Centrotec - Fundamentaldaten (Seite 493)

eröffnet am 25.02.01 13:42:40 von
neuester Beitrag 24.01.21 18:34:34 von


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04.12.20 23:31:29
Beitrag Nr. 4.921 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.938.689 von katjuscha-research am 03.12.20 17:53:15
Zitat von katjuscha-research: Ich versteh die Logik dahinter nicht.

Wieso soll er Aktien verkaufen, um Aktien zu 15,03 € zu bekommen, die er sowieso bekommt?


Die Logik ist derart simpel, dass es schon schwer wird nachzuvollziehen, was jemand daran nicht begreifen kann. Wenn Herr Krass eine Aktie für beispielsweise 15,23 EUR verkauft, dann bekommt er auf sein Depotkonto diesen Betrag gebucht. Wenn er später im Rahmen des Erwerbsangebotes eine Aktie für 15,03 EUR kauft, dann bekommt er diesen Betrag abgebucht und es verbleiben 0,20 EUR als Ertrag stehen. Das ist sein Gewinn vor Steuer. Für Krass ist das Geschäft fast ohne Risiko, weil er mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit viele Aktien für 15,03 EUR wird kaufen können. Diejenigen, die jetzt für 15,23 EUR kaufen, sind allerdings möglicherweise die Doofies, denn deren Geschäft ist nicht nur mit Risiko behaftet, sondern es kann sogar in einem dicken Verlust enden.
CENTROTEC | 15,22 €
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05.12.20 00:09:58
Beitrag Nr. 4.922 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.955.732 von Syrtakihans am 04.12.20 23:31:29Wenn krass aber MAXIMALE aktien will macht es halt KEINEN sinn ne aktie zu verkaufen. Und das ist so simpel, dass es mir schwer fällt wie man das nicht verstehen kann ;)
CENTROTEC | 15,22 €
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05.12.20 02:11:22
Beitrag Nr. 4.923 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.955.732 von Syrtakihans am 04.12.20 23:31:29
Zitat von Syrtakihans: Die Logik ist derart simpel, dass es schon schwer wird nachzuvollziehen, was jemand daran nicht begreifen kann.


hmmm, alle 1-2 Jahre kommt so eine persönliche Bemerkung mir gegenüber. Na ja, Schwamm drüber!...


Wenn Herr Krass eine Aktie für beispielsweise 15,23 EUR verkauft, dann bekommt er auf sein Depotkonto diesen Betrag gebucht. Wenn er später im Rahmen des Erwerbsangebotes eine Aktie für 15,03 EUR kauft, dann bekommt er diesen Betrag abgebucht und es verbleiben 0,20 EUR als Ertrag stehen. Das ist sein Gewinn vor Steuer. Für Krass ist das Geschäft fast ohne Risiko, weil er mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit viele Aktien für 15,03 EUR wird kaufen können.


Das setzt voraus, dass er sich sicher sein kann, dass er mit der Taktik mehr Aktien zu 15,03 € bekommt als er ohnehin bekommen würde. Kann er das?

Letztlich ging es um die Frage, wieso er zu 15,03 € an der Börse kauft. Diese Aktien hat er erstmal sicher. Jetzt wieder für angeblich 15,2 € zu verkaufen, macht nur Sinn, wenn er später noch mehr zu 15,03 € kaufen kann als er bisher schon die letzten Tage kaufte plus über Delisting ohnehin bekommen hätte. Ich weiß nicht recht, woher du die Sicherheit nimmst, dass das so kommt wie du es dir ausmalst.

Für meinen Geschmack macht es eher Sinn, alles aufzukaufen, was zwischen 15,0 und 15,2 € angeboten wird. Das wird die Bereitschaft nicht senken, das Delistingangebot anzunehmen. Im Zweifel kann er ja beliebig den Kurs noch 1-2 Tage vor Ende des Angebots wieder auf 1-5 Cents über dem Angebotspreis drücken. Sicher einfacher als jetzt über viele Wochen den Kurs durch Verkäufe bei 15,2 € zu halten, ohne einen sicheren Effekt daraus zu erzielen.
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05.12.20 18:13:14
Beitrag Nr. 4.924 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.955.732 von Syrtakihans am 04.12.20 23:31:29
Zitat von Syrtakihans:
Zitat von katjuscha-research: Ich versteh die Logik dahinter nicht.

