Ich sehe auf Sicht von 12-15 Monaten 50%-iges Rückschlag-Potential in Öl, Dow, Nasdaq, Dax und Mdax.

eröffnet am 07.12.20 11:16:25 von
neuester Beitrag 24.02.21 23:08:02 von


Beitrag schreiben

Begriffe und/oder Benutzer

 

Fragen

 Ja Nein
Avatar
07.12.20 11:16:25
Ihr könnt mich gerne korrigieren.

Aber auf Sicht von 12-15 Monaten sehe ich bei allen 5 oben
beschriebenen Index-Werten mindestens 50 %-iges Rückschlagpotential aufgrund der aktuell wirtschaftlichen Lage weltweit.

Das würde bedeuten:

Öl-Brent aktuell (7.12.2020)
bei ca. 48,85 USD

Meine Prognose:
Öl-Brent zwischen dem
15.12.2021 und 15.03.2022 etwa
wieder bei ca. 24,425 USD

Dow Jones Industrial Av. Index aktuell (7.12.2020)
bei 30075 Punkten

Meine Prognose:
Dow Jones Industrial Av. Index zwischen dem
15.12.2021 und 15.03.2022 etwa
wieder bei ca. 15040 Punkten

Nasdaq Composite Index aktuell (7.12.2020)
bei 12465 Punkten

Meine Prognose:
Nasdaq Composite Index zwischen dem
15.12.2021 und 15.03.2022 etwa
wieder bei ca. 6230 Punkten

DAX aktuell (7.12.2020)
bei ca. 13235 Punkten

Meine Prognose:
DAX zwischen dem
15.12.2021 und 15.03.2022 etwa
wieder bei ca. 6815 Punkten

MDAX aktuell (7.12.2020)
bei ca. 29375 Punkten

Meine Prognose:
MDAX zwischen dem
15.12.2021 und 15.03.2022 etwa
wieder bei ca. 14700 Punkten

Wie seht Ihr das so?
1 Antwort
Avatar
07.12.20 13:28:46
Wär ja schön, wenn man so billig noch einsteigen könnte.
Auch ich wünsche mir viel, wenn der Tag lang und ereignislos ist.
Vielleicht mal besser zu Penny gehen?
Öl (Brent) | 48,74 $
Avatar
07.12.20 22:58:45
Gibt es einen Grund für die Annahme?

Corona dürfte inzwischen eingepreist sein.
Zinsen sind auf lange Sicht nicht wieder zu erwarten.

Beides spricht für mich gegen einen Absturz zumindest ganz allgemein bei Aktien.

Von Ölpreisen habe ich aber zugegebenermaßen keine Ahnung und vom Dax halte ich nicht viel. Aber 50% Verlust sehe ich nicht.
Öl (Brent) | 48,64 $
4 Antworten
Avatar
08.12.20 14:15:14
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.979.404 von Baldur74 am 07.12.20 22:58:45
Ja den gibbet..
Ich denke, dass aufgrund der zur Zeit schon lang andauernden niedrigen Zinsen
(ging die letzten 5 Jahre Richtung 0-Zinsen bzw. Minus-Zinsen) in Kombination mit den vielen neuen auftretenden virtuellen Internet-Währungen (Bitcoin, Litecoin & Co) eine Riesenblase entsteht, die schon die letzten paar Jahre dazu geführt hat, dass enorm viel erarbeitete Wirtschaftsleistung der letzten Dekade quasi aufm Löffel verbrannt wird.

Die meißten haben das nur noch nicht richtig gecheckt.

Da werden die von den letzten 30 Jahren erabeiteten Werte innerhalb kürzester Zeit in Billionen-Euro-Summe zu Ungunsten der Internet-Community geopfert bzw. verschwindet dort auf nimmer Wiedersehn.

Aber am besten finde ich immer noch den Vergleich der Aktie von Amazon, wenn man deren Chart in den Vergleich zum Euro-Stoxx 50 ( der 50 größten Euro-Unternehmen ) setzt. Dort sieht man, dass die Euro-Stoxx 50 - Performance im krassesten Gegensatz zu Aktien-Kurs von Amazon steht.

