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Pro und Contra: „Bubble-Stufe Rot“ oder doch alles halb so wild? – Wenn selbst Crash-Abstreiter Sorg | Diskussion im Forum

eröffnet am 12.02.21 00:19:00 von
neuester Beitrag 12.02.21 00:19:01 von


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12.02.21 00:19:00
Es handelt sich um einen automatisiert angelegten Thread zur Nachricht "Pro und Contra: „Bubble-Stufe Rot“ oder doch alles halb so wild? – Wenn selbst Crash-Abstreiter Sorgenfalten bekommen" vom Autor wallstreet:online Zentralredaktion

Laut Finanzexperten verdichten sich die Anzeichen für eine platzende Blase. Besorgniserregende Zahlen werden unter anderem bei Goldman Sachs, der Bank of America oder dem sogenannten Buffett-Indikator ausgemacht.

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12.02.21 00:19:01
Erfreulich, dass w:o den Begriff des Crash-Leugners gerade noch vermieden u. durch den Crash- Abstreiter ersetzt hat. Darüber ist sicher intensiv diskutiert worden :-)
So lange es Börsen gibt, hat Gier eine Rolle gespielt. Will meinen, mit nachvollziehbaren Renditen, wie sie der produzierende Sektor erwirtschaften kann, sind viele Investoren nicht zufrieden gewesen. Das hat zur Hebel-Technologie u. dazu geführt, dass Papiere auf Pump gekauft wurden u. werden. Diese Mentalität wird auch durch das Geschäftsmodell der ETFs maßgeblich befördert. Was letztlich auch zur LB-Katastrophe u. dazu führte, dass wieder mal Spekulanten u. Broker aus den Fenstern sprangen. Gier ist die Grundlage von Blasenbildungen !! Gilt natürlich für ALLE Investitionsbereiche, auch für den Handel mit Realwerten u. für die Rohstoffmärkte. Wie hat Gitte Henning so zutreffend gesungen: "Ich will Alles". Auch Bernie Madoff, Richard S. Fuld u. andere windige Betrüger / Hochstapler galten über Jahrzehnte hinweg als grandiose Finanz-Experten. Die von den Medien gefeiert wurden. Niemand sollte hier mit dem Finger auf andere zeigen. Wir sollten uns ehrlich machen. Das Problem der wiederkehrenden Blasenbildung wäre schnell u. leicht gelöst, würden die Gesetzgeber weltweit Börsengewinne oberhalb von 4-5 % jährlich rigoros PROGRESSIV besteuern. Damit wären alle Spatzen gefangen, wir würden die Märkte beruhigen u. nachhaltig verstetigen. Interessanterweise wird das aber von niemandem ernsthaft in Erwägung gezogen. Im Gegenteil. Jeder Versuch, die Märkte zu regulieren, löst empörte Reaktionen aus. Das erinnert mich an den Versuch der Politik, die Landwirte daran zu hindern, unsere Luft, unsere Böden, unser Grundwasser zu vergiften u. alle Insekten auszurotten. Oder an zahlreiche Versuche, die Japaner daran zu hindern, die letzten Wale zu verspeisen. Warum musste das alles krachend scheitern ? Der hochmoderne Mensch heutzutage läuft in Wahrheit weitestgehend mit dem vielzitierten Gehirn eines Neandertalers herum. Der Jäger u. Sammler ist zum Spekulanten mutiert. Genug ist längst nicht mehr genug. Es gilt, Welt u. Märkte so zu nehmen, wie sie sind u. es zu vermeiden, alles in Gut u. Böse aufzuteilen. Wir Menschen folgen doch m.o w. einer schlichten Logik. Wir versuchen ganz einfach, unsere Schäfchen ins Trockene zu bringen. Seien wir nun Finanzexperten, Crash-Bestreiter, Endzeit-Warner oder einfacher Marktteilnehmer / Spekulanten. Wir versuchen alle, möglichst hohe Renditen zu erzielen. Und dabei nicht unangenehm aufzufallen.


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