Rocket Lab going to Mars?
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https://www.wallstreet-online.de/nachricht/21227670-neutron-…
Aus Wallstreet Online:
Diese Woche ist Raketenwoche! Ein prominenter Vertreter der Branche hat am Montag sein Zahlenwerk vorgelegt: Rocket Lab. Nach Verzögerungen in der Entwicklung fällt die Aktie deutlich.
Das war ein Fehlstart: Zeitgleich mit den Earnings verkündet Rocket Lab Verzögerungen in der Entwicklung iher Neutron-Rakete. Die Aktie schmiert im frühen Handel am Dienstag um gut 8 Prozent ab.
Worum es geht: Rocket Lab hat den Zeitplan für den Erstflug seiner Neutron-Rakete am Montag nach hinten verschoben. Das Unternehmen will die Rakete nun im vierten Quartal zur Startrampe bringen, statt sie in diesem Zeitraum bereits zu starten. (na, na...hab ichs net gesagt?)
RL hatte den Erstflug von Neutron bislang für das vierte Quartal 2026 angepeilt. Einen neuen Termin für den Erstflug nannte das Raketen-Unternehmen nicht.
Diese Nachricht fiel mit den Earnings zusammen. Zwar lag der Umsatz mit bis zu 265 Millionen US-Dollar über den Erwartungen des Analystenkonsens von 235 Millionen US-Dollar und damit um 62 Prozent höher, als im Vorjahr; bei der Marge enttäuschte das Unternehmen jedoch: Das Unternehmen erwartet für das dritte Quartal eine Bruttomarge von 29 bis 31 Prozent. Die Analystenschätzung liegt laut von LSEG bei 37,6 Prozent.
Interpredation von K., mit KI etwas leserlicher aufgepäppelt und wertfrei für dich beurteilt:
Mit besseren Zahlen und einer finanziellen Trendwende ist ab Mitte 2027 zu rechnen, da dann zwei massive Katalysatoren greifen: der geplante Abschluss der Iridium Übernahme und zusätzlich die verbesserte Margenstruktur nach der intensivsten Neutron-Entwicklungsphase..............
Auswertung der Q2 2026-Zahlen
- Rekord-Umsatz: Erreichte $234 Millionen ($2 Mio. über den Erwartungen), ein Plus von 62 % im Jahresvergleich.
- Mangelnde Profitabilität: Der Verlust je Aktie (EPS) lag bei $-0,08 (erwartet wurden $-0,06).
- Massiver Auftragsbestand: Der Backlog stieg um 137 % auf einen Rekordwert von $2,36 Milliarden.
- Enorme Cash-Reserven: Liquide Mittel von knapp $2,4 Milliarden sichern die Entwicklung ab.
- Margen-Druck voraus: Die GAAP-Bruttomargen-Prognose für Q3 fällt auf 29–31 % (Vorquartal: 36,1 %).
Warum meiner unbedeutenden Meinung nach 2027 mit besseren Zahlen zu rechnen ist:
1. Umsatz-Explosion durch Iridium-Abschluss (Mitte 2027)
- Rocket Lab plant den Abschluss der Akquisition von Iridum C. im Sommer 2027.
- Dies bringt schlagartig über $870 Millionen an jährlichem, hochprofitablen Wiederkehrenden Umsatz ein.
- Analysten erwarten, dass das kombinierte Unternehmen dadurch 2027 einen positiven freien Cashflow von rund $425 Millionen generiert. Roundabout.
2. Entlastung bei den Entwicklungskosten (R&D)
- Der aktuelle Margendruck im Jahr 2026 resultiert aus den finalen Tests und hardware-EK für den Neutron-Erstflug.
- Sobald die Rakete Ende 2026 auf der Rampe steht, flachen diese extremen Vorab-Investitionen ab.
- Das Management betonte im Call besonders, dass nach Q3 2026 ein "vorteilhafter Remix" der Margen einsetzen wird...............da es von der Mimik und Körperhaltung her
"glaubhaft" war, denke ich mal, das wird schon so sein.
3. Kommerzielle Neutron-Umsätze und GHOST-Start
- Für 2027 ist das operative Debüt des neuen, weltweit verlegbaren GHOST-Startsystems in Alaska geplant.
- Zudem stehen bereits vertraglich gesicherte Großaufträge (wie das Satelitenprogramm um knapp 400 Millionen US-Dollar der Space Force) bereit, um bei erfolgreichen Neutron-Tests ab 2027 Umsatz zu generieren.
Visualisiert, ein Bild sagt mehr als 1000 Worte...........
