Viromed Medical AG -- stellt auf Namensaktien ISIN DE000A40ZVN7 um
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Viromed stellt bei Meldungen und Beiträgen auf sozialen Netzwerken immer gerne da, dass der "Durchbruch" fast da ist....mag aus wissenschaftlicher Sicht auch so sein, dass dann aber noch einige Wochen und Monate vergehen und dann "plötzlich" noch eine Studie oder regulatorische Prozesse notwendig ist, fällt dann später auf...
@Richlowski: klar ich mache so eine Mitteilung und habe eine Vertriebsvereinbarung mit Timbuktu über 5 Geräte/a abgeschlossen und teile es dann auch nicht mit…
Wenn ich das richtig verstehe, dann sollen nach der Veröffentlichung der Studie die klinische Anwendung unter bestimmten Voraussetzungen starten.
Zitat von HermannG77: Zunächst möchte ich ausdrücklich hervorheben, dass sich Ihr Beitrag durch eine erfreulich sachliche und fachlich fundierte Auseinandersetzung mit dem Thema auszeichnet. Gerade angesichts der sehr unterschiedlichen Qualität (Müll) der Diskussionen in diesem Forum verdient eine solche differenzierte Betrachtung Anerkennung und Respekt.
Auch wenn ich einige wesentliche Ihrer Einschätzungen nicht teile, halte ich Ihre angesprochenen Fragestellungen durchaus für berechtigt und einer näheren wissenschaftlichen Betrachtung wert.Allerdings beruht Ihre Argumentation auf einer wesentlichen Fehleinschätzung: Bei der PulmoPlas-Studie handelt es sich keineswegs lediglich um eine In-vitro-Studie.
Wie bereits öffentlich kommuniziert wurde, umfasst das Forschungsprogramm sowohl sehr umfangreiche In-vitro-Untersuchungen, am HZI durchgeführt wurden, als auch eine umfangreiche Ex-vivo-Studie unter der Leitung von Prof. Dr. Sascha Kreuer am Universitätsklinikum des Saarlandes.
Hier muss wissenschaftlich sehr deutlich zwischen den einzelnen Forschungsstufen unterschieden werden. Denn diese unterscheiden sich nicht nur hinsichtlich ihres experimentellen Aufbaus, sondern vor allem hinsichtlich ihrer Aussagekraft.
Bei klassischen In-vitro-Untersuchungen werden beispielsweise isolierte Zellen, Zellkulturen oder Krankheitserreger unter kontrollierten Laborbedingungen untersucht. Solche Untersuchungen liefern wichtige Erkenntnisse über Wirkmechanismen, antimikrobielle Effekte und mögliche zelluläre Reaktionen. Sie können jedoch die komplexen physiologischen Verhältnisse eines vollständigen Organs nur eingeschränkt abbilden.
Die Ex-vivo-Forschung an vollständigen, funktionsfähigen Organen geht einen entscheidenden Schritt weiter. Hier werden nicht mehr lediglich einzelne Zellen oder isolierte Krankheitserreger betrachtet, sondern die Wechselwirkungen innerhalb eines anatomisch intakten Organs untersucht.
Im Fall von PulmoPlas wurden nach den kommunizierten Angaben mehr als 20 isolierte Schweinelungen unter kontrollierten Bedingungen beatmet und perfundiert. Damit bleiben wesentliche physiologische Eigenschaften der Lunge erhalten, darunter die anatomischen Strukturen, die Atemwegsverzweigungen, das Lungengewebe sowie wichtige funktionelle Zusammenhänge zwischen Beatmung und Durchblutung.
Das ist wissenschaftlich eine völlig andere Untersuchungsebene als die Behandlung einer Bakterienkultur in einer Petrischale.
Da diese wissenschaftlich besonders anspruchsvollen und aufwendigen Ex-vivo-Untersuchungen einen wesentlichen Bestandteil des Forschungsprogramms darstellen, handelt es sich zweifelsfrei um eine Studie mit einem substanziellen Ex-vivo-Anteil. Wissenschaftlich korrekt ist daher die Bezeichnung als kombinierte In-vitro- und Ex-vivo-Studie.
Die Ex-vivo-Untersuchungen sind dabei keineswegs eine nebensächliche Ergänzung der Laborversuche, sondern ein eigenständiger und besonders wertvoller Bestandteil der wissenschaftlichen Arbeit. Diese Methodik hat weltweit die höchste Anerkennung.
Gerade die Aufrechterhaltung der Organfunktion über viele Stunden erfordert eine außerordentlich anspruchsvolle experimentelle Infrastruktur, erhebliche wissenschaftliche Erfahrung sowie einen hohen personellen und technischen Aufwand.
Gerade für die von Ihnen angesprochenen Fragen zur Lungengeometrie, zur Verteilung der Behandlung und zu möglichen Gewebereaktionen ist dieser Unterschied von erheblicher Bedeutung.
