Verizon Communications Inc.

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    Beiträge: 439
    neuester Beitrag 04.08.26 00:43:07
    eröffnet am 16.04.23 17:37:38
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      #439
      Verizon soll für mehr als eine Milliarde US-Dollar ungenutzte Glasfaserleitungen (Dark Fiber) für Google-Rechenzentren bereitstellen. Der Vertrag zeigt, dass auch Trassen, Übertragungskapazität und kurze Latenzen im KI-Wettlauf zum zum Engpass werden.

      https://www.datacenter-insider.de/verizon-und-google-schlies…
      Verizon Communications | 47,36 $
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      #438
      Anfang dieser Woche kamen Berichte auf, wonach Verizon erwägen könnte, Teile seines Geschäfts zu verkaufen, darunter seinen zentralen Mobilfunkdienst.

      SEEKING ALPHA fragte die Seeking-Alpha-Analysten The Alpha Analyst, Ragmar Rikberg und Dividend Collection Agency, ob Verizon ihrer Ansicht nach eine solche M&A-Transaktion anstreben sollte:

      https://seekingalpha.com/news/4623118-sa-asks-should-verizon…
      Verizon Communications | 41,13 €
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      #437
      Zitat von Wurstfachverkauferin:

      Was war da grad gegen 21 Uhr? Kann nix finden ...



      SA hat berichtet Musk wolle Frequenzbereich kaufen und einen kleineren Wettbewerber kaufen. Damit wolle er SpaceX zum vollwertigen Wettbewerber ausbauen.
      Verizon Communications | 47,22 $
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      #436

      Was war da grad gegen 21 Uhr? Kann nix finden ...

      Verizon Communications | 41,25 €
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      #435
      T und VZ haben erhebliche Summen in G5 Netze investiert. TMus hat da gespart. Darum können T und VZ jetzt aufholen und das bei ordentlichen Erträgen ohne auf die Kampfpreise von TMUS einzugehen.
      Wir können mit zunehmendem Ausbau der Glasfasernetze zunehmend starke Erträge erwarten.
      Verizon Communications | 40,34 €
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      #434
      Im kostenlosen Newsletter des GeVestor-Verlags DR.SIEGERTS DIVIDENDEN-TELEGRAMM vom 27.07.2026 - 09:06 (= Quellenangabe mangels Internetlink) geht es heute um unser US-Dividendenpapier:

      Verizon: Was starke Zahlen für die Dividende bedeuten

      Liebe Dividenden-Anlegerin, lieber Dividenden-Anleger,

      Verizon hat starke Zahlen für das 2. Quartal 2026 vorgelegt. Der bereinigte Gewinn je Aktie stieg, der freie Cashflow legte kräftig zu und das Management erhöhte erneut seine Jahresprognose. Gleichzeitig bietet die Aktie derzeit eine Dividendenrendite von 6,1%.

      Für Sie als Dividenden-Anleger stellt sich deshalb die Frage, was die verbesserte Geschäftsentwicklung für die hohe Ausschüttung bedeutet. Besonders aufschlussreich ist dabei der deutlich gestiegene freie Cashflow.


      Das Kerngeschäft gewinnt an Schwung

      Verizon gehört zu den größten Telekommunikationskonzernen der USA. Das Unternehmen verdient sein Geld vor allem mit Mobilfunk- und Breitbandanschlüssen. Diese Geschäfte erfordern hohe Investitionen in Netze und Frequenzen, bringen dafür aber vergleichsweise regelmäßige Einnahmen.

      Im 2. Quartal stieg der Umsatz mit Mobilfunk- und Breitbanddiensten um 2,8% auf 23,4 Mrd. US-Dollar. Verizon gewann netto 184.000 Mobilfunkvertragskunden hinzu. Im Privatkundengeschäft war dies das beste 2. Quartal seit fünf Jahren. Hinzu kamen 348.000 neue Breitbandanschlüsse.

      Der Gesamtumsatz sank zwar um 0,7% auf 34,3 Mrd. US-Dollar. Verantwortlich war vor allem das schwächere Geschäft mit Mobilfunkgeräten, während sich die regelmäßigen Einnahmen aus Mobilfunk- und Breitbanddiensten positiv entwickelten.

