Spannender Reverse IPO 123Fahrschule

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    neuester Beitrag 22.05.26 14:08:04
    eröffnet am 09.02.21 12:47:16
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      #292

      Der FOEST Klan ließ sich für ihr Lebenswerk mit inflationären 123 Aktien abspeisen. Eine Barkomponente gab es meines Wissens nicht. Was haben die sich dabei nur gedacht?

      123fahrschule | 2,600 €
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      #291
      Zitat von DJHLS:
      Zitat von Straßenkoeter: Übersehen?

      ....undurchsichtige Geschäfte mit verbundenen Unternehmen....
      Was ist denn damit gemeint, kannst du mir einen Hinweis zur weiteren Recherche geben?
      123fahrschule | 2,600 €
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      #290
      Zitat von Straßenkoeter: Übersehen?

      Diese Reform dient dazu, dass der Führerschein günstiger wird und nicht dazu, dass die Fahrschulen höhere Gewinne machen. Dies kann doch die Kosteneinsparung durch Wegfall von Präsenzunterricht nicht einsparen. Auch die nun erlaubte Laienausbildung dürfte deutlich weniger Fahrstunden erforderlich machen. Auch der Ersatz von Fahrstunden durch Simulatoren ist zwiespältig für die Fahrschulen. Zum einen verdienen sie da weniger. Zum anderen brauchen sie nun Räumlichkeiten trotzdem. Auch der Wegfall von Sonderfahrten macht es nicht besser. Dafür hatten sie ja kräftig abkassieren können. Allenfalls der Verkauf von Simulatoren dürfte profitieren. Der Wegfall des Präsenzunterrichts bringt was? Geringere Mieten. So viel Raum hat man da ohnehin nicht gebraucht. Hat man mehr oder wenig im Büro machen können. Jetzt sehe ich eher Gefahr, dass sich Onlineschulen einklinken. Konnte der Vorstand in seinem Interview ja nicht ausschließen. Zahlen sind eh fürchterlich. Cashburn. Sehe da nicht so schnell eine Besserung. Aktie wollte ich nicht im Depot haben wenn Zahlen vermeldet werden.

      In meiner Jugend war es ein wesentlicher Grund für einen einjährigen Schüleraustausch in die USA zu gehen, dass man dort für 50 USD den Führerschein als 16jähriger machen konnte und der hinterher in Deutschland anerkannt wurde. Das ist den USA so günstig, weil die Kosten dort eben nur aus der Prüfung bestehen. Fahrschule sind dort die Eltern. Funktioniert offenbar ziemlich gut. Nur Deutschland glaubt mal wieder, dass man für alles eine teure Ausbildung braucht.


      Das älteste meiner Kinder hat vor einem Jahr den Führerschein gemacht. Minimale Anzahl der vorgeschriebenen Fahrstunden und in Theorie und Praxis jeweils beim ersten Versuch bestanden. Kosten: 4.000 €.

      123 Fahrschule gibt es hier nicht und das ist eine Stadt mit 400.000 Einwohnern. Fahrschulen gibt es hier an sich genug. Habe noch nie gehört, dass eine Fahrschule einen Fahrschüler aus Kapazitätsgründen abgewiesen hat.

      Zum Theorieunterricht war sie kein einziges Mal in Fahrschulräumlichkeiten. Das lief also auch schon vor der Reform komplett online ab. Einfache Simulationen, d. h. aus-dem-Auto-Fahrersicht gab es auch online.

      Wenn Fahrschulen jetzt wieder Simulatoren einsetzen sollen, müßten die Fahrschüler ja wieder zur Fahrschule kommen und die Fahrschule müßte wieder einen Raum mieten. Mag für manche interessant sein, aber wirklich zwingend finde ich das nicht.

      Die Fahrschulen sind auch keine 1-Mann-Betriebe, d. h. es gibt angestellte Fahrlehrer. Würde ein Eigentümer aus Altersgründen aufhören, hätte der meines Erachtens wenig Probleme, die Fahrschule an einen der Fahrlehrer zu übergeben und sich dafür eine kleine Summe auszahlen zu lassen.

