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DAX-Werte im Chartcheck (Seite 15104)

eröffnet am 04.07.01 21:23:35 von
neuester Beitrag 19.06.21 20:03:59 von

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02.10.03 08:53:52
Beitrag Nr. 2.459 ()
Guten Morgen:):):)

02.10.2003, 08:18 Uhr
DAX, taktische Beurteilung

Deutsche Bank
In einer taktischen Beurteilung des DAX hält Uwe Wagner, Händler bei der Deutschen Bank, fest, dass sich der Index in einer technischen Korrekturphase befindet.

Nach Ansicht des Experten habe diese Korrektur eine gute Chance, mindestens ihr minimales Korrekturpotential bei 3.342 / 3.364 auszuschöpfen. Sollte dann nicht signifikant mehr nachkommen, bliebe das Risiko auf eine Fortsetzung des tertiären Abwärtstrends (nach Abschluss der aktuell laufenden Reaktion) bei 70 bis 75 % (diese Aussage basiere auf statistischen Ergebnissen).

Schaffe der DAX eine Reaktion in Richtung 3.415, sinke das Risiko auf eine unmittelbare Fortsetzung des Abwärtstrends auf etwa 50 % und man könne erste vorsichtige Annahmen treffen, dass sich eine nachhaltige Kursstabilisierung durchzusetzen beginne.

Die Potentiale lägen bei :

3.342 / 3.364 (Minimumkorrektur)
3.415 (Normalkorrektur)
3.466 / 3.487 (Maximumkorrektur)





02.10.2003, 08:14 Uhr
DAX, strategische Beurteilung
Deutsche Bank
Die Chance auf eine weiterführende Reaktion ist jetzt zum Greifen nahe, so Uwe Wagner, Händler bei der Deutschen Bank, in einer strategischen Beurteilung.

Der DAX weise weiterhin einen intakten, übergeordneten tertiären Abwärtstrend aus, der zumindest bisher überaus reaktionsarm verlaufen wäre. Markttechnisch gesehen könne man ihm eine hohe, weiter ansteigende Bewegungsdynamik unterstellen.

Diese Aussage basiere auf der Interpretation des ADX Indikators in seiner Standardeinstellung. Dieser Indikator sei im Grunde sehr träge und erscheine somit sinnvoller, sich auf die Korrekturpotentiale zu konzentrieren, um eine zeitgleichere Information zur Dynamikentwicklung zu erhalten. In der Konsequenz ermittelt der Handelsexperte die Reaktionspotentiale, bezogen auf die Wegstrecke von 3.629 (19.September) bis 3.202 (Tief vom Dienstag):

3.342 / 3.364 (Minimumkorrektur)
3.415 (Normalkorrektur)
3.466 / 3.487 (Maximumkorrektur)

Über die Trendfolger werde dem DAX ein Wechsel im set-up signalisiert (von short auf neutral).

Betrachte man sich die aktuell gültigen Chartmarken, seien folgende Bereiche von Relevanz: aktuelle Unterstützung bei 3.254 / 3.202, wobei die 3.254 aktuell eher eine Orientierungsfunktion habe, während der 3.202 die höhere analytische Bedeutung zukomme (in diesem Bereich gebe es nach Ansicht des Profitraders einige Schieflagen). Widerstand könne man erst um 3.364 (untergeordnet) erwarten, die nächst höheren potentiellen Angebotsüberhänge erwartet Uwe Wagner um 3.438 / 3.473
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01.10.03 21:39:07
Beitrag Nr. 2.458 ()
DAX-Schluss: Blue-Chips ziehen an, Übernahmephantasie beflügelt Banken
01.10.2003 20:10:00



Bis zum Nachmittag konnte der Deutsche Aktienindex in die Gewinnzone drehen, nachdem er am Morgen nach den äußerst schwachen Wall Street- Vorgaben und den enttäuschenden US-Konjunkturdaten des Vortages noch schwächer gestartet war. Bis Handelsende legten die Kurse aufgrund der steigenden Indizes in Übersee weiter zu.
Im Mittelpunkt des Geschehens auf dem Parkett der Frankfurter Wertpapierbörse stand heute die Aktien der Commerzbank und der HypoVereinsbank, welche bis zum späten Nachmittag souverän den deutschen Standardwerte-Index anführen und von einem Pressebericht profitieren konnten.

Das „Handelsblatt“ zitierte in seiner aktuellen Ausgabe den Vorstandsvorsitzenden der Credit Suisse, Gröbel, der sich in einem Interview bezüglich geplanter Übernahmen im deutschen Bankensektor durch die Credit Suisse geäußert hatte. Gröbel wies dabei ausdrücklich darauf hin, dass die Schweizer Bankgesellschaft an einem Kreditinstitut mit Fokus auf das Massengeschäft (Retail Banking) interessiert sei. Gröbel nannte im Rahmen des Interviews zwar keine Namen, die Anleger interpretierten die Aussage jedoch als recht eindeutig und fragten daraufhin verstärkt die Papiere der kleinsten deutschen Großbank Commerzbank nach.

Unter Druck stand hingegen zeitweise die METRO-Aktie, welche unter den jüngsten Einzelhandelsumsatz-Zahlen aus Deutschland litt. Im August war der Einzelhandelsumsatz unerwartet stark gesunken, ein Minus im frühen Handel war die Folge. Ab dem Mittag erholte sich aber der Titel und drehte ins Plus. Mit roten Vorzeichen war zudem die Bayer-Aktie behaftet. Ein schwacher Dollar und der starke Rohölpreis machten Händlerangaben zufolge der Aktie des Pharmakonzerns zu schaffen. Auch das Gerücht, das der Konzern nun die Suche nach eine Partner für sein Pharmageschäft aufgegeben hat, drückte den Kurs.

