Hermle - Maschinenbauer vom Feinsten (Seite 210)

eröffnet am 06.03.01 22:04:25 von
neuester Beitrag 07.02.21 18:20:09 von


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13.04.20 00:45:41
Beitrag Nr. 2.091 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.724.958 von Klabautermann1958 am 19.02.20 14:07:25Es Ruht erstmal alles bei Hermle bis nach Ostern mal sehen ob es bald weiter geht

https://www.schwaebische.de/landkreis/landkreis-tuttlingen/h…
Maschinenfabrik Berthold Hermle | 217,00 €
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16.04.20 13:47:31
Beitrag Nr. 2.092 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.258.651 von freddy1989 am 01.01.20 17:43:15
Zitat von freddy1989: Nee wieso schechte Stimmung und Kursdrücken? ich kaufe Hermle wieder zu 85 Euro ein wenn es wiedermal einen Finanzkrise gibt wie 2009 mal sehen die Rally der letzten 10 Jahre ist beeindruckend.



(1)85 die Gelegenheit verpasst ?
börsengeflüster besser als rat(h)geber,börsendienst,ruMas

Hätten wir vor zwei Jahren so auch nicht gedacht, dass es die Hermle-Aktie noch einmal für 220 Euro zu haben gibt. Schließlich wurden für den Anteilschein des Frästechnikspezialisten regelmäßig Knappheitspreise gehandelt. In der Spitze, Mitte Juni 2018, waren das bis zu 417 Euro. Mittlerweile ist zwar klar, dass auch Hermle sehr deutlich unter der Konjunkturschwäche leiden wird, was sich in den Zahlen freilich erst 2020 voll durchschlagen wird. Zuletzt berichtete Hermle von einem Orderminus von rund 20 Prozent im vergangenen Jahr. Gleichwohl spricht einiges dafür, dass Hermle auch diese Krise meistern wird. Zu gut sind die Produkte und die finanzielle Stärke der Schwaben. Mit Blick auf die Aktie gehen wir außerdem davon aus, dass Hermle auch für 2019 eine attraktive Dividende zahlen wird. Entscheidend bei Hermle ist dabei die jeweilige Höhe der Bonuszahlung. Zur Einordnung: Für 2018 gab es eine Basisdividende von 0,85 Euro auf die Vorzugsaktie plus einen Bonus von jeweils 14,20 Euro. In den Jahren zuvor lag der Bonus zweimal bei 12 Euro, für 2015 und 2014 gab es 10 Euro Extradividende. Wir bleiben dabei: Für langfristig orientierte Anleger ist Hermle ein attraktives Investment und die aktuelle Kursschwäche somit eher eine Kaufgelegenheit.
Maschinenfabrik Berthold Hermle | 222,00 €
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29.04.20 07:05:42
Beitrag Nr. 2.093 ()
... hab kürzlich immer mal wieder zugekauft...

Allerdings gab es gestern noch eine negative Mitteilung von Hermle, dass die Dividende dieses Jahr nur noch bei 0,85 plus 4,20 Euro Bonus liegt, was ja auch zu erwarten war.
Maschinenfabrik Berthold Hermle | 206,00 €
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30.06.20 13:32:51
Beitrag Nr. 2.094 ()
Ob die HV neue Erkenntnisse oder Impulse bringt? Und die Dividendenauszahlung sorgt dieses Jahr auch für keinen (kurzfristigen) Kursanstieg. Schade eigentlich...;-)
Maschinenfabrik Berthold Hermle | 225,00 €
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06.07.20 14:01:41
Beitrag Nr. 2.095 ()
Die Geschäfte der Maschinenfabrik Berthold Hermle AG in Gosheim sind in den ersten fünf Monaten 2020 deutlich durch die Covid-19-Pandemie beeinträchtigt worden. Dies geht aus einer Presseinformation des Konzerns im Rahmen der am Mittwoch erstmals virtuell abgehaltenen Hauptversammlung hervor.

Demnach habe der Konzernumsatz des Werkzeugmaschinenherstellers von Januar bis Mai im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um 33,6 Prozent auf 131,3 Millionen Euro abgenommen (Vorjahr: 197,7 Millionen Euro). Davon entfielen 52,5 Millionen Euro (Vorjahr 91,5 Millionen Euro) auf das In- und 78,8 Millionen Euro (Vorjahr 106,2 Millionen Euro) auf das Ausland. Das Betriebsergebnis habe sich überproportional zum Geschäftsvolumen reduziert, so das Unternehmen.

