checkAd

Nach dem Krach ist vor dem Krach

eröffnet am 10.07.20 07:07:35 von
neuester Beitrag 11.01.21 20:27:24 von

ISIN: US78378X1072 | WKN: A0AET0
4.424,28
26.07.21
TTMzero (USD)
+0,56 %
+24,54 PKT

Beitrag zu dieser Diskussion schreiben


  • 1
  • 76

Begriffe und/oder Benutzer

 

Fragen

 Ja Nein
Avatar
11.01.21 20:27:24
Beitrag Nr. 755 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 66.306.809 von Liechtstein am 06.01.21 12:00:24Trump war tatsächlich in der Lage, in kurzer Zeit erheblichen Schaden anzurichten. Jetzt sind es nur noch ein paar Tage. Er ist immer noch Oberbefehlshaber der Armee. Möglich, dass im Pentagon die Angst umgeht, dass er vollkommen durchdreht.
S&P 500 | 3.798,25 PKT
Avatar
06.01.21 12:00:24
Beitrag Nr. 754 ()
Nachdem das Trump-Problem ausgestanden ist (vielleicht, er kann vorläufig immer noch viel Schaden anrichten), wird an den Finanzmärkten langsam das Biden-Problem sichtbar: Wie lange passen Kreditwürdigkeit und Ausgabewut noch zusammen

"Die US-Senatswahl in Georgia bewegt den Anleihemarkt: Die Renditen für zehnjährige US-Staatsanleihen stiegen am Mittwochmorgen um sechs Basispunkte auf 1,014 Prozent. "

https://www.handelsblatt.com/finanzen/maerkte/anleihen/wahl-…
S&P 500 | 3.716,00 PKT
1 Antwort
Avatar
08.12.20 18:48:02
Beitrag Nr. 753 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.989.388 von Liechtstein am 08.12.20 17:36:58Ganz so hart muss man ja nicht sein...

Hier noch der schwergewichtigste aller Black Swans, die Zinsen. Das ist er vor allem deswegen, weil das Mantra der Aktienmärkte lautet, dass bei niedrigen bzw. Nullzinsen nur der Himmel die Grenze der Bewertungen markiert.
Es klingt ein bisschen nach ritueller Beschwörungsformel und vergleichbar gesicherte Erkenntnisse gab es in verschiedenen Versionen früher auch schon: "New Economy", "Peak Oil" usw.

"Compared with the secondquarter of 2019, the government debt to GDP ratio rosein both the euro area (from 86.2% to 95.1%) and the EU(from 79.7% to 87.8%).The sharp increases are due to two factors: government debt increasing sharply, and GDP decreasing."

Die Eurozone hat knapp 10% Defizitplus in einem Jahr geschafft und schon wieder sind alle im Lockdown, während in Asien schon wieder munter die Fabriken rauchen. Es wird daher weitergehen mit der Ausgabensause. Wozu sich anstrengen und Covid19 effektiv in den Griff bekommen, wenn die EZB alles finanziert?

Das tut sie auch, in rasendem Tempo werden nicht marktfähige Schulden vor dem Markt in Sicherheit gebracht:


Dass sie so hektisch vorgeht, deutet darauf hin, dass das Interesse an diesen Papieren zu aktuellen Zinsen minimal ist. Keine Käufer. Die Frage sei erlaubt: Wie lange kann die EZB den Druck aus den Märkten durch immer voluminösere Käufe ausschalten?
Ein bisschen anders, aber ziemlich ähnlich in den USA, wo ebenfalls ein Lockdown und eine weitere gigantische Ausgabewelle durch Biden ansteht.
Es sind die desorganisierten Coronabekämpfungs-Versagerstaaten, die routiniert davon ausgehen, dass Geldschöpfung die Rettung sei. Dass es auf Basis dieser Provokationen zu einer heftigen Reaktion an den Anleihenmärkte kommen könnte, gilt momentan aber noch als undenkbar.
S&P 500 | 3.701,50 PKT
Avatar
08.12.20 17:36:58
Beitrag Nr. 752 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.981.315 von leila940 am 08.12.20 08:48:07Auf die Beiträge kommt es im Grunde nicht an, das Thema muss zur Börsenlage passen. Das hier hat nicht gepasst. Zumindest nicht im vorgesehenen Zeitrahmen. Angesichts der aktuellen Tatsachen daher bis auf weiteres absolut null Notwendigkeit für eine Weiterführung. Sonst ist es nur noch blahblah
S&P 500 | 3.697,25 PKT
1 Antwort
Avatar
08.12.20 08:48:07
Beitrag Nr. 751 ()
Liechtstein und sdaktien , habt immer super Beiträge geschrieben ! Was ist los, warum schreibt ihr nicht mehr ?
S&P 500 | 3.680,00 PKT
2 Antworten
Avatar
26.11.20 13:02:30
Beitrag Nr. 750 ()
Update US-Konjunkturzahlen: Halbwegs normal mit zwei Ausnahmen. Erstanträge auf Arbeitslosigkeit steigen wieder deutlich. Personal Income rutscht ab
Corona: Klar mit Kurs auf neue Rekorde

