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Folge des Wirecard Skandals: Bafin prüft: Ist EY als Prüfer für Finanzkonzerne noch geeignet? | Diskussion im Forum

eröffnet am 03.03.21 10:59:58 von
neuester Beitrag 04.03.21 08:58:22 von


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03.03.21 10:59:58
Es handelt sich um einen automatisiert angelegten Thread zur Nachricht "Folge des Wirecard Skandals: Bafin prüft: Ist EY als Prüfer für Finanzkonzerne noch geeignet? " vom Autor Roland Klaus

Die Aufsichtsbehörde Bafin prüft, ob EY künftig noch als Wirtschaftsprüfer für Finanzkonzerne arbeiten darf. Eine Absage könnte dramatische Konsequenzen haben – auch für Aktionäre von Wirecard.

Lesen Sie den ganzen Artikel: Folge des Wirecard Skandals: Bafin prüft: Ist EY als Prüfer für Finanzkonzerne noch geeignet?
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03.03.21 10:59:59
Man darf nicht übersehen, dass es sich hier nur um ein Ablenkungsmanöver von ihrer, der BaFin, Haftungspflicht wegen Amtsmissbrauches gegenüber den privaten Anlegern handelt! Und damit ist auch die BRD via das BMF von Olaf Scholz mit in der Haftung.
Natürlich steht außer Frage, daß EY vorsätzlich i. S. des Gesetzes die Bilanzen zu unrecht abgenickt hatte und damit vollumfänglich haftet.
Dass aber ein noch viel tiefer im Sumpf steckendes Organ nun sich zum Richter aufschwingt hat ein starkes Gschmäckle!
Die smarteste Lösung für Olaf Scholz wäre die: das BMF bzw. die BRD gibt EY einen mind. 20-Jährigen Kredit zu 0,1 % so hoch, damit EY alle Haftungsansprüche befriedigen kann. Dann wäre die BaFin - mithin Herr Scholz selbst - aus der Schusslinie.
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2 Antworten
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03.03.21 11:13:18
Es sollte richtig gestellt werden: Nicht die Investoren beeinflussen die Entscheidung der Prozessfinanzierer, ob man finanziert und vor allem wie hoch die Prämie sein muss, sondern deren Anwälte.

(Die Tatsache, dass eine solche Prozessfinanzierung angeboten wird, zeigt, dass Investoren die Chancen als sehr hoch einschätzen, dass EY letztlich Schadensersatz an Wirecard Anleger zahlen muss.)
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03.03.21 16:32:19
Antwort auf Beitrag Nr.: 67.280.310 von Citizen_Caine am 03.03.21 10:59:59Wenn die BaFin der EY die Eignung als Prüfer abspricht, dann schaden sie den Anlegern gleich noch einmal: Ist EY Germany erstmal insolvent, weil sie wegen des BaFin-bashings keine Mandate mehr bekommen, gibt‘s auch keinen Schadenersatz mehr, selbst im Falle eines eventuellen Schuldspruchs.

„adding insult to injury“ nennt man das im Englischen.

Ich frage mich andererseits, ob da gerade eine Rechtstitel für EY gegenüber der BaFin entsteht, analog zum Theme Kirch/Deutsche Bank damals. Die üble Nachrede könnte die BaFin dann doch noch schadenersatzpflichtig machen.

Am besten für die BaFin wäre wohl, einfach Funkstille zu wahren und die eigenen Fehler zu korrigieren, statt mit dem Finger auf andere zu zeigen und weitere Fehler hinzuzufügen.
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03.03.21 22:09:13
Antwort auf Beitrag Nr.: 67.286.898 von Experialist am 03.03.21 16:32:19
Vermögenslage
Nun, die Beträge, die EY bräuchte um die Ansprüche aller Geschädigten abzudecken, übersteigen allfällige Einnahmen so horrend, dass es darauf nicht mehr ankommt. Wenn eine Lösung gefunden würde, dass nur die privaten Geschädigten kompensiert werden, dann würde es tatsächlich einen Unterschied machen.
Die BaFin führt dieses Manöver ja - wie oben gesagt - nur, um von sich resp. Olaf Scholz abzulenken. Von daher wird dieses Manöver wie das Hornberger Schießen ausgehen.

Gruß CC
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03.03.21 22:36:29
Die BaFin will nicht ablenken.

Der Hass auf Politiker nimmt in Foren merkwürdige Ausmaße an. Scholz hat mit der ganzen Sache relativ wenig zu tun.

EY ist eindeutig der Hauptschuldige, nach Wirecard selbst natürlich. Und wenn EY daran zugrunde geht, gibt es schlimmeres.
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04.03.21 07:13:14
Interessant finde ich, dass BaFin-Mitarbeiter genau wussten, wie es um Wirecard stand und short auf diesen Wert gegangen sind.
Doch hatte die BaFin-Leitung lange Zeit nichts unternommen(wie so meist) weil sie selbst pro Wirecard eingestellt waren und die Politik.
Doch dieser Staatsapparat bleibt bestehen, die Beamten behalten ihre Jobs, warten dort bis die Zeit vergeht mit Steuergeldern.
Anders bei Ernst and Young, die kann man besser haftbar machen, hatten sie doch offenbar die faehigeren Mitarbeiter ... in Relation.
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04.03.21 08:58:22
Antwort auf Beitrag Nr.: 67.294.278 von katjuscha-research am 03.03.21 22:36:29"Und wenn EY daran zugrunde geht, gibt es schlimmeres." - das dürfte ein WDI-Geschädigter anders sehen.

Übrigens bezweifle ich das in dieser Absolutheit, wir reden schliesslich nur über die EY GmbH Deutschland. EY an sich kann und dürfte das überleben, wenn auch vielleicht unter anderem Namen.

Was mich ärgert, ist, dass sich die BaFin hier u.U. selbst durch EY angreifbar und ggf. schadenersatzpflichtig macht. Am Ende zahlt dann womöglich doch wieder der Steuerzahler, also selbst die, die wirklich nichts damit zu tun hatten. Das gilt es nun wirklich zu verhindern.
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