      Bisher haben die Fahrschulen hier hohe Stundensätze kassieren können. Im Umland wäre der Führerschein sehr viel günstiger gewesen.

      Sowieso setzen sich immer mehr E-Autos durch und Fully-Self-Driving ist nur eine Frage des Wann, nicht des Ob. Was bedeutet das dann für Fahrschulen?

      Fazit: Es gibt kein echtes Kapazitätsproblem. Die Fahrschulen können - falls es mal Wettbewerbsdruck gibt - auch erheblich die Preise senken. Der Gesamtmarkt schrumpft - sei es durch Reformen oder Fully Self Driving oder beides.

      Was mich aber an 123 Fahrschule mindestens genauso stört: Ständig wird das Geschäftsmodell umgebaut. Mal wollte man Fahrschulen aufkaufen, dann wollte man die Fahrlehrerausbildung wegen angeblich Knappheit an Fahrlehren als Werttreiber verkaufen, dann sollte es die Franchisierung sein, zwischendurch mal Kredite an Fahrschüler und jetzt halt Verkauf/Vermietung von Simulatoren. Das ganz munter begleitet durch Kapitalerhöhung und undurchsichtige Geschäfte mit verbundenen Unternehmen. Von dem CEO würde ich keinen Gebrauchtwagen kaufen...
      123fahrschule | 2,600 €
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      #289

      Übersehen?


      Diese Reform dient dazu, dass der Führerschein günstiger wird und nicht dazu, dass die Fahrschulen höhere Gewinne machen. Dies kann doch die Kosteneinsparung durch Wegfall von Präsenzunterricht nicht einsparen. Auch die nun erlaubte Laienausbildung dürfte deutlich weniger Fahrstunden erforderlich machen. Auch der Ersatz von Fahrstunden durch Simulatoren ist zwiespältig für die Fahrschulen. Zum einen verdienen sie da weniger. Zum anderen brauchen sie nun Räumlichkeiten trotzdem. Auch der Wegfall von Sonderfahrten macht es nicht besser. Dafür hatten sie ja kräftig abkassieren können. Allenfalls der Verkauf von Simulatoren dürfte profitieren. Der Wegfall des Präsenzunterrichts bringt was? Geringere Mieten. So viel Raum hat man da ohnehin nicht gebraucht. Hat man mehr oder wenig im Büro machen können. Jetzt sehe ich eher Gefahr, dass sich Onlineschulen einklinken. Konnte der Vorstand in seinem Interview ja nicht ausschließen. Zahlen sind eh fürchterlich. Cashburn. Sehe da nicht so schnell eine Besserung. Aktie wollte ich nicht im Depot haben wenn Zahlen vermeldet werden.

      123fahrschule | 2,620 €
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      #288

      ich glaube nicht, dass Laienausbildung ein großes Thema wird. Wie gehen z.B. Versicherungen mit dem Thema um??? Wenn ich daran denke dass für einen Führerscheinneuling die Prämien für die Versicherung deutlichst nach oben gehen, wie verhält es sich dann wenn ein 16 jähriger neben mir fährt ich aber keine Möglichkeit habe einzugreifen, wenn er falsch reagiert. Denke die Laienausbildung ersetzt das heutige Schwarzfahren vor der ersten Fahrstunde mehr nicht.

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      #287

      Das klingt ja an sich schon mal nach der richtigen Richtung für 123... bleibt mir eigentlich nur eine entscheidende Frage: Wohin fließen die Kosteneinsparungen?

      Verkehrsminister Schnieder hat klar gesagt, Mobilität dürfe kein Privileg sein. Der durchschnittliche Führerschein kostet aktuell rund 3.400 EUR. Die Reform zielt auf günstigere Führerscheine. Aber zwischen dem politischen Ziel und der wirtschaftlichen Realität liegt ein entscheidender Spielraum.