DAX30: 3329 Punkte, +2,24 %

MDAX: 3986 Punkte, + 0,65 %

Tops des Tages: HypoVereinsbank, Commerzbank, MAN

Flops des Tages: Altana

Konjunktur und Wirtschaft:

Das Statistische Bundesamt stellte die vorläufigen Zahlen zum deutschen Einzelhandelsumsatz für August vor. Die Einzelhändler verkauften nominal, d.h. in jeweiligen Preisen, 4,7 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Im Juli war der Umsatz um 2,1 Prozent und im August 2002 um 1,6 Prozent zurück gegangen. Real, d.h. in konstanten Preisen, sank ihr Absatz um 4,9 Prozent, nach Umsatzeinbußen von 2,2 Prozent im Juli und 1,0 Prozent im Vorjahresmonat. Auf Monatssicht verringerte sich der nominale Absatz kalender- und saisonbereinigt um 0,3 Prozent, nachdem er im Juli um 1,1 Prozent ab nahm und im August 2002 um 0,2 Prozent zu nahm. Real fiel der Umsatz um 0,2 Prozent, während er im Vormonat um 1,3 Prozent sank und im Vorjahresmonat um 0,4 Prozent zulegte.

Nachrichten:

Die Allianz und die Münchener Rück wollen den seit 1921 bestehenden Rahmenvertrag ihrer "Grundsätze der Zusammenarbeit" endgültig aufheben. Darüber seien beide Seiten prinzipiell einig, berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" unter Berufung auf Versicherungskreise. Der Vertrag regelt unter anderem die Überkreuzverflechtung von Allianz und Münchener Rück sowie die Höhe, in welcher sich die Allianz bei der Münchener Rück rückversichert.

Infineon denkt hingegen nach Angaben der „Financial Times Deutschland“ über Akquisitionen nach. Demnach plant Infineon-Chef Schumacher, in den kommenden Jahren das US-Geschäft auszubauen. Prinzipiell will Infineon vor allem in Unternehmen investieren, die das eigene Portfolio ergänzen. Allerdings schloss Schumacher auch den Zukauf von neuen Bereichen nicht aus.

Volkswagen muss wegen zu hoher Kosten in Brasilien mit einem kräftigen Ergebniseinbruch im jetzt abgelaufenen dritten Geschäftsquartal rechnen. Dies berichtet die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“. Demnach werde der von den Wolfsburgern geplante Personalabbau in Brasilien zu Sonderaufwendungen in niedriger dreistelliger Millionenhöhe führen, was jedoch noch nicht im Ergebnis berücksichtigt sei. Die FAZ zitiert gutinformierte Kreise, welche sogar mit einem Gewinneinbruch für das Gesamtjahr von 50 Prozent im Vergleich zum Vorjahr rechnen.

Aktuellen Medienberichten aus den USA will DaimlerChrysler in den Staaten Tausende von Facharbeiter-Stellen abbauen. Die Zeitung „The Detroit News“ berichtet auf ihrer Internet-Seite, dass der Autokonzern zusammen mit der Automobilarbeiter-Gewerkschaft United Auto Workers (UAW) ein Programm zur Auszahlung von Facharbeitern ausgearbeitet hätte, mit dem 5000 Stellen abgebaut werden sollen. Zudem soll dieses Programm nach Angaben der Zeitung bereits im ersten Quartal 2004 beginnen und über 4 Jahre laufen.

Konkurrent BMW hat dagegen seine Prognosen für das laufende Geschäftsjahr bestätigt. Konzernchef Helmut Panke äußerte sich demnach optimistisch. Man halte an den bisherigen Aussagen für das Gesamtjahr fest. Vor allem mit dem Verlauf des letzten Quartals zeigte sich Panke zufrieden, in dem beispielsweise der Absatz des neuen 5er-Modells gut gelaufen sei.

Die Norddeutsche Affinerie gab bekannt, dass dem Unternehmen von Seiten des Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle mitgeteilt wurde, dass es unter die Härtefallregelung zum Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) falle. Am 6. Juni 2003 hatte der Deutsche Bundestag die sogenannte Härtefallregelung zum Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) beschlossen. Mit dieser Regelung sollte die Wettbewerbsfähigkeit solcher Unternehmen erhalten bleiben, die aufgrund besonders stromintensiver Produktion von der Abgabe für regenerative Energien, wie insbesondere die Windenergie, im Rahmen des EEG überproportional betroffen waren. Das MDAX-Unternehmen hatte anschließend am 22. Juli 2003 einen Befreiungsantrag gestellt, welcher nun durch das BAFA positiv beschieden wurde. Aufgrund dieser Entscheidung werde das Unternehmen in den nächsten 12 Monaten EEG-Kosten am Standort Hamburg in Höhe von rund 2 Mio. Euro vermeiden.

Aktuelle Ratings:

SAP – Neutral, JP Morgan

Allianz – Outperform, HypoVereinsbank

adidas-Salomon – Neutral, Sal. Oppenheim

adidas-Salomon - In-Line, Goldman Sachs

HypoVereinsbank – Verkaufen, Independent Research

DaimlerChrysler – Hold, Merck Finck & Co

Allianz – Buy, Merck Finck & Co
















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01.10.03 08:46:34
Beitrag Nr. 2.457 ()
Aktien Frankfurt Ausblick: Verluste erwartet - Banken im Blickpunkt

FRANKFURT (dpa-AFX) - Händler erwarten am deutschen Aktienmarkt am Mittwoch Verluste. Die Citibank-Experten sowie Lang & Schwarz errechneten einen DAX-Start von 3.248 Zählern. Die Deutsche Bank ermittelte den DAX bei 3.256 Punkten.

Überschattet von überraschend schlechten US-Konjunkturdaten hatte der Deutsche Aktienindex DAX am Dienstag sehr schwach geschlossen und 2,00 Prozent auf 3.256,78 Zähler eingebüßt. In den USA gaben die Börsen an der Wall Street ebenfalls nach.

