KNDS N.V. - der deutsch-französische "Leopard"-Panzerhersteller

    Beiträge: 30
    neuester Beitrag 03.10.26 10:16:39
    eröffnet am 21.12.25 13:42:34
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      #30
      Der Rüstungskonzern KNDS hält trotz der Verschiebung an seinem Börsengang fest. „Ein Börsengang 2026 ist weiterhin möglich“, sagte Konzernchef Jean-Paul Alary dem Handelsblatt – vorausgesetzt, die von den Eigentümern erwartete Bewertung von bis zu 15 Milliarden Euro wird erreicht. Gleichzeitig will KNDS die Produktion in Deutschland massiv ausbauen: Für 2026 und 2027 sind rund 1,5 Milliarden Euro Investitionen vorgesehen, zwei weitere Industriepartner sollen noch vor Jahresende feststehen.

      Das Interview kann man beim HANDELSBLATT (kostenpflichtig) nachlesen:

      https://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/ruestung-…
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      #29
      Seit 2015 teilen sich der französische Staat und die deutschen Eigentümerfamilien den Panzerbauer KNDS. Um nach einem geplanten Ausstieg der Familien ausreichend Einfluss zu haben, will die Bundesregierung einsteigen. Im Juni einigte man sich auf je 40 Prozent für Bund und Frankreich, 20 Prozent sollten an die Börse. Anfang Juli platzte der Börsengang, weil Investoren die Preisvorstellungen der Eigentümer nicht mittrugen.

      Tot ist der Deal damit nicht, versichert KNDS-Chef Jean-Paul Alary:

      “Der Börsengang ist vorerst ausgesetzt, aber nicht abgesagt.“

      An der Aufteilung zwischen Berlin und Paris will er nicht rütteln:

      “Das ist weiterhin das Referenzmodell.“

      Gemeinsame Programme könnten die Zersplitterung verringern, „im Interesse der Steuerzahler und einer glaubwürdigen europäischen Verteidigung“. Das mit der Glaubwürdigkeit gilt allerdings auch andersherum: Scheitert so ein Referenzprojekt, ist es mit selbiger nicht mehr weit her, stellt das HANDELSBLATT fest:

      https://www.handelsblatt.com/unternehmen/ruestung-ein-boerse…
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      #28
      Insidern zufolge erwägt KNDS, den Börsengang womöglich bereits in der zweiten Septemberhälfte neu anzustoßen. Schon in der kommenden Woche sind dem Vernehmen nach Treffen geplant, bei denen das Unternehmen Investoren über seine Fortschritte informieren will.

      https://de.finance.yahoo.com/nachrichten/knds-erwägt-neustar…
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      #27
      KNDS erwägt im September wohl erneuten Anlauf an die Börse. Der deutsch-französische Panzerbauer könnte bereits in der zweiten Septemberhälfte an die Börse gehen, meldet Bloomberg. Entscheidend ist die Resonanz potenzieller Investoren, so das HANDELSBLATT (kostenpflichtig):

      https://www.handelsblatt.com/finanzen/maerkte/aktien/boerse-…
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      #26

      Übernimmt der Staat den Panzerbauer KNDS komplett?


      Übernimmt der Staat den Panzerbauer KNDS komplett?

      Der Börsengang des deutsch-französischen Panzerherstellers ist gescheitert. Jetzt besprechen Bundesregierung und Unternehmen, wie es weitergeht. Laut Insidern geht es um mehrere Optionen.

      https://archive.is/o/5TL9E/https://www.handelsblatt.com/auto… https://archive.is/o/5TL9E/https://www.handelsblatt.com/auto… 04.08.2026 - 11:00 Uhr

      https://archive.is/o/5TL9E/https://google.com/preferences/so…

      Produktion bei KNDS: Es gab eine Bewertungslücke. Foto: picture alliance / abaca

      Berlin. Nach dem https://archive.is/o/5TL9E/https://www.handelsblatt.com/fina… des deutsch-französischen Panzerherstellers KNDS verhandeln Unternehmen, Bundesregierung und Eigentümer über Alternativen. Dem Handelsblatt liegen Informationen aus Regierungskreisen vor, die vom ursprünglichen Plan abweichen.

