Tagebuch - Rendite mit Nebenwerten, Kryptos en passant

    Beiträge: 2.690
    neuester Beitrag 08.10.26 15:32:40
    eröffnet am 09.01.22 16:19:44
    eröffnet von
    Aufrufe heute: 3
    Aktive Nutzer: 2
    Aufrufe Gesamt: 163.008
    ID: 1.356.341
    zu Favoriten
    Diskussion abonnieren

    Beliebteste Beiträge

    Beitrag zu dieser Diskussion schreiben

     Durchsuchen
    • 1
    • …
    • 135

    Begriffe und/oder Benutzer

     

    Top-Postings

     Ja Nein
      Avatar
      #2.690

      Repsol


      Diese Aktie dürfte von der Unfähigkeit der Politik profitieren. Europa hat sich von Trump nun auch noch erpressen lassen die Dieselreserven auf den Markt zu werfen. Man nähert sich der Mauer nun noch deutlich schneller. Repsol dürfte einer der großen Profiteure sein.

      Als integrierter Energiekonzern (der sowohl fossile Rohstoffe fördert als auch verarbeitet, vertreibt und in neue Energien investiert) profitiert das spanische Unternehmen Repsol aus mehreren wirtschaftlichen und marktmechanischen Gründen von steigenden Preisen sowie einer Verknappung von Öl und Gas:

      1. Höhere Margen im Upstream-Bereich (Förderung und Produktion)

      1. Steigende Rohstoffpreise: Wenn die Preise für Öl und Gas auf dem Weltmarkt steigen, erhöht das direkt die Einnahmen pro gefördertem Barrel beziehungsweise Kubikmeter.
      2. Wertschöpfung an der Quelle: Obwohl Repsol im Vergleich zu einigen reinen Riesenkonzernen (wie ExxonMobil oder Shell) in der Öl- und Gasförderung teils andere strukturelle Schwerpunkte hat, spült ein hohes Preisniveau beträchtliche Cashflows in die Kassen des Upstream-Segments, da die Fixkosten für bereits erschlossene Vorkommen relativ stabil bleiben.

      2. Lager- und Bewertungseffekte in der Raffinerie (Downstream)

      1. Bestandsgewinne: Bei steigenden Ölpreisen erhöhen sich auch die Werte der bereits in den Lagern und Pipelines befindlichen Rohöl- und Produktbestände. Dies führt zu positiven Bewertungseffekten (sogenannten Holding Gains).
      2. Raffineriemargen: Eine Verknappung von fossilen Energieträgern geht oft mit einer hohen Nachfrage nach Raffinerieprodukten (wie Kraftstoffen, Diesel oder Heizöl) einher. Wenn die Produktpreise schneller oder stärker steigen als die Rohölkosten, weiten sich die Raffineriemargen aus.

      3. Solider Free Cashflow für die Transformation

      1. Finanzierung der Energiewende: Paradoxerweise profitiert Repsol gerade kurz- bis mittelfristig von den traditionellen fossilen Geschäften, um seine eigene Transformationsstrategie (wie Investitionen in erneuerbare Kraftstoffe, Biokraftstoffe wie HVO100 und erneuerbare Energien) zu finanzieren.
      2. CHEMIE TECHNIK

      3. Aktionärsrendite: Die durch hohe Öl- und Gaspreise generierten Gewinne stärken den Free Cashflow, was dem Unternehmen Spielraum für Dividenden und Aktienrückkäufe gibt, um für Anleger attraktiv zu bleiben.

      Avatar
      #2.689
      Tja schon ein Dilemma, dass die AFD, im Gegensatz zur restlichen europäischen Rechten, es nicht hinbekommt, sich für Europa und die Westbindung auszusprechen. Gibt halt rote Linien, die es nicht möglich machen, mit denen zu koaliieren. Aber die Berliner Linke ist schon krass, gegen die wird ebenfalls eine Brandmauer benötigt. Sollten sich die SPD und Grüne in Berlin auf die Linke einlassen, wäre das demaskierend bzgl deren moralisieren gegenüber der CDU und dessen einhalten der Brandmauer.

      Was ist die Lösung? CDU muss rote Linien gegenüber der AFD ziehen, Brandmauer ist tot. Wer versteht noch Abstimmungen nur mit Nein, obwohl man dafür ist, weil die AFD mit Ja stimmt? Niemand.

      ehrliche Frage: Wieso wohnst du noch (gehe zumindest davon aus) in Deutschland? Finanziell dürfte es dir doch möglich sein, auszuwandern?

      PS: Ich sehe es nicht so krass wie du, aber Sorgen macht sich aktuell wohl jeder "normale " Bürger
      Avatar
      #2.688

      Was Deutschland in Zukunft erwartet


      Stufe 1: Massenmigration

      Stufe 2: Masseneinbürgerungen

      Stufe 3: Ethnische Wahlen

      Stufe 4: Abwahl der einheimischen Politiker

      Stufe 5: Regierungsübernahme der Neubürger

      Stufe 6: Neiddebatten über die Besitzstände der Einheimischen

      Stufe 7: Enteignung / Verfolgung der Einheimischen

      Stufe 8: Drittwelt-Shithole

      Berlin steht jetzt kurz vor Stufe 5. Dank der jungen Frauen die zu 50% Links und zu 25% Grün wählen. Diese jungen Frauen im gebärfähigen Akter legen ein suizidales Verhalten offen. Sägen an dem eigenen Ast auf dem sie sitzen. Keine guten Zukunftschancen für ihre Kinder, sollten sie mal welche bekommen.

