La Française des Jeux Société - Französische Lotterie und Sportwetten
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Das ist nun schon länger her und leider nicht ganz so gut
FDJ UNITED (Paris:FDJU): Französische Lotterie und Sportwetten-Geschäft: Bruttospielertrag (BGR) von 3.429 Mio. € (-2,0 %) und Umsatz von 1.240 Mio. € (-3,9 %) Die Lotterie verzeichnete im ersten Halbjahr einen Rückgang des BGR um 2,1 % auf 2.979 Mio. € und einen Umsatzrückgang um 4,0 % auf 1.022 Mio. €. Diese schwache Performance ist auf die deutlich geringere Anzahl und Höhe der EuroMillions-Jackpots im Vergleich zu 2025 sowie im zweiten Quartal auf geringere Besucherzahlen an den Verkaufsstellen zurückzuführen, die hauptsächlich durch außergewöhnliche Hitzewellen bedingt waren. Ohne Berücksichtigung der langen EuroMillions-Ziehungszyklen¹ stieg der BGR der Lotterie im ersten Halbjahr um 1,0 % und der der Online-Lotterie um 6,0 %. Im zweiten Halbjahr setzt der Konzern einen Vertriebsplan zur Unterstützung des Lotteriegeschäfts um. Darüber hinaus investiert das Unternehmen im Rahmen seiner mittelfristigen Strategie weiterhin in die Modernisierung seines Spielangebots und die Förderung von Innovationen. Dazu gehören die Neuauflage von Euromillions und Loto im Jahr 2027 sowie die Einführung eines neuen Sofortgewinnspiels für 10 €, die Steigerung der Attraktivität des digitalen Angebots und der kontinuierliche Ausbau der Verkaufsstellen unter eigener Marke. Die Performance des Sportwettenbereichs am Point of Sale verbesserte sich im zweiten Quartal dank eines attraktiveren Angebots als im ersten Quartal. Im ersten Halbjahr sanken das Bruttospielertragsvolumen (GGR) und der Umsatz um 1,1 % auf 450 Mio. € bzw. um 2,9 % auf 218 Mio. €. Geschäftseinheit Online-Wetten und -Spiele – Performance im Rahmen der Erwartungen: Das GGR blieb mit 702 Mio. € stabil, während der Umsatz um 7,4 % auf 431 Mio. € zurückging. Ohne die Niederlande und Großbritannien stieg das GGR um 6,6 % und der Umsatz um 0,6 %, insbesondere aufgrund der starken Performance in Frankreich und Skandinavien. In den Niederlanden verbesserte sich das Geschäft trotz eines anhaltend schwierigen Umfelds weiter. Im Vergleich zu 2025 war der Rückgang der GGR im ersten Quartal mit 15,0 % deutlich im zweiten Quartal auf 4,1 % reduziert. Im Vereinigten Königreich bleibt die Situation erwartungsgemäß schwierig und der laufende Aktionsplan wird Ende 2026 erste Ergebnisse zeigen Das neue Managementteam ist bestrebt, die Aktionspläne zur schrittweisen Wiederherstellung der Leistung umzusetzen, insbesondere durch die Priorisierung von Marketinginvestitionen und die Optimierung des Spielererlebnisses. Starke Leistung bei der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft (11. Juni – 19. Juli): Einsätze über 700 Millionen Euro für die Gruppe und hohe Auszahlungsquote an die Spieler, entsprechend den Prognosen Recurring EBITDA von 404 Mio. €, eine Marge von 22,7 % Neben der Vermeidung der variablen Kosten im Rahmen der Geschäftstätigkeit trug die Umsetzung des Performanceplans dazu bei, die Fixkosten des Konzerns um 2,8 % zu senken Bereinigter Nettogewinn von 180 Mio. €, beeinflusst durch den außerordentlichen Steuerbeitrag auf die Gewinne großer Unternehmen für 20 Mio. €. €. Eine sehr solide Bilanz mit Nettofinanzverschuldung von 1.964 Mio. €; das Baa1-Rating von Moody’s wurde bestätigt. Der Konzern optimiert weiterhin seine Ressourcenallokation. In diesem Zusammenhang hat das Unternehmen eine Überprüfung seines Marktportfolios im Geschäftsbereich Online-Wetten und -Spiele sowie seiner nicht zum Kerngeschäft gehörenden Vermögenswerte, insbesondere im Geschäftsbereich Zahlungsverkehr und Dienstleistungen, eingeleitet. Für das Geschäftsjahr 2026 strebt FDJ UNITED Folgendes an: Ein stabiles Bruttospielertragswachstum (GGR) sowohl im französischen Lotterie- und stationären Sportwetten-Geschäftsbereich als auch im Geschäftsbereich Online-Wetten und -Spiele sowie einen geringen einstelligen Umsatzrückgang. Das Unternehmen bestätigt außerdem: Eine wiederkehrende EBITDA-Marge zwischen 23 % und 24 %, dank der fortgesetzten Umsetzung des 2025 gestarteten Leistungsplans – im Einklang mit seinen mehrjährigen Zielen – und einer verbesserten Finanzdisziplin, die Wachstumsinvestitionen sichert. Eine jährliche Dividendenerhöhung auf Basis einer Ausschüttungsquote von mindestens 75 % des bereinigten Nettogewinns. FDJ UNITED, ein führendes Unternehmen im europäischen Wett- und Glücksspielsektor, veröffentlicht seine Ergebnisse für das erste Halbjahr 2026. Stéphane Pallez, Vorsitzende und CEO von FDJ UNITED, sagte: „Die Leistung des Konzerns im ersten Halbjahr …“ Die höheren Steuern wirken sich weiterhin aus, ebenso wie branchenspezifische Faktoren und die Auswirkungen außergewöhnlicher Hitzewellen, die den Kundenverkehr an den Verkaufsstellen in Frankreich beeinträchtigt haben. Gestützt auf solide Fundamentaldaten und eine robuste Finanzstruktur investiert FDJ UNITED weiterhin in Innovationen, die Attraktivität seines Produktportfolios und die Beschleunigung seiner Transformation, um wieder auf einen Pfad nachhaltigen, profitablen und wertschöpfenden Wachstums zurückzukehren.
https://www.wallstreet-online.de/nachricht/21167576-fdj-unit…
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Eine Übersicht aller Unternehmenstermine finden Sie hier.
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In 2025, FDJ UNITED is aiming for revenue of around €3.8bn, with a recurring
EBITDA margin of over 24%
o Compared with 2024 pro forma figures, the stability of revenue and the level of
recurring EBITDA margin are due to:
▪ A significant increase in taxes on betting and gaming: in France from
1 July, totalling nearly €45m, and in the Netherlands from January, total-
ling over €10m
▪ And the financial impact of tougher regulation implementation, mainly
in the Netherlands
▪ Partially offset by measures introduced by the Group, the gradual ef-
fect of which will reach at least €100m in the 2027 financial year, over
half of which will concern the Online Betting and Gaming BU
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Quelle: https://www.fdjunited.com/wp-content/uploads/2025/03/2025030…
...
Die Aktie ist aber wohl dennoch günstig. So wie ich es verstanden habe wäre der Gewinn des Unternehmens bei 537 Mio. € gewesen, wenn Kindred ( Unibet) bereits das komplette Jahr 2024 Teil des Unternehmens gewesen wäre. Adjusted net profit** (pro Forma) in der Pressemitteilung zu 2024. Die Verschuldung ist immernoch sehr im grünen Bereich.
Bei der aktuellen Marktkapitalisierung ( 5,44 Mrd. €) hätten wir also ein KGV von um die 10 (wenn man die Gewinne von Kindred mit dazu nimmt). Dies kommt mir wenig vor, wenn man bedenkt, dass ja Glücksspiel ein wachsender Markt ist. Natürlich gibt es bei solchen Werten einen Sündenabschlag und einen Regulierungs-Risikoabschlag.
KGV 10 kommt mir aber für ein Geschäft mit Wachstum, viel Free Cashflow und auch ordentlichen Ausschüttungen als zu niedrig vor ( klar gibt es die Quellensteuerproblematik).
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FDJ hat also für Lotterie die exklusiv Rechte Online und Offline. Bei Sportwetten stimmt es, dass "online" Konkurrent besteht. Stationär darf aber auch nur über FDJ gewettet werden.
In Irland ist man auch Betreiber der Lotterie, da gehen die Rechte aber nur bis 2034. https://igamingbusiness.com/lottery/fdj-premier-lotteries-ir…
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Man hat hier also ein Monopol. Theoretisch kann der Staat die Bedingungen verschlechtern indem er die Glücksspielsteuern erhöht.
