Power Nickel- Nickelhausse gibt enorme Phantasie
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Ich werde mir mal anhören, was der CEO am 7. Oktober beim IIF erzählen wird.
Die aktualisierte MRE bestätigt auch die bestehende Nickel-Kupfer-Ressource Nisk neu, die zusammen mit Lion im Rahmen der umfassenderen PEA-Erschließungsstrategie bewertet wird. .."
Meine Erwartungen lagen auch wesentlich höher. Ich denke aber, dass die Sommer Bohrergebnisse noch nicht mit eingerechnet waren. Deshalb nur 4,75 Mio Tonnen.
Leider werden die jüngsten Bohrergebnisse dann doch nicht so gut aufgenommen. Mogotes 2.0 ?
Nein, der 'Käs' ist hier ganz sicher nicht gegessen. Was wir hier sehen, ist der klassische Verlauf der sogenannten Lassonde-Kurve, die den Lebenszyklus von Rohstoffaktien im Explorationsstadium beschreibt. Das läuft fast immer nach demselben Muster ab.
Ein echtes Game-Changer-Listing an der NYSE American bringt zwar Sichtbarkeit, aber man darf die Dynamik der US-Fonds nicht unterschätzen:
- Unter 1 USD greifen bei fast allen US-Institutionellen strikte Verbote, da die Aktie regulatorisch als Penny Stock eingestuft wird.
- Unter 5 USD ist der Wert für die wirklich großen Adressen (Pensionsfonds, große ETFs) per Statuten tabu, da diese Aktien in den USA nicht auf Margin (Kredit) handelbar sind und als hochspekulativ gelten.
Da macht man wahrscheinlich nichts falsch. Für alle, die bisher abgewartet haben, sind das Traumkurse zum Einsteigen. Ich bin zwar schon etwas früher wieder rein, bin aber durch vorige Gewinne abgesichert. Von daher kein Problem, wenn die Position mal etwas unter Wasser steht. Bei Small-Caps und Explorern muss man mit so etwas ohnehin rechnen – Volatilität kann eben auch ein Geschenk sein.
Sobald die Ressourcenschätzung (voraussichtlich im Juli) vorliegt, sollte ein 'Sell the Fact' fast ausgeschlossen sein. Wenn wir auf Anhieb die Marke von 10 Millionen Tonnen Erz knacken, können wir uns auf ein paar G-Kräfte gefasst machen.
Sehr viel Freude haben 😃👍
MfG
Hier ist die nüchterne Analyse des gestrigen Crash-Tages:
1. Das Phänomen „Monatsende + Freitag“ (Der perfekte Sturm)
Erfahrene Börsianer wissen, dass die heftigsten, scheinbar grundlosen Abverkäufe auffällig oft am letzten Handelstag eines Monats stattfinden – erst recht, wenn dieser auf einen Freitag fällt. Gestern, am 29. Mai, griffen im Hintergrund genau diese rein mechanischen Prozesse:
- Window Dressing: Institutionelle Fonds sichern zum Monatswechsel ihre Gewinne und werfen volatile Small Caps vor dem offiziellen Stichtag aus den Büchern.
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- Weekend Risk & Margin-Abrechnung: Niemand geht gerne gehebelt oder mit maximalem Risiko in ein langes Wochenende, an dem zudem die Broker ihre Konten für den Folgemonat abrechnen.
2. Die Fakten im Orderbuch: Wer hat gestern verkauft? (Die Ask-Seite)
Das Handelsvolumen war mit über 4,1 Millionen gehandelten Aktien völlig brutal. Das ist das fast 8-Fache des normalen Tagesvolumens.
- Der Auslöser: Am kanadischen Vormittag kamen massive, automatisierte Verkaufsblöcke in den Markt. Ein größerer Fonds hat schlicht den Stecker gezogen, um Kasse zu machen.
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- Der Domino-Effekt: Als die psychologisch wichtige Marke von 1,40 CAD nach unten durchbrochen wurde, kollabierte das Orderbuch für kurze Zeit. Es wurde eine riesige Welle von Stop-Loss-Aufträgen der Kleinanleger ausgelöst. Das war nackte Panik von Retail-Tradern, die unlimitiert Bestens in den Markt geschmissen haben. Das Erz im Boden der Lion-Zone hat sich dadurch um keinen Millimeter verändert.
