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    SmallCaps und versteckte Perlen: Depot und Wikifolio von ImperatoM alias Erntehelfer (Seite 3)

    eröffnet am 03.03.21 14:02:38 von
    neuester Beitrag 27.03.24 15:07:44 von
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      schrieb am 14.03.24 15:36:57
      Beitrag Nr. 304 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 75.405.902 von imperatom am 06.03.24 17:04:39
      Zitat von imperatom:
      Zitat von Weinberg-CP: Wer ein deutsches Bitcoin-Investment sucht, kann auch in der Bitcoin Group SE fündig werden. Dabei handelt es sich um eine BAFIN-zertifizierte Kryptobörse mit etwas über 1 Mio. Kunden.


      Danke für die Idee. Die Bitcoin Group war natürlich allein schon wegen des naheliegenden Namens eine der ersten Aktien, die ich mir angeschaut habe. Das wesentlcihe Asset besteht hier aber im Bitcoin-Bestand, dementsprechend orientiert sich die MK wesentlich am Bitcoin-Kurs - dabei möchte ich wiegesagt "mich selbst gar keinem Bitcoin-Kursrisiko aussetzen, sondern nur an dem Hype profitieren." Daher kommt die Bitcoin Group für mich nicht in Frage. Trotzdem vielen Dank für den Input!


      Zu Deinem letzte Punkt: Nicht dem Bitcoin-Kursrisiko aussetzen, aber vom Hype profitieren, widerspricht sich. Letzteres heisst ja, dass Du aus den Kursgewinnen des Bitcoins auch Kursgewinne für Dein Asset ziehen willst. Diese Bindung impliziert dann aber auch, dass es mit dem Asset wieder runter geht, wenn der Bitcoin sinkt. Sehr schön konnte man das im letzten Crypto-Winter sehen, als alle Werte der Branche (z.B. Crypto-Börsen wie Coinbase oder Crypto-Miner wie Riot), auch die, deren Wert sich nicht hauptsächlich aus dem Krypton-Bestand ergibt, extrem verloren haben.

      Wenn es Dir nicht um Crypto selbst, sondern die dahinter liegende Blockchain-Technologie geht, lassen sich sicher noch mehr Unternehmen finden, die beginnen damit Geld zu verdienen. Bspw. sieht die GFT Technologies, die IT-Dienstleister hauptsächlich in der Finanzindustrie ist, die Technologie als einen Schwerpunkt und setzt zunehmend Projekte/Software dazu um. Aber das ist eher eine langfristige Entwicklung und ein Bitcoin-Hype wird keine merklichen Auswirkungen auf das Geschäft haben.

      Eine Zwischenlösung ist vielleicht Block Inc., bei denen ich eine erste Position aufgebaut habe. Der Schwerpunkt liegt hier in der Square-App (Finanzdienstleistungen für Seller) und der Cash-App (Finanzdienstleistungen für Retail-Kunden), wobei Cryptos direkt eingeflochten sind. Man kann Gehälter (teilweise) in Cryptos auszahlen oder Zahlungseingänge direkt in Cryptos anlegen, damit bezahlen, diese transferieren und vermutlich noch einiges mehr. Diese Ansätze, der Name Block, der sicher auch Programm ist, und die Weitsicht des Gründers Jack Dorsey (ehem. auch Twitter Gründer/CEO) legen für mich nahe, dass man das Thema dort klar auf dem Schirm hat. Die Fa. ist gemessen an dem für 2024 erwarteten Ergebnis nicht teuer und der Hype um Bitcoin könnte hier zu einem merklichen zusätzlichen Kick führen. Das ist keine Empfehlung und auch keine Deep-dive-Analyse sondern eher meine Arbeitshypothese ... :-)

      Gruss,
      Weinberg
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      schrieb am 06.03.24 17:13:26
      Beitrag Nr. 303 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 75.328.729 von imperatom am 22.02.24 20:46:38Ich halte ja von den ganzen Flottillen eher wenig und dann noch das Steuerproblem...

