innoscripta SE - Ausgabepreis 120 Euro
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In einem Punkt dürftest du Recht haben. Das Strafverfahren dürfte die Kunden weniger betreffen. Insoweit schreckt sie die Zusammenarbeit nicht unbedingt ab.
Und da die deutsche und europäische "Standortpolitik" immer mehr erkannt hat, dass man da mehr machen muss.....werden auch die Förderzulagen nicht weniger, eher mehr.....und da wächst diese Aktie sehr gut mit.
Ich denke, man sollte das nicht zu einseitig sehen.
Das Vertrauen in Deutschland ist stark beschädigt für die Leute, die sich ausreichend informieren. Eine Expansion ins Ausland hat damit nichts zu tun. Außerdem ist die Meldung rückwirkend. Das, was dort gemeldet ist, ist vor der Hausdurchsuchung passiert.
Meldung von soeben, Quelle:
innoscripta SE erweitert Kundenbasis/ Clusterix in weiteren europäischen Märkten im Einsatz
- Starkes internationales Wachstum hält an: Neukunden in einer Vielzahl europäischer Staaten gewonnen
- F&E-Plattform Clusterix nun in 14 Ländern etabliert
hat im Rahmen ihrer Wachstumsstrategie im aktuellen Geschäftsjahr Neukunden in mehreren europäischen Ländern gewonnen. In Polen hat die Gesellschaft Verträge mit Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen wie der Automobilzulieferindustrie, Telekommunikation und Haushaltsgüterbranche geschlossen, die die polnische F&E-Steuerermäßigung nutzen. Auch in weiteren europäischen Ländern wie Rumänien, Dänemark, Finnland, der Schweiz, Spanien, Portugal, der Slowakei und den Niederlanden hat innoscripta. Zusammen mit Deutschland und den Kundenbeziehungen in Österreich, Frankreich, Großbritannien und den USA betreut innoscripta nun Kunden in insgesamt 14 unterschiedlichen Ländern mit jeweils eigenen Regulatorien zu F&E-Steuerermäßigungen über die digitale Plattform Clusterix.
Eine Nachweislogik, viele Länder
Nahezu jedes europäische Land fördert Forschung und Entwicklung steuerlich, doch jedes mit eigenen Instrumenten und eigenen Regeln. Um eine entsprechende Förderung zu erhalten, müssen konkrete Nachweise erfolgen, wer wann und wieviel an welchem Vorhaben gearbeitet hat. Die innoscripta-Plattform Clusterix setzt effizient bei der Nachweisdokumentation an. So werden die laufende Erfassung der Projektzeiten je Mitarbeiter, Tag und Vorhaben, systemseitige Plausibilitätsprüfung und monatliche Freigabe durch die Projektverantwortlichen transparent erfasst. Gerade für international tätige Konzerne ist dies ein entscheidender Vorteil: Unternehmen mit Entwicklungsstandorten in mehreren Ländern dokumentieren damit nach einer Methode, unabhängig davon, welches Förderinstrument sie vor Ort in Anspruch nehmen.
Insbesondere Polen ist ein attraktiver Wachstumsmarkt für innoscripta. So sieht die anspruchsvolle polnische F&E-Steuerermäßigung (ulga B+R) vor, 200 Prozent der F&E-Personalkosten abzugsfähig geltend zu machen. Wie in Deutschland sind auch nach dem polnischen Körperschaftsteuergesetz Personalkosten nur anteilig entsprechend der tatsächlich für Forschung und Entwicklung aufgewendeten Arbeitszeit je Mitarbeiter und Monat berücksichtigungsfähig. Darüber hinaus schreibt das polnische Recht ausdrücklich eine gesonderte Erfassung der F&E-Kosten in der Buchführung vor. Die monatliche, mitarbeitergenaue Erfassung in Clusterix ermöglicht den Kunden der Gesellschaft die Einhaltung dieser rigorosen Dokumentationspflichten, weshalb der polnische Markt ein attraktives Wachstumspotenzial ausweist.
Mit der Plattform Clusterix kann innoscripta Synergieeffekte heben und Neukunden aus einer Vielzahl von europäischen Ländern erreichen.
Sebastian Schwertlein, COO der innoscripta SE: „Wir haben Clusterix für den strengsten Markt entwickelt, den wir kannten: Deutschland. Dass Kunden aus unterschiedlichen Branchen aus Polen, den Niederlanden oder Finnland jetzt zu uns kommen, zeigt, dass diese Logik grenzübergreifend und voll skalierbar greift, wo Forschungsförderung an Nachweise gebunden ist. 14 Länder sind für uns kein Endpunkt. Dies ist ein klarer Beleg, dass die Plattform europaweit Mehrwert für Unternehmen schafft.”