3. Die Taktik der Profis: Wer hat gestern gekauft? (Die Bid-Seite)
Jetzt wird es hochinteressant: Wer glaubte, dass die Großbanken (wie RBC - Broker 007 oder TD - Broker 002) sich sofort heroisch bei 1,45 CAD in den Weg stellen, kennt die Taktik der Institutionellen nicht.
- Die Großbanken haben den Kurs bewusst erst einmal nicht verteidigt. Sie sind einen Schritt zurückgetreten und haben das fallende Messer ganz entspannt bis auf das nächste harte Unterstützungsniveau bei 1,20 CAD durchsacken lassen.
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- Erst dort unten, wo die Aktie fundamental spottbillig wurde, schalteten die Profis den „Staubsauger“ ein. Im späten Handel wurden riesige Kaufblöcke platziert, was den Kurs pünktlich zum Handelsschluss wieder auf 1,26 CAD (0,85 EUR) nach oben gezogen hat. Das war eine astreine Bereinigung des Marktes.
Strategie für die kommenden Wochen
Ich persönlich habe dieses zyklische Monatsende-Muster gestern genutzt und mich in Tranchen sukzessive nach unten einkalkuliert. Dadurch konnte ich zu günstigen und teilweise perfekt günstigen Kursen am absoluten Tiefpunkt der Panik nachkaufen.
Fazit: Der gestrige Tag war ein reinigendes Gewitter. Der Hype wurde etwas herausgefiltert, schwache Hände wurden brutal rasiert und die Stücke sind zu günstigeren Preisen wieder in festere Hände (Großbanken) gewandert. Solange die Unterstützung bei 1,20 CAD hält, ist charttechnisch überhaupt nichts angebrannt. Die Story lebt unverändert bis zur großen MRE im Juli.
Wie habt ihr den gestrigen Abend genutzt? Habt ihr unten die Körbe aufgehalten oder seid ihr ausgestiegen?
Hallo zusammen. Ich möchte mal eine fundierte, differenzierte Analyse abseits des üblichen „Push-and-Bash“-Rauschens zur Diskussion stellen.
Die Gretchenfrage lautet ja meistens: Ist Power Metallic (ehemals Power Nickel) nur eine wertlose Promotion-Hülle oder steckt hier echte Substanz im Boden?
Die Antwort liegt wie so oft in der Mitte, tendiert aktuell aber geologisch zu einer absoluten Ausnahmeerscheinung. Man muss strikt zwischen der Börsen-DNA und der Geologie vor Ort unterscheiden.
1. Das Gewand der „Kanada-Bude“ (Das Risiko)
Machen wir uns nichts vor: Strukturell nutzt das Management um Terry Lynch das klassische Handbuch kanadischer Explorer.
- Aggressive PR: Die Vermarktung der Bohrlöcher ist laut, teils reißerisch. Die Namensänderung im Februar 2025 sollte das Ganze noch „hipper“ für den Markt machen.
- Verwässerung: Die jüngsten 50-Millionen-CAD-Kapitalerhöhungen zur Finanzierung des massiven 100k-Meter-Bohrprogramms verwässern natürlich die Anteile.
2. Warum hier die Differenzierung zu reinen Luftnummern zwingend ist
Im Gegensatz zu den unzähligen Explorern, die jahrelang 0,5%-Kupfer-Löcher bohren und auf ein Wunder hoffen, liefert die Lion-Zone (NISK-Projekt in Québec) Daten, die im globalen Vergleich zur absoluten Spitzenklasse gehören. Es handelt sich um ein polymetallisches, orthomagmatisches System (Zubringer-Struktur wie Voisey’s Bay).
- Die Grade: Bohrungen wie 22 Meter mit 11,46 % CuEq (Loch 26-095) oder 39 Meter mit 5,66 % CuEq sind absurd hochgradig. Das ist im Tagebau-Bereich eine absolute Geld-Druck-Maschine, sofern die Kontinuität stimmt.
