Silver Wolf - Ist der Wolf auf dem Sprung?
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Die Präsentation stellt u. a. auch auf die geographische Nähe zur Ojuela Mine ab, wobei das Management von SW wohl auch geologische Ähnlichkeiten zu dieser Altmine sieht.
gute Goldgehalte (El Soldado)
sehr gute Zinkgehalte
kaum Silber auf La Recompensa, El Soldado liefert besten Treffer mit niedrigen 52 g/t Ag auf 0.85m
Dementsprechend ernüchternd war auch die Reaktion des Marktes nach Veröffentlichung der schwachen Ergebnisse im Februar '25.
Bin kein Geologe um ein mögliches Potential einzuschätzen.
Klarheit gibt's erst nach den Bohrergebnissen.
https://silverwolfexploration.com/
Die Bohrergebnisse sollen im 3. oder 4. Quartal veröffentlicht werden...
...
https://m.youtube.com/watch?v=oWhXSbIiRUs&pp=ygUXc2lsdmV…
Das ist eine Entscheidung, die jeder anhand seines eigenen Risikohorizontes ziehen muss.
Besser die Ergebnisse abwarten und DANACH eine vernünftige und auf Zahlen basierende Entscheidung treffen.
Mein Tipp:
Das glaube ich Sie !
Das verrate ich Ihnen nicht!🤗
wo hast Du gekauft ?
Ich habe mich zu den aktuellen Kursen gut eingedeckt und nun wird abgewartet, was die Bohrer zu Tage gefördert haben. Entsprechende Ergebnisse sollten in den nächsten Wochen kommen...
Jeder kann Fehler machen, ob Mensch oder KI.
KI kann Fehler machen :
- Immer prüfen: Verlassen Sie sich nicht blind auf Aussagen oder Zahlen der KI.
- Quellen verifizieren: Überprüfen Sie genannte Links, Studien oder Zitate in echten, unabhängigen Quellen.
- Präzise fragen: Je genauer und detaillierter Ihre Anfrage (Prompt) ist, desto geringer ist die Chance für Missverständnisse.
Ich finde, der Titel könnte sich angesichts der demnächst zu erwartenden Bohrergebisse in einer durchaus interessanten Ausgangslage befinden.
1. Ausgangslage
Silver Wolf Exploration (TSX-V: SWLF) wird derzeit nur mit ungefähr 6,2 Mio. CAD bewertet; am 11. August 2026 lag der Kurs bei etwa 0,10 CAD. Die Aktie ist damit extrem spekulativ und zugleich extrem empfindlich gegenüber Bohrergebnissen.
Das Unternehmen hat für das aktuelle Programm 3.000 Bohrmeter in 13 Löchern vollständig finanziert.
Und jetzt kommt für mich der wichtigste Punkt:
Bei La Recompensa gab es bereits vor den aktuellen Bohrungen einen Oberflächenkanal mit 37 g/t Gold und 7,6 % Zink über 0,70 m. Das ist zwar ein kurzer Oberflächenabschnitt und daher keinesfalls mit einer Ressource gleichzusetzen, aber es zeigt, dass Au und Zn dort tatsächlich gemeinsam auftreten können.
2. Drei Szenarien für SWLF
Ausgehend von rund 0,10 CAD würde ich ungefähr folgende Szenarien betrachten:
Szenario
Geologisches Ergebnis
Möglicher Kurs
🔴 Enttäuschung
Skarn vorhanden, aber kaum Au/Zn
0,05–0,08 CAD
🟡 mäßiger Erfolg
Au/Zn nachweisbar, aber kurze/niedrige Abschnitte
0,12–0,20 CAD
🟢 guter Erfolg
mehrere Bohrungen mit mehreren Metern Au-Zn-Skarn
0,25–0,50 CAD
🟢🟢 Discovery
breite, hochgradige und zusammenhängende Au-Zn-Zone
0,50–1,00 CAD
🚀 außergewöhnlicher Fund
große, hochgradige Lagerstätte
>1,00 CAD
Das sind Szenario-Bewertungen, keine Kursprognosen.
3. Warum ich 0,50 CAD durchaus für realistisch halte
Bei ungefähr 0,10 CAD entspricht eine Bewegung auf 0,50 CAD einer Verfünffachung.
Das klingt zunächst extrem. Bei einem Explorer mit einer Marktkapitalisierung von nur rund 6 Mio. CAD ist das aber keineswegs ungewöhnlich, wenn eine echte Discovery gelingt.
Zum Vergleich: Der mexikanische Skarn-/CRD-Typ kann sehr große Lagerstätten hervorbringen. Der San-Martín-Skarn in Zacatecas beispielsweise weist eine historische Größenordnung von über 100 Mio. t auf; die dortigen Mantos enthalten im Mittel etwa 5 % Zn, 1 % Cu, 0,5 % Pb und 150 g/t Ag.
