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https://www.intelligent-investieren.net/2026/09/kissigs-nebe…
"Bullcase vs. Bearcase
Die bedeutendste Chance liegt im langfristigen Investitionszyklus der globalen Stromnetze. Der Ausbau erneuerbarer Energien, die zunehmende Elektrifizierung von Verkehr und Wärme sowie der steigende Stromverbrauch von Rechenzentren schaffen einen enormen Infrastrukturbedarf.
PFISTERER profitiert dabei von einem vergleichsweise attraktiven Geschäftsmodell. Das Unternehmen liefert keine standardisierten Massenprodukte, sondern technisch anspruchsvolle Komponenten für kritische Schnittstellen. Hohe Qualitätsanforderungen und lange Qualifizierungsprozesse können bestehende Anbieter schützen.
Eine zweite Chance liegt in der geografischen Diversifikation. Das Unternehmen ist in Europa stark vertreten, kann aber gleichzeitig in Regionen mit hohen Infrastrukturinvestitionen wachsen. Besonders der Nahe Osten und Indien entwickelten sich bereits 2025 dynamisch. Der Umsatz in dieser Region stieg von 56,1 Millionen auf 101,9 Millionen Euro.
Eine dritte große Chance ist HVDC. Sollte sich PFISTERER frühzeitig als relevanter Anbieter für Verbindungstechnik in der Hochspannungs-Gleichstromübertragung etablieren, könnte daraus langfristig ein neuer Markt entstehen, der deutlich schneller wächst als das traditionelle Geschäft.
Schließlich besitzt PFISTERER als noch vergleichsweise kleines Unternehmen die Möglichkeit zu operativen Skaleneffekten. Die Entwicklung der vergangenen Quartale zeigt, dass Umsatzwachstum zuletzt überproportional in höhere Ergebnisse übersetzt werden konnte. Wenn die Produktionskapazitäten ausgelastet werden und der Umsatz steigt, könnten Skaleneffekte die Profitabilität weiter verbessern.
Trotz aller positiven Perspektiven lauern auch Risiken. Und hier sticht besonders die hohe Projektabhängigkeit ins Auge. Gerade im Hochspannungsbereich können einzelne Großprojekte einen erheblichen Einfluss auf Umsatz und Auftragseingang haben. Verschieben sich Projekte aufgrund regulatorischer, politischer oder technischer Probleme, kann dies kurzfristig zu einer ungleichmäßigen Geschäftsentwicklung führen.
Daneben erweisen sich behördliche Genehmigungsprozesse immer wieder als Flaschenhals. Der Bedarf an Stromnetzen ist zwar unbestritten, doch zwischen der politischen Ankündigung eines Projekts und dem tatsächlichen Baubeginn können viele Jahre liegen. Verzögerungen können die erwartete Nachfrage zeitlich nach hinten verschieben.
Drittens steht PFISTERER im Wettbewerb mit anderen internationalen Spezialisten und großen Elektrotechnikunternehmen. Besonders im Zukunftsmarkt HVDC ist der Wettbewerb intensiv. Die hohen Investitionen in Forschung, Tests und Produktionskapazitäten müssen sich erst in nachhaltigen Umsätzen auszahlen – und das bei zunehmender Kapitalintensität.
Fazit: PFISTERER auf dem Weg zu einem größeren Infrastrukturkonzern
PFISTERER befindet sich derzeit in einer interessanten Übergangsphase. Das Unternehmen hat seine traditionelle Position als Spezialist für elektrische Verbindungstechnik genutzt, um sich als börsennotierter Technologieanbieter stärker auf globale Wachstumsfelder auszurichten.
Die aktuelle operative Entwicklung unterstützt diese Strategie. Das Unternehmen wächst deutlich schneller als viele klassische Industrieunternehmen, während die Profitabilität gleichzeitig zunimmt. Der hohe Auftragsbestand sorgt zudem für eine vergleichsweise gute Planbarkeit.
Für 2026 erwartet PFISTERER weiterhin ein Umsatzwachstum von mindestens 12%. Mittelfristig will das Unternehmen stärker wachsen als der adressierbare Gesamtmarkt und eine bereinigte EBITDA-Marge im hohen Zehner- bis niedrigen Zwanzigerprozentbereich erzielen.
