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Hermle - Maschinenbauer vom Feinsten (Seite 214)

eröffnet am 06.03.01 22:04:25 von
neuester Beitrag 30.01.23 10:21:25 von


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    11.07.01 11:04:46
    Beitrag Nr. 21 ()
    Die Maschinenbaukonjunktur scheint doch weniger günstig zu sein, als ich erwartet habe. Erst vor 2 Wochen habe ich mit einem Kollegen gesprochen, der Chefredakteur einer Werkzeugmaschinen-Fachzeitschrift ist. Er meinte, in der Branche wäre gute Stimmung, die Auftragsbücher wären voll.

    Entweder sagen die nicht jedem gleich die Wahrheit, oder die Perspektiven haben sich erst seit kurzem eingetrübt.

    Meine Walter-Stücke habe ich abgegeben, weil ein Hersteller von Verschleißmaterial (Schwerpunkt Werkzeuge) von einer Abschwächung unmittelbar betroffen sein müsste. Dividende + kleiner Kursgewinn ist immerhin der "Spatz in der Hand", und den freien Cash kann man vielleicht bald brauchen.

    Bei Hermle hege ich die Hoffnung, dass die Strategie greift, Zyklus-Abschwächungen durch neue Produkte zumindest annähernd auszugleichen. In diesem Jahr läuft das kleine Bearbeitungszentrum C500 voll an, nächstes Jahr kommt die Maschine für die Stangenbearbeitung.

    Solange mein Einstiegskurs nicht gefährdet wird, bleibe ich bei Hermle erst mal dabei. Zur Eröffnung 11.7. ist der Dividendenabschlag ja schon fast komplett wieder reingeholt worden.

    MfG
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    10.07.01 19:00:27
    Beitrag Nr. 20 ()
    > Umsatz März/April 2001: ca. 24 Mio. €

    Das sollte natürlich April/Mai heißen.
    Avatar
    10.07.01 18:56:42
    Beitrag Nr. 19 ()
    Auftragseingang im 1. Quartal 2000: ca. 40,9 Mio. €
    Auftragseingang im 1. Quartal 2001: ca. 48,2 Mio. €
    Auftragseingang Jan-Mai 2000: ca. 67 Mio. €
    Auftragseingang Jan-Mai 2001: ca. 73 Mio. €

    Auftragseingang April/Mai 2000: ca. 26 Mio. €
    Auftragseingang April/Mai 2001: ca. 25 Mio. €

    Umsatz 1. Quartal 2001: 35,8 Mio. €
    Umsatz März/April 2001: ca. 24 Mio. €

    Also liegt die Book:Bill-Ratio immer noch über 1.

    Auftragsbestand zum 31.5. ca. 55 Mio. €.
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    10.07.01 15:00:10
    Beitrag Nr. 18 ()
    Hermle Werkzeugmaschinen erwartet Auftragsabschwächung
    Gosheim (vwd) - Die Maschinenfabrik Berthold Hermle AG, Gosheim, erwartet im Geschäftsjahr 2001 eine Auftragsabschwächung. Diese wird aber nicht so stark ausfallen, wie der Rückgang des Gesamtmarktes, der nach einer persönlichen Schätzung von Vorstandssprecher Dietmar Hermle im zweistelligen Prozentsatz liegen wird. Der derzeitige Auftragsbestand, so Hermle am Dienstag vor der Hauptversammlung in Gosheim, der sich Ende Mai 2001 auf 53 (44) Mio EUR belief, sichere 2001 nochmals ein spürbares Umsatzwachstum, nach 139,9 (120,1) Mio EUR im Jahr 2000. Beim Vorsteuerergebnis gab sich Hermle zuversichtlich, nochmals das hohe Vorjahresniveau von 33,9 (29,8) Mio EUR zu erreichen.