Ein Händler in Frankfurt begründete den schwächer erwarteten DAX-Auftakt vor allem mit den schwachen US-Börsen am Vortag und dem starken Euro, der am Dienstag spät abends mit 1,1660 Dollar gehandelt worden war.

Bankentitel könnten am Morgen in Bewegung geraten, denn der Schweizer Finanzkonzern Credit Suisse kündigte an, in den kommenden drei Jahren in großem Stil deutsche Banken übernehmen zu wollen. "Wir sind in Deutschland mittelfristig an substanziellen Akquisitionen interessiert", sagte Oswald Grübel, einer der beiden Vorstandschefs der Credit Suisse Group, dem "Handelsblatt" (Mittwochausgabe). Dabei stünde ausdrücklich das Massengeschäft im Fokus.

Der Volkswagen-Konzern muss nach einem Bericht der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Mittwochausgabe) wegen hoher Kosten in Brasilien mit einem kräftigen Ergebniseinbruch im jetzt abgelaufenen dritten Geschäftsquartal rechne n. Unter Berufung auf gut informierte Kreise wird der Gewinn im Gesamtjahr, verglichen mit dem Vorjahr, um mehr als 50 Prozent einbrechen. Das könnte die VW-Aktie unter Druck bringen.

Wie Infineon bereits am Abend mitteilte, will der weltweit sechstgrößte Halbleiter-Hersteller seinen Marktanteil in den USA steigern und baut dort seine Stellung aus.

Auch aus der zweiten Reihe gibt es Neuigkeiten: Der Baustoffhersteller HeidelbergCement AG plant nach Informationen der Zeitung "Die Welt" die Übernahme und anschließende Zerschlagung des Konkurrenten Readymix Ein Sprecher von HeidelbergCement wollte die Angaben weder bestätigen noch dementieren. Der Baustoffhersteller hatte bereits wiederholt angekündigt, Konkurrenten zur Marktbereinigung übernehmen zu wollen.

Der Anlagenbau- und Chemiekonzern mg technologies plant nach Informationen der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" die Trennung von seiner Chemiesparte. Ein entsprechender Beschluss werde von der Sitzung des Aufsichtsrats am Donnerstag erwartet, berichtet das Blatt (Mittwochausgabe). Bei mg steht die komplette Konzern-Struktur mit ihren mehrstufigen Holdings auf dem Prüfstand./ck/so

Quelle: dpa-AFX




HeidelbergCement AG

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01.10.03 08:30:26
Beitrag Nr. 2.456 ()
Guten Morgen:)

Dax-Daily-Chartanalyse 01.10.2003

Die Unsicherheit wächst kräftig



Die schwachen US-Konjunkturdaten haben am Dienstag beim Dax intraday für einen deutlichen Einbruch gesorgt, der erst bei 3.202 Punkten gestoppt wurde und nach Break unter 3.275 Punkten zum Aufbau von Short-Positionen geführt hat. Die anschließende Erholung auf den Schlusskurs 3.256 war lediglich auf das Closing von Short-Positionen über die Terminbörse zurückzuführen, nachdem das Put-Call-Ratio deutlich gestiegen war. Signale, die ein Aufheben der Short-Position notwenig machten, ergaben sich nicht. Im Gegenteil: Der Kursrutsch hat das Dax-Setup deutlich bearish eingetrübt, nachdem der Index aus seiner Konsolidierungsrange der vergangenen Tage nach unten ausgebrochen ist. Die schwachen US-Vorgaben sollten am Mittwoch für weiteren Kursdruck sorgen.
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30.09.03 21:31:29
Beitrag Nr. 2.455 ()
DAX-Schluss: DAX bricht nach enttäuschenden US-Daten massiv ein
30.09.2003 20:11:00



Der Handel auf dem Parkett der Frankfurter Wertpapierbörse war am Dienstag wieder durch einen starken Euro belastet. Zudem hielten sich die deutschen Börsianer bis zum Nachmittag in Erwartung wichtiger US-Konjunkturdaten zurück. Rote Vorzeichen bei schwachen Umsätzen waren die Folge.
Am Nachmittag sollte es für die Börsianer noch schlimmer kommen. Nach sehr enttäuschenden US-Verbraucherdaten rutschen die Börsen massiv in den Keller. Zuvor waren in den USA die neuesten Verbraucherdaten veröffentlicht worden. Das Wirtschaftsforschungsinstitut Conference Board hatte die neuen Daten des US-Verbrauchervertrauens in die Wirtschaftsentwicklung für September berechnet. Der Index brach überraschend von revidiert 81,7 Punkten im Vormonat auf nun 76,8 Punkte ein, wogegen Volkswirte durchschnittlich einen Zuwachs auf 81,8 Punkte geschätzt hatten. Auch der US-Einkaufsmanager-Index sank unerwartet deutlich. Der Indexstand fiel überraschend stark auf 51,2 Punkte. Volkswirte hatten lediglich eine Abnahme auf 57,0 Punkte prognostiziert, nachdem im Vormonat ein Indexstand von 58,9 Punkten ausgewiesen wurde.

Unter den Einzelwerten stand die größte Zeit die Deutsche Lufthansa im Mittelpunkt. Der Kranich-Konzern musste heute Federn lassen, nachdem am Morgen die Übernahme von KLM durch den französischen Konkurrenten Air France bekannt wurde und hierdurch die drittgrößte Fluggesellschaft der Welt entstehen würde. Die Lufthansa-Aktie musste sich den gesamten Tag mit Abschlägen auseinandersetzen.