Entscheidend für die kommenden Jahre werden vor allem drei Fragen sein. Erstens: Kann PFISTERER die wachsende Nachfrage nach klassischen Hochspannungs- und Freileitungslösungen dauerhaft in profitable Umsätze umsetzen? Zweitens: Gelingt der Ausbau der internationalen Präsenz, insbesondere in schnell wachsenden Regionen? Und drittens: Kann sich das Unternehmen im strategisch wichtigen HVDC-Markt eine starke Position erarbeiten?
Wenn diese Entwicklung gelingt, könnte PFISTERER langfristig deutlich größer werden. Das Unternehmen wäre dann nicht nur ein Zulieferer klassischer Energieinfrastruktur, sondern zunehmend ein Spezialist für die Schnittstellen der zukünftigen elektrifizierten Welt.
PFISTERER profitiert nicht von einem kurzfristigen Technologietrend, sondern von einem langfristigen Investitionszyklus, der über Jahrzehnte laufen dürfte. Stromnetze sind das Rückgrat der modernen Wirtschaft. Je stärker die Welt elektrifiziert wird, desto wichtiger wird die Fähigkeit, elektrische Energie sicher, zuverlässig und effizient zu übertragen und zu verteilen. PFISTERER liefert genau für diese Aufgabe eine spezialisierte, technologisch anspruchsvolle und an vielen Stellen unverzichtbare Infrastruktur.
Der Börsenkurs hatte im Frühjahr schon mal vorgefeiert und sich auf über 100 Euro hochkatapultiert. Doch die Erdung erfolgte ziemlich schnell und mit 70 Euro liegt er wieder auf dem Niveau, wo er bereits vor 12 Monaten notierte. Gegenüber dem Emissionskurs sind das noch immer mehr als 150% Zuwachs und dieses Niveau dürfte für mittel- und langfristig interessierte Anleger eine erneute attraktive Gelegenheit bieten.
Die 4 wichtigsten Dinge, die man über Pfisterer wissen muss
- PFISTERER ist ein spezialisierter Technologieanbieter für das Verbinden und Isolieren elektrischer Leiter und profitiert direkt vom weltweiten Ausbau und der Modernisierung der Stromnetze.
- Von den fünf Geschäftsbereichen Components, Medium Voltage Cable Accessories, Overhead Lines, High Voltage Cable Accessories und HVDC liefert das Hochspannungsgeschäft den größten Umsatzbeitrag.
- Das Unternehmen wächst aktuell dynamisch: Nach 17,4% Umsatzwachstum im Jahr 2025 stieg der Umsatz im ersten Halbjahr 2026 erneut um 20,2%, während sich die Profitabilität weiter verbesserte.
- Die größte langfristige Chance liegt neben dem allgemeinen Netzausbau in der Hochspannungs-Gleichstromtechnik, während Projektverzögerungen, hoher Investitionsbedarf und intensiver Wettbewerb die wichtigsten Risiken darstellen."
Schade dass sich kaum eine Firma mehr traut die waren Gründe für eine Produktionsverlagerung zu nennen. Hier in diesem Fall sind es wohl die US Zölle. Dies nicht zu erwähnen und dafür das grüne Mäntelchen vom CO2 Fussabdruck zu zeigen ist heuchlerisch, wenn man den CO2 Ausstoss sieht für welchen die zu bauenden Rechenzentren verantwortlich sind, für die das Produkt verwendet wird.
PFISTERER stärkt Wachstum in Nordamerika mit 2,7 Millionen US-Dollar für den Standort Rochester
Rochester, New York. PFISTERER baut seine Produktionskapazitäten in den USA weiter aus und setzt damit seine Wachstumsstrategie für den nordamerikanischen Markt um. Rund 2,7 Millionen US-Dollar investiert das Unternehmen in drei zusätzliche Drehanlagen, Werkzeuge und die zugehörige Produktionsausstattung am Standort Rochester im US-Bundesstaat New York. Die Fertigungskapazität für SICON-Komponenten steigt dadurch auf das Zweieinhalbfache.
In den USA werden mehr als die Hälfte des weltweiten SICON-Systems abgesetzt. Dieser Bedarf soll künftig direkt aus dem US-Werk bedient werden. Rochester übernimmt damit eine zentrale Rolle im globalen Produktionsnetzwerk von PFISTERER und stärkt die Lieferfähigkeit, Flexibilität und Resilienz des Unternehmens in einem wichtigen Wachstumsmarkt.
