Wenn Klimaleugner die Macht übernehmen

    Beiträge: 67
    neuester Beitrag 15.09.26 08:12:57
    eröffnet am 10.12.25 18:48:12
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      #67

      Seit Antritt der Regierung Trump werden systematisch die Erkenntnisse der Wissenschaft zum Klimawandel, seinen Ursachen, seiner Entwicklung und seinen Folgen, versteckt, bestritten, Wissenschaftler entlassen oder gegängelt, durch ideologische Sprachvorgaben die Begriffe zum Klimawandel zu verbotenen Wörtern gemacht. So wurde der nationale Klimabericht von den offiziellen Seiten der Regierung entfernt und in einer fachlichen Spezialseite versteckt: https://www.wallstreet-online.de/diskussion/1389967-4/klimal…

      Zukünftige Klimaberichte werden dann im ideologischen Sinne der Klimaleugner mit erfundenen Behauptungen gefüllt: https://www.wallstreet-online.de/diskussion/1389967-2/klimal…

      In diesem Rahmen wurde auch mit absurden Behauptungen die Gefährdungsbeurteilung zu klimawirksamen Gasen, das Endangerment Finding, aufgehoben. Zunächst sollte ein genehmer Bericht voll Lügen erreichen, dass das Endangerment Finding aufgrund "neuer" Erkenntnisse aufgehoben wird. https://www.wallstreet-online.de/diskussion/1389967-2/klimal… Am Ende wurde es aber mit einer formalen Begründung aufgehoben.

      Davon ausgehend macht sich die Trump-Regierung nun dran zu behaupten, man müsse unbedingt ganz viel Kohle verbrennen, weil die Wirtschaft das brauche (speziell die KI-Unternehmen) und weil es angeblich so billig wäre (absurd: Wind- und Solarstrom sind deutlich billiger). https://www.n-tv.de/politik/US-Regierung-streicht-Klimaregel…

      Wenn man von den völlig falschen Behauptungen der Klimaleugner ausgeht, kann man natürlich auch diesen Wahnsinn begründen, mitten in ein Jahr mit Schäden durch Extremwetter, wie Hitzewellen, Dürren, Waldbrände mit einer bislang kaum zu beziffernden Zahl an Toten und Milliardenschäden die Erzeugung klimaschädlicher Schadgase noch zu steigern. "Trump bezeichnet den Klimaschutz immer wieder als "den größten Betrug" weltweit." "Die US-Umweltbehörde EPA hebt Vorschriften zur Begrenzung klimaschädlicher Treibhausgasemissionen von Kohle- und Gastkraftwerken auf. Der Großteil der Treibhausgasvorschriften für US-Kraftwerke, die unter der demokratischen Regierung des vorherigen Präsidenten Joe Biden eingeführt wurden, werde zurückgenommen, teilte EPA-Chef Lee Zeldin bei einem G20-Ministertreffen in Houston im US-Bundesstaat Texas mit." https://www.n-tv.de/politik/US-Regierung-streicht-Klimaregel…

      Man könnte dies einen Angriff auf die Menschheit mit einer chemischen Massenvernichtungswaffe nennen, denn die USA streben hier eine Welt an, die um mehr als 3 Grad erwärmt wird und in der viele Klimakipppunkte erreicht werden, die irreversibel Lebensgrundlagen der Menschheit zerstören.

      Man könnte sich eines Tages für solche Entscheider etwas wie das Nürnberg-Tribunal vorstellen. Das Problem: Klimawandel läuft recht langsam. Wenn die Folgen dieser Politik sich auswirken, sind die Täter in der Regel schon tot.
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      #66

      Seit 20 Jahren bietet die National Oceanic and Atmospheric Administration NOAA einen Bericht zur Situation und zum Klima der Arktis an. Verlinkt ist der letzte Klimareport von 2025 https://arctic.noaa.gov/report-card/report-card-2025/.


      Der Report enthält durchweg Informationen über Beobachtungen der arktischen Umwelt: Temperaturen an Land, in der Luft und im Meer, Eisbedeckung und Alter des Seeeises, Daten zu Gletschern und Grönlands Eisbedeckung, Eisschmelze, Veränderungen der arktischen Umwelt durch die globale Erwärmung. Diese Daten sind international abgestimmt, berücksichtigen aber natürlich besonders die USA. Ein Vorteil des Berichts ist, dass er durch eine internationale Fachbegutachtung geht, die damit eine Qualitätsprüfung und -sicherung darstellt.

