Draegerwerk vor Neubewertung - Paradigmenwechsel in der Unternehmenspolitik (Seite 5)
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Im wallstreetONLINE-Forum geht es um die deutlich über Vorjahr liegenden Q1-Ergebnisse, die Erholung des China-Geschäfts ab 2026 und Wachstumschancen durch Innovationen sowie Großaufträge. Im Fokus steht zudem die zurückgezogene Kapitalermächtigung, nachdem Vorzugsaktionäre wohl keine Dreiviertelmehrheit unterstützt hätten. Diskutiert werden eine Reform der Aktienstruktur und die relative Stärke der Stämme gegenüber den Vorzügen.Das Sentiment der wallstreetONLINE Community ist im Moment positiv gegenüber Draegerwerk eingestellt.
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#19
Veröffentlichung von Unternehmenszahlen
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Draegerwerk | 44,60 €
#18
Weiterhin positive Geschäftsentwicklung bei Dräger. Ich gehe unverändert davon aus, dass das Ergebnis je Aktie in vier Jahren > 10 EUR sein wird.
Für 2024 rechne ich mit ca. 4,80 EUR je Aktie, da die Steuerquote im Vergleich zum Vorjahr vermutlich deutlich steigen wird. Die Dividende dürfte entsprechend mindestens 1,60 EUR je Aktie betragen.
Kurs-Buchwert-Verhältnis aktuell 0,6 (unter Ausklammerung von Firmenwerten 0,8).
Für ein profitables Medizin- und Sicherheitstechnik-Unternehmen, das auf vielen Gebieten Weltmarktführer ist, ist die aktuelle Bewertung ein Witz. Unter normalen Umständen müsste sich der Kurs bis 2026 verdoppeln.
https://www.wallstreet-online.de/nachricht/18267229-eqs-adho…
Drägerwerk AG & Co. KGaA: Vorläufige Zahlen H1 2024: Ergebnis über Vorjahr
Lübeck, 12. Juli 2024 – Das Ergebnis von Dräger liegt im ersten Halbjahr trotz leicht rückläufiger Umsatzentwicklung über dem Vorjahreswert. Umsatz und Ergebnis hatten im ersten Quartal insbesondere aufgrund von Basiseffekten noch unter dem Vorjahr gelegen. Im zweiten Quartal konnte Dräger den Ergebnisrückstand aufholen. Mit rund 56 Mio. Euro lag das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) im ersten Halbjahr 2024 etwa 16,9 Prozent über dem Vorjahreswert (6 Monate 2023: 47,7 Mio. Euro). Neben der soliden operativen Geschäftsentwicklung trugen mehrere ergebniswirksame Einmaleffekte mit rund 20 Mio. EUR zum EBIT bei. Dazu gehörte unter anderem der Verkauf einer nicht zum Kerngeschäft gehörenden lokalen Geschäftsaktivität und die Veräußerung eines Grundstücks.
Der Umsatz lag mit rund 1.520 Mio. Euro währungsbereinigt 0,3 Prozent (nominal: -0,8 Prozent) unter dem Vorjahreswert (6 Monate 2023: 1.532,4 Mio. Euro). Im Vorjahreszeitraum hatte Dräger von starken Nachholeffekten im Zuge der spürbar verbesserten Lieferfähigkeit und von einem Nachfrageschub nach Beatmungsgeräten in China profitiert. Beide Effekte haben wie erwartet im ersten Halbjahr 2024 gefehlt.
Das Segment Sicherheitstechnik setzte sein Umsatzwachstum im ersten Halbjahr 2024 fort und verzeichnete einen währungsbereinigten Anstieg um 8,8 Prozent (nominal: 8,5 Prozent) auf rund 674 Mio. Euro (6 Monate 2023: 621,6 Mio. Euro). Das Segment Medizintechnik verbuchte einen währungsbereinigten Rückgang um 6,5 Prozent (nominal: -7,1 Prozent) auf rund 846 Mio. Euro (6 Monate 2023: 910,7 Mio. Euro), der insbesondere auf die genannten Basiseffekte im Vorjahr zurückzuführen ist. Die Bruttomarge des Konzerns stieg auf rund 44,8 Prozent (6 Monate 2023: 44,0 Prozent). Die EBIT-Marge belief sich auf rund 3,7 Prozent (6 Monate 2023: 3,1 Prozent).