Zwei der größten Aktionär sind jedoch Veteranenverbände:
Union des Blessés de la Face et de la Tête 10,42 %
Federation Nationale Andre Maginot 4,404 %
dazu hält der Staat selbst auch noch über 20%
Agence des Participations de l'Etat 21,09 %
Quelle: https://de.marketscreener.com/kurs/aktie/LA-FRANCAISE-DES-JE… .
Da diese Veteranenverbände Geschädigte aus Militär, Polizei und Feuerwehr unterstützen und dazu auch noch historische Denkmähler, Veteranenausflüge usw finanzieren glaube ich nicht, dass der Staat die Geschäfte bewusst verschlechtert. Erstmal ist er selbst noch mit über 20% dabei (verdient über die Glücksspielsteuer eh schon den größten Anteil, sehr ähnlich wie bei Zigaretten) und zweitens geht kein Politiker an die Einkommen dieser Veteranenverbände, dies wäre ein dickes Eigentor für jeden Politiker.
Ein ähnliches Model kenne ich nur von der griechischen Opap und das war sehr erfolgreich in der Vergangenheit. Frankreich ist aber ein viel größerer Markt als Griechenland, daher denke ich schon, dass sich das long term auszahlt.
Das Ganze ähnelt sehr dem Zigarettenmodel, ausser dass wir hier wirklich bei der Lotterie mit einem richtiges Monopol zu tun haben. Bei Zigaretten gibt es ja doch noch wenige sehr GRoße und einige kleinere Mitbewerber.
Man braucht für eine Ausdehnung des Geschäft ( zb. Wetten auf eine neue Sportart, oder irgend ein neues SPiel 77) keine gigantischen Kapitalaufwendungen (Capex). Eine BASF zb muss ja für neue Produkte wieder Milliarden in neue Anlagen stecken.
Lotto und die Zigarettenkonzerne ähneln sich sehr. Es gibt aber nur sehr wenige Wege in dieses Geschäft zu investieren, da der Staat sowas in der Regel komplett für sich behält.
Sollte die Prognose von de Jeux (siehe mein Beitrag unten) von 740 Mio. € Mio Euro Free Cash Flow 2024 stimmen (setzt natürlich vorraus, dass die Uebernahme in Schwedne klappt), dann halte ich die Marktkap von 6,5 Mrd. Euro für viel zu niedrig.
Könnte mir hier doch locker einen Verdoppeler und mehr vorstellen, da das Unternehmen eine ultra starke Marktstellung hat und weiter wächst.
Also beim Lotto gibt es auch online ein Monopol,l wie ich es verstehe. Bei Online Sportwetten usw gibt es kein Monopol.
Die Aktie ist aber wahrscheinlich ein langfristiger Gewinner. Lotto ist grundsätzlich profitabel,da immer nur ein gewisser Prozentsatz der Einsätze ausgeschüttet wird und die Provisionen für die Einzelhändler ja auch von den tatsächlichen Verkaufen abhängig sind. Halte die Firma immernoch für unterbewertet , außer es passiert politisch etwas wie höhere Lottosteuern. Wir haben es hier zumindest im Lottobereich mit einem Monopolisten zu tun.
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Mit enav hab ich mich noch nicht näher beschäftigt. Kann ich aber nachholen.
https://www.augsburger-allgemeine.de/politik/EU-kippt-Staats…
Hast du dich egtl. schonmal mit der italienischen Enav beschäfigt? Italienische Flugsicherung, italienische Flughäfen wachsen da vom Drehkreuz/Lage günstig, Flugverkehr allgemein wächst. Free Cashflow >8% steigend. Da überlege ich momentan mich zu Positioniern wenngleich ich noch zögere da ich mit italienischen Aktien bisher nur ins Klo gegriffen habe , der Staat auch iwi unberechenbar ist incl. Schulendquote und allgemein Gründe vorhanden sind warum dieses Land seit Jahrzehnten nicht wirklich vorwärts kommt
Also FDJ hält das Lotterie und physische Sportwettenmonopol (bis 2044). Dies bedeutet, dass kein andere Mitbewerber Lotterien und Sportwetten in Tabakläden, Tankstellen usw. anbieten darf. Sportwetten von Konkurrenen im Onlinebereich sind jedoch möglich! Für die kleinere Lotterie in Irland besteht auch ein Monopol bis Mitte der 2030er.