DAX30: 3254,36 (-2,08%)

MDAX: 3959,95 (-1,39%)

Tops des Tages: -

Flops des Tages: ThyssenKrupp, HypoVereinsbank, Adidas-Salomon

Konjunktur und Wirtschaft:

Wie der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) heute mitteilt, ist der Auftragseingang im deutschen Maschinen- und Anlagenbau im August im Vergleich zum Vorjahresmonat um 6 Prozent zurück gegangen. Dabei war die Nachfrage sowohl im Inlands- als auch im Auslandsgeschäft um 6 Prozent gesunken. Noch im Juli wurde gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum ein Anstieg von 10 Prozent erreicht. Auf Dreimonatssicht wurde ein Rückgang bei den Auftragseingängen von 2 Prozent gemeldet. Als Begründung wurde, neben der Ferienzeit, angeführt, dass die Besserung der Frühindikatoren den Maschinenbau noch nicht erreicht habe

Nachrichten:

Ein Gesprächsthema war heute die Lufthansa, die unter der aktuellen Veränderung innerhalb der europäischen Airline-Branche litt. Am Morgen hatte Air France mitgeteilt, dass sie die niederländische Fluglinie KLM für insgesamt 784 Mio. Euro übernehmen will. Durch die Übernahme würde die drittgrößte Fluggesellschaft der Welt entstehen. Konzernangaben zufolge will man durch den Zusammenschluss jährlich insgesamt 650 Mio. Euro einsparen.

Siemens gab bekannt, dass der Konzern-Bereich Siemens Mobile von China Unicom, dem zweitgrößten Mobilfunkbetreiber Chinas, mit der Erweiterung seiner Netze und Services beauftragt wurde. Den Angaben zufolge betrage das Auftragsvolumen 84 Mio. Dollar. Der Vertrag umfasse die Erweiterung der China Unicom-Netze in den Provinzen von Peking, Shanghai, Shangdong, Liaoning und Jilin.

Der Herzogenauracher Sportartikelhersteller adidas-Salomon hat seine Ziele für das laufende Geschäftsjahr bekräftigt. Den Angaben zufolge will der Konzern seinen Gewinn bis zu 15 Prozent steigern, während der Umsatz einen Anstieg von 5 Prozent verzeichnen soll. Einen Dämpfer gab es für die Börsianer im Bezug auf die Region Nordamerika. Dort werde nach adidas-Angaben der Umsatz unter dem Niveau des Vorjahres liegen.

Volkswagen will zusammen mit seinem chinesischen Partner Shanghai Automotive Industry Corp. 240 Mio. Euro in ein Motorenwerk in Shanghai investieren. Demnach soll die Produktion spätestens im Jahr 2005 starten, wobei in der Anfangsphase pro Jahr 180.000 Motoren hergestellt werden sollen. Im weiteren Produktionsverlauf soll die Kapazität auf 300.000 Motoren pro Jahr ausgeweitet werden.

Aktuelle Ratings:

DaimlerChrysler – Neutral, Sal. Oppenheim

Infineon – Kaufen, HypoVereinsbank

Siemens – Outperform, Goldman Sachs

Deutsche Lufthansa – Neutral, WestLB

SAP – Outperform, WestLB

Volkswagen – Halten, Independent Research

SAP – Underperformer, LB Rheinland-Pfalz

BMW – Buy, Merck Finck & Co

adidas-Salomon – Halten, Bankgesellschaft Berlin

Deutsche Post – Neutral, Helaba Trust

-red- / -red-
















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30.09.03 12:56:59
Beitrag Nr. 2.454 ()












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30.09.03 09:14:11
Beitrag Nr. 2.453 ()
Technischer Morgenkommentar 30. September 2003
30.09.2003 - 07:04,

Allgemeine Beurteilung

Der Wochenstart verlief einmal mehr mit nur einem recht spärlichen Erholungsversuch in den europäischen Aktienindizes. Nach einem freundlichen Start und einem stabilen Vormittag, setzte sich die Angebotsseite am Nachmittag wieder durch und drückte die Börsenindizes ins Minus. Im italienischen MIB 30, im londoner FTSE 100, im spanischen IBEX 35, im französischen CAC 40 und im holländischen AEX wurden in den letzten Handelsstunden sogar neue Bewegungstiefs markiert, DAX und EUROSTOXX 50, sowie der schweizer SMI verfehlten diese nur knapp.

Die US-Aktienindizes brachten nach einem uneinheitlichen Wochenstart dagegen wieder etwas Ruhe in das Börsengeschehen und gingen mit stattlichen Tagesgewinnen in den Feierabend. Besonders der deutsche Aktienindex DAX, der noch bis 20:00 Uhr handelte, konnte von der positiven Entwicklung an Wallstreet profitieren.

Dennoch, das Risiko weiter fallender Kurse ist noch nicht vom Tisch, auch wenn sich in einigen Aktienindizes erste nachhaltige Kursstabilisierungstendenzen zeigen, chart- wie auch markttechnisch. Querverweisen möchten wir in diesem Zusammenhang auf die Entwicklung im EURO gegenüber dem USD, der per gestern und den heutigen Morgenstunden ein neues Bewegungshoch innerhalb seines Aufwärtstrends (gültig seit Anfang September) markierte, ebenso auf die aktuell noch ungebrochen steigenden Renten-Futures.

Für den heutigen Handelstag gehen wir von folgender technischen Ausgangslage aus:

(1) auf der Aktienseite liegen uns in allen von uns beurteilten europäischen, wie US-amerikanischen Indizes intakte tertiäre Abwärtstrends vor, gleiches gilt für den asiatischen Nikkei 225; herausragendes Beispiel für eine unverändert stabile Verfassung ist dagegen der Hongkonger Hang Seng Index, dessen bisherige Entwicklung auf der Minusseite eher marginal ist und tatsächlich noch in das Bild einer einfachen technischen Reaktion im Bezug auf den noch immer intakten sekundären Aufwärtstrend zu betrachten ist;

(2) in den US-Indizes sahen wir per gestern erste Stabilisierungsansätze innerhalb der gültigen tertiären Abwätstrends, es gilt jedoch zu beachten, daß das bisher dort Abgelaufene den Rahmen einer einfachen Gegenreaktion nicht übersteigt; wir können auch hier noch nicht unterstellen, daß wir aktuell mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Ende des jüngsten Abschwungs erleben;