      Diese Fakten zeigen allerdings zu deutlich, dass es eine globale Erwärmung gibt und diese Folgen für die Arktis hat, viele davon negativ. Und das ist politisch unerwünscht.

      Die Trump-Regierung hat nun festgelegt, dass die wissenschaftliche Arbeit zur Erstellung dieses arktischen Umweltberichts, die sogenannte Berichtskarte für 2026 und alle Zukunft einzustellen ist. Man muss annehmen, damit es auch hier keine bösen Fakten mehr gibt, die die Ansichten der amerikanischen Regierung zum Klimawandel als Lüge bloßstellen.

      Der Stopp des Berichtsformats der NOAA und der wissenschaftlichen Arbeit dazu, die internationale Zusammenarbeit erfordert, geht seit drei Tagen durch die Medien. https://edition.cnn.com/2026/08/10/climate/trump-admin-arcti…

      Demnach ist die Berichtskarte 2025 zwar noch im Dezember 2025 erschienen, aber schon damals hatte die Trump-Administration nicht mehr durch eine Pressemitteilung darauf hinweisen lassen, um den Bericht der allgemeinen Aufmerksamkeit zu entziehen. Der Stopp der Finanzierung der Publikation des Berichts und der Arbeit daran durch die NOAA kam plötzlich und lässt die internationale Zusammenarbeit im Klimabereich mal wieder in der Luft hängen. Der Bericht könnte, aber vielleicht lückenhaft und ohne US-Beteiligung, über ausländische Institutionen erscheinen. Die Sammlung der entsprechenden Daten und Auswertungen sind damit noch nicht für die NOAA gestoppt, aber die Berichterstattung beschränkt sich damit auf die Expertenebene und ist daher nicht mehr publikumswirksam. Insgesamt werden damit die Mittel für die Forschung und Berichterstattung der NOAA weiter eingeengt.

      Dies ist nur ein weiterer Baustein der Anstrengung der Trump-Regierung, aus ihrer Sicht böse Fakten zum Klimawandel zu verstecken, ihre Erstellung zu erschweren, internationale Zusammenarbeit dazu zu verhindern und letztlich damit in der Öffentlichkeit die falschen Erzählungen von Klimaleugnern zu platzieren.
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      #65

      Ich weiß jetzt nicht, wo Sie das konkrete Zitat her haben, aber es geht darum, dass etwa etablierte Webseiten und Informationsangebote oder Klimaberichte verschoben werden und nicht, oder nur schwierig verfügbar sind: https://www.wallstreet-online.de/diskussion/1389967-4/klimal… Dass etablierte Arbeitsgruppen zerschlagen und Mittel für die Forschung gekürzt oder gestrichen werden. https://www.wallstreet-online.de/diskussion/1389967-1/klimal…

      Dass internationale Zusammenarbeit gestoppt, Klimaberichte politisch redigiert und Klimaforscher eingeschüchtert werden, dass Fake-Wissenschaft aus Ministerien heraus betrieben wird. (weiter vorn im Thread.)

      Die Eingriffe in die freie Forschung sind hier im Thread belegt. Hier ist nichts übertrieben worden. Wenn manche Maßnahmen nicht so hart ausgeführt werden oder zurückgenommen werden, wird das hier im Thread auch so nachgeführt https://www.wallstreet-online.de/diskussion/1389967-1/klimal…

      Einen " totale Zusammenbruch der gesamten amerikanischen Wissenschaftslandschaft" habe ich nicht behauptet - ich schreibe speziell zur Klimaforschung, soweit die amerikanische Regierung sie beeinflussen kann.

      "Gerade bei einem ernsthaften Thema wie Klimaforschung sollte man sauber zwischen Kritik an konkreten Entscheidungen und bloßer Rhetorik unterscheiden." Komisch, dass ich solche Ermahnung praktisch nie lese, wenn sich mal wieder Klimaleugner melden. Es hätte sehr oft in den vergangenen Jahren dazu Gelegenheit gegeben. Also pardon, aber ich finde Ihren Beitrag nicht glaubwürdig - er ist voll pauschaler, unbelegter Vorwürfe an nur eine Seite.
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      #64