- Die Metallurgie: Das größte Risiko solcher polymetallischen Linsen ist meist die Trennbarkeit der Metalle (Kupfer, Palladium, Platin, Nickel, Gold, Silber). Die SGS-Labortests zeigten jedoch exzellente Ausbringungsraten (98,9 % Kupfer, 96,8 % Platin, 93,9 % Palladium). Es ist über Standard-Flotationsverfahren trennbar. Keine teuren Spezialprozesse nötig.
3. Das „Smart Money“: Wer sitzt wirklich im Boot?
Das stärkste Argument gegen das Label „Wertlose Bude“ ist die Aktionärsstruktur. Hier zocken nicht nur Kleinanleger.
- Top-Aktionäre: Die Top 7 bis 8 Adressen halten rund 50 % des gesamten Freefloats in festen Händen.
- Kein Gießkannen-Prinzip: Es sind namhafte Rohstoff-Milliardäre und Institutionelle (begleitet u.a. von Roth Capital und Red Cloud mit Kurszielen im Bereich 2,50–3,00 CAD) investiert, die für High-Conviction-Investments bekannt sind. Das Geld wird nicht verpulvert, sondern das Management pusht aktuell massiv das geplante NYSE-Uplisting, um US-Fonds den Zugang zu ermöglichen.
4. Der ultimative Showdown: Die MRE im Juli 2026
Die spektakulärsten Grade nützen nichts ohne Masse (Tonnage). Die auf Juli vorgezogene Ressourcenschätzung (MRE) ist das binäre Event:
- Die magische Grenze: Für ein hochgradiges System dieser Art fordert der Markt meist 10 bis 15 Millionen Tonnen Erz, um für die ganz großen Fische (Majors) als Übernahmeziel attraktiv zu werden.
- Die Käufer-Infrastruktur: Das Projekt liegt in Québec. Glencore betreibt dort die hochgradige Raglan-Mine sowie die Horne-Schmelzhütte und die CCR-Raffinerie. Auch BHP sucht über sein BHP Xplor-Programm genau nach solchen magmatischen Systemen. Die Infrastruktur der Majors steht quasi vor der Haustür – sie brauchen nur das Erz, um ihre Kapazitäten auszulasten.
- Was, wenn es unter 10 Mio. Tonnen werden? Dann bricht die Story nicht ab, verschiebt sich aber zeitlich. Das Management müsste tiefer bohren ("Drill for Tonnage") oder auf ein profitables "Satelliten-Modell" (Erzabtransport an bestehende Nachbarmühlen ohne eigenen Fabrikbau) umschwenken.
Mein Fazit & Handelsstrategie
Charttechnisch baut sich aktuell im Bereich 1,45 bis 1,51 CAD (ca. 0,91–0,93 EUR) eine sehr solide, kontrollierte Base auf. Das Volumen ist stabil (kein unkontrollierter Retail-Hype), Großbanken wie RBC (007) und TD (002) sammeln im Orderbuch unaufgeregt Stücke ein, sobald es Rücksetzer gibt.
Wie seht ihr die Tonnage-Erwartung für Juli? Meint ihr, Glencore klopft schon vor der PEA an?
Bin gespannt auf die Präsentation heute auf dem IIF:
Wir behalten unsere Kaufempfehlung bei und erhöhen unser Kursziel von 2,85 CAD auf 3,00 CAD. Aus unserer Sicht haben die jüngsten technischen Fortschritte die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass Lion langfristig eine Bewertung rechtfertigen kann, die deutlich über unserem revidierten Basisszenario liegt. Besonders wichtig ist die erwartete erste Mineralressourcenschätzung, die nun bereits für Sommer 2026 angekündigt wurde. Damit könnte Lion früher als bislang angenommen von einer reinen Entdeckungsbewertung in eine ressourcenbasierte und später wirtschaftlich fundierte Bewertungsphase übergehen.
Unser revidiertes Kursziel von 3,00 CAD ist daher als Basisszenario und nicht als Obergrenze zu verstehen. Die internen Erwartungen des Managements deuten auf eine potenziell bedeutende hochgradige Ressource bei Lion hin, mit einem möglichen Umfang von 10,0 bis 12,0 Mio. Tonnen bei Gehalten von über 5,0 % CuEq. Sollte sich diese Größenordnung in der ersten Ressourcenschätzung bestätigen und anschließend durch metallurgische Ausbeuten von rund 95 %, hohe Auszahlungsquoten, moderate Steuerannahmen und staatliche Unterstützung bei der Projektfinanzierung untermauert werden, könnte Lion eine deutlich höhere Bewertung rechtfertigen. In einem solchen Szenario wäre auf Projektebene perspektivisch ein Wert von über 1,0 Mrd. CAD denkbar.
