Reibkuchens Goldforum - Politik, Märkte, Meinungen, Weltgeschehen mit Auswirkungen auf den Goldpreis
Beliebteste Beiträge
Beitrag zu dieser Diskussion schreiben
Nutzer sind auch aktiv in:
- 1
- ►
- …
- 3322
Begriffe und/oder Benutzer
Top-Postings
Zeigt der Trend nicht klar weiter nach unten? Warum sollte der Crash nicht fortgesetzt werden?
Nächste Woche wieder Krieg in der Golf-Region/Iran??? Wo stehen wir dann beim Goldpreis eher höher oder tiefer?
Die Plätze 1-19 sind interessanter. Wie heißen die nochmal 😉
Top 20 Gewinnmargen in Q1/26
Hi, kurze Zusammenfassung meines Austauschs mit ChatGPT:
USA-Schulden, Realzinsen, Dollar als Waffe und Goldpreis
Die alte Formel „positive Realzinsen sind schlecht für Gold“ stimmt kurzfristig noch, erklärt aber nicht mehr das ganze Bild.
Heute wirkt eine größere Kette:
Hohe US-Schulden + positive Realzinsen + Dollar als geopolitische Waffe + BRICS-Ausweichsysteme + Zentralbank-Goldkäufe = strukturell goldfreundliches Umfeld.
Der Dollar wird nicht morgen kollabieren. Wahrscheinlicher ist ein langsamer Vertrauensverlust bei gleichzeitiger Dollar-Dominanz.
1. Der Grundkonflikt
Die USA brauchen Käufer für immer mehr Schulden. Dafür müssen US-Staatsanleihen attraktiv bleiben. Das spricht für positive Realzinsen.
Aber genau diese positiven Realzinsen machen die US-Schulden immer teurer.
Der Dollar braucht positive Realzinsen.
Der US-Staat kann dauerhaft hohe positive Realzinsen kaum tragen.
Daraus entsteht der Druck, Schulden langfristig real zu entwerten – über Inflation, niedrigere Realzinsen oder finanzielle Repression.
2. Dollar als Waffe
Seit Sanktionen, eingefrorenen Reserven und politischer Nutzung des Dollar-Systems sehen viele Länder US-Staatsanleihen anders.
Sie sind nicht nur liquide und sicher, sondern im Konfliktfall auch angreifbar.
Für China, Russland, Iran und Teile des Globalen Südens lautet die Frage:
Kann dieses Vermögen im Ernstfall blockiert oder politisch gegen uns verwendet werden?
Das stärkt Gold. Zentralbanken kaufen Gold nicht nur wegen Rendite, sondern wegen Souveränität und Sanktionsschutz.
3. BRICS: Kein fertiger Goldstandard, aber Ausweichrouten
BRICS ersetzt den Dollar nicht über Nacht. Aber es entstehen Alternativen:
- Handel in lokalen Währungen,
- eigene Zahlungswege,
- digitale Zentralbankwährungen,
- Gold und Rohstoffe als Vertrauensanker,
- weniger Zwang, Überschüsse in Dollar und US-Staatsanleihen zu parken.
Das ist kein fertiges neues Weltgeld, aber ein schleichender Angriff auf das Dollar-Monopol.
4. China und US-Staatsanleihen
China kann taktisch wieder mehr US-Staatsanleihen kaufen. Aber strategisch ist eine Rückkehr zum alten Modell unwahrscheinlich.
Warum sollte China dauerhaft riesige Forderungen gegen den geopolitischen Hauptgegner aufbauen, wenn diese im Konfliktfall eingefroren oder blockiert werden könnten?
Wahrscheinlicher ist:
- Dollar-Liquidität behalten,
- US-Anleihen nicht panisch verkaufen,
- Goldreserven erhöhen,
- lokale Währungen nutzen,
- eigene Zahlungswege ausbauen.
5. Wahrscheinlichste Pfade
Basispfad: Der Dollar bleibt Nr. 1, verliert aber Vertrauen.
Das ist goldfreundlich.
Zinspfade: Hohe positive Realzinsen können Gold kurzfristig drücken, verschärfen aber die US-Schuldenlast.
Langfristig steigt der Druck zu niedrigeren Realzinsen.