      Zur Wahlparty der Linken kommt Clanchef Remmo. Größter und mächtigster Clan in Berlin. Die Linke will die Polizei verkleinern und Befugnisse stark einschränken. Es ist so absurd. Ganz neben bei wird der Antisemitismus wieder hoffähig gemacht. Und zwar von Links. SPD und die Grünen dürften Lösungen finden um mit der Nachfolgepartei der SED zu regieren. Wenn es um Antisemitismus geht gibt es keine Brandmauer. Die Politik driftet immer mehr in eine suizidale Richtung gegen die Wohlstandsinteressen der Bürger ab. Dass die CDU nun in Mecklenburg Vorpommern hinter der selbst errichteten Brandmauer verbrannt ist, ist die logische Kobsequenz. CDU Politik mit Linken Partnern wie SPD und Grüne ist eben im Ergebnis auch links. Die Brandmauer wird die CDU vernichten. Kanzler Merz ist schwach. Nicht aber aufgrund dessen was ihm durch die linksgrüne Presse vorgeworfen wird. Sondern weil ihm das Durchsetzungsvermögen fehlt die Brandmauer einzutreten. Seine Politik ist zwangsweise von linksgrünen Fesseln zugeschnürt. Keiner der CDU traut sich gegen die linksgrüne Presse anzukämpfen. Die Vierte und mächtigste Macht im Lande. Mit dem Niedergang der Wirtschaft und des Wohlstandes wird die AfD fast zwangsweise zulegen. Da die Neubürger aber zu 95% links wählen wird uns das gleiche Schicksal wie Schweden ereilen. Dass die AfD zur stärksten Partei ohne Mehrheit mutiert sind die Glockentöne des nahenden Untergangs. Das Alte Rom lässt grüßen. Stufe 8 ist nur eine Sache der Zeit. Es wird aber mächtig aufs Tempo gedrückt. Wenn sich die Mehrheiten erst mal geändert haben wird uns die Rentenreform wie ein angenehmes laues Lüftchen vorkommen. Die Automobilkonzerne machen sich gerade aus dem Staub. Die Umverteilung ist der letzte Schritt. Dann kommt Stufe 8. Das Shithole der Dritten Welt.
      Avatar
      #2.687

      Analyse von Straßenkoeter Research zur Aktie Eiffage


      Eiffage ist einer der führenden europäischen Bau- und Konzessionskonzerne mit Sitz in Frankreich. Das Geschäftsmodell gliedert sich im Wesentlichen in zwei Hauptsãulen: das klassische Baugeschäft (Contracting) inklusive Baustoffen, Stahl- und Energieinfrastruktur sowie den Bereich der Konzessionen, zu dem insbesondere der Betrieb von Autobahnen (wie das APRR-Netz) und Großprojekten gehört.

      Groupe Eiffage

      Geschäftsmodell und Segmente

      1. Bauunternehmen & Baustoffe: Eiffage deckt alle Bereiche des Hoch-, Tief-, Straßen- und Ingenieurbau ab und liefert dafür auch die notwendigen Baustoffe.
      2. Energiewende & Infrastruktur: Das Unternehmen profitiert massiv von Projekten im Bereich der erneuerbaren Energien (z. B. Offshore-Windparks) und Stromnetzen.
      3. Autobahnkonzessionen: Der Betrieb von mautpflichtigen Autobahnen sorgt für langfristig stabile, wiederkehrende Cashflows, unterliegt jedoch dem konjunkturellen Verkehrsaufkommen.

      Bewertung und Kennzahlen

      1. Forward KGV: Eiffage wird aktuell sehr moderat bewertet. Das termingleich erwartete Kurs-Gewinn-Verhältnis (Forward KGV) bewegt sich im niedrigen einstelligen bis niedrigen zweistelligen Bereich (ca. 9 bis 10).
      2. Free Cashflow Multiple: Dank hoher operativer Cashflows ist das Bewertungsniveau gemessen am Free Cashflow (P/FCF) historisch und im Branchenvergleich günstig.
      3. Quartr+ 1

      4. Verschuldung: Durch die kapitalintensive Natur der Autobahnkonzessionen weist Eiffage eine nominell höhere Nettoverschuldung auf, die jedoch durch langfristige, inflationsgeschützte Mauterlöse gut abgesichert und tragfähig ist.
      5. Dividendenrendite: Eiffage ist für eine aktionärsfreundliche Ausschüttungspolitik bekannt und bietet traditionell eine attraktive Dividendenrendite.

      Burggraben (Moat)

      Der wirtschaftliche Burggraben (Economic Moat) stützt sich vor allem auf die Konzessionen (monopolartige Stellung bei mautpflichtigen Fernstraßen) sowie die hohe technische Expertise bei komplexen Groß- und Infrastrukturprojekten, die für neue Wettbewerber kaum zu replizieren sind.

      Aktuelle Marktlage und Kurstreiber

      1. Mautdelle & Benzinkosten: Zuletzt kam der Aktienkurs etwas zurück, da das Verkehrsaufkommen auf den Autobahnen leicht nachgab. Grund dafür waren unter anderem hohe Kraftstoffpreise, die den Individualverkehr dämpften.
      2. Wachstumstreiber Energiewende: Dieser temporäre Dämpfer im Mautgeschäft wird durch den starken Rückenwind bei Energie- und Infrastrukturprojekten (insbesondere Energienetze und grüne Transformation) ausgeglichen.
      3. Bewertungsvorteil: Eiffage ist im Vergleich zu Wettbewerbern wie Hochtief gegenwärtig deutlich günstiger bewertet, obwohl die operative Dynamik stimmt.
      4. Groupe Eiffage

      5. Auftragsbestand: Der Auftragsbestand (Order Book) im Contracting-Bereich liegt auf einem Rekordniveau von über 31 Milliarden Euro (wobei einzelne Großsegmente jeweils Milliarden-Volumina beisteuern). Ein starker Auftragseingang sorgt dafür, dass die Book-to-Bill-Rate stabil über 1 liegt, was bedeutet, dass neue Aufträge schneller reinkommen als alte abgearbeitet werden, und sichert so das künftige Wachstum ab.