      Wegfall der Mietkosten für Schulungsräume, kein Präsenztheorieunterricht mehr, weniger Fahrstunden durch Simulatortraining und bessere Lernsteuerung. Das sind reale Kostensenkungen auf der Anbieterseite. Ob und wie viel davon an den Schüler weitergegeben wird, entscheidet jede Fahrschule selbst. Das Transparenzregister schafft Preisdruck, aber keinen Preiszwang.

      Für 123fahrschule heißt das Fixkosten sinken strukturell, Skalierung wird günstiger, die Margen können steigen, auch wenn die Preise moderat fallen.


      Oder übersehe ich hier etwas?

      Bin auch mal gespannt, wie das mit den Laienausbildungen und selbst durchgeführten Fahrstunden laufen wird.
      123fahrschule | 2,600 €
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      #286
      123fahrschule | 2,600 €
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      #285

      ja das hört sich in der Tat danach an, als wäre das die Idee gewesen Fahrlehrer selbst auszubilden, evtl. noch bezuschusst von der Arbeitsagentur. Generell finde ich die Idee nicht schlecht, aber da gab es wohl auch Lücken bzw. Schlupflöcher in den Verträgen. Denke das ist abgehackt und künftig brauchst wahrscheinlich sowieso weniger Fahrlehrer

      123fahrschule | 2,460 €
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      #284
      Zitat von Wiki_24: Dass 123f Führerscheine für Fahrschüler finanziert hat und offene Forderungen hatte ist falsch! Die Abschreibungen beziehen sich auf Darlehen für die Fahrlehrerausbildung bei FahrWerk. Ziel war es branchenfremde in den Einstieg als Fahrlehrer zu ermöglichen. Leider war die Rückzahlung der Ausbildung nicht gegeben.

      Aha. War mir neu. Haben sie das gemacht um Fahrlehrer für die eigenen Unternehmen auszubilden? Wenn ja, war dies anscheinend nicht sehr erfolgreich, wenn die jetzt nicht mal ihre Schulden bezahlen können. Irgendwelche Leute von der Straße aufgesammelt?

      123fahrschule | 2,540 €
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      #283

      Hier noch ein aktueller Roundtable von NuWays und Herrn Polenske zum Reformentwurf.



      Beantwortet auch die eine oder andere Frage, die hier in letzter Zeit diskutiert wurde.
      123fahrschule | 2,500 €
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      #282

      Dass 123f Führerscheine für Fahrschüler finanziert hat und offene Forderungen hatte ist falsch! Die Abschreibungen beziehen sich auf Darlehen für die Fahrlehrerausbildung bei FahrWerk. Ziel war es branchenfremde in den Einstieg als Fahrlehrer zu ermöglichen. Leider war die Rückzahlung der Ausbildung nicht gegeben.

      123fahrschule | 2,660 €
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      #281

      Der Autor könnte vor dem Interview in diesem Forum nachgeschaut haben, denn er nimmt hier beschriebene Themen in seine Fragestellungen auf. Sehr löblich. :-)


      123fahrschule | 2,660 €
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      #280

      Du hast recht, das Darlehensthema ist ein valider Punkt, den ich nicht kleinreden will. Das wirft Fragen auf.

      Beim Franchise bleibe ich aber dabei. Natürlich muss das erst bewiesen werden, da gebe ich dir vollständig recht. Aber genau das ist der Investmentcase; nicht der heutige Eigenbetrieb, sondern ob das Franchisemodell Fahrt aufnimmt. Die Reform schafft dafür den Rahmen, weil kleine Fahrschulen unter Druck geraten und Partner suchen werden. Wenn das in relevantem Volumen klappt und die Konditionen stimmen, sieht die Kostenstruktur komplett anders aus als heute.

      123fahrschule | 2,580 €
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      #279

      Bei der Abschreibung ging es doch um Darlehen bei der Ausbildung neuer Fahrlehrer und nicht um die Fahrschüler, oder habe ich das falsch im Kopf?

