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BERNSTEIN RESEARCH belässt EON AG auf 'Outperform' | Diskussion im Forum

eröffnet am 04.02.21 19:18:24 von
neuester Beitrag 07.02.21 09:03:00 von


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04.02.21 19:18:24
Es handelt sich um einen automatisiert angelegten Thread zur Nachricht "BERNSTEIN RESEARCH belässt EON AG auf 'Outperform'" vom Autor dpa-AFX Analysen

Das US-Analysehaus Bernstein Research hat die Einstufung für Eon auf "Outperform" mit einem Kursziel von 12,90 Euro belassen. Für das laufende Jahr gebe es noch einige Unsicherheiten, schrieb Analystin Deepa Venkateswaran in einer am Donnerstag …

Lesen Sie den ganzen Artikel: BERNSTEIN RESEARCH belässt EON AG auf 'Outperform'
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04.02.21 19:18:24
Mit Verlaub - Kann uns mal jemand den Zusammenhang zwischen dieser Meldung:

Der Energieverbrauch in Deutschland ist 2020 um 8,7% gegenüber 2019 zurückgegangen und erreichte mit 11.691 Petajoule (PJ) oder 398,8 Millionen Tonnen Steinkohleneinheiten (Mio. t SKE) einen historischen Tiefststand: So beträgt der Rückgang im Vergleich zu 2006, dem Jahr mit dem bisher höchsten hiesigen Energieverbrauch seit der Wiedervereinigung, rund 21%, berichtet die Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (gemeldet durch AG Energiebilanzen im Januar 2021)

und Outperfomung der EON-Aktie erklären?

bESTEN dANK IM vORAUS:

dIE erBIN
E.ON | 8,854 €
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04.02.21 20:13:34
Outperform eon kann ich nicht erklären, aber der genannte Pirmärenergieverbauch steht nicht im Zusammenhang mit dem transportierten Strom, durch den eon Geld verdient.

Wird mehr Erneuerbare Energie produziert, sinkt der genannte Primärenergieverbrauch, aber es kann mehr Strom insgesamt verbraucht worden sein (Zahlen habe ich nicht geprüft, aber das wären die Zusammmenhänge). Für eine Firma die mit Netzen ihr Geld verdient wäre es so auch von Vorteil, weil Erneuerbare Energien diskontinuierlich anfallen und so spontan hohe Leistungen in ein Netz schieben-> das lässt man sich bezahlen, da die Kabel/Umspannwerk/etc. größer dimensioniert werden müssen.
E.ON | 8,866 €
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04.02.21 21:31:48
Also wenn 200.000 Einzelhändler ihre Läden zusperren müssen, zigtausende Veranstaltungen (Konzerte, Theater, Kinos, was weiss ich noch) nicht stattfinden/offen sind, zigtausende Büros nicht gebraucht werden, dann hat das alles keinen Einfluß auf den Energieverbrauch (Strom, Gas, anderes)?
E.ON | 8,898 €
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04.02.21 22:11:58
Ist für ein Forum zu Wertpapieren vermutlich eher Offtopic, aber:

Der Primärenergiebedarf von Deutschland basiert auf den Rohstoffen und deren Energieinhalt. Versorger verkaufen Nutzenergie und werden nach Energie und Leistung bezahlt. Erneuerbare Energien müssen verpflichtend eingespeist werden, Fossilekraftwerke werden können und müssen dementsprechend heruntergeregelt werden, was während der Coronapandemie laufend geschehen ist.
Was man sich merken muss: 1) Trotz geringerem Primärenergieverbrauch, kann die verkaufte Nutzenergie gleich geblieben oder sogar gestiegen sein 2) Mehr Erneuerbare Energien bedeuten mehr Leistungsspitzen und diese müssen einem Netzbetreiber teurer bezahlt werden, als gleichmäßiger Bezug

Beide Punkte führen dazu, dass der Primärenergieverbrauch schlicht die falsche Zahl ist, um eine Aussage für eon (bzw. einen einzelnen Netzbetreiber) zu treffen.

