Die Sonneneinstrahlung ändert das Klima nicht

    Beiträge: 36
    neuester Beitrag 16.08.26 14:35:34
    eröffnet am 18.10.24 18:30:09
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      #36

      Wie findet man nun den Beitrag, wegen dem das System bei WO so komisch ausflippt? Wenn man in eine Suchmaschine "Der Klimawandel wird hauptsächlich durch Treibhausgase verursacht, nicht durch Sonnenzyklen" als Suchtext eingibt, sollte das einer der ersten Treffer sein. Er ist aus dem Jahr 2022 und bezieht sich auf einer da gerade mal wieder durchlaufende Kampagne in Klimaleugnerblogs, dass angeblich Sonnenzyklen den Klimawandel verursachten.


      Die Agentur heißt kurz A F P und ja, es ist bescheuert, dass man den Link nicht setzen darf und noch nicht mal den Namen der Agentur nennen darf, ohne dass der Beitrag automatisch gesperrt wird - das kenne ich von keiner einzigen anderen Medienquelle und ich kapiere es auch nicht.
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      #35

      Was ich an dem XXX-Beitrag schlecht finde, ist die Abbildung zur Veränderung der Temperatur über die letzten 150 Jahre und der Sonnenaktivität. Das Problem ist, dass die Variabilität der Sonnenaktivität viel zu groß dargestellt wird. Sie ist überhöht. In Wahrheit ist sie bezogen auf die Temperaturänderungen viel kleiner, wie ich weiter unten zeige: https://www.wallstreet-online.de/diskussion/1380144-1/sonnen…

      In meinem Beitrag sind Treibhausantrieb und Sonnenantrieb im richtigen Verhältnis abgebildet und damit wird klar, dass die Sonnenaktivität eigentlich nur ein paar Prozent des angezeigten Ausmaßes haben darf.

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      #34

      Ich beziehe mich auf einen Faktencheck, den ich wegen der WO-Einstellungen in keiner Weise nennen kann, was irgendwie bescheuert ist.


      In dem Beitrag kommen mehrere Experten zu Wort. Anlass solcher Faktenchecks sind üblicherweise, dass durch die sozialen Medien wellenartig Behauptungen von Klimaleugnern durchlaufen. Das kommt und geht kampagnenartig. Das sagt auch etwas aus über die Art solcher Falschinformationen. Hier sind nicht etwa skeptische Wissenschaftler damit beschäftigt, kontrovers die Wissenschaft zu diskutieren. sondern es werden im politischen Raum Kampagnen gestartet, die dann über das Pingpong der Webseiten, Streams und persönlichen Seiten auch mit Hilfe von Bots Bandbreite erhalten. Auslöser können auch Versuche Russlands sein, Desinformation zu streuen. Auffällig ist, dass die hier von XXX zum Anlass genommene Kampagne 2022 war, also parallel zu Russlands Angriff auf die Ukraine und im Nachgang zu den Desinformationskampagnen der Corona-Pandemie. Im Einzelfall ist es schwer zu sagen, was nun genau wirklich die Kampagne auslöst.

      Der Hintergrund dazu ist, dass in der Kampagne nichts Neues behauptet wird. Es wird seit weit über 25 Jahren versucht, mit angeblichen Zyklen der Sonne Klimaveränderungen zu erklären - es ist jetzt aus den gleichen Gründen falsch, aus denen es auch schon vor 25 Jahren falsch war. Die Sonne ist relativ stabil, der Treibhauseffekt ist ein um mehr als eine Größenordnung stärkerer Klimaantrieb als die Sonnenvariabilität und das ist VOR Betrachtung der Verstärkung von Klimaantrieben durch Rückkopplungen, weil diese Verstärkung, diese erhöhte Klimasensitivität für die geänderte Sonneneinstrahlung und den Treibhauseffekt gleich sind.

      In dem von XXX zitierten Beispiel werden Sonnenzyklen von nicht nur 11, sondern 150, 400 oder 1000 Jahren Länge behauptet. Sobald man auf angebliche Zyklen solcher Länge stößt, weiß man, dass man jetzt tief im Land der Märchen und Mythen ist. Um nämlich einen Zyklus sicher behaupten zu können, muss dieser einigermaßen konstant mehrmals hintereinander ablaufen. Sonst ist es nicht möglich, sinnvolle Aussagen zum Ausschlag (Amplitude) und Zyklus (Wellenlänge) zu machen. Vor allem, wenn die Daten nicht direkt und genau gemessen werden, sondern etwa aus den Sonnenfleckenzahlen abgeschätzt werden. Die Daten, die wir dazu haben, reichen über gut etwas über 400 Jahre. Damit kann man keinen Zyklus von 400 oder 1000 Jahren bestimmen. Auch einen 150 Jahr-Zyklus könnte man damit nur bestimmen, wenn das Signal stark und das Rauschen schwach ist - man hätte gerade mal 2,5 Zyklen. Wenn es aber gar kein exakt periodischer Zyklus ist, sondern er mal 140, mal 160 Jahre lang ist, und die Amplitude mal schwach und mal stark ist, ist es eigentlich hoffnungslos, aus gerade mal 2,5 Wellen diesen quasiperiodischen Zyklus zu bestimmen. Also ist auch der 150-Jahre-Zyklus wohl ein Märchen.

      Der Solarforscher Solanki räumt in dem AfD-Beitrag auch mit der Behauptung auf, man hätte doch Beryllium-10-Daten aus dem Eis, die mehr als 1000 Jahre abdecken. Das ist ungefähr so, als wollte man mit der Nasenlänge die Schuhgröße bestimmen. Da gibt es natürlich eine Korrelation über die Körpergröße. Aber das ist doch zu unsicher, um damit tatsächlich passende Schuhe zu finden. Beryllium-10 im Eis wird zwar von der Sonnenstrahlung beeinflusst, aber auch von klimatischen und Witterungseinflüssen. In den Daten irgendwelche Zyklen zu finden bedeutet nicht wirklich, zu wissen, wie sich die Sonneneinstrahlung verändert hat.

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      #33

      Ich wollte hier eigentlich etwas schreiben, aber alleine die Erwähnung des Namens einer Nachrichtenagentur führt dazu, dass der Beitrag bereits FALSCH vom System als Urheberrechtsverletzung markiert wird und automatisch rausgeworfen wird. So geht eine gute Stunde Arbeit hier im Editor verloren. Muss mir gerade die Wut auf entweder die Nachrichtenagentur oder WO von der Seele schreiben. Das ist eigene Arbeit, die hier von einem murksigen System automatisch gelöscht wird. Recherchiert, mit Quellen und allem.

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      #32

      Leider gibt es derzeitig ein hohes Spam-Aufkommen.


      Dieser Thread ist relevant, weil unter Klimaleugnern verbreitet wird, dass Klimaänderungen vor allem von Änderungen der Sonneneinstrahlung verursacht würden. Diese Behauptung lässt sich durch Beobachtung der Sonneneinstrahlung und Vergleich mit der Stärke des Treibhauseffektes entkräften. Der Thread liefert dazu Daten.