Dieses Diagramm zeigt die Entwicklung der Bruttomarge. Der Einbruch im dritten Quartal 2026 spiegelt die finalen, teuren Hardware-Einkäufe und Testaufwände für die Neutron-Rakete wider. Ab 2027 sorgt der Wegfall dieser Einmalkosten für eine deutliche Erholung.
- Q2 2026 (Ist): Solide 36,1 % Bruttomarge durch das starke Kerngeschäft mit Electron-Starts.
- Q3 2026 (Prognose): Einbruch auf 29–31 % – dies ist der Hauptgrund für den aktuellen Kurssturz.
- Ab Mitte 2027 (Ziel): Sprunghafte Erholung durch die Integration des hochprofitablen Iridium-Dienstleistungsgeschäfts.
B. Umsatz vs. Freier Cashflow (Der Katalysator-Effekt 2027)
Dieses Diagramm verdeutlicht den massiven Skalierungseffekt ab Sommer 2027. Während Rocket Lab im Jahr 2026 durch die Neutron-Entwicklung noch viel Geld verbrennt (negativer freier Cashflow), dreht die Profitabilität 2027 komplett ins Positive. Aber wie gsagt, eine Durststrecke wie im "Tal des Todes" könnte davor noch kommen...je nachdem, wieviel "Lust" die Zocker zum Rauf- und Runterzocken haben.......normalerweise verlieren ja Zocker ohne großartige Volatilität schnell das Interesse an einen Wert.....
- Umsatz-Explosion: Der Umsatz verdoppelt sich nahezu im Jahr 2027, getrieben durch das Iridium Geschäft - ist rund 870 Mille in UD-Dollar, aber VORSICHT: es wird dauern, bis das das in einem Quartalsbericht als PLUS auftaucht, Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut usw......
- Cashflow-Wende: Nach Jahren der Netto-Investitionen wird für 2027 erstmals ein freier Cash Flow von rund $425 Millionen erwartet. Außer wir kaufen noch was auf......
Viel Spaß hier noch, gutes Zocken und viel Glück wünscht K.
Zitat von goldfinger69:
brutal .....von gestern 75 auf 64
![]()
gestern Nachmittag sehe ich hier noch Rocket bei fast 75 wollte dann vor den Zahlen lieber verkaufen klicke im Depot auf die Aktie dawar sie bereits bei 72,xx ....hatte mich dann geärgert und dann nicht verkauft ....heute dann die Strafe auf den Fuß ....![]()
Zahlen waren eigentlich in line der Erwartung so wie ich gestern Abend gesehen habe ....trotzdem volle Kanne abgestraft die Aktie ...
Nach Zahlen eine Aktie abzustrafen, egal wie diese aussehen, ist inzwischen zur Mode der Marketmaker geworden. Ein Casino ist das. Demnächst kommt der Crash und alles wieder auf Null. Die Weltwirtschaft steht vor Kriegen und Elend.
brutal .....von gestern 75 auf 64 

...danach habe ich den ,,Artikel" geschlossen.
Wiedergekäut, heruntergeschluckt, hochgewürgt und Wiedergekäut...
Rocket Lab Aktie: Neutron-Flug auf Q4 2026 verschoben
Rocket Lab verzeichnet Rekordumsätze, doch der Aktienkurs fällt. Die Neutron-Rakete startet später als geplant, Analysten sehen dennoch deutliches Kurspotenzial.
31.07.2026
Quelle: https://www.boerse-global.de/rocket-lab-aktie-neutron-flug-a…
Wer nur auf den Kurs schaut, sieht eine Aktie im freien Fall. Wer auf das Geschäft schaut, sieht ein Unternehmen im besten Zustand seiner Geschichte. Bei Rocket Lab könnten beide Blickwinkel kaum weiter auseinanderliegen.
Am Freitag steigt die Aktie um 3,22 Prozent auf 57,70 Euro. Vom 52-Wochen-Hoch aus dem Mai trennen den Titel aber immer noch 56,88 Prozent.
Zwei Zeiträume, zwei Geschichten
Genau hier liegt der eigentliche Widerspruch. Auf Zwölfmonatssicht steht Rocket Lab noch immer mit 42,82 Prozent im Plus – eine ordentliche Bilanz. Zoomt man auf die vergangenen 30 Tage, kippt das Bild komplett: minus 34,43 Prozent.