(3) markttechnisch ist das Bild in Europa und den USA weiterhin etwas differenziert zu beurteilen: über die Trendfolger (Kombination gleitender Durchschnitte unterschiedlicher Zeitfenster als Richtungsfilter unterlegt) werden allen von uns beurteilten Europa-Indizes sogenannte short-set-up´s ausgewiesen, in den US-Indizes und den Börsenbarometern Asiens (Nikkei 225 und Hang Seng Index) liegen uns neutrale set-up´s vor; in den Europa-Indizes werden wieder ansteigende Bewegungsdynamiken (bezogen auf die laufenden Abwärtsbewegungen) ausgewiesen, in den USA und in Asien signalisieren die ADX Indikatoren zur Zeit nur abflachende Dynamiken im Bezug auf die vorangegangenen sekundären Aufwärtstrends; aus Sicht der schwungkraftmessenden Oszillatoren ist besonders Europa derzeit als deutlich überverkauft anzusehen;

(4) in der Konsequenz halten wir fest: die Märkte der USA und Asiens weisen zum aktuellen Zeitpunkt noch immer die höchste Relative Stärke gegenüber Europas Aktienindizes auf, obwohl wir auch hier das verbleibende Risiko auf der Unterseite nicht verharmlosen wollen; klare Ansätze zu einem Stabilisierungsversuch sehen wir in den USA und in einigen asiatischen Aktienindizes, in Europa sind wir derzeit davon noch etwas weiter weg; hier kann man lediglich auf die einzelnen Tagesmuster und absoluten Kursverluste verweisen, die ebenfalls zumindest eine deutliche Verlangsamung des Abschwungs signalisieren; auf Grund der deutlich überverkauften Gesamtverfassung der europäischen Märkte ist hier jedoch das Reaktionspotential und der entsprechende Bedarf zumindest aus markttechnischer Sicht am höchsten;

(5) in der praktischen Konsequenz heißt daß: da wir noch immer das dominante Bewegungsrisiko auf der Unterseite sehen und potentielle Aufschwünge lediglich als Reaktionen werten können, stellen wir strategisch ausgerichtete Neupositionierungen auf der Kaufseite auch weiterhin zurück und arbeiten hier lediglich unter hochspekulativen Trading-Gesichtspunkten auf intraday-Basis; over-night-long-Positionen gehen wir aktuell nur dann ein, wenn uns entsprechende, getestete Kursmuster vorliegen, die zumindest bisher akzeptable Trefferquoten im Bezug auf steigende Folgekurse hatten; in den Indizes, in denen noch strategische Short-Positionen bestehen, behalten wir diese bei; in den Indizes, in denen wir per gestern auf der Short-Seite mit Erreichen der angepaßten Stops ausgestoppt wurden (z.B. DAX), sind wir aktuell neutral;

Das technisch herausragende Entwicklungsbild ist der Kursverlauf des EURO gegenüber dem USD, der per gestern einen neuen Beschleunigungsimpuls auf der Oberseite erhielt. In diesem Zusammenhang drang der EURO in das aktuell gültige Widerstandsband bei 1.1547 / 1.1621 USD ein und stellt zur Zeit die obere Begrenzung dieses Widerstandsbandes zur Disposition. Sollte ein Überspringen der 1.1621 nachhaltig gelingen, wäre zumindest aus analytischer Sicht der Weg in Richtung der Jahreshochs bei 1.1886 / 1.1929 USD frei. Markttechnisch wird der Aufwärtstrend bestätigt.

Auf der Rentenseite liegen uns unverändert steigende Kurse, sowohl im Bund-Future, als auch in beiden US-T-Bond-Futures (bezogen auf die US-T-Bonds mit Laufzeiten 10 und 30 Jahre) vor. Im gestrigen Handelsverlauf gab es hier zwar leichte Minuszeichen, dennoch ist das übergeordnete Bild ungebrochen.

Im Bund-Future (Dezember-Kontrakt) geht das aktuelle Ringen unverändert um den aktuell gültigen Widerstand im Bereich um 114.72 / 114.85, der zwar bereits mehrfach durchstochen aber nicht nachhaltig überwunden werden konnte. Gelänge der Sprung über diese technische Hürde, eröffnet sich weiterführendes Aufwärtspotential in Richtung 115.85, dem Juli-Reaktionshoch. Potentielle Unterstützung erwarten wir um 113.91 / 113.77. Markttechnisch wird der laufende Trend bestätigt, sowohl aus Sicht der Trendfolger, als auch aus Sicht der Oszillatoren.

DAX

Widerstände: 3438 / 3473, 3629, 3670 / 3676;
Unterstützungen: 3299 / 3275 (steht unverändert zur Disposition),
3254 / 3245;

noch gültige Korrekturpotentiale:

- 3390 / 3408 (Minimumkorrektur)
- 3451 (Normalkorrektur)
- 3494 / 3511 (Maximumkorrektur)

Tendenz:

Strategische Beurteilung

- das übergeordnete Chartbild des DAX ist unverändert zu den Aussagen der Vortage: uns liegt ein intakter, tertiärer Abwärtstrend vor, in dessen Zusammenhang der vorangegangene, bisher übergeordnete sekundäre Aufwärtstrend gebrochen wurde;

- dieser tertiäre Abwärtstrend wird markttechnisch weitestgehend bestätigt, d.h. über die Kombination von trendfolgenden Indikatoren wird dem DAX unverändert ein sogenanntes short-set-up ausgewiesen, die mittelfristig relevante Bewegungsdynamik des Abwärtsimpulses, gemessen über den ADX, ist ansteigend, über die Oszillatoren wird eine ausgeprägte negative Schwungkraft signalisiert;

- aus markttechnischer Sicht ist der DAX damit zwar „reif“ für eine technische Aufwärtsreaktion, das dominante Bewegungsrisiko ist jedoch weiterhin abwärts ausgerichtet;

