On AG - Sport- und Wanderschuhhersteller aus Zürich in der Schweiz
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Von finance.yahoo.com:
Enorm wichtig für diese Aktie sind auch die USD-Währungseffekte im Verhältnis zum EUR und damit ziemlich ähnlich auch zum CHF. Die Aktie wird maßgeblich in USD an der Nasdaq gehandelt. ON erzielt ca. zwei Drittel der Umsätze in den USA und weitere hohe Umsätze in Ländern, deren Währung an den USD gekoppelt sind. Der Kurs des USD im Verhältnis zum EUR betrug an der Spitze 1,185. Jetzt bei 1,152 und lange Zeit lag er im Bereich 1,05 bis 1,10. Kommt er in diesen Bereich zurück, hätte dies enorme positive Auswirkungen von bis zu +10% auf die net sales aber auch auf das Finanzergebnis. ON berichtet ja in CHF, und wenn es weniger USD für einen CHF bedarf, treibt das die Ergebnisse nach oben.
Das Wort zum Sonntag! Jim Cramer, CNBC - Koryphäe für Aktien, adelt ON! Das hat Gewicht, da die NYSE die Leitbörse für ON ist und weit über 90% des Aktienhandels in den USA stattfindet!
Bei erneut tiefroten Börsen konnte sich ON gestern immerhin mit +/- Null behaupten bei mit 13 Mio gehandelten Aktien und damit dem doppelten des normalen. Dabei war bis zur Mitte der Handelszeit an der NYSE ein deutliche Aufwärtsdruck zu beobachten, mit +3,5% Kurs in der Spitze. Dann setzten ganz offensichtlich Gewinnmitnahmen ein, was nach der Kursexplosion und vor dem Wochenende nachvollziehbar ist. Also weiterhin ein ungetrübt positives Bild!
Gestern wiederum extrem starke Volumina an der NYSE mit knapp 20 Mio gehandelten ON Aktien. Der Kurs legte "nur" +2,1% zu, war aber so etwas wie ein Fels in der Brandung extrem rotgefärbter Kursverluste, z.B. Dow Jones -800 Punkte. Die Mehrheit der relevanten Analysten mit großer Reichweite (JPMorgan, UBS, Morgan Stanley, Goldman Sachs, Barclays) haben die ON-Kurserwartungen gestern im Bereich +5% bis +10% angehoben, wobei der Mittelwert so um die 70 bis 75 USD liegt, umgerechnet 60 bis 65 Euro, also sattes Gewinnpotential von deutlich über 50%.
Letztendlich waren es gestern +18% Kurssteigerung an der NYSE, und das mit 48 Mio gehandelten Aktien, dem 8-fachen des normalen Volumens! Nach dem völlig unbegründeten Niedergang der letzten Wochen fragt man sich schon, ob die Börse gestern crazy war oder die letzten Wochen, wahrscheinlich beides. Jedenfalls ist jetzt die Aufmerksamkeit für ON wiederhergestellt, so dass der neue Schwung hoffentlich anhält.
Die Q3-Egebnisse sind da. Exzellent in allen Bereichen! FY-guidance für 2025 nochmals erhöht. Positives net income +118,9 Mio CHF. Nur der miese USD-Kurs stört. Eigentlich müsste dies zur Kursexplosion führen, bisher +8%, viel zu wenig! Insgesamt lag ich mit meinen Einschätzungen goldrichtig!
Ich interpretiere das als deutlich positives Zeichen: Doppeltes Volumen gestern an der NYSE, 12 Mio gehandelte Aktien, Durchschnitt 5,9 Mio. Sagenhafte 1 Mio Aktien in der Schlussaktion, nach meiner subjektiven Einschätzung eher aus dem bid getriggered.
Morgen 14 Uhr kommt also der Q3-Report. Im Vorfeld kaum Hinweise, in welche Richtung es laufen könnte. Mit ganz viel Optimismus kann man die letzten Tage als Hinweis auf gute Zahlen und guten Outlook bewerten. An der NYSE zogen die Volumina an und lagen 50% über Durchschnitte. Gleichzeitig entwickelte sich der Kurs besser als bei den peers, blieb aber im negativen Bereich. Ich vertraue darauf, dass die wenigen Hinweise von Seiten des Unternehmens der letzten Wochen vertrauenswürdig sind und rechne mit einem herausragenden Q3-Ergebnis im operativen Bereich und ebenso im outlook. Zum Beispiel hat ON sich anlässlich der Eröffnung zweier Flagshipts in edelster Lage in Seoul erneut klar zum anhaltenden boom in der Region Asien-Pazifik geäußert. Ein Unternehmen mit schwachen Entwicklungsperspektiven eröffnet nicht stets Flagships in den dynamischten Städten und dort stets in besten Lagen. wird der Finanzbereich weiterhin unter der
Natürlich sollte man neben net sales und gross profit margin auch andere Eckwerte ansehen. Das tat ich und komme zur Überzeugung, dass ausgehend vom aktuellen Kurs eine Verdoppelung (mindestens!) möglich erscheint. Neutralisiert man die buchhalterischen, nicht realisierten Währungsverluste, dann kommt man im laufenden Jahr umgerechnet auf ca. 1,20 Euro EPS. Ergibt zum aktuellen Kurs ein multiple von unter 30. Das ist für ein dynamisch wachsendes, junges Unternehmen mit stetigen Profitsteigerungen viel zu gering, eher wäre ein multiple zwischen 70 und 100 angebracht. Schaue ich mir die Bilanzen FY 2024 an, sehe ich da eine EK.-Quote von knapp 60% und, außer Leasingverbindlichkeiten, keine langfristigen Verpflichtungen (Schulden). Schaue ich in den Bericht Q2 2025, sehe ich, dass sich der Cashbestand incl. equivalents um satte 190 Mio CHF auf 847 Mio CHF erhöht hat und parallel dazu das working capital ebenfalls um 40 Mio CHF gestiegen ist. Normalerweise geht eine Erhöhung des working capitals in Einklang mit einer Reduzierung der Cashbestände. Eine 2023 vereinbarte Kreditfazilität über 700 Mio CHF musste noch nicht in Anspruch genommen werden, auch nicht in Teilen, lediglich als Pfandsicherheit bei einigen Geschäftstätigkeiten.