      Wer bei diesen Vorgängen sofort von der „Zerschlagung freier Wissenschaft“ spricht, übertreibt mal wieder deutlich. Belegt ist ein politisch motivierter Abbau eines wichtigen Ozean-Messnetzes, nicht aber der totale Zusammenbruch der gesamten amerikanischen Wissenschaftslandschaft. Deine Texte vermischen nachprüfbare Fakten mit ideologischer Zuspitzung. Gerade bei einem ernsthaften Thema wie Klimaforschung sollte man sauber zwischen Kritik an konkreten Entscheidungen und bloßer Rhetorik unterscheiden. Wer jede unliebsame Entwicklung sofort als Beweis für ein rechtsradikales Gesamtprojekt verkauft, stärkt am Ende die Rechtspopulisten. Saubere Argumente sind stärker als Alarmismus.

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      #63

      Klimaleugner: = Personen, die den wissenschaftlichen Sachstand zum Klimawandel leugnen.


      Bitte schön.

      Habe ich schon oft erklärt, aber gerne wieder.

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      #62

      Wer leugnet denn bitte das Klima?

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      #61

      Im vorigen Beitrag hatte ich darauf hingewiesen, dass die Trump-Administration begonnen hatte, einen wesentlichen Teil ihrer Meeresbeobachtung zu zerstören, weil es politisch nicht mehr gewollt ist, störende Fakten zu erhalten. Ein Antrag beider politischen Seiten im Senat hat diesen Abbau nach wütenden Protesten vieler Wissenschaftler gestoppt. Ein Teil der Geräte war bereits aus dem Meer entfernt worden, wird aber jetzt nach einer Instandhaltung wieder an den Messorten installiert. Das gesamte Messsystem hatte bei der Installation 360 Millionen Dollar gekostet und sollte eigentlich für 25 Jahre arbeiten. Damit ist erneut ein politisch motivierter Angriff auf seriöse Klimaforschung abgewendet worden. Es wird wohl nicht dabei bleiben.


      Der deutsche Umweltminister Carsten Schneider machte im Rahmen einer UN-Klimakonferenz in Deutschland kürzlich deutlich, dass angesichts der anstehenden Probleme und der Wichtigkeit einer faktenbasierten Debatte solche Angriffe auf die Klimaforschung besonders wichtig zu nehmen seien.

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      #60

      Die USA zerstören faktisch einen wesentlichen Teil ihrer Meeresbeobachtung mit dem Abbau von gut 900 Messgeräten in Atlantik und Pazifik. Diese Beobachtungsprogramme werden von der National Science Foundation NSF, der Nationalen Wissenschaftsstiftung, finanziert. Die NSF stellt Mittel für weite Bereiche amerikanischen Forschung bereit, darunter auch die Polarforschung, Meeresforschung und Klimaforschung, alles Bereiche, in denen jetzt heftig Mittel gekürzt und Forschungsgeräte abgezogen werden. https://www.wallstreet-online.de/diskussion/1389967-1/klimal…


      Der Abzug von Gerät, wie etwa Forschungsschiffen, das Entlassen von Personal und Kürzungen sowie Einflussnahme auf die Förderkriterien der NSF zusammen beenden freie Wissenschaft und lassen nur noch ideologisierte Forschung zu, die in den rechtsradikalen Rahmen der Trump-Regierung passt.

      Die NSF sollte nach Beschluss des amerikanischen Kongresses eigentlich unabhängig sein. Jedoch hat im März 2026 zum ersten Mal in der Geschichte der NSF der Präsident einen Menschen zum Direktor nominiert, der kein Wissenschaftler oder Ingenieur ist und dem daher die fachlichen Kompetenzen fehlen. Nominiert wurde James O’Neill, ein Unternehmer aus dem Umfeld des Tech-Investors mit antidemokratischen Ansichten Peter Thiel, der bereits andere Beamtenpositionen in der Trump-Regierung beim Gesundheitsminister J.R.Kennedy jr. wahrgenommen hatte. Dort hatte er bereits antiwissenschaftliche Programme von Kennedy umsetzen geholfen.

