Weitere 800 Mio. Euro fehlen: Wirecard: Betrugsfall deutlich größer als gedacht | Diskussion im Forum

eröffnet am 30.11.20 09:40:54 von
neuester Beitrag 30.11.20 12:22:42 von


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30.11.20 09:40:54
Es handelt sich um einen automatisiert angelegten Thread zur Nachricht "Weitere 800 Mio. Euro fehlen: Wirecard: Betrugsfall deutlich größer als gedacht" vom Autor Roland Klaus

Bisher ist im Skandalfall Wirecard davon die Rede, dass knapp zwei Milliarden Euro verschwunden sind. Doch offenbar ist der Schaden noch deutlich größer. Das kann für geschädigte Anleger auch eine Chance sein.

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30.11.20 09:40:54
Es muß eine Lösung wie bei ENRON geben: die privaten Investoren werden bis zu 1 Mio. € Schaden je Kopfe voll entschädigt. Darüber hinaus und die Institutionellen werden in Ratio entschädigt. Das führt dann zu einer sehr sozialen Entschädigung, denn die privaten Investoren sind immer direkt in ihrer Lebensführung mehr oder weniger betroffen. Es gibt viele, die mussten oder müssten ihr Haus verkaufen. Es gibt welche, die nur eine Eigen-Alterssicherung hatten und diese nun vollkommen verloren haben. Insofern besteht in vielen Fällen erhebliche Suizidgefahr!
Wirecard | 0,500 €
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30.11.20 09:46:39
Es fehlt kein Geld im materiellen Sinne! Sondern im buchhalterischen Sinne, soll heißen es wurde erfunden!
Und das wäre Aufgabe der BaFin gewesen, neben EY, das zu entdecken, denn sie hatten seit 2015 substantiierte Hinweise auf gefälschte Zahlen.
Daher ergibt sich ihre Verpflichtung Schadensersatz zu leisten, denn anstatt dies aufzudecken hat die BaFin sogar noch Unterstützungshandlungen für Wirecard unternommen - quasi sich als deren Werbeabteilung geriert und erst dadurch viele Investoren in die Falle gelockt. Sicherlich auch um die Eigeninvestments der Mitarbeiter zu schützen!
Wirecard | 0,506 €
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30.11.20 12:22:42
Falsch. Es fehlt materielles Geld da z.B. die ganzen Kreditlinien (2 Mrd. EUR) fast voll in Anspruch genommen waren. Dieses Geld ist real weg! Ob es Pflicht der BaFin war kann ich schwer beurteilen, da Wirecard von Gesetz wegen nicht direkt der BaFin unterstand. Dies ist detailliert zu prüfen (Prüfung läuft). Es ist auf jeden Fall ein regulatorisches Versagen, da die Zuständigkeiten anscheinend zumindest strittig sind und jeder sich rausgeredet hat der Andere wäre verantwortlich. EY hat - soweit der Sachverhalt bekannt ist- auch versagt! EY wurde aber auch reingelegt (soll aber keine Entschuldigung sein für das Versagen!, dafür sind die Wirtschaftsprüfer da!).
Wirecard | 0,508 €


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