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AIXTRON - DIE LETZTE SCHLACHT !!! - Die letzten 30 Beiträge


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AIXTRON schafft Sprung in die Gewinnzone und wird optimistischer
Der angeschlagene Spezialmaschinenbauer AIXTRON hat im dritten Quartal dank anhaltend guter Nachfrage schwarze Zahlen geschrieben.

Die Auftragslage habe sich erfreulich entwickelt, teilte das TecDax-Unternehmen am Donnerstag mit. Entsprechend habe man die Prognose für den Auftragseingang erhöht.

Beim Umsatzausblick ist AIXTRON nun auch etwas optimistischer: Es werden jetzt 220 bis 230 Millionen Euro erwartet - zuvor hatte die Spanne bei 210 bis 230 Millionen Euro gelegen. "Gestützt auf unseren starken Auftragsbestand gehen wir davon aus, 2018 wieder profitabel zu sein?, hieß es weiter.

Das könnte der Aktie weiteren Auftrieb geben. Das Papier befindet sich seit Dezember 2016 ohnehin im Höhenflug. Damals war die Aktie wegen der von den US-Behörden blockierten Übernahme durch einen chinesischen Investor bis auf rund 3 Euro gefallen. Seitdem stieg der Kurs um rund 270 Prozent.

Im dritten Quartal wies der Konzern unter dem Strich einen Gewinn von 4,3 Millionen Euro aus. Im Vorquartal stand hier noch ein Minus von 11,4 Millionen Euro. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) habe 4,6 Millionen Euro nach einem Verlust von 11,3 Millionen Euro im zweiten Quartal betragen.

Nach dem erwarteten Verkauf des Geschäft mit Anlagen zur Fertigung von Speicherchips an Eugene Technology, der in 2017 abgeschlossen werden soll, gehe der Vorstand davon aus, im laufenden Jahr ausgeglichenes operatives Ergebnis zu erzielen. Dabei werde AIXTRON die Restrukturierungsmaßnahmen fortsetzen und aktiv nach Partnerschaften für das OLED-Geschäft suchen, hieß es weiter./stk/zb
Aixtron hält nach erstem Quartal an Prognose fest


Von Barbara Millner

FRANKFURT (Dow Jones)--Aixtron hat im ersten Quartal mehr Aufträge hereingeholt und mehr umgesetzt als im Vorjahr. Zudem grenzte das im TECDax notierte Unternehmen seine Verluste ein. Die Prognose für das Gesamtjahr gilt unverändert.

Dank guter Auftragslage und Nachfrage nach Produktionsanlagen für Opto- und Leistungselektronik, LEDs sowie für Speicheranwendungen stieg der Umsatz auf 53,6 von 21,4 Millionen Euro. Es war nach Angaben der Aixtron SE der höchste Wert zu Jahresbeginn seit 2011. Analysten hatten mit 45 Millionen Euro weniger erwartet. Der Ausgleich ausstehender Forderungen sowie Anzahlungen von Kunden ließen den freien Cashflow auf 33,3 Millionen von minus 20,3 Millionen Euro steigen. Der Auftragseingang kletterte um 39 Prozent auf 61,9 Millionen Euro.


Verlust deutlich verringert


Auch operativ kam das Unternehmen voran, schreibt aber weiter rote Zahlen. Das EBITDA verbesserte sich um 49 Prozent auf minus 6,0 Millionen Euro. Unter dem Strich steht ein Verlust von 13,5 Millionen Euro, 13 Prozent weniger als im Vorjahr. Analysten hatten mit diesem Wert gerechnet. Bereinigt um außerordentliche Abschreibungen belief sich der Fehlbetrag auf 6,9 Millionen Euro.

Der Vorstand bestätige die im Februar abgegebene Prognose für 2017. Demnach wird mit einem Auftragseingang und mit Umsatzerlösen von jeweils insgesamt 180 bis 210 Millionen Euro gerechnet. Zudem werde weiterhin eine Verbesserung des freien Cashflow im Vergleich zum Vorjahr erwartet. 2018 soll ein positives EBIT geschafft werden.

An der Börse kommen die Zahlen gut an: Die Aktie legt im frühen Handel um 6,6 Prozent zu auf 4,24 Euro. "Die Zahlen belegen, dass sich das Unternehmen auf dem richtigen Weg befindet", so ein Marktteilnehmer in einer ersten Einschätzung. Positiv wertet er zum einen den Auftragseingang. Extrem stark habe sich der Free Cashflow entwickelt. Den Wermutstropfen liefere die Ertragsseite, die erneut enttäuscht habe.


Aixtron weiter auf der Suche nach finanzstarken Partnern


Aixtron kündigte nach der am Widerstand der USA gescheiterten Übernahme durch die chinesische Grand Chip Investment an, ihr Portfolio für Zukunftstechnologien zu gruppieren und in eigenständige Einheiten zu überführen. Diese sollen dann mit Technologiepartnern finanziert werden, wie Vorstandsvorsitzender Kim Schindelhauer sagte. Mit dem Verkauf nach China wollte das Unternehmen eigentlich seine Durststrecke überwinden. Der Investor aus Fernost sollte dringend benötigtes Kapital für Forschung und Entwicklung zur Verfügung stellen.

Die Anlagenentwicklungsaktivitäten für III-V-Materialien zukünftiger Prozessorgenerationen (TFOS) seien nun eingestellt worden, ergänzte der CEO. Dafür seien Abschreibungen von 6,6 Millionen Euro vorgenommen worden. Aixtron werde in dem Bereich keine weiteren Investitionen vornehmen bis deutlich sei, wann diese Materialien im Markt eingeführt würden und bis ein Partner gefunden sei, der die Entwicklungskosten trage.
Aixtron erwartet 2017 Ergebnisrückgang


Von Barbara Millner

FRANKFURT (Dow Jones)--Aixtron will sich nach der geplatzten Übernahme durch den chinesischen Investor Grand Chip Investment auf die Steigerung der Profitabilität fokussieren. Da das Unternehmen nun Zusatzkosten für die Entwicklung von Zukunftstechnologien alleine stemmen muss, erwartet es - basierend auf der aktuellen Unternehmensstruktur - im laufenden Jahr ein niedrigeres EBITDA, EBIT und Nettoergebnis.

Hohe Forschungs- und Entwicklungskosten drückten auch 2016 auf das Ergebnis. Allerdings konnte der Nettoverlust um 18 Prozent auf 24 Millionen Euro verringert werden. Operativ kam das Unternehmen aus Herzogenrath dank eines starken Schlussquartals ebenfalls voran. Der Verlust vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) konnte auf 7,9 Millionen Euro mehr als halbiert werden. Der Umsatz lag mit 196,5 Millionen leicht unter dem Vorjahresniveau. Aixtron erreichte damit die Finanzziele.