Seit Jahresbeginn bleibt unterm Strich ein Minus von 6,18 Prozent. Der Kurs notiert inzwischen unter allen wichtigen gleitenden Durchschnitten, deutlich unter der 50-Tage- wie der 200-Tage-Linie. Der RSI von 38,7 zeigt: Die Aktie hat die überverkaufte Zone verlassen, bewegt sich aber weiter unterhalb der neutralen Mitte. Eine annualisierte Volatilität von fast 97 Prozent bestätigt, was Aktionäre längst wissen – hier braucht man starke Nerven.
Kein Einzelfall, sondern Muster
Diese Achterbahnfahrt ist bei Rocket Lab nichts Neues. Bei breiten Marktschocks fiel die Aktie historisch deutlich härter als der Gesamtmarkt. Die Einbrüche von der Spitze bis zum Tief waren fast dreimal so groß wie beim S&P 500 im selben Zeitraum. Der bisher tiefste Sturz: ein Einbruch von 70 Prozent während des Inflationsschocks und der Fed-Zinswende 2022.
Die gute Nachricht aus der Vergangenheit: Bei jenen Schocks, von denen sich die Aktie vollständig erholte, dauerte der Weg zurück zum alten Hoch im Median rund vier Monate. Was den aktuellen Kursrutsch von früheren unterscheidet: Er passiert nicht im luftleeren Raum schlechter Nachrichten.
Rocket Lab meldet Rekordumsatz und einen Rekord-Auftragsbestand. Das Geschäft verteilt sich diversifiziert auf Raketenstarts und Weltraumsysteme. Für die neue Neutron-Rakete kommen bereits große Aufträge herein – ohne dass das Unternehmen Rabatte gewähren muss.
Neutron: die Variable, die alles überschattet
Im Zentrum der Bewertungsfrage steht Neutron, die noch in Entwicklung befindliche Mittelklasse-Rakete des Unternehmens. Ein Tankversagen verschiebt den geplanten Erstflug erneut, nun auf frühestens das vierte Quartal 2026. Es ist bereits die zweite Verzögerung innerhalb eines Jahres – ursprünglich sollte die Rakete noch Ende 2025 abheben.
Die Nachfrage lässt sich davon jedoch nicht bremsen. Rocket Lab unterschrieb zuletzt 36 neue Startverträge: 31 für Electron und HASTE, fünf davon dediziert für Neutron. Das Management bezeichnet die Verzögerung als Frage technischer Sorgfalt, nicht als Bedrohung für das Geschäftsmodell.
Finanziell hat der Konzern Luft: Zum Ende des ersten Quartals stand ein Auftragsbestand von 2,2 Milliarden Dollar in den Büchern, dazu über 2 Milliarden Dollar verfügbare Liquidität. Firmengründer Peter Beck begründet die zusätzliche Qualifizierungsarbeit damit, dass die Rakete diesen Schritt vor dem ersten Start braucht.
Die Lücke zwischen Kurs und Kursziel
Das durchschnittliche Kursziel der Analysten liegt bei 99,32 Euro. Das entspricht einem Aufwärtspotenzial von 72,1 Prozent gegenüber dem aktuellen Niveau.
Eine derart große Lücke bedeutet meist zweierlei zugleich: extreme Skepsis am Markt gegenüber dem Ausführungsrisiko. Oder Analysten, die den kommerziellen Hochlauf von Neutron längst einpreisen, während der Markt noch zögert.
Der erste Neutron-Flug markiert dabei keinen Umsatzstart in nennenswerter Größenordnung, sondern nur den Nachweis der Funktionsfähigkeit.
Für Rocket Lab bleibt damit eine Aktie, deren operative Geschichte und deren Kursverlauf fast entgegengesetzte Erzählungen liefern. In diesem Space-Investment-Zyklus wird Überzeugung derzeit weniger durch Analyse geprüft als durch Geduld.
Rocket Lab Aktie: Optionsmarkt erwartet 9,9 % Kursbewegung nach Quartalszahlen
VIRGINIA / LONDON (IT BOLTWISE) – Vor dem ersten Start der neuen Neutron-Rakete hat Rocket Lab einen deutlichen Kursrutsch erlebt. Die Aktie fiel innerhalb eines Monats um 36,81 Prozent, obwohl das Unternehmen operativ an einem zweiten Standbein arbeitet. Im Fokus steht am 10. August die Frage nach dem Zeitpunkt des ersten vollständigen Zündtests am Archimedes-Triebwerk sowie dem aktualisierten Neutron-Zeitplan. Gleichzeitig prägt die Integration von Iridium und die Erwartung an zusätzliche Einnahmequellen die Anlegerstimmung.Rocket Lab steht derzeit im Spannungsfeld aus technischer Annäherung und kurzfristiger Neubewertung. Der Kursrutsch ist dabei kein Nebengeräusch, sondern das dominierende Signal: Am Freitag schloss die Aktie bei 56,30 Euro und damit 36,81 Prozent unter dem Stand vor einem Monat. Vom Rekordhoch bei 133,80 Euro, erreicht am 27. Mai 2026, sind es inzwischen fast 58 Prozent Abstand. Genau in diese Phase fällt die finale Testreihe der neuen Neutron-Rakete, die nach Angaben der Quelle frühestens im vierten Quartal 2026 ihren Erstflug von einer Startrampe in Virginia absolvieren soll.
