Atlassian: zahlt sich Cloud first aus?
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Ich versteh nicht warum Atlassian mit Service Management durch KI obsolet werden soll. Für mich ist eher das Gegenteil der Fall. Nicht nur Service Management nutzt die KI von Atlassian "Rovo" und macht dadurch die Anwendung interessanter und nutzt das Firmeninterne Wissen, um Anwendern effizient zu helfen.
Das Wachstum war enorm, auch wenn es ja im nächsten Quartal wieder zurückgehen soll. ich habe jetzt mal 2/3 verkauft und den Rets halte ich weiter in der Hoffnung einer großen Rally. Wir sind jetzt auf 3 Monatssicht immenroch im Minus, auf Jahressicht erst recht
Q2 FY26 Earnings April 30, 2026
Atlassian (TEAM) Q1 CY2026 Highlights
- Revenue: $1.79 billion vs analyst estimates of $1.7 billion (31.7% year-on-year growth, 5.4% beat)
- Adjusted EPS: $1.75 vs analyst estimates of $1.34 (31% beat)
- Adjusted Operating Income: $607.2 million vs analyst estimates of $472.6 million (34% margin, 28.5% beat)
- Lifted full-year guidance across the board (revenue growth, cloud revenue growth, adjusted operating margin)
- Operating Margin: -3.1%, down from -0.9% in the same quarter last year
- Free Cash Flow Margin: 31.4%, up from 10.6% in the previous quarter
- Billings: $1.77 billion at quarter end, up 15.6% year on year
- Market Capitalization: $18.59 billion
“Our strong Q3 results show the power of our strategy in action, with total revenue growing 32% year-over-year to $1.8 billion, as customers sign bigger, longer-term commitments, and connect their teams and workflows on our AI-powered platform,” said Mike Cannon-Brookes, Atlassian’s CEO and co-Founder.
So, heute bin ich mal gespannt, wie der Tag für mich endet.
Gute Zusammenfassung der Situation:
Atlassian Stock Analysis: The 13x Free Cash Flow Anomaly
War zu erwarten, zu hohes KGV, keine Dividende und zu lange nur gepushed! Könnte noch unter 40,-€ fallen bevor es wieder nach oben geht. Sollte die Lage Iran sich verschlechtern, dann könnten Abstauberlimits unter 30,-€ ein guter Einstieg sein👌
Atlassian to lay off about 1,600 people in pivot to AI
March 11 (Reuters) - Software provider Atlassian said on Wednesday it would lay off around 10% of its workforce, or roughly 1,600 positions, as part of a restructuring plan to push into https://tech.yahoo.com/ai/ and enterprise sales.
Shares of the company rose more than 4% in extended trading.
The company said it expects to incur total pre-tax charges between $225 million and $236 million related to the layoffs and office space reductions.
The move comes as the company seeks to "rebalance" its resources to focus on the "future of teamwork in the AI era," according to a regulatory filing.
Atlassian at Morgan Stanley TMT: Evolving Growth Strategies
https://www.investing.com/news/transcripts/atlassian-at-morg…
Hier ist die wortgetreue Übersetzung des Textes ins Deutsche:
Wesentliche Erkenntnisse
- Atlassian erweitert seinen Fokus von Entwicklern auf breitere Geschäftsanwendungen.
- Das Unternehmen nutzt KI als Wachstumstreiber – nicht als Bedrohung –, um die Nachfrage nach Softwareentwicklung zu steigern.
- Atlassians Cloud-Migrationsbemühungen werden durch Programme wie Ascend unterstützt.
- Jira Service Management ist ein zentraler Wachstumsbereich mit verstärktem Fokus auf Unternehmenskunden.
- Das Partnerökosystem von Atlassian bleibt entscheidend und trägt erheblich zum Umsatz bei.
- Der Umsatz im zweiten Quartal erreichte 1 Milliarde US-Dollar und spiegelt eine starke Unternehmensleistung wider.
- Das RPO-Wachstum überstieg 40 %, was auf robuste zukünftige Umsatzströme hinweist.
- Das Unternehmen hat 600 Kunden, die jährlich mehr als 1 Million US-Dollar zahlen, was seine Marktdurchdringung im Enterprise-Segment unterstreicht.
- Das Vertriebsteam ist auf etwa 400 Verkäufer angewachsen und hat die spezialisierte Vertriebsgruppe für Jira Service Management verdoppelt.
- Über 1 Million Seats befinden sich nun in der Cloud im Rahmen des Teamwork Collection-Angebots; seit April letzten Jahres sind 1.000 Kunden migriert.