Entscheidend ist deshalb: PulmoPlas darf wissenschaftlich nicht so bewertet werden, als befände sich das Forschungsprogramm noch ausschließlich auf der ersten experimentellen Stufe. Die Entwicklung ist bereits erheblich weiter fortgeschritten.
Besonders bemerkenswert sind in diesem Zusammenhang die bereits kommunizierten Hinweise auf ein therapeutisches Fenster, innerhalb dessen eine außerordentlich hohe Reduktion relevanter Krankheitserreger erreicht werden konnte, ohne dass die histologischen Untersuchungen Hinweise auf eine Schädigung des untersuchten Lungengewebes ergaben.
Gerade die gleichzeitige Untersuchung von antimikrobieller Wirksamkeit und Gewebeverträglichkeit an vollständigen Lungenorganen stellt einen wesentlichen Fortschritt gegenüber isolierten In-vitro-Ergebnissen dar.
Auch Ihre Hinweise auf Schleimbildung, kollabierte Lungenabschnitte und die Erreichbarkeit unterschiedlicher Bereiche sind wissenschaftlich berechtigt. Eine vollständige Ex-vivo-Lunge ermöglicht es, solche anatomischen und funktionellen Fragestellungen wesentlich realitätsnäher zu untersuchen als eine Zellkultur.
Ein weiterer wesentlicher Punkt wird in Ihrer Betrachtung nicht ausreichend berücksichtigt: Die Entwicklung von PulmoPlas umfasst nach den bisherigen Informationen bereits erste klinische Anwendungen und Erfahrungen.
Damit existiert neben der experimentellen Forschung bereits eine weitere Ebene der medizinischen Erkenntnisgewinnung. Klinische Einzelfallanwendungen sind selbstverständlich nicht mit einer randomisierten klinischen Studie gleichzusetzen. Sie sind jedoch ebenso wenig mit einem rein theoretischen oder ausschließlich zellbasierten Forschungsansatz vergleichbar.
Auch Ihr Hinweis auf die überschießende Immunantwort und die Bedeutung entzündlicher Prozesse ist richtig. Allerdings beschränken sich die Untersuchungen nach den bisher kommunizierten Informationen keineswegs ausschließlich auf die Abtötung von Bakterien.
Bei einem derart umfangreichen Studienprogramm mit mehr als 20 beatmeten und perfundierten Großtierlungen gehe ich persönlich davon aus, dass auch entzündungsrelevante, funktionelle und gewebebezogene Parameter umfassend untersucht wurden. Unter anderem wurde bereits über Veränderungen von IL-6 berichtet, einem wichtigen Marker entzündlicher Prozesse.
Bei einer solchen Untersuchungsserie liegt es wissenschaftlich nahe, dass unterschiedliche Fragestellungen in entsprechend definierten Versuchsgruppen bearbeitet wurden. Entscheidend für die spätere Bewertung werden selbstverständlich die konkreten Versuchsbedingungen, die Reproduzierbarkeit und die jeweiligen Ergebnisse sein. persönlich vermute ich, dass hier umfangreich wirklich alles aufgearbeitet wurde. Die wissenschaftliche Präsenz der Teilnehmer ist erstaunlich exzellent.
Schon der Umfang der Untersuchungen zeigt jedoch, dass die wissenschaftliche Betrachtung erheblich umfassender ist, als Ihre Darstellung vermuten lässt.
Auch der Vergleich mit inhalativen Antibiotika, Stickstoffmonoxid oder Surfactant greift aus meiner Sicht zu kurz. Bei PulmoPlas handelt es sich um einen grundsätzlich anderen physikalischen Wirkmechanismus, der nicht ohne Weiteres mit der pharmakologischen Verteilung und Wirkung inhalierter Arzneimittel gleichgesetzt werden kann.
Besonders problematisch erscheint mir deshalb Ihre statistische Argumentation, wonach weniger als zehn Prozent erfolgreicher In-vitro-Studien zu einer erfolgreichen klinischen Anwendung führen.
Selbst wenn man eine solche allgemeine Erfolgsquote zugrunde legen würde, wäre ihre Übertragung auf PulmoPlas wissenschaftlich nicht sachgerecht.
Eine Erfolgswahrscheinlichkeit, die sich auf den Übergang von frühen In-vitro-Ergebnissen zur klinischen Anwendung bezieht, kann nicht ohne Weiteres auf ein Forschungsprogramm angewendet werden, das bereits umfangreiche Untersuchungen an vollständigen Organen durchlaufen hat und über erste klinische Erfahrungen verfügt.
Die entscheidende Frage ist nicht, wie viele ursprüngliche Laboransätze irgendwann scheitern, sondern welche wissenschaftlichen Entwicklungsstufen ein konkretes Verfahren bereits durchlaufen hat und welche Fragestellungen noch offen sind.
