AG (E&Y) registrieren wollen, halten Sie bitte Ihre Unterlagen (Ausweiskopie, Wertpapierabrechnungen über Kauf und eventuell Verkauf der Wertpapiere) in digitaler Form bereit und registrieren Sie sich unter https://www.investor-rights.de/wirecard. (Genaueres finden Sie in Newsletter 8 auf der rechten Seite. Bitte beachten Sie den Mindestschaden von 5.000€)



Bitte lesen Sie auch die bisher veröffentlichten Newsletter rechts! ------------------------->



Bitte beachten Sie abschließend, dass wir nur unseren Mitgliedern für Rückfragen zur Verfügung stehen können. Einige Unterlagen sind ebenfalls nur diesen zugänglich. Informationen über die Mitgliedschaft finden Sie hier.



https://sdk.org/leistungen/klageverfahren/wirecard-ag/
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22.03.21 11:02:12
Beitrag Nr. 1.274 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 67.540.850 von iceland1960 am 20.03.21 19:48:30Zwischenzeitlich der einzige Weg für die meisten Kleinanleger, wenn man sich von Pinsent Masons (via LitFin) vertreten sehen möchte. Für die direkte Beteiligung an LitFin wurde die Mindest-Schadenssumme inzwischen offenbar auf 100 TEUR erhöht. Die Nachfrage scheint groß zu sein.

Interessant das Presseecho auf die EY-Anhörung letzten Freitag. Am Ende müssen natürlich die Gerichte entscheiden, ob EY schuldhaft gehandelt hat, aber die Wahrscheinlichkeit dafür scheint mir nach der Anhörung auf keinen Fall gesunken zu sein. Das Kopfschütteln über das Verhalten von EY zieht sich jedenfalls über alle Bereiche. Interessant der Artikel im Handelsblatt: https://www.handelsblatt.com/finanzen/banken-versicherungen/…
Leider hinter paywall, aber wer Zugang hat...

P.S. Es ist nicht ohne Ironie, dass Felix Holtermann am Ende noch zum Freund der (mittlerweile geschädigten) Wirecard-Anlager werden könnte.
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23.03.21 08:16:52
Beitrag Nr. 1.275 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 67.550.232 von Experialist am 22.03.21 11:02:12Damit gleichwohl auch Anleger mit einem Verlust von weniger als 100.000 Euro von LitFin finanziert werden und an der gebündelten Anspruchsdurchsetzung durch Pinsent Masons teilnehmen können, arbeiten wir für die Erfassung der Anfragen dieser Anlegergruppe mit der SdK Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e. V. und dem Dienstleister Investor Rights zusammen.

https://www.wirecardclaim.com/sdk-kooperation
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23.03.21 15:47:55
Beitrag Nr. 1.276 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 67.535.894 von Moneyburner1 am 20.03.21 08:42:07Und genau das ist der wunde Punkt bei dem Wirecard Betrugsskandal ,daß die Regierung
zumindest Schmunzler Scholz mit verstrikt ist u.a. wird vermutl. für die Anleger bei
Wirecard nichts mehr zu holen sein .
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23.03.21 16:30:47
Beitrag Nr. 1.277 ()
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24.03.21 23:00:42
Beitrag Nr. 1.278 ()
Die SdK fasst die aktuellen Entwicklungen immer in Videos zusammen....siehe https://youtu.be/I5N5YipAI7s.

Das ganze ist so krank, dass es fast zu unglaublich klingt. Ein Wirtschaftsprüfer, der nicht Mal nachsieht, ob ein Treuhänder, der ein Viertel der Bilanzsumme, über 1 Mrd. Euro, verwaltet, überhaupt eine Lizenz hat....krank.
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31.03.21 12:43:07
Beitrag Nr. 1.279 ()
Hallo,

entschuldigt meine, möglicherweise schon beantwortete, Frage aber die Zeit alle Seiten durchzulesen fehlt mir leider aktuell.

Ich hatte mich auch bei Investor Rights angemeldet aber länger nicht auf die Seite geschaut. Nun habe ich gesehen, dass eine Menge Dokumente zu unterschreiben sind mit Vereinbarungen einerseits mit Investor Rights, andererseits mit der Kanzlei selbst. Außerdem existiert eine Rechnung über 199,-

Die Kurzfassung der Frage: Sind von mir als Geschädigtem außer den 199,- + 28% Beteiligung für Investor-Rights im Erfolgsfall irgendwelche Kosten zu tragen?

Hintergrund ist die Kostenaufstellung von Pinsent Masons in der Mandantenvereinbbarung und der Formulierung dass die nur mit mir direkt einen Vertrag haben und nicht mit Investor Rights?
Die dort genannten Preise sind natürlich als Privatperson nicht interessant
In meinem Fall beträgt der Schaden nur etwas mehr als die minimalen 5000,-

Danke für eine kurze Erleuchtung!
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07.04.21 17:14:16
Beitrag Nr. 1.280 ()
Tilp ist verunglückt! Mein Beileid der Familie! Wie geht es dort nun weiter?


https://www.manager-magazin.de/finanzen/geldanlage/andreas-t…
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