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      #31

      Da ich kürzlich wieder in einem Thread gelesen hatte, dass so ein Klimaleugner unbedingt meinte, er müsste schon wieder behaupten, dass "die Sonne das Klima macht" mit einem Bildchen über die auf und ab schwankende Sonnenaktivität, hier noch mal ein Bild, in dem Temperaturanomalie nach HadCrut5 (+0,8, damit es immer positiv ist) aufgetragen ist neben der Sonnenaktivität ausgedrückt in W/m². Quelle für die Sonnenaktivität ist hier: https://www.climate.gov/news-features/understanding-climate/… Ich habe aber die Solarkonstante abgezogen, um nur die Sonnenvariabilität zu berücksichtigen, ich habe berücksichtigt, dass immer nur eine Seite der Erde angestrahlt wird (*0,25), dass die Albedo abzuziehen ist (*0,71), ich habe die Zahl zum Schluss halbiert, damit die Variabilität der Temperatur und der Sonnenaktivität ungefähr gleich gewichtet sind.



      Die Sonnenaktivität schwankt ein bisschen. Mit der globalen Erwärmung hat es nicht das geringste zu tun. Offensichtlich. Die Sonne macht viel, aber nicht das sich aktuell ändernde Klima.
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      #30

      "Die Untersuchung bestätigt, dass Helligkeitsschwankungen der Sonne nicht zum aktuellen Klimawandel beitragen." Zitat von Theodosius Chatzistergos. https://www.mps.mpg.de/kees-de-jager-preis-fuer-theodosios-c…


      Theodosios Chatzistergos wurde mit dem Kees-De-Jager-Preis ausgezeichnet für seine wissenschaftliche Arbeit zur Neubewertung von Zeitreihen der Helligkeit der Sonne bis zurück zum Jahr 1700. Diese Arbeit wurde etwa hier zitiert: https://www.wallstreet-online.de/diskussion/1380144-1/sonnen… Zuvor wurden ihm bereits mehrere andere Wissenschaftspreise zuerkannt.

      Die Auszeichnung macht noch einmal deutlich, wie wichtig in der wissenschaftlichen Gemeinschaft solche kritischen Betrachtungen bekannter Daten genommen werden. Lange Zeit ist man davon ausgegangen, dass die Sonneneinstrahlung für das Klima in den letzten Jahrhunderten relevante Schwankungen hat. Arbeiten wie die von Chatzistergos belegen aber, dass die Sonne sehr stabil strahlt und in den letzten Jahrhundert nur einen verschwindend kleinen Einfluss auf die Klimaentwicklung hatte.
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      #29

      Es wurde bereits erklärt, dass die Sonne ein relativ stabiler Strahler ist. Die Strahlungsstärke der Sonne am Rande der Erdatmosphäre ist auch als Solarkonstante bekannt (seit 2015 festgelegt als 1361 W/m²). Im 11-jährigen Aktivitätszyklus der Sonne ändert sich dieser Wert um weniger als 0,1%. Hier im Thread wurde bereits dieser Zyklus und seine Variation über die letzten 400 Jahre dargestellt. Bezogen auf die mittlere Strahlung an der Erdoberfläche variiert die Sonneneinstrahlung um weniger als 0,15 W/m², nur ein Bruchteil der Änderung des Treibhauseffektes um ca. 3,5 W/m² in den letzten 150 Jahren. Insofern stimmt der Begriff Solarkonstante nicht ganz, aber über Zeiträume von Jahrtausenden doch relativ gut.


      Sehr langfristig nimmt allerdings die Solarkonstante zu. Vor 4 Milliarden Jahren betrug sie nur 70% des aktuellen Wertes. Alle 100 Millionen Jahre nimmt sie um 1% zu. Da gleichzeitig aber der CO2-Gehalt der Atmosphäre abgenommen hatte, ist die Erde einem Hitzetod entgangen. Genaue Rechnungen dazu sind aber sehr schwierig, da man nur indirekte Daten über Strahlung, Temperatur und Kohlendioxidgehalt über hunderte Millionen Jahre zur Verfügung hat.

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      #28

      Ich habe den Vergleich jetzt mal bis 2025 weitergezogen:



      Mehr braucht man dazu nicht zu sagen.
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      #27

      Scafetta, der also mit diversen Arbeiten unangenehm auffiel, in denen er fälschlich eien starke Variation des Strahlungseinfalls von der Sonne konstruierte, versuchte nun auf Basis dieser Daten eine zyklische Änderung der globalen Temperatur zu konstruieren. Demnach würden irgendwie die großen Planeten an der Sonne zerren und die Sonne daher das Erdklima entsprechend beeinflussen. Da all dies vage daherkommt und überhaupt keine energetischen Ursachen angegeben werden können, werden hier im Grunde Klimaänderungen auf Planetenkonstellationen zurückgeführt. So etwas nennt man Astrologie. Genauso, wie Planetenkonstellationen natürlich nicht unser Schicksal bestimmen können, können sie auch nicht das Erdklima regulieren. Astrologie ist also keine Wissenschaft, sondern das bestimmen von himmlischen Zyklen und das faktenfreie Behaupten, dass das etwas verursacht.


      Auf der Basis solcher Rechnungen hat Scafetta einige Arbeiten geschrieben, in denen er die angeblich zu erwartende Temperaturentwicklung mit den Klimaprojektionen verglichen hatte. Dann hatte er die Temperaturbeobachtngen bis dahin eingezeichnet. Da er solche Prognosen zwischen 2007 und 2010 erstellt hatte, und die Temperaturentwicklung auch nur bis dahin eingezeichnet hatte, konnte er behaupten, dass seine Rechnung doch gut wiedergibt, was bis dahin beobachtet wurde. Nur dass er eben sein Rechenergebnis so gelegt hatte, dass man sie zu dem passt, was bis dahin beobachtet worden war.

      Schaut an ca. 10 bis 15 Jahre weiter, passen Scafettas Prognosen keineswegs mehr zu den Beobachtungen, die Modellprojektionen hingegen sehr gut. Das folgende Bild hatte ich vor einigen Jahren erstellt:

      Ich glaube, jedem ist klar, dass die global gemittelte Temperatur in den folgenden 6 Jahren um mehr als 0,1 Grad gestiegen ist und noch deutlicher im Bereich der Modellprojektionen des IPCC liegt und sich von Scafettas astrologischer Rechnung weiter entfernt. Interessanterweise findet man inzwischen auch viele Leugnerseiten, die die damalige "Prognose" von Scafetta verbreitet hatten, unter ihren Links nicht mehr. Wenn Leugner merken, dass ihre "Prognosen" nicht passen, hoffen sie, dass man es vergisst und erstellen neue Behauptungen - man fängt beim Widerlegen solcher unsinnigen Behauptungen also immer wieder von vorne an. Was dann auch das erneute Erstellen solcher Bilder wie hier zu einer reinen Beschäftigungstherapie macht. Eine Widerlegung sollte reichen.
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      #26