Auftragseingang auf Fünfjahreshoch


Im vierten Quartal legten die Erlöse gegenüber dem Vorquartal deutlich zu. Treiber war laut Aixtron die Nachfrage nach Produktionsanlagen für LED, Telekommunikation und Optoelektronik sowie für die Siliziumindustrie, was vor allem auf Technologietrends wie Big Data, Cloud Computing, Elektromobilität oder den kommenden Mobilfunkstandard 5G zurückzuführen sei.

Der Auftragseingang wuchs 2016 um 35 Prozent auf 225,1 Millionen Euro und erreichte damit den höchsten Stand seit fünf Jahren.


2018 Betriebsgewinn geplant


Nach der am Widerstand der USA gescheiterten Übernahme von Aixtron durch Grand Chip Investment arbeitet der Konzern, der es möglicherweise zurück in den Index TecDAX schafft, an einer nachhaltigen Rückkehr in die Profitabilität. Vorstandsvorsitzender Martin Goetzeler, der Aixtron aus persönlichen Gründen Ende Februar verlassen wird, stellte für 2018 einen Betriebsgewinn in Aussicht. 2017 zeigen die Ergebnisse nach aktueller Einschätzung aber zunächst noch nach unten. Genaue Zahlen wurden hierzu nicht genannt. Die Umsatzerlöse sollen zwischen 180 und 210 Millionen Euro liegen.

Die Aixtron SE verfolge derzeit unterschiedliche Möglichkeiten, um die hohen Vorlaufkosten für die Entwicklung zukunftsweisender Technologien zu verringern. Dazu gehören den Angaben zufolge die Suche nach Partnern genauso wie die Prüfung von Joint Ventures. Der Vorstand gehe davon aus, dass Aixtron auch 2017 keine externe Bankenfinanzierung benötigen werde.
War ja ein ziemlicher Abverkauf mit satten Umsätzen heute !

Der Spread zwischen eingereichten und "alten" Aktien ist arg übertrieben. Welchen Grund gibt es überhaupt, die nicht eingereichten Aktien zu diesen Preisen zu kaufen !
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.622.063 von HSM am 04.11.16 16:04:00Nach Blockade durch Gabriel - NRW hat keine Bedenken gegen Aixtron-Deal
Jetzt mischt sich Nordrhein-Westfalens Wirtschaftsminister ein. Sorgen wegen eines möglichen Technologie-Diebstahls teilt er nicht.


http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/nach-blockade-nrw-hat-…

Und Aktionäre wollen nun Schadensersatz einklagen

http://www.faz.net/aktuell/finanzen/aktien/bundesregierung-s…

„Schadenersatz für Aixtron-Aktionäre“
Der Stopp der Übernahme des Anlagenbauers Aixtron war für dessen Aktionäre ein harter Schlag. Nach Ansicht von Anlegerschützern muss die Regierung Schadenersatz leisten.
Gabriel stellt sich in China hinter schärfere Kontrolle bei Aixtron-Deal


Von Christian Grimm

BERLIN/HONGKONG (Dow Jones)--Bei seinem Besuch in China hat Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) die tiefere Prüfung zweier chinesischer Übernahmeversuche deutscher Firmen verteidigt. "Im Außenwirtschaftsrecht können wir überhaupt nur prüfen, wenn zum Beispiel sicherheitsrelevante Informationen vorliegen", sagte der SPD-Chef am Freitag in Hongkong.

Deutschland sei ein offener Markt. "Von rund 350 chinesischen Übernahmeversuchen werden nun zwei genauer geprüft", ergänzte Gabriel.

Die chinesische Führung reagiert verschnupft auf die intensive Kontrolle der anvisierten Übernahmen des Spezialmaschinenherstellers Aixtron und der Osram-Lampensparte. Im ersten Fall hält sich hartnäckig das Gerücht, dass die US-Geheimdienste den Verkauf verhindert sehen wollen.

Der Wirtschaftsminister drängt bei seiner Reise im Reich der Mitte darauf, dass deutsche Unternehmen in China die gleichen Bedingungen bekommen wie chinesische Firmen in Deutschland. So braucht die deutsche Industrie in der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt fast immer einen lokalen Partner. Industrievertreter beklagen, dass sie viel weniger frei in chinesische Firmen investieren dürften.

Mit Blick um den Streit zwischen Peking und der Europäischen Union erklärte der deutsche Wirtschaftsminister, ihm seien noch einmal Gespräche angeboten worden. "Nicht nur über G20, sondern direkt zwischen EU und Deutschland", sagte er. Der Stahlmarkt weltweit wird durch billige chinesische Exporte überschwemmt und zwingt die europäischen Hütten in einen Überlebenskampf. Die EU reagiert zwar mit Anti-Dumping-Maßnahmen, sie fallen aber wesentlich milder als diejenigen der USA aus. Außerdem suchen die Europäer nach einem Ausweg, um Schutzmaßnahmen fortführen zu können, wenn China im Dezember aller Voraussicht nach der Titel einer Marktwirtschaft zuerkannt wird. Dann wäre es viel schwieriger, Anti-Dumping-Beschlüsse zu verhängen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.557.095 von upordown am 26.10.16 14:10:57
... und der Vorstand wusste von nichts, oder ?
During a meeting at the U.S. embassy in Berlin, U.S. intelligence presented German government representatives with evidence that Aixtron manufacturing technology also has military applications. Washington is concerned that Beijing might use Aixtron equipment to produce electronic chips for its nuclear program.

The intervention seems to mark the first time Aixtron has been challenged over the application of its products. Over the past 30 years, authorities have not raised any objections to the export of the equipment in question, the Aixtron spokesman said.

Quelle: https://global.handelsblatt.com/politics/uncle-sam-intervene…

Da hat also der Aixtron Vorstand jahrelang gar nicht gewusst, welche Hochsicherheitsprodukte er da nach Fernost verkauft?
Ha, Aixtron ein Rüstungskonzern. ;-))
Jawoll! ;-))
Das ich das nicht schon früher bemerkt habe.
Jetzt ist mir auch klar warum unsere Tornado-Flugzeuge in der Türkei ein Nachtflugverbot hatten.
Die zu helle Cockpitbeleuchtung war vom Rüstungsunternehmen Aixtron gebastelt.
Das war also der fehlende 6.e Punkt im 5 Punkte Plan Goetzeler (Verschwörungstheorie ;-))
Logisch dass die Amis diese Technologie nicht in die Hände Chinesen fallen lassen wollen.