Das heißt was wir helfen bzw. mithelfen zu produzieren in Europa (Egal, ob Auto, Wekstoff-Teile, Straßenbau+Reinigung etc. ) saugen sich die Googles, Facebooks und Amazons
bei uns aus dem Finger einfach ab und es kommt bei uns so gut wie nicht zur Geltung bzw. zum Erhalt einzelner Werte, die erstmal da sein müssen, um unter anderem die Voraussetzung zu haben und Voraussetzung sind zum weltweiten Warentransfer zum Beispiel.

Geschweige denn kommt es zu einem Mehrwert beim Großteil hier in der Bevölkerung (überall liegt ja mittlerweile nur noch Müll herum, und die Leute gucken beim Gassi mit dem Köter nicht mal mehr auf den Gehweg, weil das Handy interessanter zu sein scheint und kriegen es noch nicht mal hin den Köter in den 1 m neben Ihnen befindlichen Grünstreifen kacken zu lassen. Stattdessen landet der Haufen dann auf Gehweg und wir wundern uns dann nachher, das wir kranken oder krank sind bzw. werden). Also ehrlich wer soll sich bitteschön so einen Mist noch lange geben.

Also quasi die großen Big-Player im Ausland grasen uns ab und wir merken es nicht mal bzw. haben keine bis kaum Möglichkeiten dagegen etwas zu unternehmen.

Ich schätze mal das Internet wird demnächst zum Auslaufmodell.

Ich könnte jetzt noch bestimmt 10 Punkte aufzählen, aber ich lasse es auf Grund der eh schon anhaltenden Verwunderung.

Muss bestimmt der eine oder andere bzw. die eine oder die andere erstmal sacken lassen.
Öl (Brent) | 48,60 $
Avatar
08.12.20 14:20:04
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.979.404 von Baldur74 am 07.12.20 22:58:45
Ach übrigens, hier mal ein Bild , damit Du weißt was ich meinte ...
womit ich meinte das es klar zu Ungunsten des europäischen Wirtschaftens aussieht...



(das rote im Chart ist die Performance von Amazon im gegensatz zum sich kaum bewegenden
EuroStoxx 50-Index)
Öl (Brent) | 48,59 $
2 Antworten
Avatar
15.12.20 11:08:36
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.986.097 von ghaq am 08.12.20 14:20:04Bei allem Respekt, dass ist dann doch etwas unlauter Ihr Vergleich. Dass ein breiter aufgestellter Index von dem Verlauf vieler Einzelwerte modelliert wird ist doch Konsens. Wir könnten hier x beliebig viele sehr erfolgreiche Einzelwerte demonstrativ über den E-stoxx 50 liegen und hätten jedes mal ein Untergangs- Argument zur Hand. Sie haben - wenn ich mir die Bemerkung erlauben darf - nicht nur Äpfel mit Birnen verglichen, nein, Äpfel mit Walnüssen.
Öl (Brent) | 50,28 $
1 Antwort
Avatar
15.12.20 18:17:11
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.969.243 von ghaq am 07.12.20 11:16:25Das Öl in der Tendenz fallen könnte sehe ich ähnlich aber aus anderen Gründen und auch eher auf längere Sicht. Je mehr die Pandemie zurückgeht umso mehr wird sich auch die Weltwirtschaft wieder erholen. Das sollte eigentlich einen steigenden Ölpreis nach sich ziehen. Bei einem Preis von 50$ im Brent ist das meiste dieser Kursentwicklung aber wahrscheinlich bereits eingepreist. Mehr wie 55$, in der Spitze 60$ traue ich dem Öl nicht zu.
Ich glaub eher, dass der Ölpreis tendenziell wieder unter 40$ sinkt. Bis zur Jahreswender 21/22 ist das gut möglich. 24$ sehe ich eher auf Sicht mehrerer Jahre.

Daraus leite ich aber für die Aktienmärkte eine gegenteilige Entwicklung ab. Wenn der Ölpreis sinkt, führt das in der Produktion, im Vertrieb und dem Konsum vieler Produkte zu einer Verbilligung. Wenn die Preise gleichzeitig nicht gesenkt werden, steigen dadurch die Gewinne der Unternehmen. Werden die Preise doch gesenkt facht das den Konsum an, was ebenfalls die Gewinne hebt.
Aus dieser Überlegung heraus ergeben sich eigentlich steigende Aktienkurse, da einerseits die Gewinne steigen, andererseit die Verbraucher mehr konsumieren. Ein Effekt der zudem oft vergessen wird ist die Wertabschöpfung über die Energiepreise. Ist der Preis der Energierohstoffe hoch, wird das Geld in die Produktionsländer abgeführt und fehlt hier im Wirtschaftskreislauf. Der Effekt ist gegenläufig, wenn die Preise für Energierohstoffe sinken. Das Geld bleibt hier.