      Ich hatte erzählt, dass es zu Beginn der 2000er Jahre eine Debatte darum gab, wie stark denn nun die solare Strahlung im Laufe des 20. Jahrhunderts gestiegen ist und vor allem, wie man eine Lücke in den Satellitendaten korrekt ausfüllt. Die ACRIM-Lücke wurde 2009 also dadurch gefüllt, dass man feststellte, dass es zwischen 1986 und 1996 praktisch keinen Trend in den solaren Daten gab. Tatsächlich wissen wir inzwischen ziemlich genau, dass die Sonne recht konstant scheint und die Strahlung sich in den letzten 100 Jahren gegenüber dem 11-jährigen Sonnenzyklus kaum geändert hat. In diesem Zyklus ändert sich die solare Strahlung um weniger als 1,5 Watt/m² (und rechnet man das auf den ganzen Globus um, dann muss man das noch mal durch 4 teilen und es kommen weitere Abschläge dazu), die Glättung über lange Zeiträume ergibt aber eine viel geringere Änderung. Sie spielt also klimatisch keine Rolle.


      Solare Einstrahlung der letzten 400 Jahre - man beachte die Skala, die einen maximalen Ausschlag von 1,5 W/m² im 11-jährigen Zyklus zeigt und darüber gemittelt nur wenig Änderung. Quelle: https://www.climate.gov/news-features/understanding-climate/…

      Wie ich geschrieben hatte, spielte der Physiker Scafetta bei der NASA eine ungute Rolle, weil er "statistisch" nachweisen wollte, dass über die ACRIM-Lücke die solare Strahlung deutlich gestiegen wäre. Überhaupt übertrieb er die Änderung der solaren Strahlung im 20. Jahrhundert und behauptete, dass sie sich um gut 2,5 Watt/m² im Mittel geändert hätte. Selbst das wäre, wenn man es durchrechnet, nur ein geringer Beitrag zu einer globalen Erwärmung. Daher behauptet Scafetta, dass die Klimasensitivität für solare Strahlung höher wäre, weil sich die solare Strahlung langsam über einen sehr langen Zeitraum ändert. Die Begründung ergibt keinen Sinn - zwischen Klimasensitivität und der Langsamkeit der Veränderung eines Klimaantriebs gibt es in dieser Form keine Verbindung, aber Scafetta muss ja irgendwie wegerklären, dass der Klimaantrieb durch den Treibhauseffekt ein Vielfaches des solaren Strahlungsantriebs ist, selbst wenn man die falschen Zahlen von Scafetta zur Änderung des solaren Strahlungsantriebs übernimmt.

      Mit einigem Geschwurbel kommt dann Scafetta darauf, dass mit Hilfe absurd hoch berechneter Sensitivvitätswerte für die solare Strahlung und den überhöhten Werten für die Änderung der solaren Strahlung die Änderung der Sonneneinstrahlung angeblich bis zu einem Drittel der Erwärmung von 1980 bis 2000 erklären würde und sogar 3/4 der Erwärmung von 1900 - 1950. Ein wichtiges Argument ist ihm dabei auch, dass solare Strahlung und Temperaturentwicklung bis zum Jahr 2000 so toll korrelieren würden.

      Geschrieben hat er das zusammen mit B.J.West im Artikel "Phenomenological solar contribution to the 1900–2000 global surface warming" 2006, hier: https://agupubs.onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.1029/200…
      Traurigerweise hat das Gespann eine Reihe Artikel mit ähnlichem Inhalt verbrochen und in den Artikeln zitieren sich die beiden heftig selbst, weil außerhalb ihrer Blase kaum jemand zu so unsinnigen Ergebnissen kommt. Traurig ist in diesem Fall, dass der Murks in einem renommierten Journal durchkam.

      Also noch mal: in den Beiträgen zuvor hatte ich bereits gezeigt: sie solare Einstrahlung ändert sich praktisch gar nicht. Sie kann keine globalen Erwärmungen erklären. Nach 1990 korreliert solare Strahlung auch nicht mehr mit einer globalen Erwärmung. Und auch vom Wert her ist die Änderung der solaren Strahlung ein kleiner Bruchteil des Antriebs durch Treibhausgase. Trotzdem haben Scafetta (und West) keinen ihrer inhaltlich falschen Artikel je korrigiert oder zurückgezogen. Als die Fakten zunehmend gegen ihre Behauptungen sprachen, hatten sie vielmehr noch einen drauf gesattelt. Das erkläre ich in einem eigenen Beitrag.
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      #25

      Was macht Eiszeiten? Die Sonne ist es nicht


      Was Menschen Eiszeiten nennen, sind in Wahrheit Glaziale und Interglaziale. Eine Eiszeit ist es, wenn ein oder beide Polarregionen der Erde dauerhaft vereist sind. https://de.wikipedia.org/wiki/Eiszeitalter
      Dann liegt auf der Antarktis (weil die Antarktis gerade in der Südpolarregion ist) oder auf Grönland (wenn Grönland nördlich des Polarkreises liegt) ein dauerhafter, kilometerdicker Eispanzer. Das war nicht immer so. Das hat allerdings auch nichts mit der Sonne zu tun, sondern mit der Lage der Kontinente. Die wandern im Laufe von hunderten Millionen Jahre und verändern dabei Meeresströmungen und sorgen für Land dort, wo Vereisungen entstehen können oder eben nicht. Und das kann dafür sorgen, dass Eiszeiten möglich sind oder eben nicht. Die andere Zutat ist der CO2-Gehalt in der Atmosphäre – ist er zu hoch, gibt es keine Eiszeit.

      Glaziale (Kaltzeiten) und Interglaziale sind die Phasen innerhalb einer solchen Vereisung in den Polargebieten, wenn die Vergletscherungen großflächig Gebiete einnehmen oder sich von dort wieder zurückziehen. Zwischen Glazial und Interglazial liegen global wenige Grad Unterschied, um etwa 4 oder 5 Grad im globalen Mittel. Vergleicht man das mit den optimistisch erwarteten ca. 2,5 bis 2,7 Grad in gerade einmal 200 Jahren durch den menschengemachten zusätzlichen Treibhauseffekt, ist das nicht gerade viel. https://de.wikipedia.org/wiki/Kaltzeit

      Die Sonne selbst verändert ihre Strahlung kaum. Das sollten wir in diesem Thread bereits gelernt haben. Die Sonne ist ein vergleichsweise konstanter Stern. Die wesentliche Veränderung ist ein stetige Zunahme der Helligkeit der Sonne um etwa 30 – 40% in der Zeit seit ihrer Entstehung. https://de.wikipedia.org/wiki/Sonne#Entwicklung_der_Sonne Der Grund dafür ist, dass im Laufe des Lebens eines Sterns auf der Hauptreihe nach und nach der Wasserstoff durch Kernfusion verbraucht wird und schwerere Elemente, zunächst Helium, entstehen. Der Bereich, in dem die Hauptaktivität der Sonne statt findet, verlagert sich nach außen, und damit wird die Sonne heißer und größer. Die veränderte Zusammensetzung lässt die Temperatur langsam steigen. Irgendwann fängt die Sonne an, viel heißer zu werden und auch viel größer – dann gibt es aber wahrscheinlich schon keine Menschen mehr - schon in 900 Millionen Jahren dürfte es alleine durch die heißer werdende Sonne für das uns bekannte Leben auf der Erde zu heiß werden - für die Menschheit spielt das keine Rolle, als Art würden die nciht über mehrere Millionen Jahre bestehen bleiben. Für die Zeit, die für die Menschheit relevant ist, verändert sich die Sonnenhelligkeit praktisch gar nicht, um wenige Zehntel Watt pro Quadratmeter, was sich in den Bereich um ein oder zwei Zehntelgrad mittlere Temperatur auf der Erde übersetzt. Die Sonne kann also gar keine Eiszeiten und keine Glaziale oder Interglaziale bewirken.

