Tilray 2.0

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    Beiträge: 2.375
    neuester Beitrag 10.10.26 09:41:32
    eröffnet am 11.05.21 13:53:26
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    Community Beiträge zu Tilray Brands - A41VMJ - US88688T2096

    ✧ Das wird diskutiertCommunityStimmung: PositivErstellt durch wallstreetONLINE AI (Beta-Version: kann Fehler enthalten)
    Im wallstreetONLINE-Forum geht es um anstehende Zahlen und die Erwartung von rund einer Milliarde Umsatz bei Tilray. Diskutiert werden eine mögliche Unterbewertung, geringe institutionelle Beteiligung sowie Kursmarken von 4 und 10 Euro. Als Wachstumstreiber gelten der Ausbau der Cannabisproduktion, das Europageschäft und die Getränkeplattform. Die mögliche US-Neueinstufung von Cannabis bleibt ein unsicherer Kurstreiber; zugleich bestehen Zweifel an einer nachhaltigen Kurserholung.
    Das Sentiment der wallstreetONLINE Community ist im Moment positiv gegenüber Tilray Brands eingestellt.

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      #2.375
      Kaum sieht Cannabis Licht am Ende des Tunnels, kommen die US-Anwälte mit einem Kalender bis Februar 2027 um die Ecke!

      Aber Entwarnung: Das betrifft ein anderes Gerichtsverfahren, nicht unseren Freund Julius!

      13. Oktober: Die Regierung muss antworten. Danach liegt der Ball wieder bei Julius.

      Februar 2027 bedeutet also NICHT, dass Julius so lange warten muss!

      In Amerika wächst Cannabis schneller als die Justiz arbeitet!

      Geduld, liebe Tilly-Gemeinde. Wir züchten hier offenbar keine Aktiengewinne, sondern graue Haare!
      https://themarijuanaherald.com/2026/10/justice-department-an…

      Mehr News => https://whatsapp.com/channel/0029VaHgIdCCHDyeTQ1sYI0G
      Tilray Brands | 3,160 €
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      #2.374
      Heute kommen Zahlen und niemand interessiert es🙈
      Tilray Brands | 3,345 €
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      #2.373

      Die institutionellen Investoren sind sicher ganz dumm, dass die bei dieser Rakete nicht dabei sein wollen.

      Entsprechendes Ownership schwankt zwischen 10% und 13%, will heißen zu 87%-95% nur private Lemminge hier am Start.

      Na dann viel Glück!
      Tilray Brands | 4,020 $
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      #2.372
      Zitat von Erdnussmann: Es geht aufwärts! https://whatsapp.com/channel/0029VaHgIdCCHDyeTQ1sYI0G
      1 Milliarde Umsatz werden in 14 Tagen verkündet, die Welt wird Tilray nicht mehr als Cannabis Bude wahrnehmen.


      Ist das eine private WhatsApp Gruppe?
      Tilray Brands | 3,575 €
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      #2.371
      Es geht aufwärts! https://whatsapp.com/channel/0029VaHgIdCCHDyeTQ1sYI0G
      1 Milliarde Umsatz werden in 14 Tagen verkündet, die Welt wird Tilray nicht mehr als Cannabis Bude wahrnehmen.
      Tilray Brands | 4,080 $

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      #2.370
      Zitat von cure:

      sehr viel Newstraffic ......ich kann im OB schon die 10 sehen ...



      Mal schauen ob wir die 4 noch im OB sehen werden…
      Tilray Brands | 3,670 €
      Avatar
      #2.369
      Zitat von Erdnussmann:
      Zitat von Green_Thumb: Ist der Richter denn positiv der Neueinstufung gestimmt? Weiß man das?