      Gesteuert wird das NSF vom National Science Board NSB, dem Nationalen Wissenschaftsrat, 22 Personen, meistens selbst Wissenschaftler. Im April wurden alle von Trump entlassen - damit ist das NSF praktisch kopflos und kann direkt vom Präsidenten dirigiert werden. Das ist vermutlich ungesetzlich, da das NSF als unabhängige Einrichtung vom kongreß gegründet wurde. https://silencingscience.org/actions/president-trump-dismiss…

      Auf diese Art wird jegliche unabhängige Steuerung der Wissenschaft zerschlagen, die Wissenschaft in den USA ideologisiert und dem Willen Trumps unterworfen, und damit auch die Glaubwürdigkeit amerikanischer Forschung zerstört. Auch hier ist die Hauptmotivation wohl, dass man die Klimaforschung zerstören will, als Teil des rechtsradikalen Kulturkampfs, um faktenbasiertes Wissen durch rechtsradikale Gesinnung zu ersetzen.
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      #59

      Auch n-tv berichtet über den amerikanischen Versuch, keine "bösen Klimawandeldaten" zu erfassen: "Das Meeresbeobachtungssystem OOI gibt es seit zehn Jahren, es umfasst 900 Messgeräte in der Tiefsee an fünf Standorten im Atlantik und Pazifik. Nun baut die US-Regierung es wieder ab." https://www.n-tv.de/politik/USA-demontieren-weltweit-fortsch…


      "...kurzfristig könnte der Zeitpunkt kaum ungünstiger sein. Die Wassertemperaturen der Ozeane liegen auf Rekordniveau. ... Die Daten werden von Forschern in aller Welt benutzt, auch von der Nationalen Ozean- und Atmosphärenbehörde NOAA."

      Die USA haben auch einen Teil ihrer Satellitendaten abgeschaltet. Eumetsat listet auf einer Webseite auf, welche Ersatzdaten und -systeme genutzt werden, da bestimmte amerikanische Daten jetzt fehlen oder demnächst entfallen: https://osi-saf.eumetsat.int/community/stories/implications-…

      In Papieren der rechtsradikalen Unterstützer von Trump, speziell der Heritage-Foundation mit ihrem Programm 2025, werden solche Maßnahmen bis hin zur Zerschlagung der National Oceanic and Atmospheric Administration NOAA aufgelistet. NOAA ist für eine weites Spektrum von Umweltbeobachtungen, Forschung bis zur Wettervorhersage und Hurrican-Warnung zuständig. Der Vorwurf der rechtsradikalen Irren gegen NOAA: die "kolossale Organisation ist zu einem der Haupttreiber der Klimawandel-Alarmindustrie geworden", weil sie beobachtet, Daten ausgibt und auswertet.

      Im Grunde ist das nichts anderes als Sabotage an Forschungs- und Umweltbeobahctungseinrichtungen zum Schaden der USA, der restlichen Welt, weil die Klimaleugner an der Macht die Fakten vernichten wollen, die ihren Antiklimaschutzwahn entlarven würden.

      Nebenbemerkung - in den Threads zum Klimathema habe ich dieses Jahr wiederholt erlebt, das versucht wurde, sie zu trollen, manchmal mit dem Hinweis, man würde das hier nicht lesen, es sei aber trotzdem alles falsch. Die Fakten sind eindeutig, aber Klimaleugnern sind Fakten egal und am liebsten würden sie jegliche Hinweise auf die Realität gerne vernichten, verdrängen, mit Spam zudecken, auch wenn sie gar nicht in der Lage sind, eine andere Meinung zu begründen oder gar mit eigenen Worten vernünftig auszuformulieren. Das erklärt recht gut die Geisteshaltung, die sich in den USA nun Bahn brechen kann, weil solche Leute dort an der Macht sind und über die Regierungsbudgets entscheiden.

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      #58

      Das ist eine falsche Tatsachenbehauptung und wurde im Thread bereits geklärt, siehe hier: https://www.wallstreet-online.de/diskussion/1389967-2/klimal…