- Der Teamwork Graph ist um 150 % gewachsen und umfasst nun mehr als 100 Milliarden Objekte.
- Die Rovo-Plattform verzeichnete zum Ende des zweiten Quartals 5 Millionen monatlich aktive Nutzer.
- Kunden der Teamwork Collection verzeichneten eine 20 %ige Zunahme bei Erweiterungen.
Zukünftiger Ausblick
- Fortgesetzte Investitionen in Go-to-Market-Teams, insbesondere in Vertriebsmitarbeiter mit Zielvorgaben und Account Executives.
- Fokus auf die Migration von Kunden in die Cloud und auf höherwertige Editionen.
- Entwicklung agentenbasierter Funktionen innerhalb der Produkte zur Erweiterung der Leistungsfähigkeit.
- Ausbau von Jira Service Management, um im Enterprise-Sektor besser konkurrieren zu können.
- Weiterführende Unterstützung für Data-Center-Kunden, die in die Cloud migrieren.
Höhepunkte aus der Q&A-Runde
- KI wird als positive Kraft angesehen, die mehr Softwareprojekte und eine höhere Nachfrage nach Atlassian-Lösungen antreiben wird.
- Es wurde kein Rückgang der Entwickler-Sitzplätze infolge von KI beobachtet.
- Atlassian plant, agentenbasierte Funktionen innerhalb seiner Plattform zu monetarisieren.
- Der Teamwork Graph liefert wertvolle Erkenntnisse und KI-gestützte Funktionen.
- Jira Service Management ist der am schnellsten wachsende Geschäftsbereich von Atlassian.
- Das Partnerökosystem trägt etwa 50 % zum Umsatz von Atlassian bei.
Why Atlassian Stock Just Popped - What Jefferies says about Atlassian
Was Jefferies über Atlassian sagt
Analyst Brent Thill und sein Team bei Jefferies haben heute Morgen einen frischen Blick auf den "Trümmerhaufen" des Software-Sektors geworfen. Dabei nutzten sie ihre neue "KI-Risiko-Matrix" sowie spezifische Fundamentaldaten und Katalysatoren. Thills Fazit: "Software wird überleben", da das geistige Eigentum (IP) von Unternehmen tief in ihr verwurzelt ist.
Einer der größten Gewinner einer Erholung bei Software-Aktien wird laut Jefferies Atlassian sein.
Die wichtigsten Punkte der Analyse:
- KI als Treiber, nicht als Gefahr: Thill räumt zwar ein, dass künstliche Intelligenz immer häufiger zum Generieren von Software genutzt wird, argumentiert aber: "Mehr KI-generierter Code = mehr Bedarf an IT-Kollaboration." Atlassian sei perfekt positioniert, um davon zu profitieren.
- Wachstumsstärkster Wert: Unter den von Jefferies beobachteten App-Unternehmen ist Atlassian der am schnellsten wachsende Name. Der Analyst prognostiziert ein jährliches Wachstum von 20 %, sobald sich der IT-Sektor stabilisiert hat.
- Kaufempfehlung: Die Aktie wird klar als "Buy" eingestuft.
Ist die Atlassian-Aktie ein Kauf?
Den Zahlen nach zu urteilen, fällt ein Gegenargument schwer:
- Bewertung: Bei einer Marktkapitalisierung von 18,9 Milliarden USD und einer Bilanz, die mehr Cash als Schulden aufweist, ist das Unternehmen solide aufgestellt.
- Cashflow: Atlassian hat in den letzten 12 Monaten einen freien Cashflow (Free Cash Flow) von knapp 1,3 Milliarden USD generiert.
- KGV-Verhältnis (P/FCF): Das entspricht einem Verhältnis von Preis zu freiem Cashflow von etwa 14,5x. Für eine Aktie, der die meisten Analysten ein jährliches Gewinnwachstum von über 20 % in den nächsten fünf Jahren zutrauen, ist das äußerst attraktiv.
Fazit: Solange die KI die Software-Welt nicht komplett "auffrisst", gilt Atlassian bei diesem Preis als echtes Schnäppchen. Daher lautet das Urteil: Die Aktie ist ein "Kauf".
Das spannende ist ja, die Börse beschließt, dass in wenigen Jahren nahezu alle Unternehmen Atlassians Produkte durch AI ersetzen. Aber gleichzeitig wird Atlassian ihr Personal nicht durch AI ersetzen können. Wenn alles so easy wird, wird Atlassian seine Kosten ja mal mindestens um 1 Mrd senken können, vermutlich würde es sogar eine Zwischenphase geben in der Atlassian Kosten reduzieren könnte aber die Firmen Atlasian noch nicht kündigen.