Taktische Beurteilung

- unter taktischen Gesichtspunkten interessiert uns die Entwicklung der Kurse der letzten drei Handelstage in unmittelbarer Nähe zur aktuell noch gültigen Unterstützungsebene um 3300;

- auffallend ist, daß wir bereits den dritten Tag in Folge förmlich auf der Stelle treten und die letzten beiden Tage zur Ausbildung sogenannter Doji´s führten; damit können wir davon ausgehen, daß bisher Angebot und Nachfrage auf aktuellem Kursniveau weitestgehend ausgeglichen sind;

- diese Konsolidierung kann realistischerweise nicht eindeutig als trendbestätigend bzw. trendumkehrend klassifiziert werden, somit müssen wir Marken definieren, an denen wir eine neue Impulsbewegung festmachen;

- aus unserer Sicht heraus ist wohl der sinnvollste Ansatz das Orientieren an den Extremzonen der laufenden Konsolidierung; dies wäre nun das gestrige Hoch bei 3364, sowie das Bewegungstief (Tief vom Freitag) bei 3275; solange der DAX per Schlußkurs innerhalb dieser Spanne verbleibt, solange ist er taktisch neutral zu bewerten und die Frage nach trendbestätigend bzw. trendumkehrend bleibt offen; in Anbetracht des übergeordneten Bildes liegt es sogar nahe, das höhere Risiko auf der Unterseite zu sehen;

- gelingt dem DAX die Überwindung der 3364 per Schlußkurs, erwarten wir eine weiterführende Reaktion, wobei wir uns zum einen am nächsten potentiellen Widerstand bei 3438 / 3473 orientieren, zum anderen jedoch auch die Reaktionspotentiale im Auge haben; somit gilt: im Falle eines Ausbruchs auf der Oberseite, rechnen wir mit einer Fortführung der Reaktion bis 3390 / 3408 (entspräche der errechneten Minimumkorrektur, bezogen auf den letzten Bewegungsimpuls des Tertiärtrends), darüber hinaus wäre das nächste analytische Kursziel der Bereich um 3451 (normales Korrekturpotential);

- fällt der DAX per Schlußkurs unter die 3275, sind die nächst tieferen Zielmarken 3254 / 3245, darunter der Bereich um 3100;

Praktische Konsequenz

- mit Erreichen des Stop-Kurses bei 3361 im gestrigen Tagesverlauf, wurde die strategische Short-Position mit gutem Profit ausgestoppt; damit sind wir jetzt im DAX sowohl taktisch, wie auch strategisch neutral;

- schwieriger ist der taktische Teil des Handels, da der gestrige Tag (nach Überwindung des Triggers bei 3345) zwar zu einem Anstieg bis 3364 führte, im Anschluß daran aber einmal mehr zur Ausbildung eines neutralen Kursmusters führte; somit bleiben wir dabei: innerhalb der aktuell gültigen Konsolidierungsspanne (3364 / 3275) bleibt der DAX neutral und somit ein Trading-Markt; jede weiterführende Positionierung innerhalb der Spanne stünde in keinem akzeptablen Chance / Risikoverhältnis; übersteigt oder fällt der DAX durch eine o.g. Begrenzungsmarke eröffnen wir eine Trading-Position mit Stop eines halben Prozents mit engem Ziel-Kurs;

- strategische Positionierungen bauen wir nur auf, wenn uns entweder ein sinnvolles Kursmuster vorliegt bzw. ein Schlußkurs außerhalb der Spanne zustande kommt;

EUROSTOXX 50

Widerstände: 2525 / 2536, 2610 / 2621, 2653;
Unterstützungen: 2419 / 2404, 2359 / 2351;

noch gültige Korrekturpotentiale:

- 2489 / 2499 (Minimumkorrektur)
- 2522 (Normalkorrektur)
- 2546 / 2556 (Maximumkorrektur)

- ähnlich dem DAX liegt uns auch im EUROSTOXX 50 ein intakter tertiärer Abwärtstrend vor, der markttechnisch weitestgehend bestätigt wird (short-set-up, steigende Bewegungsdynamik bezogen auf den Kursabschwung, ausgeprägte negative Schwungkraft);

- interessant ist, daß auch in diesem Index das Kursziel und Unterstützungsniveau um 2419 / 2404 Indexpunkte tatsächlich ein erhöhtes Nachfragepotential bereit hält, da sich hier die Schwungkraft des Abwärtstrends reduziert;

- somit steigt auch hier die Chance auf eine Kursstabilisierung und den Beginn einer (technisch wünschenswerten) Reaktion;

- aktuell gültige Chartmarken sind die Bereiche um 2419 / 2404 auf der Unterseite, sowie 2525 / 2536 auf der Oberseite; ginge der Index in eine Reaktion über, orientieren wir uns neben den Chartmarken an den errechneten Korrekturpotentialen 2489 / 2499 und 2522, wobei wir darauf hinweisen wollen, daß das Niveau der Normalkorrektur in etwa mit dem Niveau der nächst höher liegenden Widerstandsebene um 2525 / 2536 zusammenfällt;

Praktische Konsequenz

- im Gegensatz zum DAX, sind wir im EUROSTOXX 50 noch immer strategisch Short positioniert, da unser Stop-Kurs bei 2475 (per gestern angepaßt) im gestrigen Handelsverlauf knapp verfehlt wurde; auch heute belassen wir den Stop-Kurs auf jenem Niveau;

- innerhalb der Spanne 2475 und 2422 betrachten wir den EUROSTOXX 50 als neutral, erst ein Überspringen einer der beiden Marken sollte als Trigger für weiterführende Trading-Aktivitäten genutzt werden;

- neue over-night-Positionen eröffnen wir nur, wenn uns ein entsprechendes sinnvolles Kursmuster vorliegt, welches bisher eine akzeptable Trefferquote aufwies, von der aus wir einen weiterreichenden Kursschub erwarten können;