Der Auftragseingang ging in den ersten fünf Monaten 2020 konzernweit um 43 Prozent auf 105,1 Millionen Euro zurück (Vorjahr 184,4 Millionen Euro). Im Inland verringerten sich die neuen Bestellungen um 52,3 Prozent auf 36,8 Millionen Euro (Vorjahr 77,2 Millionen Euro) und im Ausland um 36,3 Prozent auf 68,3 Millionen Euro (Vorjahr 107,2 Millionen Euro). Der Auftragsbestand lag Ende Mai bei 73 Millionen Euro und damit 45,8 Prozent unter dem Vorjahreswert (Vorjahr 134,7 Millionen Euro). Voraussichtlich wird das Unternehmen deshalb im zweiten Halbjahr längere Produktionspausen als in der ersten Jahreshälfte einlegen.

Wegen der Covid-19-Pandemie sei die Nachfrage bei Hermle ab März in nahezu allen Abnehmerbranchen und Ländern gleichzeitig eingebrochen, heißt es in der Unternehmensmitteilung. Inzwischen, so habe der Vorstand auf der am Mittwoch erstmals virtuell stattfindenden Hauptversammlung berichtet, deute sich im Bereich Service und Ersatzteile eine leichte Erholung an. Bei Neumaschinen rechnet das Unternehmen dagegen mit einer längeren Durststrecke, da der erhoffte Konjunkturaufschwung zunächst bei den Kunden ankommen müsse, bevor er im spätzyklischen Werkzeugmaschinenbau zu spüren sein werde.
Hermle geht davon aus, dass sich die Nachfrage aus manchen Branchen, wie beispielsweise der Medizintechnik, möglicherweise noch im laufenden Jahr beleben wird. Bei anderen Abnehmern, wie der Luftfahrtindustrie, werde die Krise aber voraussichtlich deutlich länger anhalten, so dass die Auswirkungen bei Hermle auch noch 2021 zu spüren sein dürften.

Für das Gesamtjahr 2020 erwartet das Unternehmen einen Umsatzrückgang um rund 50 Prozent und hierzu überproportionale Ergebniseinbußen, wobei die Prognose jedoch mit sehr großen Unsicherheiten behaftet sei. Zum jetzigen Zeitpunkt seien Abweichungen nach unten nicht auszuschließen, es gäbe aber auch Chancen für eine bessere Entwicklung.

Dank seiner „hohen Flexibilität und der äußerst soliden finanziellen Ausstattung“ sieht sich Hermle gut gerüstet, um die Auswirkungen der Krise zu bewältigen und danach wieder voll durchzustarten, heißt es weiter. Die Kapitalbasis sei durch das Ergebnis im Jahr 2019 weiter gefestigt worden. Daher sei Hermle in der Lage, trotz der aktuell schwierigen Situation eine Dividende für das Vorjahr auszuschütten. Die Hauptversammlung stimmte der Empfehlung, die Dividende zu kürzen, um für die Krise vorzusorgen, ebenso zu wie den weiteren Vorschlägen der Verwaltung.

Ausbezahlt wird eine unveränderte Basisdividende von 0,80 Euro je Stamm- und 0,85 Euro je Vorzugsaktie sowie ein auf 4,20 Euro (Vorjahr 14,20 Euro) reduzierter Bonus. Daraus ergibt sich eine Ausschüttung von 5,05 Euro je Vorzugsaktie.
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07.07.20 08:56:05
Beitrag Nr. 2.096 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.347.140 von resu1987x10x19 am 16.04.20 13:47:31Nee Gelegenheit verpasst gar nicht ich bin nur der Meinung das man Hermle billiger bekommen kann als 200 Euro sobald es mal wieder zu einer Finanzkrise kommt.

https://www.econo.de/aktuelles/artikel/hermle-krise-aber-800…
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07.07.20 09:18:06
Beitrag Nr. 2.097 ()
@freddy1989 Richtig. In der Finanzkrise ist Hermle auf das 1,5-fache vom Buchwert und das 0,9-fache vom EV/Sales gefallen. Das ergäbe heute einen Kurs von ca. 90-120.
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31.08.20 10:04:59
Beitrag Nr. 2.098 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.316.249 von Langfrist-Investor am 07.07.20 09:18:06Maschinenfabrik Berthold Hermle AG: Hermle im ersten Halbjahr 2020 von Corona-Pandemie belastet

DGAP-News: Maschinenfabrik Berthold Hermle AG / Schlagwort(e): Halbjahresergebnis
31.08.2020 / 08:31
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.



