Viromed Medical AG -- stellt auf Namensaktien ISIN DE000A40ZVN7 um
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Hey Hedge, wurden diese Eckdaten so kommuniziert oder ist das ein Wunsch von dir?
Zitat von upanddown1: Ich habe gerade das Gefühl, jegliche Kritik wird als Angriff auf den Investmentcase verstanden. Ich glaube an die Story!!
Habe nur über meine Einstellung zu dem, wie Freudivest sagt "non-event" gepostet.@daniel8: Wenn Pfizer eine PK ankündigt, auf der "revolutionäre" Erkenntnisse zu einer neuen Anwendung von Viagra verkündet werden, ist der Kapitalmarkt wach... und voller Erwartungen, oder?Das war es von meiner Seite zu dem ThemaGrußup
Für mich ist das ein Vergleich Äpfel mit Birnen. Pfizer hat einen anderen Bekannheitsgrad und Reichweite, Viromed ist ja gerade erst am Erwachen.
Ich habe gerade das Gefühl, jegliche Kritik wird als Angriff auf den Investmentcase verstanden. Ich glaube an die Story!!
Ich bin schon seit Anfang an in der Aktie, da war die Lunge noch nicht mal ein relevantes Thema. Ich find alleine ohne Lunge ist das hier eine hochinteressante Aktie. Mit Lunge betrachtet ist das hier dann nochmal eine ganz andere Liga. Nicht nur aus Sicht Aktionär, sondern einfach aus Medizinsicht. Mit der Produkt-Pipeline kann so viel gutes erreicht werden.
Wärst du ohne diese "netten wissenschaftlichen Sichtweisen" in der Form in diese Aktie eingestiegen?
Zitat von upanddown1: Danke für die ausführliche Antwort.
Aber darum geht es mir überhaupt nicht. Schließe mich Freudivestor an. Die MHH/Slevogt hat komplett geliefert, top.Viromed! hat etwas (für den Kapitalmarkt) angekündigt und nicht das, was geweckt wurde, geliefert. Deshalb fange ich nicht an zu zittern und das hat auch nichts mit meinen Emotionen zu tun.Nette Einblicke in die wissenschaftlichen Sichtweisen, aber das hier ist ein Forum für Aktionäre/Investoren.Beste Grüßeupanddown1
Viromed hat "Vorstellung und wissenschaftliche Einordnung einer revolutionären Kaltplasma-Therapie" in der News angekündigt. Du schreibst selbst, dass es nette wissenschaftliche Sichtweisen sind. Genau das, was also Viromed angekündigt hat. Die Auswirkungen für Aktionäre resultieren die kommenden Wochen und Monate daraus.
Danke für die ausführliche Antwort.
Auf der Konferenz wurde klar und deutlich gesagt : Inhalte und tiefe der Daten werden nicht genannt, da jetzt das Fast-Track-Paper in einem Fachjournal publiziert wird !
Ich seh nicht hinter die Paywall des Abendblattes aber ich gehe nicht davon aus dass das als wissenschaftliches Journal qualifiziert ist und die Studienergebnisse dort veröffentlicht wurden.
Insofern aus Investorensicht eher ein Nicht-Event.
An der langfristigen Perspektive ändert sich aber ja nichts.
Was sehen wir anders – als Sie Aktionär – im Vergleich zu einem Journalisten?
Ganz einfach:
Der Journalist sieht Status quo und Einordnung.
Und genau das ist sein Job.
1. Die journalistische Perspektive
Wenn ein Redakteur über eine Pressekonferenz
mit Aussagen von
Hortense Slevogt, Prof. der MHH/HZI und Leiterin der Studien
berichtet, dann gelten für ihn klare Regeln:
- Keine Euphorie
- Keine Spekulation
- Keine Kursfantasie
- Keine Vorwegnahme regulatorischer Entscheidungen
- Keine Heilsversprechen
Er darf schreiben:
- 2 von 3 schweren VAP-Patienten sprechen nicht mehr auf Antibiotika an
- Es gibt eine neue physikalische Methode mit erstaunlicher Wirkung
- Ergebnisse müssen am lebenden Modell bestätigt werden
- Zeitfenster: 2–3 Monate
- Danach Voraussetzungen für Sonderzulassung
Das ist sauber.
Und genau diese Nüchternheit ist am Ende stärker als jedes Plakat.
2. Was der Aktionär emotional erwartet
Ein Aktionär denkt anders:
- „Revolution!“
- „Durchbruch!“
- „Gamechanger!“
- „Milliardenmarkt!“
- „Ende der Antibiotika-Resistenz!“
Aber:
Eine Universitätsklinik wie die MHH oder ein Institut wie das
wird niemals wie eine IR-Abteilung kommunizieren.
Wenn die sich äußern, dann nur, wenn:
- Daten robust sind
- Sicherheitsfenster definiert ist
- präklinische Evidenz konsistent ist
- regulatorische Gespräche realistisch erscheinen
Und genau das zwischen den Zeilen ist die eigentliche Botschaft.
3. Was ich anders sehe
Nicht der Ton ist entscheidend.
Sondern die Tatsache, dass überhaupt kommuniziert wird.
In der akademischen Welt gilt:
Keine öffentliche Pressekonferenz ohne belastbare Daten.
Wenn eine wissenschaftliche Leiterin öffentlich sagt:
- therapeutisches Fenster klar definiert
- 2–3 Monate bis Bestätigung
- Sonderzulassung bei positivem Verlauf möglich
- breite Anwendbarkeit über VAP hinaus
Dann ist das keine Euphorie.
Das ist kontrolliertes Selbstbewusstsein.
Und das ist deutlich stärker als ein lauter Marketingartikel.
Ein Journalist darf nicht schreien.
Eine Universität darf nicht werben.
Ein Institut darf nicht spekulieren.
Wenn sie es trotzdem täten, wäre das ein Warnsignal.
Die ruhige Tonlage ist kein Mangel an Bedeutung.
Sie ist ein Zeichen wissenschaftlicher Ernsthaftigkeit.
Was wäre bedenklich gewesen?
- Wenn keine Pressekonferenz stattgefunden hätte
- Wenn nur von „ersten Ideen“ gesprochen worden wäre
- Wenn das Zeitfenster unklar geblieben wäre
- Wenn keine regulatorische Perspektive erwähnt worden wäre
Das alles ist nicht passiert.
Ergo:
Der Journalist liefert Validierung.
Validierung baut langfristig Vertrauen.
Und bei einem weltweit neuartigen physikalischen Ansatz in der Lunge – wo es keine Vergleichsstudien gibt – ist Vertrauen das eigentliche Kapital.
Was in diesem Artikel steht, ist sachlich – aber inhaltlich enorm stark.
Nicht laut.
Aber substanziell.
Und Substanz setzt sich am Ende durch.
Naja, ganz so sehe ich das nicht. Die PK wurde von Viromed als "revolutionär" angekündigt. Das heißt für mich als Aktionär auch, dass es kursrelevant sein könnte. Also nicht nur wichtig für die wissenschaftliche Seite, auch für den Kapitalmarkt.
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