Wer die Erfolgswahrscheinlichkeit einer reinen In-vitro-Untersuchung auf ein fortgeschrittenes translationales Forschungsprogramm überträgt, vermischt unterschiedliche Entwicklungsstadien und gelangt zwangsläufig zu einer verzerrten Bewertung.
Abschließend noch eine Bemerkung zu Ihrer Einschätzung der wissenschaftlichen Publikation: The Lancet Respiratory Medicine als Nebenjournal zu bezeichnen, wird der wissenschaftlichen Bedeutung dieser international hoch angesehenen Fachzeitschrift sicherlich nicht gerecht. Gerade für eine pulmonologische Forschungsarbeit wäre eine Veröffentlichung dort keineswegs eine zweitklassige Adresse – im Gegenteil. Die Fachzeitschriften der Lancet-Gruppe gehören international zur wissenschaftlichen Spitzenklasse.
Aber das wesentliche : Nirgendwo ist kommuniziert welches Journal ! Also, es gibt Statistiken von vielen Journalen.
PulmoPlas ist eben nicht lediglich eine weitere vielversprechende In-vitro-Idee. Es handelt sich um ein fortgeschrittenes translationales Forschungsprogramm, das mehrere wissenschaftlich klar voneinander abzugrenzende Entwicklungsstufen umfasst.
Die In-vitro-Untersuchungen liefern Erkenntnisse über Wirkmechanismen und antimikrobielle Effekte. Die Ex-vivo-Untersuchungen ermöglichen die Bewertung innerhalb eines vollständigen, beatmeten und perfundierten Lungenorgans. Erste klinische Anwendungen liefern zusätzliche Erfahrungen unter realen Behandlungsbedingungen. Kontrollierte klinische Studien dienen schließlich dazu, Wirksamkeit und Sicherheit bei Patienten systematisch nachzuweisen.
Diese Forschungsstufen sind weder austauschbar noch hinsichtlich ihrer Aussagekraft gleichzusetzen.
Der entscheidende Punkt wird in dieser Diskussion allerdings offensichtlich übersehen: Die Studie muss zunächst veröffentlicht werden, bevor sich wissenschaftlich fundierte Schlussfolgerungen aus ihren vollständigen Ergebnissen ziehen lassen.
Bislang kennen wir lediglich die öffentlich kommunizierten Eckpunkte, nicht jedoch den vollständigen Studienaufbau, sämtliche untersuchten Parameter und die detaillierten Ergebnisse.
Besonders kritisch sehe ich deshalb die zahlreichen Bewertungen mithilfe künstlicher Intelligenz. Eine KI kann keine Studie sachgerecht beurteilen, deren tatsächlichen Inhalt sie nicht kennt. Sie greift zwangsläufig auf allgemeine Erkenntnisse und die Informationen zurück, die ihr durch die Fragestellung vorgegeben werden.
Wer eine KI beispielsweise nach den Erfolgsaussichten einer reinen In-vitro-Studie fragt, obwohl PulmoPlas umfangreiche und wissenschaftlich hoch anspruchsvolle Ex-vivo-Untersuchungen umfasst, erhält bereits aufgrund dieser falschen Ausgangslage eine entsprechend verzerrte Bewertung.
Deshalb sollte zunächst die Veröffentlichung abgewartet werden und auch in welchem Journal Erst- dann können wir über tatsächliche Ergebnisse diskutieren, statt über Annahmen und KI-generierte Spekulationen.
Ich persönlich bin überzeugt, dass wir bislang nur die Spitze des Eisbergs sehen. Eine derart umfangreiche und wissenschaftlich anspruchsvolle Pilotstudie dürfte enorme Datenmengen hervorgebracht haben, die sich unmöglich in einer einzigen, im Umfang begrenzten Publikation darstellen lassen. Ich halte es daher für gut vorstellbar, dass bereits weitere Veröffentlichungen vorbereitet werden. Meine persönliche Einschätzung: Hier könnte noch erhebliches wissenschaftliches Potenzial schlummern – möglicherweise mit weiteren außerordentlich positiven Ergebnissen. Die erste Publikation wäre dann erst der Anfang.
Für die, die immer ein Haar in der Suppe finden und meinen Kommentare sind BücherDer Kommentar richtet sich ausschliesslich an User mit Interesse mit medizinischen und wissenschaftlichen Interesse. Dieses ist leider nicht möglich mit ein paar Sätzen. Das würde nur dazu führen, dass alles in die falsche Richtung zielt.
Schulze Du musst Dir merken, das mögliche Zustandekommen einer Vertriebsvereinbarung darf durchaus angekündigt werden, auch mit Zeitfenster!