Heute war es also an Puma, die Branche nach unten zu ziehen. Q3-Zahlen Puma: Net sales -10% (ON+32% !!!) Gros margin +45% (ON + 61% !!!). Unverständlich, dass der ON-Kurs wieder stark sinkt, aber Realität.
Aus charttechnischer Sicht ist wohl bei 40 USD ein gewichtiger Widerstand, sowohl nach oben als auch nach unten. Der wurde heute nach unten durchbrochen, aktueller Stand 39,50 USD. Falls jetzt der Kurs nicht schnell nach oben dreht, sieht es wohl auf absehbare Zeit ziemlich düster aus. Gibt es im Forum einen Chartspezialisten, der das besser als ich beurteilen kann? Ich bin eher Fundamentalist!
Tja, heute Adidas -10%. Eigentlich gutes Quartalsergebnis aber Hinweis auf Zölle und weniger Umsatz in den USA reichen wohl aus. Irgendwie scheint die gesamte Branche in Ungnade gefallen sein. Vermutlich weil bei Eintreten einer möglichen Rezession in den USA starke Rückgänge bei den Verkäufen in den USA zu erwarten wären. Bringt zwar derzeit nichts, möchte aber trotzdem folgendes erwähnen: ON expandiert übermäßig stark außerhalb der USA, und das mit großem Erfolg. ON hat ein Spitzenprodukt und kann zu hohen Preisen verkaufen an eine Klientel, die von einer möglichen Rezession eher unbeeindruckt bleiben dürfte.
Auch gestern hat wieder einmal ein Marktteilnehmer die ganze Branche nach unten gezogen, wobei der ON-Kurs unterdurchschnittlich verlor. Reported hat
Die US-Zölle sind für ON ohnehin kein Problem. ON lässt nahezu vollständig in Vietnam und Indonesien produzieren. Die aktuellen US-Zölle für Importe aus diesen Ländern liegen bei 20%. Die Herstellungskosten pro Paar Schuhe liegen laut früheren Internetstudien bei ca. 20 USD. Beim Import in die USA fallen also pro Paar Schuhe ca. 4 USD Zoll an. Zwei Drittel der Schuhe werden in den USA vermarktet. Umgelegt auf alle vermarkteten Schuhe weltweit beträgt die US-Zollbelastung also ca. 2,7 USD. Rechnet man das jetzt noch in die Berichtswährung CHF um, beträgt der Wert ca. 2,2 CHF. ON Holding hat ja selbst schon kommuniziert, dass die Zollauswirkungen durch einen höheren Anteil von DTC-Verkäufen (direct to customer) kompensierbar sind.
Der Rücksetzer heute ist eine Art Sippenhaft und dem ON-Konkurrenten Deckers Outdoor Corporation geschuldet. Dieser, überwiegend im US-Markt tätig, hat den Ausblick mit Hinweis auf Zölle und sinkende Kaufkraft etwas gesenkt. Im Gegensatz zu Decker ist ON aber zunehmend außerhalb der USA tätig mit wachsenden Zuwachsraten von ca. +50% In Asien/Pazifik und Europa/Nahost. Der USA-Anteil nähert sich 50% und wächst im Q3 immer noch mit +21% (Decker +9%). Hoffe, dass diese Fehleinschätzung von ON schnell wieder korrigiert wird.
Gewisse Zweifel am Management von ON kann ich nicht verhehlen. Vor einigen Wochen hatte ich via mail an IR auf folgendes hingewiesen, leider ohne jegliche Reaktion, was mir bei IRs anderer Unternehmen noch nie passierte. ON erzielt tolle Umsätze und Margen. 98% der Umsätze basieren auf allen möglichen Währungen, nur nicht in CHF. ON berichtet aber in CHF und aufgrund der Stärke des CHF und der Schwäche des USD entstehen erhebliche buchhalterische Verluste basierend auf realisierten aber auch nicht realisierten (!!!!) Währungsverlusten. Nicht realisierte Währungsverluste z.B. deshalb, weil das Guthaben auf US-Konten verbleibt und de facto gar nicht in CHF getauscht wurde. Zwei Drittel der Umsätze entstehen auf Basis USD. Nach schweizer Recht wäre es ON ohne weiteres möglich, bei Berichten die Währung zu verwenden, in der die Geschäftstätigkeit überwiegend geschieht. Würden also Quartals-, Geschäftsberichte etc. auf Basis USD erstellt, würde das Hauptproblem der Ergebnisdarstellung nicht mehr existieren. Allein im Q2-Report gingen aufgrund der Problematik satte 150 Mio CHF an Ergebnis buchhalterisch verloren.
