Gehört den Quanten die Zukunft?

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    Beiträge: 2.077
    neuester Beitrag 21.05.26 12:14:29
    eröffnet am 06.06.23 16:28:59
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      #2.077
      D-Wave Quantum | 18,51 €
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      #2.076

      Habe D-Wave jetzt leider durch ein zu teuren Einkauf paar Tage liegen lassen müssen.

      Bin aber schon wieder im Plus.
      Jetzt kann das Traden neu starten.
      Ein Glück.
      Diese Aktie finanziert mir halt seit Jahren, egal wo sie steht meine Lebenshaltungskosten jeden Monat,
      da man hier keine Glaskugel braucht, sondern eine Uhr.
      D-Wave Quantum | 16,76 €
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      #2.075


      QUELLE - ein Video mit einer grundsätzlichen Übersicht, in dem IONQ,RIGETTI und D-WAVE im Fokus stehen

      D-Wave Quantum | 16,13 €
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      #2.074

      ...drum schreibe ich ja, "Startschuß" wäre das Wort Frieden. Das gilt für die "Streithanseln" in Russland/Ukraine genauso wie die "Streithanseln" im Iran/USA. Das Fehlen von Empathie ist erschreckend, aber ich maße mir nach über 25 Jahren Börse und Eigenständigkeit nicht an, ein Urteil über Krieg, dessen Sinn und das Beharren auf diverse Doktrine (*) zu fällen. Dazu bin ich zu klein, zu unbedeutend und zu Öffentlichkeitsscheu. Lassts die mal machen. Und um ehrlich zu sein, du änderst eh nix daran und ich habe bei Gott auch andere Sorgen. Krieg war noch nie ein Mittel, um wirtschaftliche Stabilität herbeizuführen, das ist meine Meinung dazu. Meistens schafft es ein Vakuum, das dann anders gefüllt wird, als du denkst (Grüße an das CIA). Wir werden sehen, ob der Herbst günstige Chancen bringt. Ich denke ja, aber wer weis das schon wirklich. Risiko vs. Potential: no risk, no fun. Ionq, D-Wave, AST, RL, Micron, X, Quantinuum (Alpha is on the way!), Firefly?, Intuitive Machines, Iridium C., Circle, CATL & Volvo Cars usw. sind Gelegenheiten abseits des Mainstreams (Nvidia, Tesla & Palantier kann eh jeder...), die erhebliches "Einfahrpotential" haben-aber bitte in JEDE Richtung! Und wenn ich dann noch mit Optionen rumzocke, darf ich mich nicht wundern, das das in die Hose geht (ich sag da nun nix dazu). Gerne schreibe ich euch hier manchmal was dazu, da mir Quanten persönlich im Sinne der Forschung am Herzen liegen - und seid mal ehrlich: D-Wave - von 0,70 Cent auf 17 oder 35 Euro, in 24 Monaten, ist das denn schlecht? Nur musst halt auch "Cojones" haben, net blöd mit Calls oder Puts rumzocken und die Anteile wie die Katie Wood Jahre halten. Das rumzocken bringt nix, die Glücksritter (übrigens ein toller Film aus meiner Jugend!) hats alle weggeputzt. IMHO (das heist meine ehrlich Meinung, ein alter Börsenausdruck). lg - bis demnächst (lassts die mal bei D-Wave ihre Roadshow durchziehen, NY ist super dafür! Und VW als Kunden zu haben, finde ich als gutes Aushängeschild).


      (*) = Eine Doktrin (von lateinisch doctrina = Lehre) ist ein systematischer Grundsatz, eine feste Lehrmeinung oder eine politische Leitlinie. Sie dient als unverrückbarer Orientierungsrahmen, um Handlungen und Entscheidungen in Politik, Militär oder Religion zu bestimmen.
      D-Wave Quantum | 16,07 €
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      #2.073
      Zitat von Karthag-o:

      Quantencomputing, künstliche Intelligenz und KI-Infrastruktur gehören derzeit zu den spannendsten Themen an der Börse – doch die drei Aktien D-Wave Quantum, Palantir und Cisco zeigen sehr unterschiedliche Facetten dieses Trends. Während D-Wave als hochspekulativer Quantencomputing-Pionier mit Rekord-Bookings Hoffnungen auf den nächsten großen Technologiesprung weckt, steht Palantir bereits mitten im KI-Boom und profitiert von der steigenden Nachfrage nach datengetriebenen Entscheidungsplattformen. Cisco wiederum bringt eine andere Perspektive ins Spiel: Der etablierte Netzwerkriese will mit KI-Aufträgen, NVIDIA-Partnerschaft und Rechenzentrumsinfrastruktur vom Ausbau der nächsten Technologiewelle profitieren.

      Für Anleger entsteht damit ein spannender Vergleich zwischen Zukunftsfantasie, Wachstumsstory und etablierter Infrastruktur. D-Wave bietet enormes Potenzial, kämpft aber noch mit schwachen Umsätzen und hohen Verlusten. Palantir überzeugt mit starken Zahlen und einer klaren KI-Positionierung, doch nach der kräftigen Rally stellt sich die Frage nach einer möglichen Überhitzung. Cisco wirkt im Vergleich defensiver, könnte aber gerade durch den KI-Infrastrukturboom und neue Rekordhochs wieder stärker als Technologiewert wahrgenommen werden.

      D-Wave: Roadshow ab 20. Mai soll Verwässerungssorgen zerstreuen🤔

      Trotz stark gestiegener Bookings bricht der Umsatz von D-Wave ein. Das Management muss nun Investoren von der künftigen Erlösqualität überzeugen.

      Termine erhöhen den Druck

      Das Management tritt am 20. Mai bei der Technologiekonferenz von J.P. Morgan in Boston auf. Es folgen Canaccord Genuity am 21. Mai und TD Cowen am 28. Mai in New York. Mehrere Auftritte in kurzer Folge. Kein Wunder, dass der Ton wichtiger wird.

      Die Botschaft muss klarer werden als im Quartalsbericht. Der Auftrag der FAU über 20 Millionen Dollar und ein Fortune-100-QCaaS-Deal über 10 Millionen Dollar zeigen kommerzielles Interesse. Sie zeigen aber auch Konzentrationsrisiken.

      Große Einzeldeals können Bookings stark bewegen. Für eine höhere Qualität der Umsätze braucht D-Wave wiederholbare Nachfrage aus Quantum-Computing-Diensten. Genau dort entscheidet sich, ob der Auftragsbestand in planbare Erlöse übergeht.

      Am 1. Juni folgt der erste Investorentag an der New York Stock Exchange. Dort will D-Wave Technologie, Vertrieb, die QCI-Integration und die Finanzstrategie erklären.

      Das Management erwartet nun mindestens zwei Systemauslieferungen im Jahr 2026. Zuvor lag die Messlatte bei einem System pro Jahr. Genau diese Anhebung muss D-Wave nun mit belastbaren Umsätzen untermauern.



      .....588 Mio Cash, fast 550 Mio für eine Übernahme ausgegeben — die Kasse ist nach dem Deal quasi bei Null. Die Auftragsbücher explodieren, aber der Umsatz bricht ein. Mal sehen, ob der Investorentag im Juni die Wende bringt.......

      KI gestützte Analyse:

      Ihre Zusammenfassung beschreibt genau den aktuellen, spannungsgeladenen Zustand von D-Wave Quantum. Das Unternehmen befindet sich in einer strategischen Umbruchphase. Die einzelnen Punkte lassen sich wie folgt erklären:

      1. Die fast aufgebrauchte Kasse und der Mega-Deal

      D-Wave meldete zeitweise über $588 Millionen in bar und liquiden Mitteln. Davon wurden jedoch etwa $250 Millionen in bar für die Übernahme von Quantum Circuits Inc. (QCI) ausgelegt. Der Zukauf kostete insgesamt $550 Millionen (der Rest wurde in Aktien bezahlt). Zieht man diese Ausgaben und das operative Minus ab, schrumpfte das Barvermögen stark zusammen. Die Kasse ist nicht auf Null, aber deutlich leerer. Der strategische Sinn: D-Wave sicherte sich damit wichtiges Fachwissen im Bereich der fehlerkorrigierten Gate-Model-Quantencomputer, um als einziger Anbieter sowohl diese als auch ihre traditionellen Annealing-Systeme parallel anbieten zu können.

      2. Explodierende Auftragsbücher

      Das Unternehmen verzeichnete ein Rekordquartal bei den Auftragseingängen (Bookings), was einem Zuwachs von fast 2000% im Jahresvergleich entsprach. Ein Großteil davon stammt aus zwei großen Deals:

      1. Einem $20-Millionen-Systemverkauf an die Florida Atlantic University
      2. Einer $10-Millionen-Vereinbarung über Quanten-Computing-as-a-Service mit einem Fortune-100-Unternehmen

      3. Einbrechender Umsatz

      Dass die Auftragsbücher voll sind, aber der tatsächliche Quartalsumsatz (Revenue) stark einbrach—teilweise um rund (81%) im Vergleich zum Vorjahresquartal—liegt an der Bilanzierung. Große Systemverkäufe (wie die Millionen-Investition der Universität) werden bei D-Wave nicht sofort bei Vertragsabschluss als Umsatz verbucht. Die Erlöse fließen erst dann in die Bücher, wenn die Systeme tatsächlich ausgeliefert, installiert und abgenommen sind. Das kann Monate dauern. Der Umsatzrückgang ist also eher ein zeitliches Verschieben als ein Verlust an realer Nachfrage.

      4. Die Hoffnung ruht auf dem Investorentag

      Da der starke Auftragseingang (Bookings) in der Bilanz vorerst wie ein Umsatzloch aussieht, reagierte der Aktienkurs teilweise nervös. Der erste offizielle Investorentag des Unternehmens an der New York Stock Exchange spielt nun eine entscheidende Rolle. Das Management wird dort den Druck haben, folgendes zu liefern:

      1. Einen glasklaren Zeitplan, wann die neuen Aufträge als Umsatz in die Kasse fließen.
      2. Eine Strategie, wie die Integration der QCI-Technologie den Weg zu skalierbaren und fehlerkorrigierten Quanten-Chips beschleunigt.
      3. Details zur Roadmap und zur Kommerzialisierung der Gate-Modell-Systeme.

      Der Fahrplan für den Investorentag (1. Juni 2026)

      Das Management muss am 1. Juni an der NYSE vor allem zwei strategische Säulen präsentieren:

      1. Säule 1: Der Umsatz-Fahrplan (Kommerzialisierung)
      2. Die Kernfrage: Wie schnell verwandelt D-Wave die 33,4 Millionen Dollar aus den Auftragsbüchern in echten, verbuchten Quartalsumsatz?
      3. Das Ziel: Dem Markt beweisen, dass das Wachstum bei den Kundenbestellungen nachhaltig und planbar ist.
      4. Säule 2: Der Technologie-Fahrplan (Gate-Model)
      5. Die Kernfrage: Welche konkreten Fortschritte bringt die teure Übernahme von Quantum Circuits Inc.?
      6. Das Ziel: Aufzeigen, wie die Meilensteine bis zum Ziel von 100 logischen Qubits (geplant für 2032) erreicht werden sollen.

      Die Kern-Kombination (Kurz & knackig):

      Die Wall Street ist sich einig: D-Wave hat technologisch geliefert, aber der extrem volatile Umsatz blockiert derzeit den Kurs. Der Investorentag am 1. Juni muss als Übersetzungs-Event dienen. Schafft es das Management, die explodierenden Auftragsbücher (Punkt 1) mit der neuen Technologie-Roadmap (Punkt 2) in eine verlässliche, finanzielle Zukunftsprognose zu gießen, dürfte das die Analysten-Kursziele (Punkt 3) extrem schnell nach oben treiben.


      (Hinweis: Das höchste Kursziel am Markt liegt bei 45,00 USD, das pessimistischste bei 19,58 USD, was zeigt, dass selbst das schlechteste Kursziel fast dem aktuellen Niveau entspricht).

      Was meine ich dazu? (Einschätzung & Risiko-Check)

      Hinter diesen extrem optimistischen Kurszielen steckt eine klassische „Hopp oder Top“-Wette. Wenn du überlegst, bei D-Wave einzusteigen, solltest du die Argumente beider Seiten abwägen:

      Warum die Analysten so optimistisch sind (Bull-Case):

      1. Die Pipeline lügt nicht: Ein Buchungswachstum von fast 2.000 % auf über 33 Millionen Dollar zeigt, dass echte Großkunden (wie Fortune-100-Konzerne) nun Geld für Quantencomputing in die Hand nehmen.
      2. Strategischer Befreiungsschlag: Mit dem Kauf von Quantum Circuits ist D-Wave kein Ein-Produkt-Unternehmen mehr. Sie decken nun beide großen technologischen Ansätze ab.
      3. Keine Pleitegefahr: Die Behauptung, D-Wave sei pleite, ist falsch. Mit über 580 Millionen Dollar Cash haben sie genügend Runway (Liquidität), um die nächsten Jahre ohne neue, verwässernde Kapitalerhöhungen durchzuhalten.