Finanzielle Repression: Wahrscheinlichster mittelfristiger Ausweg. Inflation wird eher toleriert, Realzinsen werden gedrückt, Schulden real entwertet.
Sehr goldfreundlich.
BRICS-Ausweichsystem: Kein perfekter Dollarersatz, aber genug, um den Dollar-Zwang zu reduzieren.
Langfristig goldfreundlich.
Gegenargument: Starkes US-Wachstum durch KI/Produktivität könnte die Schuldenlage entschärfen. Dann wäre Gold weniger explosiv, aber weiter unterstützt.
6. Prognose
1 Jahr
Dollar bleibt stark, Realzinsen positiv, Gold volatil.
Goldbereich: 4.200–6.000 $
Wahrscheinlicher Kernbereich: 4.700–5.600 $
2 Jahre
US-Schulden- und Zinsproblem wird sichtbarer. BRICS-Zahlungswege werden praktischer. Zentralbank-Goldkäufe bleiben wichtig.
Goldbereich: 5.000–7.500 $
Wahrscheinlicher Kernbereich: 5.800–7.000 $
5 Jahre
Wahrscheinlich entsteht keine Dollar-Ablösung, sondern ein paralleles System:
- Dollar bleibt wichtig,
- aber weniger monopolartig,
- mehr Gold in Zentralbankbilanzen,
- mehr lokale Zahlungswege,
- weniger automatische Nachfrage nach US-Staatsanleihen.
Goldbereich: 6.500–11.000 $
Wahrscheinlicher Kernbereich: 7.500–9.500 $
Krisenpfad: 10.000 $+
Wachstums-/KI-Rettungspfad: 5.000–7.000 $
Fazit
Der wahrscheinlichste Pfad ist:
Kein plötzlicher Dollar-Tod.
Kein sofortiger BRICS-Goldstandard.
Sondern langsame Entwertung des Dollar-Monopols.
Das ist strukturell goldfreundlich.
Gold steigt in diesem Szenario nicht nur wegen Inflation, sondern weil Vertrauen in die politische Neutralität und reale Werthaltigkeit von Staatsanleihen sinkt.
Warum? Warum sollte Montag sich der Crash nicht fortsetzen?
Mädels,
Gold und Silber crashen stärker als der DAX, weil sie anders positioniert und sensibler auf Liquidität, Dollar und Zinsen reagieren – nicht weil die "miserablen Aussichten" plötzlich positiv wären. Deine Elliott-Wave-These mit C-Wave down (vermutlich Richtung starke Korrektur/Crash) passt thematisch zu einem risk-off-Umfeld, erklärt aber nicht 1:1 das aktuelle Verhalten der Metalle.
- Gold/Silber sind stark gehebelt und spekulationsgetrieben: Viele Trader und Hedgefonds haben in den letzten Monaten/Jahren massive Long-Positionen aufgebaut (Inflation, Geopolitik, "Trump-Risiken", Zinswende). Bei plötzlichen Shifts (stärkerer Dollar, höhere Yields, Fed-Signale) kommen Margin Calls, Stop-Loss-Kaskaden und Deleveraging. Das führt zu überproportionalen Moves – Silber noch extremer als Gold, weil es industriell genutzt wird und damit risikoreicher ist.
- Dollar und Real Yields: Schlechte Aussichten stärken oft den USD (Safe-Haven) und lassen Yields steigen → höhere Opportunitätskosten für nicht-verzinsliche Assets wie Gold. Metalle verkaufen sich dann schneller als Aktienindizes. DAX hat eigene Treiber (Exporte, Europa-spezifisch).
- Korrelations-Breakdown: In "klassischen" Crashes (Rezession + Liquiditätskrise) steigen Gold/Silber oft als Safe Haven. Aber aktuelle Crashes waren oft technisch/getriggert (z.B. Fed-Personalien, Inflation-Data, Crypto-Contagion) → alles risikoreich, inklusive Metalle. Silber hat starke industrielle Komponente (Solar, Elektronik), die bei Konjunkturschwäche leidet.
- DAX vs. Metalle: Der DAX (aktuell ~24.000–24.500) ist ein Aktienindex mit großen Firmen, die Gewinne machen und teilweise resilient sind. Metalle haben in 2026 vorher stark outperformt (Gold +30%+ YTD in manchen Phasen, Silber noch mehr) → mehr Gewinnmitnahmen möglich.