SICON: zuverlässige Verbindungen für kritische digitale Infrastruktur
SICON ist das Kabelverbindungs-System von PFISTERER für sichere elektrische und mechanische Verbindungen. Die SICON-Verbinder lassen sich für unterschiedliche Leitermaterialien, Kabeltypen und Querschnitte einsetzen. Die Produkte sind nach IEC 61238-1, Klasse A, elektrisch und mechanisch typgeprüft. Sie wurden zudem nach dem nordamerikanischen Standard ANSI C119.4 geprüft und erfüllen als einzige Verbinder die Anforderungen der Klasse 2 dieses Standards.
Damit sind SICON-Komponenten für den Ausbau der Strominfrastruktur und besonders auch für die Energieversorgung von Rechenzentren relevant. Der Ausbau von Rechenzentren in den USA und weltweit verstärkt die Nachfrage nach den SICON-Komponenten. Mit der geplanten Produktionserweiterung baut PFISTERER seine Kapazitäten für diesen Wachstumsmarkt gezielt aus. Rechenzentren benötigen leistungsfähige und besonders zuverlässige Anschlüsse an das Stromnetz. SICON unterstützt solche Verbindungen und trägt dazu bei, die Stromversorgung der kritischen digitalen Infrastruktur sicher und skalierbar auszulegen.
Lokale Produktion für den amerikanischen Markt
Mit dem Ausbau verfolgt PFISTERER konsequent seinen Local-for-Local-Ansatz: Produkte für den amerikanischen Markt sollen künftig verstärkt direkt in den USA gefertigt werden statt aus Deutschland importiert zu werden. Das schafft kürzere Lieferwege, erhöht die Kundennähe und reduziert den transportbedingten CO₂-Fußabdruck.
„Mit der Erweiterung unserer Produktion in Rochester setzen wir einen wichtigen Schritt in unserer Wachstumsstrategie für den amerikanischen Markt um. Wir fertigen dort, wo unsere Produkte benötigt werden, stärken damit unsere lokale Präsenz und können unsere Kunden schneller und flexibler beliefern. Die Investition erhöht nicht nur unsere Produktionskapazität deutlich, sondern schafft zugleich zusätzliche qualifizierte Arbeitsplätze am Standort“, sagt Johannes Linden, Mitglied und Sprecher des Vorstands der PFISTERER Holding SE.
So langsam kriechen wir wieder nach oben...
Heute mit starken Zahlen von Pfisterer Holding!.🤑Ach das KGV.20 ist für einen Wachstumswert völlig in ordnung!.Sind heute sehr gute Einstiegskurse ,diese Aktienbewertung wird sich schnell wieder in die andere Richtung bewegen!.Ist nur meine eigene Meinung!.Mal schauen, wo wir am Ende des Jahres mit dem Aktienkurs stehen werden?.
So, nun bei 70 neu eingestiegen. Ich kann den Abverkauf auch nicht nachvollziehen. Wollte eigentlich gleich nach den Zahlen,
Der Auftragseingang im Q2 war etwas geringer als in Q1, dafür aber der Auftragsbestand im H2 um einiges höher als der im H1/25.
Meiner Meinung nach ein Top-Wert der jetzt mit unter 20 gesunkenem KGV attraktiv zu haben ist aktuell. Die nächsten Jahre sind vorgezeichnet und man hat schon das letztjährige Gewnnwachstum gesehen was da möglich ist. Top aufgestelltes Unternehmen in Zukunftssegment. Auch die globale Aufstellung finde ich gut (kein Klumpenrisiko).
So Long
Eher pessimistisch gestimmt:
"Konkret lege ich folgende Stufen fest:
- Watchlist-Einstieg bei 35 €: Hier wird die Aktie spannend. 25 % Abschlag zum Fair Value, also noch ohne vollwertige Margin of Safety, aber das Verhältnis Chance/Risiko fängt an zu kippen. An dieser Stelle würde ich anfangen, das Unternehmen wieder enger zu beobachten und mir das Quartalsergebnis noch genauer zur Brust nehmen.
- Erste Tranche bei 30 €: Erstes Drittel kaufen. Wir sind hier im Bear-Case-Bereich des DCF – die Aktie ist günstig, aber noch nicht im “alles passt”-Bereich.