Technisch betrachtet ist die kritische Frage weniger die Existenz des Programms als der Reifegrad einzelner Module.
Auch der Blick auf das Geschäftsmodell zeigt, warum der Kurs nicht automatisch mit dem operativen Fortschritt mitläuft. Rocket Lab ist laut Quelle längst nicht mehr nur als Startdienstleister unterwegs, sondern baut eine vertikal integrierte Raumfahrtstruktur auf. Besonders sichtbar wird das über zwei strategische Schritte: die angekündigte Übernahme von Iridium Communications sowie ein Rekordauftrag der US Space Force für suborbitale Raketenstarts im Bereich Raketenabwehr. Solche Kombinationen sollen neue, margenstarke Einnahmequellen erschließen, unter anderem entlang der Satellitenfertigung bis hin zum Betrieb im Orbit. Dass der Markt auf diese Erweiterung bisher eher zurückhaltend reagiert, lässt sich so interpretieren: Integration kostet kurzfristig Vertrauen und bindet Kapital, selbst wenn die langfristige Logik stimmig ist.
Am 10. August legt Rocket Lab die Zahlen für das zweite Quartal vor. Aus Anlegersicht verdichten sich in der Quelle zwei operative Prüffragen: Wann läuft der erste vollumfängliche Zündtest des Archimedes-Triebwerks an, und wie sieht der aktualisierte Zeitplan für den Neutron-Erstflug aus? Die kurzfristige Entwicklung wirkt dabei wie ein Taktgeber, weil Rücksetzer oft dann auftreten, wenn Investoren den nächsten Datensatz als Entscheidungsgrundlage nutzen wollen. Zwar bleibt der Kursrückgang binnen sieben Tagen mit 4,41 Prozent auf der Oberfläche moderat, doch die Analysten bleiben laut Quelle auffallend optimistisch. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei 99,22 Euro, also um 76,2 Prozent über dem aktuellen Kurs. Entscheidend ist nun, ob diese Distanz durch konkrete Aussagen zur Pipeline geschlossen wird.
Der Marktmechanismus dahinter lässt sich aus der Quelle ziemlich direkt ableiten: Bestätigt das Management in der Telefonkonferenz den Zeitplan für den Neutron-Erstflug ohne neue Hürden, dürfte sich die Lücke zwischen Kurs und Kursziel spürbar reduzieren. Bleibt der Archimedes-Zündtest dagegen ohne konkretes Datum, würde das die Skepsis gegenüber der Kombination aus Iridium-Integration und Neutron-Programm eher stabilisieren. So wird aus einem reinen Quartals-Event ein Termin- und Erwartungsmanagement-Event. Für die Kursbildung bleibt zudem eine klare Spanne im Fokus: In der Quelle wird der Rahmen zwischen dem 52-Wochen-Tief von 32,60 Euro und dem Rekordhoch von 133,80 Euro beschrieben. Ob der 10. August den nächsten Schritt in Richtung Neubewertung auslöst oder den Rückschlag verlängert, hängt damit weniger von Technikversprechen ab als vom genauen Ton bei der Terminierung.
Für Unternehmen und KI-getriebene Zulieferer in der Raumfahrtindustrie ist die Lage über den aktuellen Aktienkurs hinaus interessant. Vertikal integrierte Strukturen erhöhen die Zahl der Schnittstellen entlang von Fertigung, Tests, Betrieb und Datenfluss im Orbit, was wiederum Software- und Prozessanforderungen verschärft. Auch wenn die Quelle keine Details zu Software-Stacks liefert, zeigt die Stoßrichtung des zweiten Standbeins, dass künftige Wertschöpfung stärker an Integrationsergebnisse gekoppelt sein kann als an einzelne Launch-Erfolge. Rocket Lab muss in den kommenden Quartalen deshalb nicht nur zeigen, dass Neutron funktioniert, sondern auch, dass sich die erwarteten Synergien aus Satelliteninfrastruktur und Startdiensten in planbare operative Kennzahlen übersetzen lassen. Genau dort treffen Test-Engineering und wirtschaftliche Planung aufeinander – und der 10. August wird vermutlich der nächste Ort, an dem sich diese Kopplung konkretisieren muss.