      Julius hat noch keine endgültige Empfehlung veröffentlicht. Aber wichtig ist: Das gesamte Hearing dreht sich um Schedule I → Schedule III, HHS empfiehlt Schedule III, und DEA verteidigt diesen Weg inzwischen selbst.
      Der korrigierte Record ist veröffentlicht, die Schlussbriefs liegen vor, und Julius muss jetzt auf Basis dieses Records seine Recommended Decision schreiben.
      Deshalb ist Schedule III aktuell klar der naheliegendste Ausgang. Sicher ist es erst, wenn Julius seine Empfehlung veröffentlicht und danach der DEA Administrator entscheidet. Bis 8. September hast du Fakten für die positive Haltung auf dem Tisch.
      War wohl nix mit den positiven Fakten bis zum 8. September. Vllcht. hättest du die Jahreszahl dazu schreiben sollen.
      Tilray Brands | 3,865 €
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      #2.368

      Alles klar, dann warten wir mal ab.

      Tilray Brands | 3,940 €
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      #2.367
      Zitat von Green_Thumb:

      Ist der Richter denn positiv der Neueinstufung gestimmt? Weiß man das?



      Julius hat noch keine endgültige Empfehlung veröffentlicht. Aber wichtig ist: Das gesamte Hearing dreht sich um Schedule I → Schedule III, HHS empfiehlt Schedule III, und DEA verteidigt diesen Weg inzwischen selbst.
      Der korrigierte Record ist veröffentlicht, die Schlussbriefs liegen vor, und Julius muss jetzt auf Basis dieses Records seine Recommended Decision schreiben.
      Deshalb ist Schedule III aktuell klar der naheliegendste Ausgang. Sicher ist es erst, wenn Julius seine Empfehlung veröffentlicht und danach der DEA Administrator entscheidet. Bis 8. September hast du Fakten für die positive Haltung auf dem Tisch.
      Tilray Brands | 4,570 $
      Antworten1 Antwort anzeigen
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      #2.366

      Ist der Richter denn positiv der Neueinstufung gestimmt? Weiß man das?

      Tilray Brands | 4,880 $
      Antworten2 Antworten anzeigen
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      #2.365
      https://www.dea.gov/NPRM2026?utm_source=chatgpt.com Korrektur der DEA ist raus wenn nun die Empfehlung die nächsten 8 Tage von Richter Julius kommt...sehen wir die 10 EUR an einem Tag....wer jetzt nicht kauft...Pech gehabt
      Tilray Brands | 4,880 $
      Avatar
      #2.364

      sehr viel Newstraffic ......ich kann im OB schon die 10 sehen ...

      Tilray Brands | 4,045 €
      Avatar
      #2.363
      Tilray erhöht die globale Cannabis-Anbaukapazität von rund 210 auf 275 Tonnen pro Jahr, also um ungefähr 31 %. Der Ausbau kommt vor allem aus Québec und Portugal, wobei Portugal als EU-GMP-Standort ein zentraler Knoten für Europa bleibt.

      Irwin sagt im Kern: Die internationale Nachfrage beschleunigt sich, und Tilray will sie mit Größe, eigener Infrastruktur und kontrollierter Lieferkette bedienen. Das ist wichtig, denn Unternehmen bauen normalerweise nicht mal eben 65 Tonnen zusätzliche Jahreskapazität auf, wenn sie glauben, dass morgen keiner mehr bestellt.

      Besonders spannend sind drei Punkte: Québec bekommt +30 Tonnen Kapazität und soll innerhalb von zwölf Monaten EU-GMP-zertifiziert werden. Tilray verschickt bereits Bulk-Cannabis aus Québec direkt nach Portugal und Australien. Und in Deutschland ist die Aphria-RX-Anlage laut Tilray voll ausgelastet, während die neue Marke ARX bereits eine starke frühe Patientenresonanz zeigt.

      Dazu kommt die Infrastruktur drumherum: Tilray verbindet Produktion mit pharmazeutischem Vertrieb und eigenen Patientenzugängen wie HelloMD in Kanada und Lyphe in UK. Mittlerweile beliefert Tilray laut eigener Aussage Patienten, Ärzte, Krankenhäuser, Apotheken, Forscher und Regierungen in 20 Ländern.