Spass beiseite.
Ist schon wirklich ne komische Nummer bei Aix und in keinster Weise mehr berechenbar. Aber es ist spannend.
Wünsche allen gute Entscheidungen und die Portion Glück die man hier auf alle Fälle braucht.

Ich beobachte mal wie sich das entwickelt.

Upordown
Geplatzter Deal mit Chinesen
US-Geheimdienst stoppte Aixtron-Übernahme


Berlin hat der Übernahme des Chip-Anlagenbauers Aixtron durch einen chinesischen Investor nicht zugestimmt. Der Grund ist überraschend: US-Geheimdienste wiesen auf das militärische Potenzial hin.

Die geplatzte Übernahme des Chip-Anlagenbauers Aixtron bekommt eine überraschende Wendung. Nach Informationen des Handelsblatts aus deutschen Geheimdienstkreisen intervenierten amerikanische Geheimdienste beim Kanzleramt, um den Deal mit den Chinesen zu verhindern. Die Amerikaner präsentierten Ermittlungsergebnisse, wonach Produkte von Aixtron auch militärisch genutzt werden können. Es wird in Washington befürchtet, dass China Chips von Aixtron in ihrem Nuklearprogramm einsetzt.

Am vergangenen Freitag hatte das Bundeswirtschaftsministerium seine Unbedenklichkeitsbescheinigung für die Übernahme durch einen chinesischen Investor überraschend zurückgezogen. Als Grund wurde bislang von deutscher Seite über sicherheitspolitische Erwägungen der Bundesregierung spekuliert. Das Kanzleramt wollte sich auf Anfrage zu den neuen Informationen nicht äußern....

Quelle: http://www.handelsblatt.com/my/politik/international/geplatz…
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.541.237 von HSM am 24.10.16 15:48:28
Wer hielt da Insiderwissen zurück?
Wenn der Wirtschaftsminister nun widerruft, kann man da ihn nun auf Schadensersatz verklagen, weil er den Eigentümern der angedienten Aktien ein gutes Geschäft verdorben hat?

Der Widerruf erfolgte doch aufgrund von Insiderwissen bei Gabriel oder seinen Beamten, das die Aktionäre nicht hatten.
Wusste der Vorstand von Aixtron, dass diese "Fakten" einen Widerruf verursachen können? Warum hat er dies den Aktionären nicht mitgeteilt, dass eine solche Gefahr besteht?
DGAP-Ad-hoc: AIXTRON SE / Schlagwort(e): Firmenübernahme
AIXTRON SE: Widerruf der Unbedenklichkeitsbescheinigung und Wiederaufnahme
des Prüfverfahrens durch das Bundeswirtschaftsministerium im Rahmen der
Übernahme durch die Grand Chip Investment GmbH

2016-10-24 / 06:39
Veröffentlichung einer Insiderinformation gemäß Artikel 17 MAR.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

AIXTRON SE: Widerruf der Unbedenklichkeitsbescheinigung und Wiederaufnahme
des Prüfverfahrens durch das Bundeswirtschaftsministerium im Rahmen der
Übernahme durch die Grand Chip Investment GmbH


Herzogenrath, 24. Oktober 2016 - AIXTRON SE (FSE: AIXA; NASDAQ: AIXG), ein
weltweit führender Hersteller von Depositionsanlagen für die
Halbleiterindustrie, gibt bekannt, dass das Bundesministerium für Wirtschaft
und Energie gegenüber der Fujian Grand Chip Investment Fund LP, als
mittelbarer Gesellschafterin der Grand Chip Investment GmbH, seine am 8.
September 2016 in Bezug auf das Übernahmeangebot der Grand Chip
Investment GmbH erteilte Unbedenklichkeitsbescheinigung widerrufen und eine
Wiederaufnahme des Prüfverfahrens angekündigt hat.

Die AIXTRON SE wurde am späten Abend des 21. Oktober 2016 über diese
Entscheidung informiert.
Aixtron hält trotz hohem Verlust an Prognose fest


FRANKFURT (Dow Jones)--Der Anlagenbauer Aixtron ist im ersten Quartal tiefer in die roten Zahlen gerutscht und hat dabei schlechter abgeschnitten als erwartet. Dank eines deutlich gestiegenen Auftragseingangs hält die im TecDAX notierte Gesellschaft aber an ihrer Prognose für 2016 fest.

Der Hersteller von Depositionsanlagen für die Halbleiterindustrie meldete für das erste Quartal eine Zunahmes des Aauftragseingangs im Vergleich zum Vorquartal um 42 Prozent auf 44,4 Millionen Euro. Im Jahresvergleich ging er allerdings um 9 Prozent zurück. Analysten hatten im Mittel neue Order für 38 Millionen Euro erwartet. Besonders gefragt sei die Planetenreaktortechnologie für verschiedene Anwendungen gewesen, hieß es.

Der Umsatz sackte im Jahresvergleich um 47 Prozent auf 21,4 Millionen Euro. Hier hatten die Beobachter mit 29 Millionen Euro deutlich mehr erwartet. Der operative Verlust wuchs um gut zwei Drittel auf 14,7 Millionen Euro. Aixtron führt dazu an, dass sowohl die laufenden Kosten von rund 1,3 Millionen Euro für die im zweiten Quartal 2015 übernommene PlasmaSi als auch die im Vergleich negative Differenz währungsbedingter Translations- und Bewertungsunterschiede in Höhe von rund 4,7 Millionen Euro zum Quartalsende beachtet werden sollten.

Unter dem Strich stand ein um 63 Prozent höherer Verlust von 15,5 Millionen Euro. Analysten hatten im Mittel nur mit einem Fehlbetrag von 12 Millionen Euro gerechnet.

Aixtron erwartet für das Gesamtjahr weiter Umsatzerlöse von 170 bis 200 Millionen Euro, mit einer deutlich stärkeren Umsatzentwicklung im zweiten Halbjahr im Vergleich zum ersten Halbjahr. Der Auftragseingang für das Gesamtjahr werde währungsbereinigt auf dem Niveau des Vorjahres gesehen. EBITDA, EBIT, Jahresergebnis und Free Cashflow sollen sich gegenüber dem Geschäftsjahr 2015 leicht verbessern, werden aber negativ bleiben. 2017 soll die Wende bringen, für das Jahr plant der Vorstand mit einem positiven EBITDA.

Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com
Aixtron Said in Talks With Potential Buyers Amid Sales Struggle

Aixtron SE, a German equipment supplier to the semiconductor industry, is holding informal talks with potential buyers as it grapples with the loss of a major customer and more difficult conditions for chipmakers, according to people familiar with the matter.

The company is working with long-time financial adviser JPMorgan Chase & Co. to explore options and has spoken with potential buyers, including its main U.S. rival Veeco Instruments Inc. and Chinese bidders, the people said, asking not to be identified as the information is private. Discussions have been on-and-off again for months, and the company is unlikely to reach an agreement with any party soon, the people said.

Aixtron shares plunged as much as 43 percent on Dec. 10 after the company said Chinese client Sanan Optoelectronics Co. canceled orders, forcing Aixtron to reduce its sales outlook for the year. The company’s shares have fallen 41 percent in the last 12 months, giving Aixtron a market value of about 471 million euros ($535 million).

Semiconductor companies accounted for $85.7 billion of deals in the last 12 months, according to data compiled by Bloomberg, as they combined in the face of rising production costs and a shrinking customer list. In the industry’s biggest deal in the past year, Avago Technologies Ltd. agreed to buy Broadcom Corp. in a cash-and-stock offer valued at $37 billion when it was announced in May.

Spokesmen for Aixtron and Veeco declined to comment.

http://www.bloomberg.com/news/articles/2016-03-31/aixtron-sa…
*AIXTRON NUN +11% - HÄNDLER: ÜBERNAHMESPEKULATIONEN TREIBEN AN

17:11:03 RTRS - AIXTRON SAID IN TALKS WITH POTENTIAL BUYERS AMID SALES STRUGGLES - BLOOMBERG CITING SOURCES
AIXTRON SE: Epistar schließt Qualifizierungsprozess für Showerhead-Anlage AIX R6 ab


DGAP-Media / 2016-03-23 / 10:55

Epistar schließt Qualifizierungsprozess für Showerhead-Anlage AIX R6 ab

Taiwanesischer Konzern bestätigt Vorteile der AIX R6

Herzogenrath, 23. März 2016 - AIXTRON SE (FSE: AIXA; NASDAQ: AIXG), ein weltweit führender Hersteller von Depositionsanlagen für die Halbleiterindustrie, gibt bekannt, dass die Epistar Corporation, ein weltweit führender Anbieter von LED Chip-Produkten, erfolgreich alle Meilensteine des internen Qualifikationsprozesses für den Beta-Typ der AIX R6 MOCVD-Produktionsanlage ("AIX R6") erreicht hat.

Im Lauf des Qualifikationsprozesses hat die AIX R6 ihre Leistungsversprechen hinsichtlich Durchsatzmaximierung, Ausbeute und Homogenität in vollem Umfang bestätigt. In der Hauptsache konzipiert für die Großserienproduktion von LED, hat die AIX R6 darüber hinaus auch ihre auf Materialeffizienz und kontinuierlichen Produktionsdurchläufen basierenden Kostenzvorteile demonstriert.

"Wir waren im Rahmen unserer Testphase sehr zufrieden mit der Leistungsfähigkeit der Showerhead-Anlage von AIXTRON. Dies gilt vor allem für die verbesserte Homogenität als Basis für qualitativ hochwertige LED-Produkte. Auch freuen wir uns darauf, in Zukunft von den niedrigen Betriebskosten der Anlage zu profitieren", sagt Dr. M. J. Jou, Präsident der Epistar Corporation.

"Bei der AIX R6 handelt es sich um eine hochmoderne LED-Produktionsanlage, die den Anforderungen der LED-Industrie insbesondere hinsichtlich der Produktionsleistung, Effizienz und Kosten Rechnung trägt. Aufbauend auf der langjährigen, vertrauensvollen Zusammenarbeit mit Epistar, freuen wir uns, auch in Zukunft mit einem der führenden und innovativsten Unternehmen im globalen LED-Markt zusammenzuarbeiten", kommentiert Dr. Bernd Schulte, Executive Vice President and COO der AIXTRON SE.

Seit mehr als einem Jahrzehnt treibt die in Hsinchu, Taiwan, beheimatete Epistar Corporation die Entwicklung, Herstellung und Vermarktung ultra-heller (UHB) LED voran. Auf Basis seiner unternehmenseigenen MOCVD-Prozesstechnologie setzt Epistar weltweit den erfolgreichen Vertrieb einer großen Bandbreite von UHB LED mit kompakter Größe, niedrigem Energieverbrauch und langer Lebensdauer fort.
Aixtron-Aktie stürzt um bis zu 11 Prozent ab


Die Aktien des Chip-Anlagebauers Aixtron sind am Freitag unter Druck geraten. Die Papiere gaben um bis zu 11,1 Prozent auf 3,30 Euro nach und waren damit größter Verlierer im Technologieindex TecDax.

Börsianer begründeten die Kursverluste unter anderem mit der generell schlechten Stimmung im Technologiesektor. Zuletzt mehrten sich die Signale, dass Branchengiganten wie Samsung und Apple das rasante Wachstumstempo der vergangenen Jahre nicht halten können.

Bei Aixtron wirke außerdem der Wirbel um einen chinesischen Großauftrag im Dezember noch negativ nach, sagte ein Händler. Nach der Reduzierung auf nur noch drei von mehr als 50 Anlagen durch den chinesischen Leuchtdioden-Hersteller Sanan Optoelectronics hatte der Vorstand seine Jahresziele eingedampft. Börsianer hatten von einer Katastrophe für das Unternehmen gesprochen und die Aktien aus ihren Depots geworfen. Im Monat Dezember brachen Aixtron insgesamt um rund 45 Prozent ein.

Reuters

AIXA 3,424 € -7,83%
Aixtron-Aktie nach Auftragsstornierung massiv unter Druck

AIXA 4,38 € -37,40%


--Chinesische San'an nimmt nur noch drei statt 50 Maschinen ab

--Weiter Breakeven im Geschäftsjahr angestrebt

--Aktie bricht im vorbörslichen Handel massiv ein


Von Matthias Goldschmidt und Ralf Zerback

FRANKFURT (Dow Jones)--Dem Halbleiter-Maschinenbauer Aixtron ist ein Großauftrag aus China nahezu komplett weggebrochen. Statt 50 sogenannter MOCVD-Anlagen nimmt der chinesische Partner San'an Optoelectronics nur noch drei Stück ab, welche bereits ausgeliefert wurden. Die "spezifischen Qualifikationsanforderungen des Kunden" hätten "trotz beiderseitiger Anstrengungen" nicht erreicht werden können, teilte Aixtron mit. Die Aktie bricht im vorbörslichen Handel um rund ein Viertel ein.