      Warum die Aktie trotzdem gerade korrigiert (Bear-Case):

      1. Die Zins-Falle: Wir befinden uns im Mai 2026 in einem makroökonomischen Umfeld mit anhaltend hohen Zinsen (US-Anleihen bei über 4,6 %). In solchen Phasen straft der Markt unprofitable Tech-Werte („Cash Burner“) erst einmal gnadenlos ab, völlig egal wie gut die Technologie ist.
      2. Extreme Volatilität: Die Aktie kommt von Tiefständen um die 0,66 USD aus 2024 und stand Ende 2025 zeitweise über 45 USD. Bei einer impliziten Volatilität von 80–100 % sind Kurssprünge oder Einbrüche von 10 % oder mehr an einem einzigen Tag völlig normal.

      Mein Fazit für dich:

      Die Aktie ist aktuell technologisch top aufgestellt, aber charttechnisch im Korrekturmodus. Wenn du an den langfristigen Erfolg von Quantencomputern im KI-Zeitalter glaubst, ist das jetzige Niveau um 18 USD fundamental deutlich attraktiver als die Höchststände.

      Die sicherste Strategie: Kauf nicht alles auf einmal. Warte den Investorentag am 1. Juni ab. Wenn das Management dort die Brücke schlägt und erklärt, wie aus den Bestellungen zügig Umsatz wird, könnte sich der Kurs sehr schnell gegen Herbst in Richtung des Analysten-Schnitts von 34 USD bewegen. Aber Achtung: Risiko selber abwägen. Abwarten, das beste Zeichen für einen Startschuß wäre das einfache Wort: Frieden...... und geopolitische Entspannung. IMHO.





      Wieder ein schöner Beitrag von dir. Danke dafür. Was man natürlich auch mit auf dem Zettel haben sollte sind geopolitische Themen. Wie Iran Krieg/Ukraine Krieg. Die sind zusätzlich Treiber für die Inflation und manchen dadurch Risikoreichere Aktien uninteressant. Also nicht jeder abverkauf ist immer dem Unternehmen zuzuschreiben. Ich persönlich bin da recht zuversichtlich langfristig. Auch wenn nicht jetzt mit keiner starken nachhaltigen Erholung rechne. Bedenkt da bitte in den usa sind dieses Jahr zwischenwahlen da kann auch nochmal viel passieren.

      Lg
      D-Wave Quantum | 15,91 €
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      #2.072

      Quantencomputing, künstliche Intelligenz und KI-Infrastruktur gehören derzeit zu den spannendsten Themen an der Börse – doch die drei Aktien D-Wave Quantum, Palantir und Cisco zeigen sehr unterschiedliche Facetten dieses Trends. Während D-Wave als hochspekulativer Quantencomputing-Pionier mit Rekord-Bookings Hoffnungen auf den nächsten großen Technologiesprung weckt, steht Palantir bereits mitten im KI-Boom und profitiert von der steigenden Nachfrage nach datengetriebenen Entscheidungsplattformen. Cisco wiederum bringt eine andere Perspektive ins Spiel: Der etablierte Netzwerkriese will mit KI-Aufträgen, NVIDIA-Partnerschaft und Rechenzentrumsinfrastruktur vom Ausbau der nächsten Technologiewelle profitieren.

      Für Anleger entsteht damit ein spannender Vergleich zwischen Zukunftsfantasie, Wachstumsstory und etablierter Infrastruktur. D-Wave bietet enormes Potenzial, kämpft aber noch mit schwachen Umsätzen und hohen Verlusten. Palantir überzeugt mit starken Zahlen und einer klaren KI-Positionierung, doch nach der kräftigen Rally stellt sich die Frage nach einer möglichen Überhitzung. Cisco wirkt im Vergleich defensiver, könnte aber gerade durch den KI-Infrastrukturboom und neue Rekordhochs wieder stärker als Technologiewert wahrgenommen werden.

      D-Wave: Roadshow ab 20. Mai soll Verwässerungssorgen zerstreuen🤔

      Trotz stark gestiegener Bookings bricht der Umsatz von D-Wave ein. Das Management muss nun Investoren von der künftigen Erlösqualität überzeugen.

      Termine erhöhen den Druck

      Das Management tritt am 20. Mai bei der Technologiekonferenz von J.P. Morgan in Boston auf. Es folgen Canaccord Genuity am 21. Mai und TD Cowen am 28. Mai in New York. Mehrere Auftritte in kurzer Folge. Kein Wunder, dass der Ton wichtiger wird.

      Die Botschaft muss klarer werden als im Quartalsbericht. Der Auftrag der FAU über 20 Millionen Dollar und ein Fortune-100-QCaaS-Deal über 10 Millionen Dollar zeigen kommerzielles Interesse. Sie zeigen aber auch Konzentrationsrisiken.

      Große Einzeldeals können Bookings stark bewegen. Für eine höhere Qualität der Umsätze braucht D-Wave wiederholbare Nachfrage aus Quantum-Computing-Diensten. Genau dort entscheidet sich, ob der Auftragsbestand in planbare Erlöse übergeht.

      Am 1. Juni folgt der erste Investorentag an der New York Stock Exchange. Dort will D-Wave Technologie, Vertrieb, die QCI-Integration und die Finanzstrategie erklären.

      Das Management erwartet nun mindestens zwei Systemauslieferungen im Jahr 2026. Zuvor lag die Messlatte bei einem System pro Jahr. Genau diese Anhebung muss D-Wave nun mit belastbaren Umsätzen untermauern.



      .....588 Mio Cash, fast 550 Mio für eine Übernahme ausgegeben — die Kasse ist nach dem Deal quasi bei Null. Die Auftragsbücher explodieren, aber der Umsatz bricht ein. Mal sehen, ob der Investorentag im Juni die Wende bringt.......

      KI gestützte Analyse:

      Ihre Zusammenfassung beschreibt genau den aktuellen, spannungsgeladenen Zustand von D-Wave Quantum. Das Unternehmen befindet sich in einer strategischen Umbruchphase. Die einzelnen Punkte lassen sich wie folgt erklären:

      1. Die fast aufgebrauchte Kasse und der Mega-Deal

      D-Wave meldete zeitweise über $588 Millionen in bar und liquiden Mitteln. Davon wurden jedoch etwa $250 Millionen in bar für die Übernahme von Quantum Circuits Inc. (QCI) ausgelegt. Der Zukauf kostete insgesamt $550 Millionen (der Rest wurde in Aktien bezahlt). Zieht man diese Ausgaben und das operative Minus ab, schrumpfte das Barvermögen stark zusammen. Die Kasse ist nicht auf Null, aber deutlich leerer. Der strategische Sinn: D-Wave sicherte sich damit wichtiges Fachwissen im Bereich der fehlerkorrigierten Gate-Model-Quantencomputer, um als einziger Anbieter sowohl diese als auch ihre traditionellen Annealing-Systeme parallel anbieten zu können.

      2. Explodierende Auftragsbücher

      Das Unternehmen verzeichnete ein Rekordquartal bei den Auftragseingängen (Bookings), was einem Zuwachs von fast 2000% im Jahresvergleich entsprach. Ein Großteil davon stammt aus zwei großen Deals:

      1. Einem $20-Millionen-Systemverkauf an die Florida Atlantic University
      2. Einer $10-Millionen-Vereinbarung über Quanten-Computing-as-a-Service mit einem Fortune-100-Unternehmen

      3. Einbrechender Umsatz

      Dass die Auftragsbücher voll sind, aber der tatsächliche Quartalsumsatz (Revenue) stark einbrach—teilweise um rund (81%) im Vergleich zum Vorjahresquartal—liegt an der Bilanzierung. Große Systemverkäufe (wie die Millionen-Investition der Universität) werden bei D-Wave nicht sofort bei Vertragsabschluss als Umsatz verbucht. Die Erlöse fließen erst dann in die Bücher, wenn die Systeme tatsächlich ausgeliefert, installiert und abgenommen sind. Das kann Monate dauern. Der Umsatzrückgang ist also eher ein zeitliches Verschieben als ein Verlust an realer Nachfrage.

      4. Die Hoffnung ruht auf dem Investorentag

      Da der starke Auftragseingang (Bookings) in der Bilanz vorerst wie ein Umsatzloch aussieht, reagierte der Aktienkurs teilweise nervös. Der erste offizielle Investorentag des Unternehmens an der New York Stock Exchange spielt nun eine entscheidende Rolle. Das Management wird dort den Druck haben, folgendes zu liefern:

      1. Einen glasklaren Zeitplan, wann die neuen Aufträge als Umsatz in die Kasse fließen.
      2. Eine Strategie, wie die Integration der QCI-Technologie den Weg zu skalierbaren und fehlerkorrigierten Quanten-Chips beschleunigt.
      3. Details zur Roadmap und zur Kommerzialisierung der Gate-Modell-Systeme.

      Der Fahrplan für den Investorentag (1. Juni 2026)

      Das Management muss am 1. Juni an der NYSE vor allem zwei strategische Säulen präsentieren:

      1. Säule 1: Der Umsatz-Fahrplan (Kommerzialisierung)
      2. Die Kernfrage: Wie schnell verwandelt D-Wave die 33,4 Millionen Dollar aus den Auftragsbüchern in echten, verbuchten Quartalsumsatz?
      3. Das Ziel: Dem Markt beweisen, dass das Wachstum bei den Kundenbestellungen nachhaltig und planbar ist.
      4. Säule 2: Der Technologie-Fahrplan (Gate-Model)
      5. Die Kernfrage: Welche konkreten Fortschritte bringt die teure Übernahme von Quantum Circuits Inc.?
      6. Das Ziel: Aufzeigen, wie die Meilensteine bis zum Ziel von 100 logischen Qubits (geplant für 2032) erreicht werden sollen.

      Die Kern-Kombination (Kurz & knackig):

      Die Wall Street ist sich einig: D-Wave hat technologisch geliefert, aber der extrem volatile Umsatz blockiert derzeit den Kurs. Der Investorentag am 1. Juni muss als Übersetzungs-Event dienen. Schafft es das Management, die explodierenden Auftragsbücher (Punkt 1) mit der neuen Technologie-Roadmap (Punkt 2) in eine verlässliche, finanzielle Zukunftsprognose zu gießen, dürfte das die Analysten-Kursziele (Punkt 3) extrem schnell nach oben treiben.


      (Hinweis: Das höchste Kursziel am Markt liegt bei 45,00 USD, das pessimistischste bei 19,58 USD, was zeigt, dass selbst das schlechteste Kursziel fast dem aktuellen Niveau entspricht).

      Was meine ich dazu? (Einschätzung & Risiko-Check)

      Hinter diesen extrem optimistischen Kurszielen steckt eine klassische „Hopp oder Top“-Wette. Wenn du überlegst, bei D-Wave einzusteigen, solltest du die Argumente beider Seiten abwägen:

      Warum die Analysten so optimistisch sind (Bull-Case):

      1. Die Pipeline lügt nicht: Ein Buchungswachstum von fast 2.000 % auf über 33 Millionen Dollar zeigt, dass echte Großkunden (wie Fortune-100-Konzerne) nun Geld für Quantencomputing in die Hand nehmen.
      2. Strategischer Befreiungsschlag: Mit dem Kauf von Quantum Circuits ist D-Wave kein Ein-Produkt-Unternehmen mehr. Sie decken nun beide großen technologischen Ansätze ab.
      3. Keine Pleitegefahr: Die Behauptung, D-Wave sei pleite, ist falsch. Mit über 580 Millionen Dollar Cash haben sie genügend Runway (Liquidität), um die nächsten Jahre ohne neue, verwässernde Kapitalerhöhungen durchzuhalten.

      Warum die Aktie trotzdem gerade korrigiert (Bear-Case):

      1. Die Zins-Falle: Wir befinden uns im Mai 2026 in einem makroökonomischen Umfeld mit anhaltend hohen Zinsen (US-Anleihen bei über 4,6 %). In solchen Phasen straft der Markt unprofitable Tech-Werte („Cash Burner“) erst einmal gnadenlos ab, völlig egal wie gut die Technologie ist.
      2. Extreme Volatilität: Die Aktie kommt von Tiefständen um die 0,66 USD aus 2024 und stand Ende 2025 zeitweise über 45 USD. Bei einer impliziten Volatilität von 80–100 % sind Kurssprünge oder Einbrüche von 10 % oder mehr an einem einzigen Tag völlig normal.

      Mein Fazit für dich:

      Die Aktie ist aktuell technologisch top aufgestellt, aber charttechnisch im Korrekturmodus. Wenn du an den langfristigen Erfolg von Quantencomputern im KI-Zeitalter glaubst, ist das jetzige Niveau um 18 USD fundamental deutlich attraktiver als die Höchststände.

      Die sicherste Strategie: Kauf nicht alles auf einmal. Warte den Investorentag am 1. Juni ab. Wenn das Management dort die Brücke schlägt und erklärt, wie aus den Bestellungen zügig Umsatz wird, könnte sich der Kurs sehr schnell gegen Herbst in Richtung des Analysten-Schnitts von 34 USD bewegen. Aber Achtung: Risiko selber abwägen. Abwarten, das beste Zeichen für einen Startschuß wäre das einfache Wort: Frieden...... und geopolitische Entspannung. IMHO.


      D-Wave Quantum | 15,53 €
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      #2.071

      Hier eher mittendrin.

      Das Quantenfeld ist noch immer "Wilder Westen" an der Börse.