Der vorläufig berechnete Auftragseingang stieg währungsbereinigt um 0,9 Prozent (nominal: 0,5 Prozent) auf rund 1.604 Mio. Euro und lag damit über dem hohen Vorjahresniveau (6 Monate 2023: 1.596,6 Mio. Euro). Im Segment Sicherheitstechnik stieg der Auftragseingang währungsbereinigt um 4,1 Prozent (nominal: 3,7 Prozent) auf rund 704 Mio. Euro (6 Monate 2023: 679,1 Mio. Euro). Im Segment Medizintechnik ging er währungsbereinigt um 1,5 Prozent (nominal: -1,9 Prozent) auf rund 900 Mio. Euro zurück (6 Monate 2023: 917,5 Mio. Euro). Grund hierfür war insbesondere die deutlich rückläufige Nachfrage nach Beatmungsgeräten, die im ersten Quartal 2023 noch durch China gestützt worden war.
Geschäftsentwicklung im zweiten Quartal 2024
Der Auftragseingang legte im zweiten Quartal währungsbereinigt um 0,3 Prozent (nominal: 0,1 Prozent) auf rund 794 Mio. Euro zu (2. Quartal 2023: 792,9 Mio. Euro). Im Segment Sicherheitstechnik stieg der Auftragseingang währungsbereinigt um 2,0 Prozent (nominal: 1,9 Prozent) auf rund 347 Mio. Euro (2. Quartal 2023: 340,7 Mio. Euro). Im Segment Medizintechnik verringerte er sich währungsbereinigt um 1,0 Prozent (nominal: -1,3 Prozent) auf rund 446 Mio. Euro (2. Quartal 2023: 452,2 Mio. Euro).
Der Umsatz stieg währungsbereinigt um 2,0 Prozent (nominal: 1,7 Prozent) auf rund 785 Mio. Euro (2. Quartal 2023: 771,3 Mio. Euro). Das Segment Sicherheitstechnik setzte sein Wachstum fort und verzeichnete einen währungsbereinigten Anstieg um 7,9 Prozent (nominal: 7,7 Prozent) auf rund 356 Mio. Euro (2. Quartal 2023: 330,4 Mio. Euro). Das Segment Medizintechnik verbuchte einen währungsbereinigten Rückgang um 2,3 Prozent (nominal: -2,7 Prozent) auf rund 429 Mio. Euro (2. Quartal 2023: 440,8 Mio. Euro). Dies ist insbesondere auf die schwache Entwicklung in China zurückzuführen. Die Bruttomarge des Konzerns stieg auf rund 44,3 Prozent (2. Quartal 2023: 43,1 Prozent). Das EBIT lag bei rund 41 Mio. Euro (2. Quartal 2023: 18,7 Mio. Euro). Die EBIT-Marge belief sich auf rund 5,2 Prozent (2. Quartal 2023: 2,4 Prozent).
Dräger bestätigt den Ausblick für das laufende Geschäftsjahr und erwartet demnach einen währungsbereinigten Umsatzanstieg von 1,0 bis 5,0 Prozent und eine EBIT-Marge von 2,5 bis 5,5 Prozent. Aufgrund der weiterhin moderaten Nachfrageentwicklung in der Medizintechnik rechnen wir nunmehr tendenziell eher mit einem Umsatzwachstum in der unteren Hälfte der Prognosespanne. Zudem halten wir wegen der positiven Einmaleffekte im laufenden Ergebnis nunmehr eine EBIT-Marge in der oberen Hälfte der Prognosespanne für wahrscheinlicher.
Die vollständigen Ergebnisse für die ersten sechs Monate des Geschäftsjahres werden am 25. Juli 2024 veröffentlicht.
Für 2024 rechne ich mit ca. 4,80 EUR je Aktie, da die Steuerquote im Vergleich zum Vorjahr vermutlich deutlich steigen wird. Die Dividende dürfte entsprechend mindestens 1,60 EUR je Aktie betragen.
Kurs-Buchwert-Verhältnis aktuell 0,6 (unter Ausklammerung von Firmenwerten 0,8).