    Der Jahresüberschuss wird sich wegen der neuen Körperschaftsteuerregelung voraussichtlich deutlich verbessern. Er betrug Ende 2000 rund 18,2 (13,8) Mio EUR. In den ersten fünf Monaten 2001 stieg der Umsatz auf rund 60 (45) Mio EUR. Die Exportquote blieb mit etwa 45 Prozent unverändert. Der Auftragseingang wuchs um neuen Prozent auf 73 (67) Mio DEM und war damit besser als erwartet. Im Jahr 2000 erreichte die Hermle-Umsatzrendite mit 24 Prozent brutto und 13 Prozent netto einen Wert, der in der Branche Seltenheitswert besitzt. Auch die Eigenkapitalquote von 65 Prozent ist außerordentlich hoch. Für 2000 wurde der Vorjahresbonus von 0,75 EUR in echte Dividende umgewandelt, sodass sich die Vorzugsdividende auf 1,25 EUR beläuft. +++ Volker Haasemann

    vwd/10.7.2001/haa/sei
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    10.06.01 22:44:44
    Beitrag Nr. 17 ()
    @Mandrella

    meiner ist länger:D
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    05.06.01 10:55:42
    Beitrag Nr. 16 ()
    Die Finanzwoche ist sicherlich nicht die schlechteste Herkunft für eine Empfehlung.

    ciao
    panta rhei

    05.06.2001
    Hermle kaufen
    Finanzwoche

    Die Analysten der Finanzwoche stufen die Aktie von Hermle (WKN 605283) mit kaufen ein.

    Auf der Analystenkonferenz bei Hermle seien fantastische Ergebnisse bekannt gegeben worden. Nach einem Rekordgewinn von 3,57 Euro pro Aktie im letzten Jahr erwarte das immer sehr konservative Prognosen abgebende Management für das laufende Jahr einen weiteren Gewinnanstieg.

    Für die neue Dreh- und Fräsmaschine erwarte man im Zuge einer Fachausstellung im Herbst einen neuen Auftragsschub. Noch vor Koenig & Bauer bewertet die Finanzwoche Hermle als die preiswerteste deutsche Maschinenbauaktie.
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    01.06.01 21:41:56
    Beitrag Nr. 15 ()
    Günther Leibinger ist Stellvertretender Vorsitzender im Aufsichtsrat (Vorsitzender ist ein Walter Schneider, Vorsitzender des Vorstandes der Stuttgarter Bank AG). Diese Angaben stammen aus dem Geschäftsbericht 1999. Zur weiteren Aktionärsstruktur konnte ich nichts in Erfahrung bringen.

    Servus
    Avatar
    01.06.01 01:27:45
    Beitrag Nr. 14 ()
    Leibinger ist bei AdCapital und Hermle Großaktionär. Wenn ich mich recht erinnere, hat er sich vor einigen Jahren bei Herme stärker im Unternehmen engagiert, vielleicht sogar als Vorstand. Meine Erinnerung beruht auf den HV-Auftritt von Leibinger bei AdCapital.

    (Leibinger ist bei AdCapital durchaus ein Pluspunkt. Allerdings gefällt mir der VV Schug nicht besonders.)
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    31.05.01 22:29:06
    Beitrag Nr. 13 ()
    Die Zahlen sehen wirklich gut aus. Maschinenbauer mit so solider Bilanz UND so hervorragenden Renditekennziffern sind sehr selten. Der Cash Flow ist nicht optimal, aber auch nicht schlecht.

    Ein Nachteil ist allerdins die fehlende SMAX-Mitgliedschaft. Dadurch gibt es keine brauchbaren Quartalsberichte. Außerdem sind nur Vorzugsaktien notiert, was zu einer dauerhaften Unterbewertung führt.

    Kennt jemand die Aktionärsstruktur? Der AR-Vorsitzende und ein weiterer Aufsichtsrat von Hermle sitzen auch im AR der AdCapital AG, also nehme ich mal an, dass es da irgendeine Verbindung gibt.