Und noch extremer ist das Umfeld von Peñasquito: Newmont weist dort für FY2025 Reserven von 3,2 Mio. oz Gold, 1,5 Mio. t Zink und 700.000 t Blei aus.
Natürlich wäre es völlig falsch, Silver Wolf mit Peñasquito gleichzusetzen. Aber es zeigt, wie außergewöhnlich groß das wirtschaftliche Potenzial von polymetallischen Lagerstätten in diesem mexikanischen geologischen Umfeld werden kann.
Ich sehe hier eine interessante Kette:
37 g/t Au + 7,6 % Zn an der Oberfläche
↓
Granat-Magnetit-Hämatit-Skarn im Bohrkern
↓
Kontakt zwischen Intrusion und Kalkstein
↓
mehrere Skarnvorkommen
↓
Hinweise auf verwitterte Sulfide
↓
3.000-m-Bohrprogramm
Das ist aus Explorationssicht eine wesentlich bessere Ausgangssituation als bei einem Unternehmen, das lediglich eine geophysikalische Anomalie besitzt.
Ich würde nicht einfach aus dem 37-g/t-Gold-Oberflächenwert auf eine hochgradige Lagerstätte schließen.
0,70 m sind sehr wenig.
Es könnte sich um eine schmale, hochgradige Zone handeln, die sich nicht in die Tiefe fortsetzt.
Oder – und genau das wäre der Jackpot – diese hochgradige Zone könnte nur der oberflächennahe Ausdruck eines wesentlich größeren Skarnsystems sein.
Die aktuelle Bohrung LRE26-05 ist deshalb so wichtig.
Wenn beispielsweise die kommenden Analysen zeigen:
5–10 m mit 2–5 g/t Au und 1–5 % Zn
und ähnliche Werte in mehreren Bohrungen auftreten, würde ich meine Bewertung massiv nach oben korrigieren.
Wenn dagegen herauskommt:
2,78 m Skarn, aber nur 0,1–0,3 g/t Au und geringe Zn-Werte,
würde ich die Meldung rückwirkend als geologisch interessant, aber wirtschaftlich enttäuschend betrachten.
6. Ein weiterer Pluspunkt: die Unternehmensbewertung
Das ist meines Erachtens der interessanteste Aspekt für einen spekulativen Anleger.
Silver Wolf hat nur eine Börsenbewertung von ungefähr 6 Mio. CAD.
Bereits die Finanzierung Ende 2025 brachte 2,125 Mio. CAD für das Bohrprogramm ein. Dabei wurden 14,17 Mio. Units zu 0,15 CAD ausgegeben; jede Unit enthielt eine Aktie und eine halbe Warrant-Einheit mit einem Ausübungspreis von 0,25 CAD.
Das bedeutet:
Der Markt bewertet das gesamte Unternehmen derzeit nur mit wenigen Millionen CAD.
Wenn aus La Recompensa tatsächlich eine wirtschaftliche Entdeckung wird, kann diese Bewertung sehr schnell nicht mehr angemessen sein.
Wenn ich die Situation heute, am 12. August 2026, anhand der verfügbaren Daten bewerten müsste, wäre meine Einschätzung:
Chance auf irgendeine interessante Au/Zn-Mineralisierung: etwa 60 %
Chance auf einen wirklich starken Bohrtreffer: etwa 30–40 %
Chance auf eine wirtschaftlich relevante Lagerstätte: etwa 15–25 %
Das klingt zunächst nicht spektakulär. Aber bei einem Explorer mit einer Marktkapitalisierung von nur ca. 6 Mio. CAD ist genau diese Asymmetrie interessant:
Verlustpotenzial: etwa 30–50 %
gegenüber
möglichem Mehrfachpotenzial: 3x, 5x, eventuell 10x+ bei einer echten Discovery.
Mein persönlicher „Sweet Spot“
Für mich wäre 0,25–0,35 CAD das erste realistische Kursziel bei guten, aber noch nicht überragenden Bohrergebnissen.
Bei einer echten Discovery mit mehreren breiten, hochgradigen Au-Zn-Abschnitten würde ich 0,50–1,00 CAD nicht für absurd halten.
Bei einem außergewöhnlichen Fund könnte auch >1 CAD möglich werden – dann wäre allerdings eine Neubewertung des Unternehmens auf deutlich über 50 Mio. CAD erforderlich.
Und genau deshalb finde ich die nächsten Assays so wichtig.
Die Geologie ist mittlerweile interessant genug, dass ich die Aktie als spekulativen Discovery-Play ernst nehmen würde. Der Markt preist derzeit offenbar noch keinen großen Fund ein. Die aktuelle Schwäche der Aktie trotz der Skarnmeldung unterstreicht das: Am 11. August fiel SWLF laut aktueller Marktmeldung um 13,6 % auf etwa 0,10 CAD.
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