Spannender Reverse IPO 123Fahrschule
Beliebteste Beiträge
Beitrag zu dieser Diskussion schreiben
Nutzer sind auch aktiv in:
- 1
- ►
- …
- 15
Begriffe und/oder Benutzer
Top-Postings
Der FOEST Klan ließ sich für ihr Lebenswerk mit inflationären 123 Aktien abspeisen. Eine Barkomponente gab es meines Wissens nicht. Was haben die sich dabei nur gedacht?
Zitat von Straßenkoeter: Übersehen?
Diese Reform dient dazu, dass der Führerschein günstiger wird und nicht dazu, dass die Fahrschulen höhere Gewinne machen. Dies kann doch die Kosteneinsparung durch Wegfall von Präsenzunterricht nicht einsparen. Auch die nun erlaubte Laienausbildung dürfte deutlich weniger Fahrstunden erforderlich machen. Auch der Ersatz von Fahrstunden durch Simulatoren ist zwiespältig für die Fahrschulen. Zum einen verdienen sie da weniger. Zum anderen brauchen sie nun Räumlichkeiten trotzdem. Auch der Wegfall von Sonderfahrten macht es nicht besser. Dafür hatten sie ja kräftig abkassieren können. Allenfalls der Verkauf von Simulatoren dürfte profitieren. Der Wegfall des Präsenzunterrichts bringt was? Geringere Mieten. So viel Raum hat man da ohnehin nicht gebraucht. Hat man mehr oder wenig im Büro machen können. Jetzt sehe ich eher Gefahr, dass sich Onlineschulen einklinken. Konnte der Vorstand in seinem Interview ja nicht ausschließen. Zahlen sind eh fürchterlich. Cashburn. Sehe da nicht so schnell eine Besserung. Aktie wollte ich nicht im Depot haben wenn Zahlen vermeldet werden.
In meiner Jugend war es ein wesentlicher Grund für einen einjährigen Schüleraustausch in die USA zu gehen, dass man dort für 50 USD den Führerschein als 16jähriger machen konnte und der hinterher in Deutschland anerkannt wurde. Das ist den USA so günstig, weil die Kosten dort eben nur aus der Prüfung bestehen. Fahrschule sind dort die Eltern. Funktioniert offenbar ziemlich gut. Nur Deutschland glaubt mal wieder, dass man für alles eine teure Ausbildung braucht.
Übersehen?
ich glaube nicht, dass Laienausbildung ein großes Thema wird. Wie gehen z.B. Versicherungen mit dem Thema um??? Wenn ich daran denke dass für einen Führerscheinneuling die Prämien für die Versicherung deutlichst nach oben gehen, wie verhält es sich dann wenn ein 16 jähriger neben mir fährt ich aber keine Möglichkeit habe einzugreifen, wenn er falsch reagiert. Denke die Laienausbildung ersetzt das heutige Schwarzfahren vor der ersten Fahrstunde mehr nicht.
Das klingt ja an sich schon mal nach der richtigen Richtung für 123... bleibt mir eigentlich nur eine entscheidende Frage: Wohin fließen die Kosteneinsparungen?
Verkehrsminister Schnieder hat klar gesagt, Mobilität dürfe kein Privileg sein. Der durchschnittliche Führerschein kostet aktuell rund 3.400 EUR. Die Reform zielt auf günstigere Führerscheine. Aber zwischen dem politischen Ziel und der wirtschaftlichen Realität liegt ein entscheidender Spielraum.
Wegfall der Mietkosten für Schulungsräume, kein Präsenztheorieunterricht mehr, weniger Fahrstunden durch Simulatortraining und bessere Lernsteuerung. Das sind reale Kostensenkungen auf der Anbieterseite. Ob und wie viel davon an den Schüler weitergegeben wird, entscheidet jede Fahrschule selbst. Das Transparenzregister schafft Preisdruck, aber keinen Preiszwang.