      Avatar
      #2.686

      Kurzanalyse Aktie Ad Pepper Media


      Ad Pepper Media ist im Affiliate Marketing tätig, hat Preisvergleichsseiten. Also provisionsbasierte Werbung. Starke Abhängigkeit von Konsum und Wirtschaft. Ein margenschwacher Dienstleister der sich im Googel Land bewegt. Konsum, Wirtschaft schwächelt. Zukäufe sind wie Pflaster auf die Wunden. Hinzu kommt, dass das Unternehmen aktionärsfeindlich ist. Von dem Cashberg sehen die Aktionäre nichts. Weder Dividende noch ARP. Die Pflasterzuköufe blähen den Umsatz und das EBITDA auf. Unterm Strich bleibt nichts hängen. 1 Cent Gewinn im Halbjahr je Aktie ist schwach. Ziel sind 9 Cent Gewinn je Aktie in 2026. Halte ich für ambitioniert. Wenn das Weihnachtsgeschäft schwächelt gibt es hier eine Gewinnverfehlung. Hauptproblem ist, dass Googel in den Ad Pepper Bereichen immer mehr die Daumenschrauben anzieht. Organisch geht hier gar nichts. Die Zukäufe sind aus meiner Sicht nicht klug. Die Wunden bekommen temporär ein Pflaster, aber auch deren Geschäft wird durch Googel immer mehr erodieren. Die Aktie ist nur bei oberflächlicher Betrachtung ein Schnäppchen. Straßenkoeter Research sagt die Aktie ist zu teuer.

      Trading Spotlight

      Anzeige
      Dreißigtausend potenzielle Verkäufer und fast keine konkurrierenden Bieter
      -2,72 %
      Avatar
      #2.685

      Vorstellung Aktie Judges Scientific


      1. Das Geschäftsmodell: Judges Scientific ist ein britischer Serial Acquirer, der sich auf Unternehmen spezialisiert hat, die wissenschaftliche Forschungsgeräte herstellen. Ihre Produkte gelten als das Nonplusultra in ihrem Bereich.
      2. Wettbewerbsvorteil: Das Unternehmen verfügt über eine absolute Preissetzungsmacht. Da es sich um hochspezialisierte Labor- und Forschungstechnik handelt, ersetzen Kunden diese Geräte nicht ohne Weiteres. Für die Spitzenforschung ist eben nur das Beste gut genug. Zudem agiert das Management bei Unternehmenskäufen traditionell äußerst kostendiszipliniert.

      Die aktuelle Belastungsprobe Das wirtschaftliche Umfeld hat sich jedoch stark eingetrübt:

      1. Forschungsbudgets: In den USA wurden staatliche und institutionelle Forschungsbudgets spürbar eingeschränkt.
      2. Handelshemmnisse: Zusätzliche Zölle verteuern die Lieferketten und Produkte.
      3. Zahlenwerk: Die Aktie war historisch immer hoch bewertet und ist es trotz einer Kursbzw. Gewinn-Halbierung nach wie vor. Bemerkenswert ist, dass die Dividende in dieser schwierigen Phase dennoch leicht erhöht wurde.

      Die Kernfrage: Zyklisches Tief oder strukturelles Problem? Stehen wir hier vor einer temporären Durststrecke oder einer dauerhaften Trendwende unter der Trump-Ära?

      1. Das bullische Szenario (Der Rebound): Besinnt sich die Politik wieder auf die fundamentale Notwendigkeit von Forschung und Entwicklung – nach dem Motto „Für KI ist einem ja auch nichts zu teuer“ –, könnte der Sektor stark zurückkehren. Wenn wieder „geklotzt statt gekleistert“ wird, wäre die Aktie ein klarer Kauf.
      2. Das bärische Szenario (Value Trap): Sollten die Kürzungen anhalten, bleibt die Aktie trotz des Kursrückgangs zu teuer. Das Management selbst hofft erst ab 2028 auf eine nachhaltige Aufhellung. Bis dahin stünde uns eine längere „saure Gurkenzeit“ bevor.

      Fazit und Timing Der Ertrags-Newsflow dürfte voraussichtlich bis Ende 2027 mau bleiben. Für Anleger stellt sich daher vor allem die Frage nach dem Timing: Ein weiteres Abwarten oder ein gestaffelter Einstieg (Tranchenkauf) scheinen angesichts des ungewissen Timings die sinnvollsten Optionen zu sein.


      Avatar
      #2.684

      Krones


      Eine absolute Qualitätsaktie die momentan zu moderatem Kurs zu haben ist. Krones ist Weltmarktführer bei Abfüllanlagen. Hat eine starke Bilanz, schuldenfrei, Netcash, zahlt gute Dividende. Auch in angrenzenden Bereichen, wie Safttrennung, Receykling, Feste Lebensmittel sind sie positioniert. Krones hat Preissetzungsmacht und beliefert die großen Player wie Nestle , Cova-Cola,etc.. Natürlich auch die kleinen Brauereien. Deren Sterben ist nicht schön, tangiert Krones aber nicht, da sie das Hauptgeschäft mit den großen Playern machen. Einen Gebrauchtmarkt für Abfüllanlagen gibt es nicht, da dies individuelle Anfertigungen sind. Krones hat auch einen hohen Anteil an Service- und Wartungsumsätzen. Unabhängig davon sehe ich ein krisenresistentes Geschäft, da getrunken und gegessen wird immer. Einen sehr abgeschwächten Zyklus gibt es. Aktuell ist nichts davon zu merken. Super hoher Auftragsbestand. Im Q 1 2026, book to bill von 1,1. Heißt 10% mehr Auftragseingang als Quartalsumsatz. Dass der Kurs zurück kam liegt an zwei Dingen. Zum einen läuft der Maschinenbau in Deutschland Scheiße, da automobillastig. Da wurde Krones halt gleich mal mit abgestraft. Krones ist global glänzend aufgestellt. Hat nicht die Probleme des deutschen Maschinenbaus. Ein global Player. Auch von Bürokratie profitieren sie. Bei jeder Umstellung von Größen profitieren sie. Auch vom Trend hin zur Dose.In 2025 Wachstum 5-7%. Im Q 1 2026 Wachstum 3-5%. Bei sehr hohem Freecashflow, Schuldenfreiheit, einem starken Burggraben alles top. Der Markt hat die Aktie abgestraft weil man statt 5-7% aktuell nur 3-5% wächst. Halte ich für grotesk bei dem hohen Auftragsbestand und einem book to bill von über 1. Hinzu kommt die Marktführerschaft und die krisenresistente Abnehmerbranche. Habe diese Qualitätsaktie meinem Depot die letzten Tage zugeführt.
      Avatar
      #2.683