Update zu Handelsmarken per Ende July 2026 - Rocket Lab
Aktueller Kurs & Spannen
- Aktueller Kurs: ~65,58 USD / ~60,80 EUR
- Allzeithoch (Mai 2026): ~151,00 USD / ~134,20 EUR
- 52-Wochen-Tief: ~37,57 USD / ~32,60 EUR
Klassische Pivot- und Unterstützungspunkte (Tagesbasis)
- Pivot-Linie (PP): ca. 64,20 bis 69,70 USD (je nach kurzfristiger Handelsspanne)
- Unterstützung 1 (S1): ca. 60,15 bis 61,15 USD
- Unterstützung 2 (S2): ca. 77,05 USD (als oberer Puffer) bzw. darunterliegende Marken bei einem Test der 50- bis 60-USD-Zone (arg, aber kann passieren!)
Fibonacci-Retracements (ausgehend von der vorherigen großen Aufwärtsbewegung zum Hoch bei ~151 USD)
- 50,0%-Retracement: im Bereich um 75 bis 80 USD (bereits unterschritten)
- 61,8%-Fibonacci-Retracement (Goldener Schnitt): liegt rechnerisch im Bereich um 60 bis 67 USD, wo der Kurs aktuell auf hartem Prüfstand steht.
- 78,6%- bis 100%-Retracement (Tiefpunkt-Test): Rechnerisch bei starkem Abwärtsdruck bis hin zum Vorjahrestief bzw. 52-Wochen-Tief bei ca. 37,57 USD. Wird eh nicht passieren, jetzt hauts die Nerven nicht gleich weg, aber rechnerisch würd sich das halt ergeben - die mathematische Zielzohne bei 50-60 Dollar hat Bestand.
Meinung und Erklärung dazu:
...du musst trotzdem die KI mit Hintergrundwissen füttern, sonst kommt nix raus 😘 - oder du liest einfach SpaceNews und Simply Wallstreet.
Folgende Faktoren begründen diese Einschätzung:
🚀 Die technischen Hürden (Warum es eng wird)
- Triebwerks- und Stufenqualifizierung: Die neun Archimedes-Triebwerke der ersten Stufe sowie die Vakuumversion für die zweite Stufe müssen als Gesamtsystem noch umfassend auf dem Prüfstand validiert werden. Validieren bedeuted=Zettelkram bis zum Kotzen= der dokumentierte Nachweis, dass ein Prozess oder eine Methode zuverlässig die gewünschten Ergebnisse liefert. Und mal ehrlich: würde ich den Weltraumkram als seriöse Rückversicherung gut versichern, dann schaue ich mir die Zettel aber ganz genau an (und wer drauf unterschrieben hat).
- Testrückschläge: Ein Bersten des Treibstofftanks bei hydrostatischen Tests Anfang 2026 hat den Zeitplan komprimiert (=es herrscht eigentlich Zeitdruck um abzuliefern für das erfolgsverwöhnte Börsenpublikum). 💥 Was tatsächich schiefgelaufen ist: Unerwartetes Bersten: Zwar erreichte der Tank die für einen normalen Flug mathematisch logische und notwendigen Lastgrenzen, der Tank gab jedoch bei einer bewusst herbeigeführten Überbeanspruchen der Sicherheitsgrenzen deutlich früher nach als es korrekt ursprünglich berechnet wurde (gelesen in SpaceNews). Nun ja, beim Space Shuttle wars auch nur eine Dichtung, die es bei normaler Kälte oder Beanspruchung geschafft hätte........bevor das Ding dann Boum gemacht hat. Der Grund bei Rocker Lab: eine nachträgliche Untersuchung ergab einen Produktionsfehler an einer kritischen Verbindungsnaht der Kohlefaserstruktur laut SpaceNews. Diese Sektionen wurden zu diesem Zeitpunkt von einem Subunternehmer von Rocket Lab manuell zusammengesetzt (SpaceNews). Ich finde es auch gut, das man das ernst nimmt und nicht unter den Tisch kehrt. Die Konsequenz fand ich als Kommentar vom Beck gut und ehrlich: Peter Beck betonte, dass solche "Hardware-Lehren" beim Raketenbau eben einfach dazugehören. Künftige Tanks werden mit einer automatisierten Faserlegemaschine (AFP) gefertigt, um menschliche Fehler an den Nahtstellen auszuschließen (gelesen in SpaceNews). Und da ich weis, wie heikel eine Schweißnaht bei (Über)Beanspruchung sein kann, hat mich dieser Faktor natürlich sehr sehr interessiert. Zudem wurde das Tankdesign etwas verstärkt, um wesentlich höhere Sicherheitsmargen zu garantieren. Der Tank wird als einziges, homogenes Bauteil und System gewebt-du musst dir das wie einen 3D-Drucker für Textilien einfach vorstellen, ich würde Automatische Faserlegemaschine dazu sagen. Dadurch entfallen die manuellen Klebe- und Verbindungsnähte, die bei dem geplatzten Tank die Schwachstelle waren laut Bericht in SpaceNews.