Für 123fahrschule heißt das Fixkosten sinken strukturell, Skalierung wird günstiger, die Margen können steigen, auch wenn die Preise moderat fallen.
ja das hört sich in der Tat danach an, als wäre das die Idee gewesen Fahrlehrer selbst auszubilden, evtl. noch bezuschusst von der Arbeitsagentur. Generell finde ich die Idee nicht schlecht, aber da gab es wohl auch Lücken bzw. Schlupflöcher in den Verträgen. Denke das ist abgehackt und künftig brauchst wahrscheinlich sowieso weniger Fahrlehrer
Zitat von Wiki_24: Dass 123f Führerscheine für Fahrschüler finanziert hat und offene Forderungen hatte ist falsch! Die Abschreibungen beziehen sich auf Darlehen für die Fahrlehrerausbildung bei FahrWerk. Ziel war es branchenfremde in den Einstieg als Fahrlehrer zu ermöglichen. Leider war die Rückzahlung der Ausbildung nicht gegeben.
Aha. War mir neu. Haben sie das gemacht um Fahrlehrer für die eigenen Unternehmen auszubilden? Wenn ja, war dies anscheinend nicht sehr erfolgreich, wenn die jetzt nicht mal ihre Schulden bezahlen können. Irgendwelche Leute von der Straße aufgesammelt?
Hier noch ein aktueller Roundtable von NuWays und Herrn Polenske zum Reformentwurf.
Dass 123f Führerscheine für Fahrschüler finanziert hat und offene Forderungen hatte ist falsch! Die Abschreibungen beziehen sich auf Darlehen für die Fahrlehrerausbildung bei FahrWerk. Ziel war es branchenfremde in den Einstieg als Fahrlehrer zu ermöglichen. Leider war die Rückzahlung der Ausbildung nicht gegeben.
Der Autor könnte vor dem Interview in diesem Forum nachgeschaut haben, denn er nimmt hier beschriebene Themen in seine Fragestellungen auf. Sehr löblich. :-)
Du hast recht, das Darlehensthema ist ein valider Punkt, den ich nicht kleinreden will. Das wirft Fragen auf.
Beim Franchise bleibe ich aber dabei. Natürlich muss das erst bewiesen werden, da gebe ich dir vollständig recht. Aber genau das ist der Investmentcase; nicht der heutige Eigenbetrieb, sondern ob das Franchisemodell Fahrt aufnimmt. Die Reform schafft dafür den Rahmen, weil kleine Fahrschulen unter Druck geraten und Partner suchen werden. Wenn das in relevantem Volumen klappt und die Konditionen stimmen, sieht die Kostenstruktur komplett anders aus als heute.
Bei der Abschreibung ging es doch um Darlehen bei der Ausbildung neuer Fahrlehrer und nicht um die Fahrschüler, oder habe ich das falsch im Kopf?
Zitat von D0MP: Ein paar Punkte die ich anders sehe:
Der Fixkostenblock Fahrlehrer und Auto ist real, aber er gilt primär für Eigenbetriebe. Das Franchisemodell funktioniert anders. Dort trägt der Franchisepartner die Fixkosten; 123fahrschule verdient an der Software, dem Theorieunterricht und der Plattform. Mehr Franchisepartner bedeuten also skalierende Einnahmen ohne skalierende Fixkosten. Das ist der eigentliche Hebel.
Zum Thema weniger Fahrstunden gleich weniger Einnahmen: Das stimmt, wenn man rein die Stunden zählt. Aber wenn durch Simulatoren und bessere Lernsteuerung die Durchfallquoten sinken und Schüler effizienter durch die Ausbildung kommen, steigt die Kapazität pro Fahrlehrer. Hinzu kommt, dass Fahrschulen nach der Reform ihre Durchfallquoten transparent ausweisen müssen. Wer weniger Schüler durch die Prüfung bringt, hat ein Problem. Wer nachweislich bessere Ergebnisse liefert, kann das auch im Preis rechtfertigen. Qualität wird sichtbar und bepreisbar.
Ich finde, noch eine Sache wird massiv unterschätzt. 123fahrschule hat FOERST, einen der führenden Fahrschulsimulatorhersteller, 2024 akquiriert. Die Wertschöpfung aus den Simulatoren bleibt damit vollständig im Haus. Das ist kein reines Kostentool, sondern eine eigenständige Erlösquelle, die mit der Reform direkt an Relevanz gewinnt.