      Exxon Mobile


      Wurde hier vorgestellt. Kurs in Anbetracht des Irankrieges, der Zerstörung der Ölproduktion Russlands durch die Ukraine, der Huthi Problematik und der schwindenden Ölreserven ist der Kurs echt lächerlich. Wenn die Chinesen wieder mehr Öl kaufen, dann…? Irgendwann haben Trumps magische Worte und die Manipulation des Ölpreises ein Ende. Spätestens wenn die Reserven auf 0 gehen. Paradoxer Weise spielt der Markt die Ölpreis Aktien nur mit Handbremse. Zu viele Marktteilnehmer gingen K.O. Siehe das größte wikifolio Umbrella. Hat schlicht aufgegeben. Die Party findet statt ja, aber noch mit erstaunlich wenig Gästen. Die Eintrittspreise noch moderat.
      Avatar
      #2.682

      HomeToGo


      Bisher stand ich der Aktie sehr kritisch gegenüber, da ich von Reisebuchungsplattformen nicht viel halte. Zum einen gilt „The Winner takes it all.“. Das ist nun mal der Platzhirsch booking.com. Zum anderen ist genau der B2C Bereich der Bereich wo die KI Disruption gnadenlos zuschlagen dürfte. Bekanntlich hat das Management von HomeToGo ihren Irrweg erkannt und hat die Interhome gekauft. Interhome ist einer der großen Ferienimmobilienverwalter in Europa mit Schwerpunkt Schweiz. Durch den Zukauf von Interhome ist HomeToGo über Nacht quasi doppelt so groß geworden. Die Interhome wurde mit Eigenkapital das über eine Kapitalerhöhung kam, die deutlich über dem aktuellen Kurs stattfand und über Frendkapital finanziert. Eine Schlussrate ist noch fällig. Mein Kritikpunkt ist, dass man das margenschwache Plattformmodell die Reiseplattform von HomeToGo mit durchschleppen muss. Das Management sieht zwar Synergien, da sie meinen sie könnten die Feriendomizile von Interhome gut auf ihrer Plattform an vorderster Front platzieren. Das halte ich nur für bedingt möglich, da man an booking.com nicht vorbeikommt und man bei googel fett bezahlen muss um überhaupt bei den Nutzern sichtbar zu werden.Nicht destso trotz ist das Geschäft von Interhome durch KI nicht disruptierbar. Das Management meint sie können das Geschäft von Interhome durch höhere Auslastung noch stärker monetarisieren. Die Prognosen für 2026 und 2027 seitens des Managements sind vielversprechend. Hier würde man Freecashflow Multiple im Bereich von 6 bekommen, was extrem günstig wäre. Die Prognosen müssten dann aber auch eingehalten werden, was mir keinesfalls sicher erscheint. Durch den Zukauf von Interhome hat sich die Aktienstückzahl und die Verschuldung deutlich vergrößert. Man hat einen Nordic Bond von ca. 100 Millionen aufgenommen der mit 10% verzinst wird. Auch dies muss erst mal erwirtschaftet werden. Sollten die Freecashflows von 40 Millionen aufwärts jährlich kommen dürfte dies kein Problem sein. Der Markt zweifelt daran aber stark wie man an dem Kurs am Alltimelow sieht. Ich als einer der größten Kritiker und schon fast unerwünschten Person im HomeToGo Thread habe mir zum Alltimelow bei 0,95€ ein paar Aktien gegönnt. Auslöser war, ein Artikel von Amadeus IT. Amadeus IT ist das global größte Reisesoftwareunternehmen. Sie hatten mich vor vielen Jahren aus meiner Lieblingsaktie IFAO rausgesqueezt. Deren Einblick was gebucht wird ist gigantisch. Es gibt einen Trend weg von den Hotspots hin nach Europa. Auch die Altersgruppe die verstärkt bucht hat Geld und auch Kinder. Insoweit sollten speziell teure Ferienimmobilien in Europa davon profitieren. Eine HomeToGo könnte Insowet im Q 2 2026 überraschen. Ich bin mir da aber keinesfalls sicher.Zumindest ist der Kurs von HomeToGo von den Hochs nun über 90% gefallen. Das Geld kam von anderen Investoren die beim IPO und der Kapitalerhöhung teuer gekauft haben. Natürlich damals bezahlt für die Reiseplattform der ich keinen allzu großen Wert beimesse. Der Kauf von Interhome war der Ganechanger mit der Einschränkung, dass man die Aktienstückzahlen die auf der Reiseplattforn und die indirekt daraus resultierenden Schulden eben mitschleppt. Ein Pureplay Interhome wäre besser gewesen. Aber genau dieser zuvor gegangene Irrweg der durch den Kauf von Interhome korrigiert wurde hat den Kurs auf das Alltimehome geprügelt. Dieser Artikel von Amadeus IT ließ mich nun die spekulative Position bei 0,95€ eingehen.