Für ein profitables Medizin- und Sicherheitstechnik-Unternehmen, das auf vielen Gebieten Weltmarktführer ist, ist die aktuelle Bewertung ein Witz. Unter normalen Umständen müsste sich der Kurs bis 2026 verdoppeln.
https://www.wallstreet-online.de/nachricht/18267229-eqs-adho…
Drägerwerk AG & Co. KGaA: Vorläufige Zahlen H1 2024: Ergebnis über Vorjahr
Lübeck, 12. Juli 2024 – Das Ergebnis von Dräger liegt im ersten Halbjahr trotz leicht rückläufiger Umsatzentwicklung über dem Vorjahreswert. Umsatz und Ergebnis hatten im ersten Quartal insbesondere aufgrund von Basiseffekten noch unter dem Vorjahr gelegen. Im zweiten Quartal konnte Dräger den Ergebnisrückstand aufholen. Mit rund 56 Mio. Euro lag das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) im ersten Halbjahr 2024 etwa 16,9 Prozent über dem Vorjahreswert (6 Monate 2023: 47,7 Mio. Euro). Neben der soliden operativen Geschäftsentwicklung trugen mehrere ergebniswirksame Einmaleffekte mit rund 20 Mio. EUR zum EBIT bei. Dazu gehörte unter anderem der Verkauf einer nicht zum Kerngeschäft gehörenden lokalen Geschäftsaktivität und die Veräußerung eines Grundstücks.
Der Umsatz lag mit rund 1.520 Mio. Euro währungsbereinigt 0,3 Prozent (nominal: -0,8 Prozent) unter dem Vorjahreswert (6 Monate 2023: 1.532,4 Mio. Euro). Im Vorjahreszeitraum hatte Dräger von starken Nachholeffekten im Zuge der spürbar verbesserten Lieferfähigkeit und von einem Nachfrageschub nach Beatmungsgeräten in China profitiert. Beide Effekte haben wie erwartet im ersten Halbjahr 2024 gefehlt.
Das Segment Sicherheitstechnik setzte sein Umsatzwachstum im ersten Halbjahr 2024 fort und verzeichnete einen währungsbereinigten Anstieg um 8,8 Prozent (nominal: 8,5 Prozent) auf rund 674 Mio. Euro (6 Monate 2023: 621,6 Mio. Euro). Das Segment Medizintechnik verbuchte einen währungsbereinigten Rückgang um 6,5 Prozent (nominal: -7,1 Prozent) auf rund 846 Mio. Euro (6 Monate 2023: 910,7 Mio. Euro), der insbesondere auf die genannten Basiseffekte im Vorjahr zurückzuführen ist. Die Bruttomarge des Konzerns stieg auf rund 44,8 Prozent (6 Monate 2023: 44,0 Prozent). Die EBIT-Marge belief sich auf rund 3,7 Prozent (6 Monate 2023: 3,1 Prozent).
Der vorläufig berechnete Auftragseingang stieg währungsbereinigt um 0,9 Prozent (nominal: 0,5 Prozent) auf rund 1.604 Mio. Euro und lag damit über dem hohen Vorjahresniveau (6 Monate 2023: 1.596,6 Mio. Euro). Im Segment Sicherheitstechnik stieg der Auftragseingang währungsbereinigt um 4,1 Prozent (nominal: 3,7 Prozent) auf rund 704 Mio. Euro (6 Monate 2023: 679,1 Mio. Euro). Im Segment Medizintechnik ging er währungsbereinigt um 1,5 Prozent (nominal: -1,9 Prozent) auf rund 900 Mio. Euro zurück (6 Monate 2023: 917,5 Mio. Euro). Grund hierfür war insbesondere die deutlich rückläufige Nachfrage nach Beatmungsgeräten, die im ersten Quartal 2023 noch durch China gestützt worden war.
Geschäftsentwicklung im zweiten Quartal 2024
Der Auftragseingang legte im zweiten Quartal währungsbereinigt um 0,3 Prozent (nominal: 0,1 Prozent) auf rund 794 Mio. Euro zu (2. Quartal 2023: 792,9 Mio. Euro). Im Segment Sicherheitstechnik stieg der Auftragseingang währungsbereinigt um 2,0 Prozent (nominal: 1,9 Prozent) auf rund 347 Mio. Euro (2. Quartal 2023: 340,7 Mio. Euro). Im Segment Medizintechnik verringerte er sich währungsbereinigt um 1,0 Prozent (nominal: -1,3 Prozent) auf rund 446 Mio. Euro (2. Quartal 2023: 452,2 Mio. Euro).