- Die gefürchtete Feuerwalze: 🔬 Die Testmethode (Hydrostatische Druckprüfung) - der Tank wurde einem sogenannten hydrostatischen Drucktest unterzogen. Dabei wird der riesige Tank vollständig mit Wasser gefüllt und schrittweise unter extremen Druck gesetzt - warum das? Wasser lässt sich nicht komprimieren, drum gibts Hydraulik in unserem Technikerleben. Das simuliert die enormen mechanischen Kräfte und Lasten, die beim echten Raketenstart auf die Struktur einwirken. Wasser wird anstelle von echtem Treibstoff genutzt, da es sich nicht komprimieren lässt und bei einem Defekt keine explosive Feuerwalze entsteht.....auch logisch, oder?
- Komplexe Neuentwicklungen: Das "Hungry Hippo"-Design der Nutzlastverkleidung (bei dem sich die Stufe selbst öffnet) ist ein neuartiger Mechanismus, der im realen Flug unter Maximaldruck erst bewiesen werden muss. Persönlich: ich finde das extrem spannend, das ist eigentlich genial, nur "Hungry Hippo" ist so gesehen neu und deshalb: it could be a long way to "no margin for error" (das ist ein Ausdruck von Quantenmechanikern, erklärt aber den Sinn der Sache, Null-Fehlertoleranz, sonst hast Millionen US-Dollar versenkt und irgendwann schmeißt dich die Rückversicherung raus oder du kriegst zu vernünftigen Rückversicherungstarifen gar keine mehr).
🛠️ Die Argumente für einen Start (Was dafür spricht)
- Stetiger Fortschritt: Die Architektur steht weitgehend und die Komponenten wie die zweite Stufe wurden bereits produziert und das Hot-Fire-Triebwerkstests sowie die Startinfrastruktur in Virginia werden grad finalisiert.
- Agiles Management: CEO Peter Beck verfolgt eine vorsichtige Strategie und betont, dass Tests wichtiger sind als ein starrer Kalender - und das finde ich sehr sehr gut, nur die ungeduldigen Zocker an der Börse nicht. Ein Verschieben in das erste Quartal 2027 ist daher fest als "Puffer" in den Markt eingepreist, auch wenns dann nochmals nach unten Runterrumpeln sollte.
- Auftragspolster: Der Bau von Folgeraketen läuft bereits parallel an, um den Auftragsbestand von über 2,2 Milliarden US-Dollar abzuarbeiten........
Müsste man eigentlich kenntlich machen, aber was soll‘s…
alles steigt oder fällt mit den Neutronen also.
Schafft Rocket Labs Neutron es wirklich, 2026 abzuheben?
Rocket Lab hat sich auf einen ersten Neutron-Start bis Ende 2026 ausgerichtet, und ich wollte diesen Zeitplan anhand dessen, was noch passieren muss – und wie sich ähnliche Raketen historisch entwickelt haben – auf den Prüfstand stellen.
Auf hohem Niveau hat Neutron echte Fortschritte gemacht (Triebwerksarbeit, einige Stufenqualifizierungen, Startplatz usw.), aber es gibt noch einige risikoreiche, eng gekoppelte Meilensteine bis zum Erstflug:
• Stufe 1 Tank-Neukonstruktion + Re-Qualifizierung (nach dem Bruch 2026)
• Vollständige Fahrzeugintegration
• Stufe 2 statischer Brand
• Stufe 1 9-Triebwerks-Cluster-Statischer Brand
• Wet Dress Rehearsal (WDR)
Aus Systemperspektive wird es jetzt knifflig:
Das sind keine unabhängigen Aufgaben – man kann davon nicht viel parallelisieren. Eine Verzögerung oder ein Problem in einem Schritt (insbesondere bei Struktur- oder Clustertests der Stufe 1) führt direkt zu einer Terminverschiebung.