Wie man die Beiträge hier auch bewerten möchte, ein Update von Viromed würde die Diskussion hier sicherlich versachlichen....
Zunächst möchte ich ausdrücklich hervorheben, dass sich Ihr Beitrag durch eine erfreulich sachliche und fachlich fundierte Auseinandersetzung mit dem Thema auszeichnet. Gerade angesichts der sehr unterschiedlichen Qualität (Müll) der Diskussionen in diesem Forum verdient eine solche differenzierte Betrachtung Anerkennung und Respekt.
Allerdings beruht Ihre Argumentation auf einer wesentlichen Fehleinschätzung: Bei der PulmoPlas-Studie handelt es sich keineswegs lediglich um eine In-vitro-Studie.
Wie bereits öffentlich kommuniziert wurde, umfasst das Forschungsprogramm sowohl sehr umfangreiche In-vitro-Untersuchungen, am HZI durchgeführt wurden, als auch eine umfangreiche Ex-vivo-Studie unter der Leitung von Prof. Dr. Sascha Kreuer am Universitätsklinikum des Saarlandes.
Hier muss wissenschaftlich sehr deutlich zwischen den einzelnen Forschungsstufen unterschieden werden. Denn diese unterscheiden sich nicht nur hinsichtlich ihres experimentellen Aufbaus, sondern vor allem hinsichtlich ihrer Aussagekraft.
Bei klassischen In-vitro-Untersuchungen werden beispielsweise isolierte Zellen, Zellkulturen oder Krankheitserreger unter kontrollierten Laborbedingungen untersucht. Solche Untersuchungen liefern wichtige Erkenntnisse über Wirkmechanismen, antimikrobielle Effekte und mögliche zelluläre Reaktionen. Sie können jedoch die komplexen physiologischen Verhältnisse eines vollständigen Organs nur eingeschränkt abbilden.
Die Ex-vivo-Forschung an vollständigen, funktionsfähigen Organen geht einen entscheidenden Schritt weiter. Hier werden nicht mehr lediglich einzelne Zellen oder isolierte Krankheitserreger betrachtet, sondern die Wechselwirkungen innerhalb eines anatomisch intakten Organs untersucht.
Im Fall von PulmoPlas wurden nach den kommunizierten Angaben mehr als 20 isolierte Schweinelungen unter kontrollierten Bedingungen beatmet und perfundiert. Damit bleiben wesentliche physiologische Eigenschaften der Lunge erhalten, darunter die anatomischen Strukturen, die Atemwegsverzweigungen, das Lungengewebe sowie wichtige funktionelle Zusammenhänge zwischen Beatmung und Durchblutung.
Das ist wissenschaftlich eine völlig andere Untersuchungsebene als die Behandlung einer Bakterienkultur in einer Petrischale.
Da diese wissenschaftlich besonders anspruchsvollen und aufwendigen Ex-vivo-Untersuchungen einen wesentlichen Bestandteil des Forschungsprogramms darstellen, handelt es sich zweifelsfrei um eine Studie mit einem substanziellen Ex-vivo-Anteil. Wissenschaftlich korrekt ist daher die Bezeichnung als kombinierte In-vitro- und Ex-vivo-Studie.
Die Ex-vivo-Untersuchungen sind dabei keineswegs eine nebensächliche Ergänzung der Laborversuche, sondern ein eigenständiger und besonders wertvoller Bestandteil der wissenschaftlichen Arbeit. Diese Methodik hat weltweit die höchste Anerkennung.
Gerade die Aufrechterhaltung der Organfunktion über viele Stunden erfordert eine außerordentlich anspruchsvolle experimentelle Infrastruktur, erhebliche wissenschaftliche Erfahrung sowie einen hohen personellen und technischen Aufwand.
Gerade für die von Ihnen angesprochenen Fragen zur Lungengeometrie, zur Verteilung der Behandlung und zu möglichen Gewebereaktionen ist dieser Unterschied von erheblicher Bedeutung.
Entscheidend ist deshalb: PulmoPlas darf wissenschaftlich nicht so bewertet werden, als befände sich das Forschungsprogramm noch ausschließlich auf der ersten experimentellen Stufe. Die Entwicklung ist bereits erheblich weiter fortgeschritten.
Besonders bemerkenswert sind in diesem Zusammenhang die bereits kommunizierten Hinweise auf ein therapeutisches Fenster, innerhalb dessen eine außerordentlich hohe Reduktion relevanter Krankheitserreger erreicht werden konnte, ohne dass die histologischen Untersuchungen Hinweise auf eine Schädigung des untersuchten Lungengewebes ergaben.
Gerade die gleichzeitige Untersuchung von antimikrobieller Wirksamkeit und Gewebeverträglichkeit an vollständigen Lungenorganen stellt einen wesentlichen Fortschritt gegenüber isolierten In-vitro-Ergebnissen dar.