Der Umsatz stieg währungsbereinigt um 2,0 Prozent (nominal: 1,7 Prozent) auf rund 785 Mio. Euro (2. Quartal 2023: 771,3 Mio. Euro). Das Segment Sicherheitstechnik setzte sein Wachstum fort und verzeichnete einen währungsbereinigten Anstieg um 7,9 Prozent (nominal: 7,7 Prozent) auf rund 356 Mio. Euro (2. Quartal 2023: 330,4 Mio. Euro). Das Segment Medizintechnik verbuchte einen währungsbereinigten Rückgang um 2,3 Prozent (nominal: -2,7 Prozent) auf rund 429 Mio. Euro (2. Quartal 2023: 440,8 Mio. Euro). Dies ist insbesondere auf die schwache Entwicklung in China zurückzuführen. Die Bruttomarge des Konzerns stieg auf rund 44,3 Prozent (2. Quartal 2023: 43,1 Prozent). Das EBIT lag bei rund 41 Mio. Euro (2. Quartal 2023: 18,7 Mio. Euro). Die EBIT-Marge belief sich auf rund 5,2 Prozent (2. Quartal 2023: 2,4 Prozent).
Dräger bestätigt den Ausblick für das laufende Geschäftsjahr und erwartet demnach einen währungsbereinigten Umsatzanstieg von 1,0 bis 5,0 Prozent und eine EBIT-Marge von 2,5 bis 5,5 Prozent. Aufgrund der weiterhin moderaten Nachfrageentwicklung in der Medizintechnik rechnen wir nunmehr tendenziell eher mit einem Umsatzwachstum in der unteren Hälfte der Prognosespanne. Zudem halten wir wegen der positiven Einmaleffekte im laufenden Ergebnis nunmehr eine EBIT-Marge in der oberen Hälfte der Prognosespanne für wahrscheinlicher.
Die vollständigen Ergebnisse für die ersten sechs Monate des Geschäftsjahres werden am 25. Juli 2024 veröffentlicht.
Draegerwerk | 46,60 €
#17
Das sehe ich ähnlich - es gab auch vor einigen Tagen einen Artikel in Börse Online, der den Hebel bei Dräger erklärt hat, wenn wirklich die Ebitmarge mit einem Prozent p.a. steigen sollte.
Abstand zwischen Vorzügen und Stämmen verschwindet auch - das hatte ich vorhergesehen.
Abstand zwischen Vorzügen und Stämmen verschwindet auch - das hatte ich vorhergesehen.
Draegerwerk | 46,80 €
#16
PS: Die Situation bei Dräger ähnelt der bei KSB vor 2 Jahren, der Hebel dürfte allerdings noch größer sein.
Draegerwerk | 44,90 €
#15
EBIT-Rückgang in Q1 war ein Sondereffekt, weil das Covid-Chinageschäft mit Beatmungsgeräten aus Q1 2023 weggefallen ist.
Was die Präsentation betrifft, muss ich widersprechen. Ich halte sie für außerordentlich informativ. Empfohlen seien zusätzlich die Transkripte der letzten Telefonkonferenzen. Alles zusammen ergibt ein rundes Bild.
PS: Die Unternehmensprognosen waren früher tatsächlich ziemlich erratisch, aber auch da hat sich das Bild geändert, zuletzt wurden die Prognosen meistens übertroffen. Für 2024 rechne ich konservativ mit einem EPS von 4,17 € je Stammaktie, der von Dir zitierte MarketScreener-Wert scheint mir sehr optimistisch. Bis 2028 sollte das Ergebnis je Aktie allerdings auf knapp 10 € zunehmen.
Was die Präsentation betrifft, muss ich widersprechen. Ich halte sie für außerordentlich informativ. Empfohlen seien zusätzlich die Transkripte der letzten Telefonkonferenzen. Alles zusammen ergibt ein rundes Bild.
PS: Die Unternehmensprognosen waren früher tatsächlich ziemlich erratisch, aber auch da hat sich das Bild geändert, zuletzt wurden die Prognosen meistens übertroffen. Für 2024 rechne ich konservativ mit einem EPS von 4,17 € je Stammaktie, der von Dir zitierte MarketScreener-Wert scheint mir sehr optimistisch. Bis 2028 sollte das Ergebnis je Aktie allerdings auf knapp 10 € zunehmen.
