Shortseller grinsen um die Wette: Wie es jetzt bei Wirecard weitergeht – Insolvenz-Anwalt: „Aktionär | Diskussion im Forum



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Es handelt sich um einen automatisiert angelegten Thread zur Nachricht "Shortseller grinsen um die Wette: Wie es jetzt bei Wirecard weitergeht – Insolvenz-Anwalt: „Aktionäre sollten sich nicht zu große Hoffnung machen“" vom Autor wallstreet:online Zentralredaktion

Eine Woche nach dem geplatzten Termin für die Veröffentlichung des Jahresberichts 2019 hat der Zahlungsdienstleister Wirecard angekündigt, Insolvenz zu beantragen. In den Tagen dazwischen wurde bekannt, dass fast 2 Milliarden Euro Treuhandvermögen …

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Interessant wie nunmehr mit so sehr viel deutlicheren Worten über das KPMG-Gutachten geschrieben wird. Hätte man da so zuvor in den Zeitungen gelesen, wären sicher viele Anleger früher abgesprungen. Damals las sich das insgesamt im Allgemeinen aber doch eher so wie die Braun-Version: Naja, war jetzt vielleicht nicht alles 100% in Ordnung, aber Hinweise auf große Defizite wurden ja auch nicht gefunden. Und wenn was faul sein sollte, dann betrifft das sich sicherlich nur einen Bruchteil der Geschäftstätigkeit bzw. der nicht so ganz sauber nachgewiesenen Summen.

Nun ja, Trost: (fast) alle einschließlich vieler, vielerProfis haben auch nach KPMG ihren Glauben an WC nicht verloren, obgleich das Menetekel an der Wand stand. Ich glaube, spätestens heute ist der Glaube dann wohl endgültig geschwunden.

2/3 des Umsatzes getürmt - Was für eine Chuzpe von Braun, sich noch letzte Woche hinzustellen und öffentlich zu jammern, man sei wohl betrogen worden. Dass er sich nun so schnell gestellt hat, hat wohl auch wenig mit Einsicht oder Reue oder Kooperationsbereitschaft tun, als vielmehr damit, dass ihm sein Anwalt nunmehr den Weg zeigt wie am am schlanksten durch die Prozesse, die ihm drohen, kommt.

Dass er nun die Vorbereitungen daheim in seiner Villa treffen kann, statt in ungleich kargerer Umgebung hinter schwedischen Gardinen der Untersuchungshaft, ist schwer nachvollziehbar. Aber ich habe Vertrauen in unseren Rechtsstaat. "Gerecht" ist halt nicht gleichbedeutend mit "richtig". Das ist nicht immer leicht auszuhalten, vor allem wenn man ein Vermögen verloren hat
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Das ist sachlich falsch. Aktionäre sind nie Gläubiger. Sie sind Eigentümer. Wie kann ein Rechtsanwalt nur so einen Quatsch von sich geben? Gläubiger werden sie nur, wenn sie Schadensersatzansprüche hätte. Die wird der Insolvenzverwalter jedoch niemals freiwillig anerkennen, es sei denn,.es gibt ein Gerichtsurteil, was jeder für sich selbst erstreiten müsste, wenn es keine Sammelklage wie bei VW gibt.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 64.179.754 von moinmuc am 25.06.20 15:49:04
Zitat von moinmuc: Interessant wie nunmehr mit so sehr viel deutlicheren Worten über das KPMG-Gutachten geschrieben wird. Hätte man da so zuvor in den Zeitungen gelesen, wären sicher viele Anleger früher abgesprungen. Damals las sich das insgesamt im Allgemeinen aber doch eher so wie die Braun-Version: Naja, war jetzt vielleicht nicht alles 100% in Ordnung, aber Hinweise auf große Defizite wurden ja auch nicht gefunden. Und wenn was faul sein sollte, dann betrifft das sich sicherlich nur einen Bruchteil der Geschäftstätigkeit bzw. der nicht so ganz sauber nachgewiesenen Summen.

Nun ja, Trost: (fast) alle einschließlich vieler, vielerProfis haben auch nach KPMG ihren Glauben an WC nicht verloren, obgleich das Menetekel an der Wand stand. Ich glaube, spätestens heute ist der Glaube dann wohl endgültig geschwunden.

2/3 des Umsatzes getürmt - Was für eine Chuzpe von Braun, sich noch letzte Woche hinzustellen und öffentlich zu jammern, man sei wohl betrogen worden. Dass er sich nun so schnell gestellt hat, hat wohl auch wenig mit Einsicht oder Reue oder Kooperationsbereitschaft tun, als vielmehr damit, dass ihm sein Anwalt nunmehr den Weg zeigt wie am am schlanksten durch die Prozesse, die ihm drohen, kommt.

Dass er nun die Vorbereitungen daheim in seiner Villa treffen kann, statt in ungleich kargerer Umgebung hinter schwedischen Gardinen der Untersuchungshaft, ist schwer nachvollziehbar. Aber ich habe Vertrauen in unseren Rechtsstaat. "Gerecht" ist halt nicht gleichbedeutend mit "richtig". Das ist nicht immer leicht auszuhalten, vor allem wenn man ein Vermögen verloren hat


Der immense Schaden und die extreme kriminelle Energie werden sich bei einer Verurteilung sicher niederschlagen. Die Verantwortlichen, allen voran Braun werden sehr wahrscheinlich mindestens zu 6-8 Jahren verurteilt
werden, davon 2/3 und ein Großteil der Strafe als Freigänger- schlimmer wird’s kaum.
Was mich persönlich ärgert, bei allen Statements die Braun die letzten 18 Monate gab, hatte ich immer das Gefühl der Kerl ist nicht sauber, trotzdem war ich von WDI und dem Geschäftsmodell überzeugt ebenso wie viele kluge Köpfe in diesem Thread die teilweise schon 10 Jahre investiert waren.
Wenn Sämtliche Kontrollgremien Versagen und derart betrogen wird hat man als Anleger wenig Chancen, außer man gehört zu den Schlauköpfen die alles schon vorher wussten.
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@moinmuc

Die Profis haben nach dem KPMG berichtet verkauft, was sie verkaufen konnten.
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Wenn icc die letzten Stimmrecht Nachrichten richtig lese - haben Morgan Stanley und Goldman Sachs gemeinsam rund 25% der Company.....

Für mich passt hier hinten und vorne nichts mejr zusammen...
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viel Spaß beim zocken ! verbrennt euch nicht die Finger 😲
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