      Die Erde hingegen kann es.

      Die Erde kann zunächst das, was ich schon erwähnt habe: sie ist innen flüssig und extrem heiß. Sie wälzt den zähflüssigen Erdmantel langsam um und läßt Magma an aktiven Linien der Ozeane austreten oder schluckt kontinentale Erdmassen an anderen aktiven Linien. Damit gibt es Vulkanismus, der zeitweilig starke Abkühlungen erzeugt und die Bewegung der Kontinente, durch die dauerhafte Gletscher wie auf der Antarktis möglich werden oder eben nicht, und verändert seine Meeresströmungen, die Wärme vom Äquator zu den polaren Gebieten dann besser oder schlechter umverteilen.

      Es gibt dabei eine Grundregel: je besser Wärme verteilt wird, und je weniger Temperaturextreme gefördert werden, desto wärmer bleibt die Erde insgesamt. Der Grund dafür ist der Albedoeffekt: wenn die Erde stellenweise mit Eis bedeckt ist, reflektiert sie das Sonnenlicht stärker. Dadurch nimmt sie weniger Strahlung auf. Die Erde kühlt sich ab. Temperaturextreme können überhaupt erst vereiste Flächen möglich machen. Aber wenn die dann entstanden sind, wird die weitere Abkühlung ein selbstverstärkender Effekt. Diese Verstärkung ist die Klimasensitivität – um wie viel ändert sich die Temperatur bei Änderung der Energiezufuhr? Diese Klimasensitivität hängt ebenfalls von Eigenschaften der Erde ab – sind Kontinente in den polaren Gebieten und sind dort auch Gebirge, bildet sich dort leichter Eis und die Erde wird sensitiver für Strahlungsänderungen.

      Also: die Erde regelt, wie sie auf Strahlung reagiert. Und wenn die Strahlung schlecht umverteilt wird und wenn die Strahlung ungleichmäßig die Erde erreicht, kann die Erde sich eher abkühlen, weil sie Eis bilden kann und das Eis die weitere Abkühlung erleichtert. Der Effekt wird noch stärker, wenn sich in einem Winter so viel Eis ansammelt, das es im Sommer gar nicht mehr abtaut. Dann entsteht eine Vergletscherung und damit eine dauerhafte Erhöhung der Albedo, also Reflektion der Sonnenstrahlung und damit Abkühlung. Der Albedoeffekt sorgt am Ende dafür, dass die Erde sich abkühlen kann. Weil der Albedoeffekt sich selbst verstärkt – kühlere Erde, mehr Eis, mehr Reflektion von Strahlung, noch kühlere Erde – erhöht er die Klimasensitivität – geringe Änderungen der Strahlung führen zu vergleichsweise stärkeren Änderungen der global gemittelten Temperatur im Laufe der Zeit.

      Naive Menschen denken, wenn es Interglaziale und Glaziale geben kann, also das, was man landläufig als Eiszeiten und Warmzeiten betrachtet, dann muss doch die Sonne dafür stärker oder schwächer strahlen. Aber da die Sonne ihre Strahlung kaum verändert, geht das gar nicht. Nur die Erde selbst kann dafür sorgen, dass der erwähnte Albedoeffekt wirken kann.

      Wie das geht, hat Milankovic herausgefunden. Ihm ist aufgefallen, dass bestimmte Erdparameter im richtigen Zusammenspiel mit dem Auftreten von Glazialen zusammenhängen können. https://de.wikipedia.org/wiki/Milankovi%C4%87-Zyklen

      Vereinfacht gesagt, spielt dabei eine Rolle, dass die Erde sich um die Sonne auf einer Erdbahn dreht, die nicht ganz rund ist. Eine Ellipse und kein Kreis. Auf dem sonnennahen Bereich dieser Ellipse kommt also mehr Strahlung auf der Erde an, auf dem sonnenfernen Teil weniger. Diese Bahn um die Sonne bildet insgesamt eine Ebene. Die Erde dreht sich auch um sich selbst. Sie dreht sich um ihre Erdachse, und diese Erdachse ist nicht senkrecht zu der Bahn um die Sonne, sondern geneigt. Während sich die Erde um die Sonne bewegt, zeigt immer ein Pol zur Sonne hin und der andere Pol von der Sonne weg. Dort, wo der Pol zur Sonne zeigt, ist Sommer, auf der anderen Erdhälfte ist Winter. Zwischen den Extremen ist dann entweder Frühling oder Herbst.

      Jahreszeiten gibt es immer. Wichtig ist, ob die Jahreszeiten eher extrem sind oder eher ausgeglichen. Extreme Jahreszeiten sorgen dafür, dass in längeren Winter so viel Eis entstehen kann, dass es in den Sommer hinein liegen bleibt. Dann kann der Albedoeffekt dies verstärken und eine Abkühlung herbeiführen. Ist die Erdachse stärker geneigt, gibt es extremere Jahreszeiten. Und tatsächlich verändert sich die Neigung der Erdachse.

      Ist die Ellipse, auf der sich die Erde bewegt, stärker getreckt, also ellipsenhafter und weniger kreisrund, dann unterscheidet sich auch die Strahlung zwischen sonnennahen und sonnenfernem Punkt. Das alleine hat wenig Effekt, denn die Erdachsenneigung macht viel stärkere Unterschiede zwischen den Jahreszeiten. Aber im Zusammenspiel können dadurch Jahreszeiten etwas stärker oder etwas milder sein.

      Und die Ausrichtung der Erdachse hat ebenfalls einen Effekt, sogar einen besonders wichtigen. Gegenwärtig ist die Erdachse so ausgerichtet, dass der Nordwinter mit dem sonnennahen Punkt auf der Ellipse zusammenfällt. Daher sind die Nordwinter eher mild und kann sich weniger Eis im Winter ansammeln. Die Südwinter sind extremer, aber um den vereisten antarktischen Kontinent liegt zu wenig Land, auf dem sich Eis ansammeln könnte, um zu wachsenden Vergletscherungen zu führen. Das geht viel besser um die arktischen Gebiete herum.