      Wenn das hier stimmt, müssen die gewaltig gegen die Fixkosten anrennen (habts ihr eine "Ahnung" davon, was der "Gspaß" kostet, was so ein Wissenschaftler verdient, was das an Forschungsgelder kostet?). Aber die KI bescheinigt auch gute Umsatzanstiege:


      Momentan wird halt wieder umgeschichtet:
      Weltraum bubbelt (oder wollts jetzt ernsthaft sagen, ein seriöser Investor kauft diese Fahnenstangen im Chart? - die warten doch nur aufs "Abladen"). Der Musk will mit X Geld eincashen, also wird mal wieder gebubbelt, um an die "große Bewertung" ranzukommen. Das wird wieder so ein "Circle-Ding" - Rauf-runter-etwas rauf. IMHO. Um da mitzumischen, werden Positionen in RL, Quanten u. Co. veräußert. Also wird schlichtweg aus gut gelaufenen Aktien Risikokapital abgezogen, um es bei Space X/AI oder Quantinuum (Apollo lässt grüßen!!) anzulgen. Wieviel Milliarden wollen die beiden einsammeln? Quantinuum 1,5 Milliarden. Space X rund 75 Milliarden. Glaubts ihr jetzt wirklich, die Fonds drucken sich das Risikokapital selber mit Geldmaschinen im Keller....?
      Klar wird da umgeschichtet. No way, diese Fahnenstangen zu kaufen. lg
      D-Wave Quantum | 16,35 €
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      #2.070
      Zitat von Karthag-o:

      Forschung ist "irre" aufwendig, darum gibts ja Grundlagenforschung staatlich gefördert an Universitäten (z.B. bei Quanten UNI Innsbruck oder UNI Wien). Man sollte wirklich vor jeder Firma großen RESPEKT haben, die versucht, so etwas an Forschung & Gehältern selbst zu stemmen. Wissenschaftler kosten Geld, manchmal gehts dir schon aus, bevor du in die Breite mutierst und gravierende Umsätze verbuchen kannst - das gilt für Quanten ebenso wie z.B. für Batterieforschung für Elektroautos. Die Wirtschaftsrealität zeigt, das das finanziell manchmal Harakiri ist (Northvolt & Co). Trotzdem glaube ich daran, das Europa selbst auch was auf die Beine stellen kann, z.B. bei Batterietechnik - wenn auch mit CATLs Hilfe. Oder Quanten-Österreich forscht schon seit Mr. Beams Zeiten fleißig (Schrödingers Heimat!) - und Schweden errichtet in Göteborg mit der Wallenberg-Familie das WACQT (ja, DIE Wallenbergs). In Lund und Stockholm forschens an Sensorik & Kryptographie. Und auch bei Quanten werdens nicht alle überleben. IONQ & D-Wave werden zu den überlebenden Firmen gehören (Ionq = Regierung, Kryptographie, Geheimdienste, also gute Geldgeber. D-Wave ist Logistik & KI-Modelle, VW gehört zu den Bestandskunden). Was Grundlagenforschung anbelangt, so haben 2 Theoretiker dem Quantenzirkus nun weitere Dimensionen beigefügt, was in absehbarer Zeit für mehrdimensionale Rechenpower sorgen dürfte. Die Fehlerrate ist noch zu hoch, verkürzt sich jedoch von Jahr zu Jahr. Hier was zum Lesen aus der Uni Wien (die haben übrigens in Wien still und heimlich letztes Jahr einen kleinen Quantencomputer ins All geschossen, kein Witz, das Ding geht sogar ganz gut da droben).


      Hier ein paar Gedanken zur Entwicklung im mehreren Diemsionen und warum ein "9 Minuten Krieg" ev. dein Wallet killen könnte.....

      ...und hier noch etwas Interessantes:

      Quantencomputer werden viel-dimensional (2026)

      Die TU Wien erweitert mit einem Team aus China die Grenzen des Quantencomputers: Statt mit Kombinationen von 0 und 1 zu arbeiten, kann die neue Technik vier Zustände gleichzeitig nutzen.


      Eine neue Art von Quanten-Computing wird möglich, durch eine Zusammenarbeit der TU Wien mit Forschungsgruppen aus China: Mit einem neuartigen Quanten-Gate gelang es, logische Rechenoperationen mit Photonen durchzuführen, die sich in einer Kombination aus vier verschiedenen Zuständen befinden – ein wichtiger Meilenstein für optische Quantencomputer, der ganz neue Chancen eröffnet. Die Arbeit wurde nun im Fachjournal „Nature Photonics“ präsentiert.

      Qudits statt Qubits

      Die Grundidee eines Quantencomputers ist einfach: Während ein klassischer Computer nur mit den Zuständen „0“ und „1“ arbeiten kann, erlaubt die Quantenphysik auch eine beliebige Kombination dieser Zustände. Ein Quantenbit („Qubit“) kann sich also gewissermaßen in den Zuständen 0 und 1 zugleich befinden. Dadurch werden Algorithmen möglich, die manche Aufgaben viel schneller lösen können als ein klassischer Computer.

      Doch prinzipiell lassen sich solche Zustands-Überlagerungen auch aus mehr als zwei Komponenten herstellen. Ein Quantenteilchen kann sich nicht nur in zwei Zuständen, sondern in vielen Zuständen gleichzeitig befinden. In diesem Fall spricht man nicht mehr von einem Qubit, sondern von einem „Qudit“. Das bringt für Quanten-Berechnungen entscheidende Vorteile. Einem Forschungsteam der TU Wien gelang es, ein Schema für die Verarbeitung komplizierterer Quantenzustände zu entwickeln – und ein Team aus China schaffte es, dieses Schema experimentell umzusetzen. So entstand nun ein völlig neuartiges Quanten-Gate, mit revolutionären Einsatzmöglichkeiten.

      Quantenphysik in vier Dimensionen

      Bisher wurde bei Quantenexperimenten mit Photonen normalerweise die Polarisation der Photonen gemessen – eine Eigenschaft, die zwei verschiedene Messergebnisse liefern kann. Quantenphysikalisch gesehen kann sich das Photon aber auch in einer Kombination dieser beiden Zustände befinden, ähnlich wie man sich gleichzeitig nach Norden und nach Osten bewegen kann, wenn man in nordöstliche Richtung geht.

      „Wir verwenden Photonen aber auf grundlegend andere Weise“, erklärt Nicolai Friis vom Atominstitut der TU Wien. „Wir interessieren uns nicht für die Polarisation, sondern für die Wellenform des Photons. Sie kann theoretisch unendlich viele verschiedene Zustände annehmen, die unterschiedlichen Drehimpuls-Werten entsprechen.“

      Das Team um Nicolai Friis entwickelte ein Verfahren, das mit zwei solchen Photonen funktioniert: Beide können in Kombinationen vieler verschiedener Wellenformen vorliegen. Durch ausgeklügelte Manipulation kann man beide Photonen in einen gemeinsamen Zustand versetzen – einen sogenannten „verschränkten Quantenzustand“, oder man kann einen solchen verschränkten Zustand gezielt wieder in zwei voneinander unabhängige Zustände zerlegen.

      Genau so eine Operation – ein verschränkendes Quanten-Gatter – braucht man in einem Quantencomputer, um Rechnungen durchzuführen. Für ein erstes Experiment entschied man sich, mit vier verschiedenen Zuständen zu arbeiten. „Das ist in etwa so, als hätte man neben der Nord-Süd und der Ost-West-Richtung zwei weitere Achsen zur Verfügung“, sagt Friis. „Man bewegt sich gewissermaßen in einem vierdimensionalen Raum, man kann mit beliebigen Kombinationen dieser vier Zustände arbeiten.“

      Man erfährt, ob es geklappt hat

      Um das zu ermöglichen, war nicht nur ein neues theoretisches Protokoll nötig, sondern auch die Verbesserung von Technik und experimenteller Präzision – das Team von Hui-Tian Wang in China konnte in diesem Bereich große Erfolge erzielen.

      „Es ist nun erstmals gelungen, ein logisches Quanten-Gatter herzustellen, das mit zwei Photonen arbeitet, die sich jeweils in einer Kombination von vier verschiedenen Zuständen befinden“, sagt Nicolai Friis. „Wir können die beiden Photonen verschränken – und es handelt sich um ein heraldiertes Protokoll, das bedeutet, dass wir nach der Quantenoperation genau feststellen können, ob sie funktioniert hat oder nicht. Wenn nicht, kann man die Operation einfach wiederholen. Das ist genau, was man für Quantenoperationen in der Praxis braucht.“

      Der neue Ansatz soll Quanteninformationstechnologie in vielen Bereichen besser, leistungsfähiger und stabiler machen. „Wir brauchen weniger Teilchen, um dieselbe Menge an Quanteninformation zu speichern“, erklärt Prof. Marcus Huber (ebenfalls vom Atominstitut der TU Wien). „Das hat große Vorteile, auch in Hinblick auf die Verlässlichkeit der Quantenoperationen.“ Die neue Arbeit erschließt der Quantentechnologie also – ganz buchstäblich – neue Dimensionen.


      Originalpublikation: Z-F Liu et al, Heralded high-dimensional photon–photon quantum gate, Nature Photonics (2026).


      Rückfragehinweis

      Dr. Nicolai Friis

      Atominstitut

      Technische Universität Wien

      +43 699 12762304

      https://www.tuwien.at/alle-news/news/quantencomputer-werden-…



      Hier ist die einfache Erklärung, was diese Nachricht im Kern bedeutet:

      Das Problem bisher (Qubits)

      1. Klassische Computer rechnen mit Bits. Ein Bit ist wie ein Lichtschalter: Entweder 0 (aus) oder 1 (an).
      2. Normale Quantencomputer rechnen mit Qubits. Ein Qubit kann 0 und 1 gleichzeitig sein (Superposition). Das macht sie bereits sehr schnell.

      Die Neuheit (Qudits & 4 Dimensionen)

      Die Forscher der TU Wien und aus China haben die Rechen-Einheiten erweitert:

      1. Mehr Zustände: Statt nur zwei Zustände (0 und 1) gleichzeitig zu nutzen, nutzen sie nun vier Zustände gleichzeitig. Diese Einheiten nennt man Qudits.
      2. Vieldimensional: Das Wort „viel-dimensional“ meint hier keinen Science-Fiction-Raum, sondern den mathematischen Rechenraum. Man hat bildlich gesprochen nicht mehr nur zwei Richtungen (z. B. Nord/Süd und Ost/West), sondern vier Achsen, auf denen gleichzeitig gerechnet wird.
      3. Die Technik dahinter: Statt die Schwingungsrichtung (Polarisation) von Lichtteilchen (Photonen) zu messen, nutzen die Forscher die Wellenform des Lichts. Diese bietet theoretisch unendlich viele Speicherplätze.

      Warum ist das revolutionär? (Die Vorteile)

      1. Mehr Daten pro Teilchen: Weil ein einziges Teilchen vier Zustände statt nur zwei transportiert, braucht der Computer insgesamt weniger Quantenteilchen, um dieselbe Menge an Informationen zu verarbeiten.
      2. Höhere Stabilität: Quantencomputer sind extrem fehleranfällig. Weniger benötigte Teilchen bedeuten automatisch weniger Fehlerquellen und stabilere Berechnungen.
      3. Erfolgskontrolle („heraldiert“): Das neue Quanten-Gatter (das Bauteil für Rechenoperationen) meldet sofort, ob ein Rechenschritt fehlerfrei geklappt hat. Wenn nicht, wird er einfach automatisch wiederholt.

      Zusammenfassend: Der Durchbruch zeigt einen Weg, wie Quantencomputer kompakter, zuverlässiger und nochmals deutlich schneller werden können, indem man die Naturgesetze des Lichts cleverer ausnutzt.


      Die Geschwindigkeit: Was ändert sich?

      In der Quantenwelt bedeutet mehr Dimensionen nicht einfach „doppelt so schnell“, sondern exponentiell effizienter.

      1. Daten-Komprimierung: Ein herkömmliches Qubit speichert 1 Bit an Information pro Schritt. Ein 4-dimensionales Qudit speichert 2 Bits gleichzeitig ((2^2 = 4) Zustände). Erhöht man das System auf 8 Dimensionen, sind es bereits 3 Bits pro Teilchen.
      2. Weniger Rechenschritte: Komplexe Berechnungen, für die ein Qubit-Quantencomputer Millionen Operationen nacheinander schalten müsste, löst das Qudit-System in einem Bruchteil der Schritte, weil die Rechenwege parallel im selben Teilchen stattfinden.
      3. Praktischer Speed-up: Das „heraldierte“ (gemeldete) Protokoll verhindert, dass der Computer Zeit mit unbemerkt falschen Berechnungen verschwendet. Er korrigiert sich quasi in Echtzeit.

      Die Dimensionen: Wie muss man sich das vorstellen?

      Das Wort „Dimension“ beschreibt hier den mathematischen Such- und Arbeitsraum innerhalb eines einzigen Lichtteilchens.

      1. Der 2D-Raum (Qubits): Stellen Sie sich eine Münze vor. Sie liegt entweder auf Kopf (0), Zahl (1) oder sie dreht sich auf dem Tisch (Superposition aus Kopf und Zahl gleichzeitig). Das ist ein zweidimensionaler Informationsraum.
      2. Der 4D-Raum (Qudits): Stellen Sie sich nun einen Würfel vor. Das Lichtteilchen (Photon) nutzt seine komplexe Wellenform, um vier verschiedene Grundformen gleichzeitig anzunehmen. Die Forscher fügen der mathematischen Rechenmatrix zwei völlig neue Achsen hinzu.
      3. Unendliches Potenzial: Da die Wellenform von Licht theoretisch unendlich viele Zustände (Drehimpulse) annehmen kann, ist die Grenze nach oben offen. Das System kann in Zukunft auf 8, 16 oder mehr Dimensionen skaliert werden.