Auch Ihre Hinweise auf Schleimbildung, kollabierte Lungenabschnitte und die Erreichbarkeit unterschiedlicher Bereiche sind wissenschaftlich berechtigt. Eine vollständige Ex-vivo-Lunge ermöglicht es, solche anatomischen und funktionellen Fragestellungen wesentlich realitätsnäher zu untersuchen als eine Zellkultur.
Ein weiterer wesentlicher Punkt wird in Ihrer Betrachtung nicht ausreichend berücksichtigt: Die Entwicklung von PulmoPlas umfasst nach den bisherigen Informationen bereits erste klinische Anwendungen und Erfahrungen.
Damit existiert neben der experimentellen Forschung bereits eine weitere Ebene der medizinischen Erkenntnisgewinnung. Klinische Einzelfallanwendungen sind selbstverständlich nicht mit einer randomisierten klinischen Studie gleichzusetzen. Sie sind jedoch ebenso wenig mit einem rein theoretischen oder ausschließlich zellbasierten Forschungsansatz vergleichbar.
Auch Ihr Hinweis auf die überschießende Immunantwort und die Bedeutung entzündlicher Prozesse ist richtig. Allerdings beschränken sich die Untersuchungen nach den bisher kommunizierten Informationen keineswegs ausschließlich auf die Abtötung von Bakterien.
Bei einem derart umfangreichen Studienprogramm mit mehr als 20 beatmeten und perfundierten Großtierlungen gehe ich persönlich davon aus, dass auch entzündungsrelevante, funktionelle und gewebebezogene Parameter umfassend untersucht wurden. Unter anderem wurde bereits über Veränderungen von IL-6 berichtet, einem wichtigen Marker entzündlicher Prozesse.
Bei einer solchen Untersuchungsserie liegt es wissenschaftlich nahe, dass unterschiedliche Fragestellungen in entsprechend definierten Versuchsgruppen bearbeitet wurden. Entscheidend für die spätere Bewertung werden selbstverständlich die konkreten Versuchsbedingungen, die Reproduzierbarkeit und die jeweiligen Ergebnisse sein. persönlich vermute ich, dass hier umfangreich wirklich alles aufgearbeitet wurde. Die wissenschaftliche Präsenz der Teilnehmer ist erstaunlich exzellent.
Schon der Umfang der Untersuchungen zeigt jedoch, dass die wissenschaftliche Betrachtung erheblich umfassender ist, als Ihre Darstellung vermuten lässt.
Auch der Vergleich mit inhalativen Antibiotika, Stickstoffmonoxid oder Surfactant greift aus meiner Sicht zu kurz. Bei PulmoPlas handelt es sich um einen grundsätzlich anderen physikalischen Wirkmechanismus, der nicht ohne Weiteres mit der pharmakologischen Verteilung und Wirkung inhalierter Arzneimittel gleichgesetzt werden kann.
Besonders problematisch erscheint mir deshalb Ihre statistische Argumentation, wonach weniger als zehn Prozent erfolgreicher In-vitro-Studien zu einer erfolgreichen klinischen Anwendung führen.
Selbst wenn man eine solche allgemeine Erfolgsquote zugrunde legen würde, wäre ihre Übertragung auf PulmoPlas wissenschaftlich nicht sachgerecht.
Eine Erfolgswahrscheinlichkeit, die sich auf den Übergang von frühen In-vitro-Ergebnissen zur klinischen Anwendung bezieht, kann nicht ohne Weiteres auf ein Forschungsprogramm angewendet werden, das bereits umfangreiche Untersuchungen an vollständigen Organen durchlaufen hat und über erste klinische Erfahrungen verfügt.
Die entscheidende Frage ist nicht, wie viele ursprüngliche Laboransätze irgendwann scheitern, sondern welche wissenschaftlichen Entwicklungsstufen ein konkretes Verfahren bereits durchlaufen hat und welche Fragestellungen noch offen sind.
Wer die Erfolgswahrscheinlichkeit einer reinen In-vitro-Untersuchung auf ein fortgeschrittenes translationales Forschungsprogramm überträgt, vermischt unterschiedliche Entwicklungsstadien und gelangt zwangsläufig zu einer verzerrten Bewertung.
Abschließend noch eine Bemerkung zu Ihrer Einschätzung der wissenschaftlichen Publikation: The Lancet Respiratory Medicine als Nebenjournal zu bezeichnen, wird der wissenschaftlichen Bedeutung dieser international hoch angesehenen Fachzeitschrift sicherlich nicht gerecht. Gerade für eine pulmonologische Forschungsarbeit wäre eine Veröffentlichung dort keineswegs eine zweitklassige Adresse – im Gegenteil. Die Fachzeitschriften der Lancet-Gruppe gehören international zur wissenschaftlichen Spitzenklasse.
