ROUNDUP: Bundesregierung streicht TV-Kosten aus der Nebenkostenabrechnung | Diskussion im Forum

eröffnet am 17.12.20 20:50:24 von
neuester Beitrag 19.12.20 13:57:46 von


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17.12.20 20:50:24
Es handelt sich um einen automatisiert angelegten Thread zur Nachricht "ROUNDUP: Bundesregierung streicht TV-Kosten aus der Nebenkostenabrechnung" vom Autor dpa-AFX

Über die Nebenkostenabrechnung sollen Mieter nach Plänen der Bundesregierung keine TV-Kosten mehr zahlen müssen. Bisher ist dies der Fall - egal ob ein Mieter einen Kabelanschluss oder einen anderen Fernsehzugang haben will, die Kosten können auf …

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17.12.20 20:50:24
Wie soll das technisch funktionieren?

Ich stelle mir ein übliches Mietshaus (ca. 10 Parteien) vor. Im Keller ist der Hausanschluss der über zB eine Sternverteilung das TV-Signal auf die Wohnungen verteilt. Wie soll das funktionieren dass die Mieter nun 2 oder 3 verschiedene TV-Anbieter bekommen? Es ist doch nur ein (!) Hausanschluss und eine Verteilerstation. Bekommt dann jeder Anbieter seine eigene Verteilstation? Teilweise gehen von der Kopfstation "Hauptkabel" ab, die erst im Nebenhaus auf die Wohneinheiten "aufgebrochen" werden. Wie soll das bei mehreren Anbietern gehen?

Wenn ich als Eigentümer die Kosten nicht mehr umlegen würde ich den Rahmenvertrag kündigen. Ob und wie die Bewohner dann Kabelfernsehen bekommen ist deren Problem und nicht meins. Nicht jeder wird SAT, DVBT oder IPTV haben wollen. Das wäre doch das Aus für das Kabelfernsehen. Wem nutzt das?
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18.12.20 09:02:37
Antwort auf Beitrag Nr.: 66.110.767 von ak-hilden am 17.12.20 20:50:24Es geht wohl eher um die Umlagefähigkeit der Kosten als um die techn. Realisierung. Bisher werden alle Mieter an den Kosten beteiligt. Demnächst, nach der Übergangsfrist, nur die Mieter welche das Angebot des Vermieters auch wirklich nutzen möchten.
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18.12.20 11:52:38
Antwort auf Beitrag Nr.: 66.114.799 von Badkreuznach am 18.12.20 09:02:37Schauen wir mal. Dann bräuchten wir abschließbare Antennendosen oder so um deren unberechtigte Nutzung zu verhindern. Am Verteilerkasten die Antennenkabel zu trennen kostet jedes Mal einen Technikereinsatz (den der Mieter tragen müsste). Das ist teurer als die 6-7€ p.M., die zB hier in meiner WEG anfallen. Schauen wir mal.
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19.12.20 12:16:25
Antwort auf Beitrag Nr.: 66.117.898 von ak-hilden am 18.12.20 11:52:38Die Trennung des Anschlusses sollte schon am Hausübergabepunkt oder am Wohnungsübergabepunkt erfolgen - Selbstredend sollte diese Punkte für den Mieter nicht "erreichbar" sein um Manipulationen zu vermeiden. Das lösen der Steck - oder Schraubverschlüsse sind von der Hausverwaltung / Hausmeister relativ leicht u. einfach zu bewerkstelligen. Ein qualifizierten Techniker der Anbieter bedarf es in der Regel nicht.

Technisch alles kein Problem - ;)
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19.12.20 13:57:46
Wir vermischen zwei Dinge:

1) Ich spreche von einer Baumtopologie.



Das Objekt besteht aus zB 12 Mehrfamilienhäusern. Der "Hausanschluss" zum Netzbetreiber befindet sich in Haus 1. Die Häuser 2-12 werden über eine Ringleitung versorgt. In allen Häusern sind Sterne verlegt. (Jede WE sein eigenes Antennenkabel.

Wie will man in dieser Architektur einem Bewohner in Haus 3 einen Anbieterwechsel ermöglichen ohne einen zweiten Hausanschluss in Haus 1 und einen zweiten Ring legen zu müssen? Und macht man den ganzen Quatsch wieder, wenn Anbieter 3 einen Kunden geworben hat? Die Topologie war möglich, weil die WEG sich auf einen TV-Versorger geeinigt hat. Eine Änderung der Topologie wäre mit erheblichen Kosten verbunden (zumindest sehe ich noch keine andere Option). Die Ringleitung zwischen den Häusern 1-12 sind teilweise in der Erde vergraben. Leerrohre empfand man damals wohl als überschätzt

2) Zugang der Mietwohnung zum Netz: Da müsste man kappen können ohne dem Mieter/ Wohnungseigentümer Zutritt zu gewähren. Ist hier aktuell nicht gegeben. Nur die Kopfstation in Haus 1 ist verschlossen.
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