Wieso soll er Aktien verkaufen, um Aktien zu 15,03 € zu bekommen, die er sowieso bekommt?


Die Logik ist derart simpel, dass es schon schwer wird nachzuvollziehen, was jemand daran nicht begreifen kann. Wenn Herr Krass eine Aktie für beispielsweise 15,23 EUR verkauft, dann bekommt er auf sein Depotkonto diesen Betrag gebucht. Wenn er später im Rahmen des Erwerbsangebotes eine Aktie für 15,03 EUR kauft, dann bekommt er diesen Betrag abgebucht und es verbleiben 0,20 EUR als Ertrag stehen. Das ist sein Gewinn vor Steuer. Für Krass ist das Geschäft fast ohne Risiko, weil er mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit viele Aktien für 15,03 EUR wird kaufen können. Diejenigen, die jetzt für 15,23 EUR kaufen, sind allerdings möglicherweise die Doofies, denn deren Geschäft ist nicht nur mit Risiko behaftet, sondern es kann sogar in einem dicken Verlust enden.


Herr Krass kann nicht umsonst Aktien handeln. ;)
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05.12.20 19:44:59
Beitrag Nr. 4.925 ()
Hat eig schon jemand bei der Börse Hamburg wegen einem weiteren Börsenhandel gefragt?
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05.12.20 20:44:17
Beitrag Nr. 4.926 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.956.110 von katjuscha-research am 05.12.20 02:11:22
Zitat von katjuscha-research: Das setzt voraus, dass er sich sicher sein kann, dass er mit der Taktik mehr Aktien zu 15,03 € bekommt als er ohnehin bekommen würde. Kann er das?

Der Mann hat ein Ziel und eine Strategie um dieses Ziel zu erreichen. Wenn das nicht so wäre, hätte er diesen ganzen Delisting-Zirkus gar nicht erst initiiert. Rationales Denken vorausgesetzt, ist dieses Ziel die Maximierung des Profits, und nicht der schnellstmögliche Erwerb der restlichen Aktien als Selbstzweck. Dem Ziel des Profits ist aber dienlich, die restlichen Aktien zu einem möglichst niedrigen Preis zu übernehmen. Wenn Herr Krass mit Leerverkäufen Erträge erzielt, dann drückt er damit den Preis insgesamt. Und wenn dadurch etwas mehr Aktien erst mal in die Hände opportunistischer Aktionäre gelangen, dann ändert sich im Endeffekt doch nichts, weil Krass auf lange Sicht mit höchster Wahrscheinlichkeit eh alle Aktien bekommen wird, er wird obsiegen. Seine willfährigen Gehilfen Dr. Kneip & Co. werden dafür schon sorgen. Die restlichen Aktionäre werden ausgehungert, geben dann irgendwann auf, verkaufen womöglich sogar unter 15,03 EUR und der ganz harte Rest wird gesqueezed, womöglich auch nur für 15,03 EUR, und wenn es ganz doof läuft ohne Nachbesserung vor dem OLG Hamm.
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05.12.20 21:04:23
Beitrag Nr. 4.927 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.960.628 von Syrtakihans am 05.12.20 20:44:17
Zitat von Syrtakihans:
Zitat von katjuscha-research: Das setzt voraus, dass er sich sicher sein kann, dass er mit der Taktik mehr Aktien zu 15,03 € bekommt als er ohnehin bekommen würde. Kann er das?