      Meine Einschätzung: Was kann daraus werden?

      Dieser Durchbruch löst das derzeit größte Nadelöhr der Quantentechnologie: die Fehleranfälligkeit und die Hardware-Größe. Daraus könnten drei massive Entwicklungen entstehen:

      1. Das Quanten-Internet (Abhörsicher): Da das System mit Photonen (Licht) arbeitet, lässt es sich perfekt in Glasfasernetze integrieren. Ein 4D-verschlüsseltes Signal ist nach aktuellen physikalischen Gesetzen absolut unhackbar, da jeder Abhörversuch den vierdimensionalen Zustand sofort kollabieren lässt.
      2. Medizinische Revolution in Rekordzeit: Um neue Medikamente oder Proteine zu simulieren, müssen Billionen chemische Verbindungen getestet werden. Ein 4D-Quantencomputer kann diese vieldimensionalen Molekülstrukturen nativ in seinen eigenen vier Dimensionen spiegeln und berechnen. Das verkürzt die Entwicklung von Impfstoffen von Jahren auf Tage.
      3. Kompakte Quanten-Server: Bisherige Quantencomputer füllen ganze Räume, weil sie extrem stark gekühlt werden müssen, um die Milliarden Qubits stabil zu halten. Da man mit Qudits viel weniger Teilchen für die gleiche Rechenleistung braucht, könnten Quanten-Server deutlich kleiner, wartungsärmer und wirtschaftlich rentabler werden.

      Die Erhöhung der Rechen-Dimensionen durch die Technologie der TU Wien beschleunigt die Entwicklung in sensiblen Bereichen drastisch. Das System verändert die Cybersicherheit und die Raumfahrt fundamental.

      ? Bitcoin & Kryptowährungen: Müssen wir nachschärfen?

      Ja, das müssen wir, und zwar schneller als gedacht. Die neuen, vieldimensionalen Qudits beschleunigen den Zeitplan für das Knacken moderner Verschlüsselungen massiv.

      1. Die Bedrohung (Shor-Algorithmus): Bitcoin nutzt die sogenannte Elliptische-Kurven-Kryptographie (ECDSA), um private Schlüssel zu schützen. Ein mächtiger, vieldimensionaler Quantencomputer kann den privaten Schlüssel direkt aus der öffentlichen Adresse berechnen. Damit könnte ein Angreifer fremde Wallets komplett leerräumen.
      2. Der Mining-Crash: Quantencomputer lösen die mathematischen Rätsel des Bitcoin-Minings (Proof-of-Work) exponentiell schneller als klassische ASIC-Miner. Dies würde das System der Dezentralisierung zerstören, da ein einziger Quanten-Besitzer das gesamte Netzwerk kontrollieren könnte.
      3. Das „Nachschärfen“ (Die Lösung): Die Krypto-Entwickler arbeiten bereits an post-quanten-kryptographischen Algorithmen (PQC). Bitcoin muss über ein sogenanntes Hard-Fork (ein fundamentales Software-Update) auf quantenresistente Signaturen umgestellt werden. Da die photonische Technik der TU Wien die Anzahl benötigter Teilchen reduziert, rückt die Gefahr näher – Experten prognostizieren kritische Angriffsfenster.

      Weltraumfahrt: Navigation und Kolonisation in neuen Dimensionen

      In der Raumfahrt löst die 4D-Photonik der TU Wien zwei der größten Probleme: Kommunikation über Millionen Kilometer und fehlerfreie Echtzeit-Berechnungen unter Extrembedingungen.

      1. Verlustfreie Deep-Space-Kommunikation: Da die neue Methode auf der Wellenform von Photonen (Licht) basiert, lässt sie sich perfekt für die Laser-Kommunikation im All nutzen. Ein 4D-Lichtsignal kann im Vergleich zu normalen Radiowellen extrem komprimiert und absolut störungsfrei Daten von Mars-Sonden zur Erde senden.
      2. Echtzeit-Kursberechnungen: Ein Raumschiff, das sich mit extrem hoher Geschwindigkeit durch das Sonnensystem bewegt, muss permanent Bahnkorrekturen berechnen. Ein kompakter, fehlerresistenter Quantencomputer an Bord kann Gravitationsfelder, Sonnenwinde und Trümmerteile im Bruchteil einer Millisekunde analysieren – ohne auf Antwortzeiten von der Erde (die zum Mars bis zu 20 Minuten dauern) zu warten.
      3. Exoplaneten-Atmosphären scannen: Bei der Suche nach einer zweiten Erde müssen riesige Mengen an Lichtspektren von fernen Sternen analysiert werden. Vieldimensionale Algorithmen können die chemischen Signaturen von biologischem Leben (Sauerstoff, Methan) in den Datenmengen milliardenfach schneller isolieren.

      Was ist noch möglich?

      Die Fähigkeit, vier oder mehr Dimensionen in einem einzigen Teilchen fehlerfrei zu verschränken, öffnet Türen für bisher Science-Fiction-artige Anwendungen:

      1. Der unhackbare Quanten-Satellit: Durch das „heraldierte“ (selbstprüfende) Protokoll merkt das System sofort, wenn ein Lichtteilchen auf dem Weg vom Boden zum Satelliten abgefangen oder manipuliert wurde. Das Ergebnis ist ein absolut abhörsicheres, globales Kommunikationsnetzwerk.
      2. Wetter- und Klimavorhersage auf Molekularebene: Das Klima ist ein vieldimensionales, chaotisches System. Aktuelle Supercomputer scheitern an den unzähligen Variablen. Ein Qudit-Rechner bildet diese komplexen, parallelen Wechselwirkungen (Ozeane, Atmosphäre, CO₂-Bindung) nativ ab und berechnet präzise Klimamodelle für die nächsten Jahrzehnte.
      3. Synthetische Materialien & Supraleiter: Forscher können nun völlig neue Materialien auf atomarer Ebene simulieren. Das Ziel sind Raumtemperatur-Supraleiter, die Strom absolut verlustfrei leiten. Das würde das globale Energieproblem mit einem Schlag lösen.

      Der Zeitplan: Wann verändert das die Welt?

      Die Bedrohungsszenarien und Entwicklungszyklen sind keine Zukunftsmusik mehr. Neue Berechnungen im Frühjahr 2026 zeigen, dass die kritischen Meilensteine drastisch näher rücken.

      1. Bitcoin-Verschlüsselung knacken: Sofort bis 10 Tage (Ab ca. 2030)

      Die mathematischen Hürden, um Kryptowährungen anzugreifen, fallen deutlich schneller als gedacht:

      1. Der „On-Spend“-Angriff: Wenn du eine Bitcoin-Transaktion abschickst, ist sie für kurze Zeit im Netzwerk sichtbar. Forschende von Google Quantum AI haben im März 2026 nachgewiesen, dass ein optimierter Quantencomputer diese Verschlüsselung in nur 9 Minuten knacken kann. Ein Angreifer könnte deine Coins stehlen, bevor deine Transaktion überhaupt im System bestätigt ist (das dauert im Schnitt 10 Minuten).
      2. Der „At-Rest“-Angriff: Liegen alte Bitcoins auf Adressen, deren öffentlicher Schlüssel bekannt ist, könnte ein kompakter Quantencomputer (z. B. auf Basis neutraler Atome) die Passwörter in etwa 10 Tagen komplett entschlüsseln.
      3. Die Realität: Noch gibt es diese Maschinen nicht in der nötigen Skalierung, aber die 4D-Technik der TU Wien senkt die Zahl der dafür benötigten Bauteile radikal. Krypto-Entwickler drängen deshalb 2026 vehement auf ein schnelles Upgrade zu quantenresistenten Algorithmen.

      2. Weltraumfahrt: In 5 bis 10 Jahren (Ab ca. 2031–2036)

      Bis die Technik im All fliegt, dauert es aufgrund strenger Sicherheits- und Testauflagen länger:

      1. Quanten-Satelliten: Erste abhörsichere Prototypen, die die 4D-Lichtwellen zur abhörsicheren Kommunikation nutzen, könnten in 5 Jahren im Erdorbit testen.
      2. Bordcomputer für Deep Space: Ein kleiner, robuster Quanten-Navigationscomputer für Marsmissionen benötigt noch 10 bis 15 Jahre Entwicklungszeit, da die Systeme extreme Vibrationen und kosmische Strahlung aushalten müssen.

      3. Kommerzielle Nutzung (Medizin & Materialforschung): In 3 bis 5 Jahren (Bis 2031)

      Das ist der Bereich, der am schnellsten profitieren wird:

      1. Über die Hälfte aller Quanten-Experten und Wissenschaftler geben in Umfragen an, dass die Entwicklung das klassische Computing für Spezialaufgaben in unter 5 Jahren einholen wird.
      2. Die Simulation von neuen chemischen Molekülen für Medikamente oder langlebigere Batterien wird voraussichtlich ab 2029/2030 auf vieldimensionalen optischen Quantenrechnern laufen.

      Interessiert dich, wie Bitcoin sich konkret gegen diese 9-Minuten-Angriffe wehren will, oder möchtest du wissen, welcher Tech-Konzern aktuell das Rennen um den ersten kommerziellen Quanten-Chip anführt?

      1. Wie Bitcoin sich gegen den 9-Minuten-Angriff wehrt

      Die Bitcoin-Entwicklergemeinschaft reagiert mit Hochdruck auf die neuesten Erkenntnisse. Die Verteidigung basiert auf zwei konkreten Strategien:

      1. Der freiwillige Umstieg (BIP-360): Mit dem offiziellen Verbesserungsvorschlag BIP 360 sollen neue, quantensichere Adresstypen eingeführt werden. Nutzer können ihre Bitcoins dann freiwillig auf diese neuen Wallets überwiesen. Im Hintergrund greifen gitterbasierte mathematische Algorithmen (NIST-Standards wie ML-DSA), die auch für vieldimensionale Quantencomputer unknackbar sind. Die ersten Testnetze dafür laufen bereits.
      2. Das Problem der schlafenden Milliarden (Satoshi-Coins): Rund 1,7 bis 2,3 Millionen Bitcoins (darunter die unberührten Coins des Erfinders Satoshi Nakamoto) liegen auf uralten Adressen, deren öffentlicher Schlüssel im Netzwerk sichtbar ist. Diese können sich nicht selbst schützen. In der Community wird heftig über Berichte von PROJEKT ELEVEN debattiert: Eine Option ist ein „harter Schnitt“ (Hard Fork). Dabei wird ein Ultimatum gesetzt: Wer seine Coins nicht rechtzeitig auf eine quantensichere Adresse verschiebt, dessen Coins werden unwiderruflich eingefroren oder zurück in den Kreislauf für Miner gegeben, damit kein Quanten-Angreifer sie stehlen kann.
      3. Schutz vor dem Echtzeit-Angriff: Gegen den 9-Minuten-Angriff während einer laufenden Transaktion helfen temporäre Lösungen wie das im Februar eingeführte P2MR - Es versteckt den öffentlichen Schlüssel so lange wie möglich in einer Baumstruktur, sodass Angreifern schlicht die Zeit fehlt, den Schlüssel rechtzeitig zu berechnen.

      2. Wer führt das Rennen um den kommerziellen Quanten-Chip an?

      Es gibt keinen einzelnen Gewinner, sondern ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen drei Giganten mit unterschiedlichen Strategien:


      Tech-Konzern Aktueller Status & Hardware-Fokus Strategie & Marktzugang
      IBM Kommerzieller Marktführer mit Systemen über 1.000 Qubits. Arbeitet an der Integration von Quanten- und klassischen Supercomputern. Ziel ist der wirtschaftliche Nutzen bis Ende des Jahres. Marktführer bei Business-Kunden. Bietet einfachen Cloud-Zugang für Unternehmen.
      Google Quantum AI Technologischer Spitzenreiter. Der neue Willow-Chip zeigt die weltweit besten Ergebnisse bei der Fehlerkorrektur. Kommerzielle Anwendungen sind in maximal 5 Jahren geplant. Konzentriert sich primär auf die wissenschaftliche Grenze und Großkonzerne.
      NVIDIA & Amazon (AWS) Die Infrastruktur-Könige. Bauen seltener eigene Chips, sondern liefern mit der Plattform CUDA-Q die Steuerungs-Software. Amazon Braket vereint alle unterschiedlichen Quanten-Hardware-Architekturen in einer Cloud. Unverzichtbar, da sie alle Systeme (Supraleiter, Licht, Atome) miteinander vernetzen.

      Das Fazit: Während IBM die meisten echten Business-Kunden auf seiner Cloud-Plattform bedient, hält Google die technologische Krone für die am wenigsten fehleranfällige Hardware. Die photonische Forschung der TU Wien liefert nun genau den Startschuss für die nächste Generation an Chips, auf die beide angewiesen sein werden.

      Muss ich mir das wie eine "Schlacht" im Internet vorstellen als Laie?