Aixtron geht jetzt davon aus, im laufenden Geschäftsjahr einen Umsatz von 190 Millionen Euro zu erreichen, zuvor hatte die Prognose auf 190 bis 200 Millionen Euro gelautet. Am Ziel, in der zweiten Jahreshälfte ein Breakeven zu erreichen, hält die Aixtron SE fest. Für 2016 wird nun ein Umsatz in ähnlicher Höhe wie 2015 erwartet.

"Eine echte Katastrophe", sagt ein Händler. Die Umsatzprognose 2015 liege um fast 30 Prozent unter der Konsensprognose von Analysten. "Das bedeutet ein weiteres Jahr mit Verlusten". Auch sei die Hoffnung auf Folgeaufträge nun stark eingetrübt. Für einen anderen Händler kommt der Ausfall des Großauftrags nicht überraschend. "Am Jahresanfang hatten schon einmal Gerüchte die Runde gemacht, dass San'an den Auftrag storniert", sagte der Marktteilnehmer.
Aixtron senkt Umsatzprognose für 2015 - Aktienkurs fällt um 7%


FRANKFURT (Dow Jones)--Die Aixtron SE hat ihre Umsatzprognose für das laufende Jahr gesenkt. Der Anlagenbauer für die Halbleiterindustrie rechnet in diesem Jahr nun nur noch mit Erlösen zwischen 190 und 200 Millionen Euro, nachdem er bislang von 220 bis 250 Millionen ausgegangen war. An seinem Ziel, in der zweiten Jahreshälfte auf EBITDA-Basis die Gewinnschwelle zu erreichen, hält das TecDAX-Unternehmen jedoch fest.

Als Grund für die gesenkte Umsatzprognose nannte der Anlagenbauer die Verschiebung von ursprünglich für dieses Jahr vorgesehenen Lieferungen an einen chinesischen Großkunden. Diese Lieferungen würden nun für das kommende Jahr erwartet, so Aixtron. Die Ergebnisse des dritten Quartals sollen wie geplant am 27. Oktober veröffentlicht werden.

An der Börse reagiert der Kurs in einem leichteren Gesamtmarkt mit einem Minus von rund 7 Prozent auf 5,34 Euro.
Höhere Kosten drücken Aixtron tiefer in die Verlustzone


FRANKFURT (Dow Jones)--Aixtron ist wegen höherer Kosten für Qualifizierungsprozesse im zweiten Quartal tiefer in die roten Zahlen gerutscht. Der Umsatz ging auf Jahressicht um 13 Prozent zurück. Der Vorstand selbst sprach von einem "nicht zufriedenstellenden Ergebnis".

Der Nettoverlust erhöhte sich im zweiten Quartal gegenüber dem Vorjahr auf 18,1 Millionen von 11,6 Millionen Euro. Im ersten Quartal stand ein Fehlbetrag von 9,5 Millionen Euro zu Buche. Der Umsatz lag mit 40,4 Millionen Euro auf Höhe des Vorquartals. Nach den ersten sechs Monaten waren es 80,7 Millionen nach 90,1 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2014.

Der Anlagen-Auftragsbestand per 30. Juni erreichte mit 91,2 Millionen Euro den höchsten Wert seit 2012, wie der Anlagenbauer für die Halbleiterindustrie weiter mitteilte. Der größte Teil dieses Auftragsbestandes soll noch in diesem Jahr ausgeliefert werden.

Der Vorstand bestätigte mit Blick auf den Auftragsbestand seine Prognose vom Februar, 2015 den Umsatz auf 220 bis 250 Millionen Euro zu steigern. Beim EBITDA soll im zweiten Halbjahr die Gewinnschwelle erreicht werden. Nach sechs Monaten lag das EBITDA bei minus 21,8 Millionen Euro.
[...] die letzte Schlacht bevor der Laden abgewickelt wird?
Da scheinen manche mehr als andere zu wissen, den drop halt ich nicht für charttechnisch bedingt, noch gibt es neue news. Oder es ist was nach außen gedrungen.
DJ Aixtron erhält Großauftrag aus China - Aktie haussiert


Der Technologiekonzern Aixtron hat einen Großauftrag aus China erhalten. Die San'an Optoelectronics Co hat 50 sogenannte Showerhead(R)-MOCVD-Anlagen der neuesten Generation bestellt, die ab dem vierten Quartal 2014 ausgeliefert werden. Zum Volumen des Auftrags machte der TecDAX-Konzern keine Angaben, teilte aber mit, es sei einer der größten Aufträge in der Unternehmensgeschichte.

MOCVD ist eine Technologie, mit deren Hilfe man ultradünne Schichten von Atomen auf einen Halbleiter-Wafer aufbringen kann - etwa auf solche, die als Basismaterial für die Herstellung LEDs benötigt werden. Die Anlagen für San'an Optoelectronics dienen der Kapazitätserweiterung und sollen vornehmlich für die Produktion ultraheller blauer und grüner LEDs auf Basis von Galliumnitrid genutzt werden.

Der Auftrag wird an der Börse bejubelt. Die Aixtron-Aktie legt einen Kurssprung um gut 6 Prozent auf 10,50 Euro hin. Damit kann das Papier zumindest einen Teil der Verluste aus den vergangenen Monaten wettmachen. Im März notierte die Aktie noch um 13 Euro.

Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com

DJG/sha/cbr

(END) Dow Jones Newswires
Aixtron-Geschäft läuft weiter schleppend - Marktstimmung bessert sich aber

Der angeschlagene Spezialanlagenbauer Aixtron wartet weiter auf eine nachhaltige Trendwende. Die zunehmend positivere Marktstimmung habe bisher noch nicht zu einer substantiell höheren Nachfrage nach eigenen LED-Produktionsanlagen geführt, teilte das im TecDax notierte Unternehmen am Dienstag in Aachen mit. Vorstandschef Martin Goetzeler setzt weiter auf Kostensenkungen und hofft auf das zweite Halbjahr. Dann soll die nächste Generation einer wichtigen Produktionslage eingeführt werden.