Der Mann hat ein Ziel und eine Strategie um dieses Ziel zu erreichen. Wenn das nicht so wäre, hätte er diesen ganzen Delisting-Zirkus gar nicht erst initiiert. Rationales Denken vorausgesetzt, ist dieses Ziel die Maximierung des Profits, und nicht der schnellstmögliche Erwerb der restlichen Aktien als Selbstzweck. Dem Ziel des Profits ist aber dienlich, die restlichen Aktien zu einem möglichst niedrigen Preis zu übernehmen. Wenn Herr Krass mit Leerverkäufen Erträge erzielt, dann drückt er damit den Preis insgesamt. Und wenn dadurch etwas mehr Aktien erst mal in die Hände opportunistischer Aktionäre gelangen, dann ändert sich im Endeffekt doch nichts, weil Krass auf lange Sicht mit höchster Wahrscheinlichkeit eh alle Aktien bekommen wird, er wird obsiegen. Seine willfährigen Gehilfen Dr. Kneip & Co. werden dafür schon sorgen. Die restlichen Aktionäre werden ausgehungert, geben dann irgendwann auf, verkaufen womöglich sogar unter 15,03 EUR und der ganz harte Rest wird gesqueezed, womöglich auch nur für 15,03 EUR, und wenn es ganz doof läuft ohne Nachbesserung vor dem OLG Hamm.


Genau deswegen haben wir in Deutschland keine Aktienkultur, weil jeder irgendwelche Worst Case-Szenarien für sich kreiert. Du hast so enorme Stärken in Bewertungsfragen und dann malst Du so eine Nummer an die Wand. Ich kann es nicht verstehen.
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05.12.20 21:20:15
Beitrag Nr. 4.928 ()
Ich meine schon, daß die Tatsache, daß Krass jetzt in größerem Stil kauft (vermutlich alle Börsenumsätze zu oder unter 15,03 Euro?), ohne daß er bereits weiß, wie viele Aktien er durch das Pflichtangebot bekommen wird, klar darauf hindeutet, daß er den Anteil gerne so weit wie möglich erhöhen möchte - und das heißt zu Ende gedacht: 100%. Zumindest zu diesem Preis.
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05.12.20 22:16:50
Beitrag Nr. 4.929 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.960.709 von straßenköter am 05.12.20 21:04:23
Zitat von straßenköter: Genau deswegen haben wir in Deutschland keine Aktienkultur, weil jeder irgendwelche Worst Case-Szenarien für sich kreiert. Du hast so enorme Stärken in Bewertungsfragen und dann malst Du so eine Nummer an die Wand. Ich kann es nicht verstehen.

Es ist bei Aktienanlagen wichtig, sich immer auch zu fragen, was schlimmstenfalls passieren kann - mit dem Zweck Risiken richtig einzupreisen. Und was Strukturmaßnahmen betrifft (dazu zähle ich auch Delistings), habe ich eben Erfahrungen gesammelt und daraus Rückschlüsse gezogen. Die Aktienkultur leidet sicher nicht darunter, dass worst cases betrachtet werden, sondern darunter, dass der Gesetzgeber die jetzige Delisting-Praxis gesetzlich legitimiert hat, mit deren Hilfe Minderheitsaktionäre fies abgezogen werden können.
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05.12.20 22:27:20
Beitrag Nr. 4.930 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.961.042 von Syrtakihans am 05.12.20 22:16:50
Zitat von Syrtakihans:
Zitat von straßenköter: Genau deswegen haben wir in Deutschland keine Aktienkultur, weil jeder irgendwelche Worst Case-Szenarien für sich kreiert. Du hast so enorme Stärken in Bewertungsfragen und dann malst Du so eine Nummer an die Wand. Ich kann es nicht verstehen.

Es ist bei Aktienanlagen wichtig, sich immer auch zu fragen, was schlimmstenfalls passieren kann - mit dem Zweck Risiken richtig einzupreisen. Und was Strukturmaßnahmen betrifft (dazu zähle ich auch Delistings), habe ich eben Erfahrungen gesammelt und daraus Rückschlüsse gezogen. Die Aktienkultur leidet sicher nicht darunter, dass worst cases betrachtet werden, sondern darunter, dass der Gesetzgeber die jetzige Delisting-Praxis gesetzlich legitimiert hat, mit deren Hilfe Minderheitsaktionäre fies abgezogen werden können.


Richtig, man muss die Szenarien durchspielen, aber man sollte den Szenarien auch Wahrscheinlichkeiten zuordnen und dann nicht unwahrscheinliche Szenarien als Basisszenario verkaufen. Und man sollte bei allen Delisting-Ängsten nicht die fundamentale Bewertung außer Augen lassen. Welches Delisting liegt Dir denn so schwer im Magen?
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