      Demnach ist eine Option, dass https://archive.is/o/5TL9E/https://www.handelsblatt.com/them… und https://archive.is/o/5TL9E/https://www.handelsblatt.com/them… KNDS komplett in staatliche Hand bringen.

      Bislang gehört das Unternehmen, das unter anderem den Kampfpanzer Leopard 2 und das Mehrzweckfahrzeug Boxer produziert, hälftig dem französischen Staat und den deutschen Familien Bode und Braunbehrens. Die Familien wollen aber ihre Anteile veräußern. Um Deutschlands https://archive.is/o/5TL9E/https://www.handelsblatt.com/unte… will die Bundesregierung einsteigen.

      Geplant war, dass Deutschland 40 Prozent am Unternehmen kauft, Frankreich seinen Anteil auf 40 Prozent reduziert und die übrigen 20 Prozent an die Börse gehen. Das hätte Anfang Juli geschehen sollen. Doch der Börsengang platzte kurzfristig, da den Familien die Bewertung nicht ausreichte.

      https://archive.is/o/5TL9E/https://www.handelsblatt.com/fina…Vor einigen Monaten war die Bewertung von KNDS auf rund 25 Milliarden Euro geschätzt worden. Weil das Marktumfeld für Rüstungsaktien derzeit schwierig ist, hätte bei einem Börsengang im Juli die Bewertung auf weniger als 15 Milliarden Euro sinken können. Da der Preis für den Einstieg des deutschen Staates an den Börsenpreis gekoppelt ist, hätten die Familien für diese 40 Prozent ebenfalls weniger eingenommen als erhofft. Schätzungen gingen von sieben Milliarden Euro aus.

      Die Überlegung ist nun, im September einen erneuten Börsengang zu wagen und die geplante Konstellation mit dem Staatseinstieg zu vollziehen. Darauf hofft auch die Bundesregierung, heißt es von Insidern. Für dieses Szenario ist alles vorbereitet. Die Bundesministerien für Wirtschaft und für Verteidigung haben sich darauf geeinigt, danach sukzessive den Staatsanteil auf 30 Prozent zu senken.

      Doch es ist unklar, ob die Marktbedingungen dann tatsächlich besser aussehen werden. Nach deutlichen Kursgewinnen in den Jahren 2024 und 2025 gibt es bei Rüstungsaktien eine Konsolidierung. Aus diesem Grund werden auch andere Möglichkeiten diskutiert.

      Rückkaufoption für die Familien?

      Bei der Option mit der kompletten Staatsübernahme würden Deutschland und Frankreich je 50 Prozent übernehmen. Das könnte dem Unternehmen erst einmal Sicherheit geben und auch Investoren zu einer höheren Bewertung bei einem späteren Börsengang anreizen. In diesem Fall würden die Familien eine Rückkaufoption für 20 Prozent der Anteile erhalten, um diese wie ursprünglich geplant an die Börse zu bringen.

      https://archive.is/o/5TL9E/https://www.handelsblatt.com/fina… es dazu kommt, ist unklar. So seien die Eigentümerfamilien von dem Alternativszenario nicht allzu überzeugt, wie zu hören ist.

      Auch die Beteiligten in der Bundesregierung sind optimistisch, dass es mit dem Börsengang im September klappen kann. Man habe sich darauf verständigt, 40 Prozent der Anteile erwerben zu wollen, teilte eine Sprecherin des Bundeswirtschaftsministeriums auf Anfrage mit: „An dieser Absicht halten wir fest, denn KNDS hat für die Sicherheitsinteressen Deutschlands große Bedeutung.“

      Verteidigungsminister Pistorius beim KNDS-Besuch: Betonte die strategische Bedeutung des Unternehmens. Foto: IMAGO/Frank Turetzek

      Bundesverteidigungsminister https://archive.is/o/5TL9E/https://www.handelsblatt.com/them… hatte kürzlich das KNDS-Werk in Kassel besucht. Dort bestätigte er, dass Deutschland am Einstieg bei dem Unternehmen festhalten will. „Wir wollen diese Schlüsseltechnologie unter deutscher Kontrolle behalten – auf Augenhöhe mit unseren Partnern aus Frankreich“, sagte Pistorius.