      123fahrschule | 2,580 €
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      #278
      Zitat von D0MP: Ein paar Punkte die ich anders sehe:
      Der Fixkostenblock Fahrlehrer und Auto ist real, aber er gilt primär für Eigenbetriebe. Das Franchisemodell funktioniert anders. Dort trägt der Franchisepartner die Fixkosten; 123fahrschule verdient an der Software, dem Theorieunterricht und der Plattform. Mehr Franchisepartner bedeuten also skalierende Einnahmen ohne skalierende Fixkosten. Das ist der eigentliche Hebel.
      Zum Thema weniger Fahrstunden gleich weniger Einnahmen: Das stimmt, wenn man rein die Stunden zählt. Aber wenn durch Simulatoren und bessere Lernsteuerung die Durchfallquoten sinken und Schüler effizienter durch die Ausbildung kommen, steigt die Kapazität pro Fahrlehrer. Hinzu kommt, dass Fahrschulen nach der Reform ihre Durchfallquoten transparent ausweisen müssen. Wer weniger Schüler durch die Prüfung bringt, hat ein Problem. Wer nachweislich bessere Ergebnisse liefert, kann das auch im Preis rechtfertigen. Qualität wird sichtbar und bepreisbar.
      Ich finde, noch eine Sache wird massiv unterschätzt. 123fahrschule hat FOERST, einen der führenden Fahrschulsimulatorhersteller, 2024 akquiriert. Die Wertschöpfung aus den Simulatoren bleibt damit vollständig im Haus. Das ist kein reines Kostentool, sondern eine eigenständige Erlösquelle, die mit der Reform direkt an Relevanz gewinnt.
      Grundstzlich liegen wir nicht weit auseinander. In meinem Roman hatte ich die Punkte aber angesprochen. Klar Franchise stimme ich dir voll zu. Das muss aber erst bewiesen werden, dass dies mit den Franchisepartndr mit akzeptablen Volumen klappt. Auch die Bedingungen die die Franchisepartner akzeptieren müssen auskömmlich sein. 123 Fahrschule ist halt kein McDonalds wo ich als Franchisenehmer weiß, dass die Kunden kommen weil es ein McDonald ist.

      Die ganze Reform ist gemacht worden, dass der Führerschein günstiger wird. Insowet sehe ich nicht zwingend einen Mehrwert für 123. Bei den Eigenbetrieben schon gar nicht. Der Vorstand hofft halt auf Franchise aufgrund der Reform. Klar wenn sich volzmenmäßig viele Fahrschulen unter das Dach von 123 begeben, dann bleibt was hängen. Hängt aber auch von den Konditionen ab.

      Deinen anderen Punkt sehe ich nicht. Weniger Fahrstunden bedeutet weniger Einnahmen. Sicher wenn die Fahrlehrer überlastet sind und ohnehin am Maximum arbeiten, dann wäre dies egal. Dann wären Simulatorenstunden ein Zubrot. Nur ist das so? Behauptet wird dies. Dann stellt sich aber die Frage warum 123 tatsächlich Fahrunterricht auf Darlehensbasis gegeben hat? Und nun Millionen abschreiben muss weil das Geld nicht beitreibbar ist. So was mach ich doch nur dann, wenn meine Fahrlehrer däumchendrehend in der Fahrschule sitzen. Alles andere ist wirtschaftlich Selbstmord. Ich hätte gesagt entweder zahlst du oder such dir eine andere Fahrschule. Wenn die Position der Fahrschulen so gut ist wie du behauptest, da die ohnehin nicht alle Fahrschüler abarbeiten können, dann verlange ich das Geld im voraus und gebe keine Darlehen.
      123fahrschule | 2,580 €
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      #277

      Ein paar Punkte die ich anders sehe:

      Der Fixkostenblock Fahrlehrer und Auto ist real, aber er gilt primär für Eigenbetriebe. Das Franchisemodell funktioniert anders. Dort trägt der Franchisepartner die Fixkosten; 123fahrschule verdient an der Software, dem Theorieunterricht und der Plattform. Mehr Franchisepartner bedeuten also skalierende Einnahmen ohne skalierende Fixkosten. Das ist der eigentliche Hebel.