Aber das wesentliche : Nirgendwo ist kommuniziert welches Journal ! Also, es gibt Statistiken von vielen Journalen.
PulmoPlas ist eben nicht lediglich eine weitere vielversprechende In-vitro-Idee. Es handelt sich um ein fortgeschrittenes translationales Forschungsprogramm, das mehrere wissenschaftlich klar voneinander abzugrenzende Entwicklungsstufen umfasst.
Die In-vitro-Untersuchungen liefern Erkenntnisse über Wirkmechanismen und antimikrobielle Effekte. Die Ex-vivo-Untersuchungen ermöglichen die Bewertung innerhalb eines vollständigen, beatmeten und perfundierten Lungenorgans. Erste klinische Anwendungen liefern zusätzliche Erfahrungen unter realen Behandlungsbedingungen. Kontrollierte klinische Studien dienen schließlich dazu, Wirksamkeit und Sicherheit bei Patienten systematisch nachzuweisen.
Diese Forschungsstufen sind weder austauschbar noch hinsichtlich ihrer Aussagekraft gleichzusetzen.
Der entscheidende Punkt wird in dieser Diskussion allerdings offensichtlich übersehen: Die Studie muss zunächst veröffentlicht werden, bevor sich wissenschaftlich fundierte Schlussfolgerungen aus ihren vollständigen Ergebnissen ziehen lassen.
Bislang kennen wir lediglich die öffentlich kommunizierten Eckpunkte, nicht jedoch den vollständigen Studienaufbau, sämtliche untersuchten Parameter und die detaillierten Ergebnisse.
Besonders kritisch sehe ich deshalb die zahlreichen Bewertungen mithilfe künstlicher Intelligenz. Eine KI kann keine Studie sachgerecht beurteilen, deren tatsächlichen Inhalt sie nicht kennt. Sie greift zwangsläufig auf allgemeine Erkenntnisse und die Informationen zurück, die ihr durch die Fragestellung vorgegeben werden.
Wer eine KI beispielsweise nach den Erfolgsaussichten einer reinen In-vitro-Studie fragt, obwohl PulmoPlas umfangreiche und wissenschaftlich hoch anspruchsvolle Ex-vivo-Untersuchungen umfasst, erhält bereits aufgrund dieser falschen Ausgangslage eine entsprechend verzerrte Bewertung.
Deshalb sollte zunächst die Veröffentlichung abgewartet werden und auch in welchem Journal Erst- dann können wir über tatsächliche Ergebnisse diskutieren, statt über Annahmen und KI-generierte Spekulationen.
Ich persönlich bin überzeugt, dass wir bislang nur die Spitze des Eisbergs sehen. Eine derart umfangreiche und wissenschaftlich anspruchsvolle Pilotstudie dürfte enorme Datenmengen hervorgebracht haben, die sich unmöglich in einer einzigen, im Umfang begrenzten Publikation darstellen lassen. Ich halte es daher für gut vorstellbar, dass bereits weitere Veröffentlichungen vorbereitet werden. Meine persönliche Einschätzung: Hier könnte noch erhebliches wissenschaftliches Potenzial schlummern – möglicherweise mit weiteren außerordentlich positiven Ergebnissen. Die erste Publikation wäre dann erst der Anfang.
Moin!
Wir haben Indikatoren (vielleicht sogar starke), dass dieses physikalische Verfahren Heilungserfolge bringen kann, aber der Prozess ist lange nicht abgeschlossen. Und absolut sicher ist da auch noch nichts, was humanstudien erbringen werden. Aber spannend ist es fürwahr.
Und wie ein wirtschaftlicher Erfolg aus dieser wissenschaftlichen Forschung erwirkt werden kann, da gibt es Anzeichen, aber sicher ist da auch nix. Ergo bleibt es eine Risikoanlage. Entweder man geht dieses Risiko oder man lässt es. Es wird noch viel Arbeit zu leisten sein, um diesen Erfolg zu erreichen. Mir fehlt hier von einigen Schreiberlingen der Respekt für diese Arbeit. Just my 2 cent, für das, was hier seit einiger Zeit abgeht.