      Avatar
      #2.681
      Zitat von Avat-vila: gut getroffen, siehe heutige Gewinnwarnung
      Danke. Ja mit meiner Prognose bei Circus lag ich im Vergleich zum Markt ganz gut. Man könnte fast meinen ich habe eine Glaskugel. Bleibt aber ein spekulatives Invest. Liquidität könnte dünn werden. Risiko der Kapitalerhöhung ist gegeben. Bin eine Position eingegangen. Der neue CFO wird ja noch vorgestellt. In diesem Zusammenhang rechne ich mit Visionen. Auch gab es die Meldung, dass man nun auch das Militär der Ukraine beliefert. Hoffen wir mal, dass Bullwinkel nun zur Hochform aufläuft und der Kurs eine Gegenbewegung bekommt. Wie gesagt die von mir erwartete Bad News ist raus. Finanzierungsproblem aber noch nicht gelöst.
      Avatar
      #2.680
      gut getroffen, siehe heutige Gewinnwarnung
      Antworten1 Antwort anzeigen
      Avatar
      #2.679

      Herleitung bei Exxon Mobil war logisch und schlüssig. Nur der Markt war doch etwas zickig und auch etwas irritiert, da wegen den Worten Trumps und des manipulierten Ölpreises und Aussagen wie 2027 haben wir einen massiven Überhang an Öl und die Inflation ist zu hoch, da wird die Wirtschaft abgewürgt durch hohe Zinsen, dann kaum Nachfrage nach Öl, schwer irritiert. Das große wikifolio Umbrella wurde bereits in die Knie gezwungen und hat mit zweistelligem Verlust alle Ölaktien verkauft.


      Jetzt dreht der Kurs nach oben. Kam kaum Öl durch Hormus durch, die Reserven wurden geräubert. Exxon hat hohe Raffineriekapazitäten. Q 2 düefte ein Rekordquartal werden und die Absicherungen bei zu niedrigen Ölpreisen nehmen ab. Wir steuern auf eine Katastrophe zu.
      Avatar
      #2.678

      Exxon Mobil


      Aktie der Stunde. Irankrieg flammt auf. Lager sind leer. Rohöl steigt. Raffineriekapazitäten knapp. Börse sinkt wegen Gewinnmitnahmen, Ruhen des KI Hype, Aufflammen des Irankrieges.

      Ja, der Iran-Konflikt spielt aktuell eine wesentliche Rolle beim jüngsten Kursrückgang des DAX, allerdings ist er nicht der einzige Grund. Am Markt kommen derzeit zwei Belastungsfaktoren zusammen.

      1. Die geopolitischen Spannungen im Iran

      Nachdem es am Montag noch nach einer Entspannung aussah, hat sich die Lage wieder zugespitzt. Angriffe der USA auf Ziele im Iran (als Reaktion auf Attacken auf Tanker in der Straße von Hormus) sowie das Wiederinkraftsetzen von Ölsanktionen haben die Märkte verunsichert.

      1. Der Ölpreis-Effekt: Durch die Eskalation ziehen die Ölpreise kräftig an. Höhere Energiepreise schüren an der Börse sofort die Angst vor neuer Inflation und Konjunkturschwäche. Das belastet den DAX spürbar und hat den Leitindex unter die psychologisch wichtige Marke von 25.000 Punkten gedrückt.

      2. Gewinnmitnahmen im Technologie- und KI-Sektor

      Der DAX hatte erst am Montag mit fast 25.900 Punkten ein neues Rekordhoch erreicht. Der aktuelle Rücksetzer ist daher auch das Ergebnis von Gewinnmitnahmen.

      1. Vor allem der Hype um Künstliche Intelligenz (KI) pausiert gerade. Schwache Vorgaben von den asiatischen Börsen (wie dem südkoreanischen Kospi) und Verluste bei US-Tech-Werten ziehen auch den deutschen Markt nach unten.

      Zusammenfassend: Die erneuten militärischen Spannungen im Iran haben der jüngsten Rekordjagd des DAX ein jähes Ende gesetzt, da sie Sorgen vor steigenden Energiepreisen befeuern. Sie treffen allerdings auf einen Markt, der nach den Höchstständen der Vortage ohnehin anfällig für Korrekturen und Gewinnmitnahmen war.


      Avatar
      #2.677

      Victrex PLC


      Ist die Aktie ein Kauf wegen der hohen Dividendenrendite?

      Die Einschätzung zur Aktie von Victrex PLC (ISIN: GB0009292243) fällt im aktuellen Umfeld (Juli 2026) zwiegespalten bis vorsichtig aus. Das britische Unternehmen ist als Weltmarktführer bei dem Hochleistungskunststoff PEEK ein hochspezialisierter Nischenplayer, kämpft jedoch mit operativem Gegenwind.

      Hier ist eine kompakte Analyse der wichtigsten Faktoren:

      Fundamentaldaten & Geschäftsentwicklung

      1. Gewinn unter Druck: Für das laufende Geschäftsjahr erwarten Analysten einen merklichen Gewinnrückgang (prognostiziert ist teils sogar ein negatives Ergebnis je Aktie für 2026). Grund hierfür sind das anhaltend schwierige konjunkturelle Umfeld in der chemischen Industrie sowie projektbezogene Unsicherheiten.
      2. Hoffnung auf Turnaround: Für das Jahr 2027 prognostizieren Analysten eine deutliche Erholung der Gewinne (erwartetes KGV sinkt dann auf ca. 12–13), was die Aktie auf dem aktuellen Niveau fundamental günstig bewertet erscheinen lässt.

      Dividende als zweischneidiges Schwert

      1. Die rechnerische Dividendenrendite ist mit rund 8 % bis 10 % (je nach Kurs und Handelsplatz) historisch extrem hoch.
      2. Aber Vorsicht: Da die Gewinne rückläufig sind, ist die Dividende nicht mehr komfortabel durch den Gewinn gedeckt. Es besteht das Risiko einer Dividendenkürzung, weshalb der Wert in Dividenden-Scores aktuell eher schwach abschneidet.