China Special
Why Ebay failed in China
https://www.marketingtochina.com/ebay-failed-china/
S&P 500 | 3.633,00 PKT
Avatar
25.11.20 22:59:19
Beitrag Nr. 749 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.844.075 von sdaktien am 25.11.20 20:06:41Was denn für ein 2015?

Destatis:
"Während der Handel mit den Vereinigten Staaten im Vergleich zum Jahr 2000 deutlich abgenommen hat, verdreifachte sich der Anteil Chinas im selben Zeitraum nahezu (von 5,5 % auf 15,8 %). An Bedeutung verlor der Warenverkehr mit Japan: Von 7,5 % im Jahr 2000 sank der Anteil auf 3,5 % im Jahr 2019."

= Die Chinesen haben verdreifacht und sind jetzt größter Lieferant. Alle anderen wurden kalt demontiert. Soweit klar?

Wie wäre es überhaupt mit: Erst informieren, dann schreiben. Foxconn ist eine taiwanesische Firma und wenig von Trumps Geschwafel betroffen. amazon benötigt keine Hilfe, ist schon in China (https://www.amazon.cn/) und dort ein winziger Laden. Chancenlos gegen den chinesischen Wettbewerb.
S&P 500 | 3.630,50 PKT
Avatar
25.11.20 20:06:41
Beitrag Nr. 748 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.842.773 von Liechtstein am 25.11.20 18:41:46Diese deine Grafik beruht auf den Zahlen von 2015. Das sind noch keine 10 Jahre. Der Binnenhandel und auch der globale Handel verändern sich nicht so rasant. Es kann sein, dass der chinesische Anteil in Europa sukzessive zunimmt, ich glaube aber nicht, dass Europa von China schon derart abhängig ist.

Das die Chinesen effizienter sind ist ein Gerücht und zwar ein von den Chinesen verbreitetes. Industrien die denen wichtig sind, werden von der Staatsführung gepäppelt über die Bilanzen und die Produktivität der Mantel des Schweigens gelegt. Auf diese Weise kann man alles behaupten, was die Chinesen auch kräftig machen.

Von Sanktionen ala Trump rede ich nicht. Das bringt nichts. Das System an sich kann ja offen bleiben, sollte es auch, aber wenn etwa ein Unternehmen wie Geely, sich mit 10% an Daimler beteiligen möchte, dann muss es für Daimler auch möglich sein, in die andere Richtung zu gehen. Oder alternativ für VW oder BMW. Wenn China sich bei den Häfen im Mittelmeerraum breit machen kann, dann muss der Hafen Hamburg sich auch in den Hafen von Schanghai einkaufen können und das rechtssicher.

Trump hat auf eine einseitige Abschottung gedrängt, was ja auch nicht strikt war. Der Nachteil des amerikanischen Marktes ist aber, dass er vom asiatischen Raum (was wahrscheinlich bedeutet von China) abhängiger ist. Mein Ansatz wäre nicht einer der Abschottung sondern der Öffnung und damit die Herstellung faktischer Chancengleichheit.
Trumps Fehler zeigt sich in einem kleinen Beispiel. Er wollte, dass Foxconn eine Fabrik in Wisconsin baut und da was auch immer produziert. Das hat Foxconn auch sofort zugesagt, gemacht wurde seither nichts. Andersrum muss mans machen. Foxconn will eine Fabrik in Wisconsin bauen? Hervorragend. Klasse, toll. Im Gegenzug baut Amazon ein Großversandlager irgendwo in China. Nicht als jointventure, nicht als Minderheitsbeteiligung, sondern aus eigener Überlegung und mit den unternehmerischen Freiheiten, die der Foxconn Fabrik in Wisconsin auch zugestanden werden. Dies verbindlich und rechtssicher.

