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    Bankenkrise : "Dies ist eine Notfallrettung": UBS übernimmt angeschlagene Credit Suisse (Seite 5) | Diskussion im Forum

    eröffnet am 20.03.23 06:28:23 von
    neuester Beitrag 06.02.24 15:54:16 von
    Beiträge: 79
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      Avatar
      schrieb am 24.03.23 14:01:42
      Beitrag Nr. 39 ()
      Deal wird Rückgängig gemacht, durch das Parlament 12-14.April.2023
      https://www.msn.com/de-ch/nachrichten/other/es-gibt-einen-we…
      Credit Suisse Group | 0,771 
      Avatar
      schrieb am 24.03.23 13:53:21
      Beitrag Nr. 38 ()
      24.3.
      Asia Bank AT1s Also Have Swiss Wipeout Clause, Report Says
      https://finance.yahoo.com/news/asia-bank-at1s-swiss-wipeout-…
      ...
      Asia-Pacific banks’ additional Tier 1 bonds contain the same clause used by the Swiss to write down the debt of Credit Suisse Group AG, roiling the global market.

      A report by research firm CreditSights said the existing terms and conditions of regional lenders’ AT1 notes “permit the regulators to impose losses on these instruments, similar to what FINMA imposed on the AT1s of Credit Suisse.”

      Still, Pramod Shenoi, co-head of Asia Pacific research, expects officials in the region only to invoke the clause if a lender lacks capital.

      ...

      Credit Suisse Group | 0,762 
      Avatar
      schrieb am 24.03.23 12:04:21
      Beitrag Nr. 37 ()
      Durch die Übernahme der Credit Suisse übernimmt die UBS auch die Schulden und den Verlustvortrag aus der Erfolgsrechnung. Die UBS erwirtschaftete per 31.12.2022 einen Gewinn von 7.6 Milliarden, die CS erwirtschaftete einen Verlust von 7 Milliarden Franken. Geht man von einem Steuersatz von 20% aus sind das 1.4 Milliarden Steuergelder die sich die UBS durch die Übernahme nun einsparen kann. Folglich zahlt der Steuerzahler noch fast die Hälfte der Übernahme. Die UBS bekommt die gesamte CS für sagenhafte 1.6 Milliarden, eine Bank die 2007 noch etwa 100 Milliarden wert war.

      Dieser Deal der von den beiden Juristen Berset und Keller-Suter mit der UBS ausgehandelt wurde, unter Ausschluss der CS Führung ist schlicht ein Witz und totaler Affront für die faktisch enteigneten CS Aktionäre.
      Credit Suisse Group | 0,746 
      Avatar
      schrieb am 24.03.23 11:39:41
      Beitrag Nr. 36 ()
      Wahre Tragik

      Berner Angst / Offene UBS / Rohners Freipass / In Jordan we trust

      Von Dirk Schütz,
      Chefredaktor
      «Generals always fight the last war», lautet eine der vielen Sentenzen, deren Herkunft ungeklärt ist und deswegen gern dem wortgewaltigen Kriegspremier Churchill zugeschrieben wird. Für die Generäle der Eidgenossenschaft, die das Ende der CS besiegelten, könnte die Beschreibung nicht treffender sein.

      Denn die gesamte Rettung stand unter dem Motto: Bloss nicht die UBS-Rettungsaktion von 2008 wiederholen. Als die CS-Oberen Lehmann und Körner am schwarzen Mittwoch von der Troika Keller-Sutter, Jordan und Amstad angerufen wurden, erhielten sie einen Befehl: Übernahme durch die UBS – oder Konkurs. Eine Staatsbeteiligung an der wankenden CS, gar eine Nationalisierung, stand nicht zur Debatte. Dabei wäre es auf dem Papier einfach gewesen: Für milde 4 Milliarden Franken hätte der Bund die Mehrheit übernehmen können und die CS wäre erstmal erhalten geblieben. Beispiele für derartige Verstaatlichungen gibt es genügend: Commerzbank, Royal Bank of Scotland, Monte di Paschi di Siena, die irische AIB. Oder, wie es Urgestein Grübel fordert: Die Nationalbank hätte einspringen müssen. Allein 140 Milliarden Franken hat sie in US-Aktien gesteckt. Was wären da schon die paar Milliarden für die CS?