Zitat von sunnysouth:Ich glaube nicht, dass die Studie in einem Hauptmagazin (Lancet, Nature...) erscheinen würde, sondern eher in einem Nebenjournal, z.B. The Lancet Respiratory Medicine, da es sich ja lediglich um eine in vitro-Studie handelt. Hier wäre übrigens die Publishing timeline: https://www.sciencedirect.com/journal/the-lancet-respiratory…
Vielleicht wird hier im Forum die Bedeutsamkeit der Studie auch überschätzt. Statistisch schaffen es nur unter 10% der erfolgreichen in vitro Studien zu einer erfolgreichen klinischen Anwendung. Die Wahrscheinlichkeit bei PulmoPlas dürfte sehr sicher grösser sein als diese 10%, da es sich ja um eine physikalische Anwendung handelt, dennoch gibt es noch grosse Hürden. Nur weil eine Wirkung in vitro nachgewiesen ist, heisst das noch lange nicht, dass damit ein hochkomplexes, multifaktorielles Geschehen einer schweren Lungenerkrankung am echten Patienten positiv gesteuert / beeinflusst werden kann. Wer sich mit der Materie befasst, wird auf viele andere Methoden und Versuche stossen, die in vitro teils hervorragende Ergebnisse gebracht haben und später dann in der Lunge doch leider scheiterten (inhalative Antibiotika Amikacin / Tobramycin, inhalatives NO, Surfactant, Bakteriophagen...). Für das Scheitern gibt es diverse Gründe, z.b. die Lungengeometrie (erreicht Pulmoplas dann auch verstopfte, kollabierte Lungenareale?), Schleim (hat in den o.g. anderen Versuchen häufig verhindert, dass Wirkstoffe überhaupt zu den Bakterien gelangen), klinischer Endpunkt (reicht das Abtöten der Keime überhaupt aus, um Pateinten vom Beatmungsgeröt zu entwöhnen, wenn der Körper eine massive Entzündungsreaktion zeigt? Viele Patienten sterben nicht wegen der Bakterien, sondern wegen der Folgen ihrer eigenen überschiessenden Immunantwort und des damit einhergehenden Zytokinsturms).
Wenn ich das richtig sehe, wurde bereits ein Patient behandeln 🤔
Also so wie ich die Regeln der großen Journals verstehe und hier schon geschrieben habe unterschieden die großen Journals zwischen Medienbereichterstattung und wissenschaftlichem Austausch. Letzterer ist auch über die Inhalte der eingereichten Paper erwünscht!
Man muss ja nicht immer Spekulieren sondern kann ja auch einfach mal schauen wie es in der Realität abläuft. Hier nein Beispiel:
If authors submit a manuscript for simultaneous presentation at a conference, they should inform the relevant editor at the point of submission to discuss whether timing publication to the conference presentation is possible. Authors should confirm with their editors as to whether the paper can be presented as ‘in press’ if".
Dennoch bewahre ich Geduld und Contenance. Schließlich weiß ich:
Bei der Veranstaltung Ende des Monats in Marburg wäre ich nur zu gerne Mäuschen. Die Themen, zu denen Frau Professor Dr. Slevogt Vorträge hält, werden hoffentlich in irgendeinem Zusammenhang mit der Studie von Viromed stehen – auch wenn HermannG77 völlig zu Recht darauf hingewiesen hat, dass dies keineswegs der Fall sein muss.
Bitte helft mir bei meinen Überlegungen: Nehmen wir einmal an, Frau Professor Dr. Slevogt dürfte sich in Marburg noch nicht zur Studie äußern, weil deren Ergebnisse erst mit der Veröffentlichung im Fachmagazin publik gemacht werden sollen.
Was wäre das für sie wohl für eine Situation? Sie wäre maßgeblich an einer möglicherweise bahnbrechenden medizinischen Anwendung in ihrem Fachgebiet beteiligt, deren Ergebnisse für die anwesenden Fachkollegen von größtem Interesse sein dürften – und müsste dennoch eisern schweigen.
Sollte die Studie bis dahin bereits veröffentlicht sein oder dürfte Frau Professor Dr. Slevogt die Ergebnisse auf der Tagung präsentieren, könnte es spannend werden. Man darf wohl davon ausgehen, dass die Handys der anwesenden Fachleute anschließend ordentlich glühen und zahlreiche Nachrichten auf den Weg bringen würden.
Wir spekulieren also munter weiter – während Herr P. hoffentlich einen Ami einpacken wird.
Großes Kino! Spannend!!
( Erst kommen Schmerzen dann kommt Geld )
Heute wieder schön im roten Bereich....und von Viromed nur Stille....
Zitat von HermannG77: Vielen Dank für Ihren sachlichen und differenzierten Kommentar. Ihre Überlegungen kann ich durchaus nachvollziehen. Allerdings glaube ich, dass bei der Beurteilung von Viromed einige wesentliche Zusammenhänge häufig übersehen werden.
Viromed dürfte in den vergangenen Monaten mehrfach in Situationen geraten sein, in denen das Unternehmen selbst nur begrenzten Einfluss auf die zeitlichen Abläufe hatte.
Nehmen wir die MDR-Zertifizierung von ViroCAP. Soweit ich mich erinnere, hatte Viromed ursprünglich mit einer Zertifizierung als Medizinprodukt der Klasse IIa bis Ende 2025 gerechnet.