Was würde das bedeuten? Naja, Nehmen wir an, die Fabrik in Wisconsin würde stehen und sei in Betrieb, dann könnte Foxconn seine Produkte wahrscheinlich jedem anbieten. Das gleiche müsste Amazon in China dann auch können. Kaufen wo man will, Verkaufen wo man will, Verträge abschliessen mit wem man will und transportieren mit wem man will.

Wenn in diesem kleinen Szenatrio Foxconn nicht in die Pötte kommt ist das deren Problem. Amazon würde vermutlich trotzdem bauen und die Möglichkeit haben, anderen Onlinehändlern wie Alibaba in China Konkurrenz zu machen. Ob die das schaffen, weiss man nicht, aber das ist dann die Aufgabe von amazon sich da durchzusetzen. Das ist ja der Kern von Kapitalismus.
S&P 500 | 3.629,00 PKT
1 Antwort
Avatar
25.11.20 18:41:46
Beitrag Nr. 747 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.842.317 von sdaktien am 25.11.20 18:09:17Nochmal. Aus welchen Gründen auch immer kommt es nicht bei Dir an: Das ist der Stand von vor 10 Jahren. Wenn jemand wie Trump behauptet, das sei heute noch das Problem, dann nur weil er Propaganda fürs schlecht informierte Volk machen will.

Das zeitgemäße Theater sieht anders aus. Das haben noch nicht viele mitbekommen, obwohl es immer offensichtlicher wird:

Die Asiaten produzieren in vielen Bereichen effizienter - deswegen sind sie in diesen Industriezweig kompetitiv überlegen und können diesen übernehmen. Beispiele Solarenergie, Smartphones, aktuell CPU-Halbleiter. Europa hat hier schon längst kapituliert, die USA wehren sich teilweise noch.
Sanktionen sind sinnlos: Die Sanktionierer würden mittelbar ihre eigenen ineffizienteren und teureren Produkte subventionieren und und die Nutzung fortgeschrittenerer bestrafen. Damit zementieren sie ihre eigene Rückständigkeit. Der Grund, warum Zölle etc. grundsätzlich als kontraproduktiv gelten.

2. Die Asiaten beginnen seit Neuestem auch innovativer zu werden, s. Halbleiterindustrie. Wie dagegen Sanktionen helfen können, wissen nur die Götter und Du.
S&P 500 | 3.626,25 PKT
2 Antworten
Avatar
25.11.20 18:09:17
Beitrag Nr. 746 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.841.246 von Liechtstein am 25.11.20 17:08:31Mich interessiert die Handelsbilanz nicht. Ich will einen freien Zugang meines Kapitals auf den chinesischen Markt und auf den chinesischen Finanzplatz ohne dass ich befürchten muss, dass die KP mir alles wegnimmt, was ich da reinstecke. Denn das ist es, was die Chinesen hier vorfinden und das muss in die andere Richtung auch funktionieren.

China will immer nur alles haben (schafft auf diese Weise abhängigkeiten) gibt aber nix dafür. So funktioniert Kapitalismus nun mal nicht. Und indem man China so agieren lässt, wie es derzeit der Fall ist, legt man ein enormes Crashpotenzial in den Markt.

Was wäre denn, wenn die Kommunistische Partei auf die Idee kommt, die deutschen Autobauer schlicht rauszuschmeißen oder die Chipproduzenten oder andere Industriezweige, weil sie der Meinung sind, dass sie ausländisches Wissen nicht brauchen und Ausländer per se eine Gefahr für den kritikfreien Fortbestand der kommunistischen Partei ansehen.

Diese Crashgefahr gilt es meiner Ansicht nach zu unterbinden.

Wir Eropäer können die Chinesen zu diesem Schritt zwingen, wenn wir uns bewusst werden, welche Stärke dieser Wirtschaftsraum aufweist. Die Chinesen wollen doch was von uns. viel mehr, als wir von denen. Wir können und sollten dies Notfalls auch im Alleingang einfordern. Wenn andere Wirtschaftsräume, wie Nordamerika oder Japan mitziehen wäre das nur umso besser.
S&P 500 | 3.625,75 PKT
3 Antworten
  • 1
  • 76
 DurchsuchenBeitrag schreiben


Nach dem Krach ist vor dem Krach