      Nein, eine Schlacht mit digitalem Waffenfeuer ist es nicht – der Ablauf ist viel unheimlicher, weil er völlig geräuschlos, unsichtbar und automatisiert im Hintergrund abläuft.

      So läuft ein solcher Quanten-Angriff in der Realität ab:

      Der Ablauf: Ein lautloser Raubüberfall


      1. Das Opfer sendet Coins: Du möchtest jemandem 0,5 Bitcoin schicken. Du drückst auf „Senden“. Deine Transaktion wandert nun in den sogenannten Mempool (den digitalen Warteraum von Bitcoin) [BIP-360]. Dort wartet sie etwa 10 Minuten, bis ein Miner sie fest in die Blockchain einrechnet.
      2. Der Quantencomputer fängt das Signal ab: In dem Moment, in dem die Transaktion im Warteraum landet, wird dein öffentlicher Schlüssel für jedermann im Netzwerk sichtbar. Ein Hacker, der ein vieldimensionales Quantensystem kontrolliert, hat ein automatisiertes Skript laufen. Dieses Skript scannt den Warteraum und fängt deinen Schlüssel ab.
      3. Die mathematische Blitz-Berechnung: Jetzt schlägt die Stunde des Quanten-Chips. Er nutzt die neuen Dimensionen und den Shor-Algorithmus, um aus deinem öffentlichen Schlüssel blitzschnell deinen privaten Schlüssel (dein geheimes Passwort) zu berechnen. Dank der optimierten Technik von Google AI dauert das im Jahr 2026 nur noch rund 9 Minuten.
      4. Die gefälschte Transaktion: Der Angreifer generiert mit deinem geknackten Passwort sofort eine zweite Transaktion. Er schickt all deine restlichen Bitcoins auf seine eigene Wallet. Damit seine Transaktion schneller verarbeitet wird als deine originale, zahlt er den Minern eine extrem hohe Gebühr (Gas Fee).
      5. Das böse Erwachen: Der Miner bevorzugt die Transaktion des Angreifers wegen der hohen Gebühr. Wenn du nach 10 Minuten in deine Wallet schaust, ist deine originale Zahlung fehlgeschlagen – und dein restliches Guthaben ist komplett weg.

      Wer kämpft hier gegen wen?

      Es ist keine Schlacht zwischen Menschen, sondern ein Rennen zwischen Algorithmen:

      1. Auf der einen Seite steht der Quanten-Algorithmus, der versucht, die mathematische Kurve deiner Verschlüsselung zu knacken.
      2. Auf der anderen Seite steht die Bitcoin-Software, die versucht, die Signatur durch neue Updates (wie P2MR oder BIP-360) so komplex zu verschachteln, dass dem Quantencomputer die Zeit ausgeht [BIP-360, P2MR].

      Es ist also eher ein physikalisches Schachspiel in Lichtgeschwindigkeit – wer den mathematisch clevereren Zug macht, gewinnt.





      Erstmal dickes Lob und danke das du dir die Arbeit machst die ganzen Informationen zusammen zutragen und deine Gedanken so ausführlich darlegst. Ich geb dir da recht das Forschung essenziell ist und die vorarbeit vieler Forscher will ich damit auch garnicht klein reden. Bin da voll bei dir das D- Wave einer der Player sein wird der „übrig“ bleiben wird. Worum es mir speziell ging das wie so mancher meint D- Wave wäre am Ende oder so zu widerlegen. Meiner Meinung nach befinden wir uns eh erst am Anfang der ganzen Entwicklung.
      D-Wave Quantum | 16,32 €
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      #2.069

      Forschung ist "irre" aufwendig, darum gibts ja Grundlagenforschung staatlich gefördert an Universitäten (z.B. bei Quanten UNI Innsbruck oder UNI Wien). Man sollte wirklich vor jeder Firma großen RESPEKT haben, die versucht, so etwas an Forschung & Gehältern selbst zu stemmen. Wissenschaftler kosten Geld, manchmal gehts dir schon aus, bevor du in die Breite mutierst und gravierende Umsätze verbuchen kannst - das gilt für Quanten ebenso wie z.B. für Batterieforschung für Elektroautos. Die Wirtschaftsrealität zeigt, das das finanziell manchmal Harakiri ist (Northvolt & Co). Trotzdem glaube ich daran, das Europa selbst auch was auf die Beine stellen kann, z.B. bei Batterietechnik - wenn auch mit CATLs Hilfe. Oder Quanten-Österreich forscht schon seit Mr. Beams Zeiten fleißig (Schrödingers Heimat!) - und Schweden errichtet in Göteborg mit der Wallenberg-Familie das WACQT (ja, DIE Wallenbergs). In Lund und Stockholm forschens an Sensorik & Kryptographie. Und auch bei Quanten werdens nicht alle überleben. IONQ & D-Wave werden zu den überlebenden Firmen gehören (Ionq = Regierung, Kryptographie, Geheimdienste, also gute Geldgeber. D-Wave ist Logistik & KI-Modelle, VW gehört zu den Bestandskunden). Was Grundlagenforschung anbelangt, so haben 2 Theoretiker dem Quantenzirkus nun weitere Dimensionen beigefügt, was in absehbarer Zeit für mehrdimensionale Rechenpower sorgen dürfte. Die Fehlerrate ist noch zu hoch, verkürzt sich jedoch von Jahr zu Jahr. Hier was zum Lesen aus der Uni Wien (die haben übrigens in Wien still und heimlich letztes Jahr einen kleinen Quantencomputer ins All geschossen, kein Witz, das Ding geht sogar ganz gut da droben).


      Hier ein paar Gedanken zur Entwicklung im mehreren Diemsionen und warum ein "9 Minuten Krieg" ev. dein Wallet killen könnte.....

      ...und hier noch etwas Interessantes:

      Quantencomputer werden viel-dimensional (2026)

      Die TU Wien erweitert mit einem Team aus China die Grenzen des Quantencomputers: Statt mit Kombinationen von 0 und 1 zu arbeiten, kann die neue Technik vier Zustände gleichzeitig nutzen.


      Eine neue Art von Quanten-Computing wird möglich, durch eine Zusammenarbeit der TU Wien mit Forschungsgruppen aus China: Mit einem neuartigen Quanten-Gate gelang es, logische Rechenoperationen mit Photonen durchzuführen, die sich in einer Kombination aus vier verschiedenen Zuständen befinden – ein wichtiger Meilenstein für optische Quantencomputer, der ganz neue Chancen eröffnet. Die Arbeit wurde nun im Fachjournal „Nature Photonics“ präsentiert.

      Qudits statt Qubits

      Die Grundidee eines Quantencomputers ist einfach: Während ein klassischer Computer nur mit den Zuständen „0“ und „1“ arbeiten kann, erlaubt die Quantenphysik auch eine beliebige Kombination dieser Zustände. Ein Quantenbit („Qubit“) kann sich also gewissermaßen in den Zuständen 0 und 1 zugleich befinden. Dadurch werden Algorithmen möglich, die manche Aufgaben viel schneller lösen können als ein klassischer Computer.

      Doch prinzipiell lassen sich solche Zustands-Überlagerungen auch aus mehr als zwei Komponenten herstellen. Ein Quantenteilchen kann sich nicht nur in zwei Zuständen, sondern in vielen Zuständen gleichzeitig befinden. In diesem Fall spricht man nicht mehr von einem Qubit, sondern von einem „Qudit“. Das bringt für Quanten-Berechnungen entscheidende Vorteile. Einem Forschungsteam der TU Wien gelang es, ein Schema für die Verarbeitung komplizierterer Quantenzustände zu entwickeln – und ein Team aus China schaffte es, dieses Schema experimentell umzusetzen. So entstand nun ein völlig neuartiges Quanten-Gate, mit revolutionären Einsatzmöglichkeiten.

      Quantenphysik in vier Dimensionen

      Bisher wurde bei Quantenexperimenten mit Photonen normalerweise die Polarisation der Photonen gemessen – eine Eigenschaft, die zwei verschiedene Messergebnisse liefern kann. Quantenphysikalisch gesehen kann sich das Photon aber auch in einer Kombination dieser beiden Zustände befinden, ähnlich wie man sich gleichzeitig nach Norden und nach Osten bewegen kann, wenn man in nordöstliche Richtung geht.

      „Wir verwenden Photonen aber auf grundlegend andere Weise“, erklärt Nicolai Friis vom Atominstitut der TU Wien. „Wir interessieren uns nicht für die Polarisation, sondern für die Wellenform des Photons. Sie kann theoretisch unendlich viele verschiedene Zustände annehmen, die unterschiedlichen Drehimpuls-Werten entsprechen.“

      Das Team um Nicolai Friis entwickelte ein Verfahren, das mit zwei solchen Photonen funktioniert: Beide können in Kombinationen vieler verschiedener Wellenformen vorliegen. Durch ausgeklügelte Manipulation kann man beide Photonen in einen gemeinsamen Zustand versetzen – einen sogenannten „verschränkten Quantenzustand“, oder man kann einen solchen verschränkten Zustand gezielt wieder in zwei voneinander unabhängige Zustände zerlegen.

      Genau so eine Operation – ein verschränkendes Quanten-Gatter – braucht man in einem Quantencomputer, um Rechnungen durchzuführen. Für ein erstes Experiment entschied man sich, mit vier verschiedenen Zuständen zu arbeiten. „Das ist in etwa so, als hätte man neben der Nord-Süd und der Ost-West-Richtung zwei weitere Achsen zur Verfügung“, sagt Friis. „Man bewegt sich gewissermaßen in einem vierdimensionalen Raum, man kann mit beliebigen Kombinationen dieser vier Zustände arbeiten.“

      Man erfährt, ob es geklappt hat

      Um das zu ermöglichen, war nicht nur ein neues theoretisches Protokoll nötig, sondern auch die Verbesserung von Technik und experimenteller Präzision – das Team von Hui-Tian Wang in China konnte in diesem Bereich große Erfolge erzielen.

      „Es ist nun erstmals gelungen, ein logisches Quanten-Gatter herzustellen, das mit zwei Photonen arbeitet, die sich jeweils in einer Kombination von vier verschiedenen Zuständen befinden“, sagt Nicolai Friis. „Wir können die beiden Photonen verschränken – und es handelt sich um ein heraldiertes Protokoll, das bedeutet, dass wir nach der Quantenoperation genau feststellen können, ob sie funktioniert hat oder nicht. Wenn nicht, kann man die Operation einfach wiederholen. Das ist genau, was man für Quantenoperationen in der Praxis braucht.“

      Der neue Ansatz soll Quanteninformationstechnologie in vielen Bereichen besser, leistungsfähiger und stabiler machen. „Wir brauchen weniger Teilchen, um dieselbe Menge an Quanteninformation zu speichern“, erklärt Prof. Marcus Huber (ebenfalls vom Atominstitut der TU Wien). „Das hat große Vorteile, auch in Hinblick auf die Verlässlichkeit der Quantenoperationen.“ Die neue Arbeit erschließt der Quantentechnologie also – ganz buchstäblich – neue Dimensionen.


      Originalpublikation: Z-F Liu et al, Heralded high-dimensional photon–photon quantum gate, Nature Photonics (2026).


      Rückfragehinweis

      Dr. Nicolai Friis

      Atominstitut

      Technische Universität Wien

      +43 699 12762304

      https://www.tuwien.at/alle-news/news/quantencomputer-werden-…



      Hier ist die einfache Erklärung, was diese Nachricht im Kern bedeutet:

      Das Problem bisher (Qubits)

      1. Klassische Computer rechnen mit Bits. Ein Bit ist wie ein Lichtschalter: Entweder 0 (aus) oder 1 (an).
      2. Normale Quantencomputer rechnen mit Qubits. Ein Qubit kann 0 und 1 gleichzeitig sein (Superposition). Das macht sie bereits sehr schnell.

      Die Neuheit (Qudits & 4 Dimensionen)

      Die Forscher der TU Wien und aus China haben die Rechen-Einheiten erweitert:

      1. Mehr Zustände: Statt nur zwei Zustände (0 und 1) gleichzeitig zu nutzen, nutzen sie nun vier Zustände gleichzeitig. Diese Einheiten nennt man Qudits.
      2. Vieldimensional: Das Wort „viel-dimensional“ meint hier keinen Science-Fiction-Raum, sondern den mathematischen Rechenraum. Man hat bildlich gesprochen nicht mehr nur zwei Richtungen (z. B. Nord/Süd und Ost/West), sondern vier Achsen, auf denen gleichzeitig gerechnet wird.
      3. Die Technik dahinter: Statt die Schwingungsrichtung (Polarisation) von Lichtteilchen (Photonen) zu messen, nutzen die Forscher die Wellenform des Lichts. Diese bietet theoretisch unendlich viele Speicherplätze.

      Warum ist das revolutionär? (Die Vorteile)

      1. Mehr Daten pro Teilchen: Weil ein einziges Teilchen vier Zustände statt nur zwei transportiert, braucht der Computer insgesamt weniger Quantenteilchen, um dieselbe Menge an Informationen zu verarbeiten.
      2. Höhere Stabilität: Quantencomputer sind extrem fehleranfällig. Weniger benötigte Teilchen bedeuten automatisch weniger Fehlerquellen und stabilere Berechnungen.
      3. Erfolgskontrolle („heraldiert“): Das neue Quanten-Gatter (das Bauteil für Rechenoperationen) meldet sofort, ob ein Rechenschritt fehlerfrei geklappt hat. Wenn nicht, wird er einfach automatisch wiederholt.