SMI

Widerstände: 5242 / 5262, 5374, 5444;
Unterstützungen: 5101 (steht zur Disposition), 4962;

angepaßte Korrekturpotentiale:

- 5189 / 5208 (Minimumkorrektur)
- 5254 (Normalkorrektur)
- 5300 / 5318 (Maximumkorrektur)

Tendenz:

- auch im schweizer SMI steht das aktuelle Unterstützungsniveau (erstreckt sich hier bei 5101) zur Disposition; fällt dieses, wäre das nächst tiefer liegende analytische Kursziel der Bereich um 4962 Indexpunkte;

- auffallend auch hier: der zunehmende Druck durch eine ansteigende Bewegungsdynamik; der Markt nimmt Korrekturmöglichkeiten zumindest bisher nicht überzeugend an;

- im SMI liegt uns ein intakter tertiärer Abwärtstrend vor, der bisher von Beginn an keinerlei nennenswerte Reaktion zeigte; markttechnisch wird der Abschwung bestätigt; somit bleibt auch hier das Risiko auf der Unterseite sehr hoch;

- ähnlich den übrigen Indizes stellen wir jede strategische Neupositionierung auf der Long-Seite weiterhin zurück;

US-Aktienindizes

Dow Jones

Widerstände: 9609, 9686;
Unterstützungen: 9293, 9261 / 9233;

- sekundärer Aufwärtstrend gebrochen, Index befindet sich in der Ausbildung eines tertiären Abwärtstrends;
- per gestern wurde eine technische Reaktionsbewegung eingeleitet;
- Risiko jedoch unverändert auf der Unterseite;
- aktuell gültige Korrekturpotentiale:

- 9420 / 9440 (Minimumkorrektur)
- 9487 (Normalkorrektur)
- 9535 / 9554 (Maximumkorrektur)

S&P 500 Index

Widerstände: 1008 / 1011, 1032, 1040;
Unterstützungen: 995, 983;

- sekundärer Aufwärtstrend auch im S&P 500 Index gebrochen, Index befindet sich ebenfalls in der Ausbildung eines tertiären Abwärtstrends;
- per gestern wurde eine technische Reaktionsbewegung eingeleitet;
- Risiko jedoch unverändert auf der Unterseite;
- aktuell gültige Korrekturpotentiale:

- 1010 / 1012 (Minimumkorrektur)
- 1017 (Normalkorrektur)
- 1022 / 1025 (Maximumkorrektur)

Wir wünschen Ihnen einen erfolgreichen Handelstag !!

Uwe Wagner
db-Advisors
Eigenhandel der Deutschen Bank AG




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30.09.03 08:50:57
Beitrag Nr. 2.452 ()
07:22 30.09.2003 Uhr

Presse: Porsche zahlt allen Mitarbeitern 3000 Euro Erfolgs-Prämie

HAMBURG (dpa-AFX) - Die Porsche AGwill nach einem Bericht der"Bild"- Zeitung allen Mitarbeitern für das vergangene Jahr eine"Sonderzahlung"in Höhe von 3000 Euro brutto zukommen lassen. Das berichtet das Blatt in seiner Dienstagausgabe unter Berufung auf verlässliche Quellen in dem Autokonzern.

Anlass für die Erfolgprämie sei der satte Gewinnsprung gegenüber Vorjahr. Die letzte Erfolgsbeteiligung für die Beschäftigten habe bei 2700 Euro extra pro Jahr gelegen. Dem Bericht zufolge müssen Vorstand und Betriebsrat die Vereinbarung noch unterschreiben./DP/sk



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30.09.03 08:28:50
Beitrag Nr. 2.451 ()
Guten Morgen:):)

Dax-Daily-Chartanalyse 30.09.2003

Bodenbildung – und dann?



Wie erwartet verhielt sich der Dax am Montag. Der Index schwankte genau innerhalb der avisierten Handelsspanne und ließ lediglich Trading-Positionen zu. Das Tagestief lag bei 3.280 Punkten, das Tageshoch bei 3.364 Punkten. Bei deutlich nachlassendem Umsatz ging die Konsolidierung der Kurse weiter, neue prozyklische Handelssignale waren nicht auszumachen. Aus charttechnischer Sicht befindet sich der Dax in einer kurzfristig weitgehend neutralen Lage, die durch die US-Vorgaben kaum richtungsweisender wird. Die Kursgewinne der US-Börsen sind weitgehend eingepreist und sollten am Dienstag kaum eine Rolle spielen.
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29.09.03 21:56:13
Beitrag Nr. 2.450 ()
DAX-Schluss: ALTANA-Aktien zum Wochenanfang gesucht
29.09.2003 20:11:00



Der Deutsche Aktienindex ist am Montag zunächst behauptet und mit grünen Vorzeichen in die neue Handelswoche gestartet. Trotz schwacher US-Vorgaben konnte der DAX30 zeitweise über 1 Prozent auf 3.363 Zähler zulegen. Nach dem Mittag mussten die Blue-Chips wieder einen Teil ihrer Gewinne abgeben, die Stimmung blieb aber gut. Im weiteren Verlauf des Nachmittags ging es dann mit dem DAX weiter bergab. Ein wieder ansteigender Euro-Kurs drückte merklich auf die Performance der exportorientierten Titel, und damit auf den DAX.
Im Fokus der Anleger stand vor allem ALTANA. Das Pharmaunternehmen hatte den erfolgreichen Abschluss der klinischen Studie zum Lungenmedikament Roflumilast bekannt gegeben und wurde dementsprechend teilweise von Analysten in Folge dieser Nachricht heraufgestuft. Satte Kursgewinne von knapp 5 Prozent waren die Folge.

Gut in Fahrt waren heute zunächst auch die Autowerte, welche teilweise von Presseberichten über die gut ausgefallenen Zahlen des Sportwagenherstellers Porsche profitieren konnten. Etwas schwächer notierten hingegen die SAP-Papiere. Konzernchef Henning Kagermann hatte auf einer Veranstaltung mitgeteilt, dass der andauernde Übernahmekampf zwischen den US-Konkurrenten PeopleSoft und Oracle auf die Branchenpreise drücke, wenngleich SAP gut positioniert sei.