      Für einen Anleger auf den Punkt gebracht

      Nachfrage ↑ → Produktion +31 % → Deutschland voll ausgelastet → Europa wächst → Tilray baut schon heute die Kapazität für morgen.
      Wenn sich diese zusätzlichen 65 Tonnen anschließend in Umsatz, Marge und Cashflow übersetzen, dann wird aus dem schönen „Global Leader“-Narrativ etwas, womit selbst die Börse irgendwann rechnen muss. Und die Börse lässt sich bekanntlich gern erst überzeugen, nachdem die Zahlen ihr ins Gesicht geschlagen wurden. 😏🔥
      https://ir.tilray.com/news-releases/news-release-details/til…
      Tilray Brands | 3,940 €
      Avatar
      #2.362
      War mir klar...Der Artikel behauptet, Tilrays Bierstrategie sei vielleicht nie primär Bier gewesen, sondern der Zugang zum US-Vertriebssystem. Und genau das wäre im Erfolgsfall ziemlich clever.

      Tilray besitzt inzwischen 21 Bier-/Getränkemarken und hat sich damit tief in das amerikanische Three-Tier-System eingekauft: Produzent → Distributor → Einzelhandel. Genau diese Beziehungen zu Großhändlern, Supermärkten, Bars und Stadien sind extrem schwer aufzubauen. Tilray hat bereits TTB-Lizenzen, Distributoren in allen 50 Staaten, Brau- und Abfüllkapazitäten sowie eigene Brewpubs.

      Der eigentliche Hebel wäre der neue Beverage Regulatory Parity Act. Der Entwurf würde berauschende Hemp-THC-Getränke bis 5 mg THC pro Portion bundesweit regulieren und sie über ein System vertreiben lassen, das dem Alkoholmarkt ähnelt. Wenn so etwas Gesetz wird, könnten THC-Drinks plötzlich dort landen, wo heute Bier steht. Und genau dort ist Tilray bereits.

      Das ist der bullische Kern:

      Andere Cannabisfirmen müssten erst Vertrieb, Lizenzen, Produktion und Retail-Zugänge aufbauen. Tilray hat diese Infrastruktur schon.

      Noch schöner: Tilray hat mit Mollo und XMG bereits THC-Getränkemarken und damit Formulierungs- und Produktionserfahrung.

      Aber der Artikel ist fair genug, die Risiken zu nennen: Der Gesetzentwurf ist noch nicht durch, das Beverage-Geschäft ist aktuell kein Gewinnmonster, und 5 mg plus Steuer würde eher einen niedrig dosierten Massenmarkt schaffen als klassische Dispensary-Margen.

      Die Schlussfolgerung ist stark:
      Tilray könnte sechs Jahre lang nicht einfach Biermarken gesammelt haben, sondern sich still Regalplatz, Distribution und regulatorische Infrastruktur für einen künftigen US-THC-Getränkemarkt gekauft haben.

      Oder wie der Artikel es sinngemäß zuspitzt: Das Bier war vielleicht nie der Punkt. Das Regal war der Punkt.
      https://newsletter.thedalesreport.com/p/tilray-the-regulator…
      Tilray Brands | 4,830 $
      Avatar
      #2.361
      Stell dir Tilray in Deutschland wie einen Spieler vor, der schon auf dem Feld steht, während die Regeln gerade günstiger für sein Spiel werden.
      Tilray sagt selbst, dass es im deutschen Markt für medizinisches Cannabisöl etwa 45 % Marktanteil hat. Gleichzeitig erreicht Tilray über CC Pharma rund 16.000 Apotheken und hat eigene Produktions- und Herstellungsstrukturen in Deutschland und Portugal.
      https://ir.tilray.com/news-releases/news-release-details/til…
      Tilray Brands | 3,875 €
      Avatar
      #2.360
      Montag, 17. August: Was macht Richter Julius?

      Am Montag, 17. August 2026, läuft eine wichtige Frist im laufenden DEA-Verfahren zur weiteren Cannabis-Neueinstufung ab.

      Die beteiligten Parteien reichen ihre abschließenden Post-Hearing Briefs ein. Danach liegt der Ball bei DEA Chief Administrative Law Judge Derek Julius.