      Viel zu große unberechenbare Schwankungen. Mit dieser KC-Empfehlung konnte man in kurzer Zeit richtig Geld verbrennen.

      Leider haben ich den Kraken nicht gekauft, das war eine super Entdeckung. Alles was vermeintlich mit Rüstung zu tun hat läuft. Der Krake sicher auch noch weiter. Auf dem Niveau traue ich mich aber nicht mehr.
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      schrieb am 06.03.24 17:04:39
      Beitrag Nr. 302 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 75.403.631 von Weinberg-CP am 06.03.24 11:54:35
      Zitat von Weinberg-CP: Wer ein deutsches Bitcoin-Investment sucht, kann auch in der Bitcoin Group SE fündig werden. Dabei handelt es sich um eine BAFIN-zertifizierte Kryptobörse mit etwas über 1 Mio. Kunden.


      Danke für die Idee. Die Bitcoin Group war natürlich allein schon wegen des naheliegenden Namens eine der ersten Aktien, die ich mir angeschaut habe. Das wesentlcihe Asset besteht hier aber im Bitcoin-Bestand, dementsprechend orientiert sich die MK wesentlich am Bitcoin-Kurs - dabei möchte ich wiegesagt "mich selbst gar keinem Bitcoin-Kursrisiko aussetzen, sondern nur an dem Hype profitieren." Daher kommt die Bitcoin Group für mich nicht in Frage. Trotzdem vielen Dank für den Input!
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      schrieb am 06.03.24 11:54:35
      Beitrag Nr. 301 ()
      Wer ein deutsches Bitcoin-Investment sucht, kann auch in der Bitcoin Group SE fündig werden. Dabei handelt es sich um eine BAFIN-zertifizierte Kryptobörse mit etwas über 1 Mio. Kunden. Das Geschäft, das in den letzten Wochen merklich anzieht, zielt hauptsächlich auf institutionelle Kunden, die Webseite ww.bitcoin.de macht eher einen hausbackenen Eindruck. Nicht verschwiegen sei auch, dass man kürzlich wg. der bekannten KYC-Problematik Ärger mit der Bafin hatte, der allerdings aus meiner Sicht keine weiteren Folgen mit sich bringen sollte ...

      https://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2023-11/6078943…

      Das spannende an der Group ist auch nicht unbedingt das operative Geschäft, sondern die Assets. Hier gehört das Unternehmen weltweit zu den Top10 der Bitcoin-Bestandshalter, neben illustren Namen wie MicroStrategy, Tesla oder Coinbase ...

      https://www.statista.com/statistics/1228305/publicly-listed-…

      Wer mehr zur Group wissen will, kann sich den Thread hier bei w:o anschauen. Dort geben Nutzer auch regelmässig bekannt, wie groß die Unterbewertung (derzeit wohl bei 47%) im Vergleich zum NAV ist.

      https://www.wallstreet-online.de/diskussion/1222914-1-10/bit…

      Hinweis: Ich bin in diesem Bereich in der Bitcoin Group, Coinbase und Block investiert.

      Gruss,
      Weinberg
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      schrieb am 05.03.24 21:11:11
      Beitrag Nr. 300 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 75.399.512 von Takk am 05.03.24 18:51:58
      Zitat von Takk: Zu Advanced Blockchain: ja, schwer zu verstehen und auch nicht sehr transparen. Du solltest dich aber mal mit dem peaq launch beschäftigen, den diese Beteiligung ist augenscheinlich im Portfolio vorhanden und vermutlich sehr werthaltig.