Ein paar Punkte die ich anders sehe:
Der Fixkostenblock Fahrlehrer und Auto ist real, aber er gilt primär für Eigenbetriebe. Das Franchisemodell funktioniert anders. Dort trägt der Franchisepartner die Fixkosten; 123fahrschule verdient an der Software, dem Theorieunterricht und der Plattform. Mehr Franchisepartner bedeuten also skalierende Einnahmen ohne skalierende Fixkosten. Das ist der eigentliche Hebel.
Zum Thema weniger Fahrstunden gleich weniger Einnahmen: Das stimmt, wenn man rein die Stunden zählt. Aber wenn durch Simulatoren und bessere Lernsteuerung die Durchfallquoten sinken und Schüler effizienter durch die Ausbildung kommen, steigt die Kapazität pro Fahrlehrer. Hinzu kommt, dass Fahrschulen nach der Reform ihre Durchfallquoten transparent ausweisen müssen. Wer weniger Schüler durch die Prüfung bringt, hat ein Problem. Wer nachweislich bessere Ergebnisse liefert, kann das auch im Preis rechtfertigen. Qualität wird sichtbar und bepreisbar.
Ich finde, noch eine Sache wird massiv unterschätzt. 123fahrschule hat FOERST, einen der führenden Fahrschulsimulatorhersteller, 2024 akquiriert. Die Wertschöpfung aus den Simulatoren bleibt damit vollständig im Haus. Das ist kein reines Kostentool, sondern eine eigenständige Erlösquelle, die mit der Reform direkt an Relevanz gewinnt.
Denke der Vorstand scheitert krachend. Mit jeder Meldung von Zahlen dürfte den Investoren klar werden, dass die Liquidität schwindet und man immer noch Cash verbrennt.Weitere Kapitalerhöhungen dürften nur noch zu verwässernden Tiefstkursen möglich sein. Dass FOEST sich für ihr Lebenswerk mit inflationären Aktien hat abspeisen lassen war selten dämlich.
Habe mir die 2025 Bilanz nochmals angeschaut. Die Story ist gut. Die nackten Zahlen sind fürchterlich. Im Grunde funktionieren die Basic schon gar nicht. Wenn man nur die Einahmen nimmt und davon die Gehälter und die stinknormale Abschreibung für die Autos abzieht ergibt sich schon ein ernüchterndes Bild. Bleibt nicht viel übrig. Die Verlustvorträge sind schon gigantisch. Für sich gesehen schon was wert, sollte man je Gewinne machen. Aber dieser Eigenbetrieb rechnet sich einfach nicht. Man hat Kosten fürs Auto und muss diese Fahrlehrer im Schnitt mit 58TEU bezahlen. Selbst wenn die krank sind und nicht arbeiten. Dann hat man deren Unternehmen ja nicht mal kostenlos übernommen. Goodwill hat man bezahlt. Die Synergien sind extrem dürftig. Einfach weil der Fahrlehrer und das Auto eben Fixkosten sind. Das sind die fetten Kostenblöcke. In dem hier eingestellten Video gibt der Vorstand ein extrem schlechtes Bild ab. Profitiert man denn wirklich von der Fahrschulreform? Die wurde ja gemacht, dass der Führerschein günstiger wird und nicht dass die Fahrschulen besser verdienen. Weniger Fahrstunden heißt doch weniger Einahmen! Klar man spart an ein paar Räumlichketen weil man flächendeckend nur noch online Theorieunterricht anbietet. Tolle Kosteneinsparungen. Das kann mit Zoom aber jede 1 Mann Klitsche so machen. Dann jubelt der Vorstand weil die Theorie einfacher wird. Was soll da dran gut für die Fahrschulen sein? Doch besser die Schüler fallen durch und sind länger an die Fahrschule gebunden. Dann weniger Sonderfahrten jubelt er. Bedeutet doch weniger Einahmen. Auf die Frage ob er keine Angst hätte, dass nun E-Learningunternehmen die keinen praktischen Fahrunterricht anbieten ihm das Geschäft wegnehmen hat er nur