      Klimaleugner leugnen den wissenschaftlichen Sachstand zum Klimawandel. Dies tut die augenblickliche Präsidentschaft und Regierung in den USA. Die darauf hin erfolgenden Eingriffe, um Klimaforscher zu gängeln und mundtot zu machen, ihre Daten zu verdecken und zu verschieben, teilweise sogar zu löschen, Forschungsaktivitäten zu beenden oder Wissenschaftsfälschungen anstelle der seriösen Forschung zu setzen, werden hier im Thread an Beispielen belegt.
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      #57
      Zitat von for4zim: Viele Sensoren in den Meeren vor der amerikanischen Küste und im Atlantik zwischen Grönland, Island und Nordamerika dienen der Aufnahme von Wassertemperaturen, Salzgehalt und Meeresströmungen, sowie zur Beobachtung von Wasserqualität und Organismen im Wasser. Sie sind Teil eines globalen Beobachtungsnetzes, aber vor allem Teil der Umweltüberwachung der USA. Sie gewinnt damit etwa wichtige Daten für die Fischerei, aber auch zu Auswirkungen des Klimawandels. Genau solche Umweltdaten sind der US-Regierung unter Trump ein Übel. Der Bezug zum Thema Klimawandel macht diese Art von Forschung in den USA angreifbar. Die US-Regierung stoppt nun die über ein Jahrzehnt andauernde Messreihe und entfernt Sensorik im Wert von ca. 368 Millionen Dollar, oft zur Verschrottung, falls sich kein Abnehmer der teuren Instrumente findet. Vordergründig werden die Instrumente durch Schiffe im Auftrag der National Science Foundation geborgen, die Grundlagenforschung betreibt, und nun "andere Prioritäten setzt".

      Damit verschwinden auf Betreiben von Klimaleugnern in der Regierung weitere Umweltdaten, die nicht mehr erfasst werden.



      Klimaleugner gibt es nicht.

      freundliche Grüße
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      #56

      Viele Sensoren in den Meeren vor der amerikanischen Küste und im Atlantik zwischen Grönland, Island und Nordamerika dienen der Aufnahme von Wassertemperaturen, Salzgehalt und Meeresströmungen, sowie zur Beobachtung von Wasserqualität und Organismen im Wasser. Sie sind Teil eines globalen Beobachtungsnetzes, aber vor allem Teil der Umweltüberwachung der USA. Sie gewinnt damit etwa wichtige Daten für die Fischerei, aber auch zu Auswirkungen des Klimawandels. Genau solche Umweltdaten sind der US-Regierung unter Trump ein Übel. Der Bezug zum Thema Klimawandel macht diese Art von Forschung in den USA angreifbar. Die US-Regierung stoppt nun die über ein Jahrzehnt andauernde Messreihe und entfernt Sensorik im Wert von ca. 368 Millionen Dollar, oft zur Verschrottung, falls sich kein Abnehmer der teuren Instrumente findet. Vordergründig werden die Instrumente durch Schiffe im Auftrag der National Science Foundation geborgen, die Grundlagenforschung betreibt, und nun "andere Prioritäten setzt".


      Damit verschwinden auf Betreiben von Klimaleugnern in der Regierung weitere Umweltdaten, die nicht mehr erfasst werden.

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      #55

      Seitdem rechtsradikale Parteien und Politiker wieder weltweit auf dem Vormarsch sind wie damals vor dem 2. Weltkrieg, wird auch die Lage für die Klimaforscher schwieriger. Plötzlich werden in manchen Ländern Wahrheit und Wissenschaft unterdrückt, unbequeme Fakten werden von Politikern geleugnet, stattdessen werden Klimaleugner mit ihren Alternativthesen hofiert.


      Den Druck bekommen Klimaforscher nicht nur in den USA zu spüren. Während die AfD damit droht, ihre Klimaleugnung zur Staatsmeinung zu verordnen, sieht die amtierende Regierung Sparzwänge. Unter der Ampelregierung war noch die Polarstern II als neues Forschungsschiff für Antarktismissionen mit Kosten von 1,2 Milliarden Euro genehmigt worden. Ob die neue Regierung noch bereit ist, in diesem Umfange Klimaforschung zu finanzieren, ist fraglich.

      Dabei ist diese Forschung notwendig - es geht darum, die Kipppunkte auf den Meeren und in den Eisregionen zu verstehen. Wie wird sich der Meeresspiegel entwickeln? Wie werden die Klimasysteme auf die weitere Erwärmung reagieren? Was bedeutet der Klimawandel für das Leben im Meer, und wie wird es sich auf unsere Versorgung mit Nahrung auswirken?

      Anlass für einen Artikel der Tagesschau: https://www.tagesschau.de/wissen/polarstern-klimaforscher-dr…
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      #54

      Die Auswirkungen der amerikanischen Politik, die Klimaforschung abzuwickeln, sind derzeitig noch schwer in der langfristigen Wirkung abzuschätzen.


      rv_2011 hatte einen Artikel der New York Times verlinkt, der die Versuche, Maßnahmen zum Klimaschutz zu unterdrücken, auf der Seite der Institutionen und des Haushalts betrachtet.