DAX30: 3.323 (-0,04%)

MDAX: 4.015 (+0,7%)

Tops des Tages: Altana, Allianz, Fresenius M.C., Deutsche Post, BMW

Flops des Tages: SAP, HypoVereinsbank, Commerzbank, Bayer, Linde

Konjunktur und Wirtschaft:

Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) warnte heute vor nationalen Sonderregelungen beim Kartellrecht, die der deutschen Wirtschaft Standortnachteile gegenüber ihren europäischen Konkurrenten bringen. Zwar ist der BDI mit den Plänen des Bundeswirtschaftsministeriums zur Umsetzung des EU-Rechts weitgehend einverstanden, jedoch kritisiert er die geplante Einführung eines Klagerechts für Verbraucherschutzverbände. Damit würde die Missbrauchsaufsicht stärker ausfallen, als dies die EU vorgibt. Zudem lehnt der Verband die Regierungspläne zur Erhöhung der Strafzahlungen bei Verstöße gegen das Wettbewerbsrecht ab.

Der Bund der Steuerzahler verfasste sein jüngstes Schwarzbuch über die Verschwendung von Steuergeldern im vergangenen Jahr. Wie das „Handelsblatt“ unter Berufung auf diese neue Schätzung berichtet, haben die öffentlichen Verwaltung in diesem Zeitraum rund 30 Mrd. Euro vergeudet. Dies bedeutet, dass rund 5 Prozent der Ausgaben aller öffentlichen Haushalte unnütz seien. Das Buch führe 110 Fälle öffentlicher Misswirtschaft auf und soll nächste Woche am Dienstag veröffentlicht werden.

Nachrichten:

SAP verzeichnete zuletzt einen enormen Preisdruck bei Softwareprodukten. Wie der größte europäische Anbieter von Unternehmenssoftware mitteilte, erwartet man im Zuge der derzeit laufenden Übernahme von PeopleSoft durch Oracle, dass sich weitere Kunden der amerikanischen Softwarehersteller zukünftig für die Software von SAP entscheiden werden. Wie CEO Henning Kagermann im Rahmen einer Konferenz mitteilte, bleibt der Preisdruck in der Branche für Unternehmenssoftware jedoch weiterhin sehr hoch. Seinen Angaben zufolge sind rund 40 Prozent der Vertragseinbußen von SAP dabei auf Billigangebote des amerikanischen Konkurrenten Oracle zurückzuführen.

Aktuellen Magazin-Berichten zufolge hat der Sportwagenhersteller Porsche seinen Vorsteuergewinn im Geschäftsjahr 2002/2003 auf den Rekordwert von 950 Mio. Euro gesteigert. Der „SPIEGEL“ berichtet demnach, dass die Zuffenhausener damit eine Plus von 14,6 Prozent erzielt hätten und beruft sich hierbei auf nicht namentlich genannte Porsche-Manager. Vor allem der Erfolg des neuen Geländewagens Cayenne Porsche habe zum neunten Rekordjahr in Folge verholfen.

Volkswagen erwartet von seinem neuen Modell Golf V für das kommende Jahr einen deutlichen Absatzschub. Gegenüber der „Braunschweiger Zeitung“ sagte demnach Marken-Vertriebschef Detlef Wittig, dass man durch den Golf V den Verkauf den Marke „Volkswagen“ in Deutschland um mehr als 10 Prozent auf circa 560.000 Autos steigern könnte. Konzernchef Pischetsrieder erteilte wiederum den Spekulationen um eine mögliche Übernahme des Sportwagenherstellers Ferrari eine klare Absage. Man habe bereits genug Marken im Portfolio.

Die Deutsche Telekom gab bekannt, dass die Konzern-Sparte T-Com die Auslandstarife um bis zu 87 Prozent senken will. T-Com hat demnach eine Senkung der Auslandstarife für elf Länder innerhalb der Optionstarife AktivPlus beantragt. Gleichzeitig soll die derzeitige Länderliste um weitere zwölfe attraktive Zielländer erweitert werden.

Die Deutsche Bank steht kurz vor dem Verkauf von Immobilien an die Beteiligungsgesellschaft Blackstone. Die „Financial Times Deutschland“ berichtet, dass der Verkauf circa 1 Mrd. Euro einbringen könnte. Die Beteiligungsgesellschaft Blackstone interessiere sich demnach für 50 Büros und Filialen der Deutschen Bank.

Wie die Zeitung zudem berichtet, werden sich die E.ON Energie und deren Tochter Ruhrgas gemeinsam an der Privatisierung der beiden größten litauischen Stromerzeugern RST und VST beteiligen. Wie das Blatt erfahren haben will, räumten litauische Finanzkreise dem deutschen Bieterkonsortium gute Chancen ein.

Die Postbank erwägt nach Berichten der "Börsen-Zeitung" einen baldigen Börsengang. In ihrer Samstag-Ausgabe berichtete die Zeitung, dass das zuletzt günstige Marktumfeld laut Bankenkreisen rasch genutzt werden könnte. Demnach wolle Postbank-Chef Wulf von Schimmelmann demnächst die Reaktion des Marktes auf die Börsenpläne testen. Ein Börsengang in den nächsten 18 Monaten könne daher nicht ausgeschlossen werden.

Aktuelle Ratings:

Infineon – Outperform, HypoVereinsbank

Deutsche Telekom – Outperform, Goldman Sachs

Deutsche Telekom – Kaufen, WGZ-Bank

Siemens – Buy, Merck Finck & Co

DaimlerChrysler – Hold, Merck Finck & Co

Altana – Marketperformer, LB Rheinland-Pfalz

Deutsche Post – Underperform, HypoVereinsbank

red / -red-

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