      Julius prüft das vollständige Anhörungsmaterial und erarbeitet anschließend seine Empfehlung zur weiteren Einstufung von Cannabis. Er entscheidet also nicht selbst endgültig über Schedule III, seine Empfehlung ist aber der nächste wesentliche verfahrensrechtliche Schritt auf dem Weg zur abschließenden DEA-Entscheidung.

      Einen festen Termin, wann Julius seine Empfehlung veröffentlicht, gibt es bislang nicht. Deshalb sollten wir nicht erwarten, dass am Montag bereits "Schedule III beschlossen" gemeldet wird. Interessant können aber bereits die eingereichten Schriftsätze und die daraus entstehenden Schlagzeilen werden.

      ---

      Und was macht eigentlich Irwin Simon?

      Genau hier wird Tilray interessant.

      23. April 2026

      Tilray veröffentlichte nach den Entwicklungen rund um Schedule III eine offizielle Erklärung.

      Irwin Simon machte deutlich, dass Tilray seine internationale Medical-Cannabis-Infrastruktur für genau eine solche regulatorische Öffnung aufgebaut hat und bereit sei, seine pharmazeutische Erfahrung für den amerikanischen Markt einzusetzen.

      Tilray verwies dabei unter anderem auf:

      - pharmazeutische Produktionskapazitäten
      - internationale Cannabisdistribution
      - Medical-Cannabis-Erfahrung in mehr als 20 Ländern
      - Infrastruktur für einen möglichen Eintritt in den US-Markt

      Quelle: Tilray Brands Investor Relations, 23.04.2026

      7. Mai 2026

      Noch deutlicher wurde Simon in einem Interview mit MJBizDaily.

      Dort sprach er über einen US-Cannabismarkt von rund 30 Milliarden Dollar und darüber, dass Tilray für einen möglichen Einstieg vorbereitet sein müsse.

      Simon erklärte, Tilray prüfe Möglichkeiten, ein bedeutender Teilnehmer im amerikanischen Markt zu werden.

      Besonders interessant: Tilray verfügt bereits über enorme Produktionskapazitäten. Laut Simon umfasst allein die kanadische Cannabisproduktion ungefähr 7 Millionen Quadratfuß Anbaufläche. Sollten sich in den USA entsprechend große Möglichkeiten ergeben, müsste Tilray seine Kapazitäten möglicherweise sogar weiter ausbauen.

      Quelle: MJBizDaily, 07.05.2026

      Und seitdem?

      Erstaunlich wenig von Irwin zum konkreten US-Einstieg.

      Genau das finde ich bemerkenswert.

      Im April hieß es sinngemäß:

      Wir sind vorbereitet.

      Im Mai:

      Wir prüfen sämtliche Möglichkeiten und müssen bei entsprechendem US-Geschäft möglicherweise sogar expandieren.

      Und jetzt, unmittelbar vor der nächsten wichtigen Phase des DEA-Verfahrens?

      Ruhe.

      Natürlich ist Schweigen kein Beweis für irgendeinen Deal.

      Aber Simon hat seine Position bereits öffentlich gemacht. Er muss nicht jede Woche erklären, dass Tilray nach Amerika will.

      Die interessantere Frage lautet deshalb:

      Hat Tilray inzwischen hinter den Kulissen bereits Strukturen, Partner oder Verträge vorbereitet, die erst nach weiterer regulatorischer Klarheit veröffentlicht werden können?

      Und genau deshalb finde ich auch Veterans Pharmaceuticals so interessant.

      Ein Tilray-Vertrag mit Veterans Pharmaceuticals ist derzeit nicht öffentlich bestätigt. Trotzdem passt die Richtung auffällig gut zu dem, was Simon seit April beschreibt: pharmazeutisches Cannabis, klinische Anwendungen, US-Markt und regulatorisch saubere Vertriebswege.

      Vielleicht ist Irwins Schweigen also gar nicht negativ.

      Vielleicht hat er einfach schon genug erzählt.