- Zweite Tranche bei 25,66 €: Zweites Drittel kaufen. Das ist unser eigentlicher Margin-of-Safety-Kurs.
- Vollposition bei 21 €: Letztes Drittel. 55 % Abschlag zum Fair Value – das wäre der “Geschenkpreis”, den wir nur in einem ausgeprägten Marktcrash oder bei einer Pfisterer-spezifischen schlechten Nachricht (HVDC-Rückschlag, Verkaufsdruck der Familie nach der Lock-up-Periode) sehen würden.
Realistisch betrachtet sind das alles Kurse, die wir aktuell nicht in Sicht haben. Vom heutigen Niveau von 100 € auf 35 € entspricht einem Kursrückgang von 65 % – das ist eine sehr hohe Distanz, die kurzfristig nur durch ein größeres negatives Ereignis erreicht würde. Das macht das Setup aber nicht falsch, im Gegenteil: Wir definieren uns die Bedingungen, unter denen wir kaufen würden, und warten dann ab. Wer bei 100 € einsteigt, weil “die Story so gut ist”, hat sich die ganze Bewertungsdiskussion sparen können.
Genauso wichtig wie die Einstiegs- sind die Ausstiegs-Trigger. Auf der positiven Seite würde ich einen Teilverkauf prüfen, wenn der Kurs deutlich über dem Fair Value notiert – sagen wir bei 1,5x Fair Value, also rund 70 €. Auf der negativen Seite würde ich die These als gebrochen ansehen, wenn die HVDC-Roadmap signifikant verfehlt wird, die bereinigte EBITDA-Marge dauerhaft unter 16 % fällt oder die Familie nach Auslauf der Lock-ups in größerem Stil verkauft.
Zusammengefasst lautet die operative Konsequenz: Pfisterer ist ein hervorragendes Unternehmen, das aktuell zu einem ungünstigen Preis gehandelt wird. Die Aktie kommt auf die Watchlist und wird quartalsweise im Hinblick auf die These überprüft. Gekauft wird, wenn der Markt uns die Möglichkeit dazu gibt – und nicht, weil der Kurs schon so weit gelaufen ist."
https://eurohiddengemstocks.substack.com/p/pfisterer-the-25k…
Pfisterer entwickelt und fertigt Kabelarmaturen, -muffen und -anschlüsse für Hochspannungsnetze. Die Komponenten verbinden Offshore-Windparks mit dem Festland oder unterirdische HGÜ-Leitungen mit Transformatoren.
Stellen Sie sich Folgendes vor: Wenn die Windkraftanlage von Vestas das iPhone ist, dann ist Pfisterer der Genehmigungsprozess des App Stores. Man sieht ihn nicht, aber ohne ihn läuft nichts auf den Markt.
🔖 Ticker: ETR: PFSE
🔢 ISIN: DE000PFSE212
📌Phase: 3. Phase des soliden Wachstums im Zyklus
💰 Marktkapitalisierung: 1,81 Mrd. EUR
🚀 Umsatzwachstum: 26,7 % im Vergleich zum Vorjahresquartal (1. Quartal 2026)
💎 P/E: 36 TTM
🤝 Insiderbeteiligung: 58,70 %
🏛️ Institutioneller Besitz: 22,16 %
🌐 https://www.pfisterer.com/en
Umfasst Stromerzeugung, -übertragung und Rechenzentren. Alle Spannungsebenen. Quelle: PFSE IR April 2026, S. 5
Prysmian verkauft Kabel. Pfisterer verkauft die Erlaubnis, das Kabel an beiden Enden zu verwenden. Ersteres ist zyklisch, letzteres ist der Standard.
Die obige Abbildung verdeutlicht ihre Rolle bei der Verteilung von der Erzeugung bis zu den Endgeräten. Prysmian und NKT fertigen die Kabel und Muffen. Sie konkurrieren auf dem Markt für Hochspannungszubehör. Pfisterer hingegen bezeichnet sich selbst als „kabelunabhängig“ und als einzigen unabhängigen Anbieter von Höchstspannungszubehör. Das bedeutet, dass ein Energieversorger ein günstigeres türkisches Kabel erwerben und dennoch eine Pfisterer-Muffe spezifizieren kann, ohne das gesamte System neu zertifizieren zu lassen. Prysmian kann dies nicht verhindern. In der Praxis tun es jedoch viele: Fulgor SA, ein Kabelhersteller, ist in der IR-Liste als Pfisterer-Kunde aufgeführt.