Hermle im ersten Halbjahr 2020 von Corona-Pandemie belastet
Auftragseingang, Umsatz und Ergebnis deutlich rückläufig
Hohe Flexibilität sichert solide zweistellige Bruttoumsatzmarge
Gute Ausgangsbasis, um Prognose zu erreichen und
nach der Krise wieder voll durchzustarten

Gosheim, 31. August 2020 - Bei der Maschinenfabrik Berthold Hermle AG waren die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie im ersten Halbjahr 2020 deutlich zu spüren. Wegen der coronabedingt stark rückläufigen Nachfrage sank der Auftragseingang des schwäbischen Werkzeugmaschinenherstellers in den ersten sechs Monaten gemessen am Vergleichszeitraum des Vorjahres um 45,5 % auf 119,4 Mio. Euro (Vj. 218,9 Mio. Euro). Aus dem Ausland erhielt das Unternehmen neue Bestellungen im Wert von 75,3 Mio. Euro (Vj. 129,7 Mio. Euro) und aus dem Inland von 44,1 Mio. Euro (Vj. 89,2 Mio. Euro). Am 30. Juni 2020 verfügte Hermle konzernweit über einen Auftragsbestand von 57,8 Mio. Euro nach 99,3 Mio. Euro am Jahresende 2019.

Der Hermle-Konzernumsatz ging im ersten Halbjahr 2020 um 30,6 % auf 160,9 Mio. Euro zurück (Vj. 231,7 Mio. Euro). Davon entfielen 98,0 Mio. Euro (Vj. 125,3 Mio. Euro) auf das Ausland und 62,9 Mio. Euro (Vj. 106,4 Mio. Euro) auf das Inland. Die Exportquote erhöhte sich von 54,1 % auf 60,9 %. Während des bisherigen Höhepunkts der Corona-Krise im April und Mai war neben dem Neumaschinen- auch das Service- und Ersatzteilgeschäft stark beeinträchtigt. In diesem Bereich verzeichnete der Technologieführer bei 5-Achs-Bearbeitungszentren gegen Ende des Berichtszeitraums in einigen Ländern eine allmähliche Erholung.

Durch das Konzept des atmenden Unternehmens kann Hermle weitreichende Kapazitätsanpassungen umsetzen und auf Auslastungsschwankungen bis zu einem gewissen Grad sehr flexibel reagieren. Daher war die Ertragslage im Berichtszeitraum von den coronabedingten Umsatzeinbußen zwar deutlich belastet, blieb aber weiterhin solide. Von Januar bis Juni 2020 belief sich das Betriebsergebnis im Konzern auf 29,8 Mio. Euro (Vj. 50,7 Mio. Euro) und das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit auf 29,9 Mio. Euro (Vj. 50,6 Mio. Euro). Daraus errechnet sich eine Bruttoumsatzmarge von 18,6 % (Vj. 21,8 %). Nach Steuern wurde ein Periodenüberschuss von 21,5 Mio. Euro ausgewiesen (Vj. 37,3 Mio. Euro).

Die Vermögens- und Finanzlage blieb im ersten Halbjahr ebenfalls solide: Per 30. Juni 2020 verfügte Hermle konzernweit über liquide Mittel in Höhe von 130,5 Mio. Euro (31.12.2019: 107,5 Mio. Euro) und eine Eigenkapitalquote von 75,8 % (31.12.2019: 72,3 %). Der operative Cashflow lag im ersten Halbjahr 2020 bei 26,6 Mio. Euro (Vj. 42,5 Mio. Euro).

Die Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte stiegen in der Berichtsperiode auf 9,2 Mio. Euro (Vj. 4,5 Mio. Euro). Sie betrafen vor allem zwei größere, bereits 2019 begonnene Bauprojekte: Zum einen errichtet Hermle aufgrund der begrenzten Flächen am Firmensitz ein weiteres Produktionsgebäude am zweiten Fertigungsstandort Zimmern, das voraussichtlich noch im laufenden Jahr fertiggestellt und für die Blechfertigung genutzt werden soll. Zum anderen wurden die Kapazitäten für das Technologie- und Schulungszentrum sowie das Ersatzteillager am US-Standort Franklin/Wisconsin erweitert. Die beiden strategisch wichtigen Projekte waren zu Beginn der Covid-19-Pandemie bereits so weit fortgeschritten, dass es sinnvoll war, sie trotz der Krise fortzusetzen. Andere Investitionsmaßnahmen wurden bzw. werden großteils gestoppt.