      Ab jetzt würde ich weniger auf seine Interviews achten und mehr darauf, welche Namen Tilray irgendwann in einer Pressemitteilung nennt.
      Tilray Brands | 4,035 €
      Avatar
      #2.359
      Danke Steinhart...es wird sich lohnen Tilray ist keine Cannabisbude...mit 1 Milliarde Umsatz total unterbewertet...

      News heute:
      🚀🍺✈️ Tilray +3 British Airways – BrewDog bringt mehr mit als nur Bier!

      Mit der Übernahme von BrewDog hat Tilray auch eine seit 2019 bestehende Partnerschaft mit British Airways übernommen.

      🇬🇧 Das speziell für BA entwickelte Speedbird OG IPA wird aktuell wieder an Bord und in den UK-Lounges von British Airways angeboten.

      Das Spannende für Tilray:

      Tilray hat mit BrewDog nicht einfach eine Brauerei gekauft, sondern Marken, internationale Distribution und bestehende Partnerschaften.

      ➡️
      British Airways → BrewDog → Tilray Brands

      Tilray nutzt BrewDog bereits als Plattform, um seine amerikanischen Beverage-Marken nach UK und Europa zu bringen. Genau deshalb könnte die BA-Verbindung langfristig noch interessanter werden.

      Aktuell gibt es keine Bestätigung, dass Marken wie SweetWater oder Hi*Ball bei British Airways angeboten werden. Aber die Vertriebsbeziehung existiert bereits.

      BrewDog könnte für Tilray zum europäischen Beverage-Gateway werden. 🍀🚀
      https://brewdog.com/products/speedbird-og
      Tilray Brands | 4,680 $
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      #2.358

      Sagen wir Mal so ...


      ich bin reichlich positioniert über die letzten Monate
      bei den Preisen und warte ab was alles kommen wird...

      Noch bisserl im Minus aber demnächst womöglich ein
      Grinsen im Gesicht.

      Vielen Dank an Erdnussmann für die vielen Infos zu Tilray hier.

      Tilray Brands | 4,155 €
      Avatar
      #2.357
      Curaleaf schluckt Aurora.....Wow! Das ist keine kleine Übernahme am Rand, sondern könnte der Startschuss für die von Doug Kass angesprochene Cannabis-Konsolidierungswelle sein.
      Geboten werden 4,00 US-Dollar je Aurora-Aktie, bestehend aus 0,3463 Curaleaf-Aktien + 0,75 USD Cash. Curaleaf hatte Aurora bereits im Juni und Juli angesprochen, kam beim Board aber offenbar nicht weiter.

      Und Aurora hat gerade eben reagiert: Das Unternehmen bestätigt die vorherigen Angebote, kritisiert aber unter anderem die Struktur und Bedingungen des Vorschlags. Das Ding ist also noch lange nicht durch.

      Curaleaf will hier offensichtlich nicht einfach mehr kanadische Verkaufsfläche kaufen. Auroras internationales Medical-Geschäft ist der Schatz.

      Aurora besitzt eine starke internationale Medical-Cannabis-Plattform. Curaleaf bringt wiederum seine enorme US-Präsenz und sein internationales Geschäft mit. Curaleaf spricht für das kombinierte Unternehmen von ungefähr 1,5 Mrd. USD Jahresumsatz und erwartet etwa 40 Mio. USD jährliche Synergien.

      Das ergibt strategisch:

      Curaleaf USA 🇺🇸 + Aurora Medical 🇨🇦🇩🇪🇪🇺 = globaler Cannabis-Konzern.

      Und jetzt wird es für unsere Tilray Geschichte richtig lecker.

      Tilray hat genau in dieselbe Richtung gebaut: Europa, Deutschland, Portugal, Medical Cannabis, Pharma-Distribution, UK/Lyphe plus Consumer Brands und Getränke.

      Wenn Curaleaf jetzt bereit ist, Aurora wegen seiner internationalen Medical-Plattform zu schlucken, sagt der Markt indirekt:

      > Globale Medical-Cannabis-Infrastruktur bekommt strategischen Wert.



      Und wer besitzt davon ebenfalls einen verdammt großen Haufen?

      Tilray.

      Das sieht langsam nicht mehr nach einzelnen Zufällen aus.