Warum der Markt falsch liegen könnte:
Weil der Markt von einem zyklischen Verlauf ausgeht. Die Einnahmen hängen jedoch von den 10- bis 20-jährigen Modernisierungsplänen der Regierungen für die Stromnetze ab, die auf dezentrale Energieversorgung und den weltweiten Ausstieg aus Öl, Gas und LNG ausgerichtet sind.
Nur 55 % Europa. Naher Osten und Indien bereits 23 %. Das ist keine Geschichte, die nur deutsche Energieversorger betrifft. Quelle: PFSE IR April 2026, S. 6
Die Marge ist ungewöhnlich hoch. Die Bruttomarge stieg im ersten Quartal 2026 um 160 Basispunkte auf 43,6 %, während das Produktionsvolumen um 26,7 % zunahm. Das ist kein typisches Verhalten für einen Massenmarkt.
Ein weiterer Grund ist der Bau von Europas einzigem unabhängigen HGÜ-Qualifizierungszentrum. Sobald ein Energieversorger eine Pfisterer-Verbindung für eine 525-kV-Leitung zertifiziert hat, bedeutet der Austausch durch einen Konkurrenten die erneute Zertifizierung der gesamten Verbindung.
Wichtigste positive Aspekte:
Die Wechselkosten sind enorm: Die Ausfallrate muss gegen null tendieren. Der Auftragsbestand stieg im Jahresvergleich um 17,7 % auf 335,8 Mio. €, das Book-to-Bill-Verhältnis liegt über 1,0.
Der operative Hebel greift: Die EBITDA-Marge steigt um 90 Basispunkte auf 21,8 %, während die Investitionsausgaben ihren Höhepunkt erreichen. Der freie Cashflow wird mit der Fertigstellung des HGÜ-Zentrums positiv.
Geografische Flexibilität: Nur 55 % des Umsatzes werden in Europa erzielt. Saudi-Arabiens Vision 2030 und die Belastung der US-amerikanischen Rechenzentrumsnetze stellen neue Einflussfaktoren dar.
Größtes Risiko:
Rohstoffpreisweitergaben schützen die Margen, Projektverzögerungen hingegen sind verheerend. Sollte die Genehmigung für SuedLink oder Nordlicht in Deutschland ins Stocken geraten, rückt das Ziel von 800 Mio. € für 2030 in weite Ferne und das KGV von 36 (TTM) sinkt rapide.
Bewertungs-Snapshot:
Relative Bewertung: Zum heutigen Kurs wird PFSE mit einem Aufschlag von 45 % gegenüber Prysmian (21x) und 60 % über NKT (19x) gehandelt. Der Markt zahlt einen höheren Preis für Pfisterers höhere Margen und die bessere Nettoliquidität, aber im Vergleich zu ähnlichen Unternehmen gibt es derzeit keinen „Geheimtipp“-Rabatt.
Aktueller Preis: 100,50 €
Innerer Wert (Mein DCF): 103,17 € = heute fair bewertet, aber mit Potenzial nach rechts, falls HGÜ zum Standard wird. Innerer Wert
Geheimtipp-Bewertung: ⭐⭐⭐⭐⭐⭐⭐☆☆☆ (7/10)
Hochwertiger Wettbewerbsvorteil + Insider-Übereinstimmung, aber selbst bei einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 10x ist das nicht mehr möglich.
Meine einzigartige Erkenntnis:
Pfisterer errichtet Europas einziges unabhängiges 525-kV-HGÜ-Prüflabor. Um an TenneT/50Hertz liefern zu dürfen, muss jede Verbindung eine zweijährige Typprüfung bestehen. Pfisterer kontrolliert die Prüfwarteschlange. Wettbewerber müssen entweder auf die eigenen Produkte von Pfisterer warten oder für die Nutzung deren Prüflabor bezahlen."
Meine Güte ist das peinlich. Hier wird schön nachgebrabbelt was der Earnings before I tricked the dumb analyst - Vorstand vorsetzt. Für Investitionen zahlt die Märchenfee ?
08:05 Uhr · Lukas Spang · AndritzAnzeige |
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