⸻
Was die Geschichte anderer Raketen nahelegt - Betrachtet man aktuelle mittelgroße/schwere Trägerraketen:
• New Glenn:
Letzter integrierter Heißbrand → Start in ~3 Wochen
(schnelles Finale, sobald alles funktionierte)
• Ariane 6:
Großer Heißbrand → Start dauerte ~7–8 Monate
WDR → Start ~3 Wochen
• Vulcan:
Vollständiger Test → Start dauerte ~7 Monate
WDR → Start <1 Monat
Wichtiges Muster:
Sobald eine Rakete die letzten integrierten Tests (Statischer Brand + WDR) erreicht, kann der Start schnell erfolgen.
ABER genau bis zu diesem Punkt kommt es zu den meisten Verzögerungen – oft dauert es Monate länger als erwartet.
⸻
Wo Neutron wahrscheinlich auf dem kritischen Pfad steht - Meiner Meinung nach ist der eigentliche Engpass nicht WDR – es ist diese Reihenfolge:
- Erfolgreicher Abschluss des ersten Cluster-Statischen Brands
Dieser dritte Schritt ist riesig. Hier validierst du zum ersten Mal:
• Triebwerksinteraktionen
• Verhalten des Einspeisesystems
• Belastungen der Schubstruktur
• Anfahrvorgänge
• Steuerungssoftware
Historisch gesehen ist dies genau der Punkt, an dem neue Raketen oft Überraschungen erleben.
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Szenarien für den Zeitplan - Angesichts all dessen hier eine grobe, nicht-Weltuntergangs-aber-realistische Aufschlüsselung:
Best Case (alles läuft glatt):
• Stufe 1 statischer Brand bis Spätsommer 2026
• WDR kurz danach
• Start im Q4 2026
Dies setzt voraus, dass es nach dem Tankproblem im Wesentlichen keine größeren Überarbeitungen gibt.
⸻
Basisszenario (am wahrscheinlichsten IMHO):
• Ein oder zwei Iterationen nach Tank + statischem Brand erforderlich
• Integration / Tests dauern länger als geplant
• Start verschiebt sich auf Q1 2027
Das entspricht dem, was wir bei Ariane 6 / Vulcan gesehen haben.
⸻
Pessimistisches Szenario:
• Zusätzliche Probleme während des Cluster-Brandes oder der Integration
• Mehrere Testiterationen
• Start Mitte 2027 oder später
DAS wäre gar nicht so ungewöhnlich für ein Fahrzeug, das das erste seiner Art ist !!
⸻
Mein Fazit
Ich glaube nicht, dass das Ziel 2026 unrealistisch ist – aber ich würde es eher als aggressiv und von der Ausführung abhängig bezeichnen als wahrscheinlich.
Das größte Risiko ist nicht „zu viele Checklistenpunkte“ – es ist, dass die verbleibenden Punkte die schwierigsten und eng gekoppelten sind:
• neuer Tank (nach dem Ausfall)
• erster vollständiger Brand der Stufe 1
• erste vollständige Tests des integrierten Fahrzeugs
Wenn das reibungslos läuft → 2026 ist machbar
Wenn nicht → selbst kleine Verzögerungen summieren sich schnell auf 2027
Der Jungfernflug der Neutron-Rakete im vierten Quartal 2026 entscheidet über die Zukunft von Rocket Lab und die Nutzung des Milliarden-Auftragsbestands.
Rocket Lab steht vor der wichtigsten Bewährungsprobe seiner Firmengeschichte. Der Jungfernflug der neuen Neutron-Rakete, angesetzt für das vierte Quartal 2026, entscheidet darüber, ob aus einem Auftragspolster von über 2,2 Milliarden US-Dollar tatsächlich Umsatz wird. Die Aktie hat diese Unsicherheit längst eingepreist: Sie notiert bei 66,99 US-Dollar, mehr als 55 Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch von 151 US-Dollar.
Ein wichtiger technischer Meilenstein ist bereits geschafft. Der Archimedes-Antrieb, der die zweite Stufe der Neutron antreiben soll, hat kürzlich einen Brenntest über die volle Branddauer absolviert. Das Timing bleibt trotzdem ambitioniert. Ursprünglich sollte die Rakete schon Ende 2025 abheben, dann verschob sich der Termin auf die erste Jahreshälfte 2026. Im Januar riss zudem ein Tank der Haupstufe während eines Tests.
Die entscheidende Frage
Schafft Neutron den erfolgreichen Erstflug im vierten Quartal 2026 und sichert sich Rocket Lab damit den Zugang zu lukrativen Verträgen im Sicherheitssektor der US-Regierung? Von der Antwort hängt ab, ob das Unternehmen seinen Rückstand auf etablierte Anbieter aufholen kann.