      Der bereinigte Gewinn je Aktie erhöhte sich um 6,6% auf 1,30 US-Dollar. Der ausgewiesene Gewinn fiel dagegen wegen Sonderaufwendungen von insgesamt 1,8 Mrd. US-Dollar um 22% auf 0,92 US-Dollar.

      Für die Beurteilung der Dividende ist jedoch eine andere Kennzahl entscheidender: der freie Cashflow.


      Der freie Cashflow deckt die Dividende deutlich

      Telekommunikationskonzerne müssen fortlaufend hohe Beträge in ihre Netze investieren. Der Gewinn allein zeigt deshalb nur eingeschränkt, wie viel Geld nach diesen Investitionen tatsächlich für Dividenden und den Abbau von Schulden zur Verfügung steht. Aussagekräftiger ist der freie Cashflow.

      Hier hat sich Verizon deutlich verbessert. Im 1. Halbjahr stieg der freie Cashflow um 16% auf 10,2 Mrd. US-Dollar. Allein im 2. Quartal legte er um 24,4% auf 6,4 Mrd. US-Dollar zu. Dem standen im 1. Halbjahr Dividendenzahlungen von rund 5,9 Mrd. US-Dollar gegenüber.

      Damit lag die Ausschüttungsquote gemessen am freien Cashflow bei rund 58%. Die Dividende war im 1. Halbjahr somit komfortabel durch den freien Cashflow gedeckt. Auch für das Gesamtjahr zeichnet sich eine positive Entwicklung ab: Das Management erhöhte seine Prognose zum zweiten Mal in Folge und erwartet für 2026 ein Wachstum des freien Cashflows von 9 bis 10%. Der bereinigte Gewinn je Aktie soll um 6 bis 7% steigen.

      Auch die Dividendenhistorie spricht für Verlässlichkeit. Verizon erhöht seine Ausschüttung seit 21 Jahren in Folge und hat sie seit 24 Jahren nicht mehr gesenkt. Die jährlichen Steigerungen fallen zwar meist gering aus. Dafür bietet die Aktie bereits eine hohe laufende Rendite.

      Die Nettoverschuldung von 128,7 Mrd. US-Dollar bleibt dennoch ein wichtiger Risikofaktor. Sie entsprach Ende des 2. Quartals dem 2,5-Fachen des bereinigten operativen Ergebnisses. Der kräftige freie Cashflow relativiert dieses Risiko derzeit. Die hohe Verschuldung begrenzt aber weiterhin den finanziellen Spielraum und macht Verizon anfälliger für steigende Finanzierungskosten.

      Hinzu kommt das überschaubare Wachstum des Telekommunikationsgeschäfts. Der Wettbewerb mit AT&T und T-Mobile US bleibt intensiv, während Ausbau und Modernisierung der Netze weiterhin hohe Investitionen verlangen. Die Dividende erscheint damit solide finanziert. Größere Dividendensteigerungen dürften unter diesen Voraussetzungen jedoch schwierig bleiben.


      Was bedeutet das für Sie als Dividenden-Anleger?

      Die Zahlen des 2. Quartals unterstreichen, dass Verizon seine Dividende weiterhin aus dem laufenden Geschäft finanzieren kann. Der freie Cashflow übersteigt die Ausschüttung deutlich und soll 2026 weiter wachsen. Eine konkrete Gefährdung der Dividende lässt sich derzeit nicht erkennen.

      Die hohe Verschuldung und das begrenzte langfristige Wachstum sollten Sie dennoch im Blick behalten. Verizon verbindet eine Dividendenrendite von 6,1% mit einer verlässlichen Ausschüttung, bietet dafür aber voraussichtlich nur geringe Dividendensteigerungen.

      Für Sie als Dividenden-Anleger kommt es deshalb darauf an, ob Ihnen die hohe Anfangsrendite wichtiger ist als ein dynamisches Dividendenwachstum.

      Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg bei Ihren Anlageentscheidungen.