Man muss aber tatsächlich unterscheiden zwischen Indizes, Märkten oder Aktien, die eine starke Erdölbetonung haben und bei denen das nicht der Fall ist. Die einen Märkte würde ich meiden, die Anderen bevorzugen.
Ob dem Dow das ganze Stenario hilft um weiter zu steigen, da bin ich mir auch unsicher, denn der Markt ist bereits weit, eventuell auch zu weit gelaufen. Wenn die Gewinne aber in besagter Weise mitkommen, ist sicherlich noch mehr drin. Wichtiger scheint mir aber, dass ein solches Szenario die Märkte nach unten absichert. Deswegen würde ich vermuten, dass es eher seitwärts oder nur langsam nach oben geht.

Wir stehen beim Dow jetzt bei 30T. Da muss man auch berücksichtigen, dass ausgewachsene Korrekturen den Index bis 25T Punkte runterdrücken können. Klingt viel ist aber immer noch Teil normaler Marktbewegungen und eventuell sogar gesund. Also keine Angst, wenn es mal runter geht (könnten Kaufgelegenheiten sein). Von einer Belebung der Wirtschaft dürfte die Nasdaq wahrscheinlich sogar stärker profitieren. Einschränkend ist hier aber zu sagen, dass auch einige der Heißläufer der vergangenen Monate dort notieren. Das könnte sich wiederum bremsend auswirken.

In Deutschland ist es mit den Märkten ähnlich, allerdings ist der Dax nicht ganz so Internetlastig. Ob das nun Fluch oder Segen ist?! Der Dax wird es aber aus einem anderen Grund etwas schwerer haben, denn hierbei handelt es sich ja um einen Performance-Index, bei dem bezahlte Dividenden nicht rausgerechnet werden. Werden keine Dividenden bezahlt, davon darf man nächstes Jahr auf breiter Front ausgehen, wird sich das auf den Index bremsend niederschlagen.

Interessant finde ich, dass du den M-Dax mit dazu genommen hast. Kleinere Aktien könnten nächstes Jahr vermehrt zu den Gewinnern gehören. Nämlich dann, wenn deren Potenzial in einer wirtschaftlichen Erholung vom Markt noch nicht erkannt wurde.
Wenn sich also Aktien identifizieren lassen, die als unterbewertet eingestuft werden können, liegt hier die Chance auf überproportionale Kursgewinne. Ein Markt den ich liebe, muss ich gestehen.
Öl (Brent) | 50,73 $
Avatar
23.12.20 21:38:26
Antwort auf Beitrag Nr.: 66.070.135 von hebelfuchs am 15.12.20 11:08:36
Birnen mit Äpfeln vergleiche ich nicht mehr.
Ich vergleiche zur Zeit Steinbeisser mit Elefanten. Sozusagen echte Sonnen-Snacks.
Öl (Brent) | 51,18 $
Avatar
30.12.20 00:13:45
Antwort auf Beitrag Nr.: 66.076.870 von sdaktien am 15.12.20 18:17:11Sehe ich anders: Meiner Meinung nach werden wir im 2. Halbjahr 2021 Brent > 60 $ sehen und über den dann folgenden Jahreswechsel halten.
Öl (Brent) | 51,27 $
Avatar
30.12.20 07:53:42
Corona war das letzte Aufgebot für Frusties und Crashies, fünf Jahre stiegen keine Kurse und nun ist der Weg zur baldigen Verdopplung im Dax frei








Einfaches Einfügen von wallstreet:online Charts: So funktionierts.


Ein Trend ist ein Trend
Öl (Brent) | 51,41 $
 Durchsuchen


Beitrag zu dieser Diskussion schreiben

Ich sehe auf Sicht von 12-15 Monaten 50%-iges Rückschlag-Potential in Öl, Dow, Nasdaq, Dax und Mdax.