      Der Artikel der New York Times lässt das alles ja noch fast harmlos aussehen - so vielen Einrichtungen wurde das Geld gekürzt oder gestrichen, aber am Ende bewilligt der Kongress in der Summe die gleichen Gelder. Das betrifft aber vor allem die klimapolitischen Maßnahmen, etwa die Förderung von Energieeinsparungen und bei Investitionen der Bürger, deren Kürzung wirklich unpopulär wären. Andererseits sind die entlassenen Wissenschaftler, wie Zack Labe, weiterhin entlassen und die fehlenden Beiträge für die Arbeitsgruppen des IPCC bleiben fehlende Beiträge. Wie es mit NCAR weitergeht, steht auch dahin.


      Auch wenn die meisten Kürzungen am Ende vor Gericht oder durch den Kongress wieder zurückgenommen wurden, bleiben die Störungen der Arbeit bestehen. Knappe Mittel gehen nun eher in die Rechtfertigung der Arbeit als in die Arbeit selbst und Teile des Geldes wurden ja auch verwendet, damit Klimaleugner für die Regierung ganz offiziell ihre Klimaleugnung als angeblichen "wissenschaftlichen" Bericht erstellen können. Für das, was dabei fabriziert wurde, gilt dann Brandolinie Gesetz. https://de.wikipedia.org/wiki/Brandolinis_Gesetz
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      #53

      Die Polarforschung ist ein Kernbereich der Klimaforschung. Hier ist der Klimawandel extremer. Der Nordatlantik und die See vor Grönland gehört zur Wetterküche für Europa. Die Eisdynamik ist essentiell zum Verständnis des Meeresspiegelanstiegs. Die Eisbedeckung auf den Polarmeeresgebieten ist entscheidend für die Rückkopplung der Erwärmung mit der Albedo und damit die Verstärkung der Erwärmung. Wichtig für die Forschung sind lange, ungestörte Klimazeitreihen.


      Genau deshalb will das Trump-Regime diese Daten zerstören, die Klimazeitreihen unterbrechen, Forschungsaktivitäten sabotieren.

      Unter anderem haben die USA die Miete des Eisbrechers Nathaniel B Palmer gestoppt. Es ist der einzige Eisbrecher für die Antarktisforschung, und durch den Stopp der Beauftragung des Eisbrechers stoppt man weitgehend die Antarktisforschung. Das Zynische dabei ist, dass Forschungsprojekte, für die Gelder bewilligt wurden und für die noch angestellte Wissenschaftler verfügbar sind, dadurch trotzdem nicht mehr stattfinden können. Forschungsstationen können nciht mehr versorgt werden und damit können auch ihre Forschungsreihen nicht mehr fortgesetzt werden. Es droht ein irreparabler Datenverlust.

      Zuvor wurden schon 7800 Wissenschaftsprojekte durch die Trump-Regierung gekündigt und gut 25.000 Forschungsmitarbeiter entlassen in der größten Entlassungswelle von Wissenschaftlern in der amerikanischen Geschichte.

      Damit wurden viele Polarprogramme gestoppt und weltbekannte Experten, wie Dr. Zack Labe wurden aus der amerikanischen Forschung entfernt oder mussten in Stiftungen und Ausweichprogrammen Unterschlupf finden.

      Der Zerschlagung von NCAR, einem der international bekanntesten und wichtigsten Atmosphärenforschungszentren, zerstörte auch viele internationale Programme der Polarforschung.

      Nicht minder wichtig ist das National Snow and Ice Data Center (NSIDC), das Zentrum für Schnee- und Eisdaten. Es liefert etwa regelmäßige Daten zur Beobachtung der Eisbedeckung in Arktis und Antarktis. Diese Daten werden auch an die dort lebende Bevölkerung abgegeben oder für die Schifffahrt genutzt. Aufrgund der Blockade von Daten bishergenutzter amerikanischer Satelliten musste Ersatz von japanischen Satelliten genutzt werden. Damit waren jedoch die dor tgepflegten langen Klimazeitreihen beeinträchtig und einige der Standardprodukte konten nicht mehr erstellt werden. Zusammen mit den zahlreichen Entalssungen wurde die Fähigkeit des NSIDC, Berichte und Date nzu liefern, massiv gestört.