Am 30. Juni 2020 waren bei Hermle konzernweit 1.304 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt nach 1.319 am Jahresende 2019. Wegen der coronabedingt rückläufigen Nachfrage wurden wenn möglich frei werdende Stellen nicht neu besetzt und Gleitzeitkonten weitgehend abgebaut. Die Zahl der Auszubildenden nahm im Stichtagsvergleich von 79 auf 94 junge Menschen zu.

Seit Beginn des dritten Quartals scheint sich bei Hermle die Normalisierung des Service- und Ersatzteilgeschäfts zu verfestigen. Auch der Tiefpunkt der Nachfrage nach Neumaschinen könnte in manchen Branchen erreicht sein. Wegen des inzwischen deutlich reduzierten Auftragsbestands wurden im Sommer wie angekündigt längere Produktionspausen mit einer entsprechend höheren Ergebnisbelastung eingelegt. Da es nach wie vor unklar ist, wie sich die Pandemie weiterentwickelt, welche Gegenmaßnahmen noch nötig werden und wie sich diese auswirken, bleibt es unsicher, ob sich die derzeit zu beobachtende Bodenbildung und teilweise leichte Belebung der Nachfrage verstetigt. Zudem dürfte die Entwicklung branchenabhängig sehr unterschiedlich verlaufen. Während sich Bereiche wie die Medizintechnik möglicherweise noch im laufenden Jahr erholen, wird die Krise bei anderen Abnehmern wie der Luftfahrtindustrie voraussichtlich deutlich länger anhalten, sodass die Auswirkungen bei Hermle auch noch 2021 zu spüren sein dürften.

Für das Gesamtjahr 2020 geht Hermle weiterhin davon aus, dass der Konzernumsatz um rund 50 % und das Betriebsergebnis hierzu überproportional abnehmen werden. Da die Entwicklung im ersten Halbjahr insgesamt etwas besser verlief als im April erwartet, scheint die Prognose aktuell gut abgesichert, wobei unverändert große Risiken, aber auch die Chance einer günstigeren Entwicklung bestehen. Unabhängig davon sieht sich Hermle gut gerüstet, um nach der Krise wieder voll durchzustarten. Die Basis dafür bilden neben der sehr soliden finanziellen Ausstattung und hohen Flexibilität die weitere Internationalisierung und die kontinuierliche Automatisierung und Digitalisierung des Angebots.

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Die Maschinenfabrik Berthold Hermle AG zählt zu den weltweit führenden Herstellern von Fräsmaschinen und Bearbeitungszentren. 2019 erzielte das Unternehmen konzernweit einen Umsatz von 463,1 Mio. Euro und ein Betriebsergebnis von 114,2 Mio. Euro. Hermle-Werkzeugmaschinen kommen aufgrund ihrer hohen Qualität und Präzision in Hightech-Branchen wie dem Werkzeug- und Formenbau, der Medizintechnik, optischen Industrie, Energietechnik, Luftfahrt-, Automobil- und Motorsportindustrie sowie bei deren Zulieferern zum Einsatz. Hermle-Aktien werden im Regulierten Markt der Börsen Stuttgart und Frankfurt am Main gehandelt.
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Maschinenfabrik Berthold Hermle | 201,00 €
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16.09.20 12:23:52
Beitrag Nr. 2.099 ()
Kommt mal wieder auf die Watschlist, nachdem ich die Aktien vor Jahren bei 180 Euro mit fettem Gewinn verkauft habe. Denke, dass MBH3 heuer noch 2-stellig wird.
Maschinenfabrik Berthold Hermle | 245,00 €
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16.09.20 20:48:17
Beitrag Nr. 2.100 ()
hab mich in die Kennzahlen eingelesen und die Veröffentlichungen.

MBH3 geht von einer Umsatzhalbierung für 2020 aus, sprich das erste Halbjahr ist nicht repräsentativ, bei überdurchschnittlichem Gewinnrückgang, hier vermute ich mal 25% Gewinn bezogen auf 2019

Das würde bedeuteten, dass das EpS bei ca. 4 Euro liegen wird, die Dividende für 2020 schätze ich mal optimistisch auf die 0,85 Euro pro Aktie.

Bei einem KGV von 15 - Normalisierung der Coronakrise vorausgesetzt - wäre ein Kurs von 60 Euro gerechtfertigt, damit läge die Dividendenrendite bei mickrigen 1,4%, sehr niedrig für MBH3.
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