      Details zu den Möglichkeiten des avisierten Einstiegs äußerte er nicht. Der Minister erklärte, dass Deutschland sich Einfluss sichern wolle, „in welcher Form auch immer“.

      KNDS will Produktion deutlich ausbauen

      Laut Börsenprospekt will KNDS „führender paneuropäischer Anbieter von Landverteidigungssystemen“ werden. Bei Kampfpanzern weist das Unternehmen aktuell einen Marktanteil von 69 Prozent in https://archive.is/o/5TL9E/https://www.handelsblatt.com/them… auf. Mit Blick auf Deutschland und Frankreich sind es 100 Prozent. Bei gepanzerten Fahrzeugen kommt das Unternehmen auf 68 Prozent.

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      KNDS plant einen umfassenden Ausbau seiner Produktionskapazitäten, um die hohe Nachfrage zu decken. 2027 soll laut Börsenprospekt eine Produktion für Fahrzeuge im Vereinigten Königreich eröffnet werden, außerdem ist im italienischen Anagni eine „Nitrogelatineanlage“ geplant, in der Sprengkörper hergestellt werden.

      Darüber hinaus wandelt der Konzern Produktionsstandorte aus anderen Industriesektoren um. 2025 übernahm KNDS in Görlitz ein ehemaliges Werk des französischen Zugherstellers https://archive.is/o/5TL9E/https://www.handelsblatt.com/boer… 65 Millionen Euro hat der deutsche Konzern bereits in die Umstellung des Industriestandorts auf Militärproduktion investiert. Für 2027 plant das Unternehmen die Eröffnung eines „voll integrierten“ Produktionsstandorts in Deutschland


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      #25
      Der Panzerhersteller KNDS könnte vollständig in staatliche Hand übergehen. Nachdem der geplante Börsengang des deutsch-französischen Unternehmens im Juli gescheitert ist, verhandeln Berlin und Paris nun über Alternativen. Eine Option: Deutschland und Frankreich übernehmen je 50 Prozent, die bisherigen Eigentümerfamilien erhalten eine Rückkaufoption für 20 Prozent. Wie die Aussichten stehen, hat das HANDELSBLATT (kostenpflichtig) recherchiert:

      https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/ruestung-ue…
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      #24
      Die Absage des geplanten Börsengangs des Panzerbauers KNDS stellt nach Einschätzung aus dem Handel keinen Belastungsfaktor für den Rüstungssektor im allgemeinen dar. KNDS habe damit lediglich auf die aktuelle Stimmungsflaute für die Branche an den Börsen reagiert, diese werde aber durch das IPO-Aus nicht noch zusätzlich verstärkt. Auch sei der KNDS-Börsengang nur verschoben, aber nicht grundsätzlich abgesagt worden, heißt es.

      https://www.n-tv.de/wirtschaft/KNDS-sagt-Boersengang-in-letz…
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      #23

      Panzerbauer KNDS stoppt Börsenpläne vorerst

      https://www.t-online.de/finanzen/aktuelles/wirtschaft/id_101…

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      #22
      KNDS verlängert Analystenroadshow und stösst auf starke Vorbehalte. Die Konsortialbanken haben laut NZZ (kostenpflichtig) die Analystentour für den Börsengang des Panzerherstellers um zwei Tage verlängert. Berater hatten dem Unternehmen mehr als 15 Mrd. € Börsenwert in Aussicht gestellt. Doch Investoren sehen den fairen Wert unter 13 Mrd. €.