      Charttechnik & Kursentwicklung

      1. Langfristiger Abwärtstrend: Die Aktie hat in den letzten Jahren massiv an Wert verloren (rund 75 % Verlust auf Sicht von 5 Jahren). Das Allzeithoch von über 34 GBP (2018) ist in weite Ferne gerückt; aktuell notiert das Papier im Bereich von ca. 6,60 € bis 6,90 € (bzw. um die 680 GBp in London).
      2. Technisches Bild: Die Aktie befindet sich in einem intakten Abwärtstrendkanal und hat kürzlich die wichtige 200-Tage-Linie nach unten gekreuzt, was kurzfristig weiteren Druck signalisiert. Zuletzt gab es jedoch leichte Stabilisierungsversuche.

      Fazit: Victrex ist aktuell ein Turnaround-Kandidat mit erhöhtem Risiko. Die Aktie eignet sich primär für antizyklische Anleger, die an die langfristigen Megatrends wie Leichtbau (Luftfahrt, Automobil) und Medizintechnik glauben und bereit sind, die hohe Volatilität und das unsichere Marktumfeld auszusitzen. Für konservative Einkommensinvestoren ist die extrem hohe Dividendenrendite aufgrund der Gewinnunsicherheit mit Vorsicht zu genießen.


      Avatar
      #2.676

      Exxon Mobil


      Q 2 Zahlen waren stark. Hinzu kommt, dass kriegerischen Handlungen zwischen den USA und dem Iran wieder entbrannt sind. Hormus ist dicht. Die Ölvorräte wurden unverantwortlich unverhältnismäßig reduziert. Der Rohölpreis zieht an. Davon sollte Exxon Mobile profitieren.

      ExxonMobil hat am Dienstag (7. Juli 2026) sein traditionelles regulatorisches Update (8-K-Filing) für das 2. Quartal 2026 veröffentlicht. Diese Vorabzahlen geben einen sehr konkreten Ausblick darauf, wohin die Reise vor den offiziellen Quartalszahlen am 31. Juli geht.

      Die Signale stehen auf ein massives Gewinnwachstum, das die Schwäche des ersten Quartals deutlich ausbügeln dürfte.

      Die wichtigsten Kennzahlen im Überblick

      1. Gewinn-Boost: ExxonMobil signalisiert, dass der Gewinn im Vergleich zum Vorquartal (Q1) um rund 5 Milliarden US-Dollar steigen könnte.
      2. Upstream-Segment (Förderung): Dank deutlich gestiegener Ölpreise wird hier mit einem Plus von 3,5 bis 3,9 Milliarden US-Dollar gerechnet. Der durchschnittliche Preis für die Benchmark Brent-Öl lag im abgelaufenen Quartal bei über 93 bis 96 US-Dollar pro Barrel (angetrieben durch die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten).
      3. Downstream-Segment (Raffinerie): Hier zeichnet sich ein positiver Effekt von etwa 2,6 Milliarden US-Dollarab, primär getrieben durch sogenannte "Timing-Effekte" und Absicherungen (Hedging), die sich nun – wie vom Management angekündigt – positiv auflösen.

      Einschätzung: Wurden die Erwartungen übertroffen?

      Da es sich um Vorab-Indikatoren handelt, stehen die finalen Zahlen im Vergleich zum exakten Analysten-Konsens erst am 31. Juli fest. Die vorläufige Einschätzung lässt sich jedoch so zusammenfassen:

      1. Massive Erholung: Nach einem durch Hedging-Effekte belasteten Q1 (Gewinn von nur 4,2 Milliarden USD) deuten die neuen Daten darauf hin, dass Analysten Recht behalten könnten, die für das Q2 einen bereinigten Gewinn von rund 15,7 Milliarden US-Dollar erwarten. Das wäre fast eine Verdreifachung zum Vorquartal.
      2. Marktreaktion: Der Markt wertet das Update grundsätzlich positiv. ExxonMobil profitiert extrem stark vom "Geopolitik-Aufschlag" beim Ölpreis und zeigt, dass das operative Geschäft hocheffizient läuft, wenn die Rahmenbedingungen stimmen.

      Fazit: Ob die Erwartungen punktgenau übertroffen wurden, wissen wir Ende des Monats. Die Richtung stimmt aber absolut: Exxon steuert im Q2 auf einen echten Geldregen ("Windfall") zu.


      Avatar
      #2.675

      Exxon Mobil


      Gerade zu 122,60€ eingestiegen. Investmentcase ist, dass heute nach Börsenschluß die Vorabzahlen zum Q 2 2026 kommen. In den letzten Wochen gab der Kurs von Exxon Mobil nach, da die Aktie mit den anderen Ölaktien fiel, da Hormus wieder geöffnet ist und der Rohölpreis durch die Marktmanipulationen und durch die niedrigsten Reserven ever nach unten manipuliert wurde. Rohölpreis wieder fast auf dem Stand vor dem Irankrieg. Was aber nicht manipuliert werden kann ist der Preis an der Zapfsäule. Exxon Mobil bezieht 20% ihrer Einnahmen aus der Raffinerie. Sie verdienen an den Tankstellen fett mit. Unabhängig davon ein Unternehmen im Vergleich zu den Europäern Shell und BP, die sich nicht von der dämlichen Politik beeinflussen ließen und nicht derart stark auf die Erneuerbaren gebaut hat, sondern auf Öl und Gas gesetzt hat. Mit Erneuerbaren verdienen die nicht genug. Marge macht Öl. Die Lifetime ihrer Borlöcher ist daher bedeutend länger als bei BP und Shell. Der Markt geht von einem starken Q 2 2026 aus. Heißt alles eingepreist? Ich denke nicht, da davor Exxon mit den anderen Ölaktien runtergeprügelt wurde. Die Raffineriekapazitäten sind nach wie vor knapp. Auch sind die Reserven knapp , da die Politik den Markt geflutet hat. Hormus läuft nach wie vor nur stotternd. Ob Exxon die Erwartungen in Q 2 übertrifft wird man sehen. Ich denke es reicht völlig aus die Erwartungen nur zu treffen.
      Avatar
      #2.674

