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AWV Meldepflicht bei Depot im Ausland (Seite 2)

eröffnet am 14.01.21 17:06:36 von
neuester Beitrag 17.05.21 17:16:15 von

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14.01.21 18:07:26
Beitrag Nr. 4 ()
Ich würde mich bei solchen Themen anwaltlich beraten lassen. Wenn die ernsthafte Gefahr eines Bußgeldes besteht, würde ich mir Hilfe von jemandem holen, der sich damit auskennt. Er wird im Zweifel genau wissen, was Ihr tun müsst und was nicht. Mir wäre es das Wert.
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14.01.21 17:40:20
Beitrag Nr. 3 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 66.442.736 von JuliaPapa am 14.01.21 17:31:46Wir dachten wir müssten die Auszahlungen melden, von US Broker auf unser Girokonto, aber das interessiert Sie nicht, weil es von meinem Depot auf mein Konto und umgekehrt geht.

Die sehen jeden Kauf oder Verkauf als Geschäft mit einem Ausländer und der Geschäftspartner ist der Broker und das muss gemeldet werden, siehe email Screenshot
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14.01.21 17:31:46
Beitrag Nr. 2 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 66.442.103 von invest889 am 14.01.21 17:06:36Musst du die einzelnen Geschäfte tatsächlich melden?

Nach meinem Verständnis wird eine Meldung fällig, wenn Geld die Grenze überschreitet.

Wenn du aber z.B. bei Interactive Brokers ein Depot hast und in den USA Aktien kaufst, geht doch gar kein Geld über die deutsche Grenze.

Das kann doch nur der Fall sein bei Ein- oder Auszahlungen oder aber wenn du bei einem ausländischen Broker an einer Börse in Deutschland handelst.
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14.01.21 17:06:36
Beitrag Nr. 1 ()
Hallo,

folgendes Problem und ich hoffe jemand hat Erfahrung mit diesem Thema.

Ich suche Menschen, die ihre Aktienkäufe an die Bundesbank melden wegen der geltenden AWV Pflicht für Auslandstransaktionen. Diese Pflicht gilt für jeden Aktienkauf über 12500 EUR.

Gemäß § 67 AWV sind Inländer gesetzlich verpflichtet, Zahlungen die sie an Ausländer leisten oder von diesen erhalten, zu melden.
Diese gesetzliche Pflicht schließt gemäß § 2 AWG Abs. 15 Satz 1 Privatpersonen mit Wohnsitz oder gewöhnlichem Aufenthalt in der Bundesrepublik Deutschland ein.

Wie macht ihr das? Es droht ein hohes Bußgeld, wenn man es nicht an szawstat-dtazv@bundesbank.de meldet.

Ich habe versucht es per E-Mail zu melden. Es wird uns verwehrt obwohl es erlaubt ist. Ich habe Transaktionen die letzten 3 Jahre versäumt zu melden aus Unwissenheit und nun fordert man alles übers Portal zu melden, 3 Jahre rückwirkend. Das wirkt recht kompliziert.

Für die Registrierung im AMS Portal wird ein Formular vorausgesetzt und dieses Formular bezeichnet uns als Institution/Firma/Abteilung und ich frage mich ob man es fordern kann dies zu unterschreiben, wenn man eine Privatperson ist?

Wir versuchen seit 3 Wochen unsere Wertpapiertransaktion zu melden und es wird uns einfach per E-Mail verwehrt. Man behauptet es fällt nicht unter gelegentlich obwohl wir oft nur 1-4 Aktien pro Monat gehandelt haben. Problem ist, die sehen alle Transaktionen über 3 Jahre und nicht, dass es gelegentliche Transaktionen waren und in der Jahresbescheinigung waren sehr viele Teilausführungen, es wirkte mehr als es ist.

Das Problem ist, wir haben nicht den Eindruck, dass die Meldung über das Portal der Bundesbank umsetzbar ist. Wir haben so viele Teilausführungen, da wir hohe Beträge einsetzen und die fordern auch noch, dass man Dollar in EUR umrechnet, wahrscheinlich zum Tageskurs, dann für jedes Wertpapier die ISN raussucht, alles um Statistiken zu erstellen. Und wenn man dem nicht nachkommt können die hohe Bußgelder (bis zu 30 000 EUR) verhängen.

Wir sind verzweifelt und es wäre gut, wenn mal jemand seine Erfahrung postet. Wir würden es gerne per Mail melden, weil es viel zu kompliziert wirkt über das Portal, aber es wird uns verwehrt. Ich habe nicht den Eindruck, dass die Forderung umsetzbar ist.
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