Mist geantwortet. Er meinte nach meiner Erinnerung, dass die Leute auch mit Kleingeld zahlen und er es so kenne, dass die sich bei einer Fahrschule anmelden. Ist das eine befriedigende Antwort? Heißt doch er schließt nicht aus, dass man wo anders durch die Abspaltung günstig Theoriestunden nehmen kann und in der Fahrschule eben nur noch die Praxis macht. Wenn die Schüler nun weniger Praxisstunden brauchen weil sie am Simulator fahren, was soll da gut sein für die Fahrschulen? Bedetet weniger Einahmen. Der Vorstand scheint unfähig zu sein. Wie kann es sein, dass die so hohe Forderungen haben? Geben den Fahrschülern Darlehen die nun nicht mehr beitreibbar sind. Heißt im Umkehrschluss dass die Fahrlehrer nicht ausgelastet sind. Ansonsten würde man doch gar nicht auf so einen Schwachsinn kommen. Durch die Fahrschulreform sind sie ja nun noch weniger ausgelastet. Das Ziel dieser Reform ist es ja, dass der Führerschein günstiger wird und das bedeutet die Fahrschüler zahlen weniger Geld an die Fahrschulen. Den einzigen Punkt den ich positiv fand waren die Simulatoren, die man verkauft. Darauf ging er aber gar nicht ein. Mir scheint ihm fehlt das Verständnis.Er hat nur die Mietverträge erwähnt die man kündigt wegen dem Onlineunterricht. Durch die Software kann man Fahrlehrer zwar schon entlasten, aber es ist jetzt auch nicht die Raketenwissenschaft wenn ein Fahrlehrer dies alles selbst managed. Das Problem ist, dass wenn man Eigenbetriebe übernimmt man dann auch die Ausfallzeiten der Fahrlehrer trägt.
Zitat von Wiki_24: in Frankreich und Finnland wurde die Konsolidierung in den Fahrschulen auch PE finanziert. Vor allem spannend wären hier die Cross Selling Möglichkeiten, du bekommst genau die interessante Zielgruppe 16-20 jährige für Versicherungen und andere Produkte ... ADAC wäre hier neben PE ein interessanter Partner!!!
Denke das mit dem ADAC könnte kommen. Der ADAC bekommt mit 123 für kleines Geld ein fertiges Produkt. Optimale Sinulatoren von FOEST, ein Franchisekonzept und eine Software die die Fhrlehrer entlastet und optimal die Fahrstunden mit Simulatoren auswertet.
Auch dürfte die Story jetzt tragen. Die lang erwartete Fahrschulreform kommt nun endlich. Davor eine Story ohne Boden bzw. Wartezeit. Jetzt ist das Kursniveau auch deutlich niedriger und die Story durch die Reform nun greifbar. Durch die Digitalisierung kommen nun auch Fahrschulen mit älteren Fahrlehrern unter Druck. Diese müssen nun Dinge tun für die sie keine Lust haben. Mit der Software von 123 und deren Sinulatoren könnte es schon verlockend sein einen Franchisevertrag zu unterzeichnen. Dann wird alles von der Bezahlung bis zur lustigen Steuererklärung,Theorieunterricht online und teure Simulatoren von 123 übernommen. Die älteren Semster müssen dann nur das Auto stellen und sich auf den Fahrunterricht konzentrieren. Könnte also schon sein, dass jetzt die Visionen von 123 aufgehen. Wenn nicht jetzt wann dann? Die Vorraussetungen sind zumindest jetzt geschaffen. Davor waren sie nicht gegeben. Da war es nur die Hoffnung auf die Feform.
21.05.26 · mwb research AG · 123fahrschule |
20.05.26 · 4investors · 123fahrschule |
20.05.26 · EQS Group AG · 123fahrschule |
07.05.26 · mwb research AG · 123fahrschule |
05.05.26 · 4investors · 123fahrschule |
05.05.26 · EQS Group AG · 123fahrschule |
05.05.26 · NuWays AG · 123fahrschule |
30.04.26 · mwb research AG · 123fahrschule |