      Ihr
      Dr. Bastian Siegert

      Redaktionsschluss: 26.07.2026, 18:45 Uhr
      Verizon Communications | 40,40 €
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      #433
      SEEKING ALPHA hat mal die aktuellen Quartalszahlen Q2/2026 in längere Übersichten eingepflegt:

      https://seekingalpha.com/news/4617925-verizon-communications…
      Verizon Communications | 40,46 €
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      #432
      Verizon Communications verriet in seiner Telefonkonferenz zum zweiten Quartal, dass es kürzlich eine Vereinbarung mit Google im Wert von mehr als 1 Milliarde US-Dollar unterzeichnet habe, unter der Google das Glasfasernetz von Verizon nutzen wird, um seine Rechenzentren zu verbinden:

      https://seekingalpha.com/news/4618111-verizon-signs-over-1b-…
      Verizon Communications | 40,46 €
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      #431
      Verizon veröffentlicht gemischte Q2-Ergebnisse, erhöht aber die Prognose: Verizon Communications (VZ) meldete einen bereinigten Gewinn von 1,30 USD pro Aktie und übertraf damit den Konsens von 1,27 USD, während der Umsatz im Jahresvergleich um 0,7 % auf 34,3 Milliarden US-Dollar sank und damit Schätzungen von 35,1 Milliarden US-Dollar verfehlte. Der Telekommunikationsriese verzeichnete seine besten Verbraucher-Netto-Zugänge für das zweite Quartal in fünf Jahren mit 184.000, während die Breitband-Netzugänge insgesamt 348.000 betrugen. Das Unternehmen erhöhte die Prognose für das zweite Quartal in Folge für das Gesamtjahr und erhöhte sein Aktienrückkaufziel auf bis zu 4,5 Milliarden US-Dollar.

      https://www.verizon.com/about/sites/default/files/verizon-2Q…
      Verizon Communications | 40,40 €
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      #430

      Hört sich ja gut an,übrigenz glaube ich auch das Satelitten ihre Zeit brauchen ,und sind teuer ,den Schrott zu entsorgen hat noch keiner auf dem Schirm,verizom ist für mich die nächsten Jahre sehr gut,nur der Kurs könnte mal steigen

      Verizon Communications | 36,90 €
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      #429
      Verizon nutzt 5G, um den US-Markt für vernetzte Autos weiter zu durchdringen, der lange Zeit von AT&T dominiert wurde:

      https://www.fierce-network.com/wireless/verizon-puts-5g-driv…

      BMW-Fahrzeuge werden die ersten sein, die das eigenständige 5G-Netz von Verizon nutzen.

      KDDI America ist Teil des BMW-Deals und bietet die Plattform, auf der BMW die Konnektivität und Datenflüsse über das Verizon-Netzwerk verwalten kann.
      Verizon Communications | 36,90 €
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      #428

      Vollkommen richtig erkannt. Ich meine sonst predigen viele ja immer von "Nachhaltigkeit". Die Frage ist wie nachhaltig es ist, wenn man die tonnenschwere Satelitten alle 5 Jahre austauschen muss. Viele der bereits verlegten Kabel- / Glasfasernetze dürften dahingehend wesentlich nachhaltiger sein. Noch dazu hat die ins "All" zu befördernde physikalische Masse und Anzahl der Satelliten auch zugelegt, was steigende Kosten und einen immer größeren technischen Aufwand diese ins All zu befördern nach sich zieht. Nicht zu vergessen der "Weltraumschrott" der dort herumfliegt, wenn er nicht verglüht oder durch die Erdanziehung automatisch bzw. kontrolliert zum Absturz gebracht wird. Vermutlich dient das Space X aber auch als "Quersubvention", um Aufträge innerhalb des Konzern zu generieren. Es müssen dann bessere, leistungsfähigere Trägersysteme entwickelt werden, welche mehrere dieser "verbesserten" Satelliten ins All transportieren können. Das ist ja eigentlich deren klassisches "Geschäftsmodell".


      Ich befrage zu solchen Themen und Narrativen auch öfters gerne die LLMs, nicht weil ich denke, dass die "klüger" sind, sondern weil deren Zusammenfassung einfach weniger Schreibarbeit bedeutet und sie im Durchforsten vieler Foren des Internets(große Datenmengen) einfach schneller sind, wie wenn man das "zu Fuß" erledigt. Ich habe im Folgenden mal Gemini(Google) zu dem Narrativ einer Markt Disruption, zu den Kosten(ROI) sowie zu einer Prognose der künftigen Verteilung gefragt.

