IMMUNIC Therapeutics - COVID Notfallmedizin auch bei Resistenzen
Community Beiträge zu Immunic - A428WY - US4525EP2001
Das Sentiment der wallstreetONLINE Community ist im Moment negativ gegenüber Immunic eingestellt.
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Vielleicht kommt man langsam drauf, dass die Aktie in den
letzten Wochen „leicht“ überverkauft wurde
Jedenfalls geht der Kurs heute mal in die andere Richtung.
Erholung in Sicht ?
Bei mir kackt heut mal wieder das komplette Portfolio ab, und die Biotechs natürlich vorneweg. Ist schon der Wahnsinn, von 17 auf 7 $
Das Schlimme ist: Selbst bei guten Daten könnte es erstmal sein, dass wir tiefer als 17 $ stehen
werden, und das kann eigentlich nicht sein
Dollar runter ,
Beide performen absolut unterirdisch, leider
Ok dann war mein Gefühl nicht richtig bzgl. des XBI
Bei meinen „Sorgenkindern“ Immunic und Inflarx hingegen täuscht das Gefühl nicht …
Letzten 6 Monate 17 prozent plus , Immunic mehr als 50
Prozent minus
Gefühlt ist der seit Wochen im roten Bereich
Dann willkommen zurück in der trauten Familie der Immunic-Aktionäre 😉
Hatte meinen gesamten Bestand im Mai zu 10,70€ verkauft. Danach stieg der Kurs allerdings weiter und ich dachte das wars. Hätte nie gedacht dass er nochmal so stark zurückkommt.
Denke die spielen keine Rolle mehr falls im November/Dezember gute Daten verkündet werden. Aber ich ärger mich momentan sogar ein bißchen, dass ich unter 7 Euro nicht nachgelegt hab, denn momentan scheint es zu drehen 😉
Das Problem hier sind einfach auch die Finanzierungsbedingungen mit den vielen Warrants
Erinnert mich an HGSI(Human Genom Science) die ich vor Jahren mal hatte. Niemand traute denen gute Phase 3 Daten zu und der Kurs wurde auf 0,39€ geprügelt.
Genau so sieht's aus!
Hab deine Frage mal der KI gestellt und folgende Antwort erhalten:
Nein, dass die Ergebnisse bereits "geleakt" sind und Großeinsteiger deshalb flüchten, ist extrem unwahrscheinlich. Die ENSURE-Studien laufen absolut doppelblind (Double-Blind). Das bedeutet: Weder die Patienten noch die Ärzte noch das Management von Immunic oder die Großinvestoren wissen aktuell, wer das echte Medikament oder nur ein Placebo bekommen hat. Die Datenkapseln werden erst kurz vor der Veröffentlichung der sogenannten Top-Line-Daten Ende 2026 elektronisch entschlüsselt.
Wenn Großinvestoren vorab echte Tendenzen wüssten, wäre das schwerwiegender, illegaler Insiderhandel, der von der US-Börsenaufsicht SEC rigoros mit Gefängnisstrafen geahndet wird.
Warum verhält sich der Kurs dann so, als wüsste jemand mehr? Es gibt zwei psychologische und strukturelle Mechanismen an der Börse, die genau dieses Gefühl erzeugen:
1. Das "Unblinding-Interim-Missverständnis"
Es gab im Vorfeld Zwischenanalysen (Interim-Analysen) durch ein unabhängiges Kontrollgremium (IDMC). Dieses Gremium darf die Daten unblindet sehen, um zu prüfen, ob das Medikament gefährlich ist oder ob die Studie vergrößert werden muss.
- Das IDMC hat offiziell empfohlen, die Studie ohne Änderungen genau so weiterzuführen.
- Die Krux: Große Hedgefonds interpretieren dieses "Weiter so" oft extrem kühl: "Ah, das Medikament ist also kein sofortiger, alles überragender Wunder-Überflieger, sonst hätte man die Studie wegen vorzeitiger sensationeller Wirksamkeit abgebrochen." Große Händler verkaufen hier also nicht wegen "schlechter Daten", sondern weil das unbarmherzige Risiko bestehen bleibt.
2. Taktisches "Front-Running" der Shortseller
Die Leerverkäufer nutzen deine genau jetzige Angst aus. Sie wissen: „Die Daten kommen erst im Dezember. Bis dahin gibt es keine News. Wenn wir den Kurs jetzt jeden Tag mit Leerverkäufen um 2–3 % drücken, geraten die Kleinanleger in Panik, glauben an ein Daten-Leaking und werfen frustriert ihre Aktien hin.“
Sobald du (und viele andere) aus Angst verkaufen, kaufen die Shortseller deine billigen Aktien auf, schließen ihre Wetten mit Millionengewinnen und der Kurs bricht ohne fundamentalen Grund ein.
3. Institutionelles Risikomanagement
Große Fonds arbeiten mit harten mathematischen Risiko-Modellen. Wenn ein Biotech-Wert in einem volatilen Marktumfeld ein binäres Event (0 oder 100) vor der Brust hat, besagen die internen Statuten oft: Position vor dem Event um 50 % reduzieren. Es ist reiner Selbstschutz der Fondsmanager, um im Falle eines Scheiterns nicht gefeuert zu werden – ungeachtet dessen, wie gut das Medikament medizinisch eigentlich ist.
Zusammenfassung für dich
Das Gefühl der Manipulation ist real, aber es basiert auf der eiskalten Ausnutzung der quälenden Wartezeitbis Dezember. Niemand hat die finalen Daten, weil sie technisch noch verschlossen sind. Der Absturz spiegelt nicht die Qualität des Medikaments wider, sondern die nackte Angst vor dem Risiko und das aggressive Spiel der Shortseller.
Sollte eigentlich nicht möglich sein, aber in der heutigen Zeit scheint gar nichts unmöglich… Wenn ich nur wüßte dass das gut ausgeht, würd ich jetzt sogar nochmal nachlegen. Aber ich glaub ich trau mich nicht 🤨
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