Der Markt Preis konsequent alle Risiken ein, aber keine Chancen.
Also kurzfristig sehe ich jetzt nur die Lösung, dass der CEO Aktien im großen Stil privat kauft.
Denke aber Atlassian wird langfristig als Gewinner dastehen. Nach einer Handelsstunde 2 Drittel der normalen Aktienanzahl umgesetzt.
„Warum B2B-Software nicht tot ist, aber viele im KI-Zeitalter nicht überleben werden – und worauf es jetzt wirklich ankommt“
Der Artikel fasst ein Gespräch zwischen Mike Cannon-Brookes (CEO von Atlassian) und Jason Lemkin zusammen. Hier sind die wichtigsten Punkte:
1. "Software ist tot" ist eine Fehlannahme
Cannon-Brookes bezeichnet die Behauptung, B2B-Software sei durch KI am Ende, als absurd. Unternehmen haben schon immer fertige technologische Lösungen gekauft, anstatt alles selbst zu bauen (früher nicht in Assembly, heute nicht komplett mit LLMs). KI wird den Markt nicht zerstören, sondern lediglich die Zyklen beschleunigen, in denen schwache Unternehmen ausscheiden und starke gewinnen.
2. Die Strategie: "Einfach gut sein"
Anstatt in Panik zu verfallen oder das gesamte Geschäftsmodell krampfhaft auf "KI-Agenten" umzustellen, betont er, dass der Kern des Erfolgs unverändert bleibt: Man muss einen echten Mehrwert bieten, der besser ist als die Alternativen. Atlassian senkt beispielsweise massiv die Inferenzkosten für KI-Features (teils um den Faktor 1.000), während sie gleichzeitig die Bruttomargen verbessern.
3. Input- vs. Output-beschränkte Funktionen
Dies ist ein entscheidendes Framework für die Zukunft von SaaS-Arbeitsplätzen:
- Input-beschränkt (Gefahr für Seats): Bereiche wie Kundensupport oder Recht. Hier gibt es eine feste Menge an Arbeit (X Anfragen). Wenn KI die Mitarbeiter effizienter macht, werden weniger Leute benötigt -> Die Anzahl der verkauften Software-Lizenzen (Seats) sinkt.
- Output-beschränkt (Wachstumschance): Bereiche wie Engineering. Die Roadmap ist nie fertig; man kann immer mehr bauen. Wenn Ingenieure durch KI produktiver werden, wird einfach mehr Software schneller gebaut, anstatt Personal abzubauen.
4. Das Problem der "Umsatz-Stapelung" (Revenue Stacking)
Die gigantischen Umsatzprognosen von Firmen wie OpenAI oder Anthropic (zusammen ca. 350 Mrd. $) sollten laut Mike relativiert werden. Vieles davon ist "doppelt gezählter" Umsatz: Wenn Atlassian Geld an Anthropic zahlt, fließt das oft über AWS. Ein Teil des Umsatzes von KI-Firmen ist also derselbe Umsatz wie der der Cloud-Provider. Der tatsächliche Netto-Neubedarf an IT-Budget in Unternehmen ist daher kleiner, als die Schlagzeilen vermuten lassen.
5. Die Realität börsennotierter Unternehmen
Obwohl der öffentliche SaaS-Index schwächelt, liegt das laut Mike an einem "Kompositionsproblem": Es fehlen neue, schnell wachsende IPOs, während schwache Firmen von Private Equity aufgekauft werden. Atlassian sieht den Status als Aktiengesellschaft als Vorteil für die interne Disziplin (Prognosen, Planung), solange man nicht zulässt, dass finanzielle Disziplin die strategische Innovation (Offensive) ersetzt.
6. Persönliche Ehrlichkeit für Gründer
Mike rät Gründern zur "SaaS-Therapie":
- Akzeptiere die Realität: Hör auf zu philosophieren, ob KI alles ändert – sie hat es bereits getan.
- Die 90-Tage-Frage: Würdest du den Job heute wieder wählen? Wenn nein, ist es mutiger zu gehen, als nur für den Gehaltsscheck zu bleiben. Wenn ja, dann fang morgens um 5 Uhr an zu arbeiten.
Fazit: B2B-Software ist nicht tot, aber die Ära des "Autopilot-Wachstums" ist vorbei. Gewinnen werden die Firmen mit exzellenter Ausführung und echtem Produktnutzen.
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