      Antwort kursiv.

      Ihre bescheidene Ansicht deckt sich exakt mit den physikalischen und ökonomischen Realitäten sowie der einhelligen Meinung von Telekommunikations-Fachleuten.

      Das von Börsenforen oft skizzierte Bild, dass Satelliten-Internet (wie SpaceX Starlink) oder Fixed Wireless Access (FWA) die klassischen Kabel- und Glasfaseranbieter komplett verdrängen, ist ein klassisches Hype-Narrativ.

      Hier ist die detaillierte technische und wirtschaftliche Aufschlüsselung der aktuellen Lage im Jahr 2026.

      1. Technische Kapazitätsgrenzen: Der Flaschenhals im Äther Sowohl Satelliten-Internet als auch Mobilfunk teilen sich dasselbe fundamentale Problem: Shared Medium (Geteiltes Medium). Satelliten-Internet (LEO / Starlink)

      1. Das Funkzellen-Problem: Ein Satellit wirft einen begrenzten Funkstrahl (Beam) auf die Erde. Befinden sich in diesem Strahl zu viele Nutzer gleichzeitig, bricht die verfügbare Bandbreite pro Kopf drastisch ein. Aktuelle Daten der Fachwelt: Unabhängige Netzwerkanalysen (u. a. von The X-Lab) zeigen, dass Starlinks Kapazitätsgrenzen in Ballungsräumen extrem früh erreicht werden. Während in ländlichen Regionen hohe Geschwindigkeiten erzielt werden, fallen die Raten in dicht besiedelten Gebieten bei hoher Last massiv ab.
      2. Übergabe-Problem (Handover): Da sich LEO-Satelliten mit enormer Geschwindigkeit über den Himmel bewegen, muss die Verbindung alle paar Minuten nahtlos an den nächsten Satelliten übergeben werden. Das erfordert hochkomplexe Phased-Array-Antennen und inter-satellitäre Laser Links (ISLs). Es funktioniert technisch gut, skaliert aber nicht unbegrenzt für Millionen gleichzeitiger Power-User in einer Metropole.
      3. Fixed Wireless Access (5G/6G FWA) Die Spektrum-Knappheit: FWA (genutzt von US-Anbietern wie Verizon und T-Mobile) wildert erfolgreich im klassischen Kabelmarkt und sorgt dort aktuell für Kundenschwund. Fachleute betonen jedoch, dass dies eine "Überschusskapazitäts-Strategie" ist. (Fitch Ratings)
      4. Der Mobilfunk-Vorrang: Mobilfunkmasten leiten Datenströme primär an mobile Smartphones weiter. FWA nutzt lediglich die ungenutzten Reste dieser Funkzellen für das stationäre Heim-Internet. Sobald eine Funkzelle durch mobile Nutzer ausgelastet ist, wird FWA gedrosselt. Ein massenhafter Ersatz von städtischen Kabelnetzen durch Funkzellen führt unweigerlich zum Kollaps der Zelle. d1e00ek4ebabms.cloudf… +1

      2. Die Kostenstruktur: Abgeschriebene Netze vs. Weltraum Wartung Wirtschaftlich haben Sie einen entscheidenden Punkt genannt: die Investitionskosten (CapEx) und die Betriebskosten (OpEx).


      1. Kriterium Kabelnetzbetreiber (Comcast / Charter) Satelliten-Internet (SpaceX Starlink) Infrastruktur-Status Wirtschaftlich weitgehend abgeschrieben. Das Kupfer-/Koax- und Glasfasernetz liegt im Boden. Permanenter Erneuerungszyklus. Satelliten haben im LEO eine Lebensdauer von nur ca. 5 Jahren. Erweiterungskosten Gering. Upgrades auf moderne Standards (z. B. DOCSIS 4.0) kosten im Vergleich zum Tiefbau wenig.
      2. Space X: Extrem hoch. Es müssen kontinuierlich neue, schwere Satelliten (Gen2/Gen3) ins All geschossen werden. Wartung & Risiko Physische Schäden (z. B. Baustellen) sind lokal begrenzt und günstig zu reparieren. Wartung im All unmöglich. Defekte Geräte verglühen; das Müllrisiko (Kessler-Syndrom) steigt stetig. Skaleneffekte Je mehr Kunden in einer Straße wohnen, desto profitabler wird der physische Anschluss. Je mehr Kunden in einer Zone (z. B. New York), desto schlechter wird der Dienst für alle.