      Zum Teil gab es groteske Ereignisse wie das, dass eine Wissenschaftlerin mitten auf ihrer Antarktismission erfuhr, dass sie gerade entlassen wurde. Mit der Aussicht, dass bei ihrer Rückkehr aufgrund ausbleibender Zahlungen vermutlich schon ihre Wohnung gekündigt, die Einrichtung entsorgt und sie pleite ist. Bösartiger kann man nicht vorgehen.

      Ein Nebeneffekt ist, dass damit auch die Position Chinas in den Polargebieten gestärkt wird. China kann seine Projekte in Arktis und Antarktis fortsetzen und gewinnt damit erheblich an Einfluss, im genauen Gegenteil zum Anspruch der USA, chinesichen Einfluss, etwa auf Grönland, zurückzudrängen.



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      #52

      Faktencheck: Wenn Trump oder seine Regierungsmitglieder öffentlich den Klimawandel zum Schwindel erklären, kann man das ernsthaft diskutieren?


      Antwort: Nein

      Ob es einen Klimawandel gibt oder nicht gibt, was ihn verursacht und welche Folgen es hat, ist eine naturwissenschaftliche Frage und keine politische. Sie wird also nicht von Trump und anderen Politikern geklärt, sondern in wissenschaftlichen Gremien. Dafür wurde weltweit ein Gremium eingerichtet, dass alle nötigen Informationen sammelt - das IPCC. https://www.ipcc.ch/ Es hat keinen Sinn, in Politikeraussagen eine alternative Wahrheit finden zu wollen.

      Zumal in diesem Thread gezeigt wird, wie die Trump-Administration versucht, die wissenschaftlichen Erkenntnisse zu verdrängen, zu fälschen und zu leugnen. Man kann den Aussagen von Trump und seinen Regierungsmitgliedern nur entnehmen, dass Klimaleugner die Macht übernommen haben.
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      #51

      Klimaschutz ist Umweltschutz und auch Gesundheitsschutz. Alte Kohlekraftwerk schleudern Feinstaub in die Luft, der zum Beispiel Alzheimer, Bluthochdruck, Lungenkrebs und viele andere Krankheiten mit verursacht. Alte Kohlekraftwerke gehören auch zu den Hauptquellen für das besonders gefährlich Quecksilber. Nach modernen Umweltstandards müssen also alte Kohlekraftwerke ohnehin abgeschlatet werden.


      300 Millionen Dollar sparten die USA seit 2024 durch neue Umweltvorschriften an Gesundheitskosten, tausende Menschenleben werden dadurch jedes Jahr gerettet, sagen Umweltverbände in den USA. Der Rückfall auf die Umweltvorschriften von 2012, die den Betrieb alter, schmutziger Kohlekraftwerke wieder zulässt, soll den Betreibern hingegen zu Lasten der Volksgesundheit ca. 69 - 78 Millionen Dollar im Jahr sparen. Die einfache Rechenaufgabe, was ökonomisch besser ist, kann wohl jeder direkt nachvollziehen und dass man für höhere Einnahmen der Kraftwerksbetreiber tausende Menschen stebren lässt, muss man wohl nicht kommentieren.

      Das Trump-Regime hat in den ersten Monaten ihrer Regierung Projekte für den Bau von Windkraftanlagen vor der Küste gestoppt. Trotzdem erklärt sie, dass sie für die neuen KI-Anwendungen gewaltige Mengen Strom bräuchte. Deshalb sollen alte schmutzige Kohlekraftwerke unbedingt wieder in Betrieb genommen werden. Der Irrsinn ist kaum zu fassen.


      "Kohlekraftwerke sind eine der Hauptquellen für giftige Luftschadstoffe, erzeugen nach Angaben der US-Energiebehörde jedoch weniger als 20 Prozent des Stroms in den USA."
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      #50

      Die gleichen Leute, die den Klimawandel leugnen, tendieren auch dazu, alte Technologien zu bevorzugen. Nicht nur fossile Energieträger, sondern wenn überhaupt CO2 vermieden werden soll, dann bitte nur mit Kernenergie. Das Problem: die Fakten sprechen dagegen.


      Das Laufenlassen alter Kernreaktoren und das Zurücknehmen von Abschaltungen ist in der Theorie ökonomisch sehr vernünftig. Die Anlagen sind abbezahlt, jetzt sollen die nur noch günstigen Strom liefern. Bitte rund um die Uhr, die geeigneten Abnehmer sind die KI-Konzerne, die beim Verarbeiten ungeheurer Datenmengen viel Strom brauchen, ebenfalls rund um die Uhr.