      "Unter uns" hier in meinem Thread gesagt bin ich privat in der ABAG schon seit Dezember gut investiert und es ist meine bestlaufende Aktie dieses Jahr. Mittlerweile baue ich den Bestand schon wieder scheibchenweise ab, wenn der Kurs steigt, um Gewinne zu sichern. Tatsächlich habe ich mich schon ziemlich intensiv mit dem Unternehmen beschäftigt. Aber ich bin dennoch nicht so weit, dass ich die Aktie ins Wikifolio legen würde (auch wenn es rückblickend gut gewesen wäre), denn immerhin lege ich hier das Geld Dritter an, und denen schulde ich zu verstehen was ich tue und ihr Geld nicht zu verzocken. Trotz aller hineingesteckter Arbeit verstehe ich die ABAG aber einfach (noch?) nicht ausreichend, um mich damit im Wiki wohlzufühlen.

      Zitat von Takk: VG und danke für deinen stets sachlich und fundiertem Input hier.

      Danke Dir!
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      schrieb am 05.03.24 18:51:58
      Beitrag Nr. 299 ()
      Hallo Imperatom...interessante Gedanken und auch interessante Erkenntnis für mich mit dem Bogen zu Heliad,.
      Ob es funktioniert vom Bitcoin Hype zu profitieren ohne sich dem Bitcoin Kursrisiko auszusetzen, da bin ich skeptisch. In der Vergangenheit war es am besten einfach direkt in die Assets zu Investieren (BTC, ETH). Das zeigt auch die noch deutlich längere Historie Gold vs Goldminen.
      Zu Advanced Blockchain: ja, schwer zu verstehen und auch nicht sehr transparen. Du solltest dich aber mal mit dem peaq launch beschäftigen, den diese Beteiligung ist augenscheinlich im Portfolio vorhanden und vermutlich sehr werthaltig. Die Unterbewertung der ABAG könnte also mit diesem Event deutlich und schlagartig für viele sichtbar werden.
      VG und danke für deinen stets sachlich und fundiertem Input hier.
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      schrieb am 05.03.24 17:10:37
      Beitrag Nr. 298 ()
      Bitcoin: Partizipieren via Aktien?
      Im aktuellen Bitcoin-Boom frage sicherlich nicht nur ich mich: Welche börsengehandelten Unternehmen profitieren davon sehr direkt?

      Da fallen einem die Miner ein (z.B. HIVE, in der Regel schon sehr teuer), dann die Blockchain-Techs (z.B. Advanced Blockchain, profitieren aber häufig nur von anderen Coins/Token als Bitcoin und sind schwer zu verstehen) und schließlich die Bitcoin-Investierenden ( z.B. eine Coinix, bei der aber vor allem der Vorstand verdient und nicht die Aktionäre). So richtig befriedigend ist keine dieser Lösungen, zudem sind die Aktien auch alle schon ganz gut gelaufen. Außerdem will ich mich selbst gar keinem Bitcoin-Kursrisiko aussetzen, sondern nur an dem Hype profitieren.

      Was ist aber eigentlich mit diesen neuen Bitcoin ETF und ETP, mit denen Anleger in Bitcoin investieren können? Schauen wir uns mal an, was da im Dezember erst an den Markt gekommen ist: Der "DDA Physical Bitcoin ETP". Ich selbst würde dort nicht investieren wollen, denn - wie gesagt - ich möchte vom Hype des Bitcoins profitieren, nicht vom Kurs des Bitcoins - ein feiner aber wichtiger Unterschied. Wollen andere dort investieren? Ja:

      https://www.ariva.de/zertifikate/A3GK2N/kurse/historische-ku…

      Die Entwicklung ist beeindruckend. Bis anfang Februar war das Interesse noch gering. Die Handelsumsätze waren täglich niedrig fünfstellig. Schon Anfang März wurde dann aber die Mio-Marke geknackt (wenn man die Börsenplätze addiert, der Handel findet an mehreren Plätzen lebhaft statt).

      Der Emittent dieser Papiere schnappt sich 0,95% Jahresgebühr und den (sehr unregelmäßig großen) Spread beim Handel. Bei einem täglichen Mio. Umsatz kommen da mittlerweile schon ein paar Taler zusammen, etwa 75.000 Euro im Monat. Der ETP enthielt Ende Februar Bitcoin für 17,3 Mio Euro laut Betreiber DDA - echt nicht übel für einen Start im Dezember 2023 - das zeugt von einem Trend, an dem ich gerne partizipieren würde.