      Zusammenfassend: Der Durchbruch zeigt einen Weg, wie Quantencomputer kompakter, zuverlässiger und nochmals deutlich schneller werden können, indem man die Naturgesetze des Lichts cleverer ausnutzt.


      Die Geschwindigkeit: Was ändert sich?

      In der Quantenwelt bedeutet mehr Dimensionen nicht einfach „doppelt so schnell“, sondern exponentiell effizienter.

      1. Daten-Komprimierung: Ein herkömmliches Qubit speichert 1 Bit an Information pro Schritt. Ein 4-dimensionales Qudit speichert 2 Bits gleichzeitig ((2^2 = 4) Zustände). Erhöht man das System auf 8 Dimensionen, sind es bereits 3 Bits pro Teilchen.
      2. Weniger Rechenschritte: Komplexe Berechnungen, für die ein Qubit-Quantencomputer Millionen Operationen nacheinander schalten müsste, löst das Qudit-System in einem Bruchteil der Schritte, weil die Rechenwege parallel im selben Teilchen stattfinden.
      3. Praktischer Speed-up: Das „heraldierte“ (gemeldete) Protokoll verhindert, dass der Computer Zeit mit unbemerkt falschen Berechnungen verschwendet. Er korrigiert sich quasi in Echtzeit.

      Die Dimensionen: Wie muss man sich das vorstellen?

      Das Wort „Dimension“ beschreibt hier den mathematischen Such- und Arbeitsraum innerhalb eines einzigen Lichtteilchens.

      1. Der 2D-Raum (Qubits): Stellen Sie sich eine Münze vor. Sie liegt entweder auf Kopf (0), Zahl (1) oder sie dreht sich auf dem Tisch (Superposition aus Kopf und Zahl gleichzeitig). Das ist ein zweidimensionaler Informationsraum.
      2. Der 4D-Raum (Qudits): Stellen Sie sich nun einen Würfel vor. Das Lichtteilchen (Photon) nutzt seine komplexe Wellenform, um vier verschiedene Grundformen gleichzeitig anzunehmen. Die Forscher fügen der mathematischen Rechenmatrix zwei völlig neue Achsen hinzu.
      3. Unendliches Potenzial: Da die Wellenform von Licht theoretisch unendlich viele Zustände (Drehimpulse) annehmen kann, ist die Grenze nach oben offen. Das System kann in Zukunft auf 8, 16 oder mehr Dimensionen skaliert werden.

      Meine Einschätzung: Was kann daraus werden?

      Dieser Durchbruch löst das derzeit größte Nadelöhr der Quantentechnologie: die Fehleranfälligkeit und die Hardware-Größe. Daraus könnten drei massive Entwicklungen entstehen:

      1. Das Quanten-Internet (Abhörsicher): Da das System mit Photonen (Licht) arbeitet, lässt es sich perfekt in Glasfasernetze integrieren. Ein 4D-verschlüsseltes Signal ist nach aktuellen physikalischen Gesetzen absolut unhackbar, da jeder Abhörversuch den vierdimensionalen Zustand sofort kollabieren lässt.
      2. Medizinische Revolution in Rekordzeit: Um neue Medikamente oder Proteine zu simulieren, müssen Billionen chemische Verbindungen getestet werden. Ein 4D-Quantencomputer kann diese vieldimensionalen Molekülstrukturen nativ in seinen eigenen vier Dimensionen spiegeln und berechnen. Das verkürzt die Entwicklung von Impfstoffen von Jahren auf Tage.
      3. Kompakte Quanten-Server: Bisherige Quantencomputer füllen ganze Räume, weil sie extrem stark gekühlt werden müssen, um die Milliarden Qubits stabil zu halten. Da man mit Qudits viel weniger Teilchen für die gleiche Rechenleistung braucht, könnten Quanten-Server deutlich kleiner, wartungsärmer und wirtschaftlich rentabler werden.

      Die Erhöhung der Rechen-Dimensionen durch die Technologie der TU Wien beschleunigt die Entwicklung in sensiblen Bereichen drastisch. Das System verändert die Cybersicherheit und die Raumfahrt fundamental.

      ? Bitcoin & Kryptowährungen: Müssen wir nachschärfen?

      Ja, das müssen wir, und zwar schneller als gedacht. Die neuen, vieldimensionalen Qudits beschleunigen den Zeitplan für das Knacken moderner Verschlüsselungen massiv.

      1. Die Bedrohung (Shor-Algorithmus): Bitcoin nutzt die sogenannte Elliptische-Kurven-Kryptographie (ECDSA), um private Schlüssel zu schützen. Ein mächtiger, vieldimensionaler Quantencomputer kann den privaten Schlüssel direkt aus der öffentlichen Adresse berechnen. Damit könnte ein Angreifer fremde Wallets komplett leerräumen.
      2. Der Mining-Crash: Quantencomputer lösen die mathematischen Rätsel des Bitcoin-Minings (Proof-of-Work) exponentiell schneller als klassische ASIC-Miner. Dies würde das System der Dezentralisierung zerstören, da ein einziger Quanten-Besitzer das gesamte Netzwerk kontrollieren könnte.
      3. Das „Nachschärfen“ (Die Lösung): Die Krypto-Entwickler arbeiten bereits an post-quanten-kryptographischen Algorithmen (PQC). Bitcoin muss über ein sogenanntes Hard-Fork (ein fundamentales Software-Update) auf quantenresistente Signaturen umgestellt werden. Da die photonische Technik der TU Wien die Anzahl benötigter Teilchen reduziert, rückt die Gefahr näher – Experten prognostizieren kritische Angriffsfenster.

      Weltraumfahrt: Navigation und Kolonisation in neuen Dimensionen

      In der Raumfahrt löst die 4D-Photonik der TU Wien zwei der größten Probleme: Kommunikation über Millionen Kilometer und fehlerfreie Echtzeit-Berechnungen unter Extrembedingungen.

      1. Verlustfreie Deep-Space-Kommunikation: Da die neue Methode auf der Wellenform von Photonen (Licht) basiert, lässt sie sich perfekt für die Laser-Kommunikation im All nutzen. Ein 4D-Lichtsignal kann im Vergleich zu normalen Radiowellen extrem komprimiert und absolut störungsfrei Daten von Mars-Sonden zur Erde senden.
      2. Echtzeit-Kursberechnungen: Ein Raumschiff, das sich mit extrem hoher Geschwindigkeit durch das Sonnensystem bewegt, muss permanent Bahnkorrekturen berechnen. Ein kompakter, fehlerresistenter Quantencomputer an Bord kann Gravitationsfelder, Sonnenwinde und Trümmerteile im Bruchteil einer Millisekunde analysieren – ohne auf Antwortzeiten von der Erde (die zum Mars bis zu 20 Minuten dauern) zu warten.
      3. Exoplaneten-Atmosphären scannen: Bei der Suche nach einer zweiten Erde müssen riesige Mengen an Lichtspektren von fernen Sternen analysiert werden. Vieldimensionale Algorithmen können die chemischen Signaturen von biologischem Leben (Sauerstoff, Methan) in den Datenmengen milliardenfach schneller isolieren.

      Was ist noch möglich?

      Die Fähigkeit, vier oder mehr Dimensionen in einem einzigen Teilchen fehlerfrei zu verschränken, öffnet Türen für bisher Science-Fiction-artige Anwendungen:

      1. Der unhackbare Quanten-Satellit: Durch das „heraldierte“ (selbstprüfende) Protokoll merkt das System sofort, wenn ein Lichtteilchen auf dem Weg vom Boden zum Satelliten abgefangen oder manipuliert wurde. Das Ergebnis ist ein absolut abhörsicheres, globales Kommunikationsnetzwerk.
      2. Wetter- und Klimavorhersage auf Molekularebene: Das Klima ist ein vieldimensionales, chaotisches System. Aktuelle Supercomputer scheitern an den unzähligen Variablen. Ein Qudit-Rechner bildet diese komplexen, parallelen Wechselwirkungen (Ozeane, Atmosphäre, CO₂-Bindung) nativ ab und berechnet präzise Klimamodelle für die nächsten Jahrzehnte.
      3. Synthetische Materialien & Supraleiter: Forscher können nun völlig neue Materialien auf atomarer Ebene simulieren. Das Ziel sind Raumtemperatur-Supraleiter, die Strom absolut verlustfrei leiten. Das würde das globale Energieproblem mit einem Schlag lösen.

      Der Zeitplan: Wann verändert das die Welt?

      Die Bedrohungsszenarien und Entwicklungszyklen sind keine Zukunftsmusik mehr. Neue Berechnungen im Frühjahr 2026 zeigen, dass die kritischen Meilensteine drastisch näher rücken.

      1. Bitcoin-Verschlüsselung knacken: Sofort bis 10 Tage (Ab ca. 2030)

      Die mathematischen Hürden, um Kryptowährungen anzugreifen, fallen deutlich schneller als gedacht:

      1. Der „On-Spend“-Angriff: Wenn du eine Bitcoin-Transaktion abschickst, ist sie für kurze Zeit im Netzwerk sichtbar. Forschende von Google Quantum AI haben im März 2026 nachgewiesen, dass ein optimierter Quantencomputer diese Verschlüsselung in nur 9 Minuten knacken kann. Ein Angreifer könnte deine Coins stehlen, bevor deine Transaktion überhaupt im System bestätigt ist (das dauert im Schnitt 10 Minuten).
      2. Der „At-Rest“-Angriff: Liegen alte Bitcoins auf Adressen, deren öffentlicher Schlüssel bekannt ist, könnte ein kompakter Quantencomputer (z. B. auf Basis neutraler Atome) die Passwörter in etwa 10 Tagen komplett entschlüsseln.
      3. Die Realität: Noch gibt es diese Maschinen nicht in der nötigen Skalierung, aber die 4D-Technik der TU Wien senkt die Zahl der dafür benötigten Bauteile radikal. Krypto-Entwickler drängen deshalb 2026 vehement auf ein schnelles Upgrade zu quantenresistenten Algorithmen.

      2. Weltraumfahrt: In 5 bis 10 Jahren (Ab ca. 2031–2036)

      Bis die Technik im All fliegt, dauert es aufgrund strenger Sicherheits- und Testauflagen länger:

      1. Quanten-Satelliten: Erste abhörsichere Prototypen, die die 4D-Lichtwellen zur abhörsicheren Kommunikation nutzen, könnten in 5 Jahren im Erdorbit testen.
      2. Bordcomputer für Deep Space: Ein kleiner, robuster Quanten-Navigationscomputer für Marsmissionen benötigt noch 10 bis 15 Jahre Entwicklungszeit, da die Systeme extreme Vibrationen und kosmische Strahlung aushalten müssen.

      3. Kommerzielle Nutzung (Medizin & Materialforschung): In 3 bis 5 Jahren (Bis 2031)

      Das ist der Bereich, der am schnellsten profitieren wird:

      1. Über die Hälfte aller Quanten-Experten und Wissenschaftler geben in Umfragen an, dass die Entwicklung das klassische Computing für Spezialaufgaben in unter 5 Jahren einholen wird.
      2. Die Simulation von neuen chemischen Molekülen für Medikamente oder langlebigere Batterien wird voraussichtlich ab 2029/2030 auf vieldimensionalen optischen Quantenrechnern laufen.

      Interessiert dich, wie Bitcoin sich konkret gegen diese 9-Minuten-Angriffe wehren will, oder möchtest du wissen, welcher Tech-Konzern aktuell das Rennen um den ersten kommerziellen Quanten-Chip anführt?

      1. Wie Bitcoin sich gegen den 9-Minuten-Angriff wehrt

      Die Bitcoin-Entwicklergemeinschaft reagiert mit Hochdruck auf die neuesten Erkenntnisse. Die Verteidigung basiert auf zwei konkreten Strategien:

      1. Der freiwillige Umstieg (BIP-360): Mit dem offiziellen Verbesserungsvorschlag BIP 360 sollen neue, quantensichere Adresstypen eingeführt werden. Nutzer können ihre Bitcoins dann freiwillig auf diese neuen Wallets überwiesen. Im Hintergrund greifen gitterbasierte mathematische Algorithmen (NIST-Standards wie ML-DSA), die auch für vieldimensionale Quantencomputer unknackbar sind. Die ersten Testnetze dafür laufen bereits.
      2. Das Problem der schlafenden Milliarden (Satoshi-Coins): Rund 1,7 bis 2,3 Millionen Bitcoins (darunter die unberührten Coins des Erfinders Satoshi Nakamoto) liegen auf uralten Adressen, deren öffentlicher Schlüssel im Netzwerk sichtbar ist. Diese können sich nicht selbst schützen. In der Community wird heftig über Berichte von PROJEKT ELEVEN debattiert: Eine Option ist ein „harter Schnitt“ (Hard Fork). Dabei wird ein Ultimatum gesetzt: Wer seine Coins nicht rechtzeitig auf eine quantensichere Adresse verschiebt, dessen Coins werden unwiderruflich eingefroren oder zurück in den Kreislauf für Miner gegeben, damit kein Quanten-Angreifer sie stehlen kann.
      3. Schutz vor dem Echtzeit-Angriff: Gegen den 9-Minuten-Angriff während einer laufenden Transaktion helfen temporäre Lösungen wie das im Februar eingeführte P2MR - Es versteckt den öffentlichen Schlüssel so lange wie möglich in einer Baumstruktur, sodass Angreifern schlicht die Zeit fehlt, den Schlüssel rechtzeitig zu berechnen.