      Doch die Beteiligungs-Variante hatte die Troika offenbar sofort ausgeschlossen. Sie hätte nicht nur das monumentale Eingeständnis des Scheiterns von 15 Jahren Bankenregulierung bedeutet. Vor allem: Wer hätte den taumelnden Koloss sanieren sollen? Sagen wir es so: Die Kompetenz auf Staatsseite wirkt überschaubar, wie der Auftritt an der historischen Pressekonferenz von Sonntagabend belegte. Und schliesslich: Der Shitstorm für eine FDP-Finanzministerin wäre bei einer Nationalisierung in nie gekannte Dimensionen angeschwollen. Das braucht kein Politiker in einem Wahljahr. Und so gilt: Ob die volle Staats-Lösung besser gewesen wäre, werden wir nie erfahren. Als sicher darf aber gelten: Diese Lösung gar nicht erst ins Spiel zu bringen, war aus Verhandlungssicht ein Fehler. Denn so konnte die UBS den Deal diktieren und bekam alles, was sie wollte. Aktienrecht, Wettbewerbsrecht, Obligationenrecht – der Bund hebelte es aus. Jetzt droht eine Klagelawine, deren Kosten beim Steuerzahler landen. Und die UBS schaut zu. Genial.
      Attacke auf den Zwerg
      Vor allem: Auf einmal ist da ein Loch. Das Ende der CS ist fast wie das Ende eines unartigen, aber doch lieb gewonnenen Familienmitglieds. Die Trauer ist gross, selbst das ewige Drama wird fehlen. Gewiss, Leichen pflastern den Weg der Schweizer Bankengeschichte, einst klingende Namen wie SBV, SVB, SBG, Leu oder Clariden sind längst vergessen. Und noch ist der Brand CS nicht tot: Gerade nach der turbulenten Rettungsaktion ist öffentlicher Goodwill wichtig, das weiss die UBS-Führung nur zu gut. Zudem hat CEO Hamers schon bei ING gezeigt, dass er von Hauruck-Übungen bei Zukäufen nichts hält. Für das erfolgreiche CS-Schweiz-Geschäft gilt deshalb aus Sicht der UBS: Noch ist nichts entschieden – alle Optionen sind offen.

      Doch die Pleite bleibt eine brutale Schwächung des Finanzplatzes, und die ist von ausländischen Kräften befeuert worden. Es war schon auffällig, dass ausgerechnet die französische Premierministerin die Schweiz massiv bedrängte, die CS-Krise zu lösen. Und dass die SEC Anfang März zwölf Stunden vor der geplanten Publikation des CS-Geschäftsberichts eine eher zweitrangige Anfrage schickte, die die Veröffentlichung stoppte und die Verunsicherung hochtrieb, war ein spitzes Signal. Da passt es ins Bild, dass die US-Finanzministerin Yellen heftigen Druck auf Keller-Sutter ausübte, und der amerikanische Botschafter die Schweiz in Bezug auf die Nato «ein Loch in der Mitte eines Donuts» nennt.

      In der Vermögensverwaltung ist unser Land eine Weltmacht, aber politisch ein einsamer Zwerg. Man muss kein Verschwörungstheoretiker sein, um nüchtern festzustellen: Das nutzen die Rivalen brutal aus. JP Morgan oder BNP Paribas drängen schon jetzt massiv in die CS-Lücke, global und in der Schweiz. Die Schweiz als global führender Cluster für die Vermögensverwaltung verliert massiv an Strahlkraft und Bedeutung. Das ist die wahre Tragik der CS-Pleite.

      Schuld? Wir doch nicht
      Allerdings: Die Schuld für die Pleite beim Staat zu suchen, wäre fatal. Die Verantwortung trägt unbestreitbar das Management, und da stellt sich die grosse Frage: Wer zieht es zur Verantwortung? Wenn jetzt Politiker wie SP-Co-Chef Wermuth nach einer Bestrafung der Verantwortlichen rufen, klingt das gut und wählernah. Doch juristisch ist es chancenlos. Und auch mit Geldeinheiten sind die Banker kaum zu bestrafen. Denn wie schon die Too-big-to-fail-Regelung im Krisenfall floppte, so tun es auch die Bonus-Rückzahlungs-Pläne für die Führungsriege. Denn eigentlich, so das vollmundige Versprechen der Bankspitzen nach der Finanzkrise, wollte man mit sogenannten Clawback-Klauseln bei Fehlverhalten bis zu fünf Jahre nach Ausscheiden der Manager Geld zurückfordern können. Doch geschehen ist im Falle der CS: Nichts.