Er bestätigte zudem die Prognose für 2014. Demnach soll der Umsatz auf dem Niveau des Vorjahres liegen und der Betriebsverlust sinken. Bisher liegt Aixtron auf Kurs zu diesen Zielen. In den ersten sechs Monaten stieg der Umsatz um fünf Prozent auf 90,1 Millionen Euro und der Verlust vor Zinsen und Steuern (Ebit) fiel um rund 75 Prozent auf 21,5 Millionen Euro. Hoffnung macht der Anstieg beim Auftragseingang, der in den ersten sechs Monaten um ein Viertel auf 75,9 Millionen Euro anzog./zb/stb
AIXTRON SE: Veränderungen im Vorstand / Finanzvorstand Wolfgang Breme verlässt AIXTRON / Vorstand besteht zukünftig aus zwei Mitgliedern / Vorstandsvertrag von Dr. Bernd Schulte wird verlängert


AIXTRON SE / Schlagwort(e): Personalie/Strategische
Unternehmensentscheidung

26.05.2014 19:31

Veröffentlichung einer Ad-hoc-Mitteilung nach § 15 WpHG, übermittelt durch
die DGAP - ein Unternehmen der EQS Group AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

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AIXTRON: Veränderungen im Vorstand
Finanzvorstand Wolfgang Breme verlässt AIXTRON
Vorstand besteht zukünftig aus zwei Mitgliedern
Vorstandsvertrag von Dr. Bernd Schulte wird verlängert

Aachen, 26. Mai 2014 - AIXTRON SE (ISIN DE000A0WMPJ6), ein weltweit
führender Hersteller von Depositionsanlagen für die Halbleiterindustrie,
gibt bekannt, dass Finanzvorstand Wolfgang Breme den Konzern zum 31. Mai
2014 in gegenseitigem Einvernehmen verlässt und sich einer neuen
beruflichen Aufgabe außerhalb des Unternehmens widmet.

Der Aufsichtsrat stimmte der Auflösung seines Dienstvertrags zum 31.5.2014
zu. Aufsichtsrat und Vorstand bedauern sein Ausscheiden, danken Herrn Breme
für seinen Einsatz und wünschen ihm alles Gute für seine Zukunft.

Die Position des Finanzvorstands wird nicht neu besetzt. Der
Vorstandsvorsitzende Dipl.-Kfm. Martin Goetzeler wird die Aufgaben von
Herrn Breme übernehmen. Der Vertrag des amtierenden Vorstands für das
operative Geschäft, Dr. Bernd Schulte, wird um drei Jahre bis zum
31.3.2018 verlängert.
DGAP-News: AIXTRON SE / Schlagwort(e): Hauptversammlung
AIXTRON SE: Hauptversammlung 2014 / Alle Beschlussvorlagen angenommen

14.05.2014 / 15:35

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AIXTRON SE Hauptversammlung 2014
Alle Beschlussvorlagen angenommen

Aachen, 14. Mai 2014 - Die Aktionäre der AIXTRON SE (FWB: AIXA, NASDAQ:
AIXG), einem weltweit führenden Hersteller von Depositionsanlagen für die
Halbleiterindustrie, stimmten heute mit den erforderlichen Mehrheiten für
alle Beschlussvorlagen, die Vorstand und Aufsichtsrat auf der diesjährigen
Hauptversammlung präsentierten.

Wichtige Beschlüsse
Dabei wurden folgende Tagesordnungspunkte von der 17. ordentlichen
Hauptversammlung der Gesellschaft beschlossen:

- Entlastung der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats für das
Geschäftsjahr 2013

- Wahl des Abschlussprüfers für Konzern und SE für das Geschäftsjahr 2014

- Ermächtigung zum Erwerb und zur Verwendung eigener Aktien

- Schaffung eines neuen Genehmigten Kapitals 2014

Alle Vorlagen wurden mit einer Zustimmungsquote von bis zu 98,6 Prozent
angenommen. Bei der Hauptversammlung im Aachener Eurogress waren rund 44
Prozent des Grundkapitals vertreten.

Präsentation und Rede
Das Redemanuskript des Vorstands und die Präsentation zu Tagesordnungspunkt
1 der Einladung können von der Homepage heruntergeladen werden:
www.aixtron.de/hv.

Kontakt:
Guido Pickert
Investor Relations und Konzernkommunikation
T: +49 (2407) 9030-444
F: +49 (2407) 9030-445
invest@aixtron.com
DJ Restrukturierung bringt Aixtron weiter voran


Aixtron hat dank Kostenkontrolle und eines sich verbessernden Marktumfelds das Ergebnis im ersten Quartal deutlich gesteigert. Zwar lag der Auftragseingang des Herstellers von Maschinen zur LED-Produktion weiterhin auf niedrigem Niveau, mit 37,7 Millionen Euro übertraf er den Vorjahreswert aber um nahezu 8 Millionen Euro. Gegenüber dem Vorquartal stagnierten die Order. Die Nachfrage nach neuen LED-Produktionskapazitäten habe sich noch nicht nennenswert verbessert.

Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen legte um 86 Prozent auf minus 10,9 Millionen Euro, das Nettoergebnis um 84 Prozent auf minus 11,8 Millionen Euro zu. Im Vorjahr hatten Vorratsabschreibungen und Restrukturierungskosten das Unternehmen erheblich belastet. Der Umsatz wuchs um 9 Prozent auf 43,9 Millionen Euro.

Die Zahlen erfüllten im Wesentlichen die Erwartungen der Analysten, nur beim Auftragseingang waren sie etwas optimistischer gestimmt.

Das im TecDax notierte Unternehmen geht für 2014 weiterhin von Umsatzerlösen auf dem Niveau des Vorjahres aus. Operativ würden weiter rote Zahlen geschrieben, allerdings werde sich der Verlust dank der Kostenreduktion und der Restrukturierung gegenüber dem Vorjahr verringern. 2013 lag das EBIT bei minus 95,7 Millionen Euro.
AIXTRON beschließt Kapitalerhöhung / Umsetzung des AIXTRON 5-Punkte-Programm schreitet voran / Investitionsnachfrage weiter verhalten / Positiver Trend im Ergebnis durch Sondereffekte begünstigt (News mit Zusatzmaterial)

AIXTRON SE / Schlagwort(e): Kapitalerhöhung/Quartalsergebnis

23.10.2013 / 18:37

AIXTRON beschließt Kapitalerhöhung
Umsetzung des AIXTRON 5-Punkte-Programm schreitet voran
Investitionsnachfrage weiter verhalten
Positiver Trend im Ergebnis durch Sondereffekte begünstigt

Aachen, 23. Oktober 2013 - AIXTRON SE (ISIN DE000A0WMPJ6), ein weltweit führender Hersteller von Depositionsanlagen für die Halbleiterindustrie, hat die Umsatzerlöse im dritten Quartal 2013 mit EUR 46,2 Mio. gegenüber dem Vorquartal (Q2/2013: EUR 45,3 Mio.) leicht gesteigert. Im Vorjahresquartal wurden EUR 62,2 Mio. erzielt. Trotz des geringeren, positiv wirkenden Anteils an Endabnahmen im Vergleich zum Umsatz in Q2/2013, konnte das EBIT auch ohne Sondereffekte gesteigert werden. Dazu trugen insbesondere die positiven Kosteneffekte und Effizienzgewinne durch das in Q1/2013 gestartete 5-Punkte-Programm bei. Damit befindet sich die Gesellschaft auf einem guten Weg, die jährlichen Betriebsaufwendungen um rund 20% zu reduzieren.