      2. Wer führt das Rennen um den kommerziellen Quanten-Chip an?

      Es gibt keinen einzelnen Gewinner, sondern ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen drei Giganten mit unterschiedlichen Strategien:


      Tech-Konzern Aktueller Status & Hardware-Fokus Strategie & Marktzugang
      IBM Kommerzieller Marktführer mit Systemen über 1.000 Qubits. Arbeitet an der Integration von Quanten- und klassischen Supercomputern. Ziel ist der wirtschaftliche Nutzen bis Ende des Jahres. Marktführer bei Business-Kunden. Bietet einfachen Cloud-Zugang für Unternehmen.
      Google Quantum AI Technologischer Spitzenreiter. Der neue Willow-Chip zeigt die weltweit besten Ergebnisse bei der Fehlerkorrektur. Kommerzielle Anwendungen sind in maximal 5 Jahren geplant. Konzentriert sich primär auf die wissenschaftliche Grenze und Großkonzerne.
      NVIDIA & Amazon (AWS) Die Infrastruktur-Könige. Bauen seltener eigene Chips, sondern liefern mit der Plattform CUDA-Q die Steuerungs-Software. Amazon Braket vereint alle unterschiedlichen Quanten-Hardware-Architekturen in einer Cloud. Unverzichtbar, da sie alle Systeme (Supraleiter, Licht, Atome) miteinander vernetzen.

      Das Fazit: Während IBM die meisten echten Business-Kunden auf seiner Cloud-Plattform bedient, hält Google die technologische Krone für die am wenigsten fehleranfällige Hardware. Die photonische Forschung der TU Wien liefert nun genau den Startschuss für die nächste Generation an Chips, auf die beide angewiesen sein werden.

      Muss ich mir das wie eine "Schlacht" im Internet vorstellen als Laie?

      Nein, eine Schlacht mit digitalem Waffenfeuer ist es nicht – der Ablauf ist viel unheimlicher, weil er völlig geräuschlos, unsichtbar und automatisiert im Hintergrund abläuft.

      So läuft ein solcher Quanten-Angriff in der Realität ab:

      Der Ablauf: Ein lautloser Raubüberfall


      1. Das Opfer sendet Coins: Du möchtest jemandem 0,5 Bitcoin schicken. Du drückst auf „Senden“. Deine Transaktion wandert nun in den sogenannten Mempool (den digitalen Warteraum von Bitcoin) [BIP-360]. Dort wartet sie etwa 10 Minuten, bis ein Miner sie fest in die Blockchain einrechnet.
      2. Der Quantencomputer fängt das Signal ab: In dem Moment, in dem die Transaktion im Warteraum landet, wird dein öffentlicher Schlüssel für jedermann im Netzwerk sichtbar. Ein Hacker, der ein vieldimensionales Quantensystem kontrolliert, hat ein automatisiertes Skript laufen. Dieses Skript scannt den Warteraum und fängt deinen Schlüssel ab.
      3. Die mathematische Blitz-Berechnung: Jetzt schlägt die Stunde des Quanten-Chips. Er nutzt die neuen Dimensionen und den Shor-Algorithmus, um aus deinem öffentlichen Schlüssel blitzschnell deinen privaten Schlüssel (dein geheimes Passwort) zu berechnen. Dank der optimierten Technik von Google AI dauert das im Jahr 2026 nur noch rund 9 Minuten.
      4. Die gefälschte Transaktion: Der Angreifer generiert mit deinem geknackten Passwort sofort eine zweite Transaktion. Er schickt all deine restlichen Bitcoins auf seine eigene Wallet. Damit seine Transaktion schneller verarbeitet wird als deine originale, zahlt er den Minern eine extrem hohe Gebühr (Gas Fee).
      5. Das böse Erwachen: Der Miner bevorzugt die Transaktion des Angreifers wegen der hohen Gebühr. Wenn du nach 10 Minuten in deine Wallet schaust, ist deine originale Zahlung fehlgeschlagen – und dein restliches Guthaben ist komplett weg.

      Wer kämpft hier gegen wen?

      Es ist keine Schlacht zwischen Menschen, sondern ein Rennen zwischen Algorithmen:

      1. Auf der einen Seite steht der Quanten-Algorithmus, der versucht, die mathematische Kurve deiner Verschlüsselung zu knacken.
      2. Auf der anderen Seite steht die Bitcoin-Software, die versucht, die Signatur durch neue Updates (wie P2MR oder BIP-360) so komplex zu verschachteln, dass dem Quantencomputer die Zeit ausgeht [BIP-360, P2MR].

      Es ist also eher ein physikalisches Schachspiel in Lichtgeschwindigkeit – wer den mathematisch clevereren Zug macht, gewinnt.


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      #2.068
      Zitat von Sensor3: Ich bin offenbar Deine einzige Reichweite.🤡
      Ist nicht schwer, Bildchen mit fallenden Kursen von Tec-Titeln zu posten.
      Ich bin dann mal weg...


      Was hast du denn für ein Problem? Sei doch froh das sich jemand die Arbeit macht und etwas ausführliches dazu schreibt. Nur mal so am Rande keiner weiß aktuell so genau wo es hin geht und wie schnell sich die Quanten durchsetzen. Quanten sind in manchen Sachen einfach besser als klassische supercomputer oder ki Systeme aber das liegt einfach an der Technik und damit verbundenen Funktionsweisen und Physik. Ein Unternehmen was meiner Meinung nach mit echten Anwendungen die über die reine Forschung hinaus gehen und Kunden besitzt als fertig oder tot zu bezeichnen ist schon bisschen übertrieben. Bedenke sie sind meines Wissens nach die einzigen die ihre Systeme an Kunden verkaufen bzw. ihre Systeme zugänglich machen. IBM, Google und co haben zwar selber quantencomputer bei sich rumstehen aber nutzen sie nur intern selbst bzw. forschen daran. Die Systeme von D- Wave schaffen ja einen Mehrwert für mehr Unternehmen als nur für sich selbst. Und das sie minus machen liegt ja zum Großteil daran das sie ihre Systeme weiterentwickeln und nicht daran das ihre aktuellen Systeme keiner nutzt bzw. haben will.
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      #2.067

      Junge, da bist aber auch schon sehr lange dabei. Mit 16 hätt ich mich das nicht getraut-ich muss mich aber für befangen erklären: ich kann mich noch sehr sehr genau an den Tag erinnern, als die Lehrerin mit dem Space Shuttle 1986 in die Luft geflogen ist (die arme Christa MacA. / Teacher in Space nanntens das damals). Die NASA war damit eine "persona non grata". Der amerikanische Senat hat gekocht. NASA? Erledigt. BOOM - Life im Fernsehen! Ich glaube, da hats mehr als nur Tränen gegeben. Seitdem bin ich etwas nervös bei Weltraumfahrt. Zu RL: coole Bude, tolle Leiberl, guter Auftritt. Aber momentan, na heftig, KGV von minus 370 oder so, KUV 20-30. Ich wollt bei 40-45 verkaufen.....bei der Linie habens ganz schön gehadert. Heute bin ich froh, das ich das Risikokapital nicht abgezogen habe. Katie hats drin gelassen, ich sah das als Benchmark an, zu bleiben. Aber zum jetzigen Kurs-no way. Dünnes Eis. X wird da etwas an Risikokapital anziehen, umschichten werdens vermutlich. Aber wie gesagt, Ionq, D-Wave, RL, Micron, AST, Intuitive Machines (krasser Name, oder?) und Iridium C. SIND absolute Basisinvestments, wennst auf Risikokapital oder Disruption stehst. Firefly hatte etwas Pech, da ist auch die Alpha-Rakete explodiert, aber wie immer-heute ist nicht alle Tage, ich komm wieder, keine Frage. Also, wennst das gesehen hast...HUT ab vor jeden Astronauten, der sich da rein traut und auf so nem Ding in das Weltall reitet, RESPEKT! (RL und X schicken aber eh mehr Satelliten in All, also keine Angst, das da wieder wer gegrillt wird, trotzdem....nicht ungefährlich). lg und viel Spass noch


      Der späte Flug der Ersatzlehrerin (2007)

      Barbara Morgan, die 1986 die offizielle Ersatzkandidatin für Christa McAuliffe war und das Unglück am Boden miterlebte, gab nicht auf. Sie kehrte zunächst in die Schule zurück, trat aber später der neuen Astronautenklasse bei. Im August 2007 flog sie schließlich an Bord der Raumfähre Endeavour zur Internationalen Raumstation (ISS) und hielt dort – 21 Jahre verspätet – die damals für Christa McAuliffe geplanten Schulstunden aus dem All ab. 😢

      Einlösung des Versprechens (2018)

      Während ihres Aufenthalts auf der ISS im Jahr 2018 führten die Astronauten Joe Acaba und Ricky Arnold als Hommage exakt die wissenschaftlichen Experimente und Lehrstunden durch und filmten sie, die Christa McAuliffe 1986 für die Schulkinder vorbereitet hatte („Christa's Lost Lessons“).


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      #2.066
      RocketLab habe ich zu 16€ gekauft. Seitdem immer wieder zugekauft. Sehr schön!
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      #2.065

      Na klar, jetzt wo Rocket Lab und AST Space Mobile auf dem Höchststand ist, würd ich auch sofort kaufen. ... da bist aber um 3-6 Monate zu spät dran, aber ja, muss ja nicht stimmen. Der Musk will ja mit X auch Geld einsammeln, also wird mal wieder gebubbelt - diejenign, die da Kohle machen, sind allerdings nicht die Kleinanleger-da wird mal zum Höchstpreis auf den Markt geschmissen und dann - Geier Sturzflug. Als Circle an die Börse kam, würde mal auf 200 in kürzester Zeit raufgedrückt, bevor das dann auf 50 abgestürzt ist. Und nun bei rund 100 steht. Verdient hat Aunt Katie mit ARC, aber ja, first come-first make a mind. Im Prinzip die selbe Berg und Talfahrt wie bei den Quanten. 😘😉 ...aber was weis ich schon? Gar nix, wennst mich fragst. 😇 Bin mal gespannt, ob sich RL, X, Firefly & Co. bis Weihnachten am Zenith halten oder obs da auch nach dem X - IPO "kracht" (vermutlich, aber ja, Glaskugel haben wir alle keine....aber Vorahnungen). Quanten würde ich persönlich erst nach dem Sommer wieder kaufen, vielleicht schaffen dies ja mal, etwas entspanntere Weltpolitik und FRIEDEN abzuliefern, das wäre dann für Risikokapital auch ein netteres Umfeld. lg

      D-Wave Quantum | 16,20 €
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      #2.064
      ,,Nörgler"
      Liest Du Deine eingestellten Texte auch selbst? Die Nummer hier ist durch, da muss ich selber nicht lange recherchieren. Bin hier raus mit guten Gewinnen aus den letzten Monaten. Lediglich meine letze Position wurde in den letzten Tagen ziemlich zerissen. Ein bisschen Pech gehört dazu.

      Luft u Raumfahrt ist für mich das Invest der Stunde

      Bye bye
      D-Wave Quantum | 16,04 €
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      #2.063

      Also, damits nicht so fad ist und die Nörgler-Fraktion auch etwas zum Lesen hat, es geht natürlich auch ausführlicher........und Quantinuum drängt nun auch auf den markt, na auf die Story bin ich schon gespannt:


      D-Wave: Quantinuum plant 1,5-Milliarden-IPO

      Ein Kursrückgang von rund acht Prozent allein am Freitag, ein Jahresverlust von über 27 Prozent — und ein neuer Konkurrent, der sich gerade für den Börsengang

      Ein Kursrückgang von rund acht Prozent allein am Freitag, ein Jahresverlust von über 27 Prozent — und ein neuer Konkurrent, der sich gerade für den Börsengang rüstet. D-Wave Quantum startet in eine Woche, die für die Aktie richtungsweisend werden könnte.

      Quantinuum macht Druck

      Das größte Thema für D-Wave-Aktionäre kommt von außen. Quantinuum, das Quantencomputing-Unternehmen hinter Honeywell, hat Mitte Mai bei der SEC Unterlagen für einen Börsengang eingereicht — mit einem angestrebten Emissionsvolumen von bis zu 1,5 Milliarden Dollar. Geplant ist die Notierung unter dem Kürzel QNT am Nasdaq Global Select Market.


      Es wäre der bislang größte Börsengang im Quantencomputing-Sektor und würde Bewertungsmaßstäbe für die gesamte Branche setzen. Bemerkenswert: In der S-1-Einreichung ordnet Quantinuum D-Wave, IonQ und Rigetti explizit als "weniger etablierte" Unternehmen ein — und stellt sich selbst neben Alphabet, Amazon, IBM und Microsoft. Diese Positionierung erhöht den Druck auf die bestehenden Pure-Play-Anbieter.