      Und Tilray sitzt mit seiner internationalen Infrastruktur mitten auf diesem Schachbrett.

      Die wirklich spannende Frage ist deshalb nicht nur „Bekommt Curaleaf Aurora?“

      Sondern:

      WER IST DER NÄCHSTE? 👀

      Verano? Jushi? AYR-Assets?

      Oder beginnt Tilray selbst, die nächste große Figur auf dem Brett zu bewegen?
      Tilray Brands | 4,113 €
      Avatar
      #2.356
      🔥 Die News gefällt mir. Nicht weil morgen deshalb 50 Mio. Dollar mehr Umsatz auftauchen, sondern weil sie zeigt, was Tilray mit Hi*Ball vorhat.

      Heute, 11. August 2026, hat Tilray bekanntgegeben, dass Hi*Ball Energy offizieller Energy-Drink-Partner der Wolverhampton Wanderers für die Saison 2026/27 wird. Es ist ausdrücklich die erste britische Sportpartnerschaft von Hi*Ball.

      🍀 Was daran bullisch ist

      Hi*Ball wird während sämtlicher Heimspiele im Molineux Stadium verkauft und zusätzlich über Matchday-Werbung, digitale Kanäle und Fan-Aktivierungen vermarktet. Tilray bekommt damit direkten Zugang zu einer etablierten englischen Fußball-Fangemeinde.

      Noch interessanter finde ich aber die Formulierung von Tilrays International-President Rajnish Ohri: Tilray wolle Hi*Ball in Großbritannien beschleunigen und seine Präsenz „beyond this market“ aufbauen. Das klingt nicht nach einem kleinen UK-Test, sondern nach einer Marke, die anschließend international weitergerollt werden soll.

      Und Tilray beschreibt die Strategie sogar selbst:

      Retail expansion + Sports Partnerships + Experiential Marketing + Cultural Relevance.

      Das ist ziemlich klassische Markenbildung. Red Bull wurde schließlich auch nicht groß, weil Menschen plötzlich verzweifelt nach einer weiteren Dose Flüssigkeit suchten.

      🚀 Und jetzt verbinden wir die Puzzleteile

      Tilray besitzt inzwischen eine Plattform mit mehr als 40 Marken in über 20 Ländern.

      Dazu kommen BrewDog, die Carlsberg-Kooperation, Tilrays bestehende Getränke-Infrastruktur und jetzt der internationale Aufbau von Hi*Ball.

      Das eröffnet eine interessante Möglichkeit:

      USA → UK → Europa → weitere Märkte

      Wenn Tilray BrewDogs Infrastruktur und Vertriebsbeziehungen nutzen kann, um eigene Marken wie Hi*Ball international auszurollen, beginnt die BrewDog-Übernahme plötzlich noch mehr Sinn zu ergeben.

      Denn dann kauft Simon nicht einfach Umsatz.

      Er kauft Vertrieb, Produktionskapazität, Beziehungen und Zugang zu Konsumenten, durch die anschließend weitere Tilray-Marken geschickt werden können.

      💥 Das wirklich Bullische

      Hi*Ball ist kein Cannabisprodukt.

      Damit kann Tilray die Marke international skalieren, ohne jedes Mal auf Cannabislegalisierung zu warten. Und gleichzeitig baut Tilray eine globale Getränkeplattform auf, die eines Tages auch für CBD-/THC-Getränke interessant werden könnte, sofern die jeweiligen Gesetze das erlauben.

      Das ist für mich die größere Story:

      BrewDog + Carlsberg + Hi*Ball sind keine drei isolierten Meldungen mehr.

      Langsam erkennt man eine gemeinsame Infrastruktur dahinter.

      Tilray versucht aus seinen einzelnen Akquisitionen ein internationales CPG-Ökosystem zu bauen. Wenn das gelingt und die Margen mitwachsen, wird aus dem früheren „Cannabisunternehmen, das Bier kauft“ tatsächlich ein völlig anderes Unternehmen. 🍀🚀
      Tilray Brands | 3,890 €
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