Elliott-Wave-Analysen sehen oft ABC-Korrekturen (Zigzag etc.) mit C-Wave als finale Impulsdown.
- Wellen sind subjektiv – viele zählen unterschiedlich.
- Fundamentale "miserable Aussichten" (Rezession, Schulden, Geopolitik) sprechen langfristig eher für höhere Metalle, nicht dagegen.
- Aktuelle Drops (z.B. im Feb/März 2026) waren oft profit-taking nach Rallys + technische Liquidationen, nicht das Ende des Bullenmarkts für PMs.
Schau dir aktuelle Charts, Dollar-Index (DXY) und 10Y-Yields an – die erklären meist mehr als reine Wave-Counts.
Wurde doch hier alles erklärt, es läuft ne C down in Richtung
3400. Easy 
Schöne Flagge, wann kommt der Ausbruch?
Der neue FED Chef kann jetzt den Job machen für den er von
Trump eingestellt wurde: die Goldbarren im Keller der FED und
Fort Knox zählen, die "tempoary" (laut Nixon) Abschaffung der
Bindung des Dollars ans Gold wieder abschaffen, etc.!! Die
nächsten Monate werden noch interessant werden.
https://www.welt.de/wirtschaft/plus6a0329bc57bb66ab32e6cb1f/…
Zitat von Nutzer156:Zitat von macvin:Weil in solchen Situationen Liquidität benötigt wird und dann eben Assets verkauft werden die sehr gut im Gewinn liegen und zu den high risk assets zählen - das ist die Denke der wirklichen Grossinvestoren. In die Köpfe der Retailanleger will das offenbar nicht rein. Schau doch mal, was im Corinna-Frühjahr 2020 passiert ist......
Und der DAX ist im Gegensatz zu Gold und Silber kein high risk asset? Ist es nicht eher anderes herum? Papier vs Edelmetall?
Zitat von macvin:Weil in solchen Situationen Liquidität benötigt wird und dann eben Assets verkauft werden die sehr gut im Gewinn liegen und zu den high risk assets zählen - das ist die Denke der wirklichen Grossinvestoren. In die Köpfe der Retailanleger will das offenbar nicht rein. Schau doch mal, was im Corinna-Frühjahr 2020 passiert ist......
Und der DAX ist im Gegensatz zu Silber kein high riskanten asset? Ist es nicht eher anderes herum? Papier vs Edelmetall?
Weil in solchen Situationen Liquidität benötigt wird und dann eben Assets verkauft werden die sehr gut im Gewinn liegen und zu den high risk assets zählen - das ist die Denke der wirklichen Grossinvestoren. In die Köpfe der Retailanleger will das offenbar nicht rein. Schau doch mal, was im Corinna-Frühjahr 2020 passiert ist......
Warum crasht Gold und Silber bei diesen miserablen Aussichten mehr als der DAX?
Wer deutlich unter 2000 eingekauft hat kann sicherlich diese Wertaufbewahrungsfunktion erkennen. Wer nach parabolischen Anstiegen um das ATh kauft wohl nicht. Timingfehler würde ich sagen.... oder Zeithorizont zu kurz.
17:24 Uhr · Jörg Schulte · GoldAnzeige |
16:59 Uhr · Tichys Einblick · Gold |
12:14 Uhr · Mining Investor · GoldAnzeige |
11:00 Uhr · wallstreetONLINE Redaktion · Hecla Mining |
10:19 Uhr · BörsenNEWS.de · Pan American Silver |
09:01 Uhr · wallstreetONLINE Redaktion · Gold |
07:47 Uhr · wO Newsflash · Gold |
07:00 Uhr · SG Zertifikate · DAXAnzeige |
16.05.26 · Daniel Saurenz · Gold |
| Zeit | Titel |
|---|---|
| 16.05.26 | |
| 13.05.26 | |
| 01.05.26 | |
| 17.04.26 | |
| 15.04.26 | |
| 09.04.26 | |
| 07.04.26 | |
| 26.03.26 | |
| 25.03.26 | |
| 24.03.26 |