      Würde also die Erdachse sich so ausrichten, dass der Nordwinter mit dem sonnenfernsten Punkt zusammenfällt, werden die Nordwinter extrem, es sammelt sich in den benachbarten Landflächen langsam Eis an und es entstehen große Eismassen. Das kann besser passieren, wenn dabei die Ellipse gestreckter ist, auf der sich die Erde bewegt, und wenn die Neigung der Erdachse stärker ist und dadurch sowieso die Jahreszeiten stärker sind. So kommt es also zum Glazial, be idem es dann vielleicht 4 oder 5 Grad global kälter wird. Das dauert aber ein paar Tausend Jahre, bis sich der Effekt genügend selbst aufgeschaukelt hat und passiert dann so alle paar zehntausend Jahre.

      Nur die Erde kann Glaziale und Interglaziale und Eiszeiten und Warmzeiten erzeugen, abhängig von der Lage der Kontinente und von Erdachsenneigung, Erdachsenausrichtung und Streckung der Ellipsenbahn, und auch das nur dank der selbstverstärkenden Wirkung der Reflektion von Sonnenlicht bei stärkeren Vereisungen, dem Albedoeffekt, der die Klimasensitivität verstärkt.

      Bislang war das alles Lexikonwissen.

      An der Stelle kommen Klimaleugner ins Spiel. Für Klimaleugner ist das alles zu einfach oder zu kompliziert. Jedenfalls müssen die Klimaänderungen mit einer variablen Sonne erklären, weil der Treibhauseffekt keine große Rolle spielen darf. Wenn die Sonne es erklären soll, muss sie aber alles erklären. Schnelle Klimaänderungen über ein paar Jahrzehnte und Glaziale über Jahrzehntausende und Eiszeiten über viele Millionen Jahre. Das kann die Sonne nicht, weil sie ja recht konstant strahlt und keine wilden Klimaschwankungen erzeugen kann. Aber Klimaleugnen hat viel mit Glauben zu tun.

      Zunächst mal braucht man viele einfache Daten, die man falsch verstehen kann. Also zum Beispiel Baumringdaten. Dicke und Dichte von Baumringen von alten Bäumen über lange Zeiträume und von vielen Orten, so dass man daraus eine ganze Datenbank schaffen kann. Mit Hilfe dieser Daten kann man zurückschließen auf Niederschläge und vielleicht Temperaturen im Sommer, wenn nämlich die Bäume wachsen. Indirekt sagt einem das was über die Jahresmitteltemperaturen, wenn man vermutet, dass ein warmer Sommer auch einen milden Winter bedeutet. Das stimmt nur mit Vorbehalt und da der Niederschlag auch eine Rolle spielt, ist die Auswertung von Baumringdaten in Wahrheit auch ein Stück schwieriger. Etwas besser auswertbar sind die Daten dort, wo die Temperatur der begrenzende Faktor für das Baumwachstum ist – also an ohnehin kalten Orten, etwa Richtung polare Breiten oder auf Bergen. Aber nehmen wir mal an, man schafft sich so für viele Jahrtausende ein Klimaarchiv und leitet sich daraus dann den Verlauf von Klimaschwankungen ab. Sagt einem das, warum sich das Klima ändert? Ich würde sagen, nein, aber Klimaleugner meinen, ja.

      Klimaleugner korrelieren nämlich solche Klimadaten dann mit was auch immer. Sonnenflecken. Isotopenhäufigkeiten. Daten durch Strahlung erzeugter Isotope nämlich, was dann auf die Sonnenaktivität hinweist. Die Korrelationen sagen Klimaleugnern natürlich, dass über Jahrtausende Klimaschwankungen toll mit der Sonnenaktivität korreliert. Allerdings kann man mit Baumringdaten nicht die Jahrhunderttausende abdecken, über die Glaziale und Interglaziale ablaufen. Schon wenn man mehr als 2000 oder 3000 Jahre betrachtet, werden die Daten zunehmend dünn. Was Klimaleugner also betrachten, ist ein Zeitraum, von dem die seriöse Forschung sagt, dass das Klima sich nur im Bereich von einigen Zehntelgrad geändert hat. Und in dem die Sonnenstrahlung recht konstant war. Im Gegensatz etwa zu Vulkanen, die mal gehäuft und mal seltener Ausbrüche haben, und daher mehr oder weniger das Klima abkühlen. Man will also mit unsicheren Daten und schwachen Korrelationen aus eher schwachen Einflüssen starke Effekte ableiten. Das kann eigentlich gar nicht klappen.

      Was sich Klimaleugner dabei einbilden, sind starke Schwankungen der Sonnenaktivität über gewisse Zyklen hinweg. Nicht echt berechenbare Zyklen, wie die Milankovic-Zyklen, die sich aus Erdparametern gut berechnen lassen, sondern Sonnenaktivitätszyklen, die wir gar nicht berechnen und nicht vorhersagen können. Wir haben direkte Beobachtungen über wenige Jahrhunderte und können aus Isotopendaten über längere Zeiträume Sonnenaktivität schätzen. Aber warum die Sonne diese leichten Schwankungen der Aktivität zeigt, weiß man nicht. Klimaleugner hingegen leiten sich das aus dem Zerren von Jupiter und Saturn an der Sonne und anderen kosmischen Einflüssen her. Sie finden aus Korrelationen angebliche Regelmäßigkeiten und meinen dadurch sogar, die Sonnenaktivität auch ein Stück weit vorhersage nzu können.

      Und jetzt die Nicht-Überraschung: natürlich ist die Sonneneinstrahlung über die vergangenen Jahrzehnte stärker geworden, weil Jupiter und Saturn richtig zerrten und wird es die nächsten Jahrzehnte kälter, weil Jupiter und Saturn dann anders zerren. Natürlich findet man in seriöser astronomischer Literatur nichst darüber, dass die Sonnenaktivität auf die relative Lage von Jupiter und Saturn in irgendeiner Weise und schon gar nicht vorhersagbar reagiert.

      Wenn ich die ganze Zeit Klimaleugner schreibe, dann gibt es da einige Namen, die beispielhaft sind. Einer der Namen wäre der im vorherigen Beitrag erwähnte Nicola Scafetta. Der hat sich Sonnenaktivitätszyklen aus Planetenbahnen hergeleitet, komplizierte Korrelationen gerechnet und damit vorhergesagt, dass seit 1998 die mittlere Erdtemperatur nur wenig steigen sollte, zeitweilig sogar abnehmen sollte. Eingetreten ist das Gegenteil – die mittlere Temperatur stieg, in den letzten Jahren sogar eher schneller, jedenfalls viel schneller als es Scafetta behauptet hatte.