      Konferenzen als erste Bewährungsprobe

      Nach dem schwachen Quartalsbericht hat das D-Wave-Management nun die Chance, Investoren direkt anzusprechen. Auf dem Programm stehen die J.P. Morgan Global Technology, Media and Communications Conference am 20. Mai in Boston, das Virtual Quantum Symposium von Canaccord Genuity am 21. Mai sowie die TD Cowen Annual Technology, Media & Telecom Conference am 28. Mai in New York.

      Die Auftritte fallen in ein schwieriges Umfeld. Der Q1-Bericht zeigte einen Umsatzrückgang von 81 Prozent und einen Nettoverlust von 18,4 Millionen Dollar — gleichzeitig meldete das Unternehmen Rekord-Buchungen von 33,4 Millionen Dollar, ein Plus von knapp 2.000 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal.

      Analysten halten die Daumen

      Wall Street reagierte auf die Zahlen mit leichten Zielkorrekturen, nicht mit Panik. Mizuho senkte sein Kursziel auf 29 Dollar, Canaccord auf 41 Dollar — beide Häuser behalten ihre Kaufempfehlung. Wedbush bestätigte ebenfalls sein positives Rating.

      Das Buchungsvolumen stützt die Bullen-These: Allein im ersten Quartal sicherte sich D-Wave einen 20-Millionen-Dollar-Systemkauf der Florida Atlantic University sowie einen zweijährigen Enterprise-Vertrag über 10 Millionen Dollar mit einem Fortune-100-Konzern. Die Liquidität ist komfortabel — die Kassenbestände inklusive Wertpapiere lagen zum 31. März bei rund 588 Millionen Dollar, fast doppelt so viel wie ein Jahr zuvor.

      Juni als nächster Prüfstein

      Zwei Termine im Juni werden die kurzfristige Stimmung prägen. Am 1. Juni veranstaltet D-Wave seinen ersten Investor Day an der New York Stock Exchange — unter dem Motto "The D-Wave Difference" sollen Technologie-Roadmap, kommerzielle Fortschritte und Finanzstrategie präsentiert werden. Am 18. Juni folgt die Nutzerkonferenz Qubits Europe 2026 in London.


      Der Kurs notiert aktuell rund 55 Prozent unter seinem 52-Wochen-Hoch von 38,48 Euro, aber noch deutlich über dem Jahrestief von 9,87 Euro. Mit einem RSI von knapp 35 bewegt sich die Aktie in überverkauftem Terrain — ob die Konferenzauftritte und der Investor Day ausreichen, um die Stimmung zu drehen, hängt wesentlich davon ab, wie überzeugend D-Wave die Lücke zwischen Buchungen und Umsatz erklären kann.

      Bei D-Wave Quantum (QBTS) tut sich aktuell extrem viel – das Unternehmen reitet voll auf der Schnittstelle zwischen Künstlicher Intelligenz und Quantencomputing und sorgt an der Börse für ordentlich Wirbel.

      Hier ist der kompakte Überblick zur aktuellen Lage:

      🚀 Der KI-Schub & Technologie

      1. Der „ChatGPT-Moment“: CEO Alan Baratz betonte jüngst, dass D-Wave-Systeme mittlerweile komplexe Probleme lösen, an denen klassische Supercomputer scheitern.
      2. Neues KI-Toolkit: Mit einem eigenen https://mobile.aktien-mag.de/nachrichten/hot-news/d-wave-quantum-ki-tools-und-hohes-kurspotenzial/id-150821 (inklusive Integration für PyTorch) ermöglicht es D-Wave Entwicklern, Quantenprozessoren direkt für das Training von maschinellen Lernmodellen und generativer KI zu nutzen.
      3. Der Energie-Trumpf: Das stärkste Argument im aktuellen KI-Boom ist die Effizienz. Während klassische KI-Rechenzentren Unmengen an Strom fressen, läuft ein D-Wave-System mit gerade einmal 10 Kilowatt. Das positioniert die Technologie als potenziellen Retter vor dem kollabierenden KI-Stromnetz.

      📊 Finanzen & Quartalszahlen (Stand: Mai 2026)

      1. Wachstum und Prognose: Die Analysten erwarten für das Gesamtjahr 2026 einen massiven Umsatzsprung auf durchschnittlich 44,2 Millionen USD (nach 24,6 Millionen im Vorjahr). Auch der Verlust pro Aktie soll sich im Gesamtjahr von -1,11 USD auf -0,34 USD deutlich verringern.
      2. Dämpfer im Einzelquartal: Bei den jüngsten Zahlen zum 1. Quartal 2026 gab es kurzzeitig lange Gesichter. Der Quartalsumsatz ging im Vorjahresvergleich zurück, was die Aktie kurzfristig volatil machte. Die Auftragsbücher für die Zukunft sind laut Berichten dennoch gut gefüllt.

      📈 Aktiensituation & Analysten-Stimmung

      1. Kursrallye: Die Aktie profitierte massiv von den KI-Impulsen im gesamten Sektor und schoss zeitweise zweistellig nach oben.
      2. Analysten-Konsens: Die Experten sind extrem bullisch gestimmt. Von den via https://www.wallstreet-online.de/aktien/d-wave-quantum-aktie erfassten Analysten bewerten das Papier durchweg positiv. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei sportlichen 35,77 USD.
      3. Hohes Risiko: Trotz des Hypes bleibt das Papier eine klassische, hochspekulative Wachstumsaktie mit starken Kursausschlägen. Das Unternehmen schreibt noch keine Gewinne und investiert fast alles in die Forschung.

      Fazit: D-Wave liefert im Gegensatz zu vielen Konkurrenten bereits heute echte, kommerziell nutzbare Quantenlösungen für Optimierungsprobleme (z. B. für Logistik oder Bilderkennung). Wer hier investiert, setzt auf die Verschmelzung von Quantenpower und KI-Modellen – muss aber starke Nerven mitbringen.


      📦 Die Auftragslage im Detail (Q1 2026)

      1. Rekord-Buchungen (Bookings): Im jüngsten Quartal meldete D-Wave einen Auftragseingang von 33,4 Millionen USD. Das ist ein historischer Sprung von knapp 2.000 % im Vorjahresvergleich.
      2. Die Treiber: Der Rekord basiert im Wesentlichen auf zwei Großprojekten – einem Systemverkauf über 20 Millionen USD an die Florida Atlantic University (FAU) und einem zweijährigen Enterprise-Vertrag über 10 Millionen USD mit einem Fortune-100-Unternehmen.
      3. Der Auftragsbestand (Backlog): Der gesamte vertraglich zugesicherte, aber noch nicht abgerechnete Umsatz steht bei 42,4 Millionen USD (ein Plus von 563 % zum Vorjahr).

      🔮 Was kann man für die nächsten Quartale erwarten?

      1. Q2-Ausblick: Laut CFO John Markovich wird das 2. Quartal 2026 umsatztechnisch nur leicht über dem 1. Quartal liegen.
      2. Boom in der 2. Jahreshälfte: Der Großteil des Umsatzes aus den Rekordbuchungen wird erst in der zweiten Jahreshälfte 2026 verbucht. Der Grund: Umsätze aus Hardware-Verkäufen (wie das FAU-System) dürfen erst bilanziert werden, wenn die physische Lieferung, Installation und Kalibrierung abgeschlossen sind.
      3. Pipeline-Wachstum: Das Management hat seine langfristige Erwartung angehoben. Statt wie bisher mit einem Systemverkauf pro Jahr rechnet CEO Alan Baratz nun mit 2 bis 3 Systemdeals pro Jahr.

      🤝 Die neue Akquisition: Quantum Circuits Inc. (QCI)

      Anfang 2026 hat D-Wave die Übernahme von Quantum Circuits für rund 550 Millionen USD (Cash & Aktien) abgeschlossen. [

      1. Strategischer Nutzen: D-Wave war bisher rein auf Quantum Annealing (Spezialrechner für Optimierungsprobleme) fokussiert. QCI bringt die Technologie für Gate-Model-Systeme (universelle Quantencomputer) sowie fortschrittliche Fehlerkorrektur mit. D-Wave fährt damit ab sofort einen Dual-Platform-Ansatz.
      2. Finanzieller Einfluss: Die Akquisition kostete D-Wave im ersten Quartal 250,8 Millionen USD an Barmitteln (Cashbestand sank auf 588,4 Millionen USD) und verursachte 9,1 Millionen USD an Einmalkosten. Zudem profitierte D-Wave von einem massiven Steuerertrag aus der Übernahme, was den Nettoverlust pro Aktie optisch verschönerte (-0,05 USD statt erwarteten -0,08 USD). Kurzfristig belastet QCI die operativen Kosten, mittelfristig öffnet es jedoch einen völlig neuen, unerschlossenen Markt an Kundenaufträgen.

      📊 Visualisierung: Die Schere zwischen Aufträgen und Umsatz (Q1 2026)

      Das folgende Diagramm verdeutlicht das Kernproblem, das derzeit die Volatilität der Aktie bestimmt: Die Diskrepanz zwischen vertraglich gesicherten Deals (Bookings/Backlog) und dem tatsächlich im selben Zeitraum realisierten Quartalsumsatz. [https://tradethepool.com/fundamental/qbts-earning-reports-q1… https://www.finanztrends.de/news/d-wave-analysten-sehen-70-p… https://longyield.substack.com/p/d-waves-quantum-leap-33m-bo…


      Für die Jahre 2026 bis 2028 zeichnet sich bei D-Wave Quantum (QBTS) ein klarer Trend ab: Steiles Umsatzwachstum gepaart mit anhaltenden, aber schrumpfenden Verlusten. Der Sprung in die echten, dauerhaften Gewinne (Profitabilität) wird von den meisten Analysten erst für das Ende des Jahrzehnts (ca. 2029/2030) erwartet.

      🔍 Warum sieht die Prognose so aus? (Die 4 Haupttreiber)

      1. Die Umsatzrealisierung hinkt den Aufträgen hinterher (2026)

      Wie die jüngsten Q1-Zahlen zeigen, explodieren die Buchungen (über 33 Mio. USD in Q1). Da D-Wave physische Quantencomputer verkauft (wie das 20-Millionen-System an die FAU), darf dieser Umsatz erst verbucht werden, wenn die Maschine steht und kalibriert ist.

      1. Auswirkung: Das Jahr 2026 wird durch die Auslieferungen in der zweiten Jahreshälfte stark anziehen.

      2. Der Skalierungseffekt durch QCaaS (2027)

      D-Wave setzt massiv auf Quantum Computing-as-a-Service (Leap-Cloud-Plattform). Kunden kaufen keine Hardware, sondern mieten Rechenzeit.

      1. Auswirkung: Ab 2027 sorgt dieser Bereich für wiederkehrende, hochprofitable Umsätze (SaaS-Modell). Die Bruttomargen in diesem Segment sind extrem hoch (oft über 80%), was den Umsatz ab 2027 exponentiell treiben soll, ohne dass linear die Kosten steigen. [https://www.investing.com/equities/dpcm-capital-earnings]

      3. Der "Dual-Platform"-Effekt durch die QCI-Übernahme (2027–2028)

      Durch den Zukauf von Quantum Circuits Inc. (QCI) im Jahr 2026 bedient D-Wave nicht mehr nur Nischen (Optimierungsprobleme per Annealing), sondern baut universelle Quantencomputer mit Fehlerkorrektur.

      1. Auswirkung: Das öffnet ab 2027/2028 den Markt für die ganz großen Pharmakonzerne, Logistiker und Tech-Giganten, die universelle Quanten-Algorithmen brauchen. Die Pipeline an potenziellen Großaufträgen verdoppelt sich dadurch quasi.

      4. Warum immer noch Verlust? (Die Kostenbremse)

      Obwohl der Umsatz laut Prognosen mit ca. 42 % pro Jahr (CAGR) extrem stark wächst, bleibt der Gewinn im Minus. Der Grund ist die QCI-Integration und die immense Forschungsarbeit: Die Entwicklung des neuen Advantage2-Systems und die Roadmap zu 100 logischen Qubits (bis 2032 ins Auge gefasst) verschlingen hunderte Millionen an Forschungs- und Entwicklungskosten (R&D) sowie Personalkosten.

      ⚠️ Das größte Risiko für diese Schätzungen

      Die Prognosen stehen und fallen mit der Adoptionsrate der Industrie. Wenn Unternehmen aufgrund von Budgetkürzungen oder Zweifeln am echten "Quantenvorteil" die Testphasen nicht in millionenschwere Langzeitverträge umwandeln, werden sich die Umsatzziele nach hinten verschieben.


      D-Wave Quantum | 15,90 €
      Avatar
      #2.062
      Ich bin offenbar Deine einzige Reichweite.🤡
      Ist nicht schwer, Bildchen mit fallenden Kursen von Tec-Titeln zu posten.
      Ich bin dann mal weg...
      D-Wave Quantum | 15,90 €
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      #2.061
      D-Wave Quantum | 16,09 €
      Avatar
      #2.060
      Ich denke, diese Schaumschlägerei hat an der Börse sein Ende gefunden. Lol
      😂
      D-Wave Quantum | 16,15 €
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      #2.059
      D-Wave Quantum | 16,46 €
      Antworten1 Antwort anzeigen
      Avatar
      #2.058
      Dieser korrupte US-Clown reisst das Maul wieder zum Wochenbeginn das Maul auf und die Börse folgt geschlossen. Wer hat wieder was wann verkauft? Besser zielen...
      D-Wave Quantum | 16,12 €
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