      Zum Thema weniger Fahrstunden gleich weniger Einnahmen: Das stimmt, wenn man rein die Stunden zählt. Aber wenn durch Simulatoren und bessere Lernsteuerung die Durchfallquoten sinken und Schüler effizienter durch die Ausbildung kommen, steigt die Kapazität pro Fahrlehrer. Hinzu kommt, dass Fahrschulen nach der Reform ihre Durchfallquoten transparent ausweisen müssen. Wer weniger Schüler durch die Prüfung bringt, hat ein Problem. Wer nachweislich bessere Ergebnisse liefert, kann das auch im Preis rechtfertigen. Qualität wird sichtbar und bepreisbar.

      Ich finde, noch eine Sache wird massiv unterschätzt. 123fahrschule hat FOERST, einen der führenden Fahrschulsimulatorhersteller, 2024 akquiriert. Die Wertschöpfung aus den Simulatoren bleibt damit vollständig im Haus. Das ist kein reines Kostentool, sondern eine eigenständige Erlösquelle, die mit der Reform direkt an Relevanz gewinnt.

      123fahrschule | 2,580 €
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      #276

      Denke der Vorstand scheitert krachend. Mit jeder Meldung von Zahlen dürfte den Investoren klar werden, dass die Liquidität schwindet und man immer noch Cash verbrennt.Weitere Kapitalerhöhungen dürften nur noch zu verwässernden Tiefstkursen möglich sein. Dass FOEST sich für ihr Lebenswerk mit inflationären Aktien hat abspeisen lassen war selten dämlich.

      123fahrschule | 2,720 €
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      #275

      Habe mir die 2025 Bilanz nochmals angeschaut. Die Story ist gut. Die nackten Zahlen sind fürchterlich. Im Grunde funktionieren die Basic schon gar nicht. Wenn man nur die Einahmen nimmt und davon die Gehälter und die stinknormale Abschreibung für die Autos abzieht ergibt sich schon ein ernüchterndes Bild. Bleibt nicht viel übrig. Die Verlustvorträge sind schon gigantisch. Für sich gesehen schon was wert, sollte man je Gewinne machen. Aber dieser Eigenbetrieb rechnet sich einfach nicht. Man hat Kosten fürs Auto und muss diese Fahrlehrer im Schnitt mit 58TEU bezahlen. Selbst wenn die krank sind und nicht arbeiten. Dann hat man deren Unternehmen ja nicht mal kostenlos übernommen. Goodwill hat man bezahlt. Die Synergien sind extrem dürftig. Einfach weil der Fahrlehrer und das Auto eben Fixkosten sind. Das sind die fetten Kostenblöcke. In dem hier eingestellten Video gibt der Vorstand ein extrem schlechtes Bild ab. Profitiert man denn wirklich von der Fahrschulreform? Die wurde ja gemacht, dass der Führerschein günstiger wird und nicht dass die Fahrschulen besser verdienen. Weniger Fahrstunden heißt doch weniger Einahmen! Klar man spart an ein paar Räumlichketen weil man flächendeckend nur noch online Theorieunterricht anbietet. Tolle Kosteneinsparungen. Das kann mit Zoom aber jede 1 Mann Klitsche so machen. Dann jubelt der Vorstand weil die Theorie einfacher wird. Was soll da dran gut für die Fahrschulen sein? Doch besser die Schüler fallen durch und sind länger an die Fahrschule gebunden. Dann weniger Sonderfahrten jubelt er. Bedeutet doch weniger Einahmen. Auf die Frage ob er keine Angst hätte, dass nun E-Learningunternehmen die keinen praktischen Fahrunterricht anbieten ihm das Geschäft wegnehmen hat er nur Mist geantwortet. Er meinte nach meiner Erinnerung, dass die Leute auch mit Kleingeld zahlen und er es so kenne, dass die sich bei einer Fahrschule anmelden. Ist das eine befriedigende Antwort? Heißt doch er schließt nicht aus, dass man wo anders durch die Abspaltung günstig Theoriestunden nehmen kann und in der Fahrschule eben nur noch die Praxis macht. Wenn die Schüler nun weniger Praxisstunden brauchen weil sie am Simulator fahren, was soll da gut sein für die Fahrschulen? Bedetet weniger Einahmen. Der Vorstand scheint unfähig zu sein. Wie kann es sein, dass die so hohe Forderungen haben? Geben den Fahrschülern Darlehen die nun nicht mehr beitreibbar sind. Heißt im Umkehrschluss dass die Fahrlehrer nicht ausgelastet sind. Ansonsten würde man doch gar nicht auf so einen Schwachsinn kommen. Durch die Fahrschulreform sind sie ja nun noch weniger ausgelastet. Das Ziel dieser Reform ist es ja, dass der Führerschein günstiger wird und das bedeutet die Fahrschüler zahlen weniger Geld an die Fahrschulen. Den einzigen Punkt den ich positiv fand waren die Simulatoren, die man verkauft. Darauf ging er aber gar nicht ein. Mir scheint ihm fehlt das Verständnis.Er hat nur die Mietverträge erwähnt die man kündigt wegen dem Onlineunterricht. Durch die Software kann man Fahrlehrer zwar schon entlasten, aber es ist jetzt auch nicht die Raketenwissenschaft wenn ein Fahrlehrer dies alles selbst managed. Das Problem ist, dass wenn man Eigenbetriebe übernimmt man dann auch die Ausfallzeiten der Fahrlehrer trägt.