Draegerwerk | 44,30 €
#14
Q1/2024 EBIT-Marge -1,8% zu Vorjahr bestätigt die hehren Ziele nicht unbedingt. Hatte nicht Dräger bisher öfter Probleme, ihre Planung zu erreichen?
Die Präsentation bietet m.E. wenig mehr als ein paar Schlagworte.
Buchwert 75 Euro und EV/Umsatz von 0,29 (Quelle: MarketScreener) für MedTech sind nachvollziehbare Argumente, sofern die Ergebnisse sich tatsächlich weiter verbessern sollten. Die Schätzung für 2024 ist aber ein Rückgang von 5,86 auf 5,53 Euro für die Stammaktie.
Die Präsentation bietet m.E. wenig mehr als ein paar Schlagworte.
Buchwert 75 Euro und EV/Umsatz von 0,29 (Quelle: MarketScreener) für MedTech sind nachvollziehbare Argumente, sofern die Ergebnisse sich tatsächlich weiter verbessern sollten. Die Schätzung für 2024 ist aber ein Rückgang von 5,86 auf 5,53 Euro für die Stammaktie.
Draegerwerk | 44,30 €
#13
HV-Präsentation spiegelt Drägers "Zeitenwende" wider
Es handelt sich um die beste HV-Präsentation der letzten 20 Jahre. Kurz einige Kernaussagen:"Zudem haben wir den steigenden Kosten durch eine Preiserhöhung von durchschnittlich knapp sieben Prozent entgegengewirkt und unsere Funktionskosten dank einer konsequenten Kostendisziplin in allen Bereichen währungsbereinigt um mehr als ein Prozent gesenkt.
Trotzdem können wir mit der aktuellen Bewertung unseres Unternehmens nicht zufrieden sein. Eine adäquate, sprich höhere Bewertung bleibt Ziel unseres Handelns. Daher verlagern wir nun den Schwerpunkt vom Umsatzwachstum zum Ergebniswachstum.
Durch die Fokussierung auf Profitabilität wollen wir unsere EBIT-Marge in den kommenden Jahren im Schnitt um einen Prozentpunkt pro Jahr steigern. Ich betone: „im Durchschnitt“. Denn die Profitabilitätsausweitung erfolgt aufgrund von Nachfrageschwankungen oder aufgrund der Zusammensetzung des Umsatzes – der sogenannte Mix-Effekt – nicht streng monoton. Die Voraussetzungen für die Margenausweitung sind gut, denn unsere weltweiten Märkte für Medizin- und Sicherheitstechnik bieten ein hervorragendes Wachstumsumfeld.
In Bereichen, in denen wir unsere eigenen Entwicklungen nicht schnell genug zur Marktreife bringen können, werden wir auch gezielt Entwicklungen mit Partnern eingehen. Schon heute bieten wir OEM-Produkte in den Bereichen Patientenmonitoring und Transportbeatmung an und werden dies auch in Zukunft tun.
Wir wollen im Jahr 2024 und allen Folgejahren einen positiven DVA erzielen
...… zukünftig dauerhaft mindestens 30 Prozent des Gewinns als Dividende ausschütten."
Hinsichtlich der DVA-Prognose hieß es bislang "Dräger Value Added(DVA) in 2024 EUR -60 to 40 million", die aktuelle Aussage bedeutet somit eine erfreuliche Anhebung der Prognose.
HV-Reden und die dazugehörige umfangreiche Präsentation kann man mittlerweile von der Dräger-Homepage herunterladen.
Die Managementleistung Stefan Drägers habe ich in der Vergangenheit eher kritisch gesehen, die aktuellen Entwicklungen machen aber Hoffnung auf eine erfolgreiche Zukunft. Auf aktuellem Kursniveau notieren Stamm- und Vorzugsaktien weit unter Wert. Die Dräger-Aktien könnten eine der Top-Performer der nächsten Jahre werden.
Draegerwerk | 44,50 €
#12
Veröffentlichung von Unternehmenszahlen
Bei Draegerwerk steht morgen der Termin "Hauptversammlung" an.76 Nutzer haben Draegerwerk im Portfolio und 118 unserer Nutzer haben Draegerwerk auf der Watchlist.