      Die zweite Person, die mir dazu einfällt, kommt aus Deutschland und ist ein diplomierter Holzwirt, Burghart Schmidt. Als solcher weiß er, wie man Baumringe gut ausmisst, und hat daher das dendrochronologische Labor an der Universität zu Köln am Institut für Vor- und Frühgeschichte mit aufgebaut und geleitet. Bis 2008, der Mann ist schon lange im Ruhestand. Der Mann hatte also viele Baumringdaten zur Hand und konnte daher über Jahrtausende Aussagen zu möglichen Klimaphasen machen. Das ist nicht aufregend, solche Daten haben auch andere Stellen und es gibt seriöse Wissenschaftler, die damit Klimaforschung betreiben.

      Leider hatte sich Herr Schmidt im Ruhestand in den Kopf gesetzt, endlich mal mit dem CO2-Unfug aufzuräumen und ein für alle Mal zu beweisen, dass nur die wilden Aktivitätsschwankungen der Sonne das Klima verändern können. Dazu hat er ein Buch geschrieben. In mehreren Fassungen, mit etwas veränderten Titel. 2017 zusammen mit einem Kernphysiker, der anscheinend auch von der seriösen Klimaforschung nichts hielt. Und vor kurzem zusammen mit einem Journalisten, einem gewissen Douglas, der unter anderem für Al Jazeera und für rechtsradikale Gesinnungsmedien schreibt. Inhaltlich ist es aber immer noch der gleiche Stuß. Da fantasiert man, dass Jupiter und Saturn an der Sonne zerren, Baumringdaten tolle Klimaschwankungen zeigen und deswegen nur die Sonnenaktivität das Klima steuert und CO2 überschätzt ist. Und dank der Unterstützung von Herrn Douglas darf der arme Herr Schmidt als später auch promovierter Holzwirt mit zahlreichen Baumringdaten, die an sich ja eine seriöse Forschungsaktivität darstellten und für die datierung archäologischer Funde gut genutzt wurden, seit 2008 im Ruhestand, auf dem Podcast des rechtsradikalen Gesinnungskanals TichysEinblick in einer Podcast-Serie erklären, wie die Sonne angeblich das Klima macht. Das dabei beworbene Buch heißt Schmidt/Douglas – 3000 Jahre Klima-Achterbahn. CO2 ist nur ein Sündenbock, und ist so doof wie dieser Titel, eine Ansammlung bekannter Klimaleugnerlügen. Ich verlinke nicht darauf, ich würde dann auf Falschnachrichten verlinken.

      Mit den rechtsradikalen Freunden hat der alte Holzwirt jetzt kein Problem, sonst würde ja niemand diesem absurden Stuß zuhören. Für Rechtsradikale hingegen ist Klimaschutz und das Regulieren von Treibhausgasemissionen gefährliches Sauzeug – im wahren Glauben sind Klimaänderungen vorwiegend oder sogar rein natürlich, und da hält man Herrn Schmidt für ein verkanntes Genie oder tut zumindest so, Hauptsache nicht IPCC...

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      #24

      In diesem Thread ist zunächst vor allem der längerfristige Trend der Sonneneinstrahlung betrachtet worden. Der Abgleich mit Sonnenfleckenzahlen ermöglicht es, Beobachtungen der letzten Jahrzehnte auf die letzten Jahrhunderte auszudehnen. Für die letzten Jahrzehnte kann man durch Beobachtungen von Satelliten klar ausschließen, dass es einen signifikanten Anstieg der Sonneneinstrahlung gab.


      Doch ganz so einfach ist es nicht. Eine unerwünschte Komplikation ist nämlich eine Beobachtungslücke von fast 2 Jahren um 1990 ausgerechnet bei den ansonsten qualitativ besten Satellitenbeobachtungen. Das entsprechende satellitenbasierte System ist das Active Cavity Radiometer Irradiance Monitor (ACRIM), das in drei Generationen ACRIM I bis III eingesetzt wurde. Die Beobachtungslücke entstand durch die Challenger Katastrophe, die Explosion eines Spaceshuttles nach dem Start am 28.1.1986. Dadurch wurde das damit geplante ACRIM II nicht so ins All gebracht, dass eine Überlappungszeit mit ACRIM I entstand, sondern erst November 1991 konnte ACRIM II erfolgreich ins All gebracht werden, während ACRIM I bereits seit Juli 1989 nicht mehr arbeitete.

      Diese Lücke konnte man zwar mit anderen Satellitendaten füllen, etwa NIMBUS 7 und ERBE, aber die waren weniger genau und vor allem weniger stabil. Nach einem kurzen Ausfall von ERBE war das Signal zum Beispiel um über 0,4% gedriftet.

      Damit aber konnte man nicht mehr so genau sagen, ob Unterschiede zwischen der Strahlung gemessen durch ACRIM I und ACRIM II real waren oder nur eine etwas ungenaue Kalibrierung bedeuteten.

      Dummerweise hatte sich der Projektleiter für ACRIM ziemlich darauf festgelegt, dass es wohl einen Trend in den solaren Strahlungsdaten geben musste, der daher auch für das Erdklima eine Rolle spielen sollte. Mit in seinem Team war zeitweise der hernach als Klimaleugner bekannte Nicola Scafetta. https://en.wikipedia.org/wiki/Nicola_Scafetta

      Die Kontroverse um den ACRIM-Gap wollte Scafetta damit auflösen, dass er mit Hilfe eines Modells für die solare Strahlung und Sonnenbeobachtungen die Lücke genauer abdecken wollte als durch die ungenauen ERBE-Daten. Das war eigentlich eine gute Idee. Das Modell hieß SATIRE, und es gab es in mehreren Varianten. Die Variante SATIRE-T berechnete die solare Strahlung auf der Basis der Sonnenfleckenbeobachtungen. Das war ein recht genaues Verfahren, wenn man über einige Tage Variantionen der Sonnenstrahlung modellieren wollte. Oder im Verlauf von Jahrhunderten. Aber für den Verlauf von einigen Monaten bis zu eben den fast 2 Jahren, um die es bei der Lücke ging, war das Verfahren leider zu ungenau. Besser war hingegen die Modellvariante SATIRE-S, die auf den beobachteten magnetischen Feldparametern der Sonne basiert, die mit Magnetogrammen gemessen werden können. Denn diese Methode war gerade recht akurat auf der Zeitskala von Monaten. Scafetta hatte also eine gute Idee mit einer dafür aber nicht geeigneten Modellvariante umgesetzt, die zwangsläufig dann einen Trend der solaren Strahlung produzieren musste, der dazu führte, dass man annehmen musste, die solare Einstrahlung hätte einen steigenden Trend und könnte eine globale Erwärmung erklären.

      Die Kontroverse um die ACRIM-Lücke wurde also 2009 mit der Arbeit gelöst von Krivova, Solari und Winkler, ACRIM-gap and total solar irradiance revisited: Is there a secular trend between 1986 and 1996? https://agupubs.onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.1029/200…


      Ergebnis: nein, da war kein Trend zwischen den solaren Aktivitätsminima zwischen 1986 und 1996. Das ist der heute akzeptierte Wissensstand, und die Satellitendaten in den vergangenen weiteren 15 Jahren haben das dann weiterhin bestätigt.