      Die bisherigen Ertragszahlen erschreckend. Ich meine da nur die Einahmen aus den Fahrstunden und der Theorie abzüglich Kosten für Personal und Auto. Daran wird man nichts verbessern können. Darüberhinaus hat man ja weitere Kosten. Dass man nun über Franchise derart viele Fahrschulen dazu gewinnt und für die Software von denen viel Geld verlangen kann ist doch zu bezweifeln. Oder deren Einahmen aus dem Theorieunterricht nun ganz für sich allein beanspruchen kann.Sehe eher die von ihm nicht entkräftete Frage, dass eine Onlineschule nun den Theorieunterricht der Fahrschulen kapern und den Fahrschulen nur noch die Praxis bleibt. Auch beinhaltet die Reform ja, dass man seinen Kindern auf der Straße nun Fahrunterricht geben darf. Das hat der Vorstand abgetan mit dem Wort er glaubt nicht…. Ich glaube schon, dass dies die Fahrschulen hart trifft. Die ganze Reform ist doch gegen die Fahrschulen gerichtet. Preisvergleiche. Durchfallraten. Alles kann man checken. Irgendwelche billigen angelernten Fahrlehrer kann er nicht einstellen. Da ist der Ruf schnell ruiniert. Wie bereits gesagt die Reform ist kein Eldorado zum Geldverdienen für die Fahrschulen. Das Gegenteil. Die Frage ist eher ob 123 Marktanteile gewinnt und dann Synergien über online Theorieunterricht und über Simulatoren gewinnen kann. Wie gesagt die Schüler sollen ja durch die Reform weniger ausgeben. Man braucht zusätzlich einen Simulator. Und größere Marktanteile bringen so viel nicht, da der Haupkostenfaktor die Gehälter und das Auto sind die man durch keine KI oder mehr Fahrschulen mindern kann. Im Gegenteil durch die Simulatoren und Unterricht der Eltern auf der Straße sind die Autos noch teurer, da weniger ausgelastet. Wäre ich ein Fahrlehrer mit 55, was da ja das Durchschnittsalter ist, würde ich mich gerne von 123 durchfüttern lassen wenn die Krankheiten zunehmen. Die Gewinnermittlung ist fürchterlich, die Bilanz angeschlagen. Viel Zeit den breakeven zu erreichen hat man nicht. Das Einzige was der Vorstand eindrucksvoll bewiesen hat sind die unzähligen Kapitalerhöhungen zu sehr unterschied,Ochsen Kursen. Denke die Kapitalgeber sind frustriert und haben keinen Bock darauf ständig Geld zu geben. FOEST muss noch in 2026 seine zweite Rate bekommen. Entweder in Cash oder Aktien. Denke das folgt wieder in Aktien zu tiefen Kursen. Ansonsten wäre nicht mehr viel Cash übrig. Insbesondere die Forderungen schocken mich. Zu meiner Zeit hat man seine Fahrstunden sofort bezahlt. Jetzt sind sie zu blöd das Geld einzutreiben. Kostenloser Fahrunterricht bzw. auf Pump. Und jetzt durch die Reform noch weniger Auslastung. Der Onlineunterricht wird zum Genickbruch wenn nun die Hyänen aus der Onlinelearningbramche merken dass da was geht. Private Familienmitglieder dürfen Fahrunzerricht geben. Gute Nacht. Durch die günstigen Stunden mit Simulatoren fällt wieder Geld weg für die Fahrschulen.Da sie bisher Fahrstunden auf Darlehensbasis gegeben haben zeigt dass die Fahrlehrer nicht ausgelastet waren, ansonsten hätte man das nicht gemacht. Jetzt sind sie durch die Reform noch weniger ausgelastet. Denke da kommt bald die nächste Kapitalerhöhung. Synergien über noch mehr Eigenbetrieb sind schwer. Dass man viel Franchiseunternehmen gewinnt muss man erst beweisen. Und dann ist die Grage zu welchem Preis. Ich denke die Reform ist schlecht für die Fahrschulen. Und mehr Marktanteile weil deshalb Fahrschulen aufgeben bringt nicht viel da die großen Fixkostenblöcke Gehalt für Fahrlehrer und Auto zementiert sind. Kaum Synergien. Konkurrenz durch Eltern, die nun auch einen Teil des Unterrichts übernehmen. Dann werden Onlineschulen Morgenluft wittern. Auch da erodiert das Geschäft. Simulatoren kosten Geld und kanibalisieren die Fahrstunden und bringen weniger ein. Geht ja auch nicht anders. Die Reform möchte ja, dass man den Fahrschulen weniger Geld in den Rachen wirft.
      123fahrschule | 2,720 €
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      #274
      Zitat von Wiki_24: in Frankreich und Finnland wurde die Konsolidierung in den Fahrschulen auch PE finanziert. Vor allem spannend wären hier die Cross Selling Möglichkeiten, du bekommst genau die interessante Zielgruppe 16-20 jährige für Versicherungen und andere Produkte ... ADAC wäre hier neben PE ein interessanter Partner!!!