      3. Realistisches Zukunftsszenario der Marktverteilung Die Telekommunikationsbranche sieht langfristig kein "Entweder-Oder", sondern eine Koexistenz und komplementäre Aufteilung des Marktes:


      1. Städtische Ballungsräume (Dichte Besiedlung): Hier bleiben Glasfaser (FTTH) und Kabel (Coax) absolut dominant. Keine andere Technologie liefert stabil Gigabit-Raten im Up- und Download mit Latenzen im einstelligen Millisekundenbereich für Millionen Menschen gleichzeitig.
      2. Vorstädte / Suburbia: Hier tobt der Hauptkampf. FWA fängt unzufriedene Kabelkunden ab, die günstige Preise suchen. Kabelanbieter reagieren mit aggressiven Rabatten und Bündelangeboten (Internet + Mobilfunk), um FWA in Schach zu halten. Reuters +3
      3. Ländliche Räume, Maritim, Luftfahrt & Militär: Dies ist die unangefochtene Kernnische von Satelliten-Internet. Wo kein Kabel liegt, ist Starlink ein Segen. SpaceX expandiert zudem massiv in den B2B Bereich (Frachtschiffe, Airlines) und das Militär, wo enorme Margen erzielt werden. Medium·Mahmood Rohani +4 Direkt-to-Cell (Mobiltelefonie via Satellit): SpaceX und Konkurrenten (wie AST SpaceMobile) bauen die direkte Satelliten-Verbindung zu normalen Smartphones aus. Dies dient jedoch nicht dem Streamen von 4K-Videos, sondern als Sicherheitsnetz für SMS, Notrufe und minimale Datenraten in Funklöchern. satnews.com +3
      Fazit Das Satelliten-Internet wird kein Massenprodukt für den urbanen Raum. Es ist eine hochprofitable, technisch faszinierende Spezial- und Ergänzungslösung für überall dort, wo Kabel unökonomisch sind. Die Platzhirsche wie Comcast oder Charter verlieren zwar kurzfristig Kunden an FWA-Funknetze, ihre Kerninfrastruktur im Boden bleibt aufgrund der physikalischen Überlegenheit von Kabel/Glasfaser langfristig jedoch unersetzbar.
      Quelle: Gemini (Google - KI) https://gemini.google.com/app?hl=de

      Da man jetzt gerne auch gerne öfters die Stichworte "Starlink V3" und "D2D" liest, habe ich ein wenig recherchiert und auch nochmals bei Gemini nachgebohrt bzw. nachgefragt um auszuschließen, dass ich selbst einem "Narrativ" aufsitze. Auch meines Erachtens ändert der Faktor 10 in der Bandbreiterhöhung zwischen der V2 und V3 Generation, also von 96 GBit auf etwa 1000 GBit nichts am Kernproblem der Abdeckung in den Ballungsräumen. Hier nochmals die eloquentere Beschreibung durch die KI.

      Antwort im Folgenden wieder kursiv:

      Nein, die neuen V3-Satelliten von Starlink lösen das physikalische Problem der Flächenabdeckung in Ballungsräumen nicht, auch wenn das technologische Upgrade beeindruckend ist.

      Ihre Skepsis bezüglich der Kosten, des immensen Aufwands für den Austausch und der grundlegenden Physik ist völlig berechtigt. BASEN…

      Der Seeking-Alpha-Teilnehmer beschreibt die technologische Realität zwar richtig, zieht daraus aber oft den falschen Schluss für den Massenmarkt.

      Hier ist die detaillierte technische und wirtschaftliche Einordnung der V3 Generation.