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      #23
      Die Max-Planck-Gesellschaft hat dazu einen kleinen Artikel. Sie zeigt auch an einem Beispiel, wie relativ ruhig die Sonne im Vergleich zu einem anderen Stern gleicher Strahlungsstärke und Rotationsgeschwindigkeit ist:



      Bild aus https://www.mpg.de/14760616/aktivitaet-der-sonne

      Bilder von 150.000 Sternen aus dem Kepler-Weltraumteleskop mussten dafür über einen Zeitraum von fast 5 Jahren ausgewertet werden.

      Es zeigt sich aber aus den Daten deutlich - die Sonne ist ein recht konstant strahlender Stern, und hat damit nur wenig Einfluss auf Klimaänderungen.
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      #22
      Die Aussage, dass die Sonne relativ konstant scheint, gilt natürlich nur für den Zeitraum, in dem wir das beobachten. Diese gerade mal 400 Jahre sind zwar für das Klimageschehen relevant - wir wissen also, dass Schwankungen der Sonnenstrahlung keine Klimaänderungen in diesen letzten 400 Jahren verursacht haben, die die globale Temperatur um mehr als vielleicht 0,3 Grad ändern - eher weniger.

      Doch ob das auch für die Zukunft gilt oder für vergangene hunderte Millionen von Jahren, lässt sich so nicht nachweisen. Von Interesse sind daher Arbeiten, in denen man die Sonne mit anderen Sternen vergleicht. Dafür gibt es zunehmend Daten, die tatsächlich belegen, dass die Sonne eher konstant scheint: "Zu diesem Ergebnis kommt ein Forscherteam unter Leitung des Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung (MPS) in Göttingen in einer aktuellen Studie. Erstmals verglichen dabei die Wissenschaftler die Sonne mit hunderten anderer Sterne, die ihr in Bezug auf Rotationsgeschwindigkeit und weitere fundamentale Eigenschaften gleichen. Die meisten erwiesen sich als deutlich variationsreicher. (...) " Messdaten erhielt man dazu vom Weltraumteleskop Kepler. Die Sterne wurden im Zeitraum 2009 bis 2013 beobachtet und dabei die Hauptreihensterne ausgewählt, die der Sonne in Größe und Rotationsgeschwindigkeit (die beeinflusst das Magnetfeld und damit die Schwankungen der Leuchtkraft) ähneln.

      Das Ergebnis war, dass sich vergleichbare Sterne im Mittel als fünffach stärker schwankend in der Leuchtkraft zeigten. Das könnte bedeuten, dass unsere Sonne eher untypisch ist. Man vermutet, dass die gegenwärtig konstante Phase der Sonne seit mindestens 9000 Jahren besteht. Im ganzen Holozän, der Zeit seit der letzten großen Gletscherausdehnung auf der Erde, gab es keine starken Helligkeitsschwankungen der Sonne. Wenn die Sonne eher untypisch ist, könnte man spekulieren, dass sie vielleicht nur für einige Jahrtausende in einer Ruhephase ist.

      Aber auch das leitet sich nicht unbedingt aus den Daten her. Denn nicht für alle Sonnen lässt sich überhaupt bestimmen, wie schnell sie rotieren. Nimmt man die Sterne hinzu, bei denen man keine Rotationsgeschwindigkeit beobachten kann, ist unsere Sonne auch nicht mehr ungewöhnlich. Es könnte also eine Eigenschaft unserer Sonne sein, dass ihre Leuchtkraft nur sehr wenig schwankt.

      Zitat aus: https://www.derstandard.de/story/2000117871782/die-sonne-ist…

      Weiter Informationen zur Arbeit: https://www.science.org/doi/10.1126/science.aay3821
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      #21
      Der Thread hat bisher gezeigt: natürlich ist die Sonneneinstrahlung der eigentliche Energieantrieb der Erde. Die Wärme aus der Erde ist dagegen vernachlässigbar. Deshalb spielen Vulkane oder Erdwärme keine Rolle, wenn es darum geht, eine regionale Erwärmung zu erklären. von einer globalen Erwärmung ganz zu schweigen.

      Gleichzeitig ist jedoch unsere Sonne ein besonders konstant scheinender Stern. Das hat vermutlich überhaupt dafür gesorgt, dass sich Leben auf der Erde entwickeln könnte. Eine weniger konstante Sonne hätte solche Klimaschwankungen erzeugt, dass das frühe Leben auf der Erde davon ausgelöscht worden wäre.

      Das führt aber dazu, dass Strahlungsänderungen der Sonne immer nur ein sehr kleiner Klimaantrieb sind. Daten dafür gibt es seit ca. 1600, indem man aus der Sonnenfleckenzahl die Strahlungsleistung ableitet. Ich berechne die Anomalie davon gegenüber dem Maunderminimum im 17. Jahrhundert, dividiere durch 4 (weil die Sonne immer nur eine Seite der Erde bescheint), multipliziere mit 0,7 (um die Albedo abzuziehen). Mittelt man diese Daten über 11 Jahre, mittelt man den elfjährigen Zyklus der Sonnenflecken heraus. Der Klimaantrieb ist die Änderung der Strahlungsleistung über einen längeren Zeitraum, zum Beispiel 120 Jahre. In der Zeit kann sich das Klima bei einer gewissen Änderung in ein neues Gleichgewicht bewegen. Die Differenzen multipliziere ich noch mal mit 0,72, um weitere Strahlungsabsorption durc hOzon und Effekte der Wolken zu berücksichtigen. Die Strahlungsdaten nehme ich von https://www.climate.gov/news-features/understanding-climate/…

      In 120 Jahren bis 2023 ist der Klimaantrieb durch die Sonne demnach +0,09 Watt/m², eine leichte Erwärmung. Über die letzten 50 Jahre ist der Klimaantrieb +0,025 Watt/m², eine sehr leichte Erwärmung.

      Der Treibhauseffekt von vorindustrieller Zeit bis 2023 ist 3,485 Watt/m². Diese Daten habe ich von hier: https://gml.noaa.gov/aggi/aggi.html

      Über 120 Jahre ist der Antrieb der Sonne weniger als 3% davon, über die letzten 50 Jahre weniger als 1%.

      In weiteren Beiträgen im Thread konnten wir sehen, dass die galaktische kosmische Strahlung sich ähnlich verhält wie die Sonneneinstrahlung, nur antikorreliert: ist die Sonnenstrahlung stärker, ist die galaktische kosmische Strahlung schwächer. Über die letzten 50 Jahre zeigt sie aber keinen Trend. Denn genauso wie die Sonneneinstrahlung ist auch die galaktische kosmische Strahlung eigentlich ziemlich konstant. Wäre es nicht so, wäre das vermutlich für Leben auf der Erde auch sehr gefährlich. Also kann auch sie das Klima nicht verändern.