Die neue europäische Medizinprodukteverordnung hat jedoch für zahlreiche Hersteller erhebliche Herausforderungen mit sich gebracht. Aufwendigere Prüfverfahren, deutlich gestiegene Anforderungen und Engpässe bei den Benannten Stellen haben branchenweit zu Verzögerungen geführt. Nicht ohne Grund wurden die Übergangsfristen von der MDD zur MDR mehrfach verlängert.
Wenn sich eine solche Zertifizierung verzögert, kann sich dadurch eine ganze Kette weiterer Prozesse verschieben.
Gerade für internationale Vertriebspartner dürfte die europäische Zertifizierung bei nationalen Zulassungsverfahren eine wichtige Rolle spielen. Wenn diese Grundlage später vorliegt, können sich auch die internationalen Vertriebsaktivitäten entsprechend verzögern.
Die genauen Abläufe bei UMeco kenne ich nicht. Aber es erscheint mir durchaus plausibel, dass solche Abhängigkeiten auch dort eine Rolle spielen könnten.
An der Qualität von ViroCAP ändert eine regulatorische Verzögerung jedenfalls nichts.
Noch deutlicher wird dieser Interessenkonflikt bei der wissenschaftlichen Forschung, insbesondere bei PulmoPlas.
Wissenschaftler haben häufig eine völlig andere Vorstellung von Zeit als ein börsennotiertes Unternehmen.
Ich kann mir gut vorstellen, dass Wissenschaftler aus Begeisterung für ihre Forschung zunächst sehr sportliche Zeitpläne nennen. Dann entstehen neue Fragestellungen, zusätzliche Untersuchungen erscheinen sinnvoll, und aus einigen Wochen Verzögerung werden plötzlich mehrere Monate.
Das ist in der medizinischen Forschung keineswegs ungewöhnlich.
Für die Wissenschaftler steht das bestmögliche Ergebnis im Vordergrund. Die Erwartungen der Börse spielen dabei verständlicherweise keine entscheidende Rolle.
Für Viromed kann daraus allerdings eine ausgesprochen schwierige Situation entstehen.
Das Unternehmen kommuniziert Zeitpläne auf Grundlage der ihm vorliegenden Informationen. Verschieben sich anschließend wissenschaftliche oder regulatorische Abläufe, muss Viromed gegenüber den Aktionären Verzögerungen erklären, auf die es möglicherweise selbst kaum Einfluss hatte.
Hinzu kommt, dass auch die Wissenschaftler nicht immer frühzeitig belastbare neue Termine nennen können. Dann wartet möglicherweise selbst das Unternehmen auf Informationen, die es gerne längst kommuniziert hätte.
So kann Viromed durchaus mehrfach mit dem Rücken zur Wand gestanden haben, obwohl die eigentliche technologische und wissenschaftliche Entwicklung erfolgreich voranschritt.
Gerade bei PulmoPlas halte ich deshalb eine klare Unterscheidung für entscheidend.
Die Studie ist inzwischen seit einiger Zeit erfolgreich abgeschlossen. Damit wurde ein wesentlicher wissenschaftlicher Meilenstein erreicht. Nun geht sie, wenn auch verspätet, ihren Weg zur wissenschaftlichen Validierung und internationalen Präsentation.
Eine zeitliche Verzögerung verändert nicht automatisch die wissenschaftliche Qualität der Ergebnisse.
Ich verstehe durchaus, dass Anleger nach verschobenen Terminen ungeduldig werden. Allerdings sollte man daraus nicht unmittelbar Zweifel an der Technologie oder der wissenschaftlichen Arbeit ableiten.
Mein Eindruck ist vielmehr, dass Viromed wiederholt mit zeitlichen Abhängigkeiten konfrontiert war, die sich unternehmerisch nur sehr begrenzt steuern ließen.
Die Börse erwartet Termine und Prognosen. Die Wissenschaft benötigt Zeit und belastbare Ergebnisse. Und regulatorische Verfahren folgen ihren eigenen Abläufen.
Diese drei Welten miteinander zu verbinden, dürfte für ein Unternehmen wie Viromed eine enorme Herausforderung darstellen.
Am Ende zählt für mich deshalb nicht allein, ob ursprünglich genannte Termine eingehalten wurden, sondern vor allem, was tatsächlich erreicht wurde.
ViroCAP ist inzwischen als Medizinprodukt der Klasse IIa zertifiziert, und die PulmoPlas-Studie wurde erfolgreich abgeschlossen.
Das sind konkrete Fortschritte, die durch zeitliche Verzögerungen nicht weniger bedeutend werden.
Vielen Dank nochmals für Ihren sachlichen Beitrag. Genau solche Diskussionen tragen dazu bei, die tatsächlichen Zusammenhänge besser zu verstehen.
Wissenschaft und Industrie....
Was passiert nach dem 29.10.2026, wenn Frau Slevogt den Vortrag gehalten hat?
Wow dachte die Buchmesse ist vorbei
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