      1. Was kann Starlink V3 wirklich? (Die harten Fakten) BASEN… +1 Starlink +2

      1. SpaceX hat die Spezifikationen für die dritte Generation (V3) vorgelegt, deren flächendeckender Start für Ende 2026 geplant ist: Massiver Bandbreiten-Sprung: Ein einzelner V3-Satellit liefert über 1.000 Gbit/s (1 Terabit/s) Downlink-Kapazität. Zum Vergleich: Die aktuellen V2 Mini-Satelliten schaffen rund 96 Gbit/s. Das ist eine Steigerung um den Faktor 10 pro Satellit. Niedrigere Umlaufbahn: Die V3-Flotte soll teils auf nur noch 350 km Höhe fliegen (statt bisher 550 km). Das halbiert die Latenz (Ping) rein physikalisch auf unter 5 Millisekunden, was Glasfaser-Niveau entspricht. BASEN…
      2. Warum das das Problem in Städten trotzdem nicht löst: Obwohl 1.000 Gbit/s pro Satellit nach viel klingen, bleibt das Grundproblem des Shared Mediums bestehen. Wenn ein V3-Satellit über einer Metropole wie New York, Berlin oder Tokio steht, teilen sich immer noch Hunderttausende Menschen diesen einen Terabit. BASEN…
      3. Für ein paar Tausend Nutzer in einem ländlichen Landkreis bedeutet V3 echten Gigabit-Speed. Für eine dicht besiedelte Stadt reicht diese Kapazität hinten und vorne nicht, um das Kabelnetz zu ersetzen. Ein Upgrade der Kapazität um den Faktor 10 ändert nichts an der geometrischen Limitierung des Funkstrahls (Beams) auf der Erde.

      2. Der Direct-to-Cell (D2D) Markt:

      1. Ein gewaltiges Missverständnis Der Seeking-Alpha-Post erwähnt, dass V3 den D2D-Markt (Direktverbindung zum Smartphone) öffnet. Viele Kleinanleger glauben fälschlicherweise, dass man bald mit dem iPhone via Satellit YouTube in 4K streamen kann. Das ist technisch unmöglich. Facebook·Space FrontPage Die Mobilfunk-Partnerschaften: SpaceX nutzt für D2D kein eigenes, neues Frequenzspektrum, sondern "mietet" bestehende LTE-Frequenzen von Partnern wie T-Mobile US. Das Smartphone bucht sich im Grunde per Satelliten-Roaming ein. spacenexus.us +1
      2. Die Bandbreiten-Realität bei D2D: Der Dienst startete Ende 2025 mit reinem SMS-Versand. Für 2026/2027 sind Sprache und minimale Datenraten geplant. Die Bandbreite reicht aus, um Textnachrichten zu schreiben oder im Notfall zu telefonieren, wenn man im Wald oder in der Wüste steht. Sie ist niemals als Konkurrenz für das städtische 5G-Netz oder gar das Festnetz gedacht, sondern dient als reines Sicherheitsnetz für Funklöcher. RCR Wireless Ne… +3

      3. Die gigantische "Austausch-Falle" und das Starship Risiko Hier liegt Ihr stärkstes wirtschaftliches Argument:


      1. Ein LEO-Satellit ist kein langlebiges Gut. Kurze Lebensdauer: Satelliten im niedrigen Erdorbit (besonders auf 350 km) verglühen aufgrund der Restatmosphäre nach spätestens 5 Jahren automatisch. Das bedeutet: Starlink befindet sich in einem permanenten, unendlichen Austauschprozess. SpaceX repariert nichts im All – sie müssen die Flotte alle 5 Jahre komplett neu hochschießen. Die Falcon 9 ist zu klein: Die V3-Satelliten sind so riesig und schwer, dass sie nicht mehr in eine Falcon-9-Rakete passen. Das gesamte V3-Modell (und damit die Wirtschaftlichkeit von Starlink) hängt zu 100 % an SpaceX Starship. Nur wenn das Starship wie geplant im Wochentakt billig fliegt, rechnet sich dieser gigantische CapEx-Aufwand. Instagram·Steven Mark … +4