Dies doch ein gewaltiger Burggraben. Das Geschäft ist eine Free Cashflow Maschine. Für Glücksspiel brauch ich keine teuren Maschinen anschaffen, Fabriken baun usw. Das Geschäft läuft größtenteils auf Provisionsbasis über die Kioske, die sonst auch noch Tabakwaren, Zeitschriften usw. anbieten.
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Die Dividendenausschüttungsquote soll bei 80% des Gewinns liegen. Seit Börsengang gabs immer eine Dividende. Im Mai (2024) gab es eine Dividende von 1,78€. Dies wäre auf den aktuellen Kurs von 32,86€ eine Dividendenrendite von 5,4%.
Bewertung der Aktie: Es gibt ein Übernahmeangebot von Francaise des Jeux ( FDJ) an der Kindred (großer Anbieter von Onlinespielen). Das Übernahmeangebot (welches von 90% der Aktionäre angenommen werden muss) beträgt 2,45 Mrd. Pfund. Kindred erzeugt bereits mit ihren digitalen Angeboten Free Cashflow. Die Übernahme ist nicht super günstig. Sie ist aber zu schultern, da FDJ über ein Netto-Cash Vermögen verfügt und FDJ mit Kindred jede Menge Free Cash Flow erzeugen kann. Die Schulden sollen mittelfristig dadurch weiter solide bleiben.
Die Prognos von FDJ (wenn die Kindrof Aktionäre der Übernahme zustimmen lautet folgend:

Quelle: https://www.groupefdj.com/wp-content/uploads/2024/01/2024012…
Bewertung: Die Marktkapitalisierung beträgt 6,15Mrd. Euro. Bei erfolgreicher Übernahme prognosiziert FDJ einen Freien Cashflow von 740 Mio- .
Die Aktie würde also zu einem Kurs Free Cashflow von 8,3X handeln. Ein erhöhte Dividende nächstes Jahr soll dann auch erfolgen.
Fazit: Die Aktie ist günstig. Vor allem wenn man bedenkt, dass die Firma ja in Frankreich und Irland auf Jahre ein Lotto-Monopol besitzt. Sowas ist normalerweise (wie in Deutschland) ein staatliches Monopol , in welches keine Privatperson investieren kann. Da es eine sehr zuverlässige GEldquelle bedeutet, da ja immer nur ein Teil der Umsätze ausgeschüttet werden.
Risiken: Risiken sind höhere Glücksspielsteuern! Einfluss des Staates (der mit 20% größter Aktionär ist) und andere Interessen verfolgt. Die Teil-Privatisierung des Unternehmens war ein Lieblingsprojekt von Macron. Sollte dieser bei einer Neuwahl verlieren, dann könnte der Staat versuchen das Unternehmen wieder zu verstaatlichen.
Vorteil ist, dass mit 15 Prozent ein uralter Veteranenverbund auch Aktionär ist. Dieser will Ausschüttungen für ehemalige Soldaten und Polizisiten, Feuerwehrleute etc. , die im Dienst Verletzungen erlitten haben.
Die Aktien des Unternehmens sind zu 20% im Eigentum des Staates. 15% halten Verbände zur finanziellen Unterstützung von Veteranen und ihrer Familie.
Das Untenehmen veranstaltet die französische Lotterie mit wohl 27 Mio. regelmäßigen Spielern. Auch die irische Lotterie gehört inzwischen dazu. Dazu kommen Dinge wie Pferdewetten usw.
KGV ist bei circa 14. Es steht ein Angebot für einen größeren internationalen Betreiber von Onlinewetten aus Schweden. Die Übernahme wirkt nicht überteuert.
Glücksspie ist ja ein gut skalierbares Geschäft. Dazu gibt es durch die Online-Abgabe der Wettscheine auch bessere Konstenstrukturen.
Risiko ist natürlich immer der Staat, der schnell durch höhere Glücksspielsteuern die Netto-Umsätze reduzieren kann. Dies habe ich zum Beispiel schon bei einem Kasino-Betreiber in Portugal erlebt, dass der Staat hier einfach am Steuersatz dreht.
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