Die Firma lebt von ihrem aggressiven Vertrieb. Die werden immer noch genug Unternehmen finden, die von diesem Skandal noch nichts gehört haben und die den Vertrag unterschrieben haben, bevor sie sich richtig informiert haben. Solange die Firma noch rechtlich ohne Extremverurteilung überlebt und weiter besteht, wird sie auch weiter ihre Kunden finden, aber das wird deutlich einbrechen. Die Software selbst ist wirklich nichts Besonderes. Gerade heute habe ich schon wieder ein Angebot bekommen von einer Plattform, die Ähnliches bietet.
@echterbusy hat vollkommen recht... warum, weil er sich richtig gut auskennt und bestimmt Einblicke hat, welche wir nicht haben. Was meinst du,, Kursziel,,,,, 0,1 oder weniger. Wenn keine Aufträge mehr kommen dann ist bis Weihnachten: Ihr Kinderlein kommet .... bzw Schicht im Schacht.... Vlt kommt aber Eln vorbei und kauft den Laden, wer weiß, alles ist möglich
Die regressansprüche dürften eher weniger das Problem sein, da sie sich vertraglich, glaube ich, gut gegen sie abgesichert haben. Problematisch könnte es sein, dass sie als Beihilfe zu einer Steuerstraftat belangt werden. Rechtlich wird kein Kunde oder kein Unternehmen riskieren, von einem Unternehmen beraten zu werden, das schon die Steuererfahrung bei sich hatte, weil es dazu führt, dass das Finanzamt sie dann auch gleich auf den Kicker hat (weil das Finanzamt ja weiß, welcher Antrag von innoscripta unterstützt wurde).)
Die Regressansprüche könnten die Existenz gefährden. Zum möglichen Ausmaß gibt es keine Informationen. Auch hat man das Kundenvertrauen stark beschädigt. Ein Desaster.
Hier wird wohl nichts mehr passieren. Die Aktie wird abwärts trudeln und irgendwie sind doch schon alle Hoffnungen eingepreist, oder nicht?
man darf auch nicht vergessen , kurz "vor" der IPO 2025 haben sie das ganze System schon mal prüfen lassen
Und mal harte klare Worte.....die hochbezahlten Vorstände werden auch dafür bezahlt, dass solch ein Mist nicht passiert.......auch eine Art Strukturversagen intern.
Dass wird satt Geld kosten...ist aber nötig, da bisher die Vorstände, die die Gesamtverantwortung trugen, in diesem Bereich versagt haben.
hab nochmal kräftig nachgeschossen
und morgen heißt es dann Abfahrt 📈
- innoscripta SE initiiert unabhängige externe Untersuchungen zur Aufklärung der Sachverhalte der behördlichen Ermittlungen und Prüfung der Dokumentations- und Kontrollmechanismen von Clusterix
- unabhängige externe Untersuchungen durch Willkie Farr & Gallagher LLP und Flick Gocke Schaumburg mit unterschiedlichen Untersuchungsschwerpunkten
- Willkie untersucht im Auftrag des Aufsichtsrats die den behördlichen Ermittlungen zugrunde liegenden Sachverhalte und Verantwortlichkeiten in einem mit dem Aufsichtsrat abgestimmten, gestuften Vorgehen
- Zugleich Überprüfung und Dokumentation der organisatorischen und softwareseitigen Kontrollmechanismen von Clusterix
- Der Geschäftsbetrieb läuft unverändert weiter; Vorgänge des laufenden Geschäftsjahres 2026 sind nach derzeitigem Kenntnisstand nicht Gegenstand der Ermittlungen
- Die Gesellschaft wird transparent über wesentliche Erkenntnisse der Untersuchungen berichten
- Q3-Zahlen werden turnusmäßig in der zweiten Novemberhälfte veröffentlicht
usterix
Das wird für paar Peanuts weggeklagt.
Das sind natürlich auch nur die Antworten der zufriedenen Kunden, die Innoscript da selbst geschrieben hat, wo man nicht beurteilen kann, ob es wirklich stimmt. Viel interessanter wäre es, echte Stimmen von echten Kunden zu hören, die eben nicht zufrieden gewesen sind.
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