      Fazit für Ihre Investment-These Die V3-Satelliten sind ein technologischer Triumph und werden Starlinks Vormachtstellung im ländlichen Raum, im Militär und in der Luftfahrt zementieren. Sie machen den Dienst jedoch nicht zu einem Bedrohungsszenario für die städtischen Kabel- und Glasefasernetze. Die Kosten für den permanenten Austausch der Satellitenflotte sind astronomisch hoch im Vergleich zu einem Kabel- oder Glasfasernetz, das einmal im Boden liegt und dort jahrzehntelang fast kostenlos betrieben werden kann. Das Hype Narrativ der Foren ignoriert schlichtweg die Abschreibungszyklen der Raumfahrt


      Quelle: Gemini (Google - KI) https://gemini.google.com/app?hl=de

      Verizon Communications | 36,90 €
      Avatar
      #427
      Nachdem die Verizon-Aktie Verizon-Aktie sich im Branchenvergleich in einem Jahr unterdurchschnittlich entwickelte, untersuchten die Analysten von ZACKS, ob man die Aktie kaufen, verkaufen oder halten soll:

      https://www.zacks.com/stock/news/2949667/verizon-stock-under…

      Verizon treibt das Wachstum voran, indem es Wireless und Breitband bündelt, um die Kundenbindung und den Cross-Selling zu steigern.

      Verizon fügte im ersten Quartal 2026 341.000 Breitbandkunden hinzu, da Frontier seine Glasfaser-Fußabdrücke ausbaut.

      Verizon sieht sich mit Wettbewerbsdruck und Ausführungsherausforderungen konfrontiert, die die kurzfristige Leistung belasten könnten.
      Verizon Communications | 37,60 €
      Avatar
      #426
      Denke das war klassisches shorten der US Hedgefonds. Erst Gerüchte streuen daß SpaceX mit Musk den Telekommunikationsmarkt übernimmt und dann die Nachricht dass Satelliten das Klima schädigen und nur 5 Jahre halten. Jetzt steigt VZ wieder und bringt ein bereinigt besseres Ergebnis als erwartet.
      Peng!!!
      Verizon Communications | 37,37 €
      Antworten1 Antwort anzeigen
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      #425

      Danke dir, mal wieder ein sehr guter und fundierter Beitrag von dir, I can't agree more! Satellitennetze können und werden komplementär sein, aber die herkömmlichen Netze aus den genannten Gründen nicht ersetzen.

      Verizon Communications | 37,04 €
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      #424

      Neben dem Aufstieg von Google in den DOW geistern bei den Amerikanern zur Zeit wieder verstärkt einige Narrative in vielen Foren herum, beispielsweise über Space X / Starlink.


      Das hat ein wenig Ähnlichkeit zum Narrativ des dauerhaften Niedergangs der Kabelnetzbetreiber(Comcast, Charter Communications) im Kontext des oft günstigeren Wireless Internet ggü. der Kabelnetze.

      Bei beiden Technologien(satellitenbasiert, wireless) besteht bei niedriger Kapazitätsauslastung der Systemarchitektur generell die Möglichkeit, freie, nicht benötigte Slots/Kapazitäten zu vergeben um die Systemauslastung effizienter zu nutzen, dadurch ggf. einige günstige "Lockangebote" zu realisieren und so den Platzhirschen ein paar Kunden abzugewinnen. Insbesondere für Kunden, welche sehr preissensitiv unterwegs sind und nicht unbedingt die höchste Performance benötigen/verlangen(Latenz, Bandbreite). Fraglich bleibt, ob man dadurch die (teilweise hohen) Investitionskosten decken kann. Aber das wird (noch) nicht hinterfragt.

      Sowohl mobiles Internet als auch satellitenbasiertes Internet sind zudem seitens der hardwaretechnischen Gestaltung m.E. nach bislang nicht / nur eingeschränkt für den Massenmarkt und sehr viele Nutzer auf engem oder engsten Raum mit hoher benötigter Bandbreite tauglich. Weil eben die verfügbare Bandbreite mit zunehmender Nutzerzahl innerhalb eines Sektors den ein Satellit abdecken kann / bzw. den Sektor den eine oder mehrere benachbarte Funkzellen beim mobilen Internet abdecken können schnell stark skaliert bzw. abfällt und technisch limitiert ist. Es macht einen Unterschied, ob in einer Funkzelle 100-300, 2-3 Tsd oder mehrere zehntausend bis hunderttausend Nutzer mit mittlerer bis hoher Bandbreite surfen wollen.