Um den Bogen zu spannen -> Man nimmt nicht das KGV und sagt das Dividendenwachstum ist gut
E.ON | 8,874 €
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05.02.21 08:19:13
Mit Verlaub - Lieber/liebe Herr/Frau EON-Spezialist/in, Ihre Aussagen
@Beide Punkte führen dazu, dass der Primärenergieverbrauch schlicht die falsche Zahl ist, um eine Aussage für eon (bzw. einen einzelnen Netzbetreiber) zu treffen. Um den Bogen zu spannen -> Man nimmt nicht das KGV und sagt das Dividendenwachstum ist gut.

bringen uns zum wirklichen KGV-Spannungsbogen des Punktes
3)Die kritischen Leitungsbelastungen werden NICHT durch erneuerbare Energien verursacht, sondern durch die unnötige Einspeisung von Kohlestrom zeitgleich zu Starkwindeinspeisung.
Ohne die bei Starkwindlagen unnötigen Kohlestromeinspeisungen und bei Abregelung der seltenen Windenergiespitzen könnten verbleibende Überlastungen alleine durch Beseilung mit Hochtemperaturleiterseilen behoben werden. Der von 50 Hertz angegebene maximale Betriebsstrom ist keine absolute technisch-pysikalische Obergrenze, sondern könnte zumindest mittelfristig erhöht werden, so dass dann sehr kostengünstige Maßnahmen, wie Leiterseiltemperaturmonitoring, gerade im Störfall verstärkt eingesetzt werden könnten.

@KGV: Dieser Punkt hätte massive Auswirkungen auf das KGV, nicht wahr? meinte mein sehr seriöser EX-Energieanlagenberater heute morgen zu mir ...

Die ERbin
E.ON | 8,860 €
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05.02.21 22:37:54
Wir kommen hier von einem Thema zum nächsten und keines hat mit dem anderen zu tun, und keines hat etwas mit der Outperform Meldung zu tun.

Primärenergie

Leistungs- und Energiepreis

Technische Auslegung der Stromkabel


Es ging doch nicht um das ausreizen der Stromleitungen, sondern die Schwankungen. Werden Kohlekraftwerke zurückgefahren und schwankende Regenerative Quellen (Wind, Solar, ...) speisen ein dann verglühen keine Leitungen, das Verechnungsmodel wird auch nicht spontan geändert, auch sind die Erneuerbaren hier nicht böse und der am Anfang erwähnte Primärenergieverbrauch kann dabei sogar sinken.

Der oft erwähnte Energieanlageberater (was soll diese „EX“?) sollte diese Zusammenhänge kennen, einfach mal fragen.

Es ist übrigens sehr schwer ihren Beiträgen zu folgen mit den @ Zerstückelungen und den gleichen Zitaten in parallelen Threads auf andere Themen.
E.ON | 8,855 €
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07.02.21 09:03:00
Mit Verlaub - Lieber/liebe Herr/Frau moritzman, als EON-Spezialist/in sind Ihre Aussagen
@interessant, aber energiepolitisch stark gefärbt und nicht sehr kritisch gegenüber der hochverschuldeten EON (warum auch immer?).
@Der oft erwähnte Energieanlageberater kennt diese Zusammenhänge ... und fragt sich, wer soll die riesige EON-Verschuldung bezahlen?
@ (was soll „EX“?) bedeutet einfach, dass wir nicht mehr in (insbesondere fragwürdige) Energiefirmen investieren, sondern wie Sie leicht feststellen können, sind wir von der Innogy AG zur QSC AG gewandert. Dort ging/geht der Kurs mit Ansage der Firmenleitung bis auf € 2,80 rauf (derzeit € 1,90).
@Fragen an SIE direkt:
Wie wird EON den milliardenschweren Innogy-SO-Zahltag bewältigen?
Wie hoch wird dieser ausfallen?

Die ERbin
E.ON | 8,808 €


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