Der Investment Case von Lion basiert auf einer einfachen, aber wirkungsvollen Annahme: Die Mineralisierung weist eine außergewöhnlich hohe Wertdichte auf. Im Bergbau ist der Gehalt ein zentraler wirtschaftlicher Treiber. Höhere Gehalte bedeuten mehr verwertbares Metall pro Tonne Gestein und können damit nahezu alle wesentlichen Parameter eines potenziellen Minenbetriebs verbessern. Bei einem hochgradigen Erzkörper muss tendenziell weniger Material bewegt, aufbereitet und gelagert werden, um dieselbe Menge an Metall zu gewinnen. Dies kann geringere Abraumvolumina, niedrigere Transport- und Aufbereitungskosten, einen geringeren Infrastrukturbedarf und potenziell einen weniger kapitalintensiven Betrieb ermöglichen. Kurz gesagt: Hochgradiges Erz kann selbst einer kleineren Mine erhebliche wirtschaftliche Relevanz verleihen.
Dies ist der Hauptgrund, weshalb wir Lion als potenziell erstklassigen Vermögenswert betrachten. Es handelt sich nicht um ein niedriggradiges Großtonnage-Konzept, das nur bei sehr niedrigen Stückkosten wirtschaftlich tragfähig wäre. Vielmehr ist der Wert stark konzentriert. Die jüngsten Bohrergebnisse bestätigen diese Einschätzung: Power Metallic meldete unter anderem 22,00 m mit 11,46 % CuEqRec in PML-26-095, 17,45 m mit 9,47 % CuEqRec in PML-26-094 sowie 39,00 m mit 5,66 % CuEqRec in PML-26-101. Diese Abschnitte sind nicht marginal, sondern sehr hochgradig und stützen unsere Einschätzung, dass Lion zu einem hochwertigen Kern innerhalb eines größeren distriktweiten Systems werden könnte.
Unserer Ansicht nach erhöhen die jüngsten Ergebnisse das Vertrauen in die Annahmen unseres Bewertungsrahmens. Sie rechtfertigen eine moderate Aufwärtsanpassung, da sich die geologische Unsicherheit verringert, das technische Vertrauen steigt und die Wahrscheinlichkeit zunimmt, dass sich Lion zu einer substantiellen, ressourcenbasierten Entwicklungsmöglichkeit entwickelt.
Ein weiterer zentraler Werttreiber ist die polymetallische Wertdichte. Lion ist nicht nur ein Kupferprojekt, sondern ein Kupfer-PGE-Nickel-Gold-Silber-System. Der wirtschaftliche Wert pro Tonne ergibt sich somit aus mehreren verwertbaren Metallen. Kupfer dürfte der dominierende Treiber bleiben, doch Palladium, Platin, Gold, Silber und Nickel können den gewinnbaren Wert pro Tonne zusätzlich deutlich erhöhen. Deshalb ist der Kupferäquivalentgehalt für Lion eine wichtige Kennzahl, sofern er durch realistische Annahmen zu Ausbeuten und metallurgischen Tests gestützt wird.
Der dritte zentrale Faktor ist die Verarbeitbarkeit. Hohe Gehalte allein reichen nicht aus, wenn das Erz metallurgisch komplex oder schwer aufzubereiten ist. In unserem letzten Bericht haben wir daher betont, dass die frühen metallurgischen Ergebnisse das Vertrauen erheblich stärken. Die Flotation im geschlossenen Kreislauf deutet auf sehr hohe Ausbeuten und einen hohen Kupfergehalt im Konzentrat hin. Damit wird die zentrale Frage, ob die Mineralisierung verarbeitet und als verkaufsfähiges Produkt vermarktet werden kann, ungewöhnlich früh positiv adressiert. "
https://www.kapitalerhoehungen.de/kommentare/kupfer-und-pgm-…
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