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Rechtliche Schritte gegen Wirecard / AR / EY ? (Seite 129)

eröffnet am 24.06.20 20:52:12 von
neuester Beitrag 22.04.21 11:49:27 von


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08.04.21 10:50:43
Beitrag Nr. 1.281 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 67.731.034 von Returnhunter am 07.04.21 17:14:16Wirklich tragisch. Schrecklich für die Familie, mein Beileid.

Die Kanzlei besteht aus zehn Anwälten, in der causa Wirecard dürften die wohl weitermachen, nehme ich an.
Wirecard | 0,390 €
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08.04.21 16:45:31
Beitrag Nr. 1.282 ()
Bin ich Mal gespannt. TILP war schon der Leitwolf, hatte die Kontakte zu den Finanzierern und so. War auch medial ein Schlachtross, das ist schlimm, das er in dem Case fehlt.
Wirecard | 0,392 €
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19.04.21 10:10:10
Beitrag Nr. 1.283 ()
Wirecard | 0,370 €
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20.04.21 21:06:05
Beitrag Nr. 1.284 ()
Neues von Tilp:

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir möchten Sie heute über die aktuellen Entwicklungen im Fall Wirecard informieren.

Am 15.04.2021 fand der sogenannte erste Prüftermin im Insolvenzverfahren über das Vermögen der Wirecard AG am Insolvenzgericht München statt.

Grundsätzlich werden im Rahmen eines solchen Prüftermins die zur Insolvenztabelle angemeldeten Forderungen im Hinblick auf den Grund der Anmeldung, die Höhe der Forderung und ein etwaig bestehendes Vorrecht (Rang) durch den Insolvenzverwalter geprüft und gegebenenfalls zur Insolvenztabelle festgestellt.

Der Insolvenzverwalter hat nun in diesem ersten Prüftermin im Insolvenzverfahren über das Vermögen der Wirecard AG zunächst nur einige wenige Forderungen festgestellt. Hauptsächlich handelte es sich bei den festgestellten Forderungen um vertragliche Ansprüche gegenüber der Wirecard AG, z.B. Ansprüche von Lieferanten und anderen Dienstleistern.

Zur für Sie relevanten Frage der Forderungen geschädigter Anleger und Investoren hat sich der Insolvenzverwalter in diesem Prüftermin nicht geäußert, sondern die Vertagung des Prüftermins beantragt. Das Insolvenzgericht München ist diesem Antrag gefolgt. Die Fortführung des Prüftermins ist nunmehr am 07.04.2022 geplant.

Bislang wurde also keine der von TILP zur Insolvenztabelle angemeldeten Forderungen bestritten oder zur Insolvenztabelle festgestellt. Hintergrund dieser Tatsache dürfte insbesondere sein, dass der Insolvenzverwalter weitere Zeit benötigen wird, um sich mit den sich im Fall Wirecard stellenden komplexen Sach- und Rechtsfragen in ausreichendem Umfang und der gebotenen Tiefe auseinanderzusetzen zu können.

Eine besondere Bedeutung wird dabei der Frage der Gleichrangigkeit von Forderungen geschädigter Anleger und Investoren mit anderen zur Insolvenztabelle angemeldeten Forderungen zukommen. Wie wir in unserem letzten Newsletter berichtet hatten, hat TILP dem Insolvenzverwalter rechtzeitig vor dem ersten Prüftermin ein Rechtsgutachten von Herrn Prof. Dr. Bitter von der Universität Mannheim vorgelegt, welches die von TILP vertretene Rechtsauffassung in Bezug auf die Gleichrangigkeit der Anlegerschäden bestätigt.

Wir erachten es daher als positives Signal für geschädigte Anleger und Investoren der Wirecard AG, dass der Insolvenzverwalter sich nun die erforderliche Zeit zur eingehenden Prüfung der Rechtslage verschafft hat und die Fortsetzung des Prüftermins nunmehr erst im Frühjahr 2022 erfolgen wird. Die Einreichung von Forderungsanmeldungen ist damit weiterhin jederzeit ohne Kostennachteil möglich.

Über den weiteren Fortlauf der Verfahren halten wir Sie unterrichtet.

Mit freundlichen Grüßen

Axel Wegner Marvin Kewe
Rechtsanwalt Rechtsanwalt | Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht


Kontakt:

TILP Rechtsanwaltsgesellschaft mbH
Fachanwälte für Bank- und Kapitalmarktrecht
Einhornstr. 21 | 72138 Kirchentellinsfurt | Germany
Tel.: +49 7121 90909-38
Fax: +49 7121 90909-81
Mail: wirecard@tilp.de
www.tilp.de
Wirecard | 0,359 €
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22.04.21 11:49:27
Beitrag Nr. 1.285 ()
EY gerät weiter unter Druck:

https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirecard-skandal-scha…

Zitat daraus:

Mehr als zehn Jahre habe die Gesellschaft die Bilanzen testiert. Wenn am Ende 1,9 Milliarden Euro in den Büchern fehlten, könne bei der Prüfung nicht alles mit rechten Dingen zugegangen sein. Jedes der elf Fazite des Berichtes betone erhebliche Mängel.
Wirecard | 0,350 €
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