      Urs Rohner, als VR-Präsident über zehn Jahr oberste Vertreter der Bank und damit auch oberster Verantwortlicher für den Kollaps, hat über 80 Millionen Franken bezogen. Rückzahlung: Null. Vizepräsident Severin Schwan: Bezüge von mehr als 4 Millionen, Rückzahlung: Null. Ex-CEO Tidjane Thiam: Bezüge von mehr als 50 Millionen, Rückzahlung: Null. Die Liste lässt sich problemlos verlängern. Die Begründung ist bei allen gleich: Zu ihrer Zeit hätten die Revisoren doch alles testiert, und die Finma hätte sie doch alle überwacht. Schuld? Wir doch nicht. Ein Trauerspiel.
      Credit Suisse Group | 0,745 
      Avatar
      schrieb am 24.03.23 08:54:17
      Beitrag Nr. 35 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 73.543.117 von epicurus0505 am 24.03.23 08:05:44verstehe ich, die Branche ist den Bach runter.
      Credit Suisse Group | 0,744 

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      Avatar
      schrieb am 24.03.23 08:05:44
      Beitrag Nr. 34 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 73.542.964 von Manfred123 am 24.03.23 07:42:21
      Bonizahlungen?
      Diese Bonizahlungen insb. bei CS scheinen mir eher "Schweigegeld" zu sein: Kaum auszumalen, welches Kursdesaster für CS/UBS folgen könnten, wenn die Bosse Interna ausplauderten. Das muss verhindert werden, und das funktioniert am besten mit "Schweigegeld", also Bonizahlungen!
      Ich persönlich kaufe keine Bankaktien!
      Credit Suisse Group | 0,744 
      1 Antwort
      Avatar
      schrieb am 24.03.23 07:42:21
      Beitrag Nr. 33 ()
      diesen Bonizahlungen, denen keine Leistungen gegenüberstehen sind ein Teil des Bankendesasters.
      Credit Suisse Group | 0,743 
      2 Antworten
      Avatar
      schrieb am 23.03.23 22:54:59
      Beitrag Nr. 32 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 73.525.807 von faultcode am 21.03.23 22:12:34March 23, 2023, 9:50 PM
      Credit Suisse, UBS among banks facing U.S.'s Russia-sanctions probe -Bloomberg News
      https://www.reuters.com/article/global-banks-credit-suisse-u…
      ...
      Credit Suisse AG and UBS group AG are among the banks under scrutiny in a U.S. Justice Department investigation into whether financial professionals helped Russian oligarchs evade sanctions, Bloomberg News reported on Thursday

      The banks were included in subpoenas sent out by the government, the report said, citing people familiar with the matter.

      The requests were sent by the government before the crisis which resulted in Credit Suisse’s takeover by UBS, Bloomberg said.

      ...


      => ob geteilte Rechtskosten nur halbe Rechtskosten hier sein werden? :rolleyes:
      Credit Suisse Group | 0,744 
      Avatar
      schrieb am 23.03.23 21:07:56
      Beitrag Nr. 31 ()
      Ja es ist schon schlimm was sich da Nieten in Nadelstreifen erlauben .

      In den vergangenen zehn Jahren bezahlte die Bank Credit Suisse ihren Top-Managern regelmäßig Bonuszahlungen. Nicht etwa, weil es gut lief. Sondern trotz hoher Strafzahlungen und Verlusten.

      https://www.epochtimes.de/wirtschaft/unternehmen/credit-suis…
      Credit Suisse Group | 0,748 
      Avatar
      schrieb am 23.03.23 15:09:16
      Beitrag Nr. 30 ()
      da die CS ausreichend EK hat als auch der laufende Betrieb anstandslos läuft, ist es keine Notlage, dies wird nur herbeigeredet. Proviteur ist die UBS, die für eine kleine Kapitalerhöhung, durch Emission eigener Aktien, Ihr Geschäftsvolumen fast verdoppelt und sich den einzigen Konkurrenten vor Ort vom Hals schafft. Die Aktionäre der CS werden einfach betrogen, alleine die Kapitalerhöhung im Winter 22 war 4 Mrd.
      Credit Suisse Group | 0,808 
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