      Die zunächst schlecht wirkende Nachricht: Die DDA (Deutsche Digital Assets) ist eine GmbH. Also kein Investment, weil GmbH? Oder klingelt es schon bei Euch? Nun ratet mal, wer immerhin 18% an dieser GmbH hält: Die Heliad AG.

      Schöne Sache - da könnten einige Gewinne ins Haus stehen. Und irgendwie auch spannend, dass ich über einen ganz anderen Weg am Ende wieder bei einem Unternehmen gelandet bin, in das ich bereits investiert bin - nur dass sich für die Krypto-Beteiligungen Heliads jahrelang niemand mehr interessiert hat. Übrigens wurden für Heliad erst 2023 zwei Krypto-Handelsgesellschaften zusätzlich erworben (Heliad Krypto und Heliad Krypto Mgmt.), ein ziemlich guter Zeitpunkt dafür.Bei der Bewertung Heliads ist das noch nicht angekommen. Aber früher oder später dürfte es passieren.
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      schrieb am 04.03.24 11:49:17
      Beitrag Nr. 297 ()
      Verkauf HDP
      Ich habe Heidelberg Pharma gewinnbringend verkauft, nachdem das Unternehmen gerade per Adhoc mitteilte, die Thelix-Rechte verkauft zu haben. Mit dem Rechte-Verkauf heute ist die Aktie eigentlich nicht mehr seriös bewertbar, da die entscheidenden Zahlen des Vertragswerkes unbekannt sind.

      Für die Entwicklung HDPs im Sinne des Managements ist der Deal positiv, denn es geht ihm ja mehr um die Entwicklung der Eigenpipeline, die durch den Deal ohne KE gesichert werden konnte (zumindest wenn man eine Zulassung unterstellt). Die Thelix-Phantasie ist damit aber auch erstmal Geschichte - und ob sie wiederkehrt (es gibt eine nicht näher erläuterte Rückkehr-Klausel bei sehr hohen Umsätzen) steht in den Sternen. Auf jeden Fall wird bis dahin noch viel Wasser den Neckar hinunterfließen. Insofern konzentriere ich mich auf kurzfristig interessantere Werte und beobachte HDP lieber von der Seitenlinie.
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      schrieb am 01.03.24 18:13:10
      Beitrag Nr. 296 ()
      Jahreszahlen Sixt
      Mit Sixt hat heute mein größter Depotwert seine Jahreszahlen veröffentlicht. Im Vorfeld war diskutiert worden, welche negativen Auswirkungen die gedämpfte Wirtschaftslage und der Preisverfall bei gebrauchten Elektroautos auf die Zahlen haben könnte, weshalb der Sixt-Kurs in den vergangenen Wochen vom positivem Börsenumfelds nicht mitprofitieren konnte. Meine Haltung bestand darin, investiert zu bleiben, weil sich negative Effekte im Q3 nicht abzeichneten und ich mögliche negative Effekte auch nur für ein vorübergehendes Phänomen hielt, während eine positive Überraschung bei den Zahlen zu einem Kursanstieg führen würde, dem man bei einem De-Investment hinterherlaufen müsste.

      Besonders stark an den Zahlen war das Umsatzwachstum mit 18% im Gesamtjahr. Das stärkste Wachstum hatte Sixt dabei sogar in Deutschland – trotz der makroökonomischen Entwicklung hierzulande. Auch in Amerika wuchs man aber mit 18%. Rest-Europa war etwas weniger dynamisch (+14%), was sicherlich sehr viel mit den extrem hohen Mietwagenpreisen in der postcoronalen Urlaubssaison 2022 als Vergleichsjahr zu tun hatte. Trotz dieser Sondergewinne durch sehr hohe Preise im Jahr 2022 gelang es Sixt, das EbitDA auch 2023 wieder um 16% zu steigern. Die Wirtschaftslage machte Sixt also nicht zu schaffen, im Gegenteil konnte man weiter kräftig wachsen.