      Denke das mit dem ADAC könnte kommen. Der ADAC bekommt mit 123 für kleines Geld ein fertiges Produkt. Optimale Sinulatoren von FOEST, ein Franchisekonzept und eine Software die die Fhrlehrer entlastet und optimal die Fahrstunden mit Simulatoren auswertet.

      123fahrschule | 2,720 €
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      #273

      Auch dürfte die Story jetzt tragen. Die lang erwartete Fahrschulreform kommt nun endlich. Davor eine Story ohne Boden bzw. Wartezeit. Jetzt ist das Kursniveau auch deutlich niedriger und die Story durch die Reform nun greifbar. Durch die Digitalisierung kommen nun auch Fahrschulen mit älteren Fahrlehrern unter Druck. Diese müssen nun Dinge tun für die sie keine Lust haben. Mit der Software von 123 und deren Sinulatoren könnte es schon verlockend sein einen Franchisevertrag zu unterzeichnen. Dann wird alles von der Bezahlung bis zur lustigen Steuererklärung,Theorieunterricht online und teure Simulatoren von 123 übernommen. Die älteren Semster müssen dann nur das Auto stellen und sich auf den Fahrunterricht konzentrieren. Könnte also schon sein, dass jetzt die Visionen von 123 aufgehen. Wenn nicht jetzt wann dann? Die Vorraussetungen sind zumindest jetzt geschaffen. Davor waren sie nicht gegeben. Da war es nur die Hoffnung auf die Feform.


      Ich denke mit dem Verkauf der Sinulatoren, auch an Niere Fahrschulen sollte jetzt der Rubel rollen. Zumal FOEST ein Vorreiter ist und das beste Produkt hat, das optimal mit der Software von 123 kombiniert werden kann.
      123fahrschule | 2,720 €
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