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Draegerwerk | 44,80 €
#11
Und Dividende gibt es ja auch bald.
Draegerwerk | 43,30 €
#10
Genau. Danke für die Info. Ich bin zwischenzeitlich raus, weil der Kurs in der Range festhing. Nun bin ich wieder rein nach den Zahlen und man ist im unteren Bereich der Spanne.
Draegerwerk | 43,30 €
#9
Bezieht sich das auf die PFASs? Das ist für Dräger kein Thema mehr, weil es für medizintechnische Anwendungen Ausnehmeregelungen geben soll (siehe ANNEX XV RESTRICTION REPORT der ECHA).
Draegerwerk | 43,00 €
#8
Die Änderungen einiger EU-Regelungen waren ja auch mal Thema. Aber das betraf auch Alzchem und die haben sich verdoppelt. Die Fakten sehen bei Dräger aber so gut aus wie selten. Es wird
ordentlich Divi gezahlt, die Schulden gehen runter und die Talsohle nach Corona scheint durchschritten.
Draegerwerk | 43,00 €
#7
Ich versteh's auch nicht. Möglicherweise traut niemand Herrn Stefan Dräger den Wandel der Unternehmensstrategie zu. Ich habe allerdings schon den Eindruck, dass tatsächlich ein Umdenken
stattgefunden hat.
Draegerwerk | 43,00 €
#6
Bin heute auch wieder rein nach dem Rücksetzer. Ich frag mich aber, warum trotz der tollen Entwicklung es die letzten 6 Monate kaum nach oben ging.
Draegerwerk | 43,00 €
#5
Sehr erfreuliche Entwicklung bei Dräger. Die Grobdaten für Auftragseingang, Umsatz und EBIT waren ja bereits bekannt. Neu ist
- deutliche Abnahme der Nettofinanzschulden von 290,4 mio. auf 192,4 Mio. mit entsprechender Prognoseanhebung für das Gesamtjahr
- freier Cashflow in Q1, das bei Dräger ja eigentlich traditionell schwach ist
- Eigenkapitalquote mittlerweile 47,4 %
- deutliche Abnahme der Nettofinanzschulden von 290,4 mio. auf 192,4 Mio. mit entsprechender Prognoseanhebung für das Gesamtjahr
- freier Cashflow in Q1, das bei Dräger ja eigentlich traditionell schwach ist
- Eigenkapitalquote mittlerweile 47,4 %
Draegerwerk | 44,10 €
#4
Veröffentlichung von Unternehmenszahlen
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Draegerwerk | 44,60 €
#3
Wie die F.A.Z. in Ihrer Ausgabe vom 6.4.2024 berichtet, gibt es neue Probleme bei Philips-Beatmungsgeräten: Offenbar können Apparate der Typen Trilogy Evo, Trilogy Evo O2 und Trilogy EV300 trotz noch
ausreichender Stromversorgung einen Alarm für leere Batterien und Stromausfall abgegeben und sich von selbst abschalten.
Für die betroffenen Patienten ist das tragisch, für Drägers Marktposition positiv.
Für die betroffenen Patienten ist das tragisch, für Drägers Marktposition positiv.
Draegerwerk | 46,20 €
#2
Draegerwerk | 45,25 €
#1
Drägerwerke ST (WKN 555060) und VZ (WKN 555063) könnten für die nächsten Jahren ein sehr aussichtsreiches Investment sein. Die Unternehmensführung hat in der Unternehmenspolitik nämlich einen
Paradigmenwechsel angekündigt: Künftig soll die Steigerung der Ergebnisrendite höchste Priorität besitzen.
Während der nächsten 5 Jahre soll die EBIT-Marge im Schnitt um absolut 1% pro Jahr gesteigert werden (EBIT-Marge in 2008 mithin 8%). Dazu sind verschiedene Maßnahmen geplant (Kooperationen inkl. OEM-Partnerschaften, Kostenbewußtsein, Preisanpassungen, kleinere Desinvestionen usw.). Dräger soll also endlich wie ein ganz normales Unternehmen geführt werden. Ziel ist es, eine ähnliche Bewertung wie vergleichbare Unternehmen zu erreichen. Als Benchmark für die Sicherheitstechnik wurden bei der Telefonkonferenz am vergangenen Donnerstag 3M, Honeywell und MSA genannt, als Maßstab für die Medizintechnik Gedinge, Siemens Healthineers und Philips.