Eckdaten Finanzlage
2013 2012 +/- 2013 2012 +/- 2013
Q3*
(in Millionen EUR) 9M 9M Q3 Q3
Umsatzerlöse 131,8 150,3 -12% 46,2 62,2 -26%
Bruttoergebnis -24,8 -17,3 -43% 10,6 -42,3 125% 12,5
Bruttomarge -19% -11% -8 pp 23% -68% 91 pp 27%
Betriebsergebnis (EBIT) -83,1 -113,0 26% 2,9 -78,3 104% -9,2
EBIT-Marge -63% -75% 12 pp 6% -126% 132 pp -20%
Nettoergebnis -86,2 -102,2 16% 1,6 -78,3 102% -10,6
Nettoergebnis-Marge -65% -68% 3 pp 3% -126% 129 pp -23%
Ergebnis je Aktie - unverwässert (EUR) -0,85 -1,01 16% 0,02 -0,77 103%
Ergebnis je Aktie - verwässert (EUR) -0,85 -1,01 16% 0,02 -0,77 103%
Free Cashflow** -0,9 -63,5 99% -6,5 -26,0 75%
Anlagen-Auftragseingang 96,1 96,0 0% 35,7 34,5 3%
Anlagen-Auftragsbestand (Periodenende) 72,8 109,8
-34% 72,8 109,8
-34%

*Werte ohne Sondereffekte
**CF laufende Geschäftstätigkeit + CF Investitionstätigkeit + Veränderung der kurzfristigen Finanzanlagen

Trotz weiter hoher Auslastungsraten vieler LED-Hersteller erfolgten noch keine spürbaren Neuinvestitionen in entsprechende Produktionsanlagen. Der AIXTRON Auftragseingang im dritten Quartal 2013 stieg leicht auf EUR 35,7 Mio. (Q2/2013: EUR 30,5 Mio.; Q3/2012: EUR 34,5 Mio.). Dies spiegelt sich auch in der Entwicklung der Umsatzerlöse wider.

Das Bruttoergebnis lag in Q3/2013 auch ohne Sondereffekte über dem Vorquartal sowie deutlich über dem Vorjahresquartal. Dabei standen einem niedrigeren Anteil von Endabnahmen im Umsatz geringere Fertigungskosten gegenüber. Ein Sondereffekt im Bruttoergebnis war die EBIT-neutrale Umbuchung der zu erwartenden Versicherungsentschädigung nach einem Brand in einem Lagerhaus eines Dienstleisters in Höhe von EUR 15 Mio. in die sonstigen betrieblichen Erträge. Dagegen wirkten sich die konsequente Verwertung von Bauteilen aus Überbeständen, leicht erhöhte Annahmen für zukünftig zu verkaufende Anlagen sowie reduzierte Verpflichtungen aus bestehenden Abnahmevereinbarungen positiv auf das Bruttoergebnis aus, da entsprechende Vorsorgen aufgelöst werden konnten.

Hauptsächlich aufgrund der beschriebenen Sondereffekte und der realisierten positiven Kosteneffekte aus dem 5-Punkte-Programm, konnte das EBIT in Q3/2013 mit EUR 2,9 Mio. sowohl gegenüber dem Vorjahr als auch gegenüber dem Vorquartal verbessert werden (Q3/2013 ohne Sondereffekte: EUR -9,2 Mio.; Q3/2012: EUR -78,3 Mio.; Q2/2013: EUR -9,8 Mio.).

Das Nettoergebnis für Q3/2013 betrug positive EUR 1,6 Mio. (Q3/2013 ohne Sondereffekte: EUR -10,6 Mio.; Q3/2012: -78,3 Mio.; 9M/2013: EUR -86,2 Mio.; 9M/2012: EUR -102,2 Mio.) und war damit nicht nur gegenüber dem Vorjahr, sondern auch gegenüber dem Vorquartal verbessert (Q2/2013: EUR -11,8 Mio.).

Der bis September aufgelaufene Free Cashflow verdeutlicht das besondere Augenmerk auf die Liquidität. Obwohl im dritten Quartal 2013 der Free Cash Flow insbesondere wegen Abfindungszahlungen bei EUR -6,5 Mio. lag, beträgt der Mittelabfluss über 9 Monate lediglich EUR -0,9 Mio. (Q2/2013: EUR -3,7 Mio.; Q3/2012: EUR -26,0 Mio.).

5-Punkte-Programm
Das Ende Mai durch den Vorstandsvorsitzenden vorgestellte 5-Punkte-Programm wird konsequent fortgesetzt. Im dritten Quartal gestartet wurde die Initiative zur Optimierung der AIXTRON 'Supply Chain', die als Einzelprojekt unter dem Punkt 3) 'Prozessabläufe' angesiedelt ist. Ziele des Projekts sind unter anderem eine integrierte Planung, eine stärkere Einbindung der Zulieferer in die Beschaffungs- und Produktentwicklungsprozesse, was ein geringeres Vorratsrisiko, kürzere Lieferzeiten sowie eine bessere Steuerung und präzisere Ausrichtung der Lieferkette ermöglicht.

Nach einer umfassenden Analyse aller Technologiefelder des Unternehmens sieht sich der Vorstand in seiner Einschätzung der anvisierten Zukunftsmärkte und der darauf ausgerichteten F&E-Investitionen, insbesondere für Siliziumanwendungen, OLEDs und die Hochleistungselektronik, im Grundsatz bestätigt. Auch wurden weitere Technologiebereiche mit attraktivem Marktpotenzial identifiziert. Dementsprechend werden Investitionen und F&E-Aufwendungen zielgerichtet in definierten Wachstumsfeldern eingesetzt.