      Angeblich soll mehr galaktische kosmische Strahlung mehr Ionen in der Atmosphäre erzeugen, die wiederum mehr Kondensationskerne für Wolkentropfen verursachen, was dann vielleicht zu mehr Wolken oder zu Wolken mit kleineren Tropfen, die mehr Licht reflektieren, führen soll. Doch während es Hinweise gibt, dass man die ersten Schritte im Labor wahrscheinlich nachvollziehen kann, spricht nichts dafür, dass auch global mehr oder hellere Wolken erzeugt werden. Man beobachtet es nicht. Da es keine ntrend der galaktischen kosmischen Strahlung gibt, würde es über die letzten 50 Jahre auch keinen Trend bei der Wolkenbedeckung geben. Dafür aber einen ca. elfjährigen Zyklus, ähnlich wie bei den Sonnenflecken. Aber auch das beobachtet man nicht. Galaktische kosmische Strahlung macht weder in Bezug auf Wolken noch in Bezug auf das Klima irgendetwas, was man beobachten könnte.

      Ebenfalls völlig konstant ist kosmischer Staub. Die Erde bewegt sich mit der Sonne in einem 150 Millionen Jahre langen Zyklus um den Kern der Milchstrasse, unserer Galaxie. Von Zeit zu Zeit könnte unser Sonnensystem also Bereiche durchlaufen, die mehr oder weniger Staub enthalten. Das geschieht aber über einen extrem langen Zeitraum. Über Jahrtausende wären die Verhältnisse konstant.Oder Jahrhunderttausende. Oder Jahrmillionen. Um genau zu sein, niemand hat auch nur den kleinsten Hinweis dafür gefunden, dass die Menge an galaktischem Staub auf der Erde irgendwelche nachvollziehbaren Schwankungen zeigt. Für das Klima der letzten Jahrtausende kann es keine Rolle spielen, und wahrscheinlich hat es noch nie eine Rolle gespielt.

      Was auch immer das Strahliunsggleichgewicht der Erde beeinflussen soll, muss etwas sein, was auf der Erde geschieht. Und der wichtigste Effekt, den wir hier beobachten, ist der Treibhauseffekt, an zweiter Stelle Aerosol, vor allem Aerosol aus Schwefeldioxid, was vor allem menschliche Aktivität schwanken läßt und was vor allem zwischen 1940 und 1980 für eine Abkühlung sorgte. Vermutlich an dritter Stelle wären Landnutzungsänderungen zu sehen, die sich vor allem auf die Albedo auswirken. Und dann viele kleinere Effekte, die aber für die Klimaänderung der letzten 50 Jahre vernachlässigbar sind. Weitere Informationen dazu stehen in den IPCC-Berichten.
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      #20
      Sie äußern sich nicht zum Thema. Zu den Inhalten geben Sie keine Argumente an. Dafür enthält Ihr Text unwahre Unterstellungen zu meiner Person.

      Der Threadtitel ist korrekt - die Sonneneinstrahlung bewirkt nicht die laufenden Klimaänderungen. Genau das wird im Thread nachgewiesen, und Sie haben sich zu diesen Nachweisen mit keinem Wort geäußert. Sie haben die klare Begründung des Beitrags Nr. 18 ignoriert, der erklärt, warum Ihre Unterstellungen davor falsch und sogar dumm waren. Die ersten Sätze im Thread sind: "Die Sonne bestimmt das Klima der Erde. Fast die gesamte Energie, die die Temperatur auf der Erde bestimmt, kommt von der Sonne. Die Wärme, die aus dem Erdinneren kommt, ist davon nur ein winziger Bruchteil und kann völlig vernachlässigt werden. Das liegt an der ungeheuren Menge an Energie, die die Sonne auf die Erde einstrahlt."

      Sie haben also hier etwas als kontrafaktisch angegriffen, das im Thread überhaupt nicht behauptet wird - Thema ist nicht die grundsätzliche Einstellung des Klimas durch Sonneneinstrahlung, sondern die Änderung des Klimas im Rahmen des aktuellen Klimawandels, bei dem nachweislich die Sonne keine Rolle spielt.

      Auch Ihre Bemerkung "Klimaleugner go home!" war dumm, die Gründe hatte ich angegeben.

      Wir befinden uns jetzt in einer Wiederholungsschleife, weil Sie ohne neue Argumente und ohne die Fakten anzuerkennen einfach den gleichen Punkt vorbringen und dann nur damit ergänzen, dass Sie mich persönlich angreifen. Damit stören Sie die Diskussion im Thread, die ein klares Thema hatte und vor Ihren Beiträgen absolut sachlich war.
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      #19
      Sie sollten nicht ständig ausfallend und beleidigend reagieren, wenn Sie auf Ihre Fehler in Ihren Überschriften hingewiesen werden.
      Sie vergiften das Klima in allen Threads, indem Sie alle anderen als dumm hinstellen.
      Vielleicht sollten Sie in Ihren Beiträgen erwähnen, daß Sie im Klimabusiness angestellt sind, also entsprechend voreingenommen,
      nicht neutral, also biased sind.
      Als Disclaimer, um Lobby-Interessen klarzustellen.
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      #18
      Lesen Sie einen Thread, bevor Sie ihn kommentieren, damit Sie nicht so etwas unerträglich Dummes schreiben, wie Ihren Beitrag. Die ersten Sätze im Thread sind: "Die Sonne bestimmt das Klima der Erde. Fast die gesamte Energie, die die Temperatur auf der Erde bestimmt, kommt von der Sonne. Die Wärme, die aus dem Erdinneren kommt, ist davon nur ein winziger Bruchteil und kann völlig vernachlässigt werden. Das liegt an der ungeheuren Menge an Energie, die die Sonne auf die Erde einstrahlt."

      Sie haben also hier etwas als kontrafaktisch angegriffen, das im Thread üebrhaupt nicht behauptet wird.

      Thema des Threads ist vielmehr, dass Änderungen der solaren Einstrahlung üebr für die Menschheit relevante Zeiträume so gering sind, dass sie nicht nennenswert das Klima ändern können. Warum das so ist, wird hier im Thread seriös belegt. Das haebn Sie komplett alles ignoriert. Das macht Ihren Beitrag kontrafaktisch. Sie haben keine Ahnung, worum es heir im Thread geht, verstehen es nicht und geben völlig inkompetent Ihren unmaßgeblichen Senf dazu.

      Sie schreiben "Klimaleugner go home!". Damit wollten Sie mich beschimpfen, aber es schlägt auf Sie zurück. Zuerst einmal bin ich offensichtlich hier nicht der Klimaleugner - ich referiere nachprüfbare Fakten. Zum zweiten: was soll das heißen "go home"? In diesem Zusammenhang? Das ist eine hirnlose Parole, die Sie da von sich geben. Müssen Sie vielleicht "nach Hause" gehen?
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      #17
      Hallo, was geht hier ab?
      Threadüberschrift "Die Sonneneinstrahlung ändert das Klima nicht"?
      Noch kontrafaktischer geht es wohl nicht.
      Ohne Sonne wäre die Erde ein toter Planet mit Oberflächentemperatur viele Grad Celsius unter Null.
      Klimaleugner go home!
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      Die Sonneneinstrahlung ändert das Klima nicht
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