      Der Preisverfall bei Elektroautos dagegen erhöhte den Abschreibungsbedarf erwartbar deutlich, dazu kam der Zinsanstieg so dass das EBT anders als das EbitDA nicht wuchs, sondern um 15,6% zurückging. Als EPS sind nun 7,24 Euro je Aktie erwartbar, so dass das KGV der Vorzugsaktien bei unter 9 liegt. Als Dividende sollen 3,92 Euro für die Vorzüge gezahlt werden (6,1%). Das sind zunächst mal attraktive Kennzahlen. Der Kurs der Aktie reagierte positiv auf die Zahlen, weil der Ergebnisrückgang gegenüber dem Rekordjahr 2022 kleiner ausfiel als erwartet und der Umsatz weiter stark wachsen konnte.

      Mitentscheidend war zudem sicherlich der Ausblick: 2024 möchte Sixt die Ausleihe per App groß ausrollen. Jeder, der an Flughäfen schon in Warteschlangen von Mietwagenanbietern gestanden hat, kann erahnen, welchen Vorteil ein Anbieter hat, bei dem man einfach zum Auto gehen kann, es mit dem Handy öffnet und einfach losfährt. Vor allem für Business-Kunden ist diese Zeitersparnis Gold wert, aber auch jeder Urlauber würde ich freuen. Der Fahrzeugzustand wird dann bei der Ausfahrt digital erfasst. Leichter geht es nicht. Ich halte das wirklich für einen sehr bedeutenden Wettbewerbsvorteil, den man hier gewinnen könnte. Es zeigt sich hier, wie wertvoll die IT-Abteilung Sixts ist, die man seit viele Jahren aufgebaut hat und unter anderem das ganze Carsharing technologisch begleitet hat. Während man das Carsharing zunächst sehr gewinnbringend verkauft (und dann unter neuem Namen neu eröffnet) hat, hat man die IT behalten und kann die Technologie jetzt nutzen, um dem Markt solche Angebote zu machen, mit dem mindestens die kleinere Konkurrenz nicht mithalten können wird. Sogar die anderen großen Player könnten ihre Probleme bekommen, hier Schritt zu halten. Zeit ist Geld für die Kunden.

      Für den Umsatz erwartet Sixt weiteres „deutliches“ (!) Wachstum in 2024. Das EBT soll dagegen nochmal im Bereich von 2023 liegen, da weitere E-Auto-Abschreibungen (vor allem im Q1/24) erfolgen werden. Sixt will daraus lernen, den E-Auto-Anteil entsprechend der Kundennachfrage zurückfahren. Zudem hat man mit dem neuen Stellantis-Deal ein flexibles Abnahmevolumen zu festen Rücknahmepreisen kreiert, das wahrscheinlich auch nützt, um anderen Marktteilnehmern ähnliche Zugeständnisse abzuringen. Die Einmaleffekte aus den Abwertungen werden jedenfalls im Laufe des Jahres 2024 abnehmen und dann ganz verschwinden. Es bleibt ein kräftig wachsender Konzern, der dann umso größere Gewinne schreibt, der 6% Dividende zahlt, dessen Aktie man zum KGV 9 erhält und dessen Technologieführerschaft beeindruckend ist. Wo bekommt man etwas vergleichbares?
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      schrieb am 29.02.24 15:10:20
      Beitrag Nr. 295 ()
      Anleger Plus zu ProCredit
      In der aktuellen Ausgabe der "Anleger Plus" findet Ihr einen längeren Beitrag von mir übe die Procredit Holding AG, die auch im Wikifolio mit 10% gewichtet ist.

      Download für Mitglieder gratis hier:
      https://sdk.org/leistungen/anlegerplus/anlegerplus-012024/

      oder hier für Nichtmitglieder:
      https://anlegerplus.de/magazin/e-paper/anlegerplus-1-2024/
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