Bericht des Vorstands
'Die Auftragslage ist noch verhalten, wir nutzen aber die Zeit, um das Unternehmen weiter an die aktuellen Marktgegebenheiten anzupassen', erklärt Martin Goetzeler, Vorstandsvorsitzender der AIXTRON SE. 'Unsere Kunden sind dabei, die Herstellungsprozesse für noch leistungsfähigere und kostengünstigere Bauelemente zu optimieren. Dabei unterstützen wir die Industrie aktiv durch neu geschaffene Strukturen in der technischen Kundenbetreuung sowie durch unsere Produkt-Roadmap. Darüber hinaus wollen wir sowohl unsere Lieferzeiten als auch die Zeiten von der Konzeption eines Produkts bis hin zu dessen Volumenfertigung stark verkürzen.'

Hohe Auslastungsraten bei führenden LED-Herstellern lassen darauf schließen, dass der Abbau von Überkapazitäten im Markt für MOCVD-Depositionsanlagen weiter voranschreitet. Jedoch hat dies auch im dritten Quartal 2013 nicht zu einem spürbaren Anstieg der Nachfrage nach neuen Anlagen von AIXTRON geführt, was eine genaue Prognose für Umsatzerlöse und EBIT-Marge immer noch schwierig macht. Das Management erwartet, im vierten Quartal 2013 höhere Umsatzerlöse im Vergleich zum dritten Quartal erzielen zu können.

Kapitalerhöhung
Der Vorstand der AIXTRON SE hat, im Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat, beschlossen, das Grundkapital der Gesellschaft unter Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre durch eine teilweise Ausnutzung des genehmigten Kapitals um bis zu EUR 10.223.133,00 durch Ausgabe von bis zu 10.223.133 neuen auf den Namen lautenden Aktien (Stückaktien), entsprechend rund 10% des gegenwärtigen Grundkapitals, gegen Bareinlage zu erhöhen.

Die neuen Aktien sollen prospektfrei zum Handel im Regulierten Markt an der Frankfurter Wertpapierbörse sowie zum Teilbereich des Regulierten Markts mit weiteren Zulassungsfolgepflichten (Prime Standard) an der Frankfurter Wertpapierbörse zugelassen werden und sind ab dem 1. Januar 2013 dividendenberechtigt.

Die neuen Aktien sollen im Wege eines beschleunigten Platzierungsverfahrens (Accelerated Bookbuilding) qualifizierten Anlegern in Deutschland sowie in anderen Ländern zum Erwerb angeboten werden.

Der Emissionserlös wird der Stärkung der Technologieführerschaft von AIXTRON dienen. Dazu investiert die Gesellschaft gezielt in definierte Wachstumsfelder insbesondere in Technologien zur Herstellung von Hochleistungselektronik, Organischen LEDs (OLEDs) und Anwendungen in der Siliziumhalbleiterindustrie. Zusätzlich wird durch die Kapitalmaßnahme die Bilanz und Liquidität gestärkt, was die finanzielle Flexibilität der Gesellschaft erhöht.

Finanzinformationen
Die Präsentation zu den 9M/2013-Ergebnissen sowie die vollständigen Finanztabellen des Konzerns (Gewinn- und Verlustrechnung, Sonstiges Ergebnis der Periode, Bilanz, Kapitalflussrechnung sowie Entwicklung des Eigenkapitals) sind als Teil des Neunmonatsfinanzberichts 9M/2013 unter Berichte/Präsentationen verfügbar.

Telefonkonferenz für Investoren
Im Rahmen der Veröffentlichung der Ergebnisse der ersten neun Monate 2013 wird AIXTRON nun am Donnerstag, den 24. Oktober 2013, um 08:00 Uhr MESZ (11:00 p.m. PDT (Mi.), 02:00 a.m. EDT) eine Telefonkonferenz (in englischer Sprache) für Analysten und Investoren abhalten. Sie können sich ab 07:45 Uhr MESZ (22:45 p.m. PDT (Mi.), 01:45 a.m. EDT) unter folgender Telefonnummer in die Konferenz einwählen: +49 (69) 247501-899 oder +1 (212) 444-0297. Einen Audiomitschnitt oder eine Abschrift finden Sie nach der Konferenz unter http://www.aixtron.com, Rubrik 'Investoren/Berichte / Präsentationen'.

Kontakt:
Guido Pickert
Investor Relations und Konzernkommunikation
T: +49 (241) 8909-444
F: +49 (241) 8909-445
invest@aixtron.com

Weitere Informationen über AIXTRON (FWB: AIXA, ISIN DE000A0WMPJ6; NASDAQ: AIXG, ISIN US0096061041) sind im Internet unter http://www.aixtron.com verfügbar.
Aixtron kommt nicht aus Verlustzone

25.07.2013, 08:21 Uhr

Analysten hatten dem Chipanlagenbauer Aixtron für das erste Halbjahr viel zugetraut – zu viel. Das Unternehmen fährt weiter Verluste ein – zumindest weniger als im Vorjahr. Dennoch wird es langsam kritisch.

DüsseldorfDer Chipanlagenbauer Aixtron schreibt weiter rote Zahlen und traut sich auch nach dem ersten Halbjahr keine Prognose für 2013 zu. Im zweiten Quartal habe das Unternehmen vor Zinsen und Steuern (Ebit) einen Verlust von 9,8 Millionen Euro eingefahren, teilte der Vorstand am Donnerstag mit. Damit fiel der Fehlbetrag allerdings geringer aus als das Minus von 16,5 Millionen Euro vor Jahresfrist. Dies sei auf Kosteneinsparungen und Effizienzsteigerungen zurückzuführen, erklärte der im TecDax gelistete Konzern. Von Reuters befragte Analysten hatten mit einem Verlust von 15,4 Millionen Euro gerechnet. Das Unternehmen hat angekündigt, in Deutschland mindestens jede fünfte der 550 Stellen zu streichen. Weltweit beschäftigt Aixtron über 900 Mitarbeiter.

Bei den Auftragseingängen verfehlte Aixtron im zweiten Quartal die Markterwartungen. Der Hersteller fuhr Bestellungen im Wert von 30,5 Millionen Euro ein - Analysten hatten mit fünf Millionen Euro mehr gerechnet. Es würden zwar kontinuierlich Überkapazitäten im Markt abgebaut, betonte das Management. „Dennoch bleibt es sehr schwierig abzuschätzen, wann und in welchem Maße eine Erholung der Auftragslage stattfinden wird.“ Daher sehe sich der Vorstand weiterhin nicht in der Lage, eine genaue Gesamtjahres-Prognose für Umsatzerlöse und Ebit-Marge abzugeben. Aixtron steckt wegen der mauen Nachfrage nach seinen Maschinen zur Herstellung von Halbleitern bereits seit längerem in der Krise. Der schwache Markt macht auch dem US-Konkurrenten Veeco zu schaffen.

Quelle: http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/chipanlage…


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