      Hanseat sehe ich auch so. Bei Circus ist Vorsicht geboten. Gestern gab es ja die Meldung, dass man einen namhaften CFO einstellt, dessen Name aber erst mit den Q 2 Zahlen genannt wird. Meine Interpretation dieser Meldung ist, dass die von Bullwinkel versprochenen Umsätze 2026 nicht kommen. REWE also nicht wie gehofft noch in 2026 mit einer hohen Stückzahl an Kochtobotern beliefert wird. Dann dürfte es eng mit der Liquidität werden. Bullwinkel wird in alter Manier die Karotte rausholen und hohe Umsätze 2027 versprechen. Heißt Circus muss den Kapitalmarkt anzapfen. Hierzu braucht er den CFO. Um Vertrauen zu schaffen ist der neue CFO sehr namhaft. Dieses Spiel beherrscht Bullwinkel. Bleibe dabei dass er sein Versprechen in 2026 nicht einlöst. Der Markt sieht es ähnlich. Der Kurs bröckelt stark.

      Avatar
      #2.673
      Die Circus SE hab ich auch schon paarmal im Blick gehabt, von solchen geradezu in allen Markttrends übergreifende Story mit Militär, Robotik und KI, klingt mir zu verpackt. Dann noch die Markt enge! Riecht alles zu sehr nach den Rocket Internet Modell! Über Spacex wird sich lustig gemacht in Deutschland!

      Vielmehr könnte der Kryptomarkt wieder interessant werden, wo absolut niemand rein will, vorallem weil Mircostrategy angefangen hat Bitcoin zu verkaufen, sitzt der Schreck tief.
      Antworten1 Antwort anzeigen
      Avatar
      #2.672
      hört sich interessant an, packe ich mal auf die Watchlist
      Avatar
      #2.671

      Circus SE


      Schnellanalyse von Straßenkoeter Research zu Circus SE

      Circus SE stellt Kochroboter her. Laut Vorstand und Hauptaktionär Bullwinkel kochen wir immer noch wie in der Steinzeit. Bullwinkel möchte die Essenszubereitung revolutionieren. Quasi der Thermomix für die Massenessenszubereitung. Wenn dies gelingt ist dies ein riesiger Markt der unseren täglich Alltag begleitet. Gegessen wird immer. Eine sexy Story. Es gibt aber enormen Wettbewerb. Noch wird hier mit einer hohen Cashburnrate Geld verbrannt. Circus zeichnet sich im Vergleich zum Wettbewerb dadurch aus, dass ihr Kochroboter dank KI ständig dazulernt, die Essenszuberetung, Portionierung alles autonom vornimmt. Nur die Befüllung mit Lebensmitteln muss noch händisch vorgenommen werden. Man ist stark auf Software fokussiert und verspricht sich Lizenzgebühren mit 80% Marge. Noch ist dies alles Zukunft. Bisher gibt es lediglich Testroboter wie bei REWE. Im Grunde ist man noch ein Entwicklungsunternehmen mit einer Absichtserklärung, dass man beabsichtigt in großem Stil Kochroboter auszuliefern. Die Story ist sexy. Bullwinkel hat dies auch immer befeuert durch tolle Meldungen und Szenarien die die Gier bei den Investoren geweckt haben. Konnte dadurch durch diverse Kapitalerhöhungen massiv Geld einsammeln. Keiner dieser Investoren wurde mit seinem Invest bisher glücklich. Stehen allesamt fett im Minus, da der Kurs nur eine Richtung kannte , nämlich Richtung Süden. Ist bisher genauso gekommen, wie von mir erwartet. Bullwinkel mit seinem 20% Anteil hingegen dürfte noch deutlich im Plus stehen, da er für seine Aktien im Schnitt kaum mehr als 1€ bezahlt hat.Der Markt ist an dem Punkt angelangt wo er sich nicht mehr mit schönen Geschichten abspeisen lässt. Der Markt möchte handfeste Zahlen sehen und misstraut immer mehr dem Braten. Bullwinkel hat es verstanden die Karotte verlockend schön leuchten zu lassen, was auch notwendig war um über Kapitalerhöhungen Geld einzuwerben. Die Entwicklung des Kochroboters und der Aufbau von Produktionskapazitäten haben enorm Geld verschlungen. Auch die diversen Kapitalerhöhungen haben Kosten verursacht. Circus steht an einem Scheidepunkt, da sie nun liefern müssen. Bullwinkel hat den Aktionären 44-48 Millionen Umsatz durch ausgelieferte Kochroboter noch im Jahr 2026 versprochen. Der Markt ist misstrauisch und fokussiert sich genau auf dieses Versprechen. Sollte Bullwinkel nicht liefern können ist der Vertrauensverlust enorm. Das Hauptproblem sehe ich aber darin, dass Circus auf die Geldrückflüsse aus den erhofften Kochroboterverkäufen angewiesen ist. Bleiben die aus, gehen Experten davon aus, dass die finanziellen Mittel spätestens im Winter 2026 ausgeschöpft sind. Dann müsste zwingend eine weitere Kapitalerhöhung zu sehr tiefen Kursen erfolgen. Was für die eh schon gebeutelten Aktionäre eine immense Verwässerung bedeuten würde. Auch der bröckelnde Kurs nahe am Alltimelow zeigt genau diese Befürchtung. Aktuell läuft eine Testphase bei REWE und Mercedes. Bei Mercedes könnten noch Kochroboter für die neue Kantine in Sindelfingen 2026 ausgeliefert werden. Entscheidend ist aber die am 29.Juli endende Testphase bei REWE. Hierbei geht es sicherlich nicht nur darum wie fehlerfrei die Kochroboter arbeiten, sondern eher darum wie wirtschaftlich diese Kochroboter für REWE sind. Hier habe ich ernsthafte Zweifel. Ist natürlich nur meine subjektive Einschätzung. Die Kochroboter stehen in Konkurrenz mit den händisch zubereiteten Mahlzeiten, dem Dönerladen, dem Asiaten, dem Bäcker, etc.. Ich denke viele Menschen probieren es einfach mal aus und unterm Strich ist das dann einfach zu wenig. Ist aber nur meine subjektive Einschätzung. Die Zeit dürfte ohnehin knapp werden da REWE die Tests ja auch noch auswerten muss. Was bei Circus hingegen gut läuft ist die Nachfrage vom Militär. Hier hat man einen Großauftrag aus Litauen erst vermeldet. Da kommt man deutlich schneller voran als gedacht. Sollten dies erst mal anrollen, dann sehe ich hier enormes Potential. Zumal in der Defence das Geld sehr locker sitzt. Hier kommt es auch nur darauf an die Soldaten, auch an der Front, schnell mit Nährstoffen zu versorgen. Die Erwartungshaltung ist da nicht so groß wie im zivilen Bereich. Auch in den USA, Dubai, Abu Dabi hat man bereits Zulassungen im zivilen Sektor für Kochroboter bekommen. Zuletzt hat man die Firma Alberts für 7 Millionen zugekauft. Weitgehend bezahlt mit Aktien, was die Liquidität schont. Alberts stellt sehr kleine Maschinen her, die man in eine Ecke stellen kann. Diese können gesunde Smoothies und Suppen auf Knopfdruck servieren. Aus meiner Sicht ein kluger Schachzug von Bullwinkel, da man überall schnell einen Fuß in die Tür bekommt und mit den Kunden in Kontakt bleibt. Die dann im zweiten Anlauf auch einen Kochroboter kaufen könnten. Man kann das aber auch so interpretieren, dass man nicht mehr an den schnellen großen Wurf mit REWE glaubt. Genau das ist ja aktuell der Überlebensanker, da ansonsten Ende 2026 die Liquidität ausgehen dürfte. Mit ersten Lieferungen an das Militär rechne ich erst 2027.