Das bullische Szenario
Ein geglückter Erstflug würde Rocket Lab als ernstzunehmende Alternative im Markt für mittelschwere Trägerraketen etablieren. Die Neutron ist mit ihrer breiten "Hungry Hippo"-Nutzlastverkleidung und dem Fokus auf Wiederverwendbarkeit gezielt für den Einsatz bei Megakonstellationen konzipiert. Genau solche Kapazitäten sucht der Markt aktuell händeringend.
Der Zugang zum "National Security Space Launch"-Programm der US Space Force wäre der größere Preis. Dieses Programm kann bis 2029 ein Volumen von bis zu 5,6 Milliarden US-Dollar erreichen. Rocket Lab gilt zwar bereits als zugelassener Bieter für die Lane-1-Kategorie. Einzelne Aufträge kann das Unternehmen aber erst gewinnen, wenn Neutron einen erfolgreichen ersten Flug vorweisen kann.
Schon jetzt signalisiert der bestehende Auftragsbestand von über 2,2 Milliarden US-Dollar starkes Kundenvertrauen. Darin enthalten sind ein Fünf-Flug-Vertrag für Neutron sowie eine weitere Mehrfachvereinbarung über fünf Neutron- und drei Electron-Missionen, beide bis 2029 verplant. Die Quartalszahlen für das erste Quartal 2026 lagen über der eigenen Prognose, mit Rekordumsatz und einem gewachsenen Auftragsbestand.
Das bärische Szenario
Die Risiken konzentrieren sich fast vollständig auf die Entwicklung und den Erstflug der Neutron. Terminverschiebungen und der Tankriss im Januar zeigen, wie schwierig die Entwicklung einer komplett neuen Trägerrakete ist. Solche Rückschläge sind in der Raumfahrtbranche keine Seltenheit, sie bleiben aber ein reales Risiko für den Zeitplan.
Jede weitere Verzögerung oder gar ein Fehlschlag beim Jungfernflug würde das Vertrauen der Investoren belasten. Der milliardenschwere Auftragsbestand ließe sich dann nicht in Umsatz verwandeln. Ohne erfolgreichen Neutron-Flug bleibt Rocket Lab von den NSSL-Aufträgen ausgeschlossen, unabhängig vom Status als zugelassener Bieter.
Auch der Wettbewerb schläft nicht. SpaceX kam 2025 auf 165 Starts und dominiert den Markt fast nach Belieben. Neutron tritt gegen erprobte Systeme an und muss als später Marktteilnehmer nahezu fehlerfrei funktionieren, um überhaupt Anteile zu gewinnen.
Hinzu kommt eine finanzielle Komponente. Der Neutron-Erstflug soll vor dem Abschluss einer bedeutenden Übernahme stattfinden, die für Mitte 2027 angepeilt ist. Verzögert sich Neutron oder scheitert der Flug, könnte das Unternehmen unter finanziellen Druck geraten. Refinanzierungsbemühungen wären erschwert, eine stärkere Verwässerung der Aktionäre würde wahrscheinlicher.
Der Kursverlauf spiegelt diese Nervosität bereits wider. Auf 30-Tage-Sicht hat die Aktie fast 38 Prozent verloren, der RSI von 29,6 deutet auf eine überverkaufte Situation hin. Der Markt preist hier sichtbar Unsicherheit ein, nicht Zuversicht.
Ausblick
Gelingt der Neutron-Erstflug im vierten Quartal 2026 wie geplant, dürfte das den Weg zu erheblichen Umsatzströmen aus dem bereits gesicherten Auftragsbestand ebnen. Der Zugang zu den nationalen Sicherheitsverträgen der USA würde Rocket Lab zusätzlich als verlässlichen Partner für Regierungs- und Kommerzkunden positionieren.
Scheitert der Flug oder verschiebt sich der Termin erneut, dürfte sich die Marktdurchdringung deutlich verzögern. Der finanzielle Druck im Vorfeld der für Mitte 2027 geplanten Übernahme würde sich in diesem Fall zusätzlich verschärfen. Der nächste konkrete Prüfstein für Investoren bleibt der offizielle Starttermin der Neutron im vierten Quartal 2026 — und dessen Ausgang.
12.08.26 · wO Chartvergleich · Adobe |
12.08.26 · Markus Weingran · Rocket Lab Corporation |
11.08.26 · wO Chartvergleich · Adobe |
11.08.26 · dpa-AFX · US 30 |
11.08.26 · wallstreetONLINE Redaktion · Rocket Lab Corporation |
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