      Der Schönheitsfehler in der Theorie ist, dass in der Praxis alte Reaktoren marode werden. Zum Beispiel werden die Kühlkreisläufe porös. Vor allem die Bauteile, die radioaktiver Strahlung ausgesetzt sind, altern dadurch vorzeitig. Will man nicht das nächste Tschernobyl riskieren, müsste man eigentlich permanent alte Rohre erneuern, Reaktoren dabei für 1 bis 3 Jahre in die Wartung schicken und abschalten. Und schon ist der tolle Kostenvorteil alter Reaktoren futsch.

      Die Alternative: SMR - Small Massive Reactors, kleine Reaktoren, die super sicher sein sollen. Auf dem Papier. In der Realität bringt man schon seit 70 Jahren diese Technologie nicht ans Laufen, weil Reaktoren furchtbar ineffizient sind, wenn man sie klein baut. Will man kosteneffiziente Reaktoren, werden diese am Ende doch wieder so groß wie die bestehenden Reaktoren.

      Die Wahrheit über alle diese Punkte wird man in den USA nicht hören und sehen. Die Trump-Regierung unterdrückt die wahren Fakten. Die Überwachungsbehörden schauen massiv in die andere Richtung, wenn es um Reaktorsicherheit geht. Die Firmen, die mit den Reaktoren Geld verdienen wollen, sowieso. Tatsache ist auch, dass Trump zwar die große Reaktorrevolution ankündigt, aber keine Firma ihr Geld mit neuen Reaktoren verbrennen will. Seit 3 Jahren wurde noch kein neuer Reaktorbau begonnen. Die große Strategie ist, marode Reaktoren wieder hochzufahren und die fehlende Sicherheit zu verschweigen. Der Neubau von Reaktoren wird sicher nicht aus den gar nicht realisierbaren SMR bestehen, sondern aus den bekannten Kernreaktoren, deren Neubau mehr als 10 bis 15 Jahre dauern wird. Den Strom dafür braucht man aber schon in drei Jahren. Was wäre die Alternative? Kohlekraftwerke zu bauen und die Umwelt zu zerstören. Deshalb fälschen US-Behörden den Sachstand zum Klimawandel und legen fest, dass CO2 kein Umweltproblem sei. Realistisch wäre aber nur, massiv Sonnen- und Windenergie zu fördern. Aber genau das verhindert das Trump-Regime.



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      #49

      Die amerikanische meteorologische Gesellschaft (American Meteorological Society) nimmt deutlich Stellung dagegen, dass das amerikanische Umweltschutzamt (Environmental Protection Agency EPA) die Feststellung von 2009 über die Schädlichkeit von Treibhausgasen zurücknimmt. Hier steht im Grunde noch mal im Kern, warum das falsch ist, was das Trump-Regime derzeitig untersucht und damit auch, warum die amerikanische Regierung hier eigentlich einen Kampf gegen die Wissenschaft führt:


      Die Auswirkungen des Klimawandels sind schädlich für Menschen und Natur...

      Menschen sind die Hauptursache ... durch die ... Verbrennung fossiler Brennstoffe.

      Das meiste, worauf Menschen angewiesen sind, ist auf das Klima abgestimmt und sehr empfindlich gegenüber dem Klimawandel. ...

      Die wissenschaftlichen Belege für diese grundlegenden Schlussfolgerungen sind umfangreich, robust und gründlich geprüft. Der Klimawandel gehört zu den am gründlichsten untersuchten Themen in der Wissenschaftsgeschichte. ...

      Es existieren keine allgemein entgegenstehende Einschätzungen glaubwürdiger wissenschaftlicher Organisationen.


      Interessant ist, dass die EPA sich bei ihrer Entscheidung, die Gefährdungsbeurteilung von 2009 zurückzuziehen, sich nicht auf irgendeinen wissenschaftlichen Bericht beruft, auch nicht auf den Pseudobericht, den eine Gruppe von 5 Leugnern vergangenes Jahr für das Energieministerium angefertigt hatten, sondern eher juristische Punkte vorschiebt. Natürlich laufen dagegen jetzt Einsprüche, auch und vor allem vor Gerichten.

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      #48

      Das nächste Dekret (ChatGPT macht's möglich):


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