      Mein Investmentcase: Der REWE Deal kommt nicht. Die Auslieferung von Kochrobotern in 2026 bleibt weit hinter den erhofften Umsätzen zurück. Der Vertrauensverlust ist enorm. Die Liquidität ist Ende 2026 aufgebraucht. Der Kurs stürzt in den Bereich von 2-3€ ab. Circus konzentriert sich dann zunächst auf den Militärbereich. Braucht aber dringend neue Mittel. Die 9 Millionen Anleihe wird auch im Dezember 2026 fällig. Es steht eine stark verwässernde Kapitalerhöhung an. Die ich mir zu 2€ vorstellen könnte. Bullwinkel dürfte durch den Verkauf seiner früheren Firma ein paar Hundert Millionen auf der hohen Kante haben. Insoweit gehe ich davon aus, dass er bei der Kapitalerhöhung selbst massiv mitzeichnet um seinen 20% Anteil für den er ja bisher nicht viel bezahlt hat, nicht zu verwässern. Dann kommen 2027 die Militäraufträge und man kann ohne finanziellen Druck im zivilen Bereich weiter expandieren. Hier halte ich Autohöfe und Großtankstellen für die bessere Wahl als REWE. Das schöne an diesem Invetmentcase ist, sollte es so kommen, dass die bisherigen Aktionäre die Entwicklung des Kochroboters und die Kosten für die Produktionskapazitäten alleine gestemmt haben. Als Neueinsteiger zu 2€ bekommt man diese Investitionen quasi gratis dazu.
      Antworten5 Antworten anzeigen
      • 1
      • …
      • 135
       DurchsuchenBeitrag schreiben


      Tagebuch - Rendite mit Nebenwerten, Kryptos en passant
      Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
      Profitieren Sie von unserem Alleinstellungsmerkmal als den zentralen verlagsunabhängigen Wissens-Hub für einen aktuellen und fundierten Zugang in die Börsen- und Wirtschaftswelt, um strategische Entscheidungen zu treffen.
      • ✅ Größte Finanz-Community Deutschlands
      • ✅ über 550.000 registrierte Nutzer
      • ✅ rund 2.000 Beiträge pro Tag
      • ✅ verlagsunabhängige Partner ARIVA, FinanzNachrichten und BörsenNews
      • ✅ Jederzeit einfach handeln beim SMARTBROKER+
      • ✅ mehr als 25 Jahre Marktpräsenz
      Aktien von A - Z: # A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z
      wallstreetONLINE bei X wallstreetONLINE bei Instagram wallstreetONLINE bei Facebook wallstreetONLINE bei Youtube wallstreetONLINE bei LinkedIn
      Unsere Apps: Apple App Store Icon Google Play Store Icon
      Wenn Sie Kursdaten, Widgets oder andere Finanzinformationen benötigen, hilft Ihnen ARIVA gerne. 

      Unsere User schätzen wallstreet-online.de: 4.8 von 5 Sternen ermittelt aus 285 Bewertungen bei www.kagels-trading.de
      Zeitverzögerung der Kursdaten: Deutsche Börsen +15 Min. NASDAQ +15 Min. NYSE +20 Min. AMEX +20 Min. Dow Jones +15 Min. Alle Angaben ohne Gewähr.
      Copyright © 1998-2026 Smartbroker Holding AG - Alle Rechte vorbehalten.
      Mit Unterstützung von: Ariva Smartbroker+
      Daten & Kurse von: TTMzero