      Was nicht bedeutet, dass beispielsweise Starlink für entlegene Gegenden oder beispielsweise maritime Zwecke abseits von Landmasse kein durchaus brauchbares und teilweise alternativloses Produkt darstellt.

      Über technische Restriktionen und technische Details schreiben diejenigen, die mit solchen Nachrichten eventuell verunsichern möchten um davon ggf. zu profitieren natürlich nichts.

      Ein Körnchen Wahrheit ist dennoch dran. Der Mindestwettbewerbsdruck bleibt dadurch präsent, auch wenn es sich theoretisch bei den Betrachtungen nur um wenige Prozent der jeweiligen Kunden handeln dürfte. Man sieht bereits auch wie innerhalb der jeweiligen Gesellschaften preisbewusste Kunden von kupfer- oder glasfaserbasierten Tarifen in günstigere Wireless Angebote wechseln. Aber wie gesagt, technisch stößt das früher oder später an Grenzen. Das lässt sich nicht unbegrenzt fortsetzen.

      Man wird sehen wie sich der Markt zwischen den Technologien und innerhalb der Anbieter aufteilen und einpendeln wird. Ich sehe im Moment leichte Veränderungen aber keine Disruptionen so wie man dies mit etwaigen "News" suggerieren möchte.

      Und nicht zu vergessen ist dabei auch, dass viele Branchengrößen ihre Netze teilweise buchungstechnisch bereits abgeschrieben haben(ich denke hier vor allem an Comcast / Charter) wohingegen Starlink und andere Betreiber ihren ROI weitestgehend erst noch erwirtschaften werden müssen. Man konnte das auch bei einigen Glasfaseranbietern beobachten. Dort gab es Gegenden, wo weitaus weniger Kunden auf die Glaffaser-Technologie umgestiegen sind als geplant, mit der Folge, dass sich sämtliche Kalkulationen der Betreiber als zu optimistisch herausgestellt hatten.

      Sollte der Wettbewerbsdruck stark zunehmen, haben Platzhirsche und Gesellschaften mit bereits nahezu abgeschriebenen Netzwerkarchitekturen natürlich einen leichten Vorteil und sie können sich "eher" zurücklegen, unentspannt aber immerhin. Zwar sinken dann zumindest vorübergehen auch deren Margen, die Luft dürfte ihnen aber vermutlich so schnell nicht ausgehen.

      Was VZ angeht. Ob Kaufgelegenheit oder nicht muss jeder für sich selbst beantworten. Wenn man mit der Höhe der Dividenden(6,7 Prozent) zufrieden ist, könnte man zum derzeitigen Kurs durchaus Positionen aufbauen. Ich sehe im Augenblicken eine moderate(20-30 Prozent) aber keine signifikante Unterbewertung. Solider Dividendenzahler trifft es am ehesten.


      Verizon Communications | 36,74 €
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      #423
      Meine Position ist erst mal voll, bei der nächsten Depotanpassung ist sie aber wohl wieder dabei.
      Verizon Communications | 37,38 €
      Avatar
      #422
      Zitat von Kreuzspinne-2022: Kaufe nächste Woche 110 Stück dazu.
      Bekomme dann noch die aktuelle Dividende. Die nächste Dividende hat dann nochmal die übliche kleine Erhöhung.

      Ich habe mir schon 200 weitere gegönnt. 😉
      Verizon Communications | 37,38 €
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      #421
      Kaufe nächste Woche 110 Stück dazu.
      Bekomme dann noch die aktuelle Dividende. Die nächste Dividende hat dann nochmal die übliche kleine Erhöhung.
      Verizon Communications | 37,38 €
      Avatar
      #420
      Seht ihr den aktuellen Rückgang als Kaufgelegenheit?
      Rauswurf aus dem Dow ist das eine, am Geschäftsmodell, bzw. an den Zahlen hat sich doch nichts verändert.
      Verizon Communications | 37,07 €
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