      https://themarket.ch/unternehmen/knds-verlaengert-analystenr…
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      #21
      Der Kursrückgang bei Rheinmetall drückt die Erwartungen für das KNDS-IPO deutlich. Niedrigere Bewertungen und staatlicher Einfluss stellen die Attraktivität für Investoren infrage, sagt die BÖRSEN-ZEITUNG voraus:

      https://www.boersen-zeitung.de/meinung-analyse/kurseinbruch-…
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      #20
      mal vormerken hier.
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      #19
      Nein, der Staatseinstieg ist wohl nicht gescheitert: Deutschland will sich vor dem Börsengang 40 Prozent an KNDS sichern. Beim IPO sollen nur 20 Prozent des Panzerbauers bei Investoren platziert werden:

      https://www.wallstreet-online.de/nachricht/21025386-18-milli…
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      #18
      Das HANDELSBLATT (kostenpflichtig) befürchtet, der geplante Staatseinstieg bei KNDS könnte doch noch scheitern:„Es gibt tatsächlich die reale Gefahr, dass die Familien doch nicht an den Staat verkaufen wollen“, werden Regierungskreise zitiert:

      https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/ruestung-pa…

      Hintergrund ist die gesunkene Börsenbewertung des Panzerbauers: Statt der ursprünglich erwarteten 20 bis 25 Milliarden Euro liegt der geschätzte Wert derzeit bei knapp unter 15 Milliarden Euro. Der Börsengang würde den Eigentümerfamilien Bode und Braunbehrens also mehrere Milliarden weniger einbringen. Zusätzlich stören sich Management und Familien laut Insidern an weitreichenden Vetorechten, die der Bund bei einem Einstieg von 40 Prozent einfordert.
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      #17

      Einstieg bei KNDS: Deutschland und Frankreich einig

      auszug.....

      Deutschland wolle beim geplanten Börsengang des Panzerbauers einen Anteil von 40 Prozent erwerben, sagte ein deutscher Regierungsvertreter am Mittwochabend der Nachrichtenagentur Reuters.

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      #16
      KNDS düpiert Bundesregierung mit unbeirrtem IPO-Zeitplan, titelte sogar die BÖRSEN-ZEITUNG:

      https://www.boersen-zeitung.de/unternehmen-branchen/knds-due…
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      #15
      Der deutsch-französische Rüstungskonzern KNDS will seinen Börsengang noch vor dem Sommer einleiten – notfalls ohne vorherige Einigung mit der Bundesregierung über einen Staatseinstieg:

      https://www.focus.de/politik/deutschland/knds-will-an-die-bo…
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      #14
      Das Bundeskartellamt hat die Gründung eines paritätischen Gemeinschaftsunternehmens der KNDS Deutschland Beteiligungs GmbH und der ELBIT Systems Land Ltd. im Bereich der Artillerieraketensysteme freigegeben. Die Unternehmen mit Sitz in München und Haifa entwickeln bereits gemeinsam das System EuroPULS. Das geplante Unternehmen soll dieses als Gesamtsystem vermarkten und zudem sogenannte „through-life services“ wie Ersatzteilversorgung und Instandsetzung erbringen.

      https://www.rechtundpolitik.com/wirtschaft/bundeskartellamt/…
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      #13
      Der deutsch-französische Panzerbauer KNDS lässt ein Milliardengeschäft mit Katar aus dem Jahr 2013 wegen Korruptionsvorwürfen extern untersuchen. Der Aufsichtsrat habe externe Fachleute mit der Überprüfung beauftragt, teilte das ‌Unternehmen am Mittwoch mit. Die Untersuchung sei weit fortgeschritten, aber noch nicht abgeschlossen. Anzeichen, dass KNDS-Mitarbeiter sich strafbar gemacht ⁠hätten, gebe ⁠es nicht. Sobald weitere Informationen vorlägen, werde sie KNDS bekanntgeben.

      https://www.onvista.de/news/2026/04-29-magazin-knds-laesst-p…
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      #12
      Der deutsch-französische Panzerbauer KNDS will vom Rüstungsboom profitieren und plant einen großen Börsengang. Ganz leicht wird das nicht, denn es geht nicht nur um Geld – sondern auch um handfeste politische Interessen:

      https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/knds-boersengang-muen…
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      #11
      Die deutsche Regierung sagt, sie überprüfe derzeit die Bedingungen für eine Investition in KNDS, einschließlich der Größe einer Beteiligung und der Gesamteigentumsstruktur, denn wenn Frankreich seine 50% behält, verliert Deutschland sein Mitspracherecht auf Augenhöhe…

      https://www.manilatimes.net/2026/04/13/business/foreign-busi…
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