    Der Langfristchart ist beeindruckend:


    Avatar
    30.05.01 20:13:35
    Beitrag Nr. 12 ()
    Hier der Link zum ersten Zwischenbericht 2001 und zur Rede anlaesslich der Bilanzpressekonferenz:

    http://www.hermle.de/deu/news/neues/fs_neues.htm

    Die eingangs dargestellte Entwicklung lässt sich nunmehr wie folgt fortsetzen (kleine Differenzen beim Umsatz im Vergleich zu oben beruhen auf Übertragungsfehlern von mir; diese Zahlen sollten jetzt korrekt sein):

    Umsatz in Euro

    1995 - 44,4
    1996 - 52,3
    1997 - 65,6
    1998 - 93,0
    1999 - 120,1
    2000 - 139,9

    Jahresüberschuss

    1995 - 2,2
    1996 - 4,6
    1997 - 9,5
    1998 - 12,6
    1999 - 13,8
    2000 - 18,2

    Ergebnis DVFA

    1995 - 3,0
    1996 - 5,3
    1997 - 4,5
    1998 - 9,9
    1999 - 13,6
    2000 - 18,2

    Cash-Flow

    1995 - 4,1
    1996 - 7,3
    1997 - 12,1
    1998 - 15,7
    1999 - 17,5
    2000 - 22,7

    - Beim gestiegenen Cash-Flow verdient vielleicht Beachtung, dass gleichzeitig die Fertigungstiefe etwas zurückgenommen wurde, indem man die Lackierung ausgelagert hat. Auch konnten die Investitionen (vor allem Konstruktion und Service) vollständig aus dem um 30 % gestiegenen Cash-Flow finanziert werden.

    - Das Eigenkapital ist mit 52,8 Mio. ebenfalls auf neuem Höchststand.

    - Sowohl Auftragseingang als auch -bestand sind in 2000 wieder deutlich gestiegen, wobei sich auch 2001 in Q1 wieder eine gute Entwicklung abzeichnet: "Zum Stichtag 31.3.2001 hat sich der Auftragsbestand gegenüber dem Jahresende 2000 um fast 30 % auf 54,2 Mio. Euro erhöht" (Vorstandssprecher Dieter Hermle).

    - Nach dem unlängst eingeführten Kompaktbearbeitungszentrum C500 gibt es nun eine weitere Neuheit zur Stangenbearbeitung

    Was mir noch auffiel:

    - Zurückgegangen ist die Liquidität von 21,2 auf 17,3 Mio. (1.1.2000-31.12.2000)

    - Die Vorräte sind deutlich gestiegen, aber vor allem bei Materialien, nicht so sehr bei fertigen Maschinen

    - Ziemlich stark zugenommen haben allerdings auch die Forderungen: auf 28.2 Mio. von 18.1 Mio. (Hermle AG) - haben die Kunden sehr großzügige Zahlungsziele ausgehandelt?

    Dies und die Investitionen könnten vielleicht auch den sehr deutlich von 17.967 auf 8.260 gesunkenen "Mittelzufluss aus Geschaeftstätigkeit" im Cash-Flow erklären, wobei ich mir auch nicht so sicher bin, wie man das einordnen sollte. Gefällt mir aber nicht so gut.

    Hmmh, ich möchte eigentlich die Hermle nicht unkritisch bejubeln, auch wenn der Threadtitel -zugegeben- etwas arg euphorisch klingt. Aber insgesamt sollte die Hermle doch eigentlich weiterlaufen, wenn die Konjunktur nicht ernstlich einbricht. Aber die ist im Maschinenbau ja bislang nicht übel.

    Auf Basis von 2000 beträgt das KGV bei einem Gewinn pro Aktie von 3,57 Euro lediglich 7,7 und die Dividendenrendite knapp 5%. Setzt man den Gewinn 2001 pro Aktie "nur" 10% höher an - und das darf man sich bei Hermle wohl trauen, auch wenn die Konjunktur nicht mit Volldampf - wäre das 2001er-KGV nur 7.

    MfG
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