Hinsichtlich Innovationskraft und Qualität sind Dräger-Geräte schon heute weltweit führend, bislang ist das Unternehmen aber nicht renditebewußt geführt worden, so dass viele Investoren an der Geschäftspolitik des Vorstands zunehmend verzweifelt sind. Entsprechend schlecht ist das Sentiment und entsprechend groß das Kurspotential.
Derzeit weist Dräger folgende Kennziffern auf:
KGV 10 (2014e)
Kurs-Buchwert-Verhältnis 0,6
EV/EBITDA 3,9 (dabei sind 121 Mio. Leasingverbindlichkeiten berücksichtigt)
Dividendenrendite 4% (Stammaktien) bzw. 3,6% (Vorzugsaktien)
Das KBV entspricht dem eines Insolvenzkandidaten und die Gewinnkennziffern weichen diametral von denjenigen der Konkurrenz ab:
EV/EBITDA der Benchmark-Unternehmen im Mittel 13
KGV (2014e) der Sicherheitstechnik-Unternehmen ca. 19, der Medizintechnik-Unternehmen ca. 26
Sollte Dräger die gesteckten Rendite-Ziele erreichen, was bei guter Unternehmensführung leicht möglich sein sollte, würde allein dies – auch ohne Umsatzzuwachs, der noch separat zu berücksichtigen wäre – zu einer Steigerung des EPS auf 9,30 € je Aktie führen.
Für die künftige Aktienkursentwicklung stimmt all dies sehr hoffnungsvoll.
Aktuelle Kurse:
Dräger ST 43,2 €
Dräger VZ 50,1 €
Während der nächsten 5 Jahre soll die EBIT-Marge im Schnitt um absolut 1% pro Jahr gesteigert werden (EBIT-Marge in 2008 mithin 8%). Dazu sind verschiedene Maßnahmen geplant (Kooperationen inkl. OEM-Partnerschaften, Kostenbewußtsein, Preisanpassungen, kleinere Desinvestionen usw.). Dräger soll also endlich wie ein ganz normales Unternehmen geführt werden. Ziel ist es, eine ähnliche Bewertung wie vergleichbare Unternehmen zu erreichen. Als Benchmark für die Sicherheitstechnik wurden bei der Telefonkonferenz am vergangenen Donnerstag 3M, Honeywell und MSA genannt, als Maßstab für die Medizintechnik Gedinge, Siemens Healthineers und Philips.
Hinsichtlich Innovationskraft und Qualität sind Dräger-Geräte schon heute weltweit führend, bislang ist das Unternehmen aber nicht renditebewußt geführt worden, so dass viele Investoren an der Geschäftspolitik des Vorstands zunehmend verzweifelt sind. Entsprechend schlecht ist das Sentiment und entsprechend groß das Kurspotential.
Derzeit weist Dräger folgende Kennziffern auf:
KGV 10 (2014e)
Kurs-Buchwert-Verhältnis 0,6
EV/EBITDA 3,9 (dabei sind 121 Mio. Leasingverbindlichkeiten berücksichtigt)
Dividendenrendite 4% (Stammaktien) bzw. 3,6% (Vorzugsaktien)
Das KBV entspricht dem eines Insolvenzkandidaten und die Gewinnkennziffern weichen diametral von denjenigen der Konkurrenz ab:
EV/EBITDA der Benchmark-Unternehmen im Mittel 13
KGV (2014e) der Sicherheitstechnik-Unternehmen ca. 19, der Medizintechnik-Unternehmen ca. 26
Sollte Dräger die gesteckten Rendite-Ziele erreichen, was bei guter Unternehmensführung leicht möglich sein sollte, würde allein dies – auch ohne Umsatzzuwachs, der noch separat zu berücksichtigen wäre – zu einer Steigerung des EPS auf 9,30 € je Aktie führen.
Für die künftige Aktienkursentwicklung stimmt all dies sehr hoffnungsvoll.
Aktuelle Kurse:
Dräger ST 43,2